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Corona: 265 Neuinfizierte in Köln – 53-Jähriger ohne bekannte Vorerkrankungen gestorben

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Wir informieren Sie täglich über die Entwicklungen in der Corona-Krise. © Arton Krasniqi Wir informieren Sie täglich über die Entwicklungen in der Corona-Krise.

Das Coronavirus greift in Köln weiter um sich. Die Entwicklungen aus der Stadt in unserem Newsblog.

Seit dem 2. November gelten bundesweit neue Einschränkungen. Hier lesen Sie, welche das sind.

Außerdem können Sie hier nachlesen, wo in Köln die Maskenpflicht gilt.

  • Donnerstag, 26. November

2139 Menschen in Köln infiziert

16.54 Uhr: Bei den vier Todesfällen, die dem Kölner Gesundheitsamt am Donnerstag gemeldet wurden, handelt es sich um einen 53-Jährigen, einen 81-Jährigen, eine 86-Jährige und eine 89-Jährige. Bis auf den 53-Jährigen litten alle Verstorbenen an multiplen Vorerkrankungen.

317 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 98 auf der Intensivstation. Aktuell sind offiziell 2139 Menschen in Köln infiziert. 

Rau äußert sich zur Impfverteilung in Köln

15.04 Uhr: Kölns Gesundheitsdezernent Harald Rau geht davon aus, dass der Stadt im ersten Schritt zunächst 60.000 Impfdosen gegen das Coronavirus zur Verfügung stehen werden. Um die Pandemie zu stoppen, brauche man eine Durch-Impfung von wahrscheinlich 70 Prozent der Bevölkerung, was bei rund einer Million Einwohnern in Köln 700.000 Menschen wären, sagte Rau am Donnerstag dem WDR. „Das wird uns sehr wahrscheinlich nicht innerhalb eines Monats, wahrscheinlich auch nicht innerhalb von zwei oder drei Monaten gelingen. Das heißt, die Hoffnung ist einerseits berechtigt, anderseits wird das aber auch nicht dazu führen, dass wir ab Februar Normalzustände haben“, fügte er in hinzu. 

Ab wann ein Impfstoff verfügbar ist, ist noch unklar. 

Vier weitere Todesfälle

7.27 Uhr: Die Corona Inzidenz in Köln ist wieder leicht gesunken: laut Zahlen des RKI von 150,6 am Vortag auf 149,8. Zudem meldet das RKI insgesamt 227 Todesfälle – das sind vier mehr als noch am Mittwoch. Nähere Details zu den Fällen sowie aktuelle Zahlen zu stationären Behandlungen werden erst im Laufe des Tages erwartet.

  • Mittwoch, 25. November

Sechs weitere Todesfälle

16 Uhr: Am Morgen wurden dem Gesundheitsamt sechs weitere gestorbene Personen gemeldet, die mit Corona infiziert waren. Nun ist klar, um wen es sich handelt: eine 65-Jährige, eine 77-Jährige, ein 53-Jähriger, ein 69-Jähriger, ein 74-Jähriger und ein 79-Jähriger. Bis auf den 53-jährigen Kölner litten alle Verstorbenen an diversen bekannten Vorerkrankungen.

Derzeit sind offiziell 2063 Kölner mit dem Virus infiziert. 

Inzidenz minimal gestiegen

7 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist im Vergleich zum Vortag minimal gestiegen. Er liegt am Mittwoch bei 150,6. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Tag zuvor lag die Zahl bei 149,4. 

Sechs weitere Menschen sind seit Dienstag im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Seit Beginn der Pandemie starben demnach 223 Personen in Köln.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Fälle liegt bei 17.948 und damit um 305 höher als am Vortag. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der Menschen in stationärer Behandlung wird erst im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Dienstag, 24. November

Vier weitere Todesfälle in Köln

16.00 Uhr: Bei den vier weiteren verstorbenen Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, handelt es sich um einen 91-Jährigen, einen 88-Jährigen, eine 95-Jährige und eine 99-Jährige. 

Aktuell sind 2075 Menschen in Köln mit dem Corona-Virus infiziert. 314 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 112 auf der Intensivstation. 

Inzidenzzahl sinkt auf knapp 150

6.35 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist im Vergleich zum Vortag weiter gesunken. Er liegt am Dienstag bei 149,4. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Tag zuvor lag die Zahl bei 159,1. 

Vier weitere Menschen sind seit dem Vortag im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Seit Beginn der Pandemie starben demnach 217 Personen in Köln.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Fälle liegt bei 17.643 und damit um 120 höher als am Vortag. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der Menschen in stationärer Behandlung wird erst im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Montag, 23. November

​2835 Kölner akut und bestätigt infiziert

15.30 Uhr: Die Zahl der akut und bestätigt mit dem Coronavirus infizierten Kölner hat die Stadt am Montagnachmittag mit 2835 angegeben (Vortag: 2774). 17.523 Kölner haben sich damit seit Pandemie-Beginn angesteckt. 300 Covid-Patienten werden derzeit in stationärer Quarantäne im Krankenhaus behandelt.

Inzidenzzahl sinkt leicht – Drei weitere Todesopfer

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Er liegt am Montag bei 159,1. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Tag zuvor lag die Zahl bei 170. Allerdings ist der Wert am Montag in der Regel niedriger, da am Wochenende weniger getestet wird.

Drei weitere Menschen sind seit dem Vortag im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Seit Beginn der Pandemie starben demnach 213 Personen in Köln.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Fälle liegt bei 17.523 und damit um 73 höher als am Vortag. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der Menschen in stationärer Behandlung wird erst im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Sonntag, 22. November

Inzidenzzahl steigt weiter an – Wert nun bei 170

15.27 Uhr: Die Inzidenzzahl ist in Köln weiter angestiegen und liegt nun beim Wert 170. Nachdem sie zuletzt gesunken war, wurde bereits von Freitag auf Samstag ein Anstieg gemeldet, am Samstag lag der Wert bei 162. Die Reproduktionszahl liegt bei 0,95. Dies teilte die Stadt Köln am Sonntagnachmittag mit.

Die Inzidenzzahl, oder auch Sieben-Tage-Inzidenz, gibt an, wie viele Menschen sich in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben. Sie ist eine wichtige Kennziffer zur Bestimmung des Infektionsgeschehens.

Aktuell befinden sich 316 Personen in stationärer Quarantäne im Krankenhaus, davon 114 auf der Intensivstation. Aktuell sind 2774 Bürgerinnen und Bürger mit dem Corona-Virus infiziert.

Gesamtzahl der Infektionen mit dem Coronavirus nun bei 17.450

11.32 Uhr: Binnen 24 Stunden ist die Zahl der Personen, die seit Beginn der Pandemie in Köln als Coronavirus-Infektionsfälle registriert wurden, auf 17.450 gestiegen. Diese Zahl gab das städtische Gesundheitsamt am Sonntag bekannt. Das ist ein Anstieg von 330 gegenüber Samstag. In den vergangenen 24 Stunden gab es in Köln kein weiteres Covid-19-Todesopfer. 

  • Samstag, 21. November

Stadt Köln meldet fünf weitere Todesfälle

16.21 Uhr: Fünf weitere Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, sind gestorben. Das hat die Stadt Köln am Samstag vermeldet. Bei den Toten handelt es sich demnach um einen 27-Jährigen, einen 67-Jährigen, einen 80-Jährigen, eine 80-Jährige und eine 87-Jährige. Alle wiesen multiple Vorerkrankungen auf.

Inzidenzwert wieder leicht gestiegen

Der Inzidenzwert für Köln ist zum Wochenende hin wieder leicht gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts stieg der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen 7 Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, von Freitag auf Samstag von 159 auf 162. Die aktuellen Corona-Zahlen für Köln finden Sie jederzeit ganz oben in unserem Newsblog.

  • Freitag, 20. November

54-Jähriger ohne bekannte Vorerkrankungen gestorben

16.47 Uhr: Bei den sechs weiteren gemeldeten Todesfällen, die positiv auf Corona getestet wurden, handelt es sich laut der Stadt Köln um einen 85-Jährigen, einen 88-Jährigen, einen 77-Jährigen, einen 74-Jährigen und einen 62-Jährigen, alle vorerkrankt. Zudem ist ein 54-Jähriger gestorben, bei dem keine Vorerkrankungen bekannt waren. 

Derzeit befinden sich 312 Personen im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 112 auf der Intensivstation. Aktuell sind 2416 Kölnerinnen und Kölner mit dem Corona-Virus infiziert, am Vortag waren es 2291.

Maskenpflicht in Köln kontrolliert

15.30 Uhr: Bundespolizei, Deutsche Bahn und Stadt haben am Dienstag und Mittwoch Kontrollen in und am Hauptbahnhof durchgeführt. Dabei wurden 87 Verstöße gegen die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen festgestellt. Den Betroffenen droht ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro. Zudem wurden 20 Verstöße gegen das geltende Ansammlungs- und Kontaktverbot im öffentlichen Raum dokumentiert. Hier müssen die Beschuldigten eine Strafe von 250 Euro zahlen. Am kommenden Dienstag soll es eine weitere Aktion geben, in deren Rahmen die Maskenpflicht kontrolliert werde, so die Stadt. 

Reker informiert über aktuelle Corona-Lage in Köln

15.00 Uhr: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker informiert am Freitag über die aktuelle Corona-Lage und die Entwicklungen seit dem erneuten Lockdown. Wir übertragen den Livestream aus dem Rathaus an dieser Stelle und geben einen Überblick.

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  • Reker hat sich nochmals bei den Bürgern für ihre Zurückhaltung am 11.11. in Köln bedankt.
  • Sie sei vorsichtig optimistisch, sagte die Oberbürgermeisterin. Die kommende Woche im Lockdown sei besonders entscheidend. Derzeit liegt die 7-Tage-Inzidenz in Köln unter dem NRW-Landesschnitt. „Für eine Analyse ist es aber noch zu früh“, sagte Reker.
  • Der Krisenstab hat am Freitag auch über Silvester in Köln beraten. Man wolle auf die Entscheidungen des Landes warten, sagte Reker. Es werde aber ein Böller-Verbot für die gesamte Altstadt geben. Damit wolle man verhindern, dass es größere Ansammlungen gibt und plane wie bereits zum 11.11. eine entsprechende Kampagne.
  • Auf die Frage, ob das Böller-Verbot noch auf weitere Teile der Stadt ausgeweitet werden könnte, sagte Reker, dass das Land das letzte Wort habe, man aber den Familien und Menschen in den Veedeln dieses Highlight nicht nehmen wolle.

Sechs neue Todesfälle in Köln

8.00 Uhr: Dem Kölner Gesundheitsamt sind neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Sechs weitere Personen, die positiv auf das Virus getestet wurden, sind gestorben.

Zudem haben sich seit dem Vortag 350 Menschen in der Stadt neu infiziert. Seit dem Ausbruch der Pandemie gibt es bislang insgesamt 16.826 Fälle. Weitere Informationen zu den Verstorbenen sowie die Zahl der aktuell Infizierte gibt die Stadt im Laufe des Tages bekannt.

Der Inzidenzwert für Köln ist erneut gesunken. Am Freitagmorgen liegt der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 159,0. Am Vortag hatte der Wert noch bei 167,1 gelegen.

  • Donnerstag, 19. November

Drei weitere Todesfälle in Köln – Reker informiert über aktuelle Lage

18.00 Uhr: Henriette Reker wird am Freitag um 15 Uhr eine Pressekonferenz im Rathaus geben. Die Oberbürgermeisterin wird nach der Sitzung des Krisenstabes über die aktuelle Corona-Situation in Köln informieren. Wir übertragen die Pressekonferenz live.

16.07 Uhr: In Köln sind drei weitere Menschen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gestorben. Die drei Männer im Alter von 76, 85 und 90 Jahren litten alle unter Vorerkrankungen. 

Bislang sind damit 199 Kölner, die positiv getestet wurde, gestorben. Aktuell sind 2.291 Kölner infiziert, 332 von ihnen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, das sind 28 mehr als am Vortag. Intensivmedizinisch müssen derzeit 110 Patienten betreut werden. 

Inzidenzzahl in Köln sinkt minimal

6.53 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln ist am Donnerstag minimal gesunken. Laut Stadt Köln liegt der Wert aktuell bei 167,1, am Mittwoch war er bei 167,9. Die Inzidenzzahl, auch Sieben-Tage-Inzidenz genannt, gibt an, wie viele Personen sich in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gerechnet mit dem Coronavirus infiziert haben. Sie ist eine wichtige Kennziffer zur Bestimmung des Infektionsgeschehens.

  • Mittwoch, 18. November

2197 Kölner mit dem Corona-Virus infiziert

15.30 Uhr: Bei den vier Verstorbenen, die dem Gesundheitsamt am Mittwochmorgen gemeldet wurden, handelt es sich um eine 82-Jährige, eine 75-Jährige, einen 81-Jähriger und eine 69-Jährige, alle vorerkrankt.

304 Personen werden im Krankenhaus stationär behandelt, davon 112 auf der Intensivstation. Am Vortag war es ein Patient weniger. Aktuell sind 2197 Kölner offiziell mit dem Corona-Virus infiziert.

Inzidenzwert sinkt minimal – Vier neue Todesfälle

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist im Vergleich zum Vortag nur wenig gesunken. Er liegt am Mittwoch bei 167,9. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Tag zuvor lag die Zahl bei 168,1. Vier weitere Menschen sind seit dem Vortag im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Seit Beginn der Pandemie starben demnach 196 Personen in Köln.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Fälle liegt bei 16.175 und damit um 297 höher als am Vortag. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der Menschen in stationärer Behandlung wird erst im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Dienstag, 17. November

Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstation steigt

15.39 Uhr: Bei den sechs Kölnern, die positiv auf Corona getestet und gestorben sind, handelt es sich um eine 86-Jährige, einen 84-Jährigen, einen 68-Jährigen, einen 81-Jährigen, einen 86-Jährigen und einen 59-Jährigen, alle mit Vorerkrankungen. Bislang sind damit 192 Menschen in Köln, die positiv getestet wurden, gestorben. 

Derzeit werden 111 von den 309 Patienten im Krankenhaus auf der Intensivstation behandelt. Am Vortag waren es noch 107 Intensivpatienten. Laut dem Intensivregister waren am Dienstagnachmittag noch 33 der Intensivbetten in Köln frei. 

In Köln gelten derzeit offiziell 2156 Menschen als infiziert, insgesamt haben sich 15.878 Personen angesteckt, das sind 156 mehr Fälle als am Vortag. 

Inzidenzwert sinkt ein wenig – sechs weitere Todesfälle

7.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist im Vergleich zum Vortag weiter leicht gesunken. Er liegt am Dienstagmorgen bei 168,1 an. Am Vortag lag er bei 169,2. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben.

Wie das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW am Dienstag außerdem meldete, starben bislang 192 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Das sind sechs mehr Fälle als am Tag zuvor.

  • Montag, 16. November

Stadt Köln meldet 207 Neuinfektionen

17.18 Uhr: Die Stadt Köln hat am Montag 207 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Damit steigt die Gesamtanzahl der positiven Fälle stadtweit auf 15.722. Zurzeit sind 2331 Personen akut und bestätigt mit Covid-19 infiziert, wobei 304 der Infizierten mit schwererem Krankheitsverlauf in einer Klinik behandelt werden müssen – davon 107 auf der Intensivstation.

186 Kölnerinnen und Kölner, die positiv auf Corona getestet wurden, sind bislang gestorben.

Corona-Inzidenzwert leicht gesunken

6.35 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist im Vergleich zum Vortag weiter leicht gesunken. Er liegt am Montag bei 169,2. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Tag zuvor lag die Zahl bei 174,3. Allerdings sind die Werte am Montag generell etwas niedriger, da am Wochenende weniger getestet wird. Die Stadt vermeldet keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Seit Beginn der Pandemie sind 186 Menschen in Köln gestorben.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Fälle liegt bei 15.722 und damit um 207 höher als am Vortag. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der Menschen in stationärer Behandlung wird erst im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Sonntag, 15. November

Immer mehr Intensivpatienten mit Covid-19

16.45 Uhr: Die Zahl der Menschen, die wegen einer Covid-19-Infektion auf Intensivstationen in Kölner Krankenhäusern liegen, nimmt weiter zu. 108 positiv getestete Patienten wurden am Sonntag intensivmedizinisch betreut – am Samstag waren es 98. Das Intensivregister meldete am Sonntag für Köln 37 freie Intensivbetten. 283 Neuinfektionen registrierte die Stadt am Sonntag, 300 waren es am Samstag gewesen. Da an Wochenenden weniger getestet wird, werden an diesen Tagen auch weniger Neuinfektionen gemeldet als an anderen Wochentagen.

