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Corona in Köln: Vier weitere Todesfälle in Köln – Zahl der Patienten in Kliniken steigt

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger vor 9 Std. ksta
Das Coronavirus wirkt sich weiterhin auf das öffentliche Leben in Köln aus. © Uwe Weiser Das Coronavirus wirkt sich weiterhin auf das öffentliche Leben in Köln aus.

Das Coronavirus greift in Köln weiter um sich. Die Entwicklungen aus der Stadt in unserem Newsblog.

An folgenden Orten und Straßen in Köln gilt derzeit die Maskenpflicht.

lo-Maskenpflicht-12102020 (1) © Tobias Hahn lo-Maskenpflicht-12102020 (1)

In sämtlichen Fußgängerzonen der Stadt Köln und in den Einkaufsstraßen:

  • Aachener Straße (Innenstadt und Braunsfeld), Bonner Straße  (Innenstadt und Bayenthal), Breite Straße, Brüsseler Straße, Chlodwigplatz, Dellbrücker Hauptstraße, Deutzer Freiheit, Dürener Straße, Ehrenstraße, Eigelstein, Hauptstraße (Rodenkirchen), Höninger Weg, Kalker Hauptstraße, Neumarkt, Neusser Straße, Maastrichter, Straße, Mittelstraße, Porz Bahnhofstraße, Severinstraße, Sülzburgstraße/Berrenrather Straße, Venloer Straße, Wiener Platz/Frankfurter Straße, Zülpicher Straße, allerdings nicht in den Abschnitten der Straßen, in denen keine oder nur den örtlichen Bedarf deckende Einzelhandelsgeschäfte vorhanden sind, sodass die Straßen dort nicht den Charakter einer Einkaufsstraße haben.
  • in der Altstadt
  • auf den Kölner Ringen
  • auf dem Rheinufer linksreinisch zwischen Mülheimer Brücke und Südbrücke
  • auf dem Rheinboulevard/Rheinpromenade rechtsrheinisch
  • bei Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz
  • Mittwoch, 28. Oktober

Kölner Gastronomen und Veranstalter reagieren auf Lockdown

18.30 Uhr: Alle Restaurants und Veranstaltungsorte werden den ganzen November geschlossen. Ob und wenn ja, welche zusätzlichen Aufgaben die neuen Maßnahmen für den Ordnungsdienst der Stadt bei den Kontrollen mit sich bringen, ist noch unklar. Sicher sei zunächst aber, dass kein zusätzliches Personal im Außendienst eingesetzt werde, so ein Sprecher der Stadt. Wie die Kölner Gastronomen und Veranstalter auf den Lockdown reagieren, lesen Sie hier. 

Vier weitere Todesfälle in Köln

15.50 Uhr: In Köln sind vier weitere Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben: ein 82-Jähriger, ein 78-Jähriger, eine 96-Jährige und eine 85-Jährige. Sie alle litten unter Vorerkrankungen. Bislang sind damit 150 Kölner, die positiv getestet wurden, gestorben. 

Auch die Zahl der Patienten in Kliniken ist erneut gestiegen. Derzeit werden 241 Personen im Krankenhaus behandelt, 36 davon auf der Intensivstation.

Aktuell sind in Köln offiziell 2587 Menschen infiziert, am Vortag waren es 2336. Insgesamt haben sich bisher 9663 Personen in Köln mit Corona angesteckt. 

Quarantänepflicht in Köln wird ausgeweitet

Ab Donnerstag wird die Quarantänepflicht in Köln ausgeweitet. Das bedeutet, dass Personen mit Corona-Symptomen, die sich auf das Virus testen lassen, so lange zu Hause bleiben müssen, bis ein negatives Ergebnis vorliegt. Diese Regel gilt nicht für symptomfreie Personen, die sich aufgrund ihres Berufes – beispielweise Erzieher oder Tagespflegepersonen – regelmäßig testen lassen. 

Sieben-Tage-Inzidenz steigt am Mittwoch auf 195,5

7.19 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln ist am Mittwoch auf 195,5 angestiegen – am Dienstag lag der Wert noch bei 181,9. Das teilte die Stadt Köln am Mittwochmorgen mit. Die Inzidenzzahl oder Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Personen sich in der vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gerechnet mit dem Coronavirus infiziert haben. Sie ist eine wichtige Kennziffer für die Bewertung des Infektionsgeschehens.

Stadt erweitert Angebot für Tests nach Corona-App-Warnung

5.20 Uhr: Die Stadt Köln hat angesichts der steigenden Infektionszahlen das Angebot der Corona-Tests erweitert. Besonders wenn die Corona-Warn-App auf rot springt, also ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, sollten sich betroffenen Personen umgehend testen lassen – aber auch das unterliegt Regeln.

Detaillierte Informationen zum Angebot der Stadt, den Corona-Tests und der Corona-Warn-App finden Sie hier.

  • Dienstag, 27. Oktober

Person in Flüchtlingsunterkunft positiv getestet

17.20 Uhr: In der Unterkunft für geflüchtete Menschen im Kölner Stadtteil Merheim ist am Dienstag eine Person positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Unterkunft sei zunächst jedoch nicht unter Quarantäne gestellt worden, „da die Abstriche aller eventuellen Kontaktpersonen negativ waren“, so eine Sprecherin der Stadt. Die infizierte Person wurde umgehend in den Quarantäne- und Schutzisolierungsstandort am Erbacher Weg verlegt.

Dennoch findet in der Flüchtlingsunterkunft zurzeit eine umfassende Testung aller Bewohnerinnen und Bewohner statt. Dies geschehe in enger Abstimmung mit dem Kölner Gesundheitsamt, so die Stadtsprecherin. Der Hintergrund: In den vergangenen Tagen wurden bereits fünf weitere Personen, die in der Merheimer Unterkunft leben, an den Standort am Erbacher Weg verlegt – zwei von ihnen wurden daraufhin positiv auf Covid-19 getestet. „Es wird eventuell erwogen, einzelne Etagen des Unterbringungsstandorts unter Quarantäne zu stellen“, so die Stadtsprecherin. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden.

31 neue Corona-Patienten in stationärer Behandlung

14.55 Uhr: Die Zahl der Corona-Patienten in Kölner Kliniken ist innerhalb eines Tages um 30 gestiegen. Waren es am Montag noch 174, sind es am Dienstag bereits 205 Menschen in stationärer Behandlung, davon 34 auf der Intensivstation.

Aktuell sind 2336 Kölner mit dem Virus infiziert, am Vortag waren es 2463. Die Inzidenzzahl liegt bei 181,9.

neu27-10-PL1-Corona-Ampel-Koeln © KSTA-Grafik: Hahn/Quelle: Stadt Köln, Stand 27.10 neu27-10-PL1-Corona-Ampel-Koeln

Alkoholverbote am 11.11. in Köln

13.40 Uhr: Am 11.11. gilt in gesamt Köln bis zur Stadtgrenze ein Alkoholkonsum- und Verkaufsverbot außerhalb von Gastronomiebetrieben. Das haben Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Rathaus verkündet. Das Verbot gilt von Dienstag (0 Uhr) bis Mittwoch (0 Uhr). 

Zudem bat die Oberbürgermeisterin die Kölnerinnen und Kölner nachdrücklich darum, die Karnevalspartys nicht nach Hause zu verlegen, sondern komplett darauf zu verzichten. „Ich bitte Sie alle darum und ich erwarte es auch“, sagte Reker.

Die Stadt hat mit vielen Gastronomen in Köln und etwa 400 Kiosk-Besitzern gesprochen. Ein großer Teil sei laut Reker kooperativ gewesen, habe Verständnis gezeigt und wolle auf Partys an diesem Tag verzichten. Da aber nicht auszuschließen sei, dass trotzdem einige Jecken trinken und feiern, wird das Ordnungsamt in voller Mannschaftsstärke an vielen Orten in der Stadt unterwegs sein. Absperrungen wird es jedoch keine geben. Ebenso wenig werden Dixi-Toiletten aufgestellt.

Um nicht nur die Menschen in Köln, sondern auch im Umland zu sensibilisieren und über die Maßnahmen am 11.11. zu informieren, hat die Stadt eine großflächige Kampagne gestartet. Auf Plakaten überall in der Stadt, in den Zügen der KVB, aber auch an Bahnhöfen der Deutschen Bahn um Köln herum, werben unter anderem Kölner Prominente für einen feierfreien 11.11. Auf Facebook und Instagram wurde dafür der Hashtag #diesmalnicht ins Leben gerufen. 

Reker stellt Maßnahmen für 11.11. in Köln vor

13.30 Uhr: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat bereits angekündigt, dass es Ziel sei, die Stadt am 11.11. so unattraktiv wie möglich zu machen. Feiern, Schunkeln und Singen ist in Zeiten von Corona nicht möglich. In einer Pressekonferenz am Dienstag will Reker die Kölner und die Menschen im Umland für die Probleme und Gefahren in der fünften Jahreszeit sensibilisieren.

Neben der Oberbürgermeisterin sprechen auch der Präsident des Festkomitee Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, Wolfgang Büscher, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Köln, und Schauspielerin Janine Kunze. 

Inzidenzwert steigt auf 181,9

6.30 Uhr: Der Inzidenzwert für Köln liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Dienstagmorgen bei 181,9 und ist damit erneut deutlich angestiegen. Der Wert, der angibt wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, hatte am Vortag noch bei 177,7 gelegen. Insgesamt meldet das RKI für Köln seit Beginn der Pandemie 9272 bestätigte Corona-Infektionen, das sind 194 mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten liegt wie am Montag bei 146.

  • Montag, 26. Oktober

Mehr als 2400 Menschen in Köln mit Corona infiziert

17.46 Uhr: In Köln befinden sich inzwischen 174 Personen im Krankenhaus in stationärer Quarantäne; die Zahl der Intensivpatienten ist derweil leicht von 38 auf 36 gesunken. Aktuell meldet die Stadt 2463 infizierte Kölnerinnen und Kölner, das sind 135 mehr als am Sonntag. Insgesamt verzeichnet Köln seit Beginn der Pandemie 9078 bestätigte Corona-Infektionen. 

Drei weitere Tote – Inzidenzwert steigt auf 177,7

6.30 Uhr: Der Inzidenzwert für Köln liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Montagmorgen bei 177,7 und ist damit erneut deutlich angestiegen. Der Wert, der angibt wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, hatte am Vortag noch bei 152,5 gelegen. Zudem sind drei weitere Menschen – eine 75-Jährige, sowie ein 79- und ein 93-Jähriger, alle mit verschiedenen Vorerkrankungen – im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Toten in Köln liegt nun bei 146 seit Beginn der Pandemie.

  • Sonntag, 25. Oktober

Aktuell 2.338 Infizierte in Köln

15.16 Uhr: Nach Angaben der Stadt Köln befinden sich derzeit 171 Personen im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 38 auf der Intensivstation. Dem Gesundheitsamt wurden sechs weitere verstorbene Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gemeldet. Bei allen Patienten waren Vorerkrankungen bekannt. Bislang sind damit 143 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Aktuell sind 2.328 Kölnerinnen und Kölner mit dem Corona-Virus infiziert.

Sechs weitere Todesfälle in Köln

9.30 Uhr: Wie die Stadt Köln mitteilt, sind sechs weitere Personen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Toten in Köln von 137 am Vortag auf 143. Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 8640, das sind 333 mehr als am Vortag. Die Zahl der Patienten, die sich aktuell in stationärer Behandlung befinden, wird ebenso wie die Zahl der aktuell Infizierten erst im Laufe des Tages von der Stadt bekanntgegeben.

Inzidenzwert steigt weiter

7.15 Uhr: Der Inzidenzwert für Köln liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Sonntagmorgen bei 152,5 und ist damit erneut deutlich angestiegen. Der Wert, der angibt wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, hatte am Vortag noch bei 136,8 gelegen.

  • Samstag, 24. Oktober

Zwei weitere Menschen mit Corona gestorben

15.27 Uhr: Aktuell sind nachgewiesen 1913 Menschen in Köln mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 143 Menschen mehr als noch am Vortag. 173 Infizierte werden stationär behandelt, 38 von ihnen auf der Intensivstation. Die Stadt Köln hat am Samstag zudem bekanntgegeben, dass zwei weitere mit Corona infizierte Personen gestorben sind: eine 80-jährige Kölnerin und ein 87-jähriger Kölner, die beide an mehreren Vorerkrankungen litten. Bislang sind damit 137 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Insgesamt wurde in Köln seit Beginn der Pandemie das Coronavirus in 8307 Fällen nachgewiesen.

IG Gastro wendet sich an Stadt und Festkomitee

10.35 Uhr: Die Interessengemeinschaft Gastronomie Köln (IG Gastro) hat sich am Samstagmorgen in einem langen Statement auf ihrer Facebookseite erneut zum 11.11. in diesem Jahr geäußert. Darin machen die Vertreter der Interessengemeinschaft deutlich, dass die Gastronomen nicht das Problem für das derzeit deutlich steigende Infektionsgeschehen seien. Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) würden belegen, dass nur ein Bruchteil der Infektionen aus der Gastronomie kommt.

Mit Blick auf den bevorstehenden 11.11. und Karneval betont die IG Gastro, niemand habe vor, am 11.11. Karneval feiern zu wollen. Stattdessen sei von Seiten der IG Gastro bereits frühzeitig erklärt worden, dass es keinerlei lustigen Feierlichkeiten geben werde und hunderte Gastronomen freiwillig an diesem Tag ihre Läden schließen würden. 

Darüber hinaus fordert die IG Gastro die Stadt und das Festkomitee dazu auf, die Gastronomen für Kampagnen und bei Entscheidungen einzubeziehen und sich auf Feiern im privaten Raum zu fokussieren: „Also bitte konzentriert euch mit aller Kraft und allen personellen und finanziellen Ressourcen auf den privaten Bereich am 11.11. Entwickelt Kampagnen bis der Arzt kommt, flutet jeden Briefkasten mit einem flammenden Appell, lasst es in Zeitungen erscheinen, in den sozialen Netzwerken, auf jeder Stroer-Plakatwand und auf jeder Anzeigetafel der KVB: „KÖLNERINNEN UND KÖLNER - feiert KEINEN Karneval am 11.11.“, heißt es in dem Statement.

Inzidenzwert erneut deutlich angestiegen

7.40 Uhr: Der Inzidenzwert für Köln liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Samstagmorgen bei 136,8 und ist damit erneut deutlich angestiegen. Der Wert, der angibt wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, hatte am Vortag noch bei 120,1 gelegen.

Aufgrund der seit einigen Tagen andauernden steigenden Tendenz des Infektionsgeschehens hatte Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) am Freitag erneut an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren. Nur so könne ein Lockdown verhindert werden.

  • Freitag, 23. Oktober

1770 Kölner mit Corona infiziert

16.00 Uhr: 1770 Kölner sind derzeit offiziell mit Corona infiziert, am Vortag waren es 1511. Seit einigen Tagen verzeichnet die Stadt Köln in verschiedenen wichtigen Parametern einen erhöhten Anstieg. Sowohl bei den Neuinfizierten, als auch bei den Erkrankten in den Klinken, auf den Intensivstationen, den Pflegeheimen und auch der Anteil der positiven Tests hat sich verdoppelt. Lag er noch bis vor einiger Zeit bei etwa einem Prozent aller Tests, sind es jetzt fast zwei Prozent. Insgesamt wurden in Köln bislang etwa 400.000 Tests durchgeführt.

Insgesamt haben sich 7966 Menschen in Köln mit dem Virus infiziert. 153 Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon 36 auf der Intensivstation. 

Henriette Reker macht Kölnern klare Ansage

13.30 Uhr: Bei der Pressekonferenz nach der Corona-Krisensitzung am Freitag hat Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker klare Ansagen gemacht. „Es ist fünf vor zwölf. Es liegt an jedem, ob wir ohne Lockdown auskommen“, sagte sie in Richtung der Kölner Bürger. Es sei nicht mehr möglich alle Kontaktpersonen zu identifizieren und zu informieren, auch wenn versucht werde die Aufklärung zu beschleunigen. „Der Schlüssel liegt in der Begrenzung der Kontakte – das gilt auch für Familienzusammenkünfte“, sagte Reker.

Besonders die privaten Treffen treiben die Zahlen in Köln in die Höhe. So würden sich derzeit laut der Stadt etwa 35 Prozent der Infizierten über Sozialkontakte anstecken, sieben bei der Arbeit und nochmals sieben sind Einreisende.

Auch die Situation in den Kölner Seniorenheimen hat sich verschlechtert. Waren es am Dienstag noch 54 Infizierte, davon 14 im Krankenhaus, waren es am Freitag bereits 74 und 17 Personen in der Klinik. Insgesamt gibt es in derzeit 42 Einrichtung in Köln Corona-Fälle. Eine Einschränkung der Besuchszeiten soll es dennoch vorerst laut Reker nicht geben. Stattdessen sollen die Einrichtungen Schnelltest bekommen, mit denen der Gesundheitszustand der Besucher vor dem Eintritt kontrolliert werden kann.

Sürther Bootshaus nach Corona-Fall wieder geöffnet

11.28 Uhr: Erst wenige Wochen hatte das frisch renovierte Sürther Bootshaus geöffnet, dann waren die Türen vor 14 Tagen über Nacht wieder geschlossen. „Wir hatten einen Corona-Fall in der Belegschaft und haben den Betrieb daraufhin sofort prophylaktisch eingestellt“, erklärt Betreiber Jörg Blöck die Schließung des Lokals.

Seine zweite Mannschaft, die zunächst auf das Virus getestet werden musste, steht seit Beginn der Woche in den Startlöchern, so dass der Betrieb seit Dienstag ohne Einschränkungen weiterlaufen kann.

Inzidenzwert in Köln steigt auf 120,1

7 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Freitag bei 120,1. Der Wert, der angibt wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, hatte am Vortag noch bei 111,7 gelegen. Die steigende Tendenz des Infektionsgeschehens in der Stadt hält damit an. Am Freitagmittag (voraussichtlich 13.30 Uhr) wird sich die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) in einer Pressekonferenz zur Corona-Lage der Stadt äußern.

