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Corona in Köln: Inzidenz steigt deutlich auf 115 – Zwei weitere Todesfälle

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 24.03.2021 ksta
Blick über Köln. Wir informieren Sie täglich über die Entwicklungen in der Corona-Krise. © Alexander Roll Blick über Köln. Wir informieren Sie täglich über die Entwicklungen in der Corona-Krise.

Das Coronavirus hat das Leben in Köln auch nach mehr als einem Jahr weiter im Griff. Die Entwicklungen aus der Stadt in unserem Newsblog.

Die Zahl der Infizierten berücksichtigt verzögerte Meldungen nicht.

  • Mittwoch, 24. März

Inzidenz steigt deutlich auf 115 – Zwei weitere Todesfälle

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln steigt an. Das Landeszentrum Gesundheit meldet am Mittwoch 114,8 Infizierte pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Dienstag lag der Wert noch bei 110. Es ist der neunte Tag in Folge, dass Köln einen Wert von über 100 aufweist. Es wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 566 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 37.294 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 190 Neuinfektionen gemeldet, so das LZG. Die Zahl der Neuinfektionen bleibt also auch weiterhin auf einem relativ hohen Niveau. Wieviel Menschen aktuell infiziert sind sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Dienstag befanden sich 169 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Dienstag, 23. März

Mehr als 2000 Kölner derzeit infiziert

15.54 Uhr: Bei den zwei weiteren mit oder an verstorbenen Personen, die dem Gesundheitsamt gemeldet wurden, handelt es sich um einen 62-Jährigen und eine 87-Jährige, beide mehrfach vorerkrankt. 

Derzeit gelten offiziell 2.012 Kölnerinnen und Kölner als infiziert, zuletzt war dieser Wert am 25. Oktober 2020 erreicht worden, damals lag er bei 2.328. Danach ging die Zahl der Infizierten in großen Schritten runter.

169 Personen werden derzeit stationär in Krankenhäusern behandelt, davon 67 auf Intensivstationen. 

In Köln wurden bislang 1.928 Fälle der mutierten britischen Corona-Virus-Variante und 239 Fälle der südafrikanischen Variante sowie vier Fälle der brasilianischen Variante nachgewiesen. 

Für den Besuch der Museen und des Zoos ist seit Montag der Nachweis eines maximal 24 Stunden alten negativen Coronatests notwendig, ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt. Das gilt ebenso für den Besuch beim Friseur und bei der Inanspruchnahme anderer körpernaher Dienstleistungen, ausgenommen sind medizinisch notwendige Leistungen von Dienstleistern im Gesundheitswesen.

Kölner Dom für Besucher nicht mehr geöffnet

15.40 Uhr: Auch beim Kölner Dom werden wegen der Corona-Entwicklung die Lockerungen für Besucher wieder zurückgenommen. Ab sofort sei das Gotteshaus nur noch zum Gottesdienst und zum Gebet geöffnet, teilte ein Domsprecher am Dienstag in Köln mit. Die Kathedrale war erst vor knapp zwei Wochen wieder für Besucher geöffnet worden. Die Kirche ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. In normalen Zeiten kommen durchschnittlich 16. 000 Besucher am Tag.

Inzidenz fast unverändert hoch – Zwei weitere Todesfälle

6 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln bewegt sich weiter auf hohem Niveau. Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag 109,8 Infizierte pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Montag lag der Wert bei 111. Es ist der achte Tag in Folge, dass Köln einen Wert von über 100 aufweist. Es wurden seit dem Vortag zwei weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 564 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 37.104 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 177 Neuinfektionen gemeldet, so das RKI. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Montag befanden sich 169 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Montag, 22. März

1854 Fälle der britischen Mutation nachgewiesen

18.15 Uhr: In Köln wurden bislang 1854 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 227 Fälle der südafrikanischen Variante sowie vier Fälle der brasilianischen Variante nachgewiesen.

Zurzeit sind 1980 Kölnerinnen und Kölner akut und bestätigt mit dem Virus infiziert. 169 Menschen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 64 auf Intensivstationen. Dem Gesundheitsamt wurde ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet: eine mehrfach vorerkrankte 71-Jährige. Bislang sind insgesamt 562 Kölnerinnen und Kölner verstorben, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. 

Aktuell gibt es in 30 Einrichtungen für Senioren 58 positive Bewohnerinnen und Bewohner sowie 67 infizierte Mitarbeitende. An 128 Schulen gibt es 222 infizierte Schülerinnen und Schüler sowie an 40 Schulen 45 infizierte Mitarbeitende. Des Weiteren gibt es in 46 Kitas 70 infizierte Kinder und 60 infizierte Mitarbeitende in 36 Kitas.

Kölner Uniklinik lädt zu neuer Studie ein

16.35 Uhr: 6000 zufällig ausgewählte Kölnerinnen und Kölner haben nach Angaben der Stadt in der vergangenen Woche eine Einladung und Unterlagen zur Teilnahme an einer Studie zur Ausbreitung von Covid-19 in Köln erhalten. Die Studienleitung der Uniklinik und des Gesundheitsamts erwarten bei guter Teilnahme wichtige Aufschlüsse zur Verbreitung von Covid-19 nach einem Jahr Pandemie. Die Stadt bittet die zufällig ausgewählten Kölnerinnen und Kölner, sich an der Studie zu beteiligen. Bislang haben sich 1642 von ihnen zurückgemeldet. 

Inzidenz steigt auf 111 – Ein neuer Todesfall

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Montag weiter gestiegen. Er liegt bei 110,9, am Sonntag lag er bei 106,8. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es handelt sich um einen Höchstwert seit Mitte Januar, als die Inzidenz an mehreren Tagen hintereinander über 115 lag.

Es wurden seit dem Vortag ein weiterer Todesfall gemeldet. Bislang starben damit 562 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 36.933 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 152 Neuinfektionen gemeldet, so das Landeszentrum Gesundheit. Allerdings sind die Werte am Montag weniger aussagekräftig, da am Wochenende weniger getestet wird. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Sonntag befanden sich 166 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Sonntag, 21. März

Verschärfte Maskenpflicht gilt ab sofort

16.05 Uhr: Die Stadt  verschärft ab heute die Maskenpflicht – überall dort, wo eine Maskenpflicht gilt, muss  eine OP- oder eine FFP2-Maske  getragen werden. Einfache Stoffmasken reichen nicht mehr aus.  Lediglich Kinder unter 14 Jahren, die aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können,   dürfen  ersatzweise eine Alltagsmaske tragen.   Für den Besuch der Museen und des Zoos ist ab sofort der Nachweis eines maximal 24 Stunden alten negativen Coronatests notwendig. Der Nachweis kann auch durch einen Corona-Selbsttest geführt werden, der von den Besucherinnen und Besuchern unmittelbar vor Ort in Anwesenheit des Personals durchgeführt wird. Das gilt ebenso für den Besuch beim Friseur und bei der Inanspruchnahme anderer körpernaher Dienstleistungen wie etwa Kosmetik oder Maniküre.

Über die Coronaschutzverordnung des Landes hinaus gilt in Köln weiterhin die Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum auch für den privaten Raum. Es dürfen sich daher maximal bis zu fünf Personen aus zwei Hausständen treffen.

Dem Gesundheitsamt wurden am Sonntag keine weiteren Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet.

Illegale Party in Kalk aufgelöst

12.28 Uhr: Nach einem Zeugenhinweis haben Streifenteams am Sonntagmorgen eine Party in einem leerstehenden Gebäude in Kalk beendet, Betäubungsmittel sichergestellt und neben einer Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs, 18 Anzeigen wegen Corona-Verstößen gefertigt. Als die Polizisten gegen 8 Uhr vor das mit lauter Musik beschallte Firmengebäude auf der Dillenburger Straße vorfuhren, kletterten einige der Feiernden aus den Fenstern und rannten weg. Die übrigen 23-54 Jahre alten "Gäste" erwarten nun entsprechende Verfahren.

Drei zusätzliche Maßnahmen ab Montag

8.35 Uhr: Obwohl der Inzidenzwert in Köln bereits seit einer Woche über 100 liegt, hält Oberbürgermeisterin Henriette Reker weiterhin an den beschlossenen Lockerungen fest. Ändern könnte sich dies, da auch die landesweite Inzidenz in Nordrhein-Westfalen am Sonntag die 100 überschritten hat.

Bis es zum Beschluss weiterer Maßnahmen kommt, gelten die von der Stadt beschlossenen Regelungen – zu denen ab Montag drei zusätzliche Maßnahmen hinzukommen.

Inzidenzwert in Köln erneut gestiegen

8.15 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln liegt am Sonntagmorgen nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW bei 106,8 und ist damit im Vergleich zum Vortag um 3,3 Punkte gestiegen.

Am Samstag hatte der Wert, der angibt wie viele Menschen sich von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 103,5 gelegen. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Köln seit rund einer Woche weiter über 100. 

  • Samstag, 20. März

1929 Personen aktuell infiziert – R-Wert bei 1,31

16.15 Uhr: In Köln sind aktuell 1929 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilte die Stadt am Samstagnachmittag mit. 169 Personen befinden sich in stationärer Quarantäne, davon 61 auf Intensivstationen. Die Reproduktionszahl liegt bei 1,31, Ziel ist ein R-Wert von 0,8. Die Zahl gibt an, wie viele weitere Menschen eine infizierte Person etwa ansteckt.

Inzidenzwert in Köln nahezu unverändert

8.15 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln liegt am Samstagmorgen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 103,5 und ist damit im Vergleich zum Vortag nahezu unverändert. Am Freitag hatte der Wert, der angibt wie viele Menschen sich von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 103,6 gelegen. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Köln seit rund einer Woche über 100. Wie die Stadt damit umgehen möchte und welche Strategie verfolgt werden soll, lesen Sie hier.

  • Freitag, 19. März

Bislang 1.940 Mutationsfälle in Köln

18.00 Uhr: Bei den am Freitag neu gemeldeten Todesfällen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung handelt es sich laut Angaben der Stadt Köln um einen 54-Jährigen, eine 83-Jährige und einen 87-Jährigen.

Bislang wurden in Köln 1.705 Fälle der mutierten britischen Corona-Virus-Variante festgestellt, am Donnerstag waren es noch 1.651. Auch die Zahl der nachgewiesenen Fälle der südafrikanischen Variante ist gestiegen, von 229 auf 231. Die brasilianische Corona-Virus-Variante wurde in Köln bisher viermal festgestellt.

Ergebnisse des Kölner Krisenstabs: Ausgeweitete Testpflicht, Perspektive für Außengastronomie, Astrazeneca-Impfungen werden aufgeholt

12.45 Uhr: Da Köln nun seit mehreren Tagen einen Inzidenzwert von über 100 aufweist, wird die Stadt ab Montag die Teststrategie ausweiten, wie der Krisenstab bekanntgab (hier gibt es einen Überblick über alle neuen Corona-Maßnahmen). „Für den Besuch von Museen und Zoos wird der Nachweis eines negativen Schnelltests notwendig, das gilt auch für die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, dazu zählen auch Friseure“, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker nach der Sitzung des Krisenstabes am Freitag. Der Test hat immer 24 Stunden Gültigkeit. Auch Selbsttests sollen akzeptiert werden, wenn sie richtig durchgeführt worden sind. Ob auch Kinder ein Testergebnis vorweisen müssen, ist noch nicht klar.

Der Leiter der Kölner Berufsfeuerwehr Christian Miller sagte, dass in dieser Woche durch den vorläufigen Impfstopp mit Astrazeneca 8700 Impftermine abgesagt werden mussten. Diese sollen bis zum Ende kommender Woche aufgeholt werden. Heute und am Samstag werden 1500 Astrazeneca-Impfungen durchgeführt, ab Montag bis zu 4500 pro Tag. 

Henriette Reker eröffnete eine Perspektive für den Start der Außengastronomie: „Falls die Teststrategie sich als erfolgreich erweist, könnte sie auch dort möglich werden“, sagte die Oberbürgermeisterin.

Die zukünftige Stadtdirektorin Andrea Blome stellte in Aussicht, dass Kölner Schülerinnen und Schüler demnächst nicht nur einmal, sondern zweimal die Woche auf Corona getestet werden könnten. Es gibt im Moment zwei Pilotprojekte, die an 22 Schulen und 32 Kitas durgeführt werden, in welchen die Kinder und Jugendlichen zweimal pro Woche getestet werden. Diese Pilotphase laufe bisher so gut, dass die Teststrategien ausgeweitet werden sollen. Die genauen Details zur Umsetzung und Finanzierung sollen Anfang kommender Woche im Krisenstab geklärt werden.

In der Pressekonferenz hat Henriette Reker außerdem verkündet, die Leitung des Krisenstabs an die bisherige Stellvertreterin Andrea Blome abzugeben. 

Inzidenz geht zurück, liegt aber weiter über 100

7.10 Uhr: Erneut liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Köln über der kritischen Marke von 100. Doch im Vergleich zum Vortag ist der Wert erheblich gesunken – von 110,1 auf 103,6. Gemeldet wurden insgesamt 36.411 Corona-Infektionen in der Stadt, 165 sind seit gestern hinzugekommen.

Auch die Zahl der Todesfälle ist in Köln gestiegen: Von 557 auf 560. Im Laufe des Tages wird sich herausstellen, wie Köln mit den hohen Inzidenzwerten der vergangene Tage umgeht. Eine neue Strategie scheint sich anzubahnen.