Aktuell sind 2811 Kölnerinnen und Kölner mit dem Corona-Virus infiziert. Um die Kontakte schneller nachzuverfolgen und rechtzeitig Quarantänen auszusprechen, hat die Stadt Köln allein in dieser Woche 109 neue Mitarbeitende für das Gesundheitsamt bereitgestellt. 3000 Menschen, die bei der Pandemiebekämpfung helfen wollen, haben sich bislang bereits beim Gesundheitsamt beworben. Gesucht werden aktuell vor allem Ärztinnen und Ärzte sowie medizinische Fachkräfte zur Unterstützung.

Kölner Inzidenzwert sinkt weiter

9.25 Uhr: Im Vergleich zum Vortag ist der Corona-Inzidenzwert in Köln leicht gesunken. Er liegt am Sonntagmorgen bei 174,3. Am Samstag lag die Zahl bei 176,7. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben.

Insgesamt 2.582 Personen sind im Kölner Stadtgebiet derzeit an dem Virus erkrankt. Weitere Todesfälle durch die Lungenkrankheit Covid-19 gab es keine. Insgesamt 186 Tote zählt das Robert Koch-Institut in Köln seit Beginn der Pandemie auf.

  • Samstag, 14. November

312 Erkrankte in stationärer Behandlung

15.15 Uhr: Derzeit werden in Köln 312 an Covid-19 Erkrankte im Krankenhaus behandelt, das sind drei weniger als am Vortag. Auch die Zahl der aktuell Infizierten hat laut Index der Stadt Köln leicht abgenommen und liegt jetzt bei 2.582. Das sind 211 weniger als am Freitag.

Inzidenzwert sinkt auf 176,7 – Ein weiterer Todesfall

7.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Er liegt am Samstagmorgen bei 176,7. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Tag zuvor lag die Zahl bei 183,8. In den vergangenen Tagen pendelte der Wert damit immer im Bereich zwischen 175 und 200. Ein weiterer Mensch ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Das Robert-Koch-Institut gibt die Todesfälle in Köln seit Beginn der Pandemie am Samstag mit 186 an.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Fälle liegt bei 15.232 und damit um 300 höher als am Vortag. Die Zahl der aktuell infizierten sowie die Zahl der Menschen in stationärer Behandlung wird erst im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Freitag, 13. November

Zwei weitere Todesfälle in Köln

16.28 Uhr: In Köln sind zwei weitere Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben. Beide Männer waren 75 Jahre alt und litten unter Vorerkrankungen. Bislang sind damit 185 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben.

Aktuell sind 2.793 Kölner mit dem Corona-Virus infiziert. 312 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 87 auf der Intensivstation.  

Kölner Medizinerin über verschobene Operationen: „Wir mussten schnell eine Lösung finden“

10.10 Uhr: Laut Clara Lehmann, der Leiterin des Infektionsschutzzentrums an der Kölner Uniklinik, war die Verschiebung von Operationen an ihrem Krankenhaus dringend notwendig. „Wir mussten schnell eine Lösung finden, um eine Überlastung der Intensivbetten zu verhindern“, sagt die Medizinerin.

Nach regulären Operationen seien Patienten in der Regel zunächst auf der Intensivstation. „Wenn man Operationen also herunterfährt, hat man automatisch mehr Intensivbetten“, erklärt Lehmann. Laut Robert-Koch-Institut sind derzeit 41 Intensivbetten in der Stadt frei, 93 sind mit Covid-Patienten belegt. Von diesen Patienten werden aktuell 59 beatmet. 

Uniklinik Köln plant coronabedingte Absage von Operationen

8.40 Uhr: Die Uniklinik Köln plant die coronabedingte Absage von Operationen. Wie die Uniklinik am Donnerstag mitteilte, spitzt sich die Situation der Krankenhäuser in Köln und Umgebung zu. „Immer mehr Corona-Patienten benötigen eine aufwändige medizinische Versorgung“, heißt es in der Mitteilung. Um die steigenden Patientenzahlen zu handhaben, ergreift die Uniklinik nun weitere Schritte. 

„Bereits in den vergangenen zwei Wochen wurden Operationen, die nicht hochdringlich waren und einer nachfolgenden Intensivbehandlung bedurften, teilweise verschoben, um Behandlungsmöglichkeiten für COVID-19-Patienten zu gewinnen“, sagt Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln.

Außerdem hat die Klinik in allen Abteilungen sowohl im stationären als auch ambulanten Bereich die Leistungen um 20 Prozent reduziert. So sollen weitere Kapazitäten für die Behandlung von Corona-Patienten gewonnen werden.

Inzidenz steigt wieder – Wert liegt bei 183,8

7.31 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Köln ist wieder gestiegen: Am Freitag lag der Wert bei 183,8, am Donnerstag war er auf 175,8 gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz, auch Inzidenzzahl genannt, gibt an, wie viele Menschen sich in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gerechnet mit dem Coronavirus infiziert haben. Sie ist eine wichtige Kennziffer zur Bestimmung des Infektionsgeschehens. Die Schwellenwerte für Lockerungen der Maßnahmen liegen bei einer Inzidenzzahl von 35 beziehungsweise 50.

  • Donnerstag, 12. November

Besuchsverbot in Flüchtlingsunterkünften

17.35 Uhr: Die Stadt Köln hat ein Besuchsverbot für Unterkünfte erlassen, in denen Geflüchtete leben. Um eine Ausbreitung des Corona-Virus’ zu verhindern, finden an den Zugängen bereits seit vergangenen Freitag Einlasskontrollen statt. Das Besuchsverbot gilt vorläufig bis zum 30. November. Am Mittwoch gab es in Kölner Flüchtlingsunterkünften 55 Menschen, die positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden sind, dazu waren rund 350 Menschen in Quarantäne. In einem Heim gab es einen größeren Ausbruch – knapp 20 Menschen haben sich dort infiziert. Die positiv Getesteten wurden in Quarantäneeinrichtungen verlegt.

Die Stadt Köln begründet das Besuchsverbot in Unterkünften für Geflüchtete mit der fortschreitenden Ausbreitung des Virus und einem erhöhten Übertragungsrisiko in Einrichtungen mit Gemeinschaftssanitäranlagen und -küchen.

Claus-Ulrich Prölß, Geschäftsführer des Kölner Flüchtlingsrats, hält das Besuchsverbot für nicht verhältnismäßig. „Es mag sein, dass es in einigen Unterkünften schwierig ist, die Corona-Schutzverordnung umzusetzen, das gilt aber sicher nicht für jedes Heim. Pauschal alles dicht zu machen, das ist natürlich schlecht.“ 

Zwei weitere Todesfälle in Köln 

16.00 Uhr: In Köln sind zwei weitere Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben. Es handelt sich um einen 96-Jährigen ohne bekannte Vorerkrankungen und einen 84-Jährigen mit Vorerkrankungen. Damit sind bislang 183 Menschen, die positiv getestet wurden, gestorben. 

Aktuell sind offiziell 2549 Kölner mit dem Virus infiziert, am Vortag waren es 2706. 

Aktuell gibt es in 61 Einrichtungen 223 positive Bewohnerinnen und Bewohner. Darüber hinaus gibt es 212 infizierte Mitarbeiter.

Inzidenzwert sinkt weiter auf 175,8 

6.15 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist im Vergleich zum Vortag weiter leicht gesunken. Er liegt am Donnerstagmorgen bei 175,8. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Tag zuvor lag die Zahl bei 188,4. Der Reproduktionswert liegt bei 1,00.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Fälle liegt bei 14.483 und damit um 261 höher als am Vortag. Die Zahl der aktuell infizierten sowie die Zahl der Menschen in stationärer Behandlung wird erst im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Mittwoch, 11. November

2706 Menschen in Köln mit Corona infiziert

15.45 Uhr: Am Morgen hat die Stadt bekannt gegeben, dass drei weitere Menschen in Köln, die mit Corona infiziert waren, gestorben sind. Nun ist bekannt, dass es sich um eine 85-Jährige und um zwei 86-Jährige handelt. Sie alle litten unter Vorerkrankungen.

Die Zahl der derzeit offiziell Infizierten ist gesunken. Waren es am Dienstag noch 2786, meldete die Stadt am Mittwoch 2706 Fälle. Hingegen ist die Zahl der Patienten in Krankenhäusern von 310 auf 316 gestiegen, davon werden 92 auf der Intensivstation behandelt. 

Inzidenzwert sinkt leicht – Drei weitere Todesfälle

6.45 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Er liegt am Mittwochmorgen bei 188,4. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, Am Tag zuvor lag die Zahl bei 195,9. Der Höchstwert wurde am 2. November mit 216,8 gemessen. Drei weitere Menschen sind seit dem Vortag in Köln in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Die Stadt gibt die Zahl der Todesopfer am Mittwochmorgen mit 181 an.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Fälle liegt bei 14.222 und damit um 253 höher als am Vortag. Die Zahl der aktuell infizierten sowie die Zahl der Menschen in stationärer Behandlung wird erst im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Dienstag, 10. November

16.30 Uhr: Die Zahl der Neuinfizierten in Köln ist am Dienstag um etwa 192 auf 2786 gestiegen. Von den 310 Krankenhaus-Patienten werden 85 auf der Intensivstation behandelt.

Kölner Inzidenzwert bei 195,9

7.25 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln liegt weiter knapp unter der Marke von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen gab ihn am Dienstagmorgen (10. November 2020) mit 195,9 an. Am Tag zuvor lag die Zahl bei 198,7. Der Höchstwert wurde am 2. November mit 216,8 gemessen.

Laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW wurden in Köln im Vergleich zum Vortag keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Insgesamt sind 178 Menschen an bzw. mit Corona gestorben.

Insgesamt sind 13.969 Corona-Fälle in Köln bestätigt. Davon sind aktuell 2594 infiziert, 271 Patienten befinden sich in stationärer Behandlung, das sind 39 mehr als am Dienstag.

  • Montag, 9. November

2594 Kölner akut und bestätigt infiziert

15.55 Uhr: Die Zahl der Neuinfizierten in Köln ist am Montag um etwa 300 gestiegen. Nach Angaben der Stadt haben sich damit seit Pandemie-Beginn 13.774 Kölner bestätigt mit dem Virus angesteckt. 2.594 Kölner gelten derzeit akut und bestätigt als infiziert. 271 davon liegen derzeit im Krankenhaus, davon 81 auf der Intensivstation. Vier weitere Kölner sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben: Ein 86-Jähriger, ein 81-Jähriger, ein 92-Jähriger und ein 97-Jähriger, alle vorerkrankt.

Inzidenzzahl steigt auf 198,7

6.56 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln ist laut Angaben des Landeszentrums für Gesundheit in NRW (LZG) auf 194,7 gestiegen. Am Vortag lag sie bei 194,1. Die genaue Zahl der aktuell insgesamt Infizierten wird erst im Laufe des Tages bekanntgegeben.

Die Stadt meldet außerdem vier weitere und somit seit Beginn der Pandemie insgesamt 178 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Nähere Details zu den neuen Todesfällen gab es zunächst nicht.

Nach Angaben der Stadt hatte es Ende der Woche Probleme bei der Datenübermittlung der Fallzahlen gegeben. Die Stadt hofft, Montag ein Update geben zu können.

  • Sonntag, 8. November

Stadt widerspricht Berichten über fehlende Informationen von Infizierten

16 Uhr: Binnen eines Tages hat die Stadt 285 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Damit sind derzeit 2107 Kölner mit dem Corona-Virus infiziert. Die Zahl der der Todesfälle von Kölnern bleibt unverändert bei 174. Im Krankenhaus werden derzeit 280 Personen Corona-Patienten behandelt, davon 81 auf der Intensivstation. Unter den Krankenhauspatienten sind auch Infizierte, die nicht in Köln wohnen. 

Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass sich positiv auf das Coronavirus getestete Personen unverzüglich in Quarantäne begeben müssen. So steht es in der neue Allgemeinverfügung der Stadt Köln. 

Den Medienberichten, dass hunderte Kölner, die positiv auf das Virus getestet wurden, nichts von ihrer Infektion wissen, widerspricht die Stadt. Wörtlich heißt es in der Pressemitteilung: „Entgegen aktueller Medienberichte trifft es nicht zu, dass in Köln positiv auf Covid-19 Getestete nicht wussten oder wissen, dass sie infiziert sind. Den Befund erhalten Getestete vom Labor, welches positiv Getestete dann auch dem Gesundheitsamt meldet.“

Der Sozialdezernent der Stadt, Harald Rau, hatte im Gespräch mit der „Welt” gesagt, dass zeitweise 800 Corona-Infizierte nicht kontaktiert werden konnten. Auch der Kölner Stadt-Anzeiger hat die Berichterstattung der „Welt” aufgegriffen, die dann auch von der Stadt als „Rückstand bei den Meldungen“ bestätigt worden war.

Alkohol-Verbot weiter verschärft

15.30 Uhr: Mit dem Teil-Lockdown wurde auch die Regelung zum Alkoholverkauf noch einmal leicht verschärft. Im gesamten Stadtgebiet ist es nun täglich von 22 bis 6 Uhr verboten, alkoholische Getränke zu verkaufen. Dies gilt für alle Verkaufsstellen wie Kioske, Tankstellen und Supermärkte. Alkohol durfte vor dem Teil-Lockdown bis 23 Uhr verkauft werden – in Anpassung an die Sperrstunde in der Gastronomie. Nach der Komplettschließung im Gastgewerbe wurde dies nun angeglichen. Weiterhin gilt stadtweit ein Konsumverbot im öffentlichen Raum zwischen 22 und 6 Uhr.

An Hotspots gilt weiterhin ein noch schärferes Verkaufsverbot von freitags, 20 Uhr, bis montags, 6 Uhr. Diese Regelung gilt in der Altstadt, im Stadtgarten und Umgebung, auf dem Brüsseler Platz und den umliegenden Straßen, an der Schaafenstraße und Umgebung, im Zülpicher Viertel und am Rheinboulevard. Mit den Verboten soll verhindert werden, dass sich größere Gruppen im Freien treffen. 

Polizei löst zwei illegale Partys auf

14.20 Uhr: Am Samstagabend, kurz vor Mitternacht, löste die Polizei eine Gaststättenparty in der Liebigstraße in Neuehrenfeld auf. Anwohner hatten die Party der Polizei gemeldet, doch als die dort ankam, war die Bar dunkel und still. Mithilfe des Schlüsseldienstes kamen die Beamten in das Gebäude und fanden in der Gaststätte ein dutzend Partygäste vor. Gegen den Gastwirt schrieben die Beamten eine Anzeige. 

Eine weitere Party lief in einem leerstehenden Haus an der Siegburger Straße in Deutz. Als die ersten Streifenwagen dort ankamen, entkamen 30-40 Feiernde über das Gleisbett am alten Deutzer Hafenbecken. Von 28 weiteren Männern und Frauen im Alter von 19 bis 53 Jahren konnte die Polizei Personalien aufnehmen. In dem Haus stellten die Beamten ein Mischpult sowie mehrere Boxen sicher und leiteten zudem Ermittlungen wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs ein.

Insgesamt waren laut Polizei und Ordnungsamt dieses Wochenende jedoch deutlich weniger Feiernde in den Kölner unterwegs als die Wochen zuvor. Trotzdem registrierte die Polizei einige Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. 

Inzidenzwert steigt laut RKI leicht

8.13 Uhr: Der Inzidenzwert für Köln ist laut RKI wieder leicht gestiegen. Von 193,9 auf 194,1. Wie aussagekräftig dieser Wert ist, lässt sich derzeit nicht sagen. Nach Angaben der Stadt hatte es Ende der Woche Probleme bei der Datenübermittlung gegeben. Die Stadt hofft, Montag ein Update geben zu können.

  • Samstag, 7. November

Stadt meldet zwei neue Todesfälle

16.50 Uhr: Wie die Stadt Köln mitteilt, sind aktuell 2734 Kölner bestätigt mit dem Coronavirus infiziert. 275 von ihnen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 75 auf der Intensivstation.

Dem Gesundheitsamt wurden zwei weitere verstorbene Personen, die positiv auf das getestet wurden, gemeldet: ein 64-Jähriger und ein 75-Jähriger, beide vorerkrankt. Bislang sind damit in Köln 174 positiv Getestete auf gestorben.

Inzidenzwert für Köln liegt laut RKI bei 193,9

10.30 Uhr: Der Inzidenzwert für die Stadt Köln liegt am Samstagmorgen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 193,9. Wie sich der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, entwickelt hat, ist unklar. Nach Angaben der Stadt hatte es Ende der Woche Probleme bei der Datenübermittlung gegeben. Die Stadt hofft am kommenden Montag ein Update geben zu können.

800 Kölner nicht von der Stadt über Infektion informiert

9.30 Uhr: In Köln wurden nach Angaben der Tageszeitung „Die Welt“ am Freitag zeitweise 800 Bürger von der Stadt nicht über ihre Coronainfektion informiert. Man habe diese Menschen bislang nicht über ihr positives Ergebnis informieren können, habe der Kölner Sozialdezernent Harald Rau der Zeitung gesagt.