  • Donnerstag, 22. Oktober

Mehr als 1500 Menschen aktuell infiziert

15.34 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten in Köln steigt weiter. Derzeit gelten offiziell 1511 Menschen in der Stadt als infiziert. Insgesamt haben sich seit dem Ausbruch der Pandemie im März 7675 Kölner mit dem Virus angesteckt. 

Reker begrüßt Maskenpflicht für Schüler

15.51 Uhr: Oberbürgermeisterin Henriette Reker begrüßt, dass Schüler an den weiterführenden Schulen nun wieder Masken tragen müssen. Immer wieder habe es Indexfälle auch an Schulen gegeben und die Quarantäne sei deswegen ein „großes Thema“ geworden.

Am Mittwoch hatte das Schulministerium mitgeteilt, dass Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse in Nordrhein-Westfalen nach den Herbstferien auch an ihrem Sitzplatz im Unterricht wieder Maske tragen müssen. Dadurch werde sich die Lage deutlich vereinfachen, so Alexander Vogel.

Keine größeren Empfänge im Kölner Rathaus – Krisenstab tagt künftig häufiger

15.30 Uhr: Im Rathaus werden in der nächsten Zeit keine Empfänge mehr mit mehr als zehn Personen stattfinden. Das sei zwar theoretisch möglich, aber Oberbürgermeisterin Henriette Reker sei der Meinung: „Was im Privaten gilt, soll auch im Rathaus gelten. Das sagte der Pressesprecher der Oberbürgermeisterin, Alexander Vogel, am Donnerstag. 

Außerdem kündigte er an, dass der Krisenstab der Stadt künftig drei Mal in der Woche (montags, mittwochs und freitags) tagen werde. So könnte noch engmaschiger auf die aktuelle Corona-Lage reagiert werden. Bislang hatte sich das Gremium zweimal in der Woche getagt. 

Inzidenzwert klettert weiter

6.48 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln steigt weiter. Am Donnerstagmorgen lag er bei 111,7. Am Vortag lag er noch bei 104,5. Wie viele Menschen aktuell infiziert sind, wird am Nachmittag bekanntgegeben. Mit Stand vom Mittwoch lag die Zahl bei 1350 Infizierten.

  • Mittwoch, 21. Oktober

Zwei weitere Todesfälle in Köln

15.45 Uhr: In Köln sind zwei weitere Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben. Es handelt sich um einen 64-jährigen Mann und eine 62-jährige Frau, beide waren mehrfach vorerkrankt. Damit steigt die Zahl des Todesfälle auf insgesamt 135.

Derzeit gelten offiziell 1350 Menschen in Köln als infiziert, am Vortag waren es 1287. Auch die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern ist gestiegen. So werden 132 Menschen dort behandelt, 32 auf der Intensivstation. 

Inzidenzwert in Köln steigt auf 104,5

8 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Mittwochmorgen (21. Oktober) bei 104,5. Der Wert, der angibt wie viele Neuinfektionen es in den vergangenen sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner gegeben hat, lag am Vortag noch bei 97,8.

Der steigende Wert macht deutlich, dass das Infektionsgeschehen in der Stadt wie bereits in den vergangenen Wochen weiter zunimmt. Ab einem Inzidenzwert von 50 wird eine Stadt oder ein Kreis zum Risikogebiet erklärt und einhergehend die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verschärft.  

  • Dienstag, 20. Oktober

Neuer Todesfall in Köln – Zahl der Infizierten steigt

15.10 Uhr: In Köln ist ein 87-Jähriger, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde, gestorben. Der Mann war mehrfach vorerkrankt. Bislang ist das der 133. Todesfall in der Stadt.

Als derzeit offiziell infiziert gelten 1287 Kölner. 126 Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, davon 30 auf der Intensivstation. Seit dem Ausbruch der Pandemie haben sich 7219 Menschen mit dem Virus angesteckt. 

Inzidenzzahl erneut deutlich gestiegen

7.30 Uhr: Die Inzidenzzahl in der Stadt ist am Dienstagmorgen (20. Oktober) im Vergleich zum Wochenende deutlich gestiegen: Laut Robert Koch-Institut liegt der Wert aktuell bei 97,8. Am Montag (19. Oktober) war der Inzidenzwert beim zuständigen Landesministerium noch mit 75,4 angegeben worden, muss zu dem Zeitpunkt aber schon deutlich darüber gelegen haben.

Grund war offenbar eine Panne im dort angesiedelten Landeszentrum Gesundheit (LZG). Dieses hatte für Köln und weitere NRW-Großstädte eine unveränderte Zahl der Infizierten ausgewiesen, obwohl die Stadt Montag „rund 200 Neuinfektionen“ meldete. Am Sonntag hatte die Inzidenzzahl noch bei 83,7 gelegen.

  • Montag, 19. Oktober

Panne im Ministerium: Falscher Inzidenzwert gemeldet

19.40 Uhr: Wegen einer Panne im Landesgesundheitsministerium ist am Montag trotz deutlich steigender Corona-Infektionen in Köln fälschlicherweise eine niedrigere Inzidenzzahl gemeldet worden als zuletzt. Was das für die Zahlen in Köln bedeutet und was das dem Ministerium unterstellte Landeszentrum für Gesundheit (LZG) dazu sagt, lesen Sie hier:

Infektionszahlen steigen – Panne im Ministerium: Falscher Inzidenzwert für Köln gemeldet

Weihnachtstournee von Paveiern und Höhnern fällt aus

14.28 Uhr: Die Vorfreude auf Weihnachten ist zur Corona-Zeit auch nicht mehr das, was es lange Jahre war. Immer mehr Feiern und Konzerte fallen aus. Auch die Höhner und die Paveier haben ihre traditionellen Weihnachtstourneen abgesagt. „Wir hatten gehofft, dass die Situation sich entspannt, haben an Hygienekonzepten gearbeitet, Veranstaltungsorte abtelefoniert und Entscheidungen überdacht. Doch letztendlich sind die kölschen Weihnachtskonzerte schlicht nicht umzusetzen“, sagt Christoph Gros.

Der Geschäftsführer des Pavement-Labels hatte die Paveier-Tour mit 22 Konzerten in Festhallen und Kirchen des Rheinlands zwischen Troisdorf, Euskirchen und Bad Neuenahr mit organisiert. In Köln wollten die Paveier mit ihren Gästen wie in den Vorjahren im WDR-Sendesaal und in der Flora sowie in den Kirchen St. Aposteln und St. Adelheid (Neubrück) auftreten. Nun arbeitet man an Ausweichterminen für 2021, für die bereits gekaufte Karten gültig bleiben.

Ähnlich bei den Höhnern, die zum Advent in einem größeren Radius unterwegs sein wollten – von Aachen bis Oberhausen, von Trier bis Siegen. In Köln wollten Hennig Krautmacher und Co zweimal im Maritim spielen. All das geht in diesem Jahr nicht. Festhalten wollen die Höhner an ihrem Advent-Mitspielkonzert im Dom. Das soll am 6. Dezember (Sonntag) von 14.30 bis 16 Uhr stattfinden – allerdings ohne Publikum.

Wer mit den Höhnern musizieren will – gespielt und gesungen werden 13 Lieder –, muss das diesmal von zu Hause aus machen. Ex-Hohn Janus Fröhlich wird das Zusammenspiel über einen Livestream des Domradios dirigieren. Anmelden kann man sich online.

Aktueller Inzidenzwert ist nicht aussagekräftig

10.31 Uhr: Zwar gibt das Land NRW und die Stadt Köln den Inzidenzwert am Montagmorgen mit 75,4 an, dieser Wert ist zunächst jedoch nicht aussagekräftig. Während es normal ist, dass in den Angaben vom Montagmorgen noch nicht alle Neuinfektionen erfasst sind, weil nicht alle Werte vom Wochenende an die entsprechenden Ämter geleitet wurden, sieht es an diesem Montagmorgen so aus, als seien für Köln noch gar keine Zahlen vom Sonntag verarbeitet worden. Somit würde die Inzidenz mit einem fälschlichen Nullwert vom Sonntag berechnet. Das Landeszentrum für Gesundheit war am Morgen für Nachfragen noch nicht erreichbar. Die aktuellen Zahlen werden von uns gemeldet, sobald verfügbar.

Nachtrag: Die Stadt Köln erklärt dazu: „Die Daten für den 19. Oktober 2020 wurden an das LZG übermittelt. Leider hat das LZG die gemeldeten Zahlen noch nicht eingearbeitet/ausgewertet. Dieses gilt nicht nur für die Inzidenzzahl sondern auch für die Anzahl der bestätigten Fälle sowie die Kölner Todesfälle.“

Kölner Inzidenzwert bei auf 75,4

8 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln ist von Sonntag auf Montag von 83,7 auf 75,4 gesunken. Das hat die Stadt Köln am Montagmorgen bekanntgegeben. Sie bezieht sich damit auf den Stand des Landeszentrums fürs Gesundheit (LZG) vom 19. Oktober um 0 Uhr. Wieviele der tatsächlichen Infektionen vom Wochenende in diesem Stand erfasst sind, ist noch unklar. Die Gesundheitsämter melden Neuinfektionen über die Wochenenden immer mit zeitlicher Verzögerung.

  • Sonntag, 18. Oktober

Stadt verlängert Verweilverbot auf dem Brüsseler Platz

18.39 Uhr: Wie die Stadt Köln am Sonntag mitteilte, wird das Verweilverbot auf dem Brüssseler Platz bis einschließlich zum 2. November 2020 verlängert. Das Verbot gilt täglich von 18 Uhr bis 6 Uhr.

Ausgenommen von dem Verweilverbot sind die genehmigten Außengastronomieflächen und der Bereich des Kinderspielplatzes. Seit Monaten ist der Platz wegen Corona gesperrt.

Aktuell 1183 Kölnerinnen und Kölner infiziert

17.45 Uhr: Mit Stand heute gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 6.893. (Vortag 6.744) bestätigten Corona-Virus-Fall. 118 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 30 auf der Intensivstation.

Dem Gesundheitsamt wurde keine weitere verstorbene Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, gemeldet. Bislang sind damit 132 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Aktuell sind 1.183 Kölnerinnen und Kölner mit dem Corona-Virus infiziert.

Nur vereinzelt Verstöße gegen Sperrstunde

17.32 Uhr: In der Nacht auf Sonntag stellte der Ordnungsdienst bei seinen Kontrollen im Kölner Stadtgebiet fest, dass angesichts der Vielzahl der neuen Regelungen oftmals Verunsicherung herrscht. Es gab aber nur sehr vereinzelt Verstöße gegen die Sperrstunde. Von 23 bis 6 Uhr gilt die Sperrstunde und auch ein Alkoholverkaufsverbot,  darüber hinaus gilt an Wochenenden (Freitag 20 Uhr bis Montag 6 Uhr) ein Verkaufsverbot von Alkohol an Hotspots. Generell gilt von 22 bis 6 Uhr ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum.

Inzidenzzahl in Köln steigt auf 83,7

9.25 Uhr: Die Inzidenzzahl ist mit Stand Sonntagmorgen in Köln stark angestiegen. Nach Angaben der Stadt Köln liegt sie aktuell bei 83,7. Am Samstag lag sie noch bei 78,7. Die Zahl der Infizierten wird mit 1.122 angegeben. Während weiterhin 107 Menschen stationär behandelt werden, liegt die Zahl der Todesfälle bei 132.

  • Samstag, 17. Oktober

Zweites Tennis-Turnier findet ohne Zuschauer statt

13.30 Uhr: Auch das zweite Tennis-Turnier in Köln in der kommenden Woche wird ohne Publikum ausgetragen. Das bestätigte Veranstalter Edwin Weindorfer im Rahmen der Auslosung am Samstag. „Wir werden auch die zweite Woche ohne Zuseher spielen. Es gibt leider für uns keine andere Möglichkeit zur Zeit. Wir wollen, dass die zwei Wochen in Köln wirklich sicher über die Bühne gehen“, sagte Weindorfer.

Seit Mittwoch wird bereits das erste von zwei ATP-Turnieren in Köln ohne Zuschauer fortgesetzt. An den ersten beiden Tagen der Veranstaltung hatten noch wenige Hundert Zuschauer in die Halle kommen dürfen.

Nachdem Köln jedoch aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen als Risikogebiet deklariert worden ist, hatten die zuständigen Gesundheitsbehörden eine Reduzierung auf maximal 250 Besucher angeordnet. Daraufhin entschieden sich die Turnier-Verantwortlichen, für die erste Woche ganz auf Zuschauer zu verzichten, hatten zunächst aber noch auf ein Publikum für die zweite Woche gehofft. „Es ist natürlich schade, wenn man jetzt 10.000 Tickets zurückerstatten muss, aber das ist Realität“, sagte Weindorfer. 

Inzidenzzahl liegt bei 78,7

12.30 Uhr: Die Zahl der aktuell Infizierten in Köln steigt weiter. Derzeit sind in der Stadt 1122 Menschen mit dem Virus infiziert. Der bisherige Höchsttand lag im April bei 1007 Fällen.

Die Inzidenzzahl ist ebenfalls auf nun 78,7 gestiegen. Dies ist die Anzahl der Personen, die sich in Köln durchschnittlich je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den letzten sieben Tagen mit Corona infiziert haben. Grenzwerte für Einschränkungen im öffentlichen Leben sind bei 35 und 50 Personen pro 100.000 Einwohnerinnen/Einwohnern erreicht.

  • Freitag, 16. Oktober

Sperrstunde ab 23 Uhr in Köln

15.15 Uhr: Nach der Sitzung des Krisenstabs am Freitag hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker über neue Entscheidungen informiert. Die Sperrstunde, die für die Gastronomien in Köln ursprünglich zwischen 1 und 6 Uhr gelten sollte, wird auf 23 Uhr vorgezogen, darüber hinaus gilt an Wochenenden (Freitag 20 Uhr bis Montag 6 Uhr) ein Verkaufsverbot von Alkohol an Hotspots und ein generelles Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum ab 22 Uhr. „Wir müssen der Vorgabe folgen“, sagte Reker. 

Zahl der Infizierten erreicht Rekordwert – Bürger geben falsche Daten an

15.00 Uhr: Die Zahl der aktuell Infizierten in Köln hat einen Rekordwert erreicht. Derzeit sind in der Stadt 1074 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 204 mehr als am Vortag. Der bisherige Höchsttand lag im April bei 1007 Fällen.

Laut Reker lassen sich 40 Prozent der Neuinfektionen in Köln nicht nachverfolgen, weil viele nicht wüssten, wo sie sich infiziert haben und weil falsche Angaben gemacht würden.

Zudem gibt es einen neuen Todesfall in Köln. Ein 73-jähriger Mann, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde, ist gestorben. Er litt unter Vorerkrankungen. 111 Menschen werden derzeit im Krankenhaus behandelt. Insgesamt haben sich bisher 6.588 Menschen in Köln angesteckt. 

Kölner sollen am 11.11. zu Hause singen

12.30 Uhr: Die TV-Show „Kölle singt“, die in den vergangenen Jahren mit einigen Tausend kostümierten Jecken im Palladium aufgezeichnet worden war, wird in diesem Jahr in den WDR-Studios aufgenommen. Und da die gesamte Session ja nicht ausfällt, sondern anders und ungewohnt daher kommt, heißt das Motto der Show zum Karnevals-Auftakt deshalb ohne Zuschauer rund um die Fernsehkameras nun auch „11.11. – Köln singt zohus“ (22.15 Uhr, WDR-Fernsehen und in der Mediathek). 

Inzidenzwert steigt auf 75,4

8.04 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln ist am Freitag auf 75,4 gestiegen – am Donnerstag hatte der Wert noch bei 69,4 gelegen. Das teilte die Stadt Köln am Freitagmorgen mit. Die Zahl gibt an, wie viele Personen sich in den vergangenen sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben. Der Wert wird als wesentliche Quelle zur Beurteilung des Pandemiegeschehens genutzt.

Wie viele Personen aktuell mit dem Virus infiziert sind, ist am Freitagmorgen noch unklar. Am Donnerstag registrierte die Stadt 921 Fälle. 132 Personen sind in Köln an den Folgen des Virus gestorben.

  • Donnerstag, 15. Oktober

Hänneschen sagt Vorstellungen ab

18.15 Uhr: Das Hänneschen-Theater hat alle Vorstellungen des Abendstücks „D’r Rhing erop, d’r Rhing erav“ bis zum 31. Oktober abgesagt. Die Puppenspiele begründen den Schritt mit der neuen Coronaschutzverordnung, die am vorigen Dienstag in Kraft getreten ist. „Veranstaltungen und Versammlungen sind nur mit einem Fünftel der normalen Kapazität der Zuschauer zulässig“, heißt es darin. „Bei gleichzeitiger Vorgabe, dass der Mindestabstand trotz besonderer Rückverfolgbarkeit eingehalten werden muss, könnten wir also nur knapp die Hälfte der Zuschauer unterbringen, die Karten gekauft haben“, teilt das Hänneschen-Theater mit. Die Vorstellungen des Kinderstücks „Klassefahrt noh’m Drachefels“ werden hingegen weiterhin aufgeführt.

Aktuell 921 Infizierte in Köln

15.38 Uhr: In Köln ist eine weitere Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, gestorben. Der 84-jährige Mann litt unter Vorerkrankungen. Bislang ist das der 131. Todesfall in der Stadt. 

Auch die Zahl der Infizierten ist erneut gestiegen. Aktuell gibt es 921 registrierte Fälle, am Vortag waren es 858. 115 Personen werden im Krankenhaus behandelt, 27 davon auf der Intensivstation. Insgesamt haben sich in Köln bisher 6384 Menschen angesteckt. Die Inzidenzzahl liegt bei 69,2.  

Dehoga reicht Klage gegen Stadt Köln ein

14.50 Uhr: Der Hotel- und Gaststättenverband Nordrhein (Dehoga) hat am Donnerstag Klage gegen die Stadt Köln eingereicht. Hintergrund ist die verhängte Sperrstunde von 1 bis 6 Uhr für Restaurants, Kneipen und Bars. 