  • Donnerstag, 18. März

Stadt Köln erwägt neue Test-Strategie

19.10 Uhr: Die Stadt bestätigte am Donnerstag auf Nachfrage, dass „derzeit diskutiert wird“, ob die enge Taktung, mit der künftig an Kölner Schulen und Kitas auf das Coronavirus getestet wird, auch auf andere Bereiche des öffentlichen Lebens übertragen werden soll. Das könnte bedeuten: Nur, wer einen negativen Schnelltest vorweist, darf Museen oder Geschäfte betreten. Ob eine solche Regelung umsetzbar ist, könnte sich bei der Sitzung des Krisenstabs an diesem Freitag klären.

Mutationen nehmen weiter zu

16.15 Uhr: Bei den am Donnerstag neu gemeldeten Todesfällen handelt es sich laut der Stadt Köln um einen 72-Jährigen und einen 81-Jährigen, beide waren mehrfach vorerkrankt. 

Die Reproduktionszahl in Köln liegt aktuell bei 1,38, was auf ein dynamisches Wachstum hindeutet. Nur bei einem konstanten R-Wert unter 1 flacht das Infektionsgeschehen ab. Momentan sind 1708 Kölnerinnen und Kölner mit dem Corona-Virus infiziert. 

Der Anteil der Virus-Mutationen am Infektionsgeschehen nimmt in Köln weiter zu. Bislang wurden 1651 Fälle der britischen Variante (Vortag 1611), 229 Fälle der südafrikanischen Variante (Vortag 228) und vier Fälle der brasilianischen Variante nachgewiesen (unverändert). Alle positiven PCR-Tests werden auf Virus-Mutationen untersucht.

Inzidenzwert erreicht 110 – Zwei weitere Todesfälle

7 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Donnerstag erneut gestiegen. Er liegt bei 110,1, am Mittwoch lag er bei 104. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es ist der vierte Tag in Folge, dass die Inzidenz über 100 liegt. Es wurden seit dem Vortag außerdem zwei weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 557 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 36.246 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 235 Neuinfektionen gemeldet, so das Landeszentrum Gesundheit. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Montag befanden sich 176 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Mittwoch, 17. März

Zahl der aktuell Infizierten steigt weiter

16.22 Uhr: Bei den drei weiteren mit oder an Corona gestorbenen Personen, die dem Gesundheitsamt gemeldet wurden, handelt es sich um einen 76-Jährigen, einen 87-Jährigen und einen 97-Jährigen, alle mehrfach vorerkrankt. 

Aktuell befinden sich 176 Kölnerinnen und Kölner in stationärer Behandlung, davon 69 auf der Intensivstation. Als offiziell infiziert gelten 1708 Bürgerinnen und Bürger. 

In Köln wurden bislang 1.611 Fälle der mutierten britischen Corona-Virus-Variante und 228 Fälle der südafrikanischen Variante sowie vier Fälle der brasilianischen Variante nachgewiesen.

117 Impfdosen in Köln verworfen

11.06 Uhr: Aufgrund des vorläufigen Astrazeneca-Impfstopps mussten laut der Stadt Köln am Montag 117 Impfdosen verworfen werden, da diese schon aufgezogen und somit nicht mehr lagerfähig waren. „Aufgezogener Impfstoff darf nur wenige Stunden verwendet werden”, erläuterte eine Sprecherin der Stadt am Dienstag. Zunächst seien bis einschließlich Samstag alle Impftermine, bei denen Astrazeneca zum Einsatz kommen sollte, abgesagt worden.

Stadt Köln: „Warten zurzeit auf eine einheitliche Entscheidung“

10.32 Uhr: Die Inzidenz in Köln liegt den dritten Tag in Folge über 100. Ob und welche Veränderungen sich dadurch ergeben, ist noch unklar. Die Stadt teilte am Morgen auf Twitter mit: „Wir warten zurzeit auf eine einheitliche Entscheidung des Landes in dieser Sache und sind im Austausch dazu mit den Behörden. Zusätzlich berät unser Krisenstab fortlaufend und bewertet die Situation.“ Die nächste Krisenstab-Sitzung ist am Freitag, danach wird es dann auch eine Pressekonferenz geben. Bis vergangene Woche hatte der Krisenstab montags, mittwochs und freitags getagt, aktuell nur noch an zwei Tagen in der Woche.

Notbremse für Köln könnte Regeln verschärfen

8.50 Uhr: Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz in Köln am dritten Tag in Folge über 100 liegt, könnte die in der Ministerpräsidentenkonferenz am 3. März beschlossene „Notbremse“ greifen. Ministerpräsident Armin Laschet sprach am Dienstagabend in der ARD davon, dass die sogenannte Notbremse uneingeschränkt gelte.

Wörtlich sagte er: „Ab 100 müssen Öffnungen zurückgeführt werden. Und das muss in Deutschland in jedem Kreis entsprechend dem Infektionsgeschehen beurteilt werden. (...) Wenn in einer Fleischfabrik ein Ausbruch ist, muss man nicht woanders die Kita schließen. (...) Das kann nur in den Kreisen vor Ort entschieden werden. Und das geschieht auch überall in Deutschland.“

Dementsprechend müssen bei einer andauernd hohen Inzidenz wieder strengere Regeln wie vor dem 7. März in Kraft treten. Die Stadt Köln muss jetzt prüfen, welche Maßnahmen in Köln genau wieder umgesetzt werden.

In der Coronaschutzverordnung des Landes heißt es: „Kreise und kreisfreie Städte, in denen die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100 000 Einwohner (7-Tages-Inzidenz) nach den täglichen Veröffentlichungen des Landeszentrums Gesundheit nachhaltig und signifikant über einem Wert von 100 liegt, prüfen die Erforderlichkeit über diese Verordnung hinausgehender zusätzlicher Schutzmaßnahmen und können diese im Einvernehmen mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales anordnen. Die angeordneten Maßnahmen sind im Hinblick auf die Erforderlichkeit fortlaufend zu überprüfen.“

Drei neue Todesfälle – Inzidenz sinkt um wenige Punkte

6.43 Uhr: Laut Robert Koch-Institut ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch um einige Punkte gefallen. Nachdem sie in den vergangenen Tagen anstieg, liegt sie laut den Daten des RKI, Stand 17. März um 3.41 Uhr, bei 104,1. Demnach sinkt der Wert der Kölnerinnen und Kölner, die sich in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner mit dem Virus infiziert haben, um drei. 

Trotzdem wurden 124 neue Fälle im Kölner Stadtgebiet gemeldet, außerdem starben drei weitere Menschen an Covid-19. Die Gesamtzahl der Toten in der Pandemie beträgt für Köln jetzt 555. Die Stadt aktualisiert ihre Zahlen mit detaillierteren Angaben im Laufe des Tages.

  • Dienstag, 16. März

Vier Fälle der brasilianischen Variante nachgewiesen

16.37 Uhr: 1687 Kölnerinnen und Kölner sind derzeit offiziell mit dem Corona-Virus infiziert. 173 Personen befinden sich im Krankenhaus, davon 69 auf Intensivstationen. 

In Köln wurden bislang 1.548 Fälle der mutierten britischen Corona-Virus-Variante und 228 Fälle der südafrikanischen Variante sowie vier Fälle der brasilianischen Variante nachgewiesen.

Reker: Astrazeneca-Stopp „äußerst bedauerlich“

15.15 Uhr: Oberbürgermeisterin Henriette Reker hält den vom Bund verfügten Stopp der Impfungen mit Astrazeneca für „äußerst bedauerlich, da er unsere Impfbemühungen vorerst ausbremst“. Alle Impftermine mit dem Vektorimpfstoff habe die Stadt zunächst bis Ende der Woche abgesagt. Insgesamt sind bis dahin 8.706 Kölnerinnen und Kölner betroffen, deren Impftermin zunächst ausfallen wird.

Reker erwartet „eine schnellstmögliche Klärung, ob und wann es mit dem Impfstoff weitergehen kann“. Jürgen Zastrow, leitender Impfarzt in Köln, befürchtet durch den Stopp einen großen Impfstau, erwartet aber zeitnah einen finale Entscheidung. Reker sagt: „Sobald wieder Klarheit besteht, wird die Stadt Köln versuchen, die Kapazitäten des Impfzentrums hochfahren, damit wir die Impfungen aufholen können.“ Verzögerungen der Impfkampagne in Köln gelte es zu vermeiden.

Inzidenzwert steigt weiter auf 107

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Dienstag weiter gestiegen. Er liegt bei 107,1, am Montag lag er bei 100,7. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden seit dem Vortag keine weiteren Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 552 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 35.886 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 177 Neuinfektionen gemeldet, so das Landeszentrum Gesundheit. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Montag befanden sich 165 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Montag, 15. März

Statt Astrazeneca wurde in Köln Biontech verimpft 

17.45 Uhr: Die Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums, Impfungen mit Astrazeneca zunächst auszusetzen, sind im Impfzentrum der Stadt Köln unverzüglich umgesetzt worden. Impfberechtigten, die am Montag einen Termin für eine Impfung mit AstraZeneca hatten, wurde ein Biontech-Angebot gemacht. Alle für heute geplanten Impfungen hätten stattgefunden, so die Stadt. Ab morgen müssen allerdings alle mit Astrazeneca geplanten Impfungen bis auf Weiteres abgesagt werden. Die Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums gelte auch für Folgeimpfungen.

Aktuell sind 1.615 Kölner (Vortag: 1644) und Kölnerinnen mit dem Corona-Virus infiziert, wie die Stadt am späten Nachmittag bekannt gab. Allerdings sind die Zahlen montags häufig niedriger wegen Verzögerungen bei der Meldung. 165 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 67 auf Intensivstationen. Die Reproduktionszahl liegt bei 1,00.

Stadt gibt „Köln Kodex“ für Umgang mit Pandemie

16.15 Uhr: Die Stadt wird sich einen sogenannten „Köln Kodex“ im Umgang mit dem Coronavirus geben. Dies soll eine gemeinsame Selbstverpflichtung von Wirtschaft und Stadt zur besseren Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen sein, wie die Verwaltung am Montag mitteilte. Der Köln Kodex ist Teil eines umfangreichen Pakets aus standardisierten Leitfäden und Handreichungen, das Unternehmen die Umsetzung von Hygienemaßnahmen erleichtern soll. Das Paket entstand in Zusammenarbeit der Köln-Business Wirtschaftsförderung mit Gesundheits- und Ordnungsamt sowie mit DEHOGA Nordrhein, Handelsverband NRW Aachen-Düren-Köln, Handwerkskammer zu Köln und Kreishandwerkerschaft. Die Einzelheiten will Oberbürgermeisterin Henriette Reker gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Köln-Business Wirtschaftsförderung, Manfred Janssen, am Mittwoch bekanntgeben.

Corona-Krisenstab der Stadt tagt am Montag

7.40 Uhr:  Der Corona-Krisenstab der Stadt Köln unter Vorsitz von Oberbürgermeisterin Henriette Reker tagt turnusgemäß am Montagvormittag. Ob es im Zuge der über 100 gestiegenen 7-Tage-Inzidenz verschärfte Maßnahmen geben wird, bleibt daher abzuwarten. Mit Ergebnissen ist nicht vor dem frühen Nachmittag zu rechnen, wie eine Sprecherin der Stadt sagte.

Eines ist jedoch klar: Weitgehende Maßnahmen wie eine Schließung der Schulen, die erst am Montag auch in Köln erstmals weiter geöffnet haben, wären jedoch nicht von der Stadt umsetzbar. Dazu bräuchte es eine Entscheidung der Landesregierung, und danach sieht es derzeit nicht aus. Das Beispiel der Stadt Düren, wo eine ungleich höhere Inzidenz vorliegt, zeigt, dass die Landesregierung mit hoher Wahrscheinlichkeit am Kurs der Schulöffnungen festhalten wird.

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Inzidenzwert in Köln steigt über 100

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Montag weiter gestiegen. Er liegt bei 100,7, am Sonntag lag er bei 93,4. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden seit dem Vortag keine weiteren Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 552 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 35.710 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 111 Neuinfektionen gemeldet, so das Robert-Koch-Institut. Allerdings sind die Werte am Montag weniger aussagekräftig, da am Wochenende weniger getestet wird. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Sonntag befanden sich 164 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Sonntag, 14. März

Illegale Techno-Party aufgelöst – Polizisten bespuckt

13 Uhr: Die Polizei hat in der Nacht zu Sonntag (14. März) eine illegale Techno-Party mit 34 Teilnehmern und Teilnehmerinnen in Köln-Porz aufgelöst. Wie die Beamten mitteilten, hatten Anwohner der Mühlenstraße gegen drei Uhr eine Ruhestörung aus einem Hinterhaus gemeldet.

Die Beamten stellten daraufhin die Personalien der Anwesenden fest und erteilten Platzverweise. Während die Polizisten die Party auflösten, bespuckte ein 20-jähriger Teilnehmer die Beamten. Gegen ihn wurde Anzeige erstattet. Zudem müssen sich alle Partygäste nun in Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung verantworten.

