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Linux Mint 20 ist da: Ulyana basiert auf Ubuntu 20.04 LTS

t3n Magazin-Logot3n Magazin 27.06.2020 Dieter Petereit
Linux Mint 20 Cinnamon. © Linux Mint Linux Mint 20 Cinnamon.

Linux Mint 20 Ulyana steht seit dem Wochenende zum Download zur Verfügung. Die neue Version der beliebten Linux-Distribution basiert auf der aktuellen LTS-Version von Canonicals Ubuntu 20.04.

Die Mint-Entwickler haben die Verfügbarkeit der Version 20 ihrer Distribution angekündigt. Die neue Basis stellt zugleich die größte Neuerung dar. Immerhin nutzte Mint zuletzt Ubuntu LTS 18.04. Mit der neuen Unterlage erhält nun auch Mint eine bessere Unterstützung für moderne Hardware und einen ganzen Schwung neuer Pakete.

Ulyana nur noch mit 64-Bit-Support

Ulyana kommt ohne 32-Bit-Support, aber mit einer verbesserten Unterstützung für die Akkuspartechnologie Nvidia Optimus. Das neue Tool Warpinator, im Grunde der Nachfolger des Giver aus dem über zehn Jahre alten Mint 6, soll einfaches Filesharing ohne verhältnismäßig komplexe Technologien wie FTP oder Samba in lokalen Netzwerken ermöglichen.

Ebenso wollen die Mint-Entwickler ihr X-Apps-Paket mit wichtigen Desktopanwendungen verbessert haben. Für Gdebi, die Debian-Paketverwaltung, bringt Mint ein neues User-Interface mit.

Download ab sofort verfügbar

An der Cinnamon-Edition des neuen Linux Mint 20 haben die Entwickler weitere Desktop-Verfeinerungen umgesetzt. Natürlich stehen auch die Versionen mit den alternativen Desktop-Umgebungen Xfce und Mate zur Verfügung. Support für Linux Mint 20 soll bis 2025 erfolgen.

Bisherige Nutzer der Beta-Version können per Update-Manager auf das Stable-Release wechseln. Alle anderen laden ihre bevorzugte Version hier herunter.

Linus Mint 20 blockiert Snap Store

Die Ankündigung, Ubuntus Snap Store zu blockieren, haben die Mint-Entwickler übrigens wahr gemacht. Eine Anleitung zur Installation des Chromium-Browsers hat Mint an dieser Stelle für euch.

Nutzer, die die Bedenken des Mint-Teams gegen den Snap Store nicht teilen, können sich aktiv für die Nutzung entscheiden. Die Mint-Entwickler wollten ohnehin nicht auf Biegen und Brechen den Snap Store verhindern, sondern lediglich eine informierte Entscheidung für oder wider treffen.

Passend dazu: Neuer Ärger für Canonical: Ubuntus Snap-Store erzürnt die Open-Source-Gemeinde


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