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Microsoft Teams: Fünf neue Funktionen für Privatnutzer starten in Kürze

Dr. Windows-LogoDr. Windows 22.06.2020 Martin Geuß
Microsoft Teams © Bereitgestellt von Martin Geuss (Blog Dr. Windows) Microsoft Teams

Die Ankündigung, Microsoft Teams künftig für Privatnutzer interessanter zu machen, war zweifelsohne einer der spannendsten Ankündigungen bei der Vorstellung von Microsoft 365 Family im März. Außer der Ankündigung gab es seinerzeit allerdings nicht viel zu sehen, diese neuen Funktionen wurden erst für den Herbst in Aussicht gestellt. Nun geht es aber doch ein wenig schneller: In Kürze werden die ersten fünf Funktionen des „neuen“ Teams für Consumer in die Vorschau starten.

Was wir schon wussten, an dieser Stelle aber der Vollständigkeit wegen noch erwähnt werden sollte: Es gibt keine eigene Teams-App für Privatnutzer, diese verwenden die selbe App wie die Geschäftskunden. Das ist gleichzeitig die Vision, die Microsoft an dieser Stelle vorschwebt: Teams soll die Allzweckwaffe werden, mit der Menschen sowohl ihr berufliches als auch privates Leben organisieren, indem sie zwischen den entsprechenden Konten der App hin und her wechseln.

Kommen wir zu den neuen Funktionen. Selbstverständlich kann Microsoft das Rad der Gruppenkommunikation nicht neu erfinden. Vieles von dem, was im Folgenden beschrieben ist, lässt sich beispielsweise auch mit einer WhatsApp-Gruppe regeln, und wir müssen uns da auch nichts vormachen: Hier wird kein Konkurrenzkampf vom Zaun gebrochen.

Ich habe das in früheren Artikeln schon umrissen: Microsofts neue Consumer-Angebote richten sich ganz bewusst an die Menschen, die ein bisschen mehr wollen und die auch bereit sind, dafür eine gewisse Lernkurve in Kauf zu nehmen. Aber genug der langen Vorreden – kommen wir endlich zu den angekündigten Features:

Microsoft Teams für Consumer © Bereitgestellt von Dr. Windows Microsoft Teams für Consumer

Videobesprechungen, Sprachtelefonie und Chat

Als Microsoft 365 Abonnent kann man Gruppen anlegen und in diese beispielsweise Familienangehörige oder Bekannte und Freunde einladen. Innerhalb dieser Gruppen gibt es dann einen Gruppenchat, man kann sich zu Video- und Sprachkonferenzen treffen sowie Fotos, Videos, Dokumente und dergleichen teilen. Einzelne Mitglieder des Teams können sich auch zu einem 1:1 Chat oder Anruf treffen.

Ich habe versucht, noch vor Veröffentlichung der Ankündigung herauszufinden, ob die Mitglieder der Gruppe ebenfalls ein Microsoft 365 Abonnement besitzen müssen (ich denke nicht). Leider bekam ich nicht mehr rechzeitig Antwort, werde das aber ergänzen, sobald ich die Info habe. Die Verwendung eines Microsoft-Kontos dürfte dagegen obligatorisch sein.

Das Dashboard

Das Dashboard ist die Schaltzentrale. Hier können Listen, Dokumente oder Kalender erstellt und für eine oder mehrere Gruppen freigegeben werden. Außerdem behält man an dieser Stelle die Übersicht über Chats, Aufgaben, Bilder, Videos und freigegebene Dokumente. Aus dem Dashboard heraus können auch Aufgaben zugewiesen oder beispielsweise die Einkaufsliste innerhalb der Familie geteilt werden.

Dokumente erstellen und teilen

Microsoft Teams ist – oh welch Überraschung – nahtlos an die Office-Suite angebunden. Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien können innerhalb der Gruppen geteilt werden, diese sind dann auf OneDrive gespeichert, stehen also auf allen Endgeräten zur Verfügung.

Standortfreigabe

Optional können Mitglieder einer Gruppe ihren Standort freigeben – so können beispielsweise Familienmitglieder untereinander sehen, wer sich gerade wo befindet. Oder man benutzt die Funktion, um sich in der Öffentlichkeit treffen will und keinen exakten Treffpunkt vereinbart hat.

Microsoft Teams mit Standortfreigabe © Bereitgestellt von Dr. Windows Microsoft Teams mit Standortfreigabe

Tresor für vertrauliche Daten

Das WLAN-Passwort, Login-Daten für Netflix, Sky und Co. oder was auch immer – vertrauliche Daten können innerhalb von Teams in einem Tresor gespeichert werden, dessen Inhalt mit anderen Mitgliedern geteilt werden kann – in diesem Fall über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, damit diese Daten auf keinen Fall in die falschen Händer geraten.

Der Testbetrieb der neuen Funktionen soll laut Microsoft in den kommenden Wochen starten. Mit den gesammelten Erfahrungen und dem Feedback der Nutzer will man das „Familien-Teams“ dann bis zum Herbst zur Marktreife bringen. Dann werden die hier angesprochenen Funktion selbstverständlich auch in die Web-Version und den Desktop-Client von Teams einziehen.

Microsoft Teams (Kostenlos, Google Play) →

‎Microsoft Teams (Kostenlos, App Store) →

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