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Hund, Katze, Maus: Welches Haustier passt am besten zu mir?

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 19.04.2020 BUNTE.de Redaktion
istock-167580039.jpg © iStock istock-167580039.jpg

Eines muss bei der Anschaffung eines jeden Tieres klar sein: Hierbei sollte man möglichst ehrlich zu sich selbst sein. Andernfalls ist auf lange Sicht ein Tierleiden nicht zu vermeiden. Wir erläutern nachfolgend, wie man ein passendes Haustier findet und welche Einzelheiten dabei unbedingt zu beachten sind.

Inhalt dieses Artikels:

  • Diese Überlegungen sollte man anstellen
  • Die finanziellen Angelegenheiten nicht unterschätzen
  • Hunde sind der beste Freund des Menschen
  • Katzen - Die eigenwilligen Herrscher im Haushalt
  • Kaninchen und Meerschweinchen
  • Pflegeleichter Einzelgänger - Der Hamster
  • Mäuse und Ratten - Gesellige Tiere mit hohem Vermehrungstrieb
  • Vögel sind menschenbezogen, aber auch laut
  • Fische - Pflegeleicht sind sie nur bedingt

Diese Überlegungen sollte man anstellen

Wenn man sich bereits dazu entschlossen hat, ein Haustier anzuschaffen, aber noch nicht genau weiß, welches es sein soll, stehen ein paar Dinge im Raum, die man unbedingt vorab klären sollte. Mit dazu gehört in jedem Fall:

  • Wie lange muss das Tier am Tag alleine bleiben?
  • Gibt es jemanden, der sich um das Tier kümmert, wenn man verreist, oder ins Krankenhaus muss?
  • Wie gerne hält man sich an der frischen Luft auf und geht spazieren oder wandern?
  • Ist gelegentliches Chaos ein Problem, oder kann man damit umgehen?
  • Wie oft möchte man sich mit dem tierischen Bewohner beschäftigen, oder genügt vielleicht eines, was man lediglich beobachtet?
  • Wie hoch ist das Budget, was man monatlich zur Verfügung hat, was für Futter, Spielzeug, oder Tierarztbesuche eingeplant werden kann?

Die meisten dieser Fragen sind ganz klar zu beantworten, bei anderen wiederum muss man sich ein wenig mit den Hintergründen beschäftigen. Welches Haustier für Berufstätige geeignet ist, lässt sich auch völlig eindeutig bestimmen, beleuchtet man erst einmal die Eigenschaften der unterschiedlichen Tiere.

Die finanziellen Angelegenheiten nicht unterschätzen

Man sollte sich nicht nur fragen "welches Haustier passt zu mir?", sondern auch "kann ich mir das leisten?". Einige Haustiere sind pflegeleichter als andere, was die laufenden Ausgaben wie Futter, Zubehör oder Spielzeug angeht. Mit dazu gehören beispielsweise kleinere Vogelarten, Meerschweinchen, Kaninchen, oder Hamster. Dass Hund oder Katze in diesem Sinne höhere Kosten verursachen, sollte jedem klar sein.

Die Situation kann jedoch völlig anders aussehen, wenn das Tier erst einmal erkrankt. Ein Besuch beim Tierarzt ist selbst mit einem Hamster oder Wellensittich kostspielig. Zudem sich in der heutigen Zeit die praktizierenden Ärzte mehr Mühe bei der Diagnosestellung geben als noch vor 20 Jahren. Heute wird ein Wellensittich, sofern nötig, geröntgt, möglicherweise sogar ein Ultraschall angestellt.

Bei Katze und Hund wird es selbstverständlich noch etwas teurer. Zudem man auch immer daran denken muss, dass es Exemplare gibt, die in ihrem Leben irgendwann erkranken und fortan regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, oder einer ärztlichen Behandlung bedürfen. Es ist übrigens auch nichts Ungewöhnliches, wenn Frauchen oder Herrchen mit dem Tier zum Tierphysiologen gehen. Dessen Tiergymnastik muss dann ebenfalls bezahlt werden.