Inzidenzwert in Köln jetzt über 90

8.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Sonntag weiter gestiegen. Er liegt bei 93,4, am Samstag lag er bei 87,6. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden seit dem Vortag keine weiteren Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 552 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 35.599 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 166 Neuinfektionen gemeldet, so das Landeszentrum Gesundheit. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Samstag befanden sich 162 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Samstag, 13. März

Sieben-Tage-Inzidenz in Köln steigt auf 87,6

7.01 Uhr: Die Sieben-Tages-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) auch am Samstag wieder deutlich gestiegen. Das RKI gab den Wert am Samstag morgen mit 87,6 an. Am Freitag lag er bei 83,5, vor einer Woche, am 6. März,, lag er bei 75,8. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben. Das RKI verzeichnet 199 Neunifektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie infizierten Menschen in Köln auf 35.433.

Das RKI hat außerdem drei weitere Todesfälle gemeldet. Seit Pandemie-Beginn starben in Köln 552 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Details zur Lage in Köln werden im Laufe des Tages von der Stadt erwartet.

  • Freitag, 12. März

Stadt weitet Maskenpflicht aus

16 Uhr: Angesichts zuletzt wieder gestiegener Corona-Inzidenzen hat die Stadt die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen abermals ausgeweitet. Der Krisenstab habe beschlossen, dass die Pflicht von Samstag an auch am Brüsseler Platz und am Deutzer Rheinufer zwischen Drehbrücke und Zoobrücke gelte, teilte die Stadt mit. Auf dem Rheinboulevard ist künftig das Essen und Trinken verboten. Ziel sei, Ansammlungen von Personen ohne Maske auf dem Rheinboulevard zu vermeiden. Kinder unter drei Jahren sind davon ausgenommen.  Das Alkoholkonsumverbot an Hotspots wird zudem erweitert um den Abschnitt zwischen Drehbrücke und Zoobrücke.

„Ich blicke mit Sorge auf die steigenden Infektionszahlen und bitte die Kölner, Kontakte nach wie vor auf das Nötigste zu beschränken und sich an die bekannten Regeln zu halten, damit wir nicht die ersehnten Lockerungen aufs Spiel setzen“, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Gleichzeitig erwarte sie, dass Bund und Land das Impftempo erhöhen. „Es lässt sich kaum noch vermitteln, dass wir immer wieder Beschränkungen verlängern müssen, das wirksamste Mittel im Kampf gegen das Corona-Virus aber nur unzureichend einsetzen“, sagte Reker.

Kölner Zoo lässt wieder Besucher zu

11 Uhr: Der Kölner Zoo hat seine Corona-Zwangspause beendet und ist seit Freitagfrüh wieder für Besucher geöffnet. Vor der Öffnung am Freitag bildeten sich Schlangen am Eingang. Aus Infektionsschutzgründen ist der Einlass auf maximal 3300 Gäste gleichzeitig begrenzt. Es gilt das bereits im vergangenen Sommer angewandte Hygienekonzept mit Termin-Reservierung, Wegeführung entgegen dem Uhrzeigersinn, Abstandsregeln sowie Maskenpflicht.

Die Mehrzahl der Tierhäuser ist geöffnet, der Zutritt erfolgt bis auf weiteres nur über den Haupteingang. Neben einer gültigen Eintrittskarte brauchen Besucher wie schon bei der ersten Wiederöffnung zusätzlich ein Online-Reservierungs-Ticket für den entsprechenden Besuchstag. Es ist kostenlos über die Website des Tierparks zu ordern. Das Reservierungs-Ticket gilt für Jahres- und Tagesticket.

Zoo2 © Alexander Roll Zoo2

Es müssen medizinische Masken getragen werden; soweit Kinder unter 14 Jahren keine medizinische Maske tragen können, müssen sie eine Alltagsmaske tragen; für Kinder unter vier Jahren gilt die Maskenpflicht nicht.

Kölner Dom öffnet wieder

10.37 Uhr: Der Kölner Dom öffnet von diesem Samstag an wieder für Besucher. Seit dem 2. November war er wegen Corona nur noch zum Gebet und für den Besuch von Gottesdiensten geöffnet gewesen. Nun werde unter Auflagen wieder eine Besichtigung möglich sein, teilte die Domverwaltung am Freitag mit.

Zu den Auflagen gehört, dass Besucherinnen und Besucher für eine mögliche Nachverfolgung vor Ort ihre Daten hinterlassen. Die Domschweizerinnen und Domschweizer - die Ordnungshüter des Doms - achten ferner darauf, dass die Abstandsregeln eingehalten werden und sich nie mehr als 120 Menschen im Dom aufhalten. Die Besichtigung ist nur auf einem festen Besucherweg möglich. Alle Besucherinnen und Besucher müssen eine OP- oder FFP2-Maske tragen.

Wenn im Dom ein Gottesdienst zelebriert wird, ist kein Besuch möglich. Die Domschatzkammer und die Turmbesteigung bleiben weiterhin geschlossen. Auch Führungen finden noch nicht statt.

Inzidenz steigt um mehr als zehn Punkte

6.20 Uhr: Die Sieben-Tages-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) um mehr als zehn Punkte angestiegen. Das RKI gab den Wert am Freitagmorgen mit 83,5 an. Am Donnerstag lag der Wert noch bei 72,6, am Montag lag er noch bei 66,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben.

Das RKI hat außerdem einen weiteren Todesfall gemeldet. Dabei handelt es sich um einen mehrfach vorerkrankten 76-Jährigen. Seit Pandemie-Beginn starben in Köln 549 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19.

  • Donnerstag, 11. März

Stadt Köln reagiert auf Kritik

17.30 Uhr: Die Stadt hat bedauert, dass die 41 betroffenen Schulen erst unmittelbar vor der Rückkehr zum Präsenzunterricht über den gestaffelten Schulbeginn informiert wurden. Die Verantwortung dafür liege aber bei der Bezirksregierung, die diese Entscheidung so kurzfristig getroffen habe. Die Stadt hat nach eigenen Angaben bereits im Januar mit der KVB ein Konzept erarbeitet und an 41 Schulen einen hohen Handlungsbedarf festgestellt.

Es hätten jedoch nur 13 Schulen einem Schulbeginn um 8.50 Uhr zugestimmt. Der Krisenstab hielt dies jedoch aus Gründen des Infektionsschutzes an allen 41 Schulen für zwingend. Der Erlass des Schulministeriums sieht bei Uneinigkeiten zwischen Schule und Schulträger vor, dass die Bezirksregierung entscheidet. Genau darum habe die Stadt diese mit ausreichend Vorlauf gebeten.

Bislang 1490 Mutationsfälle in Köln

15.50 Uhr: Bei den zwei weiteren Todesfällen, die mit oder an Corona gestorben sind und am Donnerstagmorgen gemeldet wurden, handelt es sich um einen 67-Jährigen und einen 91-Jährigen, beide mehrfach vorerkrankt. 

Aktuell sind offiziell 1411 Kölnerinnen und Kölner mit dem Virus infiziert. 164 Personen werden in Krankenhäusern behandelt, davon 61 auf Intensivstationen. 

In Köln wurden bislang 1.269 Fälle der mutierten britischen Corona-Virus-Variante und 221 Fälle der südafrikanischen Variante sowie zwei Fälle der brasilianischen Variante nachgewiesen.

Inzidenz in Köln deutlich angestiegen

6.35 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Donnerstag deutlich angestiegen. Er liegt am Morgen bei 72,6, am Mittwoch lag er bei 66,9. Das geht aus den Zahlen des Landeszentrums für Gesundheit NRW hervor. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben.

Weiter werden zwei weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 548 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln. Insgesamt sind in Köln bislang 34.997 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 149 Neuinfektionen gemeldet.

  • Mittwoch, 10. März

Stadt will Testanbieter zertifizieren

Hauptbahnhof Coronatest © Uwe Weiser Hauptbahnhof Coronatest

16.12 Uhr: Ab Dienstag, 16. März, soll es in Köln Anbieter kostenloser Corona-Schnelltests geben, die das städtische Gesundheitsamt zuvor zertifiziert hat. Das hat die Stadt am Mittwoch mitgeteilt. Bis dahin können sich die Kölnerinnen und Kölner „in den bereits bestehenden Corona-Teststellen kostenlos testen lassen“. Das Land habe diese vorläufig mit der Durchführung von Bürgertestungen beauftragt.

Um welche Teststellen es sich dabei handelt, teilte die Stadt allerdings nicht mit. Die Folge: Wer bis zum 16. März einen kostenlosen Schnelltest in Anspruch nehmen will, muss selbstständig bei einer Teststelle nachfragen. Das Testzentrum am Hauptbahnhof und das Drive-In-Angebot an der Lanxess-Arena bieten den kostenlosen Bürgertest auf jeden Fall an.

1336 Kölnerinnen und Kölner derzeit infiziert

Am Mittwoch sind dem Gesundheitsamt drei zwei weitere Todesfälle gemeldet worden. Ein 86-Jähriger und eine 97-Jährige sind mit oder an Corona gestorben. Beide waren mehrfach vorerkrankt.

Aktuell sind in Köln offiziell 1336 Kölnerinnen und Kölner infiziert, 163 befinden sich stationärer Behandlung im Krankenhause, davon 57 auf der Intensivstation. 

In Köln wurden bislang 1.118 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 207 Fälle der südafrikanischen Variante sowie zwei Fälle der brasilianischen Variante nachgewiesen. 

Inzidenz in Köln wieder leicht gestiegen

6.39 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Mittwoch wieder leicht gestiegen. Er liegt bei 66,9, am Dienstag lag er bei 65,4. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 546 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 34.698 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 150 Neuinfektionen gemeldet, so das RKI. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Dienstag befanden sich 161 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, davon 59 auf Intensivstationen.

  • Dienstag, 9. März

Kölner Ärzte sollen bei Test-Offensive mitmachen

18.15 Uhr: Im städtischen Testzentrum am Hauptbahnhof sind ab sofort kostenlose Corona-Tests für alle Kölnerinnen und Kölner verfügbar. In den kommenden Tagen werden weitere Einrichtungen kostenlose Testungen anbieten können, so die Stadt. Neben den städtischen Testangeboten ist eine Beteiligung privater Anbieter, Arztpraxen, Apotheken und weiterer Einrichtungen vorgesehen. Allen in der Kassenärztlichen Vereinigung organisierten Vertragsärztinnen und -ärzten sind bereits Schreiben zugegangen, sich an der Schnelltestoffensive zu beteiligen.

Mehr als 1300 Menschen mit Coronavirus infiziert

17.38 Uhr: Aktuell sind 1304 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus infiziert. 161 Personen befinden sich nach Angaben des Gesundheitsamtes im Krankenhaus, davon 59 auf Intensivstationen. Der Stadt wurden vier weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gemeldet: ein 68-Jähriger, ein 92-Jähriger, eine 93-Jährige und eine 98-Jährige, alle waren mehrfach vorerkrankt. Bislang sind 544 Kölnerinnen und Kölner, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben.

Drive-In der Lanxess-Arena wird Gratis-Testzentrum

11.30 Uhr: Ab sofort können sich die Kölnerinnen und Kölner auch im Drive-In-Testzentrum in Parkhaus P3 der Lanxess-Arena einmal pro Woche mit einem Antigen-Schnelltest kostenlos testen lassen. Das bestätigt die neue Testverordnung des Gesundheitsministeriums des Landes NRW.

Inzidenzwert sinkt weiter – Vier neue Todesfälle

6.15 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Dienstag weiter gesunken. Er liegt bei 65,4, am Montag lag er bei 66,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) vier weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 544 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 34.698 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 98 Neuinfektionen gemeldet, so das LZG. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Montag befanden sich 163 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Montag, 8. März

Beschilderung zur Maskenpflicht

21.12 Uhr: Die Stadt hat damit begonnen, im Stadtgebiet Schilder zu errichten, die auf Maskenpflicht hinweisen. Linksrheinisch werden rund 80 Schilder aufgestellt, unter anderem am Rheinufer. Rechtsreinisch sollen rund 20 Schilder auf die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes aufmerksam machen. Weitere 30 Schilder werden im Laufe der Woche in Parks aufgestellt, unter anderem im Stadtgarten und am Aachener Weiher.

Zahl der akuten Corona-Fälle gesunken

17. Uhr:  Derzeit befinden sich 163 Personen (Sonntag: 171) imKrankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 56 auf Intensivstationen, wie die Stadt am späten Nachmittag mitteilte.  1.286 Kölner und Kölnerinnen sind demnach aktuell mit dem Corona-Virus infiziert (Vortag: 1348). Bislang wurden 1080 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 203 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. Alle positiven PCR-Tests von Personen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes der Stadt Köln werden seit Ende Januar 2021 automatisch auf die Coronavirus-Varianten getestet.  

Viele Geschäfte in Köln öffnen fürs Termin-Shopping

11.20 Uhr: Ab Montag dürfen die Kölner endlich wieder shoppen – wenn auch nur nach Terminanmeldung. Das machen die Lockerungen der Corona-Verordnung möglich. Viele Einzelhändler haben schnell reagiert und auf ihren Internetseiten Anmeldemöglichkeiten freigeschaltet. Dabei sind kleine Boutiquen aber auch große Möbelhäuser. Auch die beiden Ikea-Filialen sind nach Terminvereinbarung wieder geöffnet, ebenso wie viele Baumärkte. Ikea arbeitet mit QR-Codes, die beim Ein- und Ausgang kontrolliert werden. Bei kleinen Läden ist aber auch eine spontane Terminvergabe vor Ort möglich.

