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RKI meldet 58.912 Neuinfektionen – Inzidenz steigt deutlich auf 258,6

WELT-Logo WELT 05.01.2022
Während in Großbritannien das Gesundheitssystem wegen Omikron an seine Grenzen kommt, wurde in Frankreich eine neue Mutante entdeckt. Die neue Corona-Variante sollte Experten zufolge beobachtet werden – eine große Gefahr können sie bislang aber nicht erkennen. Quelle: WELT/ Marian Grunden © WELT/ Marian Grunden Während in Großbritannien das Gesundheitssystem wegen Omikron an seine Grenzen kommt, wurde in Frankreich eine neue Mutante entdeckt. Die neue Corona-Variante sollte Experten zufolge beobachtet werden – eine große Gefahr können sie bislang aber nicht erkennen. Quelle: WELT/ Marian Grunden

Der Inzidenzwert bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist erneut stark gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 258,6 an. Am Vortag hatte sie bei 239,9 gelegen, vor einer Woche bei 205,5. Der Wert beziffert die Zahl der neuen Ansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen. Die Zahl der Neuansteckungen hat sich seit Montag verdreifacht.

Wie das RKI nun unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 58.912 Neuinfektionen verzeichnet. Am Montag hatte der Wert noch bei 18.518 gelegen, am Dienstag waren es bereits 30.561. Damit ist die Zahl nicht mehr weit vom bisherigen Tageshöchstwert entfernt. Der bisherige Rekord waren 65.371 Neuinfektionen am 18. November.

Ferner wurden am Mittwoch 346 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gezählt.


Video: RKI registriert 44 927 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 280,3 (glomex)

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Das Institut wies allerdings erneut darauf hin, dass die Daten derzeit nicht zuverlässig seien. Wegen der Feiertage hätten sich weniger Menschen testen lassen und nicht alle Gesundheitsämter Daten weitergeleitet.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte kürzlich gesagt, dass die realistische Inzidenz wohl zwei- bis dreimal höher liegt als derzeit vom RKI erfasst.

Seit Pandemie-Beginn verzeichneten die Gesundheitsämter laut den jüngsten Angaben des Instituts insgesamt 7.297.320 Infektionsfälle. Die Gesamtzahl der registrierten Corona-Toten in Deutschland stieg auf 112.925. Die Zahl der von einer Erkrankung durch das Coronavirus genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das Institut mit rund 6.581.800.

Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder im November die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen. Laut dem aktuellsten RKI-Bericht vom Dienstag lag die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit bei 3,12.

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