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Coronavirus bei Katzen nachgewiesen – Das sollten Sie nun wissen

WELT-Logo WELT 23.04.2020
Während sich Publikumslieblinge wie Affen langweilen, kämpfen Tierparks mit dramatischen Umsatz-Einbußen. Doch der New Yorker Bronx-Zoo hat noch ein viel größeres Problem: Die Tiger-Dame Nadia wurde positiv auf Corona getestet. Quelle: WELT © WELT Während sich Publikumslieblinge wie Affen langweilen, kämpfen Tierparks mit dramatischen Umsatz-Einbußen. Doch der New Yorker Bronx-Zoo hat noch ein viel größeres Problem: Die Tiger-Dame Nadia wurde positiv auf Corona getestet. Quelle: WELT

Zwei Katzen aus dem Bundesstaat New York sind positiv auf das neue Coronavirus getestet worden. Es ist der erste bekannte Fall bei Haustieren in den USA. Experten geben Tierhaltern nun Tipps – denn ein paar Dinge sollten Sie beachten.

In den USA ist erstmals bei Haustieren das neue Coronavirus nachgewiesen worden. Zwei Hauskatzen im Bundesstaat New York seien positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC mit.

Beide Tiere, die an verschiedenen Orten in dem Bundesstaat lebten, hätten leichte Atemprobleme und würden sich wohl wieder erholen. In einem Fall sei der Besitzer der Katze zuvor positiv auf das Virus getestet worden. Im anderen Fall sei keine Infektion in dem betroffenen Haushalt bekannt.

Die Behörde teilte mit, es gebe derzeit keine Beweise dafür, dass Haustiere eine Rolle bei der Verbreitung des Coronavirus spielten. Es gebe daher keinen Grund für Routinetests bei Haustieren. Die Gesundheitsbehörde riet dazu, Haustiere außerhalb des eigenen Haushalts möglichst nicht mit anderen Tieren oder Personen in Kontakt kommen zu lassen. Katzen sollten drinnen gehalten werden und Hunde an der Leine geführt werden. Erkrankte Personen sollten sich von ihren Haustieren und von anderen Tieren fernhalten.

Der US-amerikanische Infektionsspezialist Anthony Fauci ist ähnlich skeptisch, was eine Übertragung des Virus von Haustieren auf den Menschen angeht. „Ist das unmöglich? Ich meine, biologisch nicht, alles ist möglich“, sagt er. „Aber es gibt keinerlei Beweise, aus epidemiologischer Sicht, dass Haustiere innerhalb eines Haushalts Überträger sein können.“

28.03.2020, Hessen, Frankfurt/Main: Zwei Katzen hocken hinter dem Fenster einer Wohnung im Frankfurter Nordend in der Sonne. Foto: Arne Dedert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit © pa/dpa/Arne Dedert 28.03.2020, Hessen, Frankfurt/Main: Zwei Katzen hocken hinter dem Fenster einer Wohnung im Frankfurter Nordend in der Sonne. Foto: Arne Dedert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit

Das sagen deutsche Wissenschaftler

Auch nach Einschätzung deutscher Wissenschaftler spielen Haustiere bei der Verbreitung des Coronavirus keine relevante Rolle. Für Tierhalter generell, nun aber ganz besonders für Menschen mit Coronavirus-Infektionen, sei es wichtig, Hygieneregeln im Umgang mit ihrem Tier zu beachten, hieß es zuletzt beim Friedrich-Loeffler-Institut.

Dazu gehörten zum Beispiel Hände waschen und das Vermeiden von Anniesen oder Anhusten. Experten empfehlen zudem Tierhaltern, die an Covid-19 erkrankt sind, Kontakt mit Haustieren möglichst zu vermeiden und einen Mundschutz zu tragen, wenn sie diese füttern.

Anfang dieses Monats erschien eine Studie, die vermutet, dass Katzen mit dem neuen Coronavirus infiziert werden können, Hunde hingegen nicht. Die WHO untersucht aktuell die Übertragungsmöglichkeiten des Virus zwischen Menschen und Haustieren. Zuvor war das Virus in einem Zoo in der Bronx bei sieben Löwen und Tigern festgestellt worden. Auch in anderen Ländern sind gelegentlich Tiere mit dem Virus infiziert worden.

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