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„Sie entwickelten einen Herdentrieb“: Hühnerschar tötet Fuchs mit Schnäbeln

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 13.03.2019 mopo
Hühner wissen sich zu wehren – das musste ein hungriger Fuchs leidvoll erfahren, als er einen Statt einbrach. © dpa Hühner wissen sich zu wehren – das musste ein hungriger Fuchs leidvoll erfahren, als er einen Statt einbrach.

Gemeinsam sind wir stark – das dachten sich die Hühner einer Farm in der Bretagne, als ein Fuchs sich in ihren Stall schlich. Und stürzten sich mutig mit ihren Schnäbeln auf den Angreifer – mit blutigem Ausgang.

Der skurrile Vorfall ereignete sich in einer Landwirtschaftsschule in Nordwest-Frankreich, wie die britische Zeitung „Guardian“ berichtet. Der Fuchs ging offenbar bei Einbruch der Dämmerung auf Beutezug. Die Anlage hat einen Freilauf für die Vögel und ist mit Lichtsensoren ausgestattet, die bei Sonnenuntergang die Klappen zum Stall automatisch schließen. Als dies passierte, saß der Räuber in der Falle – und wurde selbst zum Gejagten.

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Am nächsten Morgen fanden die angehenden Landwirte den übel zugerichteten Kadaver des Fleischfressers in einer Ecke des Hühnerstalls. „Die Hühner entwickelten einen Herdentrieb und griffen den Fuchs mit ihren Schnäbeln an“, erklärte der Ausbildungsleiter der Schule Pascal Daniel.

Offenbar haben die Tiere dazugelernt. Als vor einem Jahr das letzte Mal ein Fuchs in einen Hühnerstall der Bio-Farm eindrang, ging das für das Federvieh deutlich schlimmer aus, sagte Daniel.

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