Auch das Modehaus Weingarten lädt die Kunden mit Terminen – zugelassen ist jeweils ein Kunde mit Begleitperson (Kinder unter 14 Jahren ausgenommen). Ob sich das Termingeschäft lohnt, bezweifeln viele Händler und Verbände. Doch den Ladeninhabern kommt es vor allem darauf an, wieder für ihre Kunden da zu sein. Das Einkaufen mit Termin ist nur möglich, solange der Inzidenzwert landesweit unter 100 liegt.

Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht. 

Inzidenzwert in Köln sinkt deutlich

6 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Montag deutlich gesunken. Er liegt bei 66,3, am Sonntag lag er bei 72,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Seit über einer Woche pendelt der Wert damit in einem Bereich zwischen 66 und 77. Es wurde laut Robert-Koch-Institut (RKI) kein weiterer Todesfall gemeldet. Bislang starben 540 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 34.600 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 29 Neuinfektionen gemeldet, so das RKI. Allerdings werden am Wochenende auch weniger Menschen getestet. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Sonntag befanden sich 171 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Sonntag, 7. März

1276 Mutations-Fälle in Köln – Zwei weitere Todesfälle

15.30 Uhr: Dem Gesundheitsamt wurden zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet – eine 38-Jährige und ein 73-Jähriger, beide vorerkrankt. Das teilt die Stadt Köln mit.

In Köln wurden bislang (Stand 6. März 2021) 1073 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 203 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. 

Aktuell gibt es an 79 Schulen 120 infizierte Schüler sowie an 24 Schulen 23 infizierte Mitarbeitende. Des Weiteren gibt es in 24 Kitas 26 infizierte Kinder und 33 infizierte Mitarbeitende in 24 Kitas.

Inzidenzwert in Köln laut RKI leicht gesunken

9 Uhr: Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ist der Inzidenzwert in Köln am Sonntagmorgen im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Er liegt bei 72,3. Am Samstag hatte der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 75,8 gelegen. Am Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 72, am Freitag bei 74,6.

Derzeit sind im Stadtgebiet 1348 Kölnerinnen und Kölner mit dem Virus infiziert, 164 werden stationär im Krankenhaus behandelt. Bisher gab es insgesamt 540 Todesfälle in Köln. Seit dem Ausbruch der Pandemie wurden 34.571 Bürger in Köln mit dem Virus infiziert.

  • Samstag, 6. März

1213 Mutations-Fälle in Köln nachgewiesen – Details zu Infektionen in Schulen, Kitas und Heimen

16 Uhr: In Köln wurden bislang 1213 Fälle von Mutationen des Coronavirus nachgewiesen. Das teilte die Stadt Köln am Samstagnachmittag mit. Seit Januar 2021 wird jeder positive Coronatest auch auf eine Mutation untersucht. Den Großteil macht die britische Virus-Variante mit 1015 Fällen aus. 198 Fälle der südafrikanischen Mutation wurden ebenfalls nachgewiesen.

Aktuell sind 1348 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus infiziert. Die Reproduktionszahl, auch R-Wert genannt, liegt bei 1,16.

Die Stadt Köln hat außerdem Details zu Infektionen in Schulen, Kitas und Pflegeheimen veröffentlicht. Aktuell gibt es an 76 Schulen 111 infizierte Schülerinnen und Schüler sowie 17 infizierte Mitarbeitende. In den Kölner Kitas gibt es insgesamt 26 infizierte Kinder aus 20 Kitas und 31 infizierte Mitarbeitende.

In 20 Kölner Pflegeheimen gibt es Infektionen. Sie verteilen sich auf 27 Bewohnerinnen und Bewohner und elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen.

Inzidenzwert in Köln erneut gestiegen

8 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Samstagmorgen bei 75,8. Damit ist der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, erneut leicht gestiegen. Am Donnerstag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 72 gelegen, am Freitag bei 74,6.

  • Freitag, 5. März

Lauterbach kritisiert Stufenplan zur Lockerung

18.28 Uhr: Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat den Stufenplan zur Lockerung der Corona-Maßnahmen kritisiert. „Die Beschlüsse kommen fast gar nicht zum Tragen, weil die Inzidenz steigen wird und ab Anfang April spätestens über 100 liegen wird“, so Lauterbach auf Twitter.

Die Öffnung der Schulen ohne Schnelltests werde die Inzidenz nach oben treiben. Modellrechnungen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zeigten, wie schnell sich die Intensivbetten aufgrund der britischen Virusmutante füllen. 

Reker informiert nach Krisenstabssitzung

13.30 Uhr: Oberbürgermeisterin Henriette Reker informiert nach der Krisenstabssitzung über die Coronavirus-Situation in Köln und über die aktuellen Entscheidungen des Krisenstabs. 

Weitere Gesprächspartner sind Dr. Johannes Nießen, Leiter des Gesundheitsamtes, und Dr. Christian Miller, Leiter der Berufsfeuerwehr.

Die Pressekonferenz wird nicht als Stream übertragen, wir tickern deswegen ab 13.30 Uhr an dieser Stelle für Sie.

  • Reker macht zu Beginn der Pressekonferenz auf die Entwicklung der Inzidenz in Köln aufmerksam.  „Wir haben in Köln keinen negativen Trend mehr“, sagte die Oberbürgermeisterin. Gleichwohl habe sich die Lage auf den Intensivstationen etwas entspannt. Etwa zehn Prozent der Intensivbetten seien derzeit frei. Reker macht für diese positive Entwicklung die Impfstrategie in Köln verantwortlich.
  • Alle 88 Pflegeeinrichtungen in Köln sind mit der ersten Impfung durch.
  • „Die Mutante wird die Infektionslage in Köln übernehmen“, sagt Reker. 
  • Die Oberbürgermeisterin appelliert erneut an die Kölnerinnen und Kölner: „Die Politik hat dem Druck der Bevölkerung nicht mehr standgehalten und das ist auch gut so. Aber trotz der Lockerungen dürfen keine neuen Infektionslagen entstehen“.
  • Die Kölner Museen sollen in der kommenden Woche öffnen. 
  • Reker zeigt wenig Verständnis für die Entscheidung von Bund und Ländern die Außengastronomie nicht zu öffnen.
  • „Die Öffnungsperspektiven sollten Motivation genug sein, um sich an die Maßnahmen zu halten“, appelliert Reker.
  • Laut Gesundheitsamt-Chef Johannes Nießen stecken sich die meisten Kölnerinnen und Kölner weiterhin zu Hause oder bei der Arbeit an.  
  • In Köln soll die Kontaktnachverfolgung intensiviert werden, es soll regelmäßige Schnell- und Selbsttest geben und die Durchimpfung vorangetrieben werden. 
  • „Die Ausbreitung der britischen Mutante beunruhigt uns“, sagt Christan Miller, Leiter der Berufsfeuerwehr.
  • Das Kölner Impfzentrum arbeitet seit Montag in einem Zweitschichtsystem. 
  • Laut Miller gibt es derzeit nur wenig Absagen in Verbindung mit dem Astrazenca-Impfstoffs. Die 700 Termine, die im Impfzentrum täglich angeboten werden, würde genutzt. Die Kapazitäten sollen auf 1000 am Tag hochgefahren werden. 
  • Bisher sind in Köln keine Covid-Infektionen nach einer Impfung bekannt. 

Kölner Zoo öffnet wieder

12.22 Uhr: Der Kölner Zoo wird voraussichtlich am Freitag, 12. März, wieder für Besucher öffnen. Basis ist die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Der Zoo sei damit seit heute in der Lage, die Detailplanungen final voranzutreiben, heißt es in einer Mitteilung. 

Details zu den exakten Rahmenbedingungen der geplanten Wiederöffnung will der Zoo schnellstmöglich bekanntgeben. 

Inzidenzwert in Köln leicht gestiegen

7.00 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln liegt am Freitagmorgen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 74,5 und ist damit im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen. Am Donnerstag hatte der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 72 gelegen. Der Inzidenzwert ist nach wie vor maßgeblich für die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Bund und Länder haben in dieser Woche Lockerungen abhängig vom jeweiligen Inzidenzwert beschlossen. 

  • Donnerstag, 4. März

50-jähriger Kölner gestorben

16.00 Uhr: Dem Gesundheitsamt sind am Donnerstag fünf weitere mit oder an Corona gestorbene Personen gemeldet worden: ein 50-Jähriger, ein 71-Jähriger, ein 75-Jähriger, eine 85-Jährige und eine 87-Jährige. Alle waren mehrfach vorerkrankt. 

Derzeit sind in Köln offiziell 1240 Kölnerinnen und Kölner mit dem Virus infiziert. 173 Personen werden stationär in Krankenhäusern behandelt, davon 48 auf Intensivstationen.

Bislang wurden 944 Fälle (Vortag 877) der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 197 Fälle (Vortag 187) der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Insgesamt haben sich in Köln bislang 34.193 Menschen mit dem Virus infiziert. 

Reker: „Das ist das, worauf wir alle gewartet haben“

11.07 Uhr: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist mit den jüngsten Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern weitgehend zufrieden. „Ich finde es zunächst mal gut, dass es überhaupt eine Öffnungsperspektive gibt“, sagte die parteilose Politikerin im WDR5-Interview am Donnerstagmorgen. „Das ist das, worauf wir alle gewartet haben und was uns alle durchhalten lässt: Dass man ein Ziel erkennen kann.“

Reker mahnte die Kölner Bürgerinnen und Bürger aber weiter zur Vorsicht und zum Einhalten der Corona-Regeln. „Wir müssen unter die 50 kommen, um die Öffnungsschritte zu machen. Das müssen die Letzte und der Letzte jetzt begreifen.“ Die 64-Jährige hofft, das die aufgezeigte Perspektive „die Kölner motiviert, sich wirklich konsequent an die Regeln zu halten“.

Das künftige Angebot für einen kostenlosen Schnelltest pro Woche für jeden Bürger begrüßt Reker, wäre aber noch einen Schritt weitergegangen. Man müsse beim Impfen und Testen das Tempo erhöhen. „Wir müssen testen, was das Zeug hält“, so die Oberbürgermeisterin. „Einmal die Woche ist mir ein bisschen zu wenig. Zweimal die Woche hätte ich vorgeschlagen.“

Am Mittwoch hatten sich die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) darauf geeinigt, den Lockdown wegen der weiter hohen Infektionszahlen grundsätzlich bis zum 28. März zu verlängern. Allerdings soll es je nach Infektionslage weitere Öffnungsmöglichkeiten geben.

Lesen Sie hier weitere Reaktionen von Einzelhändlern, Buchhändlern, Sportvereinen und dem Lindenthaler Tierpark. 

Inzidenzwert sinkt deutlich – Fünf weitere Todesfälle

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Donnerstag nach mehreren Tagen des Anstiegs in Folge wieder gesunken. Er liegt bei 72, am Mittwoch lag er bei 77,6. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) fünf weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben somit 538 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 34.193 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 88 Neuinfektionen gemeldet, so das LZG. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Mittwoch befanden sich 179 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Lockdown geht weiter – Ab Montag gibt es aber Lockerungen

6 Uhr: Nach langen Beratungen haben sich die Ministerpräsidenten der Länder und Kanzlerin Merkel darauf geeinigt, den Lockdown grundsätzlich bis Ende März weiterzuführen. Es gibt aber Erleichterungen, beispielsweise bei den Treffen im privaten Bereich. Außerdem dürfen bestimmte Geschäfte wieder öffnen. Eine Zusammenfassung der Beschlüsse gibt es hier

  • Mittwoch, 3. März

Deutlich mehr Impfungen mit Astrazeneca im Kölner Impfzentrum

17.15 Uhr: Nachdem sich die Kölnerinnen und Kölner zunächst bei den Impfungen mit Astrazeneca zurückgehalten hatten, meldet die Stadt nun, dass die Zahl der verimpften Dosen deutlich gestiegen sei, nachdem das Angebot auch auf medizinisches Personal sowie Polizei- und Ordnungskräfte, Kita-Betreuungspersonal und Lehrer und Lehrerinnen an Grund- und Förderschulen ausgedehnt wurde. Seit der Öffnung für diese Gruppen ist die Anzahl an Impfungen mit AstraZeneca auf 700 Impfungen pro Tag gestiegen. Ab nächster Woche sollen täglich 1.000 Impfungen mit AstraZeneca erfolgen.

1249 Kölner aktuell infiziert

17.00 Uhr: Bei den zwei weiteren Personen, die mit oder an Corona gestorben sind, handelt es sich um eine 75-Jährige und eine 85-Jährige, beide mehrfach vorerkrankt. 

Als aktuell infiziert gelten derzeit 1249 Kölnerinnen und Kölner. 179 Personen werden stationär in Krankenhäusern behandelt, davon 53 auf Intensivstationen. Bislang wurden 877 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 187 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. 

Öffnung für neue Impfgruppe ab 8. März

16.55 Uhr: Ab dem 8. März können sich in Köln Beschäftigte in Kindertagesstätten, Grundschulen, Förderschulen und in der Kindertagespflege, Polizei- und Ordnungskräfte, Bewohner und Bewohnerinnen und Mitarbeitende in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für behinderte Menschen, Neuaufnahmen in vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie Obdachlose und Asylsuchende impfen lassen. Gegen Ende März sollen Personen mit schweren Vorerkrankungen folgen. 

