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ARD deckt auf: E-Auto-Batterie erzeugt 17 Tonnen CO2

männersache-Logo männersache 05.06.2019 maennersache
Sind Elektroautos wirklich umweltfreundlich? © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Sind Elektroautos wirklich umweltfreundlich? E-Mobilität ist momentan in aller Munde und soll das Heilmittel sein, mit dem Deutschland seine Klimaziele erreichen kann. Aber wie umweltfreundlich ist ein Auto mit Elektromotor wirklich?

E-Autos: Schnell, leise, umweltfreundlich?

Leise gleitet das Elektromobil durch den urbanen Dschungel. Fast scheint es, als gleite ein tief fliegender Teppich mit Dach durch den Verkehr. Fahrradfahrer müssen aufpassen, denn man hört die E-Autos kaum noch.

Toll: Die neuen Flitzer sind leise, beschleunigen jeden Benziner-Supersportwagen mühelos aus und tragen zu einer ökologisch einwandfreien Fortbewegung bei. Doch halt. Stimmt das überhaupt?

Die ersten beiden Punkte sind sicherlich richtig, aber bei der Ökobilanz hapert es leider gewaltig, wie jetzt ein ARD-Magazin herausgefunden hat.

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Schlechte Ökobilanz der Elektrofahrzeuge

"Die Story im Ersten" konnte nachweisen, dass Elektroautos alles andere als umweltschonend sind.

Natürlich wird kein Benzin verbrannt, aber dennoch gelangen Unmengen von Kohlendioxid in die Luft, und das schon, bevor das E-Auto überhaupt seine ersten Kilometer gefahren ist.

Schuld ist die Batterie. Die wünscht sich der Konsument möglichst groß und leistungsstark, damit eine gewisse Mindestreichweite gewährleistet werden kann.

Die Herstellung einer solchen Batterie hat dann aber schon extrem viel des klimaschädlichen Gases freigesetzt.

Bei einem durchschnittlichen Mittelklassewagen mit einem Verbrauch von sechs Litern Sprit auf 100 Kilometer fallen solche Zahlen erst nach 100.000 Kilometern an.

Darüber hinaus sind es die unabdingbaren Inhaltsstoffe einer Batterie wie Kobalt und Lithium, die die Umwelt zusätzlich schädigen und auch hier mehr als bei der Produktion eines vergleichbaren Autos mit Verbrennungsmotor.

Schwere Umweltverwüstungen für Rohstoffe

Die Rechnung geht also nicht auf: Damit deutsche Städte emissionsfrei werden, muss an anderer Stelle die Umwelt verwüstet werden.

Im argentinischen Teil der Atacamawüste werden riesige Salzseen angelegt aus denen dann Lithium durch Verdunstung extrahiert wird.

Für eine Tonne Lithium müssen allerdings zwei Millionen Liter Wasser verdampfen. Dadurch fällt der Grundwasserspiegel in einer ohnehin wasserarmen Region der Welt ins Bodenlose.

Weitere Bestandteile der Autobatterie werden beispielsweise in China gewonnen – unter Zuhilfenahme von riesigen Kohlekraftwerken.

Dennoch setzen Regierung und Auto-Industrie voll auf die E-Mobilität.

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