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„Eiskalt“: Mädchen (4) „klaut“ Sonnenbrille – dm schockt Mutter mit Reaktion

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 13.03.2019 mopo
Die Abteilungsleiterin von dm gab sich unnachgiebig. © picture alliance / dpa Die Abteilungsleiterin von dm gab sich unnachgiebig.

Es ist eine Situation, die viele Eltern schon einmal durchleben mussten. Nach einem Einkauf hat das Kind plötzlich einen Artikel in der Hand, den man überhaupt nicht gekauft hat, geschweige denn kaufen wollte. Der sonst so gut erzogene Nachwuchs hat es im Geschäft einfach eingesteckt.

Vierjähriges Kind klaut Sonnenbrille bei dm

Ein furchtbarer Schreck, den auch die Mutter einer vierjährigen Tochter jetzt erfahren musste. Sie berichtet auf der Eltern-Community-Seite „Mama & Papa = ICH“ von einem Erlebnis beim Drogeriemarkt dm. Ihre Tochter hat beim Einkaufen eine Sonnenbrille „geklaut“.

„Ich hab das nicht mitbekommen, weil ich nach Saugern für die Babyflasche gesucht habe“, gesteht sie. „Ich kenn sowas gar nicht von ihr, Sie hat noch nie geklaut.“

Kunden bleibt Mund offen stehen: Drogeriemarkt dm bringt neues Produkt raus und wird dafür gefeiert (hier lesen)

Die schockierte Mutter will den Ausrutscher ihres Kindes richtigstellen und versucht, das Richtige zu tun. „Heute bin ich Nach der Arbeit mit meiner Tochter zum dm gegangen und es der Abteilungsleiterin gesagt. Meine Tochter und ich haben uns auch Entschuldigt“, erzählt sie.

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Für die Vierjährige, die ihr Fehlverhalten offenbar aufrichtig bereut, keine einfache Situation. Noch im Laden fängt sie an zu weinen, verspricht, so etwas nie wieder zu tun.

dm-Abteilungsleiterin macht Mutter fassungslos

Mit der Reaktion der Abteilungsleiterin hat die Mutter aber offenbar nicht gerechnet. Dass man einen Diebstahl – inwieweit vorsätzlich oder nicht, sei mal dahingestellt – nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, versteht sich von selbst. Doch dm-Mitarbeiterin gab sich Angaben der Mutter zufolge „eiskalt“.

„Die Dame hat meine Personalien aufgenommen und wird eine Strafanzeige gegen mich erstatten“, berichtet die Kundin aufgelöst. 50 Euro habe sie als Fangstrafe bereits zahlen müssen.

Was die Mutter jedoch noch mehr aufregt, ist der Umgangston, mit dem man ihrer Entschuldigung entgegengekommen ist. „Müssen sie halt ihr Kind besser erziehen“, habe sie sich anhören müssen, ihre Tochter habe Kommentare wie „Heulen bringt hier auch nichts mehr“ abbekommen.

Statt eines beruhigten Gewissens, die Sache aufgeklärt und sich entschuldigt zu haben, hat die Mutter nun existenzielle Sorgen. Sie befürchtet, dass man ihr das Sorgerecht für ihre Kinder (offenbar hat sie mehr als das eine) entziehen könnte. „Ich habe ein riesen Problem“, sagt sie.

Mutter bekommt großen Zuspruch auf Facebook

Auf Facebook erfährt sie großen Zuspruch. „Da kommt man schon zurück um sich zu entschuldigen und die Ware zurück zu bringen. Und trotzdem wird man so runter gemacht?  Unmöglich“, findet eine Userin. „Hochachtung. Du hast alles richtig gemacht. Ich würde eine gepfefferte E-Mail an dm schreiben“, rät eine andere.

Zudem glaubt niemand, dass sich die Mutter Sorgen machen muss, ihre Kinder könnten ihr weggenommen werden. Viele versuchen sie zu beruhigen und sagen, dass alles schon gut werden wird.

Drogeriemarkt dm entschuldigt sich

Eine wütende Nutzerin schilderte dem Drogerie-Riesen auf der dm-Facebook-Seite von dem Fall. Das Unternehmen entschuldigte sich umgehend: „Oje, das tut uns leid, was du hier schilderst.“ Die Mutter solle sich an das Servicecenter wenden und dort das Anliegen nochmal schildern.

(jv)

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