Geschäftsführer Christoph Becker sagte gegenüber dem „Express“: „Wir wollen mit der exemplarischen Klage eines Gastronomen ein Zeichen setzen und haben vorläufigen Rechtsschutz bei Gericht beantragt. Mit der Sperrstunde stellt die Politik eine ganze Branche an den Pranger und macht uns mit haftbar für diese Pandemie. Das darf nicht sein.“

Stadt meldet weiteren Todesfall

7.14 Uhr: Die Inzidenzzahl ist mit Stand Donnerstagmorgen leicht gesunken. Nach Angaben der Stadt Köln liegt sie aktuell bei 69,2. Am Vortag lag sie bei 70,4. Die Zahl der Infizierten wird weiterhin als 858 angegeben. Während weiterhin 113 Menschen stationär behandelt werden, ist die Zahl der Todesfälle von 130 auf 131 gestiegen.

  • Mittwoch, 14. Oktober

Zahl der Infizierten in Köln steigt

15.40 Uhr: Die Zahl der aktuell Infizierten in Köln hat, nachdem sie zuletzt gesunken war, wieder einen Sprung nach oben gemacht. Aktuell sind 858 Menschen in Köln infiziert, am Vormittag waren es laut Stadt noch 724. Die Inzidenzzahl liegt bei 70,4.

Auch die Zahl der Patienten im Krankenhaus ist innerhalb eines Tages von 100 auf 113 gestiegen, 27 werden auf der Intensivstation behandelt. Dem Gesundheitsamt wurden drei weitere verstorbene Personen, die positiv getestet wurden, gemeldet: ein 90-Jähriger, eine 87-Jährige und ein 77-Jähriger, alle mit Vorerkrankungen.

Viele Betroffene kennen Ansteckungsquelle nicht

14.39 Uhr: In zahlreichen Fällen wissen Betroffene und Gesundheitsämter nicht, wo sich die Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben. „In rund 40 Prozent der Fälle wissen wir nicht, wo sich die positiv getesteten Personen angesteckt haben“, sagte der Leiter des Kölner Gesundheitsamts, Johannes Nießen, am Mittwoch. Die Infektionsquellen in der Millionenstadt liegen ihm zufolge in 40 Prozent der Fälle im Bereich der sozialen Kontakte, bei 10 Prozent im Arbeitsumfeld und 10 Prozent seien auf Reisen oder andere Gründe zurückzuführen.

Die Infektionsketten seien schwer nachvollziehbar, wenn bei 40 Prozent der Betroffenen die Quelle nicht bekannt sei, betonte Nießen. „Das ist ein wichtiger Knackpunkt an der ganzen Sache.“ Die Corona-Warnapp werde offenbar wenig genutzt. Zudem sei die Bereitschaft gering, ehrlich Auskunft zu geben. „Wir fragen schon genauer hinterher, aber die Leute sind nicht immer sehr zugewandt, es erreichen uns oft nur halbe Wahrheiten, oder es wird ganz verschwiegen, wo man sich aufgehalten hat.“

Stadt unterstützt Livespielstätten in Köln erneut

14.00 Uhr: Die Stadt Köln hat einen zweiten Nothilfefonds für Livemusikspielstätten aufgelegt. Mit weiteren 600.000 Euro soll die Szene in der Corona-Krise unterstützt werden.

Die Förderkriterien orientieren sich an dem ersten Hilfsprogramm, das im Juni 2020 gemeinsam von Stadt und Klubkomm e.V. entwickelt wurde. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Inzidenz steigt auf mehr als 70

9.10 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln ist von Dienstag auf Mittwoch von 66,0 auf 70,4 gestiegen. Das hat die Stadt Köln bekanntgegeben. Seit Dienstag wurden 124 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gezählt. Die Zahl der aktuell Infizierten bleibt jedoch weiterhin bei 724. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie nachgewiesen 6246 Menschen in Köln mit dem Virus infiziert. 130 Menschen sind gestorben: Das sind drei Todesfälle mehr, als noch am Vortag bekannt waren.

  • Dienstag, 13. Oktober

100 Kölner wegen Corona im Krankenhaus

17 Uhr: Die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus in Köln ist innerhalb eines Tages von 91 auf 100 gestiegen, davon werden 29 auf der Intensivstation betreut. Derzeit sind in Köln offiziell 724 Menschen mit dem Virus infiziert, am Vortag waren es 737. Die Inzidenzzahl liegt aktuell bei 66,0. 

Bislang gibt es in der Stadt insgesamt 6122 bestätigte Corona-Fälle. 

Sperrstunde für Gastronomie in Köln

15.15 Uhr: In Köln gilt ab Mittwoch für die Gastronomie bis auf weiteres eine Sperrstunde ab 1.00 Uhr, das hat die Stadt am Dienstagnachmittag bestätigt. Die NRW-Landesregierung hatte am Montag einen Erlass für alle Kommunen herausgegeben, der die Corona-Maßnahmen im Land vereinheitlichen soll. Ab der Marke von 50 Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohner in sieben Tagen sollen die Kommunen auch Sperrstunden verhängen. Köln liegt weit über dieser Marke.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker sagte dazu: „Ich freue mich, dass wir mit dem Erlass des Landes nun landeseinheitliche Regeln haben. Ich appelliere an das Verantwortungsbewusstsein aller Kölnerinnen und Kölner, keine großen Feiern durchzuführen oder daran teilzunehmen, um die in einigen Bereichen wiedergewonnene Normalität nicht zu gefährden. Das Essen oder Beisammensein in kleiner Runde in Restaurants und Gaststätten soll möglich sein. Partys und Betriebsfeiern sollten wir jetzt unterlassen.“

Der Hotel- und Gaststättenverband Nordrhein (Dehoga) prüft eine Klage im Eilverfahren gegen die Verhängung der Sperrstunde, wie Geschäftsführer Christoph Becker ankündigte. „Die Vorschrift ist sinnlos, wir haben den Eindruck, die Politik geht konzeptlos vor.“ Betroffen seien von der Sperrstunde vor allem Bars, Diskotheken und Clubs, die viel Geld und Mühe in Hygienekonzepte gesteckt hätten, wie Betriebe in der Altstadt, an den Ringen und im Kwartier Latäng. „Deren Publikum geht vor 23 Uhr gar nicht vor die Tür.“ Die Sperrstunde sei für diese Betriebe mehr als existenzbedrohend. Und die Gäste würden dann mangels anderer Möglichkeiten in Privatwohnungen feiern – wo es keine Hygieneregeln gibt.

Entscheidung über Veranstaltungen und Versammlungen in Köln

Der Krisenstab hat ein generelles Verbot von Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 500 Personen im Außenbereich und 250 Personen in geschlossenen Räumen sowie Begrenzung der zulässigen Teilnehmerzahl auf 20 Prozent der normalen Kapazität des Veranstaltungsortes beschlossen. Beides gilt nicht für Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz sowie von Veranstaltungen und Versammlungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und der Daseinsfür- und vorsorge (insbesondere politische Veranstaltungen von Parteien einschließlich Aufstellungsversammlungen zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen sowie Blutspendentermine) zu dienen bestimmt sind.

Inzidenzzahl in Köln bleibt am Dienstag auf Niveau des Vortages

9.15 Uhr: Nachdem die Stadt Köln am Samstag den Grenzwert von 50 beim sogenannten Inzidenzwert überschritten hat, stieg die Zahl am Montag auf 66,3. Auf etwa dem gleichen Niveau blieb der Wert mit 66,0 laut RKI auch am Dienstagmorgen.

So viele Personen haben sich in den vergangenen sieben Tagen durchschnittlich pro 100.000 Einwohner angesteckt. Der Wert soll das Infektionsgeschehen verdeutlichen, Land und Stadt entscheiden je nach Wert entsprechende Maßnahmen.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 6.122 Kölnerinnen und Kölner (Stand: Dienstagmorgen) mit dem Coronavirus angesteckt.

  • Montag, 12. Oktober

Ordnungsamt: Knapp 6000 Ansprachen wegen Maskenverstößen in der Öffentlichkeit

15.20 Uhr: Das Ordnungsamt hat am Wochenende knapp 5922 Ansprachen wegen Verstößen gegen die neue Maskenpflicht in der Öffentlichkeit registriert, außerdem 91 Ansprachen wegen Verstößen gegen das abendliche und nächtliche Alkoholkonsumverbot. Die meisten Verstöße gegen die Maskenpflicht seien am Samstag auf Schildergasse, Hohe Straße, Breite Straße und Ehrenstraße festgestellt worden, am Sonntag auf der Domtreppe, teilte die Stadt mit.

Aktuell 737 bestätigte Infektionen in Köln

15.00 Uhr: Am Montag ist die Zahl der akut und bestätigt mit dem Coronavirus Infizierten in Köln gegenüber dem Vortag gesunken. Die Stadt meldete 737 Infizierte, am Sonntag waren es noch 792. Am Montag sind die Zahlen üblicherweise leicht niedriger als an den Folgetagen, da sich am Wochenende weniger Menschen testen lassen als unter der Woche.

Inzidenzzahl in Köln steigt weiter: 66,3 am Montagmorgen

10.12 Uhr: Nachdem die Stadt Köln am Samstag den Grenzwert von 50 beim sogenannten Inzidenzwert überschritt, ist die Zahl erneut gestiegen. Am Montagmorgen meldete die Stadt einen Wert von 66,3. So viele Personen haben sich in den vergangenen sieben Tagen durchschnittlich pro 100.000 Einwohner angesteckt. Der Wert soll das Infektionsgeschehen verdeutlichen, Land und Stadt entscheiden je nach Wert entsprechende Maßnahmen.

Aktuell sind in Köln 91 Personen in stationärer Behandlung. 127 Kölnerinnen und Kölner sind an Covid-19 gestorben. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 6.065 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus angesteckt.

  • Sonntag, 11. Oktober

Inzidenzzahl steigt auf 59,7 – Aktuell 792 Infizierte in Köln

15.31 Uhr: In Köln sind aktuell 792 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, das teilte die Stadt Köln am Sonntagnachmittag mit. Dies sind 48 zusätzliche Fälle zum Samstag (744 Infizierte). Am Sonntag ist außerdem ein weiterer Todesfall bekannt geworden, seit Pandemiebeginn sind 127 Kölnerinnen und Kölner an Covid-19 gestorben.

Konkret sind 87 Personen (Samstag: 89) derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, 28 davon auf der Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 59,7 gestiegen, die Stadt hatte bereits am Freitag weitere Maßnahmen angeordnet.

Eine Übersicht der Plätze und Straßen in denen die Maskenpflicht gilt, finden Sie hier:

  • in sämtlichen Fußgängerzonen
  • in den Einkaufsstraßen; darunter
  • Aachener Straße (Innenstadt und Braunsfeld)
  • Bonner Straße (Innenstadt und Bayenthal)
  • Breite Straße
  • Brüsseler Straße
  • Chlodwigplatz
  • Dellbrücker Hauptstraße
  • Deutzer Freiheit
  • Dürener Straße
  • Ehrenstraße
  • Eigelstein
  • Hauptstraße (Rodenkirchen)
  • Höninger Weg (Zollstock)
  • Kalker Hauptstraße
  • Neumarkt
  • Neusser Straße
  • Maastrichter Straße
  • Mittelstraße
  • Porz Zentrum
  • Severinstraße
  • Sülzburgstraße/Berrenrather Straße
  • Venloer Straße
  • Wiener Platz/Frankfurter Straße
  • Zülpicher Straße
  • in der Altstadt
  • auf den Kölner Ringen
  • auf dem Rheinufer linksrheinisch zwischen Mülheimer Brücke und Südbrücke
  • Rheinboulevard/Rheinpromenade rechtsrheinisch

Keine größeren Polizei-Einsätze wegen Corona-Verstößen in Köln

13.20 Uhr: In der ersten Nacht mit verschärften Corona-Einschränkungen für Feiernde in Köln hat die Polizei nicht wegen größerer Verstöße ausrücken müssen. Anders als an vergangenen Wochenenden habe das Ordnungsamt keine Amtshilfe bei Platzräumungen angefordert, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Nach Angaben eines dpa-Fotografen war auf den Partymeilen in der Kölner Innenstadt am Samstag spürbar weniger Betrieb als an den vergangenen, allerdings auch wärmeren Wochenendnächten.

Am Samstag hatte die Stadt Köln mehr als 50 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet und gilt damit neben nun neun weiteren Städten und Kreisen in NRW als Risikogebiet. Die Millionenstadt erließ daher weitergehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens: So darf in Köln auf Straßen und Plätzen ab 22.00 Uhr nun kein Alkohol mehr getrunken werden. An Party-Hotspots gilt an Wochenenden Alkohol-Verkaufsverbot. Partys wurden auf 25 Teilnehmer begrenzt.

Die Ordnungsbehörden in Köln hatten angekündigt, die Einhaltung der Regeln auf den Feiermeilen zu kontrollieren und Menschen zunächst erstmal auf Fehlverhalten hinweisen zu wollen. „Wir holen nicht die Keule raus“, sagte ein Sprecher der Stadt. Eine Bilanz des Einsatzes des Ordnungsamtes sollte erst am Montag vorliegen.

Inzidenzzahl steigt weiter

8.41 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln ist am Wochenende noch einmal deutlich gestiegen. Nachdem sie am Samstag bei 54,8 lag, gibt die Stadt sie am Sonntag mit 59,7 an. Demnach sind 744 Menschen in Köln nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert. 89 Patienten werden stationär behandelt. Die Zahl der insgesamt seit März gezählten Infektionen steigt auf 5954. Seit Freitag ist zudem eine weitere infizierte Person gestorben, die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 127. Nähere Angaben zu der Person wurden zunächst nicht gemacht.

  • Samstag, 10. Oktober

In diesen Straßen in Köln gilt Maskenpflicht

14.00 Uhr: In Köln gelten seit Freitag neue Corona-Regeln: Dazu gehört eine Maskenpflicht an stark belebten Orten, eine Verschärfung des Kontaktverbots und ein nächtliches Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen. Das gab Oberbürgermeisterin Henriette Reker bekannt. Auch im Kölner Zoo gilt seit Samstag eine Maskenpflicht. Seit Samstagmorgen gilt die Stadt mit einem Inzidenzwert von 54,8 als Risikogebiet.

Eine Übersicht der Plätze und Straßen in denen die Maskenpflicht gilt, finden Sie hier:

  • in sämtlichen Fußgängerzonen
  • in den Einkaufsstraßen; darunter
  • Aachener Straße (Innenstadt und Braunsfeld) 
  • Bonner Straße (Innenstadt und Bayenthal)
  • Breite Straße
  • Brüsseler Straße
  • Chlodwigplatz
  • Dellbrücker Hauptstraße
  • Deutzer Freiheit
  • Dürener Straße
  • Ehrenstraße
  • Eigelstein
  • Hauptstraße (Rodenkirchen)
  • Höninger Weg (Zollstock)
  • Kalker Hauptstraße
  • Neumarkt
  • Neusser Straße
  • Maastrichter Straße
  • Mittelstraße
  • Porz Zentrum
  • Severinstraße
  • Sülzburgstraße/Berrenrather Straße
  • Venloer Straße
  • Wiener Platz/Frankfürter Straße
  • Zülpicher Straße
  • in der Altstadt
  • auf den Kölner Ringen
  • auf dem Rheinufer linksrheinisch zwischen Mülheimer Brücke und Südbrücke
  • Rheinboulevard/Rheinpromenade rechtsrheinisch

Inzidenzwert bei 54,8 – Stadt überschreitet Warnstufe

8.00 Uhr: Die Stadt Köln hat in der Corona-Pandemie die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten und gilt damit als Risikogebiet. Das nordrhein-westfälische Landeszentrum Gesundheit gab den Wert für die Millionenstadt am Samstag mit 54,8 an. Die Kölner Stadtverwaltung hatte das Überschreiten der Schwelle erwartet und deshalb von diesem Samstag an bereits zahlreiche Einschränkungen für das öffentliche Leben angeordnet.

Auf Straßen und Plätzen darf abends ab 22 Uhr kein Alkohol mehr konsumiert werden. An den Wochenenden gilt an Party-Hotspots ein Verkaufsverbot für Alkohol. Außerdem dürfen sich nur noch bis zu fünf Personen aus verschiedenen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen – bisher waren es zehn. In Fußgängerzonen müssen die Menschen Masken tragen. Eine Sperrstunde wie in Berlin werde zunächst aber nicht eingeführt, hatte Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) am Freitag betont.

20201027-RAK-KeineFeierAmElftenElften-010 © Csaba Peter Rakoczy 20201027-RAK-KeineFeierAmElftenElften-010

Zudem wurde die Personenzahl bei Feiern beschränkt: Bei privaten Feiern in angemieteten Räumen sind künftig höchstens 25 Personen erlaubt. „Von Feiern in der eigenen Wohnung raten wir dringend ab“, hatte Reker gesagt. Mehr als zehn Personen sollten dort nicht zusammenkommen.

In Köln war die 50er-Marke bei den Neuansteckungen nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit im März und April schon zweimal überschritten worden - damals wurde diesem Indikator aber noch keine so große Bedeutung beigemessen.

  • Freitag, 9. Oktober

Stadt verhängt Alkoholverbot und Maskenpflicht auf Einkaufsstraßen

15.30 Uhr: In der Stadt gilt fortan auch an stark belebten Orten wie hoch frequentierten Einkaufsstraßen die Maskenpflicht. Außerdem gab OB Henriette Reker am Freitag auch eine Verschärfung des Kontaktverbots und ein nächtliches Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen bekannt. Mehr lesen Sie hier

684 akut und bestätigt Infizierte in Köln

15.10 Uhr: Die Zahl der in Köln akut und bestätigt mit dem Coronavirus infizierten Kölner ist am Freitag noch einmal gestiegen. Sie liegt nun bei 684, am Donnerstag war sie von 502 auf 606 angestiegen. Den Inzidenzwert gibt die Stadt am Freitagnachmittag mit 49,8 an. 84 Infizierte werden aktuell im Krankenhaus behandelt. Außerdem ist ein weiterer Patient in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung in Köln gestorben. Die Stadt gab damit am Freitag den insgesamt 126. Todesfall bekannt. 5.726 Kölner haben sich seit Pandemie-Beginn mit dem Virus infiziert.

Stadt informiert auf Pressekonferenz

14.30 Uhr: Angesichts der zuletzt stark gestiegenen Corona-Fallzahlen informiert die Stadt über das weitere Vorgehen. OB Henriette Reker sowie Vertreter von Gesundheitsamt und Feuerwehr treten am Nachmittag vor die Presse. Zuletzt stand eine Verschärfung der Corona-Regeln zur Eindämmung der Pandemie im Raum.

