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Polizeieinsatz gegen Flüchtlingsaktivisten

dpa-Logodpa 06.04.2020 dpa
Demonstranten des Netzwerks -??Seebrücke- fordern die sofortige Evakuierung griechischer Flüchtlingslager. © Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild Demonstranten des Netzwerks -??Seebrücke- fordern die sofortige Evakuierung griechischer Flüchtlingslager.

Nach einem Polizeieinsatz in Frankfurt bei einer Aktion für die Evakuierung der Flüchtlingslager in Griechenland gibt es vor allem Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz. Ein Polizeisprecher sagte am Montag, bei der Demonstration am Sonntag am Frankfurter Mainufer habe es zwölf vorläufige Festnahmen gegeben. Rund 250 bis 300 Teilnehmer hätten am nördlichen Ufer nahe des Eisernen Stegs einen Menschenkette gebildet, berichtete ein Polizeisprecher. Es sei darauf hingewiesen worden, dass die Einhaltung des in der Corona-Krise vorgeschriebenen Mindestabstands bei solchen Veranstaltungen nicht kontrollierbar sei.

Eine Sprecherin der Initiative «Seebrücke» hatte am Sonntag betont, bei der Menschenkette sei der gebotene Abstand eingehalten worden. Auch auf Bildern in sozialen Medien waren Abstandsmarkierungen für die Teilnehmer der Menschenkette zu sehen. Viele Teilnehmer hätten zudem Mundschutz getragen. «Es liefen da auch noch relativ viele andere Menschen herum», begründete der Polizeisprecher das Eingreifen der Polizei. «So kam es zwangsläufig zu Nichteinhaltung des vorgeschriebenen Abstands.»

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