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Erneuerbare Energien unterstützen: Dachfläche vermieten für den Betrieb einer Photovoltaikanlage

Homify-Logo Homify 10.06.2021 Sabine Neumann

Solarenergie ist hierzulande die am schnellsten wachsende alternative Energiequelle, die sich ständig weiterentwickelt und gerade durch ihre Vielseitigkeit und günstige, einfache Nutzbarkeit punktet. Vor allem auf Dächern sieht man immer mehr moderne Photovoltaikanlagen, die die Kraft der Sonne zur Energiegewinnung nutzen. Wenn auch ihr eine freie Dachfläche habt, solltet ihr unbedingt darüber nachdenken, dort eine entsprechende Solaranlage installieren zu lassen. Eine Möglichkeit stellt dabei die Vermietung eures Daches an einen Investor dar, der die Anlage aufbaut, betreibt und wartet und euch dafür vergütet. Wir zeigen euch heute, wie das funktioniert, welche Vorteile sich ergeben und welche Voraussetzungen euer Dach dafür mitbringen muss. Weitere Informationen zu diesem spannenden Thema findet ihr hier.

Wie vermiete ich mein Dach?

Wie vermiete ich mein Dach? © homify / Architektur- und TGA-Planungsbüro Carsten Grobe Passivhaus Wie vermiete ich mein Dach?

Wer sein Dach vermietet, stellt die Fläche darauf für eine gewisse Zeit einer Gesellschaft oder Einzelperson zur Verfügung, die dort eine Photovoltaikanlage installiert und betreibt. Der Strom, den diese erzeugt, wird dann ins Stromnetz eingespeist. Als Dachverpächter hat man keinerlei Aufwand oder Kosten mit der Installation, Betreibung und Wartung der Anlage, erhält aber eine Vergütung in Form einer Beteiligung an Gewinnen, einer kostenlosen Dachsanierung oder einer Einmalzahlung. Wer bei der Suche nach einem Investor für die eigene Dachfläche nicht den Umweg über Makler und Vermittler gehen und deren branchenüblichen Gebühren zahlen möchte, wendet sich am besten direkt an Projektentwickler für Solaranlagen, die deutschlandweit nach ungenutzten Dachflächen suchen.

Warum sollte ich meine Dachfläche vermieten?

Warum sollte ich meine Dachfläche vermieten? © homify / Architektur- und TGA-Planungsbüro Carsten Grobe Passivhaus Warum sollte ich meine Dachfläche vermieten?

Sein Dach zu vermieten, damit darauf eine Photovoltaikanlage errichtet werden kann, bringt viele Vorteile mit sich, vor allem, wenn man die Dachfläche an ein erfahrenes und erfolgreiches Unternehmen vermietet. Zunächst einmal verdient man daran und erhält entweder eine Mietzahlung, eine Gewinnbeteiligung oder eine hohe Einmalzahlung. Besonders lohnt sich das Ganze für Dächer, die saniert werden müssen. Denn in diesem Fall profitiert man von der kostenlosen Übernahme der fälligen Sanierung durch den Investor, selbst bei einem asbesthaltigen Dach. Dadurch kann man als Vermieter eine Menge Geld sparen – im Einzelfall sogar bis zu 300.000 Euro. So ergibt sich ganz automatisch eine deutliche Wertsteigerung der eigenen Immobilie, die auch zur Imageaufwertung führt. Und durch die installierten Photovoltaikmodule schützt man darüber hinaus sein Dach, das so erst später sanierungsbedürftig sein wird als vergleichbare ungenutzte Dächer. Ein weiterer Pluspunkt beim Vermieten der Dachfläche: Man selbst hat dadurch keine Kosten, keinerlei Aufwand und kein Risiko und muss sich auch nicht mit lästigem Papierkram herumschlagen. Man nutzt ganz einfach eine Fläche seines Gebäudes, die sonst brachliegen und keinerlei Ertrag einbringen würde. Nicht zuletzt tut man nicht nur dem eigenen Geldbeutel, sondern auch der Umwelt etwas Gutes, wenn man sich für eine Solaranlage auf dem Dach seines Hauses entscheidet und somit die Energiewende unterstützt.