Der Stadt zufolge war ein Großteil der Infizierten – Reiserückkehrer oder Getestete mit Symptomen – dennoch in Quarantäne. Zudem habe jeder Infizierte eine Meldung aus dem Labor bekommen. Die positiv Getesteten müssen zusätzlich einzeln von Mitarbeitern des Gesundheitsamts kontaktiert werden. Hier kam es zu einem Rückstand.

Zwar ziehe das Gesundheitsamt Mitarbeiter aus anderen städtischen Behörden zusammen, „aber angesichts der hohen Infektionszahlen kommen wir nicht mehr hinterher“, so Rau. Eine Sprecherin der Stadt habe einige Stunden später am Freitag erklärt, man habe den Informationsrückstand schon teilweise aufholen können, indem man 90 weitere Kräfte zur Kontaktnachverfolgung eingeteilt habe.  

  • Freitag, 6. November

Inzidenz der letzten Tage könnte sich als falsch herausstellen

18.05 Uhr: Aufgrund von Problemen mit der Datenverarbeitung konnte die Stadt am Freitag keine aktuellen Zahlen mit Neuinfizierten und Verstorbenen veröffentlichen. Auch eine Inzidenzzahl wurde nicht veröffentlicht. Aufgefallen war schon in den vergangenen Tagen, dass der Inzidenzwert in Köln deutlich gegen den Bundestrend gesunken war (auf zuletzt 195). Die Zahlen der vergangenen Tage könnten sich nachträglich als falsch herausstellen – womöglich lag der Inzidenzwert deutlich höher. Aktuelle Daten können womöglich erst wieder am Montag, 9. November, veröffentlicht werden.

Noch zehn Prozent der Intensivbetten frei

17.52 Uhr: Aktuell sind noch zehn Prozent der Intensivbetten in Kölner Krankenhäusern frei. Noch am 20. Oktober waren es knapp 30 Prozent. „Diese Entwicklung zeigt, wie wichtig es ist, die Ausbreitung des Virus’ zumindest zu verlangsamen“, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker nach einem Treffen des städtischen Krisenstabs am Freitag. Sie sei „dankbar, dass die Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes auch an diesem Wochenende von Kräften der Polizei Köln dabei unterstützt werden, im ganzen Stadtgebiet die Einhaltung der Corona-Regeln durchzusetzen.“

In Einrichtungen für betreutes Wohnen, Senioren und Menschen mit Behinderung gab es am Freitag 200 infizierte Bewohner, von denen 31 im Krankenhaus behandelt wurden. Zudem waren 208 Mitarbeitende positiv. Die Fälle verteilten sich auf 67 Einrichtungen. Seit Beginn der Pandemie sind in Köln 88 Heimbewohner an oder mit Covid-19 gestorben (Stand: Dienstag).

181 Corona-Fälle in 108 Kölner Schulen

17.36 Uhr: In 108 Kölner Schulen waren am Freitag 181 Schülerinnen und Schüler infiziert, dazu waren in 61 Schulen 69 positive Corona-Fälle von Mitarbeitenden bekannt. In 26 Kitas waren 30 Kinder positiv getestet, 45 Mitarbeitende aus 39 Kindertagesstätten hatten ebenfalls einen positiven Befund. 2945 Kontaktpersonen standen unter Quarantäne.

Cirque Bouffon verschiebt Premiere in Köln

16.56 Uhr: Der Cirque Bouffon muss aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen sein geplantes Weihnachts-Gastspiel in der Kirche St. Michael am Brüsseler Platz verkürzen. Die Premiere findet nun nicht am 25. November sondern erst am Mittwoch, 2. Dezember, statt. Bereits erworbene Karten für die ursprünglich vorgesehenen sieben Vorstellungen vom 25. bis 29. November können bei den Vorverkaufsstellen gegen einen Gutschein getauscht und für einen neuen Termin im Dezember oder Januar eingelöst werden. 

„Coeur à Coeur – ein Weihnachtstraum des Cirque Bouffon“ wird Mittwoch bis Freitag 19.30 Uhr, Samstag 14.30 und 19.30 Uhr sowie Sonntag 14.30 und 17.30 Uhr in der Kirche St. Michael aufgeführt. Karten ab 34,90 Euro.

Boxweltmeister Charr spendet 200.000 Masken

13.12 Uhr: Boxweltmeister Mahmoud Charr spendet der Stadt Köln 200.000 Mund-Nase-Masken. Das teilte das Boxunternehmen des Hamburger Promoters Erol Ceylan am Freitag mit. Ceylan beteiligt sich an der Aktion ebenso wie Charrs Berater Marco Schmidt. „Wir möchten unsere Unterstützung zur Eindämmung der Pandemie leisten. Das Erste, was dazu gehört, sind funktionierende Masken“, sagte Schmidt.

Der in Köln lebende Charr wird immer noch als regulärer Schwergewichtsweltmeister der WBA geführt, obwohl er seit dem Titelgewinn im November 2017 nicht mehr im Ring stand. Grund sind juristische und organisatorische Probleme. „Dass ein Weltmeister so lange inaktiv ist, hat es in der Geschichte der WBA wohl noch nie gegeben“, sagte Thomas Pütz, Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB). Sogenannter Superweltmeister der WBA im Schwergewicht ist der Brite Anthony Joshua, der zudem die Titel von IBF und WBO hält. WBC-Champion ist dessen Landsmann Tyson Fury.

Inzidenzwert für Köln geht weiter zurück

6:31 Uhr: Der Inzidenzwert für Köln liegt am Freitag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 177,4. Am Vortag war der Wert, der angibt wie viele Menschen sich in den vergangenen sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben, erstmals seit Oktober auf 195,3 und damit unter den Wert von 200 gesunken. Über die weiteren Entwicklungen in Zusammenhang mit dem Virus wird die Stadt im Laufe des Tages informieren.

  • Donnerstag, 5. November

Teil-Shutdown wirkt erst in einigen Wochen

18.22 Uhr: Seit vergangenem Montag befindet sich das Land im Teil-Shutdown, die neuen Corona-Bestimmungen verlangen den Menschen einiges ab. Umso größer ist die Hoffnung, dass die strengen Regeln die Situation schnell wieder entspannen. Jedoch: Geduld ist gefragt.

„Wir werden in frühestens zwei bis vier Wochen die Auswirkungen sehen“, sagt Prof. Gerd Fätkenheuer, Leiter der Infektiologie der Kölner Uniklinik. Manche seien schon vor Inkrafttreten der verschärften Regelungen infiziert gewesen und zeigten erst jetzt oder in den kommenden Tagen Symptome, erklärt Fätkenheuer. Die Inkubationszeit des Coronavirus beträgt mitunter zwei Wochen.

Stadt Köln meldet 361 Neuinfektionen

16.03 Uhr: Die Stadt Köln hat am Donnerstag 361 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Gesamtanzahl der offiziellen Corona-Fälle auf 12.347. Aktuell sind 2892 Personen in Köln bestätigt mit dem Coronavirus infiziert – das sind 341 mehr als noch am Vortag. 267 der Infizierten werden mit schwereren Krankheitsverläufen im Krankenhaus behandelt, davon 73 auf der Intensivstation.

Inzidenzwert erstmals wieder unter 200

6.35 Uhr: Die Inzidenzzahl der Coronainfektionen in Köln ist am Donnerstag erstmals seit Ende Oktober wieder unter den Wert von 200 gesunken. 195,3 Infektionen pro 100.000 Einwohner wurden laut RKI durchschnittlich in den vergangenen sieben Tagen verzeichnet. Am Vortag hatte der Wert bei 200,8 gelegen. Die Zahl der Kölner, die sich seit Beginn der Pandemie infiziert haben, wird mit 12.347 angegeben und ist damit um 361 Personen seit dem Mittwoch gestiegen. Die Zahl der Todesopfer in Verbindung mit dem Coronavirus liegt unverändert bei 166.

Die Zahl der aktuell Infizierten und der Patienten in stationärer Behandlung wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Mittwoch, 4. November

45-jähriger Corona-Infizierter gestorben

16.00 Uhr: Erst am Nachmittag hat die Stadt Köln weitere Informationen zu den sechs Menschen veröffentlicht, die mit Corona infiziert waren und am Mittwoch als gestorben gemeldet wuden. Es handelt sich um einen 80-Jährigen, einen 93-Jährigen, einen 85-Jährigen, einen 80-Jährigern, einen 72-Jährigen und ein 45-Jährigen, alle mit Vorerkrankungen. Bislang sind damit 166 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Aktuell sind 2.551 Kölnerinnen und Kölner mit dem Corona-Virus infiziert.

Sechs weitere Tote – Inzidenzwert sinkt leicht auf 200,8

7.30 Uhr: Die Inzidenzzahl der Coronainfektionen in Köln ist am Mittwoch weiter leicht gesunken. 200,8 Infektionen pro 100.000 Einwohner wurden durchschnittlich in den vergangenen sieben Tagen verzeichnet. Am Vortag hatte der Wert bei 209,6 gelegen. Die Zahl der Kölner, die sich seit Beginn der Pandemie infiziert haben, wird mit 11.986 angegeben und ist damit um 339 Personen seit dem Dienstag gestiegen. Die Zahl der Todesopfer in Verbindung mit dem Coronavirus liegt bei 166. Damit sind seit dem Vortag sechs weitere Menschen gestorben.

Auch die Zahl der Patienten in stationärer Behandlung ist weiter gestiegen. Derzeit werden 264 Menschen im Krankenhaus behandelt, das sind neun mehr als am Vortrag.

Die Zahl der aktuell Infizierten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Dienstag, 3. November

Zahl der Krankenhauspatienten steigt

15.30 Uhr: Aktuell sind in Köln offiziell 2295 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, am Vortrag waren es 2445. Die Zahl der Krankenhauspatienten steigt weiter. Seit dem Vortag sind sieben weitere dazugekommen, insgesamt sind es derzeit 255 Personen, die stationär behandelt werden müssen, davon 63 auf der Intensivstation. 

Insgesamt haben sich bislang 11.647 Kölner offiziell mit dem Virus infiziert. 

Besuchsverbot in Kliniken Holweide, Merheim und Amsterdamer Straße

12.34 Uhr: Seit Montag sind in den Krankenhäusern Holweide, Merheim und im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße keine Patientenbesuche mehr erlaubt. Hintergrund des Besuchsverbot sind laut Mitteilung der Kölner Kliniken die steigenden Corona-Infektionszahlen. 

Besuche auf der Palliativstation sowie bei lebensbedrohlich erkrankten Personen seien in Absprache mit dem jeweiligen Oberarzt weiterhin möglich, heißt es. Auch im Kinderkrankenhaus darf wie bisher eine Bezugsperson das Kind während einer Behandlung begleiten. 

Väter dürfen mit in den Kreißsaal

In der Geburtsklinik im Krankenhaus Holweide sind werdende Väter im Kreißsaal während der Geburt zugelassen, Besuche auf der Wöchnerinnenstation sind aber nicht möglich.

„Diese Entscheidung für das Besuchsverbot haben wir uns nicht leicht gemacht, doch das Infektionsgeschehen lässt uns leider keine Wahl. Wir wissen, wie wertvoll der Besuch der Liebsten für Patienten und Angehörige gleichermaßen ist. Gleichzeitig tragen wir eine große Verantwortung für alle Patienten sowie unsere Beschäftigten und müssen jedes Risiko einer Virusübertragung bei drastisch zunehmender Zahl COVID-positiver Menschen in der Bevölkerung möglichst ausschließen. Darum bitten wir um Verständnis für diese Entscheidung“, wird Prof. Dr. Horst Kierdorf, Klinischer Direktor der Kliniken Köln, in dem Schreiben zitiert. 

Inzidenzwert sinkt leicht auf 209,6

6.15 Uhr: Die Inzidenzzahl der Coronainfektionen in Köln ist laut Robert-Koch-Institut am Dienstag leicht gesunken. 209,6 Infektionen pro 100.000 Einwohner verzeichnete das RKI durchschnittlich in den vergangenen sieben Tagen. Am Vortag hatte der Wert bei 216,8 gelegen. Die Zahl der Kölner, die sich seit Beginn der Pandemie infiziert haben, wird mit 11.647 angegeben und ist damit um 131 Personen seit dem Montag gestiegen. Die Zahl der Todesopfer liegt weiter bei 160.

Die Zahl der aktuell Infizierten sowie der Patienten in stationärer Behandlung wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Montag, 2. November

Reker wendet sich mit Video-Botschaft an die Kölner

18.45 Uhr:  Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich am Montagabend per Videobotschaft zum Teil-Lockdown geäußert.   „Das erneute Herunterfahren des gesellschaftlichen Lebens in Kultur, Gastronomie, Sport und Freizeit schmerzt. Und mich macht es betroffen, dass es erneut Branchen hart trifft, die in den vergangenen Monaten alles daran gesetzt haben, um uns ein sicheres Angebot in Krisenzeiten zu machen“, so Reker.

Dennoch halte sie das entschlossene Vorgehen für notwendig, und appellierte daher an alle Kölnerinnen und Kölner, sich solidarisch an die Regeln zu halten. 

Infektionsfälle in einem Viertel aller Kölner Schulen

12.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen an Schulen und Kitas ist in Köln seit dem Ende der Herbstferien deutlich gestiegen. Aktuell gibt es bereits in einem Viertel aller Kölner Schulen aktuell Corona-Infektionen. Derzeit melden in 78 von 297 Kölner Schulen  Schüler, die  an Covid 19 erkrankt sind. Hinzu kommen 42 Schulen, in denen Lehrer an Corona erkrankt sind. Zum Vergleich: Als die Schulen in die Herbstferien gestartet sind waren an 48 Schulen Schüler und an zwölf Schulen Lehrer erkrankt.

Noch gravierender ist der Anstieg in den Kitas. Waren mit Beginn der Herbstferien lediglich in zwei Kölner Kitas Kinder infiziert, gibt es derzeit bereits in 23 Kölner Kitas infizierte Kinder. Außerdem sind in 32 Kitas  Erzieherinnen an Corona erkrankt. Vor den Herbstferien waren Erzieherinnen in sechs Kitas betroffen. In Schulen und Kitas stehen 1108 Kontaktpersonen unter Quarantäne.

Trotz der gestiegenen Zahlen hat Ministerpräsident Armin Laschet am Montag nochmals betont, dass er die Schulen auf jeden Fall offenhalten will. Der Präsenzunterricht sei ein unverzichtbarer Bildungszugang für Kinder und Jugendliche, sagte Laschet im WDR. Es gebe schließlich Maskenpflicht und feste Sitzordnungen, um Infektionen nachzuverfolgen. Für Unterricht mit geteilten Klassen gebe es nicht genügend Personal und Räume. Er wandte sich auch dagegen, einen Teil der Schüler nach Hause zu schicken und einen Teil in der Schule zu belassen. Nicht alle Eltern könnten ihre Kinder daheim tagsüber angemessen unterstützen, viele hätten  zudem nicht ausreichend digitale Mittel daheim.

247 Patienten in stationärer Behandlung

12 Uhr: Wie die Stadt Köln mitteilt, ist die Zahl der Menschen mit Corona-Infektion, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, leicht angestiegen. Waren es am Vortag noch 243, so sind es am Montag 247 Patienten in stationärer Behandlung. Davon liegen 56 auf der Intensivstation. Aktuell sind 2.445 Kölnerinnen und Kölner mit dem Corona-Virus infiziert.

Drei weitere Todesfälle – Inzidenzwert steigt auf 216,8

6.30 Uhr:  Die Inzidenzzahl der Coronainfektionen in Köln ist am Montag erneut angestiegen. 216,8 Infektionen pro 100.000 Einwohner verzeichnete das RKI durchschnittlich in den vergangenen sieben Tagen. Außerdem starben seit Sonntag drei weitere Menschen an Covid-19, eine 91-Jährige, ein 92-Jähriger und ein 79-Jähriger, alle mit Vorerkrankungen. Die Zahl der Toten liegt jetzt bei 160 seit Beginn der Pandemie in Köln. Die Zahl der Kölner, die sich seit Beginn der Pandemie infiziert haben, wird mit 11.516 angegeben und ist damit um 394 Personen seit dem Vortag gestiegen.

Sonntag, 1. November

Aktuell 2.999 Kölnerinnen und Kölner mit dem Corona-Virus infiziert

16.42 Uhr: Die Zahl der akut und bestätigt Infizierten gab die Stadt am Sonntag mit 2999 an. Damit haben sich bisher nachweislich 11.122 Menschen in Köln mit dem Virus infiziert. Das sind 704 mehr als vor dem Wochenende. 243 Personen liegen derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 55 auf der Intensivstation.

Dem Gesundheitsamt wurden am Wochenende sechs weitere verstorbene Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren, gemeldet. Bei allen Verstorbenen waren diverse Vorerkrankungen bekannt. Bislang sind damit 157 Kölner in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid−19 gestorben.