Inzidenzzahl in Köln steigt auf 49,8

9.07 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln ist am Freitag auf 49,8 gestiegen. Ab einem Wert von 50 müssen laut NRW-Landesregierung härtere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ergriffen werden. Die Stadt gab den Wert am Freitagvormittag unter Berufung auf das Landeszentrum Gesundheit NRW an. Der Wert gibt die Anzahl der Personen an, die sich in Köln durchschnittlich je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den letzten sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben.

Wie viele Personen am Freitag in Köln akut und bestätigt mit dem Virus infiziert sind, ist noch nicht bekannt. Bis Donnerstag waren 606 akute Infektionen gemeldet worden.

  • Donnerstag, 8. Oktober

Zahl der aktuell Infizierten steigt um mehr als 100

15.33 Uhr: In Köln sind derzeit offiziell 606 Menschen mit dem Coronavirus infiziert – das sind 104 mehr als noch am Vortag. Die Stadt bestätigte am Donnerstagnachmittag den 5592. Corona-Fall. 79 der Infizierten befinden sich aktuell in stationärer Quarantäne im Krankenhaus. Die Inzidenzzahl, die angibt, wie viele Personen sich durchschnittlich je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Corona infiziert haben, liegt bei 45,4.Die Stadt hat angekündigt, ab einem Grenzwert von 50 weitere Schutzmaßnahmen durchzusetzen.

Inzidenzzahl in Köln steigt auf 45,5

11.03 Uhr: Die Stadt Köln gibt am Donnerstagvormittag die Inzidenzzahl mit 45,5 an. So viele Menschen haben sich in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert. Der Grenzwert für weitere, härtere Schutzmaßnahmen liegt bei 50.

Die Stadt meldet derzeit noch den Stand vom 7. Oktober, nachdem 502 Menschen akut infiziert sind. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie demnach 5592 Kölnerinnen und Kölner angesteckt. 

  • Mittwoch, 7. Oktober

Keine Partys am 11.11.

18.00 Uhr: Nach dem Runden Tisch Karneval im Rathaus am Dienstagabend konkretisieren sich die Planungen der Stadt für die Sessionseröffnung. Oberbürgermeisterin Henriette Reker machte für die Stadtverwaltung deutlich, dass es am 11.11. keine Partys und keine Feiermöglichkeiten auf den Plätzen und Straßen geben wird. Es werde sich nicht lohnen, nach Köln zu kommen. Daher sind seitens der Verwaltung derzeit keine Straßensperrungen geplant, öffentliche Toiletten werden nicht zur Verfügung gestellt, da gar nicht erst der Raum für Ansammlungen geschaffen werden soll. Der 11.11. soll ein ganz normaler Werktag sein. Sollte es dennoch zu Ansammlungen kommen, werden diese von den Behörden konsequent aufgelöst.

Bestehen bleibt aber das Glasverbot, um damit etwa den privaten Transport von Glasflaschen in Bollerwagen unterbinden zu können. Einzelhandelsbetriebe wie Kioske und Supermärkte wird die Verwaltung kurzfristig kontaktieren, um sie für eine Schließung oder einen Verzicht auf den Verkauf von Alkohol zu gewinnen. Weitere Maßnahmen sollen geprüft werden: Dazu gehören Verweilverbote, Alkoholverkaufs- und Konsumverbote. Je nach Infektionslage schließt die Oberbürgermeisterin auch eine Sperrstunde nicht aus. Alle Maßnahmen sollen durch eine Öffentlichkeitskampagne begleitet werden, die an die Feierwilligen in und außerhalb von Köln das Signal senden soll, dass es am 11.11. keine Party in Köln geben wird.  

Inzidenzzahl bei 39,6 – 502 Kölner infiziert

15.45 Uhr: Derzeit sind 502 Kölner akut und bestätigt mit dem Coronavirus infiziert, das sind 21 mehr als am Vortag. Damit liegt die Zahl der Kölner, die sich bestätigt seit Pandemie-Beginn angesteckt haben, bei 5449. Die Inzidenzzahl liegt bei 39,6, wie die Stadt mitteilte. Das ist die Anzahl der Personen, die sich in Köln durchschnittlich je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Corona infiziert haben. 73 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 20 auf der Intensivstation. Dem Gesundheitsamt wurde eine weitere verstorbene Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, gemeldet. Es handelt sich um einen 77-jährigen Patienten mit diversen Vorerkrankungen. Bislang sind damit 125 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben.

​14 infizierte Bewohner in Pflegeeinrichtungen

15.15 Uhr: Wie im gesamten Stadtgebiet, so steigen auch die Corona-Infektionszahlen in den Kölner Pflegeheimen. Am Dienstag gab es einer Statistik der Stadt zufolge in 16 Einrichtungen 14 positiv getestete Bewohnerinnen und Bewohner sowie zehn infizierte Mitarbeiter. Eine Ausgehsperre sei bislang in keiner der Einrichtungen verhängt worden, sagte eine Sprecherin. Virologen rechnen damit, dass in der kalten Jahreszeit auch die Infektionszahlen in den Alten- und Pflegeheimen stark ansteigen könnten – was zu höheren Auslastungen der Intensivstationen der Krankenhäuser führen könnte. Derweil stößt das Gesundheitsamt auch bei den Tests in den Heimen offenbar an Kapazitätsgrenzen. Nachdem eine Mitarbeiterin in einem Kölner Heim positiv getestet worden war, wurden auch zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner getestet – warten aber laut Angehörigen seit vier Tagen auf ihr Testergebnis. Tests von Heimbewohnern würden mit „hoher Priorität behandelt“, teilt die Stadt hierzu mit. Nach 48 bis 72 Stunden erhielten die Getesteten in der Regel ein Ergebnis. Ein Rückstau bei Abstrich-Proben sei dem Gesundheitsamt nicht bekannt. Bei den noch nicht vorliegenden Testergebnissen „handelt es sich offenbar um einen Einzelfall“.

  • Dienstag, 6. Oktober

Corona-Pandemie beschleunigt Digitalisierung

Als eines der „wichtigsten schulpolitischen Ziele“ der Landesregierung bezeichnet Yvonne Gebauer die digitale Bildung. Das digitale Lernen habe aber auch Grenzen – gerade, wenn es um die Vermittlung von Werten und Orientierung gehe. Die Ministerin für Schule und Bildung eröffnete am Montagabend die „Pädagogische Woche“ des Erzbistums Köln, die in diesem Jahr den digitalen Wandel zum Schwerpunkt hat.

Infizierte in Köln © Stadt Köln Infizierte in Köln

Analoges und digitales Lernen betrachtet die Kölner FDP-Politikerin nicht als Gegensätze: „Die Zukunft des Unterrichts wird sich im Zusammenspiel von digital und analog gestalten“. Ohne verlässliche digitale Ausstattung sei erfolgreicher Unterricht kaum noch denkbar – „in Corona-Zeiten, aber auch darüber hinaus“.

Für Schulen, Schüler und Schülerinnen gebe es dafür inzwischen viel Unterstützung. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Mittel bei den Schulen ankommen.“ Corona habe vieles beschleunigt: „Die Pandemie bietet die Möglichkeit, neue Perspektiven einzunehmen.“

Länderspiel gegen Türkei mit maximal 300 Zuschauern

16.12 Uhr: Beim Länderspiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei, das am Mittwoch, 7. Oktober, im Rhein-Energie-Stadion stattfindet, werden maximal 300 Fans zugelassen. Das teilte die Stadt am Dienstagnachmittag mit. Grund dafür sei der zu hohe Inzidenzwert von aktuell 38,6 – dieser überschreite nach wie vor den Schwellwert von 35.

Inzidenzzahl leicht gesunken – weitere Person verstorben

15.56 Uhr: Dem Kölner Gesundheitsamt ist eine weitere Person gemeldet worden, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben ist. Dabei handele es sich laut Stadt um einen 83 Jahre alten Mann mit diversen Vorerkrankungen. Bislang sind damit 124 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. 

Aktuell sind in Köln offiziell 481 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Stadt bestätigte am Dienstagnachmittag den 5377. Fall – das sind 49 mehr als noch am Vortag. Die Inzidenzzahl, die aussagt, wie viele Personen sich in Köln durchschnittlich je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen infiziert haben, ist von 38,8 auf 38,6 gesunken. Dennoch liegt sie weiterhin über dem Schwellenwert von 35.

70 der aktuell Infizierten befinden sich in stationärer Quarantäne im Krankenhaus, 17 davon auf der Intensivstation.

Corona-Grenzwert zu hoch für Fans bei Türkei-Spiel

12.38 Uhr: Der Corona-Grenzwert in Köln lag am Dienstag nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen bei 38,6. Damit sind nach der gültigen Corona-Schutzverordnung die vom Deutschen Fußball-Bund angestrebten 9200 Stadionbesucher beim Länderspiel am Mittwoch gegen die Türkei nicht zulässig. Die Grenze dafür liegt bei durchschnittlich 35 mit Corona infizierten Personen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Eine offizielle Entscheidung der lokalen Behörden gab es zunächst aber nicht.

Auch der Re-Start der Nationalmannschaft im September nach zehnmonatiger Corona-Pause war in Stuttgart gegen Spanien (1:1) und in Basel gegen die Schweiz (1:1) ohne Zuschauer erfolgt. Für das erste Länderspiel mit der Zulassung von Zuschauern hatte der DFB für eine Austragung in Köln angekündigt, 9200 Freitickets zu verteilen.

Die europäische Fußball-Union (UEFA) hatte eine Stadionauslastung von bis zu 30 Prozent für möglich erklärt. Letztlich entscheidet über die teilweise Stadionöffnung aber das regionale Gesundheitsamt.

  • Montag, 5. Oktober

Inzidenzzahl auf 38,8 gestiegen – 410 akut Infizierte

17.10 Uhr: Auf dem Gebiet der Stadt sind derzeit 410 Menschen akut und bestätigt mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenzzahl, die aussagt, wie viele Personen sich in Köln durchschnittlich je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen infiziert haben, liegt am Montagnachmittag bei 38,8 und damit weiterhin über dem Schwellenwert von 35. 70 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 19 auf der Intensivstation, teilte die Stadt mit. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie nun 5328 Kölner mit dem Virus infiziert.

Letzte große öffentliche Veranstaltung am 11.11. abgesagt

16 Uhr: Jetzt ist auch die letzte große öffentliche Veranstaltung zur Sessionseröffnung am 11.11. abgesagt worden: Die Große von 1823 hat ihren „Kölschen Countdown“, die traditionell Familien-kompatible Feier am Tanzbrunnen, auf den 11.11.2021 verschoben. „Aufgrund einer neuen Beschränkung der Stadt Köln auf Veranstaltungen mit maximal 1000 Teilnehmern, müssen wir trotz Erfüllung der Hygieneauflagen den geplanten Countdown verschieben“, heißt es in ein Mitteilung der Karnevalsgesellschaft. „Natürlich blutet unser jeckes Herz, aber der aktuelle Verlauf der Krise lässt keine andere Entscheidung zu.“ Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Damit schließt sich die KG den anderen Festkomiteegesellschaften an. Man will ein Zeichen setzten. „Wer Karneval liebt, sollte am 11.11. zu Hause bleiben“, hatte sich Ralph Schlegelmilch, Präsident der Willi-Ostermann-Gesellschaft, bei der Absage der Feier auf dem Heumarkt gewünscht. Diese wird als reine TV-Aufzeichnung des Bühnenprogramms ohne Publikum in der Wagenhalle des Festkomitees stattfinden.

  • Sonntag, 4. Oktober

Verstöße gegen Corona-Richtlinien nehmen in Köln deutlich zu

16.51 Uhr: Bei großangelegten Kontrollen an den Bahnhöfen Köln-Süd und Hansaring haben Ordnungsamt, Deutsche Bahn und Bundespolizei in der Nacht auf Sonntag zahlreiche Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. 172 Reisende bekamen Bußgelder, weil sie die Mund-Nase-Bedeckung gar nicht oder falsch aufgesetzt hatten. Jeder Verstoß kostet 150 Euro.

Seit der ersten Corona-Schutzverordnung vom 23. März hat die Stadt Köln bis Ende September insgesamt 6323 Verstöße gegen die Bestimmungen in der Stadt geahndet und dadurch ungefähr 430.000 Euro an Bußgeld eingenommen. In knapp mehr als der Hälfte der Fälle hätten Kölner das Ansammlungs- und Kontaktverbot ignoriert, teilte die Stadt mit.

Es folgten Verstöße gegen die Maskenpflicht und gegen das zeitweise geltende Verbot, Spiel- und Sportplätze zu betreten. Mitarbeiter des Ordnungsamtes stellen fest, dass der Ton ihnen gegenüber bei Kontrollen deutlich rauer geworden ist. „Den Menschen reißt viel leichter der Geduldsfaden“, sagte ein Mitarbeiter dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, der die Kontrolleure in einer Nachtschicht begleitet hat.

In den sieben größten deutschen Städten sind laut „Welt am Sonntag“ zusammen bislang mehr als 30.000 Corona-Bußgeldverfahren eingeleitet worden, das entspricht etwa drei Millionen Euro an Strafgeldern. Die meisten Verstöße seien in Hamburg (11 000) und München (9000) geahndet worden.

Zwei weitere Todesfälle in Köln – Inzidenzzahl liegt bei 37,4

15.31 Uhr: In Köln sind zwei weitere Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Dies teilte die Stadt am Sonntag mit, Details zu den Personen sind noch unklar. Somit sind nun in Köln seit Pandemiebeginn 123 Todesfälle bestätigt.

Die Inzidenzzahl ist in Köln am Sonntag wieder gestiegen, nachdem sie von Freitag auf Samstag leicht gesunken war. Der Wert liegt nun bei 37,4 und ist ausschlaggebend für die Einschränkungen während der Corona-Pandemie. Aktuell infiziert sind in Köln 503 Personen, 31 weniger als am Samstag. 70 Patienten befinden sich in stationärer Behandlung, sieben mehr als am Samstag.

In Köln gibt es außerdem 64 sogenannte Indexfälle an Kölner Schulen und Kitas. Als Indexfall wird eine Person beschrieben, von der eine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ausgeht. In Köln gibt es insgesamt 297 Schulen mit 152.049 Schülerinnen und Schülern, 685 Kitas mit 41.986 Kita-Kindern und 918 Tagespflegepersonen beziehungsweise Großtagespflegestellen, die 3.397 Kinder betreuen, teilte die Stadt am Sonntag mit.

Inzidenzzahl von Freitag auf Samstag leicht gesunken

10.41 Uhr: Laut der Stadt Köln ist die Inzidenzzahl von Freitag auf Samstag leicht gesunken. Am Samstag lag sie bei bei 35,9, am Tag zuvor bei 36,9.

Den offiziellen Angaben nach waren am Samstag 534 Menschen in Köln bestätigt mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle auf 5217. 63 Patienten befinden sich in stationärer Behandlung. Weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona wurden nicht gemeldet.

  • Samstag, 3. Oktober

Maskenkontrolltag in Köln

10.15 Uhr: Der Verband „Nahverkehr Rheinland“ kontrolliert am Samstag verstärkt die Maskenpflicht in Zügen und auf Bahnhöfen im Kölner Stadtgebiet. Nicht nur in den Zügen, Bussen und Bahnen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, sondern auch in den Fahrzeugen. Auch das Ordnungsamt der Stadt Köln ist an den Kontrollen beteiligt. Seit dem 12. August droht bei Verstößen ein Bußgeld von 150 Euro.

  • Freitag, 2. Oktober

497 Kölner akut und bestätigt infiziert

16.30 Uhr: Auf dem Gebiet der Stadt sind derzeit 497 Menschen akut und bestätigt mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenzzahl, die aussagt, wie viele Personen sich in Köln durchschnittlich je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen infiziert haben, liegt bei 36,9. 66 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 19 auf der Intensivstation, teilte die Stadt mit. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie nun 5146 Kölner mit dem Virus infiziert.

Der städtische Corona-Krisenstab hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, dass ab einer Inzidenzzahl von 35 bei Veranstaltungen im Innenraum wie Konzerten, Kino-Vorstellungen und anderen Kulturveranstaltungen am Sitzplatz eine Maske getragen werden muss. Den Ausschluss von Zuschauern im Stadion beim Fußball-Bundesliga-Derby 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach hat die Stadt nun offiziell bestätigt. Veranstaltungen mit weniger als 1000 Besuchern wurden durch das Gesundheitsamt genehmigt.

Zudem hat der Krisenstab beschlossen, das Verweilverbot für den Bereich Brüsseler Platz bis einschließlich 18. Oktober 2020 zu verlängern. Das Verweilen ist täglich in der Zeit von 18 bis 6 Uhr untersagt, ausgenommen von dem Verbot sind die genehmigten Außenplätze von Bars und Restaurants und der Kinderspielplatz.  

Inzidenzwert für Köln steigt auf 36,9 – Derby findet ohne Fans statt

8.30 Uhr: Der 7-Tage-Inzidenzwert in Köln liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG NRW) am Freitagmorgen bei 36,9. Der Wert, der angibt, wie viele neue Corona-Fälle es innerhalb einer Woche bezogen auf 100.000 Einwohner gibt, lag am Donnerstag noch bei 40,0.

Da die kritische Marke für ein Spiel mit Zuschauern im Stadion bei einem Inzidenzwert von 35 liegt, ist klar, dass es beim Derby des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag, 15.30 Uhr, keine Fans auf den Rängen geben kann. Eine offizielle Bestätigung durch das Kölner Gesundheitsamt lag den Verantwortlichen des 1. FC Köln am Freitagmorgen aber noch nicht vor. 

Die Stadt hatte auf die erhöhten Inzidenzwerte reagiert und in Absprache mit dem Land eine Höchstgrenze für private Feiern festgelegt. Zudem sollten Zusammentreffen mit mehr als 25 Personen im privaten Raum vermieden werden. An anderen Veranstaltungen dürfen seit Donnerstag maximal 1000 Gäste teilnehmen.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte am Mittwoch gesagt, die Kennzahl am Freitag sei für eine Fan-Zulassung entscheidend. 