Eignet sich mein Dach überhaupt zum Vermieten?

Eignet sich mein Dach überhaupt zum Vermieten? © homify / Architektur- und TGA-Planungsbüro Carsten Grobe Passivhaus Eignet sich mein Dach überhaupt zum Vermieten?

Einen Wermutstropfen gibt es an der ganzen Sache allerdings für Eigentümer von Einfamilienhäusern, die gerne ihr Dach vermieten würden. Leider eignet sich nicht jede freie Dachfläche automatisch für Investoren. Schließlich muss sich auch für diese die Installation einer Solaranlage entsprechend lohnen. Deshalb ist die Größe der jeweiligen Fläche ein ausschlaggebendes Kriterium. Je größer sie ausfällt, desto größer ist logischerweise auch der Ertrag. Deshalb kommen kleine Dächer unter 1000 Quadratmetern nur bedingt für die Vermietung infrage. Perfekt geeignet sind hingegen Dächer von größeren Gebäuden, wie beispielsweise Sport-, Reit- und Schwimmhallen, sowie Produktions- und Lagerhallen. Doch nicht nur die Größe des Daches ist entscheidend, auch seine Statik muss sorgfältig geprüft werden, bevor eine Photovoltaikanlage installiert werden kann. Darüber hinaus spielen die Lage und die Ausrichtung der Dachfläche eine Rolle sowie die Garantie, dass das Gebäude nicht innerhalb der nächsten Jahre und Jahrzehnte abgerissen oder so umgebaut wird, dass die Photovoltaikanlage nicht mehr vollumfassend genutzt werden kann.

Soll ich mein Dach vermieten oder selbst eine Photovoltaikanlage kaufen?

Soll ich mein Dach vermieten oder selbst eine Photovoltaikanlage kaufen? © homify / Lecke Architekten Soll ich mein Dach vermieten oder selbst eine Photovoltaikanlage kaufen?

Ihr habt eine ungenutzte Dachfläche, die den oben genannten Kriterien entspricht und fragt euch jetzt, ob ihr sie vermieten oder lieber selbst in eine Photovoltaikanlage investieren sollt? Dann gilt es, die jeweiligen Vor- und Nachteile genau gegeneinander abzuwägen. So bedeutet eine Vermietung zwar die Bindung an den Investor, aber dadurch auch Einnahmen ohne jegliches Risiko, während sich durch den Kauf einer Solaranlage zwar einhundertprozentige Kontrolle ergibt, aber auf der anderen Seite natürlich auch sehr hohe Investitionskosten und generell viel mehr Aufwand.

Weitere wichtige Fragen und Antworten zum Thema Dachfläche vermieten

Weitere wichtige Fragen und Antworten zum Thema Dachfläche vermieten © homify / Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange Weitere wichtige Fragen und Antworten zum Thema Dachfläche vermieten

Weitere wichtige Punkte, die man klären sollte, bevor man sich entscheidet, seine Dachfläche zu vermieten, betreffen zum Beispiel die Laufzeit des Pachtvertrags, die in der Regel mehrere Jahrzehnte beträgt, damit sich die Installation auch wirklich lohnt. Auch Nutzungs-, Eigentums- und Kündigungsrechte sowie die Haftung sollten vertraglich festgehalten werden und es empfiehlt sich, eine entsprechende Versicherung abzuschließen, um wirklich in jedem Fall auf der sicheren Seite zu sein. Man sollte sich vorher auch über die Leistung der zu installierenden Anlage informieren, damit man weiß, was die Module leisten und ob beziehungsweise in welchem Umfang ihre Leistung im Laufe der Zeit abnimmt. Auch die Frage, was nach Ende der Verpachtung geschieht, sollte bereits im Vorfeld abgeklärt werden.

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