Abseits vom Tierarzt kommen bei bestimmten Tierarten besondere Versicherungen hinzu, die zur Absicherung von Tier und Halter zu empfehlen sind. Besonders beliebt ist die Tierhalterhaftpflichtversicherung. Mit ihr werden Schäden abgedeckt, die das Tier bei einem Dritten verursacht, sodass der Besitzer nicht befürchten muss, dass sein Haustier ihn in den finanziellen Ruin treibt. Die meisten Versicherung sichern ausschließlich Katzen und Hunde ab.

Dazu kommt inzwischen vermehrt eine Kranken- oder OP-Versicherung, die Tierhalter abschließen können und mit der sie sich vor höheren Kosten bei einer ärztlicher Behandlung schützen. Je nach Versicherungsumfang werden jedoch nicht alle Kosten abgedeckt. Zieht man in Erwägung, eine solche Police in Anspruch zu nehmen, sollte man in jedem Fall die Leistungen genau überprüfen.

Hunde sind der beste Freund des Menschen

Eines der beliebtesten Haustiere überhaupt ist der Hund. Wenn man den richtigen Hund erwischt, erhält man einen Freund fürs Leben. Sie werden zum festen Teil der Familie, sind überall dabei und gehen mit ihrem Besitzer durchs Feuer, wenn nötig. Allerdings braucht ein Hund, unabhängig von der Rasse, Auslauf. Man muss also bei Wind und Wetter an die Luft. Zudem benötigt er eine regelmäßige Pflege. Langhaarige Rassen müssen nicht nur gebürstet werden, einige von ihnen müssen von Zeit zu Zeit zum Friseur.

Ein weiterer Punkt ist die Erziehung. Nur weil ein Hund vielleicht klein ist, bedeutet dies nicht, dass er nicht gehorchen muss. Dies gilt selbstverständlich auch für größere Exemplare, diesen muss man auch noch beibringen, wie sie ihre Kräfte richtig verteilen. Die Haltung eines Hundes ist sehr zeitintensiv, außerdem ist es immer besser, wenn er einen Garten zur Verfügung hat.

Katzen – Die eigenwilligen Herrscher im Haushalt

Wer schon einmal eine Katze hatte, weiß, dass sie ihre Menschen meist eher als Dosenöffner missbraucht und nur dann schmust, wenn sie es gerade möchte. Katzen sind sehr eigenwillig, können jedoch auch anhänglich sein. Zu erziehen sind sie nur schwer und auch nur, wenn sie ihnen genehm ist.

Was die Pflege angeht, sind Katzen relativ pflegeleicht. Es sei denn, sie besitzen ein längeres Fell. Dann ist tägliches Bürsten Pflicht. Katzen kommen zwar auch alleine zurecht, doch wer zwei auf einmal hält, bemerkt oftmals, dass das Tier sehr viel glücklicher ist.

Insbesondere wenn man sich dazu entscheidet, das Tier stets im Haus zu halten, ist viel Beschäftigung nötig und diese sollte nicht nur über Spielelemente erfolgen, die in der ganzen Wohnung verteilt sind. Das persönliche Spiel zwischen Katze und Besitzer ist unerlässlich, denn es stärkt zusätzlich die Bindung. Unterdessen sind Freigänger-Katzen meist so selbständig, dass sie alleine auf Tour gehen und damit gut zurechtkommen.

Kaninchen und Meerschweinchen

Meerschweinchen und Kaninchen gehören zu den beliebtesten Haustieren, wenn Kinder im Haus sind. Sie sind weich und kuschelig und aufgrund der zahlreichen Züchtungen sehr schön anzusehen. Allerdings handelt es sich nicht um Kuscheltiere, die bereitwillig jede Minute auf dem Arm des Besitzers verweilen. Eher sind die Fluchttiere etwas zum Beobachten.

Die meisten Kaninchen entwickeln mit der Zeit eine Beziehung zu ihrem Besitzer, ebenso wie Meerschweinchen. Allerdings sollte er nicht die einzige Bezugsperson für sie sein. Ein Lebenspartner ist unerlässlich für sie. Leider gibt es auch heute noch vielfach die Ansicht, dass beide Tierarten zusammen gehalten werden können. Allerdings spricht jede Art eine völlig andere Sprache. Wer also an Meerschweinchen oder Kaninchen interessiert ist, sollte mindestens einen Partner der gleichen Art dazu setzen.