  • Donnerstag, 1. Oktober

Private Feiern: Maximal 50 Personen in Köln zugelassen

17.55 Uhr: Die Stadt hat am Donnerstag aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen eine Höchstgrenze von 50 Gästen für private Feiern wie Hochzeiten, Taufen, Geburtstage und Jubiläen festgelegt. Diese Verfügung sei in Absprache mit dem Land getroffen worden, teilte die Stadt mit. An sämtlichen anderen Veranstaltungen dürfen fortan maximal 1000 Gäste teilnehmen. Außerdem appelliert die Stadt, ein Zusammentreffen von mehr als 25 Personen im privaten Raum zu vermeiden.

Ob diese Einschränkung allerdings auch für Stadionbesuche beim 1. FC Köln gilt, ist weiterhin unklar. Die Kölner empfangen am Samstag Borussia Mönchengladbach zum Derby (15.30 Uhr) und laut Landesrichtlinie könnten bis zu 9200 Fans im Stadion Platz finden. Grünes Licht dafür geben müssen die Kölner Gesundheitsbehörden.

Das Sportmagazin „Kicker“ berichtet am Donnerstagabend, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) das für kommenden Mittwoch angesetzte Test-Länderspiel gegen die Türkei mit Zuschauern in Köln plant.

484 Kölner aktuell bestätigt infiziert

15.40: In Köln sind derzeit 484 Menschen akut und bestätigt mit dem Coronavirus infiziert. Damit sind bis heute 5057 bekannte Infektionen gemeldet, teilte die Stadt online mit. Die Inzidenzzahl liegt laut Landeszentrum Gesundheit bei 36,4. Dies bedeutet, dass sich in Köln durchschnittlich 36,4 Personen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Corona infiziert haben. 64 Kölner befinden sich derzeit in stationärer Behandlung. Zudem meldete die Stadt am Donnerstag den 121. Todesfall.

Ordnungsamt kontrolliert Listen in Bars und Restaurants

12 Uhr: Seit Donnerstag gilt die neue Corona-Schutzverordnung des Landes, darunter sind auch hohe Bußgelder für Restaurant-Gäste, die falsche oder unvollständige Angaben in Kontaktlisten machen. Das Kölner Ordnungsamt hat angekündigt, das stichprobenmäßig zu kontrollieren. 

Inzidenzwert in Köln laut RKI über Schwellenwert

11.00 Uhr: Die Corona-Inzidenzzahl in Köln liegt laut Robert-Koch-Institut über dem ersten Schwellenwert für Einschränkungen von Feiern in Gaststätten und Publikum bei Fußballspielen. Der Wert von 36,4 lag am Donnerstag oberhalb der Marke von 35 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Bei den RKI-Zahlen kann es allerdings eine Zeitverzögerung durch den Meldeweg geben. Die Kommunen verfügen über aktuelle Daten als erste, sie können damit möglicherweise schon wieder neuere Werte ausweisen als das RKI. Auf der Website der Stadt Köln sind am Vormittag noch keine aktuellen Werte veröffentlicht worden.

Dennoch sieht es aktuell schlecht für das Derby des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach aus. Die Kölner empfangen die Borussen am Samstag, 15.30 Uhr, im Rheinenergie-Stadion. Das Spiel könnte nun doch wie das Spiel gegen Hoffenheim zwei Wochen zuvor ohne Fans stattfinden. Allerdings ist für eine Entscheidung das Infektionsgeschehen am Tag vor dem Spiel entscheidend, also am Freitag. Die Stadt Köln hat bislang noch keinen Beschluss bekannt gegeben.

  • Mittwoch, 30. September

Inzidenzzahl liegt bei 34,4 

Am Mittwoch hat das städtische Gesundheitsamt laut einer Mitteilung insgesamt 4984 Infektionen mit dem Coronavirus in Köln gezählt. Das sind 46 mehr im Vergleich zu Dienstag. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Köln damit aktuell bei 34,4. Aktuell sind 449 Kölnerinnen und Kölner mit dem Virus infiziert. 56 Personen sind aktuell mit Covid-19-Erkrankungen in Krankenhäusern untergebracht, 19 davon liegen auf Intensivstationen. Zwei weitere Personen starben an oder mit der Lungenkrankheit Covid-19. Damit steigt die Zahl der Todesfälle insgesamt auf 120. 

1. FC Köln erwartet Fan-Entscheidung der Stadt Köln zum Derby gegen Borussia Mönchengladbach

12.31 Uhr: Derby mit oder ohne Fans im Stadion? Der 1. FC Köln erwartet am Donnerstag eine Antwort des Kölner Gesundheitsamts bezüglich des Fan-Zugangs ins Rheinenergie-Stadion. Die Kölner empfangen Borussia Mönchengladbach am Samstag, 15.30 Uhr, zum Derby. Laut Corona-Richtlinie des Landes könnten bis zu 9200 Fans im Rheinenergie-Stadion Platz finden.

Lesen Sie hier weitere Informationen zum Thema Fans im Stadion.

Ob die Anhänger jedoch tatsächlich live zuschauen dürfen, hängt jedoch von der sogenannten 7-Tage-Inzidenz ab, der durchschnittlichen Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Der Wert lag in Köln am Dienstag bei 33,8. Ab einem Wert von 35 dürfen keine Zuschauer ins Stadion. Bereits der Saisonauftakt gegen Hoffenheim zog die Stadt die Notbremse, das Spiel fand ohne Zuschauer statt, der Inzidenzwert lag bei 34,8.

Und selbst wenn es am Donnerstag eine Zusage seitens der Stadt Köln gibt, könnte der Zugang für Fans ins Stadion bis zum Wochenende noch gekippt werden, sollte sich der Wert drastisch verändern. Die finale Entscheidung trifft das Land NRW. Ob die Entscheidung wie am ersten Spieltag erst am Vorabend des Spiels fallen könnte, ließ eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ gegenüber offen.

  • Dienstag, 29. September

Reker will in Köln Corona-Ampel einführen

15.45 Uhr: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich am Dienstag zu einer möglichen Corona-Ampel geäußert, die festlegen würde, auf welche Maßzahlen es ankommt und welche Auflagen beim Überschreiten bestimmter Schwellenwerte gelten. „Die Idee ist richtig und kann viel dazu beitragen, dass die Akzeptanz für Maßnahmen und Einschränkungen in den Herbst-Monaten nicht verloren geht", sagte Reker. Die Ampel solle neben den bloßen Infektionen auch weitere Indikatoren berücksichtigen, etwa die Auslastung der Intensivbetten, die Rückverfolgung von Infektionen oder den Anteil der positiven Ergebnisse bei den Tests. 

Derzeit sind offiziell 446 Kölner mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenzzahl liegt bei 33,8. 57 Personen müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, 19 davon auf der Intensivstation. Bislang gab es in Köln seit dem Ausbruch der Pandemie 4938 Corona-Fälle. 

Maskenkontrolltag in Köln

13.50 Uhr: Nicht nur in den Bussen und Bahnen gilt die Maskenpflicht, auch in den Bahnhöfen, an Bahnsteigen und Haltestellen in Köln müssen Mund und Nase bedeckt werden. Um die Einhaltung dort zu gewährleisten, werden der Nahverkehr Rheinland (NVR) und das Ordnungsamt der Stadt Köln am kommenden Samstag, 3. Oktober, an verschiedenen Bahnhöfen Kontrollen durchführen.

Seit dem 12. August droht bei Verstößen ein Bußgeld von 150 Euro.

  • Montag, 28. September

Weitere Absagen für den 11.11.

16.45 Uhr: Die Absagen von offiziellen Veranstaltungen rund um die Sessionseröffnung gehen weiter. Jetzt haben auch die Lanxess-Arena und die Gastspieldirektion Otto Hofner ihren  traditionellen Sessionsauftakt unter dem Motto „Immer wieder kölsche Lieder“ abgesagt und vom 14. November 2020 auf den 13. November 2021 verschoben. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Auch die von den neun Traditionskorps (TK) angedachte „Arena-Now“-Veranstaltung am 11.11. wird nicht stattfinden.  TK-Sprecher Armin Hoffmann nennt Rücksichtnahme auf die Willi-Ostermann-Gesellschaft als Grund: „Der 11.11. ist deren Tag.“ Deren Sessionseröffnung auf dem Heumarkt findet dieses Jahr nur als TV-Aufzeichnung des Bühnenprogramms in der Wagenbauhalle am Maarweg statt – ohne Zuschauer. Auch das Programm der Großen von 1823 am Tanzbrunnen muss wohl auf 2021 verlegt werden.

Zahl der Infizierten ist wieder leicht rückläufig — Inzidenzzahl bei 34,0

16.00 Uhr: Sowohl Inzidenzzahl als auch die Zahl der Infizierten ist gegenüber Sonntag wieder leicht zurückgegangen. Mit Stand Montagnachmittag meldete die Stadt 456 aktuell infizierte Personen (Sonntag: 471). Davon befinden sich 52 Patienten in stationärerer Behandlung. Die Inzidenzzahl liegt bei 34,0, gegenüber 34,4 am Sonntag. Am Freitag lag sie allerdings noch bei 28,8.

Insgesamt gibt es damit 4896 bestätigte Corona-Infektionen in Köln. Dem Gesundheitsamt wurde keine weitere verstorbene Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, gemeldet. Bislang sind damit 118 Kölner in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

  • Sonntag, 27. September

471 Kölner nachweislich mit Corona infiziert

21.25 Uhr: Die Zahl der akut und bestätigt mit dem Coronavirus Infizierten Kölner liegt am Waktuell bei 471 (Stand Sonntagnachmittag). Am Vortag lag sie bei 461. Somit gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 4858. bestätigten Corona-Fall. Die Inzidenzzahl liegt in Köln laut Landeszentrum für Gesundheit aktuell bei 34,4. Damit ist sie über das Wochenende wieder deutlich gestiegen, nachdem sie am Freitag bei 28,8 lag.

53 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Behandlung. Dem Gesundheitsamt wurde keine weitere verstorbene Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, gemeldet. Bislang sind damit 118 Kölner in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

  • Samstag, 26. September

Rund 1000 Menschen demonstrieren in Köln gegen Corona-Maßnahmen

16.30 Uhr: Der Marsch der „Initiative Querdenken“ im Anschluss an die Demonstration auf der Deutzer Werft ist nach Angaben der Polizei friedlich geblieben. Die Teilnehmer gingen über über die Brücken im Bogen zurück nach Deutz, wo die Abschlusskundgebung stattfand. 

14.30 Uhr: An der Deutzer Werft in Köln haben am Samstag rund 1000 Menschen bisher friedlich gegen die Corona-Maßnahmen und die Maskenpflicht demonstriert. Die „Initiative Querdenken“, der Organisator der Veranstaltung, und die Polizei sprachen beide von „mehreren Hunderten“. Nach Beginn der Demonstration lichteten sich die Reihen, weil zunehmend Regen einsetzte. Am Nachmittag soll ein Protestzug durch die Stadt ziehen.

  • Freitag, 25. September

Inzidenzzahl deutlich auf 28,8 gesunken

16.40 Uhr: Die Inzidenzzahl ist erstmals wieder deutlich unter 30 auf nunmehr 28,8 gesunken. Das bedeutet, dass sich im Durchschnitt der vergangenen sieben Tage 28,8 Personen auf 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben. Insgesamt gibt es mit Stand Freitagnachmittag 4.691 bestätigte Fälle (Vortag:  4.649). 409 Menschen sind aktuell infiziert, davon befinden sich 49 Patienten in stationärer Behandlung.  Dem Gesundheitsamt wurde keine weitere verstorbene Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, gemeldet. Bislang sind damit 118 Kölner in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Aktuell gibt es 59 Indexfälle an Schulen und Kitas. In Köln gibt es insgesamt 297 Schulen mit 152.049 Schülerinnen und Schülern, 685 Kitas mit 41.986 Kita-Kindern und 918 Tagespflegepersonen beziehungsweise Großtagespflegestellen, die 3.397 Kinder betreuen.

  • Donnerstag, 24. September

452 Kölner akut infiziert

16.00: Die Zahl der akut und bestätigt mit dem Coronavirus Infizierten Kölner ist zu Donnerstag um 19 auf 452 gestiegen. Somit gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 4.649. bestätigten Corona-Fall. Die Inzidenzzahl liegt in Köln laut Landeszentrum für Gesundheit aktuell bei 32,0. 49 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 19 auf der Intensivstation. Dem Gesundheitsamt wurde keine weitere verstorbene Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, gemeldet. Bislang sind damit 118 Kölner in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

  • Mittwoch, 23. September

Weiterer Kölner Weihnachtsmarkt abgesagt

17.00 Uhr: Zu den bisherigen Absagen von Kölner Weihnachtsmärkten kommt eine weitere hinzu. Auch der „Markt der Engel“ auf dem Neumarkt fällt aus. Dies teilte Veranstalterin Britta Putzmann am Mittwochnachmittag mit. „Wir wollten keine voreilige Entscheidung treffen und die weitere Entwicklung abwarten. Immerhin können sich die Situationen in der Pandemie schnell ändern. Aber nun ist klar: Wir können am Neumarkt den Zustrom der Besucher zum Weihnachtsmarkt und somit lange Schlangen vor den Eingängen nicht verhindern. Zutrittsbegrenzungen, Einbahnstraßensysteme, Maskenpflicht und Registrierungen, die ein Hygienekonzept beinhalten müsste, sind für kleinere oder dezentrale Märkte denkbar, aber nicht für zentrale Touristenmagnete, wie es der Markt auf dem Neumarkt ist.“

Die Betreiber wollten zudem nicht das Risiko eingehen, „dass Infektionen während des Weihnachtsmarktes zu einer spontanen Untersagung führen. Der Ausfall des Marktes ist sowohl für die Standbetreiber, die Stadt Köln und besonders für uns ein herber Verlust.“ Britta und Herbert Putzmann haben die „CityProjekt Veranstaltungs-GmbH“, die den „Markt der Engel“ betreibt, erst zu Beginn des Jahres übernommen. 

Neuer Todesfall in Köln – Inzidenzzahl sinkt

16.25 Uhr: Dem Kölner Gesundheitsamt ist am Mittwoch eine weitere gestorbene Person gemeldet worden, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Weitere Informationen zu dem Todesfall liegen derzeit nicht vor. Bislang sind damit 118 Kölner, die positiv getestet wurden, gestorben. 

Derzeit sind in Köln offiziell 433 Menschen mit dem Virus infiziert. 54 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 19 auf der Intensivstation. Die Inzidenzzahl liegt in Köln laut Landeszentrum für Gesundheit aktuell bei 33,3.

Insgesamt haben sich seit dem Ausbruch der Pandemie bisher 4596 Personen Bürger angesteckt. 

Neues Coronavirus-Testverfahren in Köln

14.26 Uhr: In Köln soll zeitnah ein neues Corona-Testverfahren an den Start gehen. Die Rachenspülung soll einfacher und angenehmer als der Nasen-Rachen-Abstrich sein. Patienten müssen lediglich mit einer Salzwasserlösung gurgeln. 

Das neue Verfahren hat das Kölner Gesundheitsamt gemeinsam mit dem Labor. Dr. Wisplinghoff geprüft. Weitere Informationen kündigt die Stadt für kommenden Freitag an.

  • Dienstag, 22. September

Weiterer Todesfall in Köln – Stadt kündigt Konsequenzen an

16.30 Uhr: In Köln ist eine weitere Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, gestorben. Der 97-jährige Mann litt laut der Stadt unter Vorerkrankungen. Damit ist die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 117 gestiegen.

Die Inzidenzzahl beträgt derzeit 34,4, am Vortag lag sie bei 34,73. Sollte sie an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 35 liegen, hat die Stadt Konsequenzen angekündigt. Der Krisenstab hat am Dienstag eine Reihe von Einschränkungen beschlossen, die in diesem Fall gelten sollen. So wäre das Tragen eines Mund- und Naseschutzes beim Besuch von Kulturveranstaltungen verpflichtend und private Feiern dürften mit nur noch maximal 75 Personen stattfinden. 

Außerdem soll die neue „Steuerungsgruppe Veranstaltungen“ künftig  Empfehlungen und Regeln für Veranstalter aktualisieren und diese auch beraten. Die Leitung übernimmt Gesundheitsdezernent Harald Rau. Für den Fall, dass die Stadt Köln wegen steigender Infektionszahlen eine Genehmigung für eine Veranstaltung widerrufen muss, soll der Veranstalter darüber grundsätzlich 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn informiert werden.

In Köln sind derzeit offiziell 415 Menschen mit dem Virus infiziert. 54 Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon 18 auf der Intensivstation. Bislang haben sich insgesamt 4519 Kölner angesteckt. 

Reker wendet sich an die Kölner

Oberbürgermeisterin Henriette Reker appelliert an die Kölner: „Oberbürgermeisterin Henriette Reker unterstrich: „Ob Einschränkungen nötig werden, haben die Kölnerinnen und Kölner durch ihr Verhalten selbst in der Hand. Sollten die Infektionszahlen steigen, werden wir nicht darum herum kommen, auf nach dem Lockdown wieder liebgewonnene Freiheiten erneut zu verzichten. Ich appelliere an die Vernunft der Kölnerinnen und Köln, sich wieder konsequenter an die Schutz- und Hygieneregeln zu halten!“ Das Ordnungsamt wird verstärkt die Einhaltung der nach wie vor geltenden Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum kontrollieren.“

  • Montag, 21. September

Zahl der bestätigten Fälle in Köln steigt auf 4503

16.27 Uhr: Das Gesundheitsamt Köln meldet am Montag 31 offiziell bekannte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle in Köln auf 4503 an. Während am Sonntag noch 460 Kölner an dem Virus erkrankt waren, sank die Zahl der aktuell Infizierten heute auf 436. Die Inzidenzzahl, die angibt, wie viele Personen sich in den letzten sieben Tagen pro 100 000 Einwohner angesteckt haben beträgt derzeit 34,73. Am Freitag lag dieser Wert noch bei 31,04 und stieg am Sonntag auf 36,75 an. Angesichts der steigenden Infektionszahlen kündigt die Stadt an, die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen stärker zu kontrollieren.