Inzidenzwert steigt weiter – Zwei neue Todesfälle

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Mittwoch im Vergleich zum Vortag weiter angestiegen. Er liegt bei 77,6, am Dienstag lag er bei 76,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) zwei weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben somit 533 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 34.105 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 141 Neuinfektionen gemeldet, so das LZG. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Dienstag befanden sich 176 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Dienstag, 2. März

Gericht bestätigt Beschränkung von Kontakten

18.00 Uhr: Das Verwaltungsgericht hat mit zwei Eilbeschlüssen entschieden, dass die in Köln auch für den privaten Raum geltenden Kontaktbeschränkungen weiterhin gelten. Man darf sich derzeit in der privaten Wohnung nur mit einer weiteren Person treffen, die nicht zum eigenen Hausstand zählt, wobei zu betreuende Kinder unberücksichtigt bleiben.

Die für das Infektionsrecht zuständige Kammer des Verwaltungsgericht lehnte die gegen diese Regelungen eingelegten Eilanträge zweier Kölner, mit denen die Außervollzugsetzung der Kontaktbeschränkungen im privaten Raum erreicht werden sollte, ab. Es komme auf eine allgemeine Abwägung zwischen den privaten Interessen der Antragsteller und dem öffentlichen Interesse des Gesundheitsschutzes an, so das Gericht. Letzteres überwiege, da die Infektionszahlen mittlerweile wieder leicht anstiegen und insbesondere ein Unterschreiten der 50er-Grenze der Inzidenzzahl absehbar nicht zu erwarten sei. Die Beteiligten können gegen die Beschlüsse Beschwerde einlegen. Das Oberverwaltungsgericht Münster würde darüber entscheiden. 

Testhelfer in Köln gesucht

16.00 Uhr: Freiwillige sollen künftig bei Corona-Schnelltests in sozialen Einrichtungen unterstützen. Mit der Vermittlung hat die Stadt die Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH (KGAB) beauftragt.

Damit soll die Amtshilfe der Bundeswehr, die aktuell in Pflege-und Behinderteneinrichtungen unterstützt, enden.

Interessierte Testhelfer und Helferinnen können sich unter der Hotline 0800 4 5555 32 melden. Weitere Informationen gibt es hier.

Dem Gesundheitsamt ist am Dienstag eine weitere Person gemeldet worden, die mit oder an Corona gestorben ist. Der 81-Jährige war mehrfach vorerkrankt.

Derzeit sind in Köln 1223 Kölnerinnen und Kölner mit dem Virus infiziert, 176 werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon 51 auf Intensivstationen.

Bislang wurden in Köln 847 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 184 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Roncalli kommt nicht nach Köln

15.00 Uhr: Bis zuletzt hatte Bernhard Paul, der Direktor des Circus Roncalli auf mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen gehofft. Doch nun hat sich der Zirkus entscheiden, das vom 9. April bis 30. Mai geplante Kölner Gastspiel auf dem Neumarkt erneut zu verschieben. Auch die eigentlich noch in diesem Monat geplanten Shows in Recklinghausen sind abgesagt. Bis man den Vorverkauf wieder eröffnen und über die konkreten Termine der Gastspiele informieren könne, bittet man die Zirkus-Fans um Verständnis und Geduld.

„Als Kulturbetrieb ist Roncalli genauso wie die gesamte Live-Kultur von einem Totalausfall und somit von der Corona-Krise besonders hart getroffen“, sagt Paul und verspricht: „Wir kommen wieder.“ Getreu dem Motto „The Show must go on“ bleiben bereits gekaufte Tickets weiterhin gültig. Die Eintrittskarten können kostenlos und uneingeschränkt auf einen kommenden Wunschtermin in Köln oder anderswo umgebucht oder in einen drei Jahre lang gültigen Gutschein umgewandelt werden. Der kann dann jederzeit für eine beliebige Vorstellung des Circus-Theater Roncalli oder des Apollo Varieté in Düsseldorf eingelöst werden. 

Inzidenzwert steigt weiter – Ein neuer Todesfall

6 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Dienstag im Vergleich zum Vortag weiter angestiegen. Er liegt bei 76,3, am Montag lag er bei 72. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurde laut Robert-Koch-Institut ein weiterer Todesfall gemeldet. Bislang starben damit 531 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 33.964 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 102 Neuinfektionen gemeldet, so das RKI. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Montag befanden sich 169 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Montag, 1. März

Mehr als ein Drittel der Fälle sind Mutationen

17.00 Uhr: In Köln wurden bislang 792 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 182 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. Laut Stadt machen die Mutationen derzeit etwas mehr als ein Drittel des Infektionsgeschehens aus. 

Ein Jahr Corona in Köln – ein Rückblick in Zahlen und Grafiken

7.19 Uhr: Das Coronavirus ist am heutigen Montag seit einem Jahr in der Stadt präsent. Am 29. Februar 2020 hatten Vertreter der Stadt über die ersten beiden bestätigten Infektionen in Köln berichtet. In den Wochen danach breitete sich das Virus rasch aus.

Lesen Sie hier den großen Rückblick auf ein Jahr Pandemie in Köln.

Inzidenzwert steigt weiter auf 72 – keine weiteren Todesfälle

6.23 Uhr: Die Sieben-Tages-Inzidenz, auch Inzidenzwert genannt, ist in Köln weiter gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt den Wert am Montagmorgen mit 72 an. Am Sonntag lag der Wert noch bei 70,6, am vergangenen Montag 67,6. Ziel ist es, den Wert unter 35 zu drücken, um die Corona-Pandemie zu kontrollieren und Regeln zu lockern.

Laut RKI sind seit Sonntag keine weiteren Todesfälle registriert worden. An den Folgen von Covid-19 starben seit Pandemiebeginn 530 Menschen in Köln.

  • Sonntag, 28. Februar

Inzidenz liegt bei mehr als 70

7.50 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Köln auf einen Wert von über 70 gestiegen. Lag der Wert am Samstag noch bei 68, wird er dem „Landeszentrum Gesundheit“ zufolge am Sonntag mit 70,6 angegeben. 

Die Stadt verzeichnet 140 neue Corona-Infektionen. Insgesamt wurden damit in Köln 33.763 Ansteckungen erfasst.

Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Bei dem Toten handelt es sich um einen 83-Jährigen mit Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 530.

Aktuell sind 1208 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus infiziert. 166 von ihnen werden im Krankenhaus stationär behandelt, 49 davon intensivmedizinisch.

In Köln wurden bislang 783 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 182 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

  • Samstag, 27. Februar

Coronavirus-Infektionen an etwa 20 Prozent der Kölner Schulen

19.26 Uhr: Eine Woche nach Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes an den Schulen verzeichnet das Gesundheitsamt an 63 von 297 Schulen in Köln Coronavirus-Infektionen. Das entspricht etwas mehr als 20 Prozent aller Schulen in der Stadt. Die Zahl der Infektionen ist aber gering: Das Gesundheitsamt berichtet von 77 infizierten Jungen und Mädchen. Bezogen auf die insgesamt 152.046 Schülerinnen und Schüler entspricht das einem Anteil von etwa 0,05 Prozent. 

Von den 685 Kindertagesstätten in der Stadt haben 30 Kitas Virusinfektionen gemeldet. Insgesamt 37 Jungen und Mädchen sowie 15 Mitarbeiterinnen in elf der Kitas sind mit dem Virus infiziert. In den Kitas werden fast 42.000 Kinder betreut. 

Aktuell sind darüber hinaus in 20 Alten- und Pflegeheimen insgesamt 33 Bewohner und Bewohnerinnen positiv auf das Virus getestet. Auch neun Mitarbeiter sind aktuell infiziert. 

R-Wert liegt in Köln unter dem Bundesdurchschnitt

19.17 Uhr: Die Reproduktionszahl, auch R-Wert genannt, liegt in Köln bei 0,96. Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 infizierte Personen 96 weitere infizieren. Liegt der R-Wert unter 1, nimmt das Infektionsgeschehen ab, über dem Wert von 1 steigt es. Der bundesweite R-Wert wird am Samstag vom Robert-Koch-Institut mit 1,08 angegeben. 

Derzeit werden in Kölner Krankenhäusern 183 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Das sind zehn weniger als am Freitag. 54 davon liegen auf Intensivstationen. Bei den beiden Covid-19-Todesfällen der vergangenen 24 Stunden handelt es sich nach Angaben des Gesundheitsamtes um eine 90-jährige und eine 93-jährige Frau. Beide hatten diverse Vorerkrankungen. 

Weniger Corona-Tote in Köln als im Bundesschnitt

12.15 Uhr: In Köln sterben prozentual weniger mit dem Coronavirus infizierte Menschen als im Bundesdurchschnitt und auch im Vergleich zu den anderen deutschen Millionenstädten. Das hat das städtische Gesundheitsamt analysiert. 

Zu den Gründen können Sie hier mehr lesen.

Maskenpflicht am Wochenende gilt in mehreren Parks

9.15 Uhr: In der vergangenen Woche hat die Stadt die Maskenpflicht auf einige stark besuchte Parks am Wochenende ausgedehnt. So muss von Freitag bis Sonntag im Stadtgarten, am Aachener Weiher, im Volksgarten und im Jugendpark eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Das Gebot gilt von 10 bis 22 Uhr. Fahrradfahrer und Jogger sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Inzidenzwert steigt leicht – Zwei weitere Todesfälle

7.15 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Samstag im Vergleich zum Vortag leicht angestiegen. Er liegt bei 68, am Freitag lag er bei 66,6. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden laut Robert-Koch-Institut zwei weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 529 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 33.623 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 134 Neuinfektionen gemeldet, so das RKI. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Freitag befanden sich 193 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Freitag, 26. Februar

870 Mutationsfälle nachgewiesen

15.46 Uhr: Bei den vier weiteren mit Corona infizierten Verstorbenen, die dem Gesundheitsamt am Freitag gemeldet wurden, handelt es sich um 79-Jährigen, einen 80-Jährigen, einen 86-Jährigen und eine 89-Jährige, alle mehrfach vorerkrankt.

Aktuell sind offiziell 1131 Kölnerinnen und Kölner mit dem Virus infiziert, am Vortag waren es 1093. 193 Erkrankte werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, davon 54 auf Intensivstationen. Insgesamt haben sich bislang 33.489 Menschen in Köln infiziert.

Bisher wurden 698 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 172 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Inzidenz sinkt leicht auf 66,6 – vier weitere Todesfälle

9.58 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Köln ist am Freitag leicht gesunken. Das RKI gab den korrigierten Wert nach einer Datenpanne am Freitagmorgen mit 66,6 an. Am Donnerstag lag der Wert bei 67,3, am Montag lag er bei 67,6. Diese Zahlen hatte auch das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gemeldet.

Außerdem sind in Köln vier weitere Todesfälle registriert worden. Die Zahl der Toten seit Pandemie-Beginn steigt damit auf 527. Details zu den Toten und eine Bestätigung der Zahlen werden im Laufe des Tages erwartet.

RKI meldet Fehler bei Statistik – Daten für Köln noch unbestätigt

7.38 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Freitagmorgen eine Daten-Panne: Die Zahlen seien zur Zeit „inkonsistent“, heißt es in einem Hinweis des RKI. Das Institut arbeite an der Behebung des Fehlers, gegen 10 Uhr sollen die Zahlen korrekt aktualisiert sein. Am Freitagmorgen gab es extrem gestiegene Zahlen für Köln und andere Regionen an.

Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) meldet am Freitagmorgen eine Sieben-Tages-Inzidenz von 66,6, dies wäre ein leichter Rückgang im Vergleich zu Donnerstag (67,3). Laut LZG sind außerdem vier weitere Personen in Köln an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Eine Bestätigung der Zahlen seitens der Stadt Köln wird im Laufe des Tages erwartet.

RKI gibt extrem gestiegene Zahlen für Köln an – Panne bei Daten?

6.25 Uhr: Daten-Panne beim RKI?: Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Sieben-Tages-Inzidenz für Köln am Freitagmorgen mit 133,3 an. Dies wäre rund eine Verdopplung der Inzidenzzahl, am Donnerstag lag der Wert bei 67.3. Auch die Zahl der Todesfälle wird mit 1054 angegeben, am Donnerstag lag die Zahl noch bei 523.

Dem entgegenstehen die Daten des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG): Demnach liegt die Inzidenz am Freitagmorgen für Köln bei 66,6. Die Zahl der Toten gibt das LZG mit 527 an, vier weitere Personen wären somit an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Der extreme Anstieg der Zahlen beim RKI legt eine Datenpanne nah. Eine Bestätigung der Zahlen seitens der Stadt Köln steht noch aus. Laut RKI-Dashboard wurden die Zahlen zuletzt um 3.10 Uhr an diesem Freitag aktualisiert. Auch seitens des RKI steht eine Bestätigung der Zahlen noch aus.

  • Donnerstag, 25. Februar

811 Mutationsfälle nachgewiesen

15.30 Uhr: Ein 77-Jähriger, eine 84-Jährige, ein 90-Jähriger und eine 99-Jährige sind in Köln mit oder an Corona gestorben. Die vier weiteren Todesfälle sind dem Gesundheitsamt am Donnerstag gemeldet worden. 

Aktuell sind 1093 Kölnerinnen und Kölner offiziell mit dem Coronavirus infiziert. 185 Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon 55 auf der Intensivstation. 

In Köln wurden bislang (Stand 25. Februar) 639 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 172 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Straßenkunst ab sofort in der Innenstadt verboten

Ab sofort ist in allen Fußgängerzonen im Stadtbezirk Innenstadt, im Rheingarten, auf der Hohenzollernbrücke und am Rheinboulevard die Darbietung von Straßenkunst von montags bis donnerstags von 15 bis 22 Uhr sowie freitags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 22 Uhr untersagt. Als Straßenkunst gelten Musik, Theater und andere Darbietungen im öffentlichen Raum. 