24 Verstöße gegen die Corona-Auflagen am Wochenende

15.20 Uhr: Das Ordnungsamt der Stadt hat am Wochenende 24 Verstöße gegen die Corona-Auflagen in Bars, Kneipen und Restaurants festgestellt. Darunter fallen vor allem nicht eingehaltene Hygiene- und Abstandsregeln in den gastronomischen Einrichtungen, hieß es am Sonntag von der Stadt.

Außerdem ist am Freitag- und Samstagabend in insgesamt fünf Betrieben die Sperrstunde nicht eingehalten worden. Das Verbot von Alkoholkonsum – gilt in den Wochenendnächten – haben insgesamt 47 Menschen nicht beachtet. In vier Läden wurde überdies am Wochenende verbotenerweise Alkohol verkauft.

Der Ordnungsdienst führte am Freitagabend  eine gemeinsame Corona-Schwerpunktkontrolle  mit der Polizei durch.

Inzidenz fällt nicht weiter: 205,4, wie vor Wochenende – Drei Tote

10.13 Uhr: Die Inzidenzzahl der Coronainfektionen in Köln hat nach einer leichten Senkung am Samstag heute wieder den Stand von vor dem Wochenende erreicht. 205,4 Infektionen pro 100.000 Einwohner verzeichnete das Gesundheitsamt durchschnittlich in den vergangenen sieben Tagen. Außerdem starben drei weitere Menschen an Covid-19, wie das Landeszentrum Gesundheit NRW und die Stadt Köln melden. Ob und inwiefern die Personen vorerkrankt waren oder zu einer Risikogruppe gehörten ist nicht bekannt. Die Zahl der Toten steht dementsprechend bei 157 seit Beginn der Pandemie in Köln.

  • Samstag, 31. Oktober

Festnahme und Rangelei bei Demonstration am Rudolfplatz gegen Corona-Politik

19.22 Uhr: Bei einer Demonstration am Kölner Rudolfplatz gegen die Maßnahmen und die Corona-Politik, hat die Polizei einen Mann festgenommen. Dies bestätigte ein Sprecher der Kölner Polizei am Samstagabend. Der Demonstrant sprach mehrfach von einem „riesen Wumms in Köln“, die Polizei prüft die Hintergründe. Bei der Demonstration kam es außerdem zu einer Rangelei ohne ernsthaft verletzte Personen, die Polizei griff ein. Laut Polizei ermahnten die Beamten die Demonstranten immer wieder an die Maskenpflicht.

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Drei weitere Menschen sterben an Covid-19-Erkrankung – 2735 Personen infiziert

9.30 Uhr: In Köln sind binnen 24 Stunden weitere drei Patienten an oder mit der von dem Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Todesfälle auf 154 seit Ausbruch der Pandemie. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank im Vergleich zu Freitag leicht von 202,6 auf 201,4. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionsfälle liegt jetzt bei 10.781. Das sind 363 mehr als am Freitag. 

Aktuell infiziert sind in Köln 2735 Personen. In stationärer Behandlung befinden sich aktuell 235 Patienten. Das sind elf mehr als am Freitag. 

  • Freitag, 30. Oktober

Kölner Polizei kontrolliert Einhaltung der Corona-Regeln

17.25 Uhr: Die Kölner Polizei wird künftig eigenständig die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren und damit das zuständige Ordnungsamt unterstützen. „Wir werden an belebten Stellen in Köln unseren Beitrag leisten, um der aktuell schwer nachvollziehbaren Ausbreitung des Virus Einhalt zu gebieten. Ich bin mir bewusst, dass der Überwachung von Schutzmaßnahmen in einer Großstadt mit mehr als einer Million Einwohnern Grenzen gesetzt sind. Umso wichtiger ist es, dass alle sich an die Schutzregeln halten - wenn schon nicht für sich selbst, dann wenigstens für andere, die darauf angewiesen sind, dass die Maßnahmen im November Wirkung zeigen“, sagte Polizeipräsident Uwe Jacob.

Die Polizei wird am Wochenende verstärkt an den Halloween-Hotspots unterwegs sein.

2683 Kölner aktuell infiziert

16.25 Uhr: 224 Corona-Infizierte werden derzeit in Kölner Krankenhäusern behandelt, 45 davon auf der Intensivstation. Als aktuell infiziert gelten offiziell 2683 Kölner, am Vortag waren es noch 2601 Fälle. Insgesamt haben bisher 10.418 Bürger mit dem Virus infiziert. 

Maskenpflicht in Seniorenheimen und Krankenhäusern

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13.36 Uhr: Der Krisenstab der Stadt hat am Freitag entschieden, dass über die Coronaschutzverordnung des Landes hinaus, ab Samstag nur noch Versammlungen mit bis zu 100 Personen in Köln erlaubt sind.

Außerdem sind Besucher in Seniorenheimen und Krankenhäusern verpflichtet Masken zu tragen, mindestens FFP1-Standard.

Die bereits geltenden Verbote zum Alkoholkonsum- und verkauf und ebenso die Maskentragepflicht im öffentlichen Raum gelten weiterhin.

Reker machte erneut auf die kritische Situation in Köln aufmerksam: „Die Situation spitzt sich zu, auch wenn der Inzidenzwert von gestern auf heute nur leicht gestiegen ist“. Nur noch zehn Prozent der Intensivbetten in Köln seien frei, mahnte die Oberbürgermeisterin. 

Hier lesen Sie mehr: Nur noch rund 30 Intensivbetten in Kölner Kliniken frei

In Köln steckt derzeit ein Infizierter zwei weitere Personen an. Um die Kontaktnachverfolgung verbessern zu können, sind seit Donnerstag weitere 40 Soldaten im Einsatz. Am Montag beginnen nochmals 80 zusätzliche Arbeitskräfte, die die Stadt aufgrund der Corona-Krise eingestellt hat. 

Christian Miller, Leiter der Kölner Berufsfeuerwehr, wies auf die zusätzliche Belastung durch die Influenzawelle hin und sprach von einer besorgniserregenden Entwicklung. 

Reker informiert über neue Corona-Maßnahmen in Köln

13.30 Uhr: Wie wirken sich die neuen Corona-Regeln und der dadurch herbeigeführte Teil-Lockdown, auf den sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den 16 Ministerpräsidenten am Mittwoch geeinigt hat, im Detail auf Köln aus? Diese Frage will Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Freitag in der Pressekonferenz nach der Sitzung des Krisenstabs beantworten. Wir übertragen ab 13.30 Uhr live.

Inzidenzzahl in Köln steigt auf 202,6 an

7.23 Uhr: Die Inzidenzzahl ist am Freitag in Köln auf 202,6 angestiegen. Am Donnerstag lag der Wert noch bei 201,8. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt somit zwar weiter an, jedoch nicht mehr so rasant wie in den vergangenen Tagen. Die Inzidenzzahl oder Sieben-Tage-Inzidenz zeigt die Anzahl der Personen, die sich auf 100.000 Einwohner gerechnet in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Sie ist eine wichtige Kennziffer für die Einordnung des Infektionsgeschehens.

Hier lesen Sie mehr: Inzidenzwert in Köln überschreitet erstmals Grenze von 200 – was nun?

  • Donnerstag, 29. Oktober

Ein weiterer Todesfall in Köln

15.43 Uhr: Dem Kölner Gesundheitsamt ist ein weitere verstorbene Person gemeldet worden, die positiv auf Corona getestet wurde. Der 74-jährige Mann litt unter mehreren Vorerkrankungen. 

Derzeit werden 227 Personen im Krankenhaus behandelt, davon 42 auf der Intensivstation. Aktuell sind offiziell 2601 Kölner mit dem Coronavirus infiziert, am Vortag waren es 2587. Insgesamt haben sich bislang 10.047 Menschen infiziert. 

29-10-PL1-Corona-Ampel-Koeln © KSTA 29-10-PL1-Corona-Ampel-Koeln

Auswirkung der neuen Corona-Regeln auf Köln

12.43 Uhr: Wie sich die neuen Corona-Regeln und der dadurch herbeigeführte Teil-Lockdown, auf den sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den 16 Ministerpräsidenten am Mittwoch geeinigt hat, im Detail auf Köln auswirken, ist bisher noch unklar. „Wir müssen auf den entsprechenden Erlass des Landes warten und diesen dann in die Allgemeinverfügung gießen“, so eine Sprecherin der Stadt. Erst dann wisse man mehr. Und bis dahin gilt, was in der aktuellen Corona-Schutzverordnung steht.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat angekündigt, nach der Sitzung des Krisenstabs am Freitag über die aktuelle Situation und die Auswirkungen der neuen Corona-Maßnahmen für Köln zu informieren.

Kölner Dom öffnet nur noch zum Gottesdienst und Gebet

12.40 Uhr: Der Dom öffnet ab kommenden Montag nur noch für Gottesdienste und für Menschen, die ihn zum Gebet aufsuchen möchten. Die Domschatzkammer wird bis auf Weiteres geschlossen, Turmbesteigungen und Führungen finden nicht mehr statt. 

Inzidenz übersteigt 200

6.43 Uhr: In Köln ist der Inzidenzwert am Donnerstagmorgen über die 200er-Marke geklettert. Er liegt bei 201,8. Die Zahl der aktuell Infizierten wird von der Stadt am Morgen noch mit dem Stand vom Vortag angegeben: 2.587. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 151, somit scheint seit Mittwoch eine weitere mit Corona infizierte Person gestorben zu sein. Die genauen Zahlen und weitere Details werden wie gewohnt von der Stadt erst im Laufe des Tages veröffentlicht werden.

Hier lesen Sie mehr: Inzidenzwert in Köln überschreitet erstmals Grenze von 200 – was nun?

  • Mittwoch, 28. Oktober

Kölner Gastronomen und Veranstalter reagieren auf Lockdown

18.30 Uhr: Alle Restaurants und Veranstaltungsorte werden den ganzen November geschlossen. Ob und wenn ja, welche zusätzlichen Aufgaben die neuen Maßnahmen für den Ordnungsdienst der Stadt bei den Kontrollen mit sich bringen, ist noch unklar. Sicher sei zunächst aber, dass kein zusätzliches Personal im Außendienst eingesetzt werde, so ein Sprecher der Stadt. Wie die Kölner Gastronomen und Veranstalter auf den Lockdown reagieren, lesen Sie hier. 

Vier weitere Todesfälle in Köln

15.50 Uhr: In Köln sind vier weitere Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben: ein 82-Jähriger, ein 78-Jähriger, eine 96-Jährige und eine 85-Jährige. Sie alle litten unter Vorerkrankungen. Bislang sind damit 150 Kölner, die positiv getestet wurden, gestorben. 

Auch die Zahl der Patienten in Kliniken ist erneut gestiegen. Derzeit werden 241 Personen im Krankenhaus behandelt, 36 davon auf der Intensivstation.

Aktuell sind in Köln offiziell 2587 Menschen infiziert, am Vortag waren es 2336. Insgesamt haben sich bisher 9663 Personen in Köln mit Corona angesteckt. 

Quarantänepflicht in Köln wird ausgeweitet

Ab Donnerstag wird die Quarantänepflicht in Köln ausgeweitet. Das bedeutet, dass Personen mit Corona-Symptomen, die sich auf das Virus testen lassen, so lange zu Hause bleiben müssen, bis ein negatives Ergebnis vorliegt. Diese Regel gilt nicht für symptomfreie Personen, die sich aufgrund ihres Berufes – beispielweise Erzieher oder Tagespflegepersonen – regelmäßig testen lassen. 

Sieben-Tage-Inzidenz steigt am Mittwoch auf 195,5

7.19 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln ist am Mittwoch auf 195,5 angestiegen – am Dienstag lag der Wert noch bei 181,9. Das teilte die Stadt Köln am Mittwochmorgen mit. Die Inzidenzzahl oder Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Personen sich in der vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gerechnet mit dem Coronavirus infiziert haben. Sie ist eine wichtige Kennziffer für die Bewertung des Infektionsgeschehens.

Stadt erweitert Angebot für Tests nach Corona-App-Warnung

5.20 Uhr: Die Stadt Köln hat angesichts der steigenden Infektionszahlen das Angebot der Corona-Tests erweitert. Besonders wenn die Corona-Warn-App auf rot springt, also ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, sollten sich betroffenen Personen umgehend testen lassen – aber auch das unterliegt Regeln.

Detaillierte Informationen zum Angebot der Stadt, den Corona-Tests und der Corona-Warn-App finden Sie hier.

  • Dienstag, 27. Oktober

Person in Flüchtlingsunterkunft positiv getestet

17.20 Uhr: In der Unterkunft für geflüchtete Menschen im Kölner Stadtteil Merheim ist am Dienstag eine Person positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Unterkunft sei zunächst jedoch nicht unter Quarantäne gestellt worden, „da die Abstriche aller eventuellen Kontaktpersonen negativ waren“, so eine Sprecherin der Stadt. Die infizierte Person wurde umgehend in den Quarantäne- und Schutzisolierungsstandort am Erbacher Weg verlegt.

Dennoch findet in der Flüchtlingsunterkunft zurzeit eine umfassende Testung aller Bewohnerinnen und Bewohner statt. Dies geschehe in enger Abstimmung mit dem Kölner Gesundheitsamt, so die Stadtsprecherin. Der Hintergrund: In den vergangenen Tagen wurden bereits fünf weitere Personen, die in der Merheimer Unterkunft leben, an den Standort am Erbacher Weg verlegt – zwei von ihnen wurden daraufhin positiv auf Covid-19 getestet. „Es wird eventuell erwogen, einzelne Etagen des Unterbringungsstandorts unter Quarantäne zu stellen“, so die Stadtsprecherin. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden.

31 neue Corona-Patienten in stationärer Behandlung

14.55 Uhr: Die Zahl der Corona-Patienten in Kölner Kliniken ist innerhalb eines Tages um 30 gestiegen. Waren es am Montag noch 174, sind es am Dienstag bereits 205 Menschen in stationärer Behandlung, davon 34 auf der Intensivstation.

Aktuell sind 2336 Kölner mit dem Virus infiziert, am Vortag waren es 2463. Die Inzidenzzahl liegt bei 181,9.

neu27-10-PL1-Corona-Ampel-Koeln © KSTA-Grafik: Hahn/Quelle: Stadt Köln, Stand 27.10 neu27-10-PL1-Corona-Ampel-Koeln

Alkoholverbote am 11.11. in Köln

13.40 Uhr: Am 11.11. gilt in gesamt Köln bis zur Stadtgrenze ein Alkoholkonsum- und Verkaufsverbot außerhalb von Gastronomiebetrieben. Das haben Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Rathaus verkündet. Das Verbot gilt von Dienstag (0 Uhr) bis Mittwoch (0 Uhr). 

Zudem bat die Oberbürgermeisterin die Kölnerinnen und Kölner nachdrücklich darum, die Karnevalspartys nicht nach Hause zu verlegen, sondern komplett darauf zu verzichten. „Ich bitte Sie alle darum und ich erwarte es auch“, sagte Reker.

Die Stadt hat mit vielen Gastronomen in Köln und etwa 400 Kiosk-Besitzern gesprochen. Ein großer Teil sei laut Reker kooperativ gewesen, habe Verständnis gezeigt und wolle auf Partys an diesem Tag verzichten. Da aber nicht auszuschließen sei, dass trotzdem einige Jecken trinken und feiern, wird das Ordnungsamt in voller Mannschaftsstärke an vielen Orten in der Stadt unterwegs sein. Absperrungen wird es jedoch keine geben. Ebenso wenig werden Dixi-Toiletten aufgestellt.

Um nicht nur die Menschen in Köln, sondern auch im Umland zu sensibilisieren und über die Maßnahmen am 11.11. zu informieren, hat die Stadt eine großflächige Kampagne gestartet. Auf Plakaten überall in der Stadt, in den Zügen der KVB, aber auch an Bahnhöfen der Deutschen Bahn um Köln herum, werben unter anderem Kölner Prominente für einen feierfreien 11.11. Auf Facebook und Instagram wurde dafür der Hashtag #diesmalnicht ins Leben gerufen. 

Reker stellt Maßnahmen für 11.11. in Köln vor

13.30 Uhr: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat bereits angekündigt, dass es Ziel sei, die Stadt am 11.11. so unattraktiv wie möglich zu machen. Feiern, Schunkeln und Singen ist in Zeiten von Corona nicht möglich. In einer Pressekonferenz am Dienstag will Reker die Kölner und die Menschen im Umland für die Probleme und Gefahren in der fünften Jahreszeit sensibilisieren.

Neben der Oberbürgermeisterin sprechen auch der Präsident des Festkomitee Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, Wolfgang Büscher, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Köln, und Schauspielerin Janine Kunze. 

