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13 Zoll MacBook Pro: Apple kündigt neue Notebooks an

DER SPIEGEL-Logo DER SPIEGEL 04.05.2020 Matthias Kremp

Stück für Stück frischt Apple seine Produkte auf. Jetzt sind die Pro-MacBooks dran, mit mehr Leistung, mehr Speicher und einem Feature, auf das viele Anwender lange gewartet haben.

© Apple

Zuletzt hat Apple seine Notebooks der MacBook-Pro-Reihe vor vier Jahren gründlich umgebaut. Die große Neuerung war damals die Touchbar, ein schmaler Bildschirm oberhalb der Tastatur, der unterschiedliche Funktionen übernehmen kann, von anpassbaren Funktionstasten bis zu kleinen Bedienelementen, etwa zur Lautstärkeregelung. Nicht ganz so viel beachtet wurde anfangs die neue Tastatur. Ein neuartiger Butterfly-Mechanismus ermöglichte es, sie dünner zu bauen als andere Tastaturen - und so etwas Platz zu sparen.

Was Designfans gefiel, stellte sich allerdings bald als problematisch heraus. Während sich manche Nutzer einfach nicht an das ungewohnte Schreibgefühl gewöhnen konnten, klagten andere, dass bei ihnen Tasten durch eindringenden Staub und Schmutz blockierten. Apple entwickelte eine verbesserte Version der Tastatur und startete ein kostenloses Austauschprogramm für Nutzer, deren Butterfly-Tastaturen Probleme machten. An der generellen Problematik, dass nicht jeder mit den ultraflachen Tasten klarkam, änderte das nichts.

Erst Ende 2019 brachte Apple eine neue Version seiner Notebooktastatur auf den Markt, die den Problemen mithilfe einer Scherenmechanik unter den Tasten ein Ende setzte, das Magic Keyboard. Zuerst kam sie im teuren MacBook Pro 16 Zoll zum Einsatz, dann im neuen MacBook Air - und jetzt auch im neuen MacBook Pro 13 Zoll. Für viele Fans der Apple-Notebooks dürfte das die wichtigste Neuerung am neuen kleinen MacBook Pro sein.

Speicherverdopplung

Die zweitwichtigste Neuerung ist die gesteigerte Kapazität der integrierten SSD-Festplatten. Wie beim neuen MacBook Air wurde das Minimum beim Einstiegsmodell auf 256 Gigabyte (GB) erhöht. Gegen einen saftigen Aufpreis von bis zu 1500 Euro bekommt man jetzt aber auch bis zu vier Terabyte (TB) SSD-Speicher. Hier war bislang bei zwei TB Schluss.

Die Prozessoren stammen nun aus der aktuellen zehnten Generation der Intel-Core-Baureihe, die auch mit dem Codenamen Ice Lake bezeichnet wird. Bisher hatte der Konzern in das MacBook Pro noch Chips der achten Generation eingebaut.

Während diese Chips für mehr Leistung sorgen, dürfte für professionelle Anwender wichtiger sein, dass man die neuen MacBooks jetzt mit bis zu 32 GB Arbeitsspeicher bestellen kann. Bisher war bei 16 GB Schluss und das wurmte Nutzer, die mit vielen Programmen gleichzeitig oder mit sehr großen Dateien arbeiten, etwa beim Videoschnitt und der Bildbearbeitung. Bei solchen Anwendungen kann mehr Arbeitsspeicher oft auch mehr Leistung bedeuten, weil Daten seltener zwischen Prozessor und SSD hin- und hergeschoben werden müssen.

Mehr kostet mehr

Am Bildschirm hat sich entgegen früherer Spekulationen im Netz nichts geändert: Apple baut weiterhin 13-Zoll-Displays mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln und der hauseigenen True-Tone-Technologie ein, die die Farbdarstellung automatisch an das Umgebungslicht passt.

Die technischen Upgrades sorgen allerdings auch für höhere Maximalpreise bei Apple "kleinen" Profi-Notebooks. Lag die Preisspanne, je nach Ausstattung, bisher zwischen 1499 Euro und 3629 Euro, muss man für die Top-Ausstattung jetzt bis zu 4379 Euro einplanen. Der Einstiegspreis bleibt hingegen unverändert.

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