IG Kölner Gastro will Klage einreichen

12.43 Uhr: Die IG Kölner Gastro e.V. will Klage gegen die Stadt einreichen. Laut der IG sei bereits eine Kölner Kanzlei damit beauftragt worden. 

Per Eilantrag will die IG beim Verwaltungsgericht die Hotspot-Regelung kippen. „Die Kölner Altstadt zum Beispiel ist seit März 2020 meist eine Geisterstadt, aber dort gelten repressive Maßnahmen, wie ein Alkoholverbot ab 15 Uhr. In den wesentlich volleren Vierteln, wie Nippes, Ehrenfeld oder Südstadt aber gibt es diese nicht“, begründet die IG ihren Schritt. 

Auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagte eine Sprecherin des Verwaltungsgericht am Donnerstag, dass die Klage noch nicht eingereicht worden sei. 

Derzeit gilt in Köln ab 15 Uhr in der Altstadt, im Stadtgarten und Umgebung, Brüsseler Platz und Umgebungsstraßen, Schaafenstraße und Umgebung, Zülpicher Straße sowie am Rheinboulevard Alkoholkonsumverbot. 

Vier weitere Todesfälle

6.39 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Donnerstag im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Er liegt bei 67,3, am Mittwoch lag er bei 69,1. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden laut Robert-Koch-Institut vier weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 523 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 33.385 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 147 Neuinfektionen gemeldet, so das RKI. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Mittwoch, 24. Februar

Stadt erlässt Maskenpflicht in Parks und Grünanlagen am Wochenende – erweitertes Impfangebot mit Astrazeneca

18.05 Uhr: Die Stadt reagiert auf die Menschenansammlungen bei gutem Wetter in der Öffentlichkeit. Ab Donnerstag, den 25. Februar 2021, gilt im Stadtgarten, am Aachener Weiher, im Volksgarten und im Jugendpark eine Maskenpflicht. Das Gebot ist beschränkt auf das Wochenende und gilt freitags, samstags und sonntags von 10 bis 22 Uhr sowie an Feiertagen.

Um auf die Ausweitung der Maskenpflicht hinzuweisen, sind Fahrrad-Rikschas im Einsatz, die bei Bedarf kostenlose OP-Masken austeilen werden. Die Maske darf nicht zum Rauchen abgenommen werden, lediglich für die Dauer des Verzehrs von Speisen und Getränken darf man sie kurz ablegen. Die Maskenpflicht gilt nicht für Fahrrad- und Rollerfahrende sowie für Joggende an Orten, an denen üblicherweise gejoggt wird.

Die Stadt wird das Impfangebot mit Astrazeneca in Köln auf weitere Personengruppen ausweiten. Bislang erhalten den Impfstoff Angehörige der priorisierten Berufsgruppen (wie Mitarbeitende in Pflege- und Rettungsdiensten). Da viele Impfberechtigte das Angebot mit Astrazeneca nicht angenommen hatten und tausende Dosen liegen blieben, bietet die Stadt den Impfstoff nun mehr Menschen an, darunter Mitarbeiter in Arztpraxen, die engen Kontakt zu Corona- oder Risiko-Patienten haben, Polizei- und Ordnungsbeamte, Bestatter, sowie Kita- und Lehrpersonal.

Die neue Allgemeinverfügung der Stadt sieht außerdem vor, dass die Durchführung von Corona-Schnelltests vorher beim Gesundheitsamt angezeigt werden muss. Jedes positive Testergebnis muss dem Gesundheitsamt gemeldet werden, damit danach ein verlässlicherer PCR-Test durchgeführt werden kann.

Bei den fünf neu gemeldeten Todesfällen handelt es sich um einen 75-Jährigen, einen 83-Jährigen, eine 88-Jährige, eine 90-Jährige und eine 92-Jährige, alle waren mehrfach vorerkrankt. 193 Menschen befinden sich derzeit im Krankenhaus, 61 Covid-Patienten sind auf der Intensivstation. 

Die Fälle der Virusmutationen liegen weiterhin um die 700. Die britische Variante wurde in Köln bislang 584 Mal nachgewiesen, die südafrikanische Variante 160 Mal. In der Stadt werden alle positiven Tests auf Mutationen überprüft.

Inzidenz steigt an – Fünf neue Todesfälle

6.15 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Mittwoch im Vergleich zum Vortag angestiegen. Er liegt bei 69,1, am Dienstag lag er bei 64,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden laut Robert-Koch-Institut fünf weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 519 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 33.238 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 91 Neuinfektionen gemeldet, so das RKI. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Dienstag, 23. Februar

Rund 700 Mutationen in Köln nachgewiesen – R-Wert unter 1

Bei den vier neu gemeldeten Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 handelt es sich laut der Stadt um eine 73-Jährige, eine 81-Jährige, einen 84-Jährigen und einen 91-Jährigen. Alle Patienten waren mehrfach vorerkrankt. 

Neben dem Inzidenzwert sinkt unterdessen auch der R-Wert, also die Reproduktionszahl in Köln. Aktuell liegt er bei 0,94 und damit unter der kritischen Marke von 1. Liegt der R-Wert über eine längere Zeit unter 1, flacht das Infektionsgeschehen ab. 

957 Kölnerinnen und Kölner gelten als akut infiziert, 187 Personen werden im Krankenhaus behandelt. Dabei handelt es sich auch um Menschen aus dem Umkreis. 60 Patienten liegen auf der Intensivstation. 

Die Zahlen der Virusmutationen nehmen derweil auch in Köln weiter zu. Bislang wurden 532 Fälle der britischen Variante (Vortag 513) und 157 Fälle der südafrikanischen Variante  (Vortag 156) nachgewiesen. Alle positiven PCR-Tests werden in Köln auf die Virusmutationen getestet. 

Inzidenzwert sinkt weiter – Vier neue Todesfälle

6 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Dienstag im Vergleich zum Vortag weiter leicht gesunken. Er liegt bei 64,3, am Montag lag er bei 67,6. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden laut Robert-Koch-Institut vier weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 514 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 33.147 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 39 Neuinfektionen gemeldet, so das RKI. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Montag, 22. Februar

R-Wert liegt bei 1,06 – keine weiteren Todesfälle

17.30 Uhr: Aktuell befinden sich in Köln 192 mit dem Coronavirus infizierte Personen in stationärer Quarantäne, davon 62 auf Intensivstationen. Am heutigen Montag wurden dem Gesundheitsamt keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet. Damit sind bislang 510 Kölnerinnen und Kölner verstorben, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. 

1010 Kölnerinnen und Kölner sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle beziehe sich, so die Stadt, ausschließlich auf Kölner Bürgerinnen und Bürger, die Angaben zu Patienten und Patientinnen schließe auch Erkrankte von außerhalb mit ein. 

513 Fälle der bisher bestätigten Fälle lassen sich nachweislich der britischen, mutierten Coronavirus-Variante zuordnen, 156 Fälle der südafrikanischen Variante. Positive PCR-Tests werden im Zuständigkeitsbereich des Kölner Gesundheitsamtes aktuell automatisch auf die Virus-Varianten getestet. 

Inzidenzwert sinkt leicht

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Montag im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Er liegt bei 67,6, am Sonntag lag er bei 68,2. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden keine neuen Todesfälle gemeldet. Bislang starben 510 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 33.108 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 79 Neuinfektionen gemeldet, so das Landeszentrum Gesundheit (LZG NRW). Allerdings sind die Werte zu Wochenbeginn nicht aussagekräftig, da am Wochenende weniger getestet wird. 

  • Sonntag, 21. Februar

Wetter lockt Kölner nach draußen – Kontrollen an Hotspots

16 Uhr: Das gute Wetter hat am Wochenende erwartungsgemäß viele Kölnerinnen und Kölner nach draußen in die Parks und Grünanlagen gezogen. Laut Polizei waren deutlich mehr Menschen als in den vergangenen Wochen und Monaten unterwegs, besonders der Grüngürtel und das Rheinufer seien gut besucht gewesen. „Besorgniserregende Ansammlungen haben wir aber nicht beobachtet“, so ein Polizeisprecher am Sonntag.

Mehrere Meldungen, nach denen sich in der Wahner Heide große Menschengruppen zusammengefunden hätten, konnte die Polizei nicht bestätigen. „Wir haben einen Streifenwagen hingeschickt, auf Parkplätzen standen 30 bis 40 Fahrzeuge und es war mehr los, einschreiten mussten wir aber nicht.“

Der Ordnungsdienst der Stadt hat von Freitag bis Sonntag insgesamt 145 Verstöße gegen das Ansammlungs - und Kontaktverbot im öffentlichen Raum und zwölf Verstöße gegen das Kontaktverbot im privaten Raum festgestellt. Zudem wurden am Samstag 54 und am Sonntag mehrere Dutzend Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet, rund 1000 Ansprachen wurden deshalb gehalten. „Es war zu erwarten, dass die Leute rausgehen werden. Dass wir aber mit dem Ordnungsamt nicht überall sein können, ist auch klar“, sagte ein Sprecher der Stadt. „Auch das schöne Wetter schützt nicht davor sich an die Corona-Regeln halten zu müssen“. Zusätzlich zu den Corona-Verstößen wurden 31 Verstöße gegen das Betretungsverbot von Naturschutzgebieten festgestellt. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 68,1

8.24 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist von Samstag auf Sonntag wieder leicht gestiegen. Sie lag am Sonntagmorgen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 68,1. Das ist ein Anstieg von 2,7 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen 24 Stunden.

Den Zahlen zufolge starben seit Samstag weitere vier Menschen in Köln an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Seit Beginn der Pandemie sind damit 510 Todesfälle in der Stadt zu verzeichnen. 

  • Samstag, 20. Februar

Aktuell 1048 Personen mit Corona infiziert – mehr als 750.000 Corona-Tests in Köln

16.28 Uhr: In Köln sind aktuell 1048 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte die Stadt Köln am Samstagnachmittag mit. Die Reproduktionszahl, auch R-Wert genannt, liegt derzeit bei 1,01. Im Krankenhaus sind aktuell 205 Personen, 57 auf der Intensivstation.

Am Samstag wurde bekannt, dass fünf weitere Personen an dem Virus gestorben sind. Bei den Toten handelt es sich laut Stadt Köln um einen 60-Jährigen, eine 64-Jährige, einen 80-Jährigen, einen 87-Jährigen und eine 97-Jährige, die alle mehrfach vorerkrankt waren.

Die Stadt Köln teilt außerdem mit, dass seit dem 25. Februar 2020 bis 17. Februar 2021 757.077 Corona-Tests bei Kölnerinnen und Kölnern durchgeführt wurden. Von den Abstrichen waren 4,49 Prozent positiv. In den vergangenen sieben Tagen waren durchschnittlich 5,49 Prozent aller Befunde positiv.

Inzidenzwert erneut leicht zurückgegangen – Fünf weitere Tote

7.50 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln liegt am Samstagmorgen nach Angaben der Stadt bei 65,4. Der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, ist damit leicht zurückgegangen. Am Freitag lag er bei 66,1. Der Trend im Verlauf der Woche war seit Montag (70,8) rückläufig. Die Zahl der Toten stieg von 501 um fünf neu gemeldete Fälle auf 506.

  • Freitag, 19. Februar

Weiterer Todesfall in Neuehrenfelder Pflegeheim

16.30 Uhr: Im Pflegeheim der Synagogengemeinde an der Ottostraße in Neuehrenfeld ist ein weiterer Mensch nach einer Corona-Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner, die sich mit dem Virus infiziert hatten, auf 14. Insgesamt hatten sich im Elternheim des Heims 92 Menschen mit dem Virus infiziert, darunter fast alle Bewohner.

15.45 Uhr: Bei den vier weiteren gestorbenen Personen, die mit Corona infiziert waren und dem Gesundheitsamt am Freitag gemeldet worden sind, handelt es sich um zwei 90-Jährige, eine 91-Jährige und eine 98-Jährige. Alle waren mehrfach vorerkrankt. 

Aktuell sind offiziell 1047 Kölnerinnen und Kölner mit dem Virus infiziert. 208 werden in Krankenhäusern behandelt, davon 59 auf Intensivstationen. 

Die Zahl der registrierten Mutationsfälle steigt weiter an. In Köln wurden bislang 448 Fälle (Vortag 423) der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 146 Fälle (Vortag 142) der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Zahl der Todesfälle überschreitet 500er-Marke – Inzidenz sinkt wieder leicht

6.24 Uhr: In Köln sind seit Beginn der Corona-Pandemie 501 Menschen an Covid-19 gestorben. Das Robert-Koch-Institut (RK) meldete am Freitagmorgen vier weitere Todesfälle. Details zu den Toten sind noch unklar und werden im Laufe des Tages erwartet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, auch Inzidenzwert genannt, ist wieder leicht gesunken. Das RKI gab den Wert mit 66,1 an, am Donnerstag lag der Wert bei 69,4, am Montag bei 70,8. In NRW wird ein Inzidenzwert von unter 35 angestrebt, Kölns OB Reker will mit der No-Covid-Strategie einen Inzidenzwert um zehn erzielen.