Aktuell liegen 57 Personen in Köln mit Covid-19 im Krankenhaus, davon 17 auf der Intensivstation. Bislang sind 116 Kölner mit dem Virus gestorben.

  • Sonntag, 20. September

460 Kölner sind aktuell mit Corona infiziert

18.58 Uhr: Die Zahl der aktuell am Corona-Virus Erkrankten steigt weiter an: Am Sonntagnachmittag waren 460 Kölnerinnen und Kölner als infiziert registriert. In den vergangenen sieben Tagen haben sich im Schnitt 36,75 Personen je 100.000 Einwohnern angesteckt. Am Freitag betrug der Wert noch 31,04. Da ab einer Inzidenzzahl von 35 Veranstaltungen mit vielen Menschen untersagt werden können, hatte die Stadt Zuschauer bei Großveranstaltungen kurzfristig unterbunden. Dem Gesundheitsamt wurde am Sonntag eine weitere verstorbene Person gemeldet, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden war. Bislang sind 116 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle liegt bei 4472.

  • Samstag, 19. September

Konzert der Ehrlich Brothers ist abgesagt

7.45 Uhr: Der geplante Auftritt der Ehrlich Brothers am Sonntagabend in der Kölner Lanxess-Arena findet nicht statt. Hintergrund sind die gestiegenen Corona-Infektionszahlen in der Stadt. Der für Samstag auf 34,8 gestiegene Inzidenz-Wert hatte bereits dazu geführt, dass das Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim am Samstag ohne Zuschauer stattfinden muss. Bislang liegt der Lanxess-Arena noch kein Schriftstück der Stadt Köln vor, man geht nach Aussage von Tomasz Grenke, Leiter Kommunikation der Arena, aber fest von einer Absage aus.

Die Show in Düsseldorf am Samstagabend findet laut Veranstalter jedoch wie geplant statt.

  • Freitag, 18. September

Inzidenzzahl liegt bei ​34,8

20.45 Uhr: Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen Abend ergibt sich für den am Samstag maßgeblichen 7-Tages-Zeitraum eine Wocheninzidenz von 34,8, wie die Stadt Köln mitteilt. Der aktualisierte Datenstand für den am Freitag maßgeblichen 7-Tageszeitraum ergibt aufgrund der im Meldeprozess typischen Nachmeldungen einen Wert von 35,2.

Inzidenzzahl in Köln bei über 30

16.33 Uhr: Die Inzidenzzahl in Köln steigt weiter an. Derzeit liegt sie bei 31,04. Dies bedeutet, dass sich in den vergangenen sieben Tagen durchschnittlich 31,04 Personen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner mit Corona infiziert haben. Der Grenzwert wäre bei 50 erreicht. 

Derzeit sind in Köln offiziell 369 Personen mit dem Virus infiziert. 52 Infizierte werden im Krankenhaus behandelt, davon 16 auf der Intenstivstation. Bislang konnten 3.816 Personen wieder aus der Quarantäne entlassen werden. 

Rund ein Viertel der aktuell Infizierten sind Reiserückkehrer. Zudem stellt das Gesundheitsamt fest, dass Kontaktpersonen häufiger als in der Vergangenheit zu Indexfällen, also positiv Getesteten, werden. Kleinere Infektionsausbrüche gab es innerhalb mehrerer größerer Familien und bei privaten Feiern. Viele Infizierte geben bei den „Corona-Detektiven“ des Gesundheitsamtes an, nicht zu wissen, wo sie sich angesteckt haben könnten. Oberbürgermeisterin Henriette Reker appelliert: „Es ist wichtig, dass infizierte BBürger dem Gesundheitsamt vollständige Angaben machen, wo sie sich aufgehalten haben. Nur so können wir Infektionsherde lokalisieren und eine Ausbreitung des Virus eindämmen. Wer unvollständige oder bewusst falsche Angaben macht, gefährdet alle.“

Aktuell gibt es an 29 Schulen 35 infizierte Schülerinnen und Schüler sowie an acht Schulen neun infizierte Mitarbeitende. Des Weiteren gibt es in einer Kita ein infiziertes Kind, in fünf Kitas fünf Mitarbeitende. Insgesamt 800 Kontaktpersonen stehen derzeit unter Quarantäne.

Reker empfiehlt Mund- und Nasenschutz auch auf der Straße

14.50 Uhr: Auf einer Pressekonferenz der Stadt Köln hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Freitag eine Empfehlung für das Tragen von Mund- und Nasenschutz im öffentlichen Raum ausgesprochen. Gemeint seien damit laut Reker Orte wie Fußgängerzonen oder Warteschlangen, aber auch Straßen, auf denen viele Menschen unterwegs seien.

Unterlagen die Corona-Fallzahlen im August noch größeren Schwankungen, zeichne sich seit September eine deutliche Steigerung an, mahnte Reker. Deswegen werde darüber nachgedacht, die gelockerten Kontaktbeschränkungen wieder zu verschärfen. 

Derzeit dürfen sich bis zu zehn Leute im öffentlichen Raum treffen. Sind es mehr, dürfen die Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten stammen.

  • Donnerstag, 17. September

Inzidenzzahl in Köln steigt auf knapp 30

15.30 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist seit gestern um 20 auf nunmehr 372 gestiegen. Nach Angaben der Stadt liegt die Inzidenzzahl bei 29,48 — gegenüber 27,63 am Vortag. Dies bedeutet, dass sich in den vergangenen sieben Tagen durchschnittlich 29,48 Personen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner mit Corona infiziert haben. Der Grenzwert wäre bei 50 erreicht. 

Damit gibt es mittlerweile 4260 bestätigte Corona-Fälle in Köln, 54 mehr als am Vortag. Davon gelten 3773 als geheilt aus der Quarantäne entlassen. 35 Menschen befinden sich in stationärer Behandlung, davon zwölf auf der Intensivstation. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei 115.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „ Wie viele andere Städte auch, müssen wir in Köln ein steigendes Infektionsgeschehen beobachten. Köln ist bisher relativ gut durch die Pandemie gekommen. Dazu hat auch der sehr verantwortungsvolle Umgang der Kölnerinnen und Kölner geführt. Ich appelliere erneut an uns alle, nicht nachzulassen. Wir müssen uns weiterhin an die Abstands- und Hygieneregelungen halten. Nur so werden wir ohne weitere Einschränkungen leben können. Das muss es uns allen wert sein, eigenverantwortlich diese Regeln zu befolgen. Es liegt in unserer Hand, wie der weitere Verlauf sein wird.“

  • Mittwoch, 16. September

Zahl der Corona-Infizierten in Köln steigt​

15.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Köln steigt weiter. Derzeit sind offiziell 352 Menschen erkrankt. 36 Personen befinden sich in stationärer Behandlung, davon zwölf auf der Intensivstation. Die Inzidenzzahl liegt bei 27,63. 

Insgesamt haben sich in Köln bisher 4206 Menschen mit dem Virus angesteckt, als geheilt konnten bislang 3.739 Bürger wieder aus der Quarantäne entlassen werden.

Seit Dienstag gilt eine neue Corona-Testverordnung. Mit ihr ändern sich die Vorgaben für Rückkehrende aus Nicht-Risikogebieten. Wenn sie sich testen lassen, ist das nun kostenpflichtig. Tests sind in den Praxen der niedergelassenen Ärzte und – mit Überweisung des Hausarztes – direkt in den Laboren möglich.

Kölner Südstadtzug abgesagt

14.20 Uhr: Nachdem bereits die Veedelzüge in Zollstock und Ehrenfeld (hier lesen Sie mehr) abgesagt worden sind, haben nun auch die Verantwortlichen des Südstadtzuges in Köln mitgeteilt, dass der Zug coronabedingt nicht stattfinden wird. Einen kleinen Funken Hoffnung scheinen aber auch sie noch zu haben. „Und wenn sich alles ändert, die Impfung möglich ist, der andere, der fiese Virus nicht mehr kann oder sonst etwas passiert, seid sicher: Wir organisieren den Südstadtzug auch noch zwei Wochen vorher“, heißt es in der Mitteilung. 

  • Dienstag, 15. September

Bestätigt 323 Kölner akut mit dem Coronavirus infiziert

16.00 Uhr: Die Zahl der Kölner, die bestätigt akut mit dem Coronavirus infiziert sind, lag am Dienstag bei 323 – einen mehr als am Montag. Die Zahl der Indexfälle in Köln liegt damit bei 4159, von denen 3721 als geheilt gelten. Außerdem meldete das Gesundheitsamt den 115. Patienten, der in Verbindung mit Covid-19 gestorben ist: Ein 82-Jähriger mit Vorerkrankungen. 34 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, 13 davon auf Intensivstationen. Die Inzidenzzahl in Köln liegt aktuell bei 26,62. 

  • Montag, 14. September

Zahl der Infizierten steigt weiter – 54-Jähriger stirbt mit Covid-19

16.00 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in der Stadt steigt weiter. Am Montag meldete die Stadt 322 aktuell Infizierte – zehn mehr als am Sonntag. Am Freitag hatte das Gesundheitsamt noch 237 Fälle genannt. Die Gesamtzahl aller seit Beginn der Pandemie bestätigten Infektionen in Köln ist am Sonntag auf 4127 gestiegen. 

Beim 114. Todesfall handelte es sich um einen 54-jährigen Kölner mit Vorerkrankungen, wie die Stadt auf Nachfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Montag mitteilte.

  • Sonntag, 13. September

Zahl der Infizierten in Köln steigt auf über 300

17.00 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in der Stadt hat erstmals seit April die Marke von 300 überschritten. Am Sonntag meldete die Stadt 312 aktuell Infizierte – ein deutlicher Anstieg gegenüber Samstag (270). Am Freitag hatte das Gesundheitsamt noch 237 Fälle genannt. Die Gesamtzahl aller seit Beginn der Pandemie bestätigten Infektionen in Köln ist am Sonntag auf 4090 gestiegen. 33 Patienten (Samstag: 37) wurden laut Stadt stationär wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Am Samstag hatte die Stadt den 114. Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. (jp)

  • Freitag, 11. September

​Martinsumzüge in Köln dürfen stattfinden

16.00 Uhr: Der Krisenstab der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am Freitag entschieden, dass die Martinsumzüge in Köln grundsätzlich stattfinden können. Das Gesundheitsamt wird kurzfristig ein Konzept erarbeiten, welche Hygiene- und Schutzregeln dabei zu beachten sind.

Derzeit sind offiziell 237 Personen in Köln an dem Coronavirus erkrankt. 30 Menschen werden im Krankenhaus stationär behandelt, davon elf auf der Intensivstation. Insgesamt haben sich bisher 3975 Personen in Köln mit dem Virus infiziert, 3625 konnten bislang wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 19,71.

  • Donnerstag, 10. September

27 Patienten befinden sich in stationärer Behandlung

17.00 Uhr: In Köln sind derzeit laut Statistik der Stadt 225 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, das sind zwei mehr als am Vortag. 27 Patienten befinden sich in stationärer Behandlung. Insgesamt gibt es damit 3.932 bestätigte Fälle, sieben mehr als gestern. 3.594 gelten als geheilt. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 113. 

Die Inzidenzzahl lag im Berechnungszeitraum vom 3. bis zum 9. September bei 17,69. Dies bedeutet, dass sich durchschnittlich 17,69 Personen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner mit Corona infiziert haben.

  • Mittwoch, 9. September

Zahl der Corona-Infizierten steigt auf 223

17.00 Uhr: In Köln sind derzeit offiziell 223 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Zuletzt waren Ende April so viele Bürger in Köln zeitgleich erkrankt, damals wurden der Stadt 229 aktuelle Fälle gemeldet. 

Noch immer werden 29 Personen im Krankenhaus behandelt, davon zehn auf der Intensivstation. Insgesamt haben sich in Köln seit dem Ausbruch der Pandemie 3925 Menschen infiziert, 3589 konnten bislang wieder aus der Quarantäne entlassen werden. 

Wie es zu den starken Schwankungen der Corona-Fälle in Köln kommt, können Sie hier nachlesen: So haben sich Kölner in den vergangenen Wochen mit Corona angesteckt.

  • Dienstag, 8. September

Neuer Pop-up-Biergarten in Köln

16.00 Uhr: Der Karl-Schwering-Platz an der Dürener Straße wird zum Biergarten-Areal. Die Betreiber des Lindenthaler Winterdorfs haben eine entsprechende Genehmigung bis zum 20. September unter Corona-Auflagen erhalten. Der Sommergarten wird sonntags bis donnerstags von 15 bis 21 Uhr sowie freitags und samstags von 15 bis 22 Uhr geöffnet sein. Eröffnung ist an diesem Freitag um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei, wird aber aufgrund behördlicher Auflagen auf 300 Personen limitiert. 

Zahl der aktuell Infizierten bleibt bei über 200

15.15 Uhr: Die Zahl der aktuell Corona-Infizierten in Köln hat sich in den vergangenen Tagen bei über 200 eingependelt. Am Dienstag waren es offiziell 201 Erkrankte. 29 Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, davon zwölf auf der Intensivstation. Bislang haben sich 3876 Kölner offiziell mit dem Virus infiziert, davon wurden 3562 bereits wieder aus der Quarantäne entlassen. Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 15,01.

Die Zahl der Corona-Fälle an den Kölner Schulen ist gesunken. Aktuell gibt es nach Angaben der Stadt noch Fälle an 15 Schulen. Betroffen sind 15 Schülerinnen und Schüler sowie drei Mitarbeiter. Hinzu kommen Corona-Fälle an vier Kitas mit drei betroffenen Kindern und einer Erzieherin. Darüber hinaus sind aktuell 417 Kontaktpersonen aus dem Kontext Schule und Kita in Quarantäne. Zum Vergleich: Vor zehn Tagen waren es noch 27 Schulen und 31 Schüler und Lehrer mit positivem Corona-Test. Nach Abschaffung der Maskenpflicht zum 1. September hat sich die Pandemielage an den Schulen damit nicht verschärft. Allerdings wird an der Mehrzahl der Schulen weiter freiwillig Maske getragen.

Weihnachtsmarkt in Köln soll stattfinden

13.50 Uhr: Der Hafen- und Weihnachtsmarkt im Rheinhafen soll stattfinden, wenn auch in abgespeckter und anderer Form als in den vergangenen zehn Jahren. Man befinde sich zur Zeit in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt, so Veranstalter Edwin Kroll. Es soll eine Einlasskontrolle geben, damit die Zahl der Besucher überwacht werden kann. Markt- und der Gastronomiebereich werden räumlich getrennt. „Das ist auf dem Rheinauhafen-Gelände sehr leicht möglich, da etwas die Drehbrücke schon eine gegebene Grenze ist. Das ist einfacher als bei den Weihnachtsmärkten auf den großen Flächen.“

Das Angebot wird deutlich kleiner sein als normalerweise. „Für uns als Veranstalter wird sich das am Ende wohl nicht lohnen. Aber wir haben viele Marktleute, mit denen wir inzwischen gut befreundet sind und die in diesem Jahr noch überhaupt nicht arbeiten konnten“, so Kroll. Die Absprachen mit dem Gesundheitsamt seien noch nicht ganz abgeschlossen. „Ab er irgendeine Art von Markt wird es auf jeden Fall geben.“

Auch der Weihnachtsmarkt in der Südstadt soll dieses Jahr stattfinden.

Münsteraner Uni entwickelt Wahlcheck für Kommunalwahl

12 Uhr: Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster hat für die Kommunalwahl am 13. September einen Wahlcheck entwickelt. Der Check orientiert sich am Wahl-O-Maten und hat dieses Instrument mit mehr Antwortmöglichkeiten weiterentwickelt.

Der Kommunalwahlcheck wird erstmalig zu Oberbürgermeister- und Gemeinderats-Wahlen in Köln, Essen, Siegen, Münster und Bielefeld 2020 eingesetzt.

Hier geht es zur Version für die Stadt Köln

20201005-RAK-FestredeYvonneGebauer-008 © Csaba Peter Rakoczy 20201005-RAK-FestredeYvonneGebauer-008
  • Montag, 7. September

Offiziell 213 Infizierte in Köln

15.00 Uhr: Die Zahl der Kölner, die bestätigt akut mit dem Coronavirus infiziert sind, ist bis Montagnachmittag auf 213 gestiegen – am Vortag waren es noch 207. Damit ist bei bisher 3858 Kölnern das Coronavirus nachgewiesen worden, teilte die Stadt mit. 3532 davon wurden als geheilt aus der Quarantäne entlassen. 31 Patienten sind in stationärer Behandlung, 113 Menschen sind in Köln in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

  • Freitag, 4. September

Verweilverbot für Brüsseler Platz verlängert

16.00 Uhr: Das Verweilverbot für den Brüsseler Platz in Köln ist bis zum 4. Oktober verlängert worden. Der Platz werde auch weiterhin zwischen 18 bis 6 Uhr gesperrt bleiben, teilte die Stadt am Freitagnachmittag mit. Das Verbot gilt nicht für die genehmigten Außengastronomien und den Spielplatz.

In Köln sind derzeit offiziell 205 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 28 Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon elf auf der Intensivstation. Seit dem Ausbruch der Pandemie wurden in der Stadt 3780 bestätigte Fälle registiert, bislang konnten 3462 Menschen wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Die Inzidenzzahl liegt aktuell bei 17,69.

Aktuell gibt es an zwölf Schulen Indexfälle – zehn Schüler sowie fünf Mitarbeiter sind infiziert. Außerdem sind drei Kitas betroffen, infiziert sind drei Kinder und eine Mitarbeiterin.363 Kontaktpersonenstehen insgesamt derzeit unter Quarantäne.

  • Donnerstag, 3. September

​Kuckelkorn gegen Generalabsage der Karnevalssession

15.37 Uhr:  87 Prozent der Befragten haben sich dafür ausgesprochen (hier lesen Sie mehr), die Karnevalssession 2020/2021 wegen Corona komplett abzusagen. Dazu sagte der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval (FK), Christoph Kuckelkorn, dem „Kölner Stadt-Anzeiger: „Viele Menschen in NRW, gerade außerhalb der Karnevalshochburgen, setzen Karneval feiern mit großen Partys und dichtem Gedränge gleich. Da ist der Wunsch nach einer Absage in der aktuellen Situation nur all zu verständlich.“ Auch das FK wolle nicht feiern um jeden Preis und empfinde die Gesundheitsprävention als oberstes Gebot.

