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Nachhaltiger shoppen – so gelingt ein bewussterer Lebenswandel

cropped-magazine.de-Logo cropped-magazine.de 27.07.2021 bbx.de
Nachhaltiges Shoppen ist ohne Mehraufwand möglich © gonghuimin468 / pixabay.com Nachhaltiges Shoppen ist ohne Mehraufwand möglich

Im Alltag sind alle Menschen Verbraucherinnen und Verbraucher: Sie trinken, essen, kleiden sich ein und gehen einkaufen. Gemeinsam mit anderen Faktoren ist es gerade das Einkaufen, das einen großen Einfluss auf die Umwelt hat. Dieses Konsumverhalten ist es nämlich, dass für bis zu 20 Prozent aller ausgestoßenen Treibhausgase verantwortlich ist. Außerdem gehen rund 15 Prozent des Stickoxidausstoßes auf das Konto privater Haushalte. Wer sich für ein nachhaltigeres Einkaufsverhalten entscheidet, trägt dazu bei, dass diese Zahlen sinken.

Nachhaltiger Konsum: Was bedeutet das?

Nachhaltiger Konsum bedeutet vor allem: Es werden beim Shoppen Produkte bevorzugt, deren Nutzung und Herstellung umweltfreundlich und möglichst energiesparend ist. Außerdem sollten die Produkte unter fairen Bedingungen produziert worden sein. Insbesondere sollten die Menschen, welche die gekauften Produkte herstellen, fair bezahlt worden sein. Außerdem sollten nachhaltige Produkte möglichst lange nutzbar und anschließend recycelbar sein.

Nachhaltiger Konsum bedeutet daher nicht, auf Genuss verzichten zu müssen. Vielmehr bedeutet Nachhaltigkeit, gezielt auf fair und umweltfreundlich produzierte oder langlebige Konsumgüter zu achten. Das hat nichts mit Verzicht zu tun und ist oft ganz bequem von daheim aus erledigt.

Langfristig gesehen, kommt nachhaltigeres Einkaufen der Umwelt, der eigenen Gesundheit und eventuell sogar dem eigenen Geldbeutel zugute. Überdies ist nachhaltiges Einkaufen nicht schwer: Wer einige Tipps beachtet, kann sofort damit anfangen.

Nachhaltiger Kleidung shoppen

Umweltbewussterer und nachhaltigerer Mode liegt voll im Trend gerade beim Shoppen von Kleidung scheitern viele Menschen aber daran. Grund hierfür: Selbst wer auf fair hergestellte Kleidung aus umweltfreundlichen Materialien achtet, kauft oft zu viel. Das hat zur Folge, dass viele Kleidungsstücke nur selten getragen und fast unbenutzt weggeworfen werden. Das bewirkt eine unnötige Ressourcenverschwendung.

Es gibt jedoch einige effektive Möglichkeiten, der Verschwendung beim Kleidungskauf ein Ende zu setzen:

.1 Nur das kaufen, was wirklich gebraucht wird

Nachhaltigeres Einkaufen von Kleidung gelingt besonders gut, wenn vor der Shoppingtour eine Bestandsaufnahme erfolgt. Das bedeutet: Bevor es ans Einkaufen geht, sollte ein Überblick darüber geschaffen werden, was sich bereits im Schrank befindet. Schließlich können nur diejenigen, die wissen, was sie bereits haben, nachhaltige Shopping-Entscheidungen treffen.

2. Impulskäufe vermeiden

Ist klar, welche Kleidung sich bereits im Schrank befindet und welche benötigt wird, fällt es leichter, sinnvolle Kaufentscheidungen zu treffen. Schließlich lässt es sich so vermeiden, unzählige ähnliche Stücke anzusammeln, die fast nie getragen werden. Ein ähnlicher Effekt lässt sich durch die Vermeidung von Spontankäufen erzielen. Denn besonders oft sind es die spontan für den Urlaub oder einen besonderen Anlass gekauften Stücke, die fast nie getragen werden.

3. In zeitlose Mode investieren


Video: Körperpflege: Diese fünf Fehler macht fast jeder (spot-on-News)

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Egal, woraus ein Kleidungsstück hergestellt wurde: Es ist erst dann nachhaltig, wenn es mindestens 30-mal getragen wird. Auf viele Modeaccessoires oder Trend-Teile trifft das nicht zu. Besser ist es daher, auf solche Kleidungsstücke ganz zu verzichten. Sinnvoller ist es, stattdessen in zeitlose Qualitätsmode zu investieren. Bei Jeans beispielsweise gibt es viele zeitlose und moderne Schnittformen. Sie machen es leicht, eine Lieblingshose auch nach mehreren Jahren noch gerne zu tragen.

