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Bonn-Poppelsdorf: BMW-Fahrerin (80) kracht in Hauseingang – sie wollte parken...

EXPRESS-Logo EXPRESS 06.04.2020 express
Der Wagen rammte den Hauseingang seitlich. © Feuerwehr Bonn Der Wagen rammte den Hauseingang seitlich.

Da ist eine Autofahrerin aber mal ordentlich vom rechten Weg abgekommen...

Sonntagabend gegen 20.25 Uhr kam es in Bonn-Poppelsdorf zu einem schweren Unfall. Im Bereich der Straße Im Wingert geriet eine 80-Jährige mit ihrer 3er BMW-Limousine von der Fahrbahn ab – und bretterte in den Eingang eines Mehrfamilienhauses. 

Über der Haustür prangt der Segen der Heiligen Drei Könige. Der ist zwar bereits sieben Jahre alt, scheint aber noch gut zu wirken. 

Unfall in Bonn-Poppelsdorf: Alte Dame stieg selbst aus ramponiertem BMW aus

Als Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, war die alte Dame bereits eigenständig aus ihrem ramponierten BMW ausgestiegen. Nach ersten Informationen wurde sie nur leicht verletzt. „Da jedoch sämtliche Airbags ausgelöst hatten, wurde die Person mit Rücksicht auf den möglichen Unfallmechanismus durch eine RTW-Besatzung untersucht und im Verlauf des Einsatzes in ein Bonner Krankenhaus transportiert“, erklärt Wehrsprecher Jörg Schneider. 

Die Ermittlungen der Polizei zum Unfallhergang laufen. Demnach war die 80-Jährige nach rechts in die Parkplatz-Zufahrt des Mehrfamilienhauses eingebogen, wo sie einen Stellplatz hat. Statt einzuparken, bretterte sie jedoch geradeaus. Offenbar war sie abgelenkt, hat dann Gas und Bremse verwechselt. Der Türpfosten stoppte ihre Fahrt. 

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Unfall in Bonn-Poppelsdorf: Statik des Gebäudes nicht in Mitleidenschaft gezogen

Laut Wehrsprecher Schneider habe man schnell feststellen können, dass die Statik des Gebäudes nicht in Mitleidenschaft gezogen worden war. Der Pkw wurde zunächst gesichert und schließlich durch Einsatz der maschinellen Zugeinrichtung des Rüstwagens über eine Umlenkrolle aus dem Hauseingang gezogen.

Der Treppenraum wurde so von Schutt befreit, dass ein sicheres Betreten über den hinteren Hauseingang möglich ist. Insgesamt waren rund 30 Kräfte im Einsatz. 

Der Gesamtschaden wird auf mehr als 10.000 Euro geschätzt. (iri)

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