Inzidenzwert steigt auf 181,9

6.30 Uhr: Der Inzidenzwert für Köln liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Dienstagmorgen bei 181,9 und ist damit erneut deutlich angestiegen. Der Wert, der angibt wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, hatte am Vortag noch bei 177,7 gelegen. Insgesamt meldet das RKI für Köln seit Beginn der Pandemie 9272 bestätigte Corona-Infektionen, das sind 194 mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten liegt wie am Montag bei 146.

  • Montag, 26. Oktober

Mehr als 2400 Menschen in Köln mit Corona infiziert

17.46 Uhr: In Köln befinden sich inzwischen 174 Personen im Krankenhaus in stationärer Quarantäne; die Zahl der Intensivpatienten ist derweil leicht von 38 auf 36 gesunken. Aktuell meldet die Stadt 2463 infizierte Kölnerinnen und Kölner, das sind 135 mehr als am Sonntag. Insgesamt verzeichnet Köln seit Beginn der Pandemie 9078 bestätigte Corona-Infektionen. 

Drei weitere Tote – Inzidenzwert steigt auf 177,7

6.30 Uhr: Der Inzidenzwert für Köln liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Montagmorgen bei 177,7 und ist damit erneut deutlich angestiegen. Der Wert, der angibt wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, hatte am Vortag noch bei 152,5 gelegen. Zudem sind drei weitere Menschen – eine 75-Jährige, sowie ein 79- und ein 93-Jähriger, alle mit verschiedenen Vorerkrankungen – im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Toten in Köln liegt nun bei 146 seit Beginn der Pandemie.

  • Sonntag, 25. Oktober

Aktuell 2.338 Infizierte in Köln

15.16 Uhr: Nach Angaben der Stadt Köln befinden sich derzeit 171 Personen im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 38 auf der Intensivstation. Dem Gesundheitsamt wurden sechs weitere verstorbene Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gemeldet. Bei allen Patienten waren Vorerkrankungen bekannt. Bislang sind damit 143 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Aktuell sind 2.328 Kölnerinnen und Kölner mit dem Corona-Virus infiziert.

Sechs weitere Todesfälle in Köln

9.30 Uhr: Wie die Stadt Köln mitteilt, sind sechs weitere Personen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Toten in Köln von 137 am Vortag auf 143. Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 8640, das sind 333 mehr als am Vortag. Die Zahl der Patienten, die sich aktuell in stationärer Behandlung befinden, wird ebenso wie die Zahl der aktuell Infizierten erst im Laufe des Tages von der Stadt bekanntgegeben.

Inzidenzwert steigt weiter

7.15 Uhr: Der Inzidenzwert für Köln liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Sonntagmorgen bei 152,5 und ist damit erneut deutlich angestiegen. Der Wert, der angibt wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, hatte am Vortag noch bei 136,8 gelegen.

  • Samstag, 24. Oktober

Zwei weitere Menschen mit Corona gestorben

15.27 Uhr: Aktuell sind nachgewiesen 1913 Menschen in Köln mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 143 Menschen mehr als noch am Vortag. 173 Infizierte werden stationär behandelt, 38 von ihnen auf der Intensivstation. Die Stadt Köln hat am Samstag zudem bekanntgegeben, dass zwei weitere mit Corona infizierte Personen gestorben sind: eine 80-jährige Kölnerin und ein 87-jähriger Kölner, die beide an mehreren Vorerkrankungen litten. Bislang sind damit 137 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Insgesamt wurde in Köln seit Beginn der Pandemie das Coronavirus in 8307 Fällen nachgewiesen.

IG Gastro wendet sich an Stadt und Festkomitee

10.35 Uhr: Die Interessengemeinschaft Gastronomie Köln (IG Gastro) hat sich am Samstagmorgen in einem langen Statement auf ihrer Facebookseite erneut zum 11.11. in diesem Jahr geäußert. Darin machen die Vertreter der Interessengemeinschaft deutlich, dass die Gastronomen nicht das Problem für das derzeit deutlich steigende Infektionsgeschehen seien. Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) würden belegen, dass nur ein Bruchteil der Infektionen aus der Gastronomie kommt.

Mit Blick auf den bevorstehenden 11.11. und Karneval betont die IG Gastro, niemand habe vor, am 11.11. Karneval feiern zu wollen. Stattdessen sei von Seiten der IG Gastro bereits frühzeitig erklärt worden, dass es keinerlei lustigen Feierlichkeiten geben werde und hunderte Gastronomen freiwillig an diesem Tag ihre Läden schließen würden. 

Darüber hinaus fordert die IG Gastro die Stadt und das Festkomitee dazu auf, die Gastronomen für Kampagnen und bei Entscheidungen einzubeziehen und sich auf Feiern im privaten Raum zu fokussieren: „Also bitte konzentriert euch mit aller Kraft und allen personellen und finanziellen Ressourcen auf den privaten Bereich am 11.11. Entwickelt Kampagnen bis der Arzt kommt, flutet jeden Briefkasten mit einem flammenden Appell, lasst es in Zeitungen erscheinen, in den sozialen Netzwerken, auf jeder Stroer-Plakatwand und auf jeder Anzeigetafel der KVB: „KÖLNERINNEN UND KÖLNER - feiert KEINEN Karneval am 11.11.“, heißt es in dem Statement.

Inzidenzwert erneut deutlich angestiegen

7.40 Uhr: Der Inzidenzwert für Köln liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Samstagmorgen bei 136,8 und ist damit erneut deutlich angestiegen. Der Wert, der angibt wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, hatte am Vortag noch bei 120,1 gelegen.

Aufgrund der seit einigen Tagen andauernden steigenden Tendenz des Infektionsgeschehens hatte Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) am Freitag erneut an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren. Nur so könne ein Lockdown verhindert werden.

  • Freitag, 23. Oktober

1770 Kölner mit Corona infiziert

16.00 Uhr: 1770 Kölner sind derzeit offiziell mit Corona infiziert, am Vortag waren es 1511. Seit einigen Tagen verzeichnet die Stadt Köln in verschiedenen wichtigen Parametern einen erhöhten Anstieg. Sowohl bei den Neuinfizierten, als auch bei den Erkrankten in den Klinken, auf den Intensivstationen, den Pflegeheimen und auch der Anteil der positiven Tests hat sich verdoppelt. Lag er noch bis vor einiger Zeit bei etwa einem Prozent aller Tests, sind es jetzt fast zwei Prozent. Insgesamt wurden in Köln bislang etwa 400.000 Tests durchgeführt.

Insgesamt haben sich 7966 Menschen in Köln mit dem Virus infiziert. 153 Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon 36 auf der Intensivstation. 

Henriette Reker macht Kölnern klare Ansage

13.30 Uhr: Bei der Pressekonferenz nach der Corona-Krisensitzung am Freitag hat Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker klare Ansagen gemacht. „Es ist fünf vor zwölf. Es liegt an jedem, ob wir ohne Lockdown auskommen“, sagte sie in Richtung der Kölner Bürger. Es sei nicht mehr möglich alle Kontaktpersonen zu identifizieren und zu informieren, auch wenn versucht werde die Aufklärung zu beschleunigen. „Der Schlüssel liegt in der Begrenzung der Kontakte – das gilt auch für Familienzusammenkünfte“, sagte Reker.

Besonders die privaten Treffen treiben die Zahlen in Köln in die Höhe. So würden sich derzeit laut der Stadt etwa 35 Prozent der Infizierten über Sozialkontakte anstecken, sieben bei der Arbeit und nochmals sieben sind Einreisende.

Auch die Situation in den Kölner Seniorenheimen hat sich verschlechtert. Waren es am Dienstag noch 54 Infizierte, davon 14 im Krankenhaus, waren es am Freitag bereits 74 und 17 Personen in der Klinik. Insgesamt gibt es in derzeit 42 Einrichtung in Köln Corona-Fälle. Eine Einschränkung der Besuchszeiten soll es dennoch vorerst laut Reker nicht geben. Stattdessen sollen die Einrichtungen Schnelltest bekommen, mit denen der Gesundheitszustand der Besucher vor dem Eintritt kontrolliert werden kann.

Sürther Bootshaus nach Corona-Fall wieder geöffnet

11.28 Uhr: Erst wenige Wochen hatte das frisch renovierte Sürther Bootshaus geöffnet, dann waren die Türen vor 14 Tagen über Nacht wieder geschlossen. „Wir hatten einen Corona-Fall in der Belegschaft und haben den Betrieb daraufhin sofort prophylaktisch eingestellt“, erklärt Betreiber Jörg Blöck die Schließung des Lokals.

Seine zweite Mannschaft, die zunächst auf das Virus getestet werden musste, steht seit Beginn der Woche in den Startlöchern, so dass der Betrieb seit Dienstag ohne Einschränkungen weiterlaufen kann.

Inzidenzwert in Köln steigt auf 120,1

7 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Freitag bei 120,1. Der Wert, der angibt wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, hatte am Vortag noch bei 111,7 gelegen. Die steigende Tendenz des Infektionsgeschehens in der Stadt hält damit an. Am Freitagmittag (voraussichtlich 13.30 Uhr) wird sich die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) in einer Pressekonferenz zur Corona-Lage der Stadt äußern.

  • Donnerstag, 22. Oktober

Mehr als 1500 Menschen aktuell infiziert

15.34 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten in Köln steigt weiter. Derzeit gelten offiziell 1511 Menschen in der Stadt als infiziert. Insgesamt haben sich seit dem Ausbruch der Pandemie im März 7675 Kölner mit dem Virus angesteckt. 

Reker begrüßt Maskenpflicht für Schüler

15.51 Uhr: Oberbürgermeisterin Henriette Reker begrüßt, dass Schüler an den weiterführenden Schulen nun wieder Masken tragen müssen. Immer wieder habe es Indexfälle auch an Schulen gegeben und die Quarantäne sei deswegen ein „großes Thema“ geworden.

Am Mittwoch hatte das Schulministerium mitgeteilt, dass Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse in Nordrhein-Westfalen nach den Herbstferien auch an ihrem Sitzplatz im Unterricht wieder Maske tragen müssen. Dadurch werde sich die Lage deutlich vereinfachen, so Alexander Vogel.

Keine größeren Empfänge im Kölner Rathaus – Krisenstab tagt künftig häufiger

15.30 Uhr: Im Rathaus werden in der nächsten Zeit keine Empfänge mehr mit mehr als zehn Personen stattfinden. Das sei zwar theoretisch möglich, aber Oberbürgermeisterin Henriette Reker sei der Meinung: „Was im Privaten gilt, soll auch im Rathaus gelten. Das sagte der Pressesprecher der Oberbürgermeisterin, Alexander Vogel, am Donnerstag. 

Außerdem kündigte er an, dass der Krisenstab der Stadt künftig drei Mal in der Woche (montags, mittwochs und freitags) tagen werde. So könnte noch engmaschiger auf die aktuelle Corona-Lage reagiert werden. Bislang hatte sich das Gremium zweimal in der Woche getagt. 

Inzidenzwert klettert weiter

6.48 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln steigt weiter. Am Donnerstagmorgen lag er bei 111,7. Am Vortag lag er noch bei 104,5. Wie viele Menschen aktuell infiziert sind, wird am Nachmittag bekanntgegeben. Mit Stand vom Mittwoch lag die Zahl bei 1350 Infizierten.

  • Mittwoch, 21. Oktober

Zwei weitere Todesfälle in Köln

15.45 Uhr: In Köln sind zwei weitere Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben. Es handelt sich um einen 64-jährigen Mann und eine 62-jährige Frau, beide waren mehrfach vorerkrankt. Damit steigt die Zahl des Todesfälle auf insgesamt 135.

Derzeit gelten offiziell 1350 Menschen in Köln als infiziert, am Vortag waren es 1287. Auch die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern ist gestiegen. So werden 132 Menschen dort behandelt, 32 auf der Intensivstation. 

Inzidenzwert in Köln steigt auf 104,5

8 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Mittwochmorgen (21. Oktober) bei 104,5. Der Wert, der angibt wie viele Neuinfektionen es in den vergangenen sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner gegeben hat, lag am Vortag noch bei 97,8.

Der steigende Wert macht deutlich, dass das Infektionsgeschehen in der Stadt wie bereits in den vergangenen Wochen weiter zunimmt. Ab einem Inzidenzwert von 50 wird eine Stadt oder ein Kreis zum Risikogebiet erklärt und einhergehend die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verschärft.  

  • Dienstag, 20. Oktober

Neuer Todesfall in Köln – Zahl der Infizierten steigt

15.10 Uhr: In Köln ist ein 87-Jähriger, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde, gestorben. Der Mann war mehrfach vorerkrankt. Bislang ist das der 133. Todesfall in der Stadt.

Als derzeit offiziell infiziert gelten 1287 Kölner. 126 Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, davon 30 auf der Intensivstation. Seit dem Ausbruch der Pandemie haben sich 7219 Menschen mit dem Virus angesteckt. 

Inzidenzzahl erneut deutlich gestiegen

7.30 Uhr: Die Inzidenzzahl in der Stadt ist am Dienstagmorgen (20. Oktober) im Vergleich zum Wochenende deutlich gestiegen: Laut Robert Koch-Institut liegt der Wert aktuell bei 97,8. Am Montag (19. Oktober) war der Inzidenzwert beim zuständigen Landesministerium noch mit 75,4 angegeben worden, muss zu dem Zeitpunkt aber schon deutlich darüber gelegen haben.

Grund war offenbar eine Panne im dort angesiedelten Landeszentrum Gesundheit (LZG). Dieses hatte für Köln und weitere NRW-Großstädte eine unveränderte Zahl der Infizierten ausgewiesen, obwohl die Stadt Montag „rund 200 Neuinfektionen“ meldete. Am Sonntag hatte die Inzidenzzahl noch bei 83,7 gelegen.

  • Montag, 19. Oktober

Panne im Ministerium: Falscher Inzidenzwert gemeldet

19.40 Uhr: Wegen einer Panne im Landesgesundheitsministerium ist am Montag trotz deutlich steigender Corona-Infektionen in Köln fälschlicherweise eine niedrigere Inzidenzzahl gemeldet worden als zuletzt. Was das für die Zahlen in Köln bedeutet und was das dem Ministerium unterstellte Landeszentrum für Gesundheit (LZG) dazu sagt, lesen Sie hier:

Infektionszahlen steigen – Panne im Ministerium: Falscher Inzidenzwert für Köln gemeldet

Weihnachtstournee von Paveiern und Höhnern fällt aus

14.28 Uhr: Die Vorfreude auf Weihnachten ist zur Corona-Zeit auch nicht mehr das, was es lange Jahre war. Immer mehr Feiern und Konzerte fallen aus. Auch die Höhner und die Paveier haben ihre traditionellen Weihnachtstourneen abgesagt. „Wir hatten gehofft, dass die Situation sich entspannt, haben an Hygienekonzepten gearbeitet, Veranstaltungsorte abtelefoniert und Entscheidungen überdacht. Doch letztendlich sind die kölschen Weihnachtskonzerte schlicht nicht umzusetzen“, sagt Christoph Gros.

Der Geschäftsführer des Pavement-Labels hatte die Paveier-Tour mit 22 Konzerten in Festhallen und Kirchen des Rheinlands zwischen Troisdorf, Euskirchen und Bad Neuenahr mit organisiert. In Köln wollten die Paveier mit ihren Gästen wie in den Vorjahren im WDR-Sendesaal und in der Flora sowie in den Kirchen St. Aposteln und St. Adelheid (Neubrück) auftreten. Nun arbeitet man an Ausweichterminen für 2021, für die bereits gekaufte Karten gültig bleiben.

Ähnlich bei den Höhnern, die zum Advent in einem größeren Radius unterwegs sein wollten – von Aachen bis Oberhausen, von Trier bis Siegen. In Köln wollten Hennig Krautmacher und Co zweimal im Maritim spielen. All das geht in diesem Jahr nicht. Festhalten wollen die Höhner an ihrem Advent-Mitspielkonzert im Dom. Das soll am 6. Dezember (Sonntag) von 14.30 bis 16 Uhr stattfinden – allerdings ohne Publikum.

Wer mit den Höhnern musizieren will – gespielt und gesungen werden 13 Lieder –, muss das diesmal von zu Hause aus machen. Ex-Hohn Janus Fröhlich wird das Zusammenspiel über einen Livestream des Domradios dirigieren. Anmelden kann man sich online.

Aktueller Inzidenzwert ist nicht aussagekräftig

10.31 Uhr: Zwar gibt das Land NRW und die Stadt Köln den Inzidenzwert am Montagmorgen mit 75,4 an, dieser Wert ist zunächst jedoch nicht aussagekräftig. Während es normal ist, dass in den Angaben vom Montagmorgen noch nicht alle Neuinfektionen erfasst sind, weil nicht alle Werte vom Wochenende an die entsprechenden Ämter geleitet wurden, sieht es an diesem Montagmorgen so aus, als seien für Köln noch gar keine Zahlen vom Sonntag verarbeitet worden. Somit würde die Inzidenz mit einem fälschlichen Nullwert vom Sonntag berechnet. Das Landeszentrum für Gesundheit war am Morgen für Nachfragen noch nicht erreichbar. Die aktuellen Zahlen werden von uns gemeldet, sobald verfügbar.

