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Spielen in einer tollen Umgebung: DIY im Kinderzimmer

Homify-Logo Homify 28.07.2021 Christine Bauer

Heutzutage gibt es unendlich viele Möglichkeiten, um im DIY-Verfahren ein Kinderzimmer nach individuellem Geschmack zu gestalten. Ob selbstgebastelte Dekorationen, die Umgestaltung eines älteren Mobiliars oder der Eigenbau von Tisch und Co. – der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Mit persönlichem Engagement lässt sich außerdem viel Geld einsparen und teilweise sind nur wenige Handgriffe erforderlich, um neuen Schwung in das Kinderzimmer zu bringen. Wir halten nachstehend einige Tipps zum Thema DIY bereit. Kinderzimmermöbel in neuem Glanz erstrahlen lassen Sind Möbel durch Gebrauchsspuren und Abnutzungserscheinungen unansehnlich geworden, muss man nicht gleich an eine Neueinrichtung denken. Sie lassen sich problemlos verschönern und gleichzeitig aufpeppen. Auch Kommoden oder Schränke, die in anderen Räumen nicht mehr benötigt werden, können im Zuge eines DIY-Projekts leicht in ein buntes Möbelstück für das Kinderzimmer verwandelt werden. Tipp 1: neuer Anstrich für Holzmöbel Bevor man ein Möbelstück anstreicht, sollten die alte Farbe oder der Lack abgeschliffen werden. Arbeitserleichterung bringt ein Schleifgerät, das es im Handel bereits zu einem günstigen Preis gibt. Für das Schleifen mit der Hand benötigt man Schleifpapier sowie einen Handschleifklotz. Die einzelnen Schritte stellen sich wie folgt dar: ⦁ Grobschliff – Schleifpapier mit einer Körnung von 40 bis 60, längs der Maserung schleifen, danach mit einem Tuch oder Handbesen den Holzstaub entfernen ⦁ Holzbefeuchtung – dadurch wird ein besseres Schleifergebnis erzielt, denn durch das Wässern richten sich die Holzfasern auf und lassen sich anschließend leicht abschleifen; bestenfalls nimmt man einen feuchten Schwamm ⦁ Mittelschliff – ist das Möbelstück trocken, mit einem 80er- oder 120er-Schleifpapier quer zur Maserung schleifen, es anschließend von Staub befreien und erneut wässern ⦁ Feinschliff – beim letzten Schritt Schleifpapier mit einer Körnung von 180 bis 240 nutzen, mit gleichmäßigen Bewegungen wiederum längs zur Maserung schleifen; gründliche Entfernung aller Abriebrückstände ⦁ Kontrolle – mit der Hand über die Flächen streichen, ggfs. mit einem 120er- bis 180er-Schleifpapier die betreffenden Stellen nachschleifen und reinigen Der Farb- oder Lackanstrich wird entweder mit einem Pinsel oder einer Schaumstoffrolle vorgenommen. Dabei geht man von oben nach unten vor. Damit sich keine Nasen bilden, sollte nicht zu viel Farbe mit der Rolle oder dem Pinsel aufgenommen werden. Sie wird sodann gleichmäßig und nicht zu dick aufgetragen. Tipp Nr. 2: Optik durch Klebefolie verändern Die Auswahl an Klebefolien für Möbel ist mittlerweile riesengroß. Allein für das Kinderzimmer gibt es unzählige Motive und Farben. Sie lassen sich leicht zuschneiden, sind in der Regel selbstklebend und können unkompliziert blasenfrei angebracht werden. Für ein erstklassiges Ergebnis sollte man wie folgt vorgehen: ⦁ Griffe, Haken, Nägel und Ähnliches entfernen ⦁ Möbelstück sorgfältig von Staub und Fett befreien ⦁ Unebenheiten auf Holzflächen durch Abschleifen beseitigen ⦁ Ausmessen des zu beklebenden Möbelteils ⦁ entsprechendes Zuschneiden mit Überhang von mindestens fünf Zentimetern auf allen Seiten ⦁ schrittweise die Folie aufkleben, wobei nach und nach der Folienschutz abgezogen wird ⦁ etwas Wasser auf die Folie sprühen und die Oberfläche mit einer Rakel ab- und glattstreichen ⦁ mit dem Haartrockner die Ecken und Kanten leicht erwärmen (dadurch schrumpft die Folie und passt sich genau an) ⦁ Abschneiden der überstehenden Folie mit einem scharfen Schneidewerkzeug, beispielsweise einem Teppichmesser, direkt an den Kanten

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Bevor man die Griffe wieder anschraubt, schneidet man an den betreffenden Stellen Löcher in die Folie.