  • Donnerstag, 18. Februar

Mutationsfälle: Rasantes, aber kein exponentielles Wachstum

16.06 Uhr: Immer mehr Corona-Infektionen in Köln sind auf Virus-Varianten zurückzuführen, die sich außerordentlich schnell verbreiten. Inzwischen wurden unter den positiven Tests 423 Fälle der mutierten britischen Variante und 142 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Mit Blick auf die britische Mutante zeigt sich ein schneller Anstieg: Wurden tagelang kaum entsprechende Infektionen gemeldet, waren es am Dienstag 25, am Mittwoch 34 und am heutigen Donnerstag 43 Fälle. 

„Die englische Variante breitet sich sukzessive aus. Sie kann irgendwann das Infektionsgeschehen dominieren“, sagt Gerhard Wiesmüller, der stellvertretende Leiter des Kölner Gesundheitsamtes. Die Ausbreitung erfolge zurzeit „nicht explosionsartig, sondern kontrolliert“. Dies spreche bezogen auf die Variante „für ein wirksames Kontaktpersonenmanagement.“

565 Mutationsfälle in Köln nachgewiesen

15.30 Uhr: Bei den fünf weiteren gestorbenen Personen, die positiv auf Corona getestet wurden und dem Gesundheitsamt am Donnerstag gemeldet worden sind, handelt es sich um eine 84-Jährige, eine 86-Jährige, eine 90-Jährige, eine 99-Jährige und eine 101-Jährige, alle mehrfach vorerkrankt. 

Aktuell sind offiziell 999 Kölnerinnen und Kölner infiziert. 207 werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon 59 auf der Intensivstation. 

In Köln wurden bislang 423 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 142 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. (red)

Europäisches Netz zu Impfstoffen wird aus Köln koordiniert

15.00 Uhr: Die Universität und die Uniklinik Köln leiten künftig ein EU-weites Netz zur Impfstoff-Forschung. An dem Netz „VACCELERATE“ seien bisher 26 Partnerinstitutionen aus 21 Ländern Europas beteiligt, teilte die Universität am Donnerstag mit. Die Europäische Union fördert die Einrichtung für drei Jahre mit insgesamt zwölf Millionen Euro.

Da es bei Corona noch viele offene Fragen unter anderem zur Sicherheit, Wirksamkeit und eventuell notwendiger Anpassung der Impfstoffe an Virusmutationen gebe, bestehe ein hoher Bedarf an Impfstoffstudien. Diese Studien sollen künftig über das neue Forschungsnetzwerk koordiniert werden.

Projektleiter Oliver Cornely sagte, es gehe um die Bündelung von Fachwissen. „Geplant ist, Impfstoffstudien unter einem strategisch-wissenschaftlichen Dach in allen EU-Staaten und weiteren EU-assoziierten Ländern zu planen und zu koordinieren.“

Inzidenz in Köln steigt wieder – Fünf weitere Todesfälle

7.54 Uhr: Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Köln ist aktuell kein eindeutiger Trend erkennbar: Nach einer Meldeverzögerung gab das Robert-Koch-Institut (RKI) den Wert am Donnerstagmorgen mit 69,4 an. Am Mittwoch lag der Wert bei 64,9, am Montag bei 70,8.

Nach Beschlüssen der Bund- und Länderkonferenz wird ein Inzidenzwert von 35 angestrebt. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker verfolgt sogar den noch niedrigeren Zielwert von „Richtung Zehn“ im Zusammenhang mit ihrem Vorstoß einer Zero-Covid-Strategie.

Laut RKI sind außerdem fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert worden. Die Zahl der Toten seit Pandemiebeginn stieg somit auf 497. Details zu den Gestorbenen werden im Laufe des Tages erwartet.

  • Mittwoch, 17. Februar

Sorge um britische Corona-Variante in Köln

17.35 Uhr: Seit dem 10. Februar wurden im Impfzentrum in Köln-Deutz 1200 Dosen des Vakzins der Firma AstraZeneca verabreicht. In der Messe kommt derzeit neben diesem Impfstoff auch der des Unternehmens Biontech zum Einsatz. „Neuere Studien zeigen für den Impfstoff von AstraZeneca eine Wirksamkeit von 82 bis 84 Prozent. Ein eventuell geringerer Schutz durch eine Impfung ist in jedem Fall besser, als gar kein Impfschutz“, sagt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamts, Gerhard Wiesmüller.

Insgesamt sind aktuell 913 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus infiziert. Der Stadt wurden fünf weitere Todesopfer (zwischen 67 und 91 Jahre alt) gemeldet. Damit sind nun 492 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Von nun 214 Personen in stationärer Behandlung liegen 63 auf der Intensivstation.

Sorge bereitet indes die Ausbreitung der hochansteckenden britischen Corona-Variante. Seit dem 22. Januar wurde die Virusmutation in Köln in 380 Fällen nachgewiesen. Allein am Mittwoch wurden 34 neue Fälle gemeldet. Die südamerikanischen Mutation wurde bislang bei 128 Patienten entdeckt, zwei mehr als am Vortag.

Zwei weitere Todesfälle in Neuehrenfelder Elternheim

17 Uhr: Im Pflegeheim der Synagogengemeinde an der Ottostraße in Neuehrenfeld sind zwei weitere Menschen nach einer Corona-Infektion gestorben. 13 Bewohnerinnen und Bewohner, die sich mit dem Virus infiziert hatten, sind inzwischen verstorben. Insgesamt 92 Menschen sind in dem so genannten Elternheim positiv auf Covid-19 getestet worden. 22 Bewohnerinnen und Bewohner sowie sechs Mitarbeitende sind aktuell noch infiziert, zwei Betroffene werden stationär im Krankenhaus behandelt.

Die Synagogengemeinde ist in tiefer Trauer. Bettina Levy vom Vorstand der Gemeinde hatte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ bereits am Sonntag gesagt, dass in der Einrichtung ein strenges Hygienekonzept samt obligatorischen FFP2-Masken für alle Mitarbeitenden umgesetzt worden sei. Sie machte den wegen Lieferschwierigkeiten beim Hersteller Biontech/Pfizer verzögerten Impftermin für das Ausmaß des Ausbruchs verantwortlich.

Eigentlich sollten alle Menschen aus Kölner Pflegeeinrichtungen bis Ende Januar geimpft sein – im Pflegeheim an der Ottostraße hatte bis zum Ausbruch am 26. Januar niemand den Impfstoff erhalten. Das Land NRW hatte der Stadt Köln wegen Lieferengpässen Mitte Januar eine einwöchige „Impfenthaltsamkeit“ verordnet, wie die für die Impforganisation zuständige Kassenärztliche Vereinigung mitteilte.

Inzidenzwert weiter rückläufig – Sechs weitere Tote

7.15 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln ist den dritten Tag in Folge rückläufig und liegt am Mittwochmorgen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 64,9. Am Vortag hatte der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben, noch bei 68,6 gelegen, am Montag lag der Wert bei 70,8.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wichtiger Indikator für das Verbreitungsgeschehen in der Stadt und damit verbundene Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Wichtige Zielwerte der Politik sind 50 und 35. Unterdessen fordert Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) eine „No-Covid-Strategie“ für Deutschland. 

  • Dienstag, 16. Februar

Kaum private Feiern an Rosenmontag

18 Uhr: Am Abend des Rosenmontags hat das Ordnungsamt abermals verbotene private Treffen beendet, allerdings in geringerem Maß als an Weiberfastnacht und dem Karnevalswochenende. Je sieben Verstöße gegen die Kontaktregeln im öffentlichen und im privaten Raum wurden festgestellt, teilte die Stadt mit. Dabei habe es sich  um abendliche Feiern mit lauter Musik und mehr Teilnehmern als erlaubt gehandelt, die von Anwohnern gemeldet wurden. Seit Weiberfastnacht wurden 205 Verstöße gegen das Kontaktverbot in Privaträumen und 109 gegen das Kontaktverbot in der Öffentlichkeit gezählt.

Fünf neue Todesfälle – Virusmutationen nehmen zu

16 Uhr: Bei den fünf neu gemeldeten Todesfällen in Köln handelt es sich laut einer Mitteilung der Stadt um eine 61-Jährige, eine 82-Jährige, eine 93-Jährige, einen 94-Jährigen und einen 95-Jährigen. Alle waren mehrfach vorerkrankt. Seit Beginn der Pandemie sind in Köln nun 486 Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, verstorben. In den Kölner Krankenhäusern werden momentan 225 Menschen behandelt, 61 davon auf der Intensivstation.

Aktuell gelten 961 Kölnerinnen und Kölner als akut infiziert, das sind 50 weniger als gestern. Unter den positiven Befunden wurden 346 Fälle der mutierten britischen Variante und 128 Fälle der mutierten südafrikanischen Variante nachgewiesen. Der Anteil der Mutationen unter den Coronafällen nimmt damit weiter zu. Waren es gestern noch 443, sind es heute 474.

In 29 Kölner Heimen sind 81 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert, hinzu kommen 33 infizierte Mitarbeiter. An den Kölner Schulen gibt es 73 infizierte Schülerinnen und Schüler sowie acht Mitarbeitende. Des Weiteren gibt es in 24 Kölner Kitas 29 infizierte Kinder und in 15 Kitas zusammen 17 positiv getestete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Inzidenz in Köln sinkt wieder

8.20 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Dienstag im Vergleich zum Vortag gesunken. Er liegt bei 68,6, am Montag lag er bei 70,8. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben.

Insgesamt sind in Köln bislang 32.443 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 71 Neuinfektionen gemeldet, so das Landeszentrum Gesundheit (LZG NRW).

Außerdem wurden fünf weitere Todesfälle gezählt. Die Zahl der Toten seit Pandemiebeginn steigt damit in Köln auf 486. 

  • Montag, 15. Februar

Wenig Einsätze für Polizei und Ordnungsamt an Rosenmontag

18.10 Uhr: Wie schon an den vergangenen Karnevalstagen haben Polizei und Ordnungsamt an Rosenmontag bis zum Nachmittag kaum Corona-Verstöße gemeldet. Weit überwiegend hätten sich die Kölner an die Regeln gehalten, sagten Sprecher von Stadt und Polizei. Lediglich am Rathenauplatz habe es gegen 13 Uhr eine kleine Ansammlung von mehreren Menschen gegeben, die Alkohol getrunken haben. Ansonsten seien einige Kölner verkleidet unterwegs gewesen, hätten sich aber an die Abstände gehalten.

Schon an Weiberfastnacht und am Wochenende gab es bis zum Einbruch der Dunkelheit nur sehr wenige Einsätze wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln. An den vergangenen Tagen gab es in den Abend- und Nachtstunden aber einige verbotene Partys oder Zusammenkünfte in Privatwohnungen, die die Einsatzkräfte auflösten. Eine Einsatzbilanz des Abends von Rosenmontag stand zunächst noch aus. Private Treffen sind im Kreis von einem Haushalt mit höchstens einer weiteren Person erlaubt. Außerdem gilt bis Aschermittwoch, 6 Uhr, ein Alkoholkonsumverbot in der Öffentlichkeit im gesamten Stadtgebiet. 

Zwei weitere Todesfälle in Kölner Pflegeheim

18.09 Uhr: Im Kölner Elternheim, dem Pflegeheim der Synagogengemeinde Köln an der Ottostraße in Neuehrenfeld, sind zwei weitere Todesfälle gemeldet worden. Damit sind nun bereits elf der bis zuletzt insgesamt 71 Bewohnerinnen und Bewohner, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben. Das teilte Vorstandsmitglied Bettina Levy dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Montag mit. Zudem seien nahezu alle Menschen, die in dem Heim leben sowie bis zu 25 Pflegekräfte positiv getestet worden. „Wie viele Personen aktuell noch infiziert sind, können wir nicht genau sagen“, so Levy. Schließlich sei die Infektion bei den Betroffenen irgendwann auch wieder vorbei.

Wie die Stadt bereits vergangene Woche bestätigte, waren im Elternheim bis zum 4. Februar keine Impfungen erfolgt – dabei sollten diese eigentlich in allen Kölner Pflegeheimen bis Ende Januar abgeschlossen sein. Levy machte den wegen Lieferschwierigkeiten bei den Herstellern Biontech und Pfizer verzögerten Impftermin für das Ausmaß des Ausbruchs verantwortlich. Der Corona-Ausbruch treffe die Gemeinde „bis ins Mark und in ihrer Seele. Wir alle trauern“, sagte Levy zuletzt. Denn im Pflegeheim sei seit Beginn der Pandemie ein strenges Hygienekonzept umgesetzt worden.

Insgesamt gibt es stadtweit aktuell 92 Bewohnerinnen und Bewohner, die mit Covid-19 infiziert sind. Dazu kommen 37 positiv getestete Mitarbeitende. Laut Stadt sind 31 Einrichtungen betroffen. Welche genau das sind, ist unklar. „Zu einzelnen Heimen können wir leider keine Auskünfte geben“, so eine Stadtsprecherin.

Keine weiteren Todesfälle – 443 Mutations-Fälle nachgewiesen

15.45 Uhr: Erstmal seit dem 2. Februar wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Es bleibt bei den bisher 481 gestorbenen Kölnerinnen und Kölnern, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Derzeit sind offiziell 1011 Bürger infiziert, insgesamt haben sich bislang 32.372 Menschen mit dem Virus infiziert. 209 Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon 61 auf Intensivstationen. 

Bislang wurden in Köln 321 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 122 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. 