Nachtrag: Die Stadt Köln erklärt dazu: „Die Daten für den 19. Oktober 2020 wurden an das LZG übermittelt. Leider hat das LZG die gemeldeten Zahlen noch nicht eingearbeitet/ausgewertet. Dieses gilt nicht nur für die Inzidenzzahl sondern auch für die Anzahl der bestätigten Fälle sowie die Kölner Todesfälle.“

Kölner Inzidenzwert bei auf 75,4

8 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln ist von Sonntag auf Montag von 83,7 auf 75,4 gesunken. Das hat die Stadt Köln am Montagmorgen bekanntgegeben. Sie bezieht sich damit auf den Stand des Landeszentrums fürs Gesundheit (LZG) vom 19. Oktober um 0 Uhr. Wieviele der tatsächlichen Infektionen vom Wochenende in diesem Stand erfasst sind, ist noch unklar. Die Gesundheitsämter melden Neuinfektionen über die Wochenenden immer mit zeitlicher Verzögerung.

  • Sonntag, 18. Oktober

Stadt verlängert Verweilverbot auf dem Brüsseler Platz

18.39 Uhr: Wie die Stadt Köln am Sonntag mitteilte, wird das Verweilverbot auf dem Brüssseler Platz bis einschließlich zum 2. November 2020 verlängert. Das Verbot gilt täglich von 18 Uhr bis 6 Uhr.

Ausgenommen von dem Verweilverbot sind die genehmigten Außengastronomieflächen und der Bereich des Kinderspielplatzes. Seit Monaten ist der Platz wegen Corona gesperrt.

Aktuell 1183 Kölnerinnen und Kölner infiziert

17.45 Uhr: Mit Stand heute gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 6.893. (Vortag 6.744) bestätigten Corona-Virus-Fall. 118 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 30 auf der Intensivstation.

Dem Gesundheitsamt wurde keine weitere verstorbene Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, gemeldet. Bislang sind damit 132 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Aktuell sind 1.183 Kölnerinnen und Kölner mit dem Corona-Virus infiziert.

Nur vereinzelt Verstöße gegen Sperrstunde

17.32 Uhr: In der Nacht auf Sonntag stellte der Ordnungsdienst bei seinen Kontrollen im Kölner Stadtgebiet fest, dass angesichts der Vielzahl der neuen Regelungen oftmals Verunsicherung herrscht. Es gab aber nur sehr vereinzelt Verstöße gegen die Sperrstunde. Von 23 bis 6 Uhr gilt die Sperrstunde und auch ein Alkoholverkaufsverbot,  darüber hinaus gilt an Wochenenden (Freitag 20 Uhr bis Montag 6 Uhr) ein Verkaufsverbot von Alkohol an Hotspots. Generell gilt von 22 bis 6 Uhr ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum.

Inzidenzzahl in Köln steigt auf 83,7

9.25 Uhr: Die Inzidenzzahl ist mit Stand Sonntagmorgen in Köln stark angestiegen. Nach Angaben der Stadt Köln liegt sie aktuell bei 83,7. Am Samstag lag sie noch bei 78,7. Die Zahl der Infizierten wird mit 1.122 angegeben. Während weiterhin 107 Menschen stationär behandelt werden, liegt die Zahl der Todesfälle bei 132.

  • Samstag, 17. Oktober

Zweites Tennis-Turnier findet ohne Zuschauer statt

13.30 Uhr: Auch das zweite Tennis-Turnier in Köln in der kommenden Woche wird ohne Publikum ausgetragen. Das bestätigte Veranstalter Edwin Weindorfer im Rahmen der Auslosung am Samstag. „Wir werden auch die zweite Woche ohne Zuseher spielen. Es gibt leider für uns keine andere Möglichkeit zur Zeit. Wir wollen, dass die zwei Wochen in Köln wirklich sicher über die Bühne gehen“, sagte Weindorfer.

Seit Mittwoch wird bereits das erste von zwei ATP-Turnieren in Köln ohne Zuschauer fortgesetzt. An den ersten beiden Tagen der Veranstaltung hatten noch wenige Hundert Zuschauer in die Halle kommen dürfen.

Nachdem Köln jedoch aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen als Risikogebiet deklariert worden ist, hatten die zuständigen Gesundheitsbehörden eine Reduzierung auf maximal 250 Besucher angeordnet. Daraufhin entschieden sich die Turnier-Verantwortlichen, für die erste Woche ganz auf Zuschauer zu verzichten, hatten zunächst aber noch auf ein Publikum für die zweite Woche gehofft. „Es ist natürlich schade, wenn man jetzt 10.000 Tickets zurückerstatten muss, aber das ist Realität“, sagte Weindorfer. 

Inzidenzzahl liegt bei 78,7

12.30 Uhr: Die Zahl der aktuell Infizierten in Köln steigt weiter. Derzeit sind in der Stadt 1122 Menschen mit dem Virus infiziert. Der bisherige Höchsttand lag im April bei 1007 Fällen.

Die Inzidenzzahl ist ebenfalls auf nun 78,7 gestiegen. Dies ist die Anzahl der Personen, die sich in Köln durchschnittlich je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den letzten sieben Tagen mit Corona infiziert haben. Grenzwerte für Einschränkungen im öffentlichen Leben sind bei 35 und 50 Personen pro 100.000 Einwohnerinnen/Einwohnern erreicht.

  • Freitag, 16. Oktober

Sperrstunde ab 23 Uhr in Köln

15.15 Uhr: Nach der Sitzung des Krisenstabs am Freitag hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker über neue Entscheidungen informiert. Die Sperrstunde, die für die Gastronomien in Köln ursprünglich zwischen 1 und 6 Uhr gelten sollte, wird auf 23 Uhr vorgezogen, darüber hinaus gilt an Wochenenden (Freitag 20 Uhr bis Montag 6 Uhr) ein Verkaufsverbot von Alkohol an Hotspots und ein generelles Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum ab 22 Uhr. „Wir müssen der Vorgabe folgen“, sagte Reker. 

Zahl der Infizierten erreicht Rekordwert – Bürger geben falsche Daten an

15.00 Uhr: Die Zahl der aktuell Infizierten in Köln hat einen Rekordwert erreicht. Derzeit sind in der Stadt 1074 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 204 mehr als am Vortag. Der bisherige Höchsttand lag im April bei 1007 Fällen.

Laut Reker lassen sich 40 Prozent der Neuinfektionen in Köln nicht nachverfolgen, weil viele nicht wüssten, wo sie sich infiziert haben und weil falsche Angaben gemacht würden.

Zudem gibt es einen neuen Todesfall in Köln. Ein 73-jähriger Mann, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde, ist gestorben. Er litt unter Vorerkrankungen. 111 Menschen werden derzeit im Krankenhaus behandelt. Insgesamt haben sich bisher 6.588 Menschen in Köln angesteckt. 

Kölner sollen am 11.11. zu Hause singen

12.30 Uhr: Die TV-Show „Kölle singt“, die in den vergangenen Jahren mit einigen Tausend kostümierten Jecken im Palladium aufgezeichnet worden war, wird in diesem Jahr in den WDR-Studios aufgenommen. Und da die gesamte Session ja nicht ausfällt, sondern anders und ungewohnt daher kommt, heißt das Motto der Show zum Karnevals-Auftakt deshalb ohne Zuschauer rund um die Fernsehkameras nun auch „11.11. – Köln singt zohus“ (22.15 Uhr, WDR-Fernsehen und in der Mediathek). 

Inzidenzwert steigt auf 75,4

8.04 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln ist am Freitag auf 75,4 gestiegen – am Donnerstag hatte der Wert noch bei 69,4 gelegen. Das teilte die Stadt Köln am Freitagmorgen mit. Die Zahl gibt an, wie viele Personen sich in den vergangenen sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben. Der Wert wird als wesentliche Quelle zur Beurteilung des Pandemiegeschehens genutzt.

Wie viele Personen aktuell mit dem Virus infiziert sind, ist am Freitagmorgen noch unklar. Am Donnerstag registrierte die Stadt 921 Fälle. 132 Personen sind in Köln an den Folgen des Virus gestorben.

  • Donnerstag, 15. Oktober

Hänneschen sagt Vorstellungen ab

18.15 Uhr: Das Hänneschen-Theater hat alle Vorstellungen des Abendstücks „D’r Rhing erop, d’r Rhing erav“ bis zum 31. Oktober abgesagt. Die Puppenspiele begründen den Schritt mit der neuen Coronaschutzverordnung, die am vorigen Dienstag in Kraft getreten ist. „Veranstaltungen und Versammlungen sind nur mit einem Fünftel der normalen Kapazität der Zuschauer zulässig“, heißt es darin. „Bei gleichzeitiger Vorgabe, dass der Mindestabstand trotz besonderer Rückverfolgbarkeit eingehalten werden muss, könnten wir also nur knapp die Hälfte der Zuschauer unterbringen, die Karten gekauft haben“, teilt das Hänneschen-Theater mit. Die Vorstellungen des Kinderstücks „Klassefahrt noh’m Drachefels“ werden hingegen weiterhin aufgeführt.

Aktuell 921 Infizierte in Köln

15.38 Uhr: In Köln ist eine weitere Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, gestorben. Der 84-jährige Mann litt unter Vorerkrankungen. Bislang ist das der 131. Todesfall in der Stadt. 

Auch die Zahl der Infizierten ist erneut gestiegen. Aktuell gibt es 921 registrierte Fälle, am Vortag waren es 858. 115 Personen werden im Krankenhaus behandelt, 27 davon auf der Intensivstation. Insgesamt haben sich in Köln bisher 6384 Menschen angesteckt. Die Inzidenzzahl liegt bei 69,2.  

Dehoga reicht Klage gegen Stadt Köln ein

14.50 Uhr: Der Hotel- und Gaststättenverband Nordrhein (Dehoga) hat am Donnerstag Klage gegen die Stadt Köln eingereicht. Hintergrund ist die verhängte Sperrstunde von 1 bis 6 Uhr für Restaurants, Kneipen und Bars. 

Geschäftsführer Christoph Becker sagte gegenüber dem „Express“: „Wir wollen mit der exemplarischen Klage eines Gastronomen ein Zeichen setzen und haben vorläufigen Rechtsschutz bei Gericht beantragt. Mit der Sperrstunde stellt die Politik eine ganze Branche an den Pranger und macht uns mit haftbar für diese Pandemie. Das darf nicht sein.“

Stadt meldet weiteren Todesfall

7.14 Uhr: Die Inzidenzzahl ist mit Stand Donnerstagmorgen leicht gesunken. Nach Angaben der Stadt Köln liegt sie aktuell bei 69,2. Am Vortag lag sie bei 70,4. Die Zahl der Infizierten wird weiterhin als 858 angegeben. Während weiterhin 113 Menschen stationär behandelt werden, ist die Zahl der Todesfälle von 130 auf 131 gestiegen.

  • Mittwoch, 14. Oktober

Zahl der Infizierten in Köln steigt

15.40 Uhr: Die Zahl der aktuell Infizierten in Köln hat, nachdem sie zuletzt gesunken war, wieder einen Sprung nach oben gemacht. Aktuell sind 858 Menschen in Köln infiziert, am Vormittag waren es laut Stadt noch 724. Die Inzidenzzahl liegt bei 70,4.

Auch die Zahl der Patienten im Krankenhaus ist innerhalb eines Tages von 100 auf 113 gestiegen, 27 werden auf der Intensivstation behandelt. Dem Gesundheitsamt wurden drei weitere verstorbene Personen, die positiv getestet wurden, gemeldet: ein 90-Jähriger, eine 87-Jährige und ein 77-Jähriger, alle mit Vorerkrankungen.

Viele Betroffene kennen Ansteckungsquelle nicht

14.39 Uhr: In zahlreichen Fällen wissen Betroffene und Gesundheitsämter nicht, wo sich die Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben. „In rund 40 Prozent der Fälle wissen wir nicht, wo sich die positiv getesteten Personen angesteckt haben“, sagte der Leiter des Kölner Gesundheitsamts, Johannes Nießen, am Mittwoch. Die Infektionsquellen in der Millionenstadt liegen ihm zufolge in 40 Prozent der Fälle im Bereich der sozialen Kontakte, bei 10 Prozent im Arbeitsumfeld und 10 Prozent seien auf Reisen oder andere Gründe zurückzuführen.

Die Infektionsketten seien schwer nachvollziehbar, wenn bei 40 Prozent der Betroffenen die Quelle nicht bekannt sei, betonte Nießen. „Das ist ein wichtiger Knackpunkt an der ganzen Sache.“ Die Corona-Warnapp werde offenbar wenig genutzt. Zudem sei die Bereitschaft gering, ehrlich Auskunft zu geben. „Wir fragen schon genauer hinterher, aber die Leute sind nicht immer sehr zugewandt, es erreichen uns oft nur halbe Wahrheiten, oder es wird ganz verschwiegen, wo man sich aufgehalten hat.“

Stadt unterstützt Livespielstätten in Köln erneut

14.00 Uhr: Die Stadt Köln hat einen zweiten Nothilfefonds für Livemusikspielstätten aufgelegt. Mit weiteren 600.000 Euro soll die Szene in der Corona-Krise unterstützt werden.

Die Förderkriterien orientieren sich an dem ersten Hilfsprogramm, das im Juni 2020 gemeinsam von Stadt und Klubkomm e.V. entwickelt wurde. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Inzidenz steigt auf mehr als 70

9.10 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln ist von Dienstag auf Mittwoch von 66,0 auf 70,4 gestiegen. Das hat die Stadt Köln bekanntgegeben. Seit Dienstag wurden 124 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gezählt. Die Zahl der aktuell Infizierten bleibt jedoch weiterhin bei 724. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie nachgewiesen 6246 Menschen in Köln mit dem Virus infiziert. 130 Menschen sind gestorben: Das sind drei Todesfälle mehr, als noch am Vortag bekannt waren.

  • Dienstag, 13. Oktober

100 Kölner wegen Corona im Krankenhaus

17 Uhr: Die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus in Köln ist innerhalb eines Tages von 91 auf 100 gestiegen, davon werden 29 auf der Intensivstation betreut. Derzeit sind in Köln offiziell 724 Menschen mit dem Virus infiziert, am Vortag waren es 737. Die Inzidenzzahl liegt aktuell bei 66,0. 

Bislang gibt es in der Stadt insgesamt 6122 bestätigte Corona-Fälle. 

Sperrstunde für Gastronomie in Köln

15.15 Uhr: In Köln gilt ab Mittwoch für die Gastronomie bis auf weiteres eine Sperrstunde ab 1.00 Uhr, das hat die Stadt am Dienstagnachmittag bestätigt. Die NRW-Landesregierung hatte am Montag einen Erlass für alle Kommunen herausgegeben, der die Corona-Maßnahmen im Land vereinheitlichen soll. Ab der Marke von 50 Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohner in sieben Tagen sollen die Kommunen auch Sperrstunden verhängen. Köln liegt weit über dieser Marke.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker sagte dazu: „Ich freue mich, dass wir mit dem Erlass des Landes nun landeseinheitliche Regeln haben. Ich appelliere an das Verantwortungsbewusstsein aller Kölnerinnen und Kölner, keine großen Feiern durchzuführen oder daran teilzunehmen, um die in einigen Bereichen wiedergewonnene Normalität nicht zu gefährden. Das Essen oder Beisammensein in kleiner Runde in Restaurants und Gaststätten soll möglich sein. Partys und Betriebsfeiern sollten wir jetzt unterlassen.“

Der Hotel- und Gaststättenverband Nordrhein (Dehoga) prüft eine Klage im Eilverfahren gegen die Verhängung der Sperrstunde, wie Geschäftsführer Christoph Becker ankündigte. „Die Vorschrift ist sinnlos, wir haben den Eindruck, die Politik geht konzeptlos vor.“ Betroffen seien von der Sperrstunde vor allem Bars, Diskotheken und Clubs, die viel Geld und Mühe in Hygienekonzepte gesteckt hätten, wie Betriebe in der Altstadt, an den Ringen und im Kwartier Latäng. „Deren Publikum geht vor 23 Uhr gar nicht vor die Tür.“ Die Sperrstunde sei für diese Betriebe mehr als existenzbedrohend. Und die Gäste würden dann mangels anderer Möglichkeiten in Privatwohnungen feiern – wo es keine Hygieneregeln gibt.