Dennoch sprach sich Kuckelkorn gegen eine Generalabsage aus: „Der Karneval in Köln ist aber viel differenzierter zu betrachten. Hier gibt es in jedem Bereich der Stadtgesellschaft ganz unterschiedliche Karnevalstraditionen, die sicherlich einzeln auf den Prüfstand gestellt statt pauschal abgesagt werden sollten. Was spricht beispielsweise gegen ein Dreigestirn auf dem Schulhof und die Pänz feiern an den Fenstern und mit Abstand?“ Bis auf Weiteres geht man davon aus, dass die seit Wochen festgelegten Absprachetermine mit der Landesregierung wie geplant nach der Kommunalwahl, wenn auch die Auswirkungen der Reiserückkehrer eingeschätzt werden können, stattfinden werden. Erst dann will das Land Entscheidungen treffen. 

197 Infizierte in Köln

15.11 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, steigt weiter an. Derzeit sind 29 Personen in stationärer Quarantäne, davon zwölf auf der Intensivstation. Aktuell gibt es in der Stadt 197 bestätigte Fälle. Insgesamt haben sich bisher 3742 Menschen infiziert, 3432 konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden. 

Seit dem 20. August 2020 wurde dem Gesundheitsamt kein weiterer Todesfall gemeldet. Bislang sind 113 Menschen in Köln, die positiv auf das Virus getestet wurden, gestorben. 

  • Mittwoch, 2. September

211 Erkrankte in köln

15.20 Uhr: Die Zahl der aktuell infizierten in Köln ist erneut gestiegen. Laut der Stadt sind derzeit 211 Menschen infiziert. 27 Personen müssen im Krankenhaus stationär behandelt werden, davon zwölf auf der Intensivstation. 

Bisher gab es in Köln insgesamt 3715 bestätigte Corona-Fälle. 3391 Menschen sind bereits wieder aus der Quarantäne entlassen worden. Die Inzidenzzahl liegt aktuell bei 17,32.

  • Dienstag, 1. September

Zahl der Corona-Infizierten in Köln steigt weiter an

16 Uhr: In Köln sind derzeit 209 Menschen offiziell mit dem Coronavirus infiziert. Am Vortag waren es 204 Menschen. 24 Personen müssen im Krankenhaus behandelt werden, davon neun auf der Intensivstation. Bisher gibt es in der Stadt seit dem Ausbruch der Pandemie insgesamt 3693 bestätigte Corona-Fälle, 3371 Bürger gelten bereits wieder als geheilt und wurden aus der Quarantäne entlassen. Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 16,58.

Seit dem 20. August 2020 wurde dem Gesundheitsamt kein weiterer Todesfall gemeldet. Bislang sind 113 Menschen in Köln, die positiv auf das Virus getestet wurden, gestorben. 

  • Montag, 31. August

Zahl der offiziell Infizierten steigt wieder auf mehr als 200

17 Uhr: Die Zahl der Kölner, die bestätigt akut mit dem Coronavirus infiziert sind, ist erneut auf mehr als 200 gestiegen. Am Montagnachmittag waren 204 Patienten akut infiziert, teilte die Stadt mit, am Vortag waren es noch fünf weniger. Zuletzt war die Zahl am 19. August mit 206 etwas höher. Damit ist die Gesamtzahl der bestätigten Kölner Fälle auf 3670 gestiegen, 3353 davon wurden als geheilt aus der Quarantäne entlassen. Weiterhin sind 22 Patienten in stationärer Behandlung, 113 Menschen sind in Köln in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

  • Sonntag, 30. August

Mehr Infizierte, aber nur wenig schwer Erkrankte

17.15 Uhr: Die Zahl der Kölner, die zurzeit mit dem Corona-Virus infiziert sind, ist übers Wochenende angestiegen. Am Sonntag meldete die Stadt 199 Erkrankte, am Freitag waren es noch 175. Insgesamt haben sich somit seit März 3636 Kölner infiziert. Bemerkenswert: Obwohl die Zahl der aktuell Infizierten seit Mitte Juli von rund 100 auf fast 200 angestiegen ist, bleibt die Zahl der Schwererkrankten sehr konstant auf niedrigem Niveau. In der vergangenen Woche gingen die Zahlen der stationär Behandelten sogar weiter zurück. Zurzeit befinden sich 22 Patienten mit Corona-Virusinfektion im Krankenhaus. Zum Vergleich: Zur Hochzeit der Pandemie Anfang April waren es über 150.

Zur Durchsetzung der Corona-Regeln waren der städtische Ordnungsdienst und die Polizei am vergangenen Wochenende in Kölns Ausgehvierteln unterwegs. Mehrere Feiern und andere größere Ansammlungen von Menschen wurden aufgelöst. Nach Angaben der Stadt bereiten ihr illegale Partys, so genannte „Secret Raves“, zunehmende Probleme. Sie würden gegen die Nachtruhe und gegen Corona-Regeln verstoßen. Ein Treffpunkt zum Feiern sei die Südbrücke in Poll. In Niehl wurden drei Open-Air-Partys aufgelöst und Ordnungsverfahren eingeleitet. Am Kalscheurer Weiher wurde eine Geburtstagsfeier mit 150 Jugendlichen beendet.

Die Bereitschaftspolizei meldete in der Nacht zu Samstag drei überfüllte Gaststätten; am Ring wurde ein Club geschlossen, in dem 200 Leute im Keller gefeiert hatten. Nach Angaben des Besitzers hat es sich um eine private Veranstaltung gehandelt. Auch im Studentenviertel wurden mehrere Verfahren eingeleitet, weil mutmaßlich gegen die Corona-Schutzverordnung verstoßen wurde. So müssen auch zwei Kioske mit Strafen rechnen. Einige, die wegen zu geringer Abstände auf der Straße angesprochen wurden, hätten sich „uneinsichtig“ gezeigt, so die Stadt. Auch an der Venloer Straße auf Höhe des Stadtgartens habe man nach der Beschwerde eines Bürgers wieder eingreifen müssen. „Versammlungen“ seien aufgelöst worden. Die Restaurant-Betreiber wurden zum Schließen ihrer Außengastronomie gezwungen, weil die Sperrzeit überschritten war. Zahlreiche Kölner Gastronomen fordern seit Wochen, dass sie wegen der Folgen der Corona-Regeln länger geöffnet haben dürfen. Dies könnte aus ihrer Sicht auch ein Beitrag dazu sein, die Ansammlungen auf den Straßen zu reduzieren.

An den privaten und konfessionellen Schulen der Stadt ist es weiterhin unklar, wie es nach der Ankündigung des Landes zur Aufhebung der Maskenpflicht im Unterricht weiter geht. Die Schulleiterin des katholischen Irmgardis-Gymnasiums hat die Eltern und Schüler darüber informiert, dass es bis auf weiteren bei der Maskenpflicht auch im Unterricht bleibt. Nur in „Stillarbeitsphasen“, bei Klassenarbeiten und während festgelegter „Maskenpausen“ dürfe die Maske abgenommen werden. Der Träger der katholischen Schulen – das Erzbistum Köln – will die Begründung des Landes abwarten, um dann eine einheitliche Regelung für seine Schulen festzulegen. Die Kirche ist in Köln der Träger von drei Gymnasien, einer Realschule, der Domsingschule und eines Berufskollegs, im ganzen Bistum sind es 30 Schulen. (fra)

Versammlung auf dem Hohenzollernring aufgelöst

12.50 Uhr: Die Polizei Köln hat in der Nacht auf Sonntag eine nicht angemeldete Versammlung in der Kölner Innenstadt aufgelöst. Im Anschluss stellten die Einsatzkräfte die Identitäten von 29 Personen fest und erteilten ihnen Platzverweise.

Die Versammlungsteilnehmer hatten am Samstagabend gegen 18 Uhr unter dem Motto „Systemwandel statt Klimawandel“ den Hohenzollernring in Höhe der Kunstskulptur „Ruhender Verkehr“ in beide Richtungen blockiert. Zunächst hielten sich die Demonstranten an die Auflagen der Polizei. Als sie später die Rettungswege für Einsatzkräfte sperrten, löste der Einsatzleiter nach mehrfacher Ankündigung die Versammlung gegen 1.15 Uhr auf. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz.

  • Samstag, 29. August

Deutlich mehr aktuell Infizierte in Köln

17.14 Uhr: Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist am Samstag sprunghaft angestiegen. Aktuell sind 209 Menschen mit dem Virus infiziert, teilte die Stadt Köln am Samstag mit. Am Freitag und den Tagen zuvor lag der Wert zwischen 170 und 175 aktuell Infizierten in Köln. Insgesamt sind somit seit Beginn der Pandemie 3626 Infektionsfälle in Köln bekannt. 22 Personen sind aktuell in stationärer Behandlung, 3304 Personen gelten als geheilt. 113 Personen starben an den Folgen von Covid19.

  • Freitag, 28. August

​Nächster großer Weihnachtsmarkt abgesagt

17 Uhr: Die „Heinzel“ setzen ein Jahr aus. Der Weihnachtsmarkt „Heimat der Heinzel“ in der Altstadt auf dem Alter Markt und Heumarkt findet nicht statt. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Aktuell 177 Infizierte in Köln

16.20 Uhr: In fünf Einrichtungen für betreutes Wohnen, Senioren und Menschen mit Behinderungen in Köln wurden positiv getestete Personen gemeldet. Laut Stadt handelt es sich um vier infizierte Mitarbeiter und zwei Bewohner, von denen einer im Krankenhaus behandelt wird.

Insgesamt sind in Köln derzeit offiziell 177 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 22 Personen befinden sich im Krankenhaus in Quarantäne, davon elf auf der Intensivstation. Bislang gibt es in der Stadt 3588 bestätigte Corona-Fälle, 3295 Personen konnten bisher wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Die Inzidenzzahl liegt aktuell bei 16,95.

Kita in Seeberg muss nicht geschlossen werden

12.20 Uhr: Die Kindertagesstätte in Seeberg muss nun doch nicht wegen eines Corona-Falls geschlossen werden. Bei der Übermittlung des Testergebnis habe es einen Fehler bei der Stadt oder dem Gesundheitsamt gegeben, sagte eine Sprecherin der Stadt. Das Testergebnis des Kindes sei nicht positiv, sondern negativ gewesen. Aus diesem Grund muss weder die Kita schließen, noch Kontaktpersonen in Quarantäne gehen. Zunächst hatte die Stadt gemeldet, dass 39 Kinder, sechs Erzieherinnen und eine weitere Mitarbeiterin bis zum 11. September in Quarantäne geschickt würden.

Seit Beginn des neuen Schuljahres am 12. August wurden dem Gesundheitsamt drei Infektionsfälle in drei Kölner Kitas gemeldet. Betroffen sind eine Erzieherin und zwei Kinder. 70 Kontaktpersonen der Kategorie 1 wurden aufgrund von Kontakten in der Einrichtung unter Quarantäne gestellt – 14 Erzieherinnen sowie 56 Kinder. Nicht alle Personen stehen aktuell noch unter Quarantäne, heißt es von Seiten der Stadt.

Derzeit sind 30 Kölner Schulen von Infektionsfällen betroffen. Seitdem der Unterricht am 12. August wieder begonnen hat, wurden 34 Fälle gemeldet. Betroffen waren zehn Lehrer und andere Mitarbeiter sowie 24 Schüler. Die Stadt teilte mit, dass 424 Kontaktpersonen der Kategorie 1 unter Quarantäne gestellt worden seien – 35 Lehrer und andere Mitarbeiter und 389 Schüler.

In Köln gibt es insgesamt 297 Schulen mit 152 049 Schülern, 685 Kindertagesstätten mit 41 986 Kita-Kindern und 918 Tagespflegepersonen beziehungsweise Großtagespflegestellen, die 3397 Kinder betreuen. 

  • Donnerstag, 27. August

Corona-Fall in Kölner Kita – 172 Infizierte aktuell

15.15 Uhr: Ein Kind aus einer Kölner Kindertagesstätten wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Die Einrichtung Ehrenfeld bleibt geöffnet, nur die Kinder aus dem betroffenen Bereichs müssen in Quarantäne. Auch an den Schulen in Köln steigen die Fallzahlen weiter an. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

In Köln sind derzeit offiziell 172 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 20 Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon zehn auf der Intensivstation. Bislang haben sich insgesamt 3566 Menschen angesteckt, davon konnten 3271 Menschen bisher wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 14,0.

  • Mittwoch, 26. August

Weihnachtsmarkt am Kölner Dom wegen Coronavirus abgesagt

18.11 Uhr: Der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom soll in diesem Jahr ausfallen. Das haben die Weihnachtsmarkt-Betreiber in einem Schreiben an die Aussteller und Standbetreiber mitgeilt. Demnach würden die Richtlinien zum Schutz vor dem Coronavirus nur eine deutlich kleinere Variante des Marktes zulassen.

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht zur Absage des Weihnachtsmarkts.

Aktuell 172 Infizierte in Köln – Neues Trestzentrum eröffnet

16.00 Uhr: In Köln sind derzeit 172 Personen offiziell mit dem Coronavirus infiziert. 26 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon zehn auf der Intensivstation. Von den bislang insgesamt 3539 Erkrankten in der Stadt, konnten bereits 3254 Menschen wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 14,18.

Am Mittwoch wurde das Corona-Testzentrum am Kölner Hauptbahnhof in Betrieb genommen. Mehr Informationen erhalten Sie hier

  • Dienstag, 25. August

Kostenlose Corona-Tests für alle Reiserückkehrer

16.00 Uhr: 175 Corona-Erkrankte gibt es derzeit offiziell in Köln. 25 Personen werden aktuell im Krankenhaus in stationärer Quarantäne behandelt, davon zehn auf der Intensivstation. 

Insgesamt haben sich bislang 3524 Menschen in der Stadt mit dem Virus infiziert. 3236 konnte bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Bislang sind 113 Kölner, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben.  

Reiserückkehrer aus Risikogebieten und  Nicht-Risikogebieten können sich innerhalb von 72 Stunden nach Einreise kostenlos auf Covid-19 testen lassen. Informationen zu den Testmöglichkeiten sind unter www.corona.koeln unter dem Stichwort „Ein- und Rückreise aus dem Ausland“ abrufbar. Das Testangebot am Flughafen steht nur für Rückkehrer aus Risikogebieten zur Verfügung.

Hier lesen Sie mehr: Steigen die Corona-Zahlen nur, weil mehr getestet wird?

Notfallfonds für freie Kulturbetriebe werden verlängert

Zusätzlich zu dem bisherigen Kulturförderungen, hat die Stadt Köln einen  „Notfallfonds zur Struktursicherung von freien Kulturinstitutionen bei Corona-bedingten Krisensituationen“ aufgesetzt. Dieser greift, wenn die sonstigen Unterstützungsleistungen zur Stabilisierung der freien Kultur nicht ausreichen sollten. Bis zum 24. August 2020 gingen für den Notfallfonds 47 Anträge ein, davon wurden 27 bereits bewilligt, zwölf sind noch in der Prüfung und acht Anträge beziehungsweise rund 143.000 Euro konnten mit anderen Zuschussarten gelöst werden, wurden zurückgezogen oder waren nach den Kriterien des Notfallfonds abzulehnen.

  • Sonntag, 23. August 

Stadt Köln meldet 195 Infizierte

19.58 Uhr: Die Stadt Köln zählt am Sonntag 195 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Am Samstag waren es 198. Elf Neuinfizierung sind seit Samstag gezählt worden. Somit steigt die Gesamtzahl der Infizierten auf 3475. 3167 Menschen gelten als geheilt entlassen. 24 Menschen werden derzeit stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 113.

Polizei räumt mehrere Party-Hotspots und schließt Gaststätte

15.42 Uhr: Die Kölner Polizei hat am Wochenende mehrere Party-Hotspots in Köln geräumt, da die Corona-Schutzregeln nicht eingehalten wurden. Auch eine Gaststätte, in der eine Feier stattfand, wurde von Ordnungsamt und Polizei geschlossen, teilte die Stadt Köln am Sonntagnachmittag mit.

Während die Nacht von Freitag auf Samstag noch relativ ruhig war, waren die Beamten besonders am Samstagabend im Einsatz. Gegen 0.30 Uhr hat die Polizei den Hohenzollernring zwischen Kaiser-Wilhelm-Ring und Klapperhof geräumt, weil sich rund 200 Personen nicht konform verhalten haben. So wurden etwa Masken- und Abstandsregeln missachtet. Auch an der Zülpicher Straße wurde geräumt: Entlang der Mauer sammelten sich gegen 2.30 Uhr etwa 200 Personen, die Polizei griff durch. Rund 30 Ordnungswidrigkeiten wurden festgestellt.

Außerdem löste die Polizei eine Tanzveranstaltung in einer Gaststätte gegen 0.30 Uhr in der Altstadt auf. Laut Polizei wurden sämtliche Regeln der Coronaschutzverordnung missachtet: Weder Schutzmasken, noch Kontaktliste zur Nachverfolgung oder andere Hygiene-Vorkehrungen wurden getroffen. Gegen den Betreiber der Gaststätte und mehrere Gäste wurde ein Verfahren eingeleitet.

Am Sonntag hat sich die Zahl der bekannten Infektionen in Köln leicht verringert: Aktuell sind 195 Infizierte in Köln bekannt, am Vortag waren es 198. 24 Patienten sind in stationärer Behandlung. Die Zahl der Gesamtfälle in Köln liegt somit nun bei 3475. 113 Personen sind an den Folgen von Covid19 gestorben, seit Donnerstag ist jedoch kein weiterer Todesfall bekannt geworden.

  • Samstag, 22. August

25 Neuinfektionen in Köln

21.23 Uhr: 198 Menschen sind laut offiziellen Angaben in Köln aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Im Vergleich zum Freitag (182 Infektionen) gibt es 25 Neuinfektionen, tatsächlich aber insgesamt nur 16 aktuell infizierte mehr, da einige Infizierte genesen sind. Die Zahl der insgesamt infizizierten stieg von 3439 auf 3464. 3153 Menschen gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle liegt weiter bei 113.

