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15-jährige Rebecca: Der Fall bleibt mysteriös und das Mädchen verschwunden

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 12.03.2019 berliner-kurier
Einsatzkräfte im Wald auf der Suche nach Rebecca. © Pudwill Einsatzkräfte im Wald auf der Suche nach Rebecca.

Der Fall der seit drei Wochen verschwundenen Rebecca bleibt mysteriös. Trotz eines großen Suchaufgebots über drei Tage mit jeweils Hunderten Berliner Polizisten und Dutzenden Suchhunden in einem Brandenburger Waldgebiet fanden die Beamten keine Spur der Zehntklässlerin. Ein Hinweis auf das himbeerrote Auto des tatverdächtigen Schwagers in dem weitläufigen Kiefernwald rund 50 Kilometer südöstlich von Berlin hatte die Suche dort ausgelöst. Es war jedoch nur ein vager Hinweis gewesen, der zu keinem Ergebnis führte. Am Sonntag wurde die Suche dort eingestellt.

Rebecca (15) wird seit drei Wochen vermisst. © ---/Polizei Berlin/dpa Rebecca (15) wird seit drei Wochen vermisst.

Der Druck auf die Polizei wächst

Die Polizei steht mit leeren Händen da und der Druck wächst. Es wurde auch keine weitere Suchaktion in einem anderen Gebiet begonnen. Man konzentriere sich jetzt darauf, die inzwischen mehr als 1200 Hinweise aus der Bevölkerung abzuarbeiten, hieß es. Der 27-jährige Schwager des Mädchens schweigt in der Untersuchungshaft. Auf ihn hatten sich die ermittelnden Beamten relativ schnell als Tatverdächtigen festgelegt. Er sei zur Zeit des Verschwindens von Rebecca aus dem Haus ihrer ältesten Schwester und deren Mann am Morgen des 18. Februar allein mit ihr im Haus gewesen, hieß es. Er habe sich bei seinen anfänglichen Aussagen in Widersprüche verwickelt.

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Schwager schweigt weiter

Auch zu zwei Fahrten nach Brandenburg, die über ein Kennzeichenerfassungssystem bekannt wurden, habe er geschwiegen, hieß es von der Polizei. In dem Wagen waren Haare von Rebecca und Fasern einer Fleecedecke gefunden worden, die mit ihr aus dem Haus verschwunden war. Auf das Familienauto habe zu dem Zeitpunkt nur der Schwager des Mädchens Zugriff gehabt.

Decke-Schwager-Twingo © Polizei Berlin Decke-Schwager-Twingo

Vor allem Strafverteidiger kritisieren das Vorgehen der Polizei, den Schwager als Tatverdächtigen zu präsentieren. Die Unschuldsvermutung werde so ausgehebelt, hieß es. Ein faires Strafverfahren, wenn es dazu kommen sollte, sei so nicht mehr garantiert. (dpa)

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