Entscheidung über Veranstaltungen und Versammlungen in Köln

Der Krisenstab hat ein generelles Verbot von Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 500 Personen im Außenbereich und 250 Personen in geschlossenen Räumen sowie Begrenzung der zulässigen Teilnehmerzahl auf 20 Prozent der normalen Kapazität des Veranstaltungsortes beschlossen. Beides gilt nicht für Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz sowie von Veranstaltungen und Versammlungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und der Daseinsfür- und vorsorge (insbesondere politische Veranstaltungen von Parteien einschließlich Aufstellungsversammlungen zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen sowie Blutspendentermine) zu dienen bestimmt sind.

Inzidenzzahl in Köln bleibt am Dienstag auf Niveau des Vortages

9.15 Uhr: Nachdem die Stadt Köln am Samstag den Grenzwert von 50 beim sogenannten Inzidenzwert überschritten hat, stieg die Zahl am Montag auf 66,3. Auf etwa dem gleichen Niveau blieb der Wert mit 66,0 laut RKI auch am Dienstagmorgen.

So viele Personen haben sich in den vergangenen sieben Tagen durchschnittlich pro 100.000 Einwohner angesteckt. Der Wert soll das Infektionsgeschehen verdeutlichen, Land und Stadt entscheiden je nach Wert entsprechende Maßnahmen.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 6.122 Kölnerinnen und Kölner (Stand: Dienstagmorgen) mit dem Coronavirus angesteckt.

  • Montag, 12. Oktober

Ordnungsamt: Knapp 6000 Ansprachen wegen Maskenverstößen in der Öffentlichkeit

15.20 Uhr: Das Ordnungsamt hat am Wochenende knapp 5922 Ansprachen wegen Verstößen gegen die neue Maskenpflicht in der Öffentlichkeit registriert, außerdem 91 Ansprachen wegen Verstößen gegen das abendliche und nächtliche Alkoholkonsumverbot. Die meisten Verstöße gegen die Maskenpflicht seien am Samstag auf Schildergasse, Hohe Straße, Breite Straße und Ehrenstraße festgestellt worden, am Sonntag auf der Domtreppe, teilte die Stadt mit.

Aktuell 737 bestätigte Infektionen in Köln

15.00 Uhr: Am Montag ist die Zahl der akut und bestätigt mit dem Coronavirus Infizierten in Köln gegenüber dem Vortag gesunken. Die Stadt meldete 737 Infizierte, am Sonntag waren es noch 792. Am Montag sind die Zahlen üblicherweise leicht niedriger als an den Folgetagen, da sich am Wochenende weniger Menschen testen lassen als unter der Woche.

Inzidenzzahl in Köln steigt weiter: 66,3 am Montagmorgen

10.12 Uhr: Nachdem die Stadt Köln am Samstag den Grenzwert von 50 beim sogenannten Inzidenzwert überschritt, ist die Zahl erneut gestiegen. Am Montagmorgen meldete die Stadt einen Wert von 66,3. So viele Personen haben sich in den vergangenen sieben Tagen durchschnittlich pro 100.000 Einwohner angesteckt. Der Wert soll das Infektionsgeschehen verdeutlichen, Land und Stadt entscheiden je nach Wert entsprechende Maßnahmen.

Aktuell sind in Köln 91 Personen in stationärer Behandlung. 127 Kölnerinnen und Kölner sind an Covid-19 gestorben. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 6.065 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus angesteckt.

  • Sonntag, 11. Oktober

Inzidenzzahl steigt auf 59,7 – Aktuell 792 Infizierte in Köln

15.31 Uhr: In Köln sind aktuell 792 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, das teilte die Stadt Köln am Sonntagnachmittag mit. Dies sind 48 zusätzliche Fälle zum Samstag (744 Infizierte). Am Sonntag ist außerdem ein weiterer Todesfall bekannt geworden, seit Pandemiebeginn sind 127 Kölnerinnen und Kölner an Covid-19 gestorben.

Konkret sind 87 Personen (Samstag: 89) derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, 28 davon auf der Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 59,7 gestiegen, die Stadt hatte bereits am Freitag weitere Maßnahmen angeordnet.

Eine Übersicht der Plätze und Straßen in denen die Maskenpflicht gilt, finden Sie hier:

  • in sämtlichen Fußgängerzonen
  • in den Einkaufsstraßen; darunter
  • Aachener Straße (Innenstadt und Braunsfeld)
  • Bonner Straße (Innenstadt und Bayenthal)
  • Breite Straße
  • Brüsseler Straße
  • Chlodwigplatz
  • Dellbrücker Hauptstraße
  • Deutzer Freiheit
  • Dürener Straße
  • Ehrenstraße
  • Eigelstein
  • Hauptstraße (Rodenkirchen)
  • Höninger Weg (Zollstock)
  • Kalker Hauptstraße
  • Neumarkt
  • Neusser Straße
  • Maastrichter Straße
  • Mittelstraße
  • Porz Zentrum
  • Severinstraße
  • Sülzburgstraße/Berrenrather Straße
  • Venloer Straße
  • Wiener Platz/Frankfurter Straße
  • Zülpicher Straße
  • in der Altstadt
  • auf den Kölner Ringen
  • auf dem Rheinufer linksrheinisch zwischen Mülheimer Brücke und Südbrücke
  • Rheinboulevard/Rheinpromenade rechtsrheinisch

Keine größeren Polizei-Einsätze wegen Corona-Verstößen in Köln

13.20 Uhr: In der ersten Nacht mit verschärften Corona-Einschränkungen für Feiernde in Köln hat die Polizei nicht wegen größerer Verstöße ausrücken müssen. Anders als an vergangenen Wochenenden habe das Ordnungsamt keine Amtshilfe bei Platzräumungen angefordert, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Nach Angaben eines dpa-Fotografen war auf den Partymeilen in der Kölner Innenstadt am Samstag spürbar weniger Betrieb als an den vergangenen, allerdings auch wärmeren Wochenendnächten.

Am Samstag hatte die Stadt Köln mehr als 50 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet und gilt damit neben nun neun weiteren Städten und Kreisen in NRW als Risikogebiet. Die Millionenstadt erließ daher weitergehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens: So darf in Köln auf Straßen und Plätzen ab 22.00 Uhr nun kein Alkohol mehr getrunken werden. An Party-Hotspots gilt an Wochenenden Alkohol-Verkaufsverbot. Partys wurden auf 25 Teilnehmer begrenzt.

Die Ordnungsbehörden in Köln hatten angekündigt, die Einhaltung der Regeln auf den Feiermeilen zu kontrollieren und Menschen zunächst erstmal auf Fehlverhalten hinweisen zu wollen. „Wir holen nicht die Keule raus“, sagte ein Sprecher der Stadt. Eine Bilanz des Einsatzes des Ordnungsamtes sollte erst am Montag vorliegen.

Inzidenzzahl steigt weiter

8.41 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln ist am Wochenende noch einmal deutlich gestiegen. Nachdem sie am Samstag bei 54,8 lag, gibt die Stadt sie am Sonntag mit 59,7 an. Demnach sind 744 Menschen in Köln nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert. 89 Patienten werden stationär behandelt. Die Zahl der insgesamt seit März gezählten Infektionen steigt auf 5954. Seit Freitag ist zudem eine weitere infizierte Person gestorben, die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 127. Nähere Angaben zu der Person wurden zunächst nicht gemacht.

  • Samstag, 10. Oktober

In diesen Straßen in Köln gilt Maskenpflicht

14.00 Uhr: In Köln gelten seit Freitag neue Corona-Regeln: Dazu gehört eine Maskenpflicht an stark belebten Orten, eine Verschärfung des Kontaktverbots und ein nächtliches Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen. Das gab Oberbürgermeisterin Henriette Reker bekannt. Auch im Kölner Zoo gilt seit Samstag eine Maskenpflicht. Seit Samstagmorgen gilt die Stadt mit einem Inzidenzwert von 54,8 als Risikogebiet.

Eine Übersicht der Plätze und Straßen in denen die Maskenpflicht gilt, finden Sie hier:

  • in sämtlichen Fußgängerzonen
  • in den Einkaufsstraßen; darunter
  • Aachener Straße (Innenstadt und Braunsfeld) 
  • Bonner Straße (Innenstadt und Bayenthal)
  • Breite Straße
  • Brüsseler Straße
  • Chlodwigplatz
  • Dellbrücker Hauptstraße
  • Deutzer Freiheit
  • Dürener Straße
  • Ehrenstraße
  • Eigelstein
  • Hauptstraße (Rodenkirchen)
  • Höninger Weg (Zollstock)
  • Kalker Hauptstraße
  • Neumarkt
  • Neusser Straße
  • Maastrichter Straße
  • Mittelstraße
  • Porz Zentrum
  • Severinstraße
  • Sülzburgstraße/Berrenrather Straße
  • Venloer Straße
  • Wiener Platz/Frankfürter Straße
  • Zülpicher Straße
  • in der Altstadt
  • auf den Kölner Ringen
  • auf dem Rheinufer linksrheinisch zwischen Mülheimer Brücke und Südbrücke
  • Rheinboulevard/Rheinpromenade rechtsrheinisch

Inzidenzwert bei 54,8 – Stadt überschreitet Warnstufe

8.00 Uhr: Die Stadt Köln hat in der Corona-Pandemie die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten und gilt damit als Risikogebiet. Das nordrhein-westfälische Landeszentrum Gesundheit gab den Wert für die Millionenstadt am Samstag mit 54,8 an. Die Kölner Stadtverwaltung hatte das Überschreiten der Schwelle erwartet und deshalb von diesem Samstag an bereits zahlreiche Einschränkungen für das öffentliche Leben angeordnet.

Auf Straßen und Plätzen darf abends ab 22 Uhr kein Alkohol mehr konsumiert werden. An den Wochenenden gilt an Party-Hotspots ein Verkaufsverbot für Alkohol. Außerdem dürfen sich nur noch bis zu fünf Personen aus verschiedenen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen – bisher waren es zehn. In Fußgängerzonen müssen die Menschen Masken tragen. Eine Sperrstunde wie in Berlin werde zunächst aber nicht eingeführt, hatte Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) am Freitag betont.

20201027-RAK-KeineFeierAmElftenElften-010 © Csaba Peter Rakoczy 20201027-RAK-KeineFeierAmElftenElften-010

Zudem wurde die Personenzahl bei Feiern beschränkt: Bei privaten Feiern in angemieteten Räumen sind künftig höchstens 25 Personen erlaubt. „Von Feiern in der eigenen Wohnung raten wir dringend ab“, hatte Reker gesagt. Mehr als zehn Personen sollten dort nicht zusammenkommen.

In Köln war die 50er-Marke bei den Neuansteckungen nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit im März und April schon zweimal überschritten worden - damals wurde diesem Indikator aber noch keine so große Bedeutung beigemessen.

  • Freitag, 9. Oktober

Stadt verhängt Alkoholverbot und Maskenpflicht auf Einkaufsstraßen

15.30 Uhr: In der Stadt gilt fortan auch an stark belebten Orten wie hoch frequentierten Einkaufsstraßen die Maskenpflicht. Außerdem gab OB Henriette Reker am Freitag auch eine Verschärfung des Kontaktverbots und ein nächtliches Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen bekannt. Mehr lesen Sie hier

684 akut und bestätigt Infizierte in Köln

15.10 Uhr: Die Zahl der in Köln akut und bestätigt mit dem Coronavirus infizierten Kölner ist am Freitag noch einmal gestiegen. Sie liegt nun bei 684, am Donnerstag war sie von 502 auf 606 angestiegen. Den Inzidenzwert gibt die Stadt am Freitagnachmittag mit 49,8 an. 84 Infizierte werden aktuell im Krankenhaus behandelt. Außerdem ist ein weiterer Patient in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung in Köln gestorben. Die Stadt gab damit am Freitag den insgesamt 126. Todesfall bekannt. 5.726 Kölner haben sich seit Pandemie-Beginn mit dem Virus infiziert.

Stadt informiert auf Pressekonferenz

14.30 Uhr: Angesichts der zuletzt stark gestiegenen Corona-Fallzahlen informiert die Stadt über das weitere Vorgehen. OB Henriette Reker sowie Vertreter von Gesundheitsamt und Feuerwehr treten am Nachmittag vor die Presse. Zuletzt stand eine Verschärfung der Corona-Regeln zur Eindämmung der Pandemie im Raum.

Inzidenzzahl in Köln steigt auf 49,8

9.07 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln ist am Freitag auf 49,8 gestiegen. Ab einem Wert von 50 müssen laut NRW-Landesregierung härtere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ergriffen werden. Die Stadt gab den Wert am Freitagvormittag unter Berufung auf das Landeszentrum Gesundheit NRW an. Der Wert gibt die Anzahl der Personen an, die sich in Köln durchschnittlich je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den letzten sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben.

Wie viele Personen am Freitag in Köln akut und bestätigt mit dem Virus infiziert sind, ist noch nicht bekannt. Bis Donnerstag waren 606 akute Infektionen gemeldet worden.

  • Donnerstag, 8. Oktober

Zahl der aktuell Infizierten steigt um mehr als 100

15.33 Uhr: In Köln sind derzeit offiziell 606 Menschen mit dem Coronavirus infiziert – das sind 104 mehr als noch am Vortag. Die Stadt bestätigte am Donnerstagnachmittag den 5592. Corona-Fall. 79 der Infizierten befinden sich aktuell in stationärer Quarantäne im Krankenhaus. Die Inzidenzzahl, die angibt, wie viele Personen sich durchschnittlich je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Corona infiziert haben, liegt bei 45,4.Die Stadt hat angekündigt, ab einem Grenzwert von 50 weitere Schutzmaßnahmen durchzusetzen.

Inzidenzzahl in Köln steigt auf 45,5

11.03 Uhr: Die Stadt Köln gibt am Donnerstagvormittag die Inzidenzzahl mit 45,5 an. So viele Menschen haben sich in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert. Der Grenzwert für weitere, härtere Schutzmaßnahmen liegt bei 50.

Die Stadt meldet derzeit noch den Stand vom 7. Oktober, nachdem 502 Menschen akut infiziert sind. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie demnach 5592 Kölnerinnen und Kölner angesteckt. 

  • Mittwoch, 7. Oktober

Keine Partys am 11.11.

18.00 Uhr: Nach dem Runden Tisch Karneval im Rathaus am Dienstagabend konkretisieren sich die Planungen der Stadt für die Sessionseröffnung. Oberbürgermeisterin Henriette Reker machte für die Stadtverwaltung deutlich, dass es am 11.11. keine Partys und keine Feiermöglichkeiten auf den Plätzen und Straßen geben wird. Es werde sich nicht lohnen, nach Köln zu kommen. Daher sind seitens der Verwaltung derzeit keine Straßensperrungen geplant, öffentliche Toiletten werden nicht zur Verfügung gestellt, da gar nicht erst der Raum für Ansammlungen geschaffen werden soll. Der 11.11. soll ein ganz normaler Werktag sein. Sollte es dennoch zu Ansammlungen kommen, werden diese von den Behörden konsequent aufgelöst.

Bestehen bleibt aber das Glasverbot, um damit etwa den privaten Transport von Glasflaschen in Bollerwagen unterbinden zu können. Einzelhandelsbetriebe wie Kioske und Supermärkte wird die Verwaltung kurzfristig kontaktieren, um sie für eine Schließung oder einen Verzicht auf den Verkauf von Alkohol zu gewinnen. Weitere Maßnahmen sollen geprüft werden: Dazu gehören Verweilverbote, Alkoholverkaufs- und Konsumverbote. Je nach Infektionslage schließt die Oberbürgermeisterin auch eine Sperrstunde nicht aus. Alle Maßnahmen sollen durch eine Öffentlichkeitskampagne begleitet werden, die an die Feierwilligen in und außerhalb von Köln das Signal senden soll, dass es am 11.11. keine Party in Köln geben wird.  

Inzidenzzahl bei 39,6 – 502 Kölner infiziert

15.45 Uhr: Derzeit sind 502 Kölner akut und bestätigt mit dem Coronavirus infiziert, das sind 21 mehr als am Vortag. Damit liegt die Zahl der Kölner, die sich bestätigt seit Pandemie-Beginn angesteckt haben, bei 5449. Die Inzidenzzahl liegt bei 39,6, wie die Stadt mitteilte. Das ist die Anzahl der Personen, die sich in Köln durchschnittlich je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Corona infiziert haben. 73 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 20 auf der Intensivstation. Dem Gesundheitsamt wurde eine weitere verstorbene Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, gemeldet. Es handelt sich um einen 77-jährigen Patienten mit diversen Vorerkrankungen. Bislang sind damit 125 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben.