Die Produkte können trocken oder nass verklebt werden. Letztere Variante sorgt dafür, dass sich die Folie nicht sofort mit der Oberfläche verbindet, sodass mehr Zeit für die richtige Justierung und das Herausstreichen der Blasen zur Verfügung steht.

Bevor mit dem Heimwerken begonnen wird, sollte man sich vergewissern, dass alle benötigten Werkzeuge und Hilfsmittel vorhanden sind.

Eigenbau: Kindertisch

Eigenbau: Kindertisch © homify / press profile homify Eigenbau: Kindertisch

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Der Bau eines Tisches für das Kinderzimmer stellt ebenso keine große Herausforderung dar. Ein einfaches Beispiel, wie dies gelingen kann, beschreiben wir im Folgenden:

Bei einem Schreiner oder in einem Baumarkt lässt man sich folgende Fichtenholzbretter zuschneiden:

⦁ zwei Seitenelemente 50 x 55 Zentimeter

⦁ eine Rückwand 120 x 55 Zentimeter

⦁ eine Arbeitsfläche 120 x 55 Zentimeter

Außerdem benötigt man Senkkopf-Holzschrauben (4,5 x 35 Millimeter), eine Bohrmaschine, ein Metermaß und einen Bleistift.

Die ersten beiden Schritte bestehen aus dem Vorzeichnen sowie Vorbohren der Löcher, und zwar je drei auf der Rückwand sowie den Seitenelementen. Danach verschraubt man sie miteinander. Nun kann man bereits die Tischplatte auflegen und in diese sowie den darunter befindlichen Hölzern in einem Zug insgesamt etwa sechs bis acht Löcher bohren. Zwei zusätzliche Hände sind hilfreich, welche die Platte während des Bohrvorganges fest an ihrem Platz halten. Arbeitet man allein, sollten die Löcher besser zuvor in die betreffenden Holzteile gebohrt werden. Im Anschluss steht auch hier die Verschraubung an. Damit ist der Tisch bereits fertig. Er lässt sich unkompliziert erweitern, beispielsweise durch einen Regalboden, wofür ein Brett in der Größe von 115,5 x 30 Zentimeter herangezogen werden kann.

Hochbett selbst bauen

Kinder lieben Hochbetten. Darüber hinaus gewinnt man damit einige Quadratmeter an Raumfläche. Diese lässt sich sowohl zur Unterbringung von weiterem Mobiliar oder Utensilien nutzen, als auch in eine „Spielhöhle“ verwandeln. Dazu ist nur die Anbringung eines Bettlakens an der Vorderfront erforderlich. Wer über etwas handwerkliches Geschick und ein wenig DIY-Erfahrung verfügt, kann ein solches Hochbett auch selbst bauen. Es finden sich zahlreiche Pläne und Anleitungen im Internet. Für eine gute Stabilität sollte grundsätzlich nur Leim- bzw. Vollholz verwendet werden. Die Höhe des Bettes kann ebenso an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden, jedoch empfiehlt es sich, einen Abstand zur Raumdecke von mindestens einem Meter einzuhalten, damit sich die Kinder auch bequem aufsetzen können. Für den Bau eines Hochbettes ist einiges an Werkzeug, darunter Akkuschrauber, Bohrmaschine, Schwingschleifer, Zwingen und Hammer, notwendig. Die Kosten für das Material sind je nach Größe und hinzugezogenen Hölzern unterschiedlich. Mit etwa 200 Euro sollte man in jedem Fall rechnen. 

in Zusammenarbeit mit Jonathan Grund

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