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Coronavirus-Infektionen steigen nach Großfamilienfeiern in Göttingen

WELT-Logo WELT 30.05.2020
Die Altstadt der in Südniedersachsen gelegenen Universitätsstadt Göttingen Quelle: picture alliance/dpa/Hauke-Christian Dittrich © picture alliance/dpa/Hauke-Christian Dittrich Die Altstadt der in Südniedersachsen gelegenen Universitätsstadt Göttingen Quelle: picture alliance/dpa/Hauke-Christian Dittrich

Bei einigen privaten Feiern haben sich in Göttingen mehrere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Wie das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis mitteilte, sind die Betroffenen zum größten Teil Mitglieder verschiedener Großfamilien. Sie stammen aus Göttingen und Umgebung. Eine genaue Zahl der Infizierten wurde zunächst nicht genannt.

Die Behörde kontaktiert nun Menschen aus dem Umfeld der Infizierten. „Die Anzahl der zu kontaktierenden Personen bewegt sich im dreistelligen Bereich“, hieß es. Unter den Kontaktpersonen seien auch 57 Kinder und Jugendliche. Die entsprechenden Schulen seien bereits informiert.

Nach Mitteilung von Samstag sind in Stadt und Landkreis Göttingen derzeit 100 Personen an Covid-19 erkrankt, 17 mehr als am Vortag. Auch über die Pfingstfeiertage werden demzufolge Testungen erfolgen. Das Gesundheitsamt verfolge am Wochenende unter Hochdruck die Infektionsketten, Quarantäneverfügungen würden umgehend erstellt.

Polizeieinsatz mit Schutzkleidung

Der Ort der mutmaßlichen Familienfeiern wurde nicht genannt. Nach Informationen des „Göttinger Tageblatts“ handelt es sich um eine Wohnanlage am Maschmühlenweg. Im dortigen sogenannten Iduna-Zentrum gab es bereits am Freitagnachmittag einen größeren Einsatz.

Wie die „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“ schreibt, hatte das Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit der Polizei einen Mann abgeholt, der unter Quarantäne-Auflagen stand, um ihn ins Uniklinikum zur Untersuchung zu bringen. Er soll gegen die Quarantäne-Regeln verstoßen haben. Es seien etwa ein Dutzend Polizisten mit Masken, Schutzanzügen und Schutzschilden im Einsatz gewesen.

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