Ganz vermieden werden sollte der Kauf von Kleidungsstücken, die nur zu einem bestimmten Anlass getragen werden. Ballkleider oder ein Smoking für ein besonderes Event lassen sich auch leihen.

Nachhaltiger einkaufen im Supermarkt

Der Gang in den Supermarkt ist für die meisten Menschen alltäglich. Auch er lässt sich mit einfachen Tricks nachhaltiger gestalten:

1. Eine eigene Tragetasche mitbringen

Der wohl einfachste Tipp, um nachhaltiger einzukaufen, ist es, eine eigene Tragetasche mitzubringen. Dadurch ist es nicht notwendig, bei jedem Einkauf eine neue Tüte aus Plastik oder Papier zu verwenden. Das schont die Umwelt und gleichzeitig den Geldbeutel.

2. Einkaufen mit Plan

Nicht jeder kann es sich leisten, beim Einkaufen ausschließlich auf regionale oder Bio-Produkte zu setzen. Das ist auch nicht zwingend nötig. Schließlich ist ein großer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit bereits dann gemacht, wenn nur im Einkaufswagen landet, was wirklich gebraucht wird. Viele Menschen neigen nämlich dazu, hungrig oder spontan einzukaufen. Dabei landen oft viele Produkte im Korb, die nicht gebraucht werden und später verderben. Nachhaltiger ist es, vor dem Einkauf eine Liste mit den Lebensmitteln zu erstellen, die wirklich gebraucht werden. Werden nur diese gekauft, lässt sich außerdem Geld sparen.

3. Auf Einwegverpackungen verzichten

Getränke und viele andere Produkte lassen sich heute nicht nur in Einweg-, sondern auch in Mehrwegverpackungen einkaufen. Wer Ressourcen schonen will, sollte Mehrwegverpackungen bevorzugen. Wer in einer größeren Stadt lebt, kann außerdem gelegentlich in Unverpackt-Shops einkaufen. Hier lässt sich Verpackungsmüll ganz vermeiden.

4. Auf das Label achten

Auch in „regulären“ Supermärkten finden sich Produkte, die aus fairem Handel oder biologischem Anbau stammen. Sie sind mit speziellen Siegeln gekennzeichnet und lassen sich an diesen leicht erkennen. Die Siegel zeigen dabei beispielsweise an, dass bestimmte Produkte ohne Dünger oder ohne Zuhilfenahme von Pflanzenschutzmitteln produziert worden sind. Ein Überblick darüber, welche Siegel es gibt und welche beim Einkaufen zu bevorzugen sind, geben spezielle Label-Websites.

Nachhaltigkeit bei Körperpflege und Kosmetikkauf

Mit Körperpflegeprodukten wurden allein im Jahr 2019 in Deutschland rund 14 Milliarden Euro umgesetzt. Unzählige Shampoo- und Duschgel-Verpackungen sowie Tiegel türmen sich in deutschen Badezimmern. Allerdings ist es auch im Bereich Beauty und Körperpflege möglich, nachhaltiger einzukaufen:

1. Weniger ist mehr

Auch im Bereich Kosmetik und Körperpflege ist es sinnvoll, nur das zu kaufen, was wirklich gebraucht wird. Das spart zum einen Geld. Zum anderen lässt sich Müll vermeiden, wenn Produkte nicht unnötig gekauft und halb voll weggeworfen werden.

2. Auf Bio-Produkte setzen

Im Kosmetik- und Körperpflegebereich gibt es immer mehr Bio-Produkte. Das ist sinnvoll. Zwar ist zertifizierte Bio-Naturkosmetik oft etwas teurer. Gleichzeitig hat sie aber eine höhere Qualität ihrer Inhaltsstoffe zu bieten. Zudem wird bei ihrer Herstellung auf den Umweltschutz geachtet. Das bedeutet insbesondere, dass beim Anbau einzelner Inhaltsstoffe auf Fungizide, Pestizide und andere umweltgefährdende Stoffe verzichtet wird. Für einen nachhaltigeren Lebenswandel sind Bio-Kosmetik- und Körperpflegeprodukte daher eine gute Wahl.

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