​14 infizierte Bewohner in Pflegeeinrichtungen

15.15 Uhr: Wie im gesamten Stadtgebiet, so steigen auch die Corona-Infektionszahlen in den Kölner Pflegeheimen. Am Dienstag gab es einer Statistik der Stadt zufolge in 16 Einrichtungen 14 positiv getestete Bewohnerinnen und Bewohner sowie zehn infizierte Mitarbeiter. Eine Ausgehsperre sei bislang in keiner der Einrichtungen verhängt worden, sagte eine Sprecherin. Virologen rechnen damit, dass in der kalten Jahreszeit auch die Infektionszahlen in den Alten- und Pflegeheimen stark ansteigen könnten – was zu höheren Auslastungen der Intensivstationen der Krankenhäuser führen könnte. Derweil stößt das Gesundheitsamt auch bei den Tests in den Heimen offenbar an Kapazitätsgrenzen. Nachdem eine Mitarbeiterin in einem Kölner Heim positiv getestet worden war, wurden auch zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner getestet – warten aber laut Angehörigen seit vier Tagen auf ihr Testergebnis. Tests von Heimbewohnern würden mit „hoher Priorität behandelt“, teilt die Stadt hierzu mit. Nach 48 bis 72 Stunden erhielten die Getesteten in der Regel ein Ergebnis. Ein Rückstau bei Abstrich-Proben sei dem Gesundheitsamt nicht bekannt. Bei den noch nicht vorliegenden Testergebnissen „handelt es sich offenbar um einen Einzelfall“.

  • Dienstag, 6. Oktober

Corona-Pandemie beschleunigt Digitalisierung

Als eines der „wichtigsten schulpolitischen Ziele“ der Landesregierung bezeichnet Yvonne Gebauer die digitale Bildung. Das digitale Lernen habe aber auch Grenzen – gerade, wenn es um die Vermittlung von Werten und Orientierung gehe. Die Ministerin für Schule und Bildung eröffnete am Montagabend die „Pädagogische Woche“ des Erzbistums Köln, die in diesem Jahr den digitalen Wandel zum Schwerpunkt hat.

Infizierte in Köln © Stadt Köln Infizierte in Köln

Analoges und digitales Lernen betrachtet die Kölner FDP-Politikerin nicht als Gegensätze: „Die Zukunft des Unterrichts wird sich im Zusammenspiel von digital und analog gestalten“. Ohne verlässliche digitale Ausstattung sei erfolgreicher Unterricht kaum noch denkbar – „in Corona-Zeiten, aber auch darüber hinaus“.

Für Schulen, Schüler und Schülerinnen gebe es dafür inzwischen viel Unterstützung. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Mittel bei den Schulen ankommen.“ Corona habe vieles beschleunigt: „Die Pandemie bietet die Möglichkeit, neue Perspektiven einzunehmen.“

Länderspiel gegen Türkei mit maximal 300 Zuschauern

16.12 Uhr: Beim Länderspiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei, das am Mittwoch, 7. Oktober, im Rhein-Energie-Stadion stattfindet, werden maximal 300 Fans zugelassen. Das teilte die Stadt am Dienstagnachmittag mit. Grund dafür sei der zu hohe Inzidenzwert von aktuell 38,6 – dieser überschreite nach wie vor den Schwellwert von 35.

Inzidenzzahl leicht gesunken – weitere Person verstorben

15.56 Uhr: Dem Kölner Gesundheitsamt ist eine weitere Person gemeldet worden, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben ist. Dabei handele es sich laut Stadt um einen 83 Jahre alten Mann mit diversen Vorerkrankungen. Bislang sind damit 124 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. 

Aktuell sind in Köln offiziell 481 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Stadt bestätigte am Dienstagnachmittag den 5377. Fall – das sind 49 mehr als noch am Vortag. Die Inzidenzzahl, die aussagt, wie viele Personen sich in Köln durchschnittlich je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen infiziert haben, ist von 38,8 auf 38,6 gesunken. Dennoch liegt sie weiterhin über dem Schwellenwert von 35.

70 der aktuell Infizierten befinden sich in stationärer Quarantäne im Krankenhaus, 17 davon auf der Intensivstation.

Corona-Grenzwert zu hoch für Fans bei Türkei-Spiel

12.38 Uhr: Der Corona-Grenzwert in Köln lag am Dienstag nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen bei 38,6. Damit sind nach der gültigen Corona-Schutzverordnung die vom Deutschen Fußball-Bund angestrebten 9200 Stadionbesucher beim Länderspiel am Mittwoch gegen die Türkei nicht zulässig. Die Grenze dafür liegt bei durchschnittlich 35 mit Corona infizierten Personen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Eine offizielle Entscheidung der lokalen Behörden gab es zunächst aber nicht.

Auch der Re-Start der Nationalmannschaft im September nach zehnmonatiger Corona-Pause war in Stuttgart gegen Spanien (1:1) und in Basel gegen die Schweiz (1:1) ohne Zuschauer erfolgt. Für das erste Länderspiel mit der Zulassung von Zuschauern hatte der DFB für eine Austragung in Köln angekündigt, 9200 Freitickets zu verteilen.

Die europäische Fußball-Union (UEFA) hatte eine Stadionauslastung von bis zu 30 Prozent für möglich erklärt. Letztlich entscheidet über die teilweise Stadionöffnung aber das regionale Gesundheitsamt.

  • Montag, 5. Oktober

Inzidenzzahl auf 38,8 gestiegen – 410 akut Infizierte

17.10 Uhr: Auf dem Gebiet der Stadt sind derzeit 410 Menschen akut und bestätigt mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenzzahl, die aussagt, wie viele Personen sich in Köln durchschnittlich je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen infiziert haben, liegt am Montagnachmittag bei 38,8 und damit weiterhin über dem Schwellenwert von 35. 70 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 19 auf der Intensivstation, teilte die Stadt mit. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie nun 5328 Kölner mit dem Virus infiziert.

Letzte große öffentliche Veranstaltung am 11.11. abgesagt

16 Uhr: Jetzt ist auch die letzte große öffentliche Veranstaltung zur Sessionseröffnung am 11.11. abgesagt worden: Die Große von 1823 hat ihren „Kölschen Countdown“, die traditionell Familien-kompatible Feier am Tanzbrunnen, auf den 11.11.2021 verschoben. „Aufgrund einer neuen Beschränkung der Stadt Köln auf Veranstaltungen mit maximal 1000 Teilnehmern, müssen wir trotz Erfüllung der Hygieneauflagen den geplanten Countdown verschieben“, heißt es in ein Mitteilung der Karnevalsgesellschaft. „Natürlich blutet unser jeckes Herz, aber der aktuelle Verlauf der Krise lässt keine andere Entscheidung zu.“ Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Damit schließt sich die KG den anderen Festkomiteegesellschaften an. Man will ein Zeichen setzten. „Wer Karneval liebt, sollte am 11.11. zu Hause bleiben“, hatte sich Ralph Schlegelmilch, Präsident der Willi-Ostermann-Gesellschaft, bei der Absage der Feier auf dem Heumarkt gewünscht. Diese wird als reine TV-Aufzeichnung des Bühnenprogramms ohne Publikum in der Wagenhalle des Festkomitees stattfinden.

  • Sonntag, 4. Oktober

Verstöße gegen Corona-Richtlinien nehmen in Köln deutlich zu

16.51 Uhr: Bei großangelegten Kontrollen an den Bahnhöfen Köln-Süd und Hansaring haben Ordnungsamt, Deutsche Bahn und Bundespolizei in der Nacht auf Sonntag zahlreiche Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. 172 Reisende bekamen Bußgelder, weil sie die Mund-Nase-Bedeckung gar nicht oder falsch aufgesetzt hatten. Jeder Verstoß kostet 150 Euro.

Seit der ersten Corona-Schutzverordnung vom 23. März hat die Stadt Köln bis Ende September insgesamt 6323 Verstöße gegen die Bestimmungen in der Stadt geahndet und dadurch ungefähr 430.000 Euro an Bußgeld eingenommen. In knapp mehr als der Hälfte der Fälle hätten Kölner das Ansammlungs- und Kontaktverbot ignoriert, teilte die Stadt mit.

Es folgten Verstöße gegen die Maskenpflicht und gegen das zeitweise geltende Verbot, Spiel- und Sportplätze zu betreten. Mitarbeiter des Ordnungsamtes stellen fest, dass der Ton ihnen gegenüber bei Kontrollen deutlich rauer geworden ist. „Den Menschen reißt viel leichter der Geduldsfaden“, sagte ein Mitarbeiter dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, der die Kontrolleure in einer Nachtschicht begleitet hat.

In den sieben größten deutschen Städten sind laut „Welt am Sonntag“ zusammen bislang mehr als 30.000 Corona-Bußgeldverfahren eingeleitet worden, das entspricht etwa drei Millionen Euro an Strafgeldern. Die meisten Verstöße seien in Hamburg (11 000) und München (9000) geahndet worden.

Zwei weitere Todesfälle in Köln – Inzidenzzahl liegt bei 37,4

15.31 Uhr: In Köln sind zwei weitere Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Dies teilte die Stadt am Sonntag mit, Details zu den Personen sind noch unklar. Somit sind nun in Köln seit Pandemiebeginn 123 Todesfälle bestätigt.

Die Inzidenzzahl ist in Köln am Sonntag wieder gestiegen, nachdem sie von Freitag auf Samstag leicht gesunken war. Der Wert liegt nun bei 37,4 und ist ausschlaggebend für die Einschränkungen während der Corona-Pandemie. Aktuell infiziert sind in Köln 503 Personen, 31 weniger als am Samstag. 70 Patienten befinden sich in stationärer Behandlung, sieben mehr als am Samstag.

In Köln gibt es außerdem 64 sogenannte Indexfälle an Kölner Schulen und Kitas. Als Indexfall wird eine Person beschrieben, von der eine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ausgeht. In Köln gibt es insgesamt 297 Schulen mit 152.049 Schülerinnen und Schülern, 685 Kitas mit 41.986 Kita-Kindern und 918 Tagespflegepersonen beziehungsweise Großtagespflegestellen, die 3.397 Kinder betreuen, teilte die Stadt am Sonntag mit.

Inzidenzzahl von Freitag auf Samstag leicht gesunken

10.41 Uhr: Laut der Stadt Köln ist die Inzidenzzahl von Freitag auf Samstag leicht gesunken. Am Samstag lag sie bei bei 35,9, am Tag zuvor bei 36,9.

Den offiziellen Angaben nach waren am Samstag 534 Menschen in Köln bestätigt mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle auf 5217. 63 Patienten befinden sich in stationärer Behandlung. Weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona wurden nicht gemeldet.

  • Samstag, 3. Oktober

Maskenkontrolltag in Köln

10.15 Uhr: Der Verband „Nahverkehr Rheinland“ kontrolliert am Samstag verstärkt die Maskenpflicht in Zügen und auf Bahnhöfen im Kölner Stadtgebiet. Nicht nur in den Zügen, Bussen und Bahnen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, sondern auch in den Fahrzeugen. Auch das Ordnungsamt der Stadt Köln ist an den Kontrollen beteiligt. Seit dem 12. August droht bei Verstößen ein Bußgeld von 150 Euro.

  • Freitag, 2. Oktober

497 Kölner akut und bestätigt infiziert

16.30 Uhr: Auf dem Gebiet der Stadt sind derzeit 497 Menschen akut und bestätigt mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenzzahl, die aussagt, wie viele Personen sich in Köln durchschnittlich je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen infiziert haben, liegt bei 36,9. 66 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 19 auf der Intensivstation, teilte die Stadt mit. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie nun 5146 Kölner mit dem Virus infiziert.

Der städtische Corona-Krisenstab hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, dass ab einer Inzidenzzahl von 35 bei Veranstaltungen im Innenraum wie Konzerten, Kino-Vorstellungen und anderen Kulturveranstaltungen am Sitzplatz eine Maske getragen werden muss. Den Ausschluss von Zuschauern im Stadion beim Fußball-Bundesliga-Derby 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach hat die Stadt nun offiziell bestätigt. Veranstaltungen mit weniger als 1000 Besuchern wurden durch das Gesundheitsamt genehmigt.

Zudem hat der Krisenstab beschlossen, das Verweilverbot für den Bereich Brüsseler Platz bis einschließlich 18. Oktober 2020 zu verlängern. Das Verweilen ist täglich in der Zeit von 18 bis 6 Uhr untersagt, ausgenommen von dem Verbot sind die genehmigten Außenplätze von Bars und Restaurants und der Kinderspielplatz.  

Inzidenzwert für Köln steigt auf 36,9 – Derby findet ohne Fans statt

8.30 Uhr: Der 7-Tage-Inzidenzwert in Köln liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG NRW) am Freitagmorgen bei 36,9. Der Wert, der angibt, wie viele neue Corona-Fälle es innerhalb einer Woche bezogen auf 100.000 Einwohner gibt, lag am Donnerstag noch bei 40,0.

Da die kritische Marke für ein Spiel mit Zuschauern im Stadion bei einem Inzidenzwert von 35 liegt, ist klar, dass es beim Derby des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag, 15.30 Uhr, keine Fans auf den Rängen geben kann. Eine offizielle Bestätigung durch das Kölner Gesundheitsamt lag den Verantwortlichen des 1. FC Köln am Freitagmorgen aber noch nicht vor. 

Die Stadt hatte auf die erhöhten Inzidenzwerte reagiert und in Absprache mit dem Land eine Höchstgrenze für private Feiern festgelegt. Zudem sollten Zusammentreffen mit mehr als 25 Personen im privaten Raum vermieden werden. An anderen Veranstaltungen dürfen seit Donnerstag maximal 1000 Gäste teilnehmen.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte am Mittwoch gesagt, die Kennzahl am Freitag sei für eine Fan-Zulassung entscheidend. 

  • Donnerstag, 1. Oktober

Private Feiern: Maximal 50 Personen in Köln zugelassen

17.55 Uhr: Die Stadt hat am Donnerstag aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen eine Höchstgrenze von 50 Gästen für private Feiern wie Hochzeiten, Taufen, Geburtstage und Jubiläen festgelegt. Diese Verfügung sei in Absprache mit dem Land getroffen worden, teilte die Stadt mit. An sämtlichen anderen Veranstaltungen dürfen fortan maximal 1000 Gäste teilnehmen. Außerdem appelliert die Stadt, ein Zusammentreffen von mehr als 25 Personen im privaten Raum zu vermeiden.

Ob diese Einschränkung allerdings auch für Stadionbesuche beim 1. FC Köln gilt, ist weiterhin unklar. Die Kölner empfangen am Samstag Borussia Mönchengladbach zum Derby (15.30 Uhr) und laut Landesrichtlinie könnten bis zu 9200 Fans im Stadion Platz finden. Grünes Licht dafür geben müssen die Kölner Gesundheitsbehörden.

Das Sportmagazin „Kicker“ berichtet am Donnerstagabend, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) das für kommenden Mittwoch angesetzte Test-Länderspiel gegen die Türkei mit Zuschauern in Köln plant.

484 Kölner aktuell bestätigt infiziert

15.40: In Köln sind derzeit 484 Menschen akut und bestätigt mit dem Coronavirus infiziert. Damit sind bis heute 5057 bekannte Infektionen gemeldet, teilte die Stadt online mit. Die Inzidenzzahl liegt laut Landeszentrum Gesundheit bei 36,4. Dies bedeutet, dass sich in Köln durchschnittlich 36,4 Personen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Corona infiziert haben. 64 Kölner befinden sich derzeit in stationärer Behandlung. Zudem meldete die Stadt am Donnerstag den 121. Todesfall.

Ordnungsamt kontrolliert Listen in Bars und Restaurants

12 Uhr: Seit Donnerstag gilt die neue Corona-Schutzverordnung des Landes, darunter sind auch hohe Bußgelder für Restaurant-Gäste, die falsche oder unvollständige Angaben in Kontaktlisten machen. Das Kölner Ordnungsamt hat angekündigt, das stichprobenmäßig zu kontrollieren. 

Inzidenzwert in Köln laut RKI über Schwellenwert

11.00 Uhr: Die Corona-Inzidenzzahl in Köln liegt laut Robert-Koch-Institut über dem ersten Schwellenwert für Einschränkungen von Feiern in Gaststätten und Publikum bei Fußballspielen. Der Wert von 36,4 lag am Donnerstag oberhalb der Marke von 35 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Bei den RKI-Zahlen kann es allerdings eine Zeitverzögerung durch den Meldeweg geben. Die Kommunen verfügen über aktuelle Daten als erste, sie können damit möglicherweise schon wieder neuere Werte ausweisen als das RKI. Auf der Website der Stadt Köln sind am Vormittag noch keine aktuellen Werte veröffentlicht worden.

Dennoch sieht es aktuell schlecht für das Derby des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach aus. Die Kölner empfangen die Borussen am Samstag, 15.30 Uhr, im Rheinenergie-Stadion. Das Spiel könnte nun doch wie das Spiel gegen Hoffenheim zwei Wochen zuvor ohne Fans stattfinden. Allerdings ist für eine Entscheidung das Infektionsgeschehen am Tag vor dem Spiel entscheidend, also am Freitag. Die Stadt Köln hat bislang noch keinen Beschluss bekannt gegeben.

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