13.45 Uhr: NRW-Innenminister Herbert Reul ist am Montag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dem Vernehmen nach hatte Reul am Wochenende über Erkältungssymptome geklagt. Ein Schnelltest, der vom Polizeiärztlichen Dienst des Landeskriminalamts durchgeführt wurde, ergab schließlich den alarmierenden Befund. „Minister Reul befindet sich seit dem Vormittag für zehn Tage in häuslicher Quarantäne“, sagte eine Sprecherin des NRW-Innenministeriums dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Dem Minister gehe es „den Umständen entsprechend gut“. Er führe die Amtsgeschäfte von Zuhause aus. Reul wohnt in Leichlingen.

Das zuständige Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises versucht nun, mit Hilfe des NRW-Innenministeriums die Kontakte des 68-Jährigen nachzuverfolgen. Das Ergebnis des präziseren PCR-Tests steht noch aus. Ob auch Innen-Staatssekretär Jürgen Mathies und Abteilungsleiter des Innenministeriums sich in Quarantäne begeben musste, blieb zunächst unbeantwortet.

Kontakt mit Henriette Reker

Reul hatte am Donnerstagnachmittag an einem Pressetermin in Köln teilgenommen. Dabei war auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die Stadtverwaltung informierte am Montag alle Beteiligten an diesem Termin und riet allen, sich vorläufig in Quarantäne zu begeben.

Reul in Köln © Max Grönert Reul in Köln

In Düsseldorfer Regierungskreisen löste die Nachricht über die Corona-Infektion von Reul Besorgnis aus. Ein Sprecher der Staatskanzlei teilte mit, andere Minister seien nicht direkt tangiert. „Das Kabinett in Gänze ist insofern nicht betroffen, da es seit geraumer Zeit im Video-Format zusammentritt“, hieß es. Andere Kontaktpersonen würden derzeit ermittelt und durch die Gesundheitsbehörde informiert. 

Henriette Reker hat Urlaub und bleibt nach Angaben einer Stadtsprecherin in häuslicher Isolation, bis das Ergebnis eines Corona-Tests vorliegt. 

7-Tage-Inzidenz steigt wieder an

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Montag im Vergleich zum Vortag wieder angestiegen. Er liegt bei 70,8, am Sonntag lag er bei 65,8. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden nicht gemeldet.

Insgesamt sind in Köln bislang 32.373 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 98 Neuinfektionen gemeldet. Allerdings wird am Wochenende weniger getestet, so dass die Zahl am Montag nur bedingt aussagekräftig ist.

Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten wird im Lauf des Tages bekannt gegeben. Am Sonntag wurden 211 Patienten stationär behandelt.

  • Sonntag, 14. Februar

Polizei löst Corona-Party in Köln-Chorweiler auf – 143 Infektionen in Heimen

15.25 Uhr: Die Polizei hat in der Nacht zu Sonntag eine Party in einer Wohnung im Kölner Stadtteil Chorweiler aufgelöst. Nachbarn hatten mehrere Personen bei dem corona-unkonformen Treffen in der Wohnung in der Wohnung beobachtet und laute Musik gemeldet. Als die Polizei eintraf, reagierten die Feiernden so aggressiv, dass die Kölner Polizei erst mit Hilfe eines Diensthunds die Feier beenden konnte.

Lesen Sie hier die ausführliche Meldung zu dem Corona-Party-Einsatz in Chorweiler.

Die Stadt Köln hat am Sonntagnachmittag weitere Informationen zur Pandemie-Lage in der Stadt veröffentlicht. Aktuell sind 1024 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus infiziert. Neben der sich im Abwärtstrend befindenden Inzidenzzahl von 65,8, teilte die Stadt auch die Reproduktionszahl von 0,82 mit.

Derzeit sind 211 Personen im Krankenhaus, 60 davon auf Intensivstationen. Bei den am Sonntag bekanntgewordenen Todesfällen handelt es sich um einen 92-Jährigen, einen 88-Jährigen und eine 81-Jährige. Alle waren nach Angaben der Stadt mehrfach vorerkrankt.

Laut Stadt Köln sind von den mehr als 1000 Infektionsfällen 143 in Kölner Heimen registriert worden. In den 38 Einrichtungen wurden 101 positive Tests bei Bewohnerinnen und Bewohnern festgestellt, auch 42 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind infiziert.

Inzidenzwert sinkt weiter – Drei neue Todesfälle

7.15 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Sonntag im Vergleich zum Vortag weiter gesunken. Er liegt bei 65,8, am Samstag lag er bei 67,7. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben.

Das Robert-Koch-Institut meldet drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Seit Beginn der Pandemie starben 481 Menschen in Köln. Insgesamt sind in Köln bislang 32.276 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 111 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten wird im Lauf des Tages bekannt gegeben. Am Samstag wurden 226 Patienten stationär behandelt.

  • Samstag, 13. Februar 

900.000 Euro Spenden für Karnevalskünstler gesammelt

21.17 Uhr: 900.000 Euro an Spenden sind mittlerweile über die Aktion „Mer looße üch nit allein“ des Festkomitee Kölner Karneval für Karnevalskünstler zusammengekommen. Für den Spendenmarathon wurde an Weiberfastnacht ein Stream mit zahlreichen Kölner Künstlern und Bands aus der Lanxess-Arena übertragen.

67 Patienten auf Kölner Intensivstationen

15.25 Uhr: Bei den zwei Menschen, die nach Informationen vom Samstagmorgen an Covid-19 gestorben sind, handelt es um einen 77-jährigen Mann und eine 83-jährige Frau, wie die Stadt Köln bekanntgab. Beide waren mehrfach vorerkrankt.

226 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 67 auf Intensivstationen.

Zwei neue Todesfälle bei sinkender Inzidenz

8 Uhr: In Köln sind seit dem Vortag 116 Neuinfektionen bekannt geworden. Das Robert-Koch-Institut listet auf seiner Seite eine Gesamtzahl von 32.166 Infektionen in Köln seit Beginn der Pandemie auf. Die 7-Tage-Inzidenz, die am Vortag noch bei 69,4 gelegen hatte, sinkt weiter auf 67,7 (13.02.2021, Stand 0:00 Uhr). Der Wert gibt an, wie viele Infektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner auftreten. In den vergangenen sieben Tagen Infizierten sich 737 Kölnerinnen und Kölner.

Allerdings starben auch zwei weitere Menschen an einer Covid-19-Erkrankung. Genauere Angaben zu den Toten gab es am Morgen noch nicht, die Zahlen der Stadt Köln sind noch auf dem Stand vom 12. Februar.

  • Freitag, 12. Februar

405 Mutations-Fälle nachgewiesen

16.30 Uhr: Bei den drei mit Corona infizierten und verstorbenen Kölner, die dem Gesundheitsamt am Freitag gemeldet worden sind, handelt es sich um einen 81-Jährigen, einen 96-Jährigen und eine 77-Jährige – alle mehrfach vorerkrankt.

Derzeit sind offiziell 1.048 Kölnerinnen und Kölner infiziert. 236 von ihnen befinden sich im Krankenhaus, davon 70 auf Intensivstationen.

Bislang wurden 287 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 118 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Reichsbürger auf Corona-Demo

16.00 Uhr: Auf der Demo gegen  Corona-Beschränkungen waren an Weiberfastnacht auf dem Neumarkt offenbar auch zwei sogenannte Reichsbürger. Das Ordnungsamt habe die Teilnehmer als solche identifiziert und dem polizeilichen Staatsschutz gemeldet, teilte die Stadt mit. Außerdem ahndete der Ordnungsdienst sechs Verstöße gegen das Ansammlungs- und Kontaktverbot sowie vier Verstöße gegen die Maskenpflicht. In der Spitze gut drei Dutzend Gegner der Corona-Regeln hatten angemeldet demonstriert. Die Polizei nahm einige Gegendemonstranten der Antifa in Gewahrsam, nachdem diese aggressiv zu der Demo hinzugekommen sein sollen.

Ordnungsamt meldet private Partys

15.00 Uhr: Private Feiern und illegale Prostitution trotz Lockdown: Am Nachmittag und Abend von Weiberfastnacht haben sich offenbar doch mehr Kölner als zunächst angenommen nicht an die Corona-Regeln gehalten. Das Ordnungsamt zählte insgesamt 102 Einsätze, 80 davon nach 15 Uhr, wie die Stadt mitteilte. Die größte bekannte Ansammlung lösten Ordnungsamt und Polizei um kurz vor 18 Uhr im Blücherpark auf. Dort sollen sich etwa 50 Karnevalisten zum Feiern getroffen haben, offenbar professionell organisiert. Einsatzkräfte fanden Alkohol und Speisen, die verkauft wurden – ebenso eine Kasse.

Um kurz vor 21 Uhr löste der Ordnungsdienst eine Party in einer Wohnung mit acht Personen aus vier Haushalten in der Rochusstraße in Ehrenfeld auf. Ähnliches Bild anderthalb Stunden später in der Deutzer Tempelstraße. Dort waren Beschwerden über eine Karnevalsparty eingegangen. Als die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes kamen, hörten sie laute Musik aus dem Haus. Drei kostümierte Personen verließen eine Wohnung, der Gastgeber öffnete die Tür im Hasenkostüm samt Kölschglas in der Hand.

Gegen Mitternacht kam noch ein Einsatz wegen illegaler Prostitution hinzu: In einer Wohnung befanden sich drei Prostituierte und ein mutmaßlicher Freier mit mehr als 1000 Euro Bargeld. Keine der vier Personen war vor Ort gemeldet. Offenbar wird die Wohnung über eine Internetplattform vermietet. Ordnungswidrigkeitenverfahren sind eingeleitet.

Bis zum frühen Nachmittag war es an Weiberfastnacht in Köln weitgehend ruhig geblieben. Polizei, Ordnungsamt und Rettungsdienst hatten von einem weitgehend normalen Einsatztag gesprochen. Die Stadt hatte ein Alkoholkonsumverbot in der Öffentlichkeit verhängt, außerdem dürfen zu privaten Treffen nur ein Haushalt und eine weitere Person zusammenkommen. Damit sollen Partys verhindert werden.

Reker informiert über aktuelle Corona-Lage in Köln

13.30 Uhr: Nach der Sitzung des Krisenstabs am Freitag gibt Oberbürgermeisterin Henriette Reker einen Überblick über die aktuelle Corona-Lage in Köln und informiert über aktuelle Entscheidungen des Krisenstabs.

Die Pressekonferenz wird nicht wie sonst live aus dem Rathaus übertragen. Wir geben an dieser Stelle einen Überblick über die entscheidenden Punkte.

  • Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker begann die Pressekonferenz mit einem Rückblick auf den Weiberfastnacht. Sei es über den Tag ruhig gewesen habe es am Abend vermehrt Meldungen über privaten Partys gegeben, sagte sie.
  • „Diejenigen, die in diesen Tagen private Feiern organisieren, verhalten sich in meinen Augen völlig verantwortungslos und inakzeptabel. Sie tragen dazu bei, dass es keine Lockerungen gibt und Kinder nicht in die Schulen gehen können“, sagte Reker.
  • Bis Ende des Monats sollen alle Schulen in Köln mit Tablets ausgestattet sein, versprach Reker.
  • Gerhard Wiesmüller, stellvertretender Leiter des Kölner Gesundheitsamtes, gab am Freitag einen Überblick über die Entwicklung der Fallzahlen und machte in dem Zusammenhang erneut darauf aufmerksam, dass sich die meisten Kölner noch immer im innerhäuslichen Bereich, in der Familie oder bei Freunden anstecken.
  • In den Krankenhäusern zeigt sich laut Christian Miller, Leiter der Feuerwehr, eine kleine Verbesserung, derzeit sind in den Kliniken elf Prozent der Intensivbetten frei. Über lange Zeit waren es nur rund sechs Prozent. 
  • Laut Christian Miller gebe seit der Eröffnung des Impfzentrums eine hohe Termintreue. Man habe aber feststellen müssen, dass viele der älteren Menschen unsicher sind, weil sie nicht über die nötige technische Ausstattung verfügen, um sich die benötigten Unterlagen auszudrucken. Dafür habe man nun einen Möglichkeit im Impfzentrum eingerichtet. 
  • Während der Pressekonferenz wurde von Seiten der Stadt darauf hingewiesen, dass Personen mit einem Impftermin zwar pünktlich, aber nicht mit großem zeitlichen Vorlauf am Impfzentrum erscheinen sollen. 

Flughafen Köln/Bonn darf auf Millionenhilfe hoffen

9.15 Uhr: Mehr als eine Milliarde Euro Bund-Länder-Hilfen soll als Corona-Ausgleich an die deutschen Flughäfen fließen. Auch der Flughafen Köln/Bonn darf auf ein großzügiges Hilfspaket in Millionenhöhe hoffen.

Inzidenz seit Montag um zwölf Punkte gesunken – Drei weitere Todesfälle

6.21 Uhr: Die Sieben-Tages-Inzidenz in Köln ist gesunken: Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt den Wert am Freitagmorgen mit 69,4 an, am Donnerstag lag der Wert bei 77,1, am Montag noch bei 82,2. Nach den neuen Vorgaben der Bund- und Länderkonferenz wird ein Inzidenzwert von 35 angestrebt.

Das RKI hat außerdem drei weitere Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Toten seit Pandemiebeginn steigt damit in Köln auf 476. Details zu den Gestorbenen werden im Laufe des Tages erwartet. (red, dpa)

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