Es ist allerdings wichtig, dass es sich dabei entweder um gleichgeschlechtliche Partner handelt oder eines der Tiere kastriert ist. Andernfalls droht eine unkontrollierte Vermehrung.

Was die Pflege angeht, sind beide Tierarten pflegeleicht, auch was die Anschaffung der Futtermittel angeht. Sie können beispielsweise problemlos von jemandem gehalten werden, der tagsüber arbeiten geht. Trotzdem sollten sie regelmäßig Zeit in einem größeren Auslauf verbringen, statt ihr Leben in einem kleinen Käfig zu fristen.

Pflegeleichter Einzelgänger – Der Hamster

Hamster gehören zu den nachtaktiven Nagern, die tagsüber am besten nicht gestört werden sollten. Daher sind sie kein Haustier, welches von Kindern gehalten wird, sondern besser für Personen geeignet sind, die ihr Tier nur beobachten möchten.

Zu bedenken gibt es beim Hamster, dass dieser eine sehr kurze Lebensspanne besitzt. Meist wird er nur zwei bis drei Jahre alt. Außerdem ist der Aufstellungsort seines Zuhauses zu überlegen, denn auch wenn er viel schläft, ist er nachts putzmunter und bekommt bestenfalls mehr als nur ein Laufrad. Hierbei ist es interessant zu wissen, dass ein Hamster für gewöhnlich pro Tag mehrere Kilometer zurücklegt. Diese Strecke sollte für ihn möglichst abwechslungsreich sein.

Mäuse und Ratten – Gesellige Tiere mit hohem Vermehrungstrieb

Gerade Ratten und Mäuse gehören zu den Tierarten, die in Kolonien leben. Allerdings muss sich der Besitzer meist eher darum sorgen, dass sie sich nicht unkontrolliert vermehren. Daher schafft man auch hier am besten mehrere Tiere des gleichen Geschlechts an. Bei Ratten besteht außerdem die Möglichkeit, sie kastrieren zu lassen.

Im Gegensatz zu Kaninchen und Meerschweinchen besitzen besonders Ratten das Bedürfnis nach viel menschlichem Kontakt. Sie sind sehr menschenbezogen und lieben es, Zeit miteinander zu verbringen. Für Berufstätige sind diese Tiere ebenfalls geeignet, da sie abends am muntersten sind. Einziges Manko: Auch bei ihnen ist die Lebenserwartung mit einem bis drei Jahren nicht gerade hoch.

Vögel sind menschenbezogen, aber auch laut

Wellen- oder Nymphensittiche sind schön anzusehende Tiere, die man in zahllosen Farben züchtet. Da sie zahm werden können, haben Besitzer besonders viel Spaß mit ihnen. Sie brauchen viel Beschäftigung, eine reine Käfighaltung ist nicht artgerecht. Ebenso wenig wie die Einzelhaltung. Gerade beim Wellensittich entwickeln Besitzer mit der Zeit die Ansicht: Je mehr, desto besser!

Allerdings können Vögel im Allgemeinen auch sehr laut werden. Insbesondere, wenn man ihnen nicht die angemessene Zuwendung bietet, die sie benötigen.

Fische – Pflegeleicht sind sie nur bedingt

Wer ein Aquarium aufstellt und es schafft, im Becken ein einwandfreies Ökosystem zu schaffen, kann sich an dem bunten und vor allem ruhigen Treiben der vielfältigen Fische erfreuen. Selbst wenn man es nicht vermutet: Es gibt Fischarten, die sich bestimmte Strukturen genau merken. Beispielsweise, wenn es Futter gibt, oder sogar Beschäftigung durch den Besitzer.

Generell sind Fische pflegeleicht, die Sorge um das Aquarium und das darin enthaltene Gleichgewicht ist jedoch etwas aufwändiger. Außerdem sollte der Behälter immer groß genug für die darin gehaltenen Fische sein. Regelmäßige Reinigung und Pflege sind unerlässlich.

Dazu sind Fische wohl die einzigen Haustiere, die man für zwei bis drei Tage alleine lassen kann. Für Berufstätige, die immer kurzfristige Geschäftsreisen einplanen müssen, sind sie das ideale Haustier.

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