  • Freitag, 21. August

Corona-Fälle an Kölner Schulen deutlich höher

15 Uhr: An Kölner Schulen gibt es inzwischen deutlich mehr Corona-Fälle als bisher bekannt. 23 positiv getestete Personen, davon 16 Schüler und sieben Lehrer, seien seit Wiederaufnahme des Schulbetriebs nach aktuellem Stand bekannt, teilte das Presseamt auf Anfrage mit. Die Fälle verteilen sich auf 21 Schulen und Berufskollegs. Insgesamt 299 Kontaktpersonen (279 Schüler und 20 Lehrer) seien unter Quarantäne gestellt worden. Zu Beginn der Woche waren dem städtischen Gesundheitsamt erst vier Indexfälle bekannt, die restlichen 19 sind also innerhalb weniger Tage hinzugekommen.

Hier mehr Hintergrundinformationen zu den Corona-Fällen an Kölner Schulen lesen

Am Freitag waren noch 182 Kölner infiziert, die Stadt meldete den insgesamt 3439. Corona-Fall – das sind 24 mehr als am Vortag. 3144 davon wurden als bereits aus der Quarantäne entlassen und gelten als geheilt. 24 Infizierte liegen im Krankenhaus, davon zehn auf der Intensivstation. Die Zahl der Patienten, die auf Kölner Stadtgebiet in Verbindung mit Covid-19 gestorben sind, liegt weiter bei 113. 

Bundeswehr unterstützt Stadt Köln bei Teststation und am Flughafen 

9.30 Uhr: Die Bundeswehr unterstützt die Stadt Köln bei Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Wie das Landeskommando Nordrhein-Westfalen am Freitagmorgen in einer Mitteilung bekanntgab, leisten rund 50 Soldatinnen und Soldaten des Luftwaffentruppenkommandos in Köln-Wahn Amtshilfe und unterstützen die Stadt in einer Test- und Abstrichstation sowie bei der Bearbeitung von Ausstiegskarten von Reiserückkehrern aus Risikogebieten am Flughafen Köln/Bonn.

Der Mitteilung zufolge hatte die Stadt Köln Hilfe durch die Bundeswehr beantragt, die am Donnerstag durch das Kommando Territoriale Aufgaben genehmigt wurden. Die Hilfeleistungen stehen unter der gemeinsamen Einsatzleitung von Gesundheitsamt und Feuerwehr der Stadt Köln.  Die Amtshilfe durch die Bundeswehr beginnt am 21. August und endet für die Teststation am 11. September, für die Bearbeitung der Aussteigekarten am 30. September. 

  • Donnerstag, 20. August

Zwei weitere Todesfälle in Köln

Dem Kölner Gesundheitsamt sind am Donnerstag gleich zwei neue Todesfälle gemeldet worden. Ein 83-jähriger Mann und eine 85-jährige Frau, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, sind gestorben. Beide litten unter diversen Vorerkrankungen. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in der Stadt auf bisher insgesamt 113.

Offiziell infiziert sind in Köln derzeit 204 Personen. 22 Erkrankte befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus, davon elf auf der Intensivstation. Insgesamt haben sich bisher 3415 Bürger mit dem Virus infiziert, 3098 konnten bislang wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 16,86.

  • Mittwoch, 19. August

206 Menschen in Köln aktuell infiziert

16.00 Uhr: 206 Menschen in Köln sind derzeit offiziell mit dem Coronavirus infiziert. 27 Personen werden aktuell im Krankenhaus stationär behandelt, davon zwölf auf der Intenstivstation. Seit dem Ausbruch der Pandemie haben sich insgesamt 3385 Kölner mit dem Virus infiziert. 3068 Bürger wurden bereits wieder aus der Quarantäne entlassen. Die Inzidenzzahl liegt aktuell bei 16,95. Eine weiterer Todesfall wurde dem Gesundheitsamt nicht gemeldet. 

  • Dienstag, 18. August

​111. Todesfall in Köln gemeldet

16.00 Uhr: In Köln ist eine weitere Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, gestorben. Die 95-jährige Frau soll laut der Stadt Köln unter diversen Vorerkrankungen gelitten haben. Bislang sind damit 111 Kölner, deren Testergebnis positiv war, gestorben.

Aktuell erkrankt sind offiziell 193 Personen. 23 befinden sich im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, zwölf davon auf der Intenstivstation. Insgesamt haben sich bisher 3.359 Menschen (Vortag: 3.334) mit dem Virus infiziert. Die Inzidenzzahl liegt in Köln derzeit bei 17,13. 

Voraussichtlich nächste Woche wird die Stadt Köln ein neues Testzentrum am Kölner Hauptbahnhof in Betrieb nehmen. Die Test- und Quarantänepflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten gilt unabhängig vom Verkehrsmittel.

  • Montag, 17. August

Dombesteigung wieder möglich

17.00 Uhr: Nach fünfmonatiger corona-bedingter Schließzeit ist es ab sofort wieder möglich, den Südturm des Doms zu besteigen und von der Plattform in rund 100 Metern Höhe die Aussicht zu genießen. Allerdings muss man sich auf längere Wartezeiten  einstellen. Das Treppenhaus  wird nämlich bis auf weiteres alle 20 Minuten im Wechsel für den Auf- und für den Abstieg geöffnet. Dadurch wird gewährleistet, dass sich auf den 533 Stufen der schmalen Wendeltreppe keine Menschen begegnen und die aktuell erforderlichen Abstandsregeln eingehalten werden.  Ein Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht.  Geöffnet ist die Turmbesteigung  von 9 bis 18 Uhr, im Oktober von 9 bis 17 Uhr und von November bis Februar von 9 bis 16 Uhr.

17.30 Uhr: Auf dem Gebiet der Stadt Köln gibt es mit Stand Montagnachmittag den insgesamt 3334. bestätigten Corona-Fall. Nach Angaben der Stadt sind dabei zwölf weitere Infizierte gegenüber dem Vortag hinzugekommen, fünf Kölner sind als geheilt aus der Quarantäne entlassen worden. 24 Patienten befinden sich in stationärere Behandlung. Die Zahl der Kölner, die in Verbindung mit Covid-19 gestorben sind, liegt weiterhin bei 110.

  • Sonntag, 16. August

Ordnungsamt und Polizei räumen Hotspots

12.55 Uhr: Die Polizei und das Ordnungsamt mussten am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag mehrere Partys auflösen sowie zwei Plätze räumen.

Nach Angaben der Kölner Polizei versammelten sich größere Menschengruppen an Hotspots im Zülpicher Viertel, auf den Ringen und am Rheinboulevard.

Gegen 0.30 Uhr räumte das Ordnungsamt Menschenansammlungen vor zwei Clubs an den Kölner Ringen nachdem sich, trotz mehrerer Lautsprecherdurchsagen, Grüppchen gebildet hatten. Etwa 45 Minuten zuvor hatte eine Besatzung der Wasserschutzpolizei eine nicht angemeldete Party im Bereich des Cranachwäldchens in Niehl entdeckt. Hinzugerufene Einsatzkräfte von Stadt und Polizei beendeten die Feier.

Wie die Polizei bekanntgab musste wenig später, gegen 5 Uhr, eine nicht genehmigte GOA-Party in einem Parkgelände an der Autobahn-Anschlussstelle Klettenberg aufgelöst werden. Dort hatten sich rund 600 Menschen zum Feiern getroffen.

Ansonsten sind der Samstagabend und die Nacht auf Sonntag aus Sicht der Kölner Polizei weitestgehend ruhig verlaufen.

  • Samstag, 15. August

3300 Corona-Infektionen in Köln

21.44 Uhr: Seit Freitag sind 13 neue Infektionen mit Covid-19 in der Stadt gemeldet worden. Damit erreicht die Zahl der Kölnerinnen und Kölner, die sich insgesamt mit dem Virus angesteckt haben 3300.

Aktuell erkrankt sind 193 Personen. Stationär in Behandlung sind 24 Personen, also eine mehr als am Vortag. Die Stadt Köln führt außerdem 22 Personen mehr als „als geheilt entlassen“ auf, als am Vortag: 2997 Personen im Vergleich zu 2875 vom Freitag. Seit dem 8. August ist den Behörden kein neuer Todesfall bekannt, der in Zusammenhang mit Covid-19 steht.

  • Freitag, 14. August

Stadt Köln meldet mehr als 30 Neuinfektionen 

17.36 Uhr: Die Stadt Köln hat am Freitag den 3265. bestätigten Coronavirus-Fall gemeldet. Am Vortag waren es noch 3.233 Fälle, also 32 weniger.  Die Inzidenzzahl, also die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, liegt damit bei 15,75.

23 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Behandlung. 2.975 Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Dem Gesundheitsamt wurden keine weiteren verstorbenen Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, gemeldet. Bislang sind damit 110 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Aktuell sind 180 Kölnerinnen und Kölner infiziert.

Weiterer Infektionsfall an Kölner Schule

13.48 Uhr: Die Katharina-Henoth-Gesamtschule in Höhenberg hat nach einem positiven Corona-Test alle Schüler nach Hause geschickt. Nach Angaben der Schule handelt es sich um eine „Vorsichtsmaßnahme“. Das Kölner Gesundheitsamt überprüfe nun mögliche Infektionsketten. Am Wochenende soll die Schulleitung informiert werden, ob weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen. Die Schule hat die Schüler aufgefordert, vorerst Kontakte außerhalb der Familie zu meiden und alle Hygiene- sowie Abstandsregeln besonders sorgsam einzuhalten.

Es ist der zweite Corona-Fall an einer Kölner Schule nach den Ferien. Am Mittwoch hatte die Internationale Friedenschule in Widdersdorf ihre Grundschüler nachhause geschickt, nachdem eine Lehrerin ein positives Testergebnis erhalten hatte. Drei weitere Lehrer mussten in Quarantäne. Eine Gefahr für die Schüler bestand offensichtlich nicht. Die private Friedensschule konnte bereits am heutigen Freitag wieder mit dem Präsenzunterricht weitermachen.

Polizeipräsident Uwe Jacob wendet sich mit Appell an die Kölner

11.20 Uhr: Mit dem Appell „Mit Vernunft für Köln“ wendet sich Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob an die Bevölkerung und schildert seine Erwartungen vor dem anstehenden Wochenende: „Ich habe großes Verständnis dafür, dass es die Kölner nach den heißen Tagen der vergangenen Woche ins Freie, an die Badeseen und ins Grüne zieht, denn in den Wohnungen ist es oft nicht auszuhalten. Auch abends wird die Stadt wieder voll sein“, schreibt der Polizeipräsident. Gerade jetzt komme es auf die Vernunft der Menschen an, denn gegen das gestiegene Infektionsrisiko, unter anderem nach der Rückkehr von Urlaubern aus Risikogebieten, gebe es kein wirksameres Mittel.

Jacob kündigte auch für das kommende Wochenende wieder verstärkte Kontrollen an. „Aber nicht nur am späten Abend. Das Virus kennt nämlich keine Uhrzeiten und keine Hotspots“. Es gebe genügend Möglichkeiten, Abstand zu halten, auch an Badeseen. Selbst in lauen Sommernächten könne man viel tun, um das Infektionsrisiko zu minimieren - „wenn man das möchte“.

Fehle diese Einsicht, stiegen die Anforderungen auch an die Polizei. Jacob fügte jedoch hinzu: „Man darf aber nicht erwarten, dass mehrere hundert Einsatzkräfte rund um die Uhr die Einhaltung der Coronaschutzverordnung in einer Millionenstadt überwachen können. Der Schlüssel im Kampf gegen die Verbreitung des Virus in Köln ist nicht mehr Personal sondern mehr Vernunft.“ Jeder müsse Verantwortung für alle übernehmen, um das Virus einzudämmen.

Temporäre Räumungen seien nur Notmaßnahmen, um Abstand herzustellen. Ein wirkungsvoller Schutz sei dagegen die Voraussetzung für eine Rückkehr zum alten Leben. 

  • Donnerstag, 13. August

31 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages

Die Stadt Köln hat am Donnerstag den 3233. bestätigten Coronavirus-Fall gemeldet (Stand 15 Uhr). Am Vortag waren es noch 3.202 Fälle.)  Die Inzidenzzahl, also die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, liegt damit bei 13,63.

22 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon neun auf der Intensivstation. 2.958 Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Dem Gesundheitsamt wurden keine weiteren verstorbenen Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, gemeldet. Bislang sind damit 110 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Aktuell sind 165 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.

  • Mittwoch, 12. August

Kölner Ordnungsamt kontrolliert Maskenpflicht in Bus, Bahn und Haltestellen

18.12 Uhr: Das Ordnungsamt der Stadt Köln hat am Mittwoch die Einhaltung der Maskenpflicht in Bus, Bahn und an Haltestellen kontrolliert und dabei 44 Verstöße registriert. Seit Mittwoch gilt in NRW die neue Fassung der Corona-Schutzverordnung. Diese sieht auch vor, dass Maskenverweigerer in öffentlichen Verkehrsmitteln ein Bußgeld von 150 Euro droht. Dies erwartet nun auch die 44 Personen in Köln, teilte das Ordnungsamt am Mittwochabend mit.

Laut Stadt Köln waren 14 Mitarbeiter im Links- und Rechtsrheinischen unterwegs, um die Einhaltung der Maskenpflicht zu überprüfen. Am Vormittag und Nachmittag stellten sie die 44 Verstöße fest. In zwei Fällen wurden Strafanzeigen wegen Beleidigung erstellt. Wenn Personen, die keine Maske trugen, ihre Maske aufgesetzt haben, wertete das Ordnungsamt dies nicht als Verstoß.

Das Ordnungsamt betont, dass die Maskenpflicht nicht nur in Verkehrsmitteln, sondern auch in und an Haltestellen gilt.

163 Personen aktuell mit Coronavirus infiziert

15.39 Uhr: In Köln sind aktuell 163 Personen an dem Coronavirus erkrankt, teilte die Stadt Köln am Mittwochnachmittag mit. 24 Personen befinden sich demnach im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon sieben auf der Intensivstation. Bislang sind 110 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben.

  • Dienstag, 11. August

Zahl der aktuell Infizierten seit dem Vortag nicht gestiegen

16.06 Uhr: Auf dem Gebiet der Stadt Köln gibt es den insgesamt 3.179. bestätigten Corona-Virus-Fall. Das sind 24 mehr als am Vortag. Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 13,91. 24 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon sieben auf der Intensivstation. 2905 Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Dem Gesundheitsamt wurde bereits am 8. August eine weitere verstorbene Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, gemeldet: ein 72-Jähriger ohne bekannte Vorerkrankungen. Bislang sind damit 110 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Aktuell sind 164 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt. So viele waren es bereits am Vortag.

18.408 Tests am Flughafen Köln/Bonn

15. 56 Uhr: Seit Inbetriebnahme des Testzentrums am Flughafen Köln/Bonn am 18. Juli wurden dort bis einschließlich 10. August 2020 18.408 Personen auf Covid-19 getestet: Rückkehrer aus Risikogebieten, Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten und Personen ohne Reisehintergrund. Bislang liegen 215 positive Befunde vor. Seit dem 8. August 2020 steht das Testangebot am Flughafen nur noch für Rückkehrer aus Risikogebieten zur Verfügung.

  • Montag, 10. August

2656 Abstriche am Flughafen Köln/Bonn seit Beginn der Testpflicht

16.26 Uhr: Seit der Pflicht, sich auf das Coronavirus testen zu lassen, wenn man aus einem Risikogebiet zurückkehrt, sind am Flughafen Köln/Bonn 2656 Personen getestet worden. Das teilte die Stadt am Montag mit. Die Pflicht besteht seit dem vergangenen Samstag, 8. August 2020, 0 Uhr.

Der Test ist innerhalb von 72 Stunden nach Einreise kostenlos. Er ist rund um die Uhr möglich in einem Testzentrum, das die Stadt Köln am Flughafen Köln/Bonn (weißer Bus der Johanniter in der unteren Ebene des Terminals 2 am Fernbusbahnhof) eingerichtet hat. Es steht auch Reisenden, die nicht mit dem Flugzeug aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, offen.

Des Weiteren können sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten in den Praxen der niedergelassenen Ärzte, mit Überweisung ihres Hausarztes direkt in den Laboren und im Infektionsschutzzentrum des Gesundheitsamtes am Neumarkt testen lassen. Die Testpflicht gilt auch für Kinder. Bei Säuglingen empfiehlt das Gesundheitsamt eine Testung beim Kinderarzt. Rückkehrer können sich auch bereits vor Rückreise nach Deutschland im Ausland testen lassen, frühestens 48 Stunden vor Ankunft in Deutschland.

Erst wenn ein negatives Testergebnis vorliegt, darf die für die Dauer von 14 Tage vorgeschriebene häusliche Quarantäne vorzeitig beendet werden. Wer sich nicht an die Quarantänepflicht hält, muss mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 25.000 Euro rechnen. 

Von den seit der Eröffnung des Testzentrums am 18. Juli 2020 am Flughafen Köln/Bonn insgesamt 17.316 Getesteten waren 13.920 Rückkehrer aus Risikogebieten, 2.474 Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten und 922 Personen ohne Reisehintergrund. Bislang liegen 200 positive Befunde vor.

Das Testangebot am Flughafen Köln/Bonn steht nur noch für Rückkehrer aus Risikogebieten zur Verfügung. Die Stadt Köln ruft Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten auf, die anderen kostenlosen Testangebote zu nutzen.  

164 Personen mit Coronavirus infiziert

15.40 Uhr: In Köln gibt es aktuell (Stand Montagnachmittag) 164 Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das sind zwölf mehr als am Samstag. Davon befinden sich 24 Patienten in stationärer Behandlung. Insgesamt gibt es 3155 bestätigte Fälle, 2881 Kölner gelten als geheilt. 

Corona-Krise trifft die Kölner Wirtschaft hart

15.26 Uhr: Die negativen Auswirkungen der Corona-Krise treffen die Unternehmen im IHK-Bezirk Köln in ihrer gesamten Bandbreite: Über die Hälfte der Industriebranchen befürchtete im Juni einen Umsatzverlust zwischen zehn und 50 Prozent. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Pegel 4/2020 des Amts für Stadtentwicklung und Statistik mit dem Titel „Verarbeitendes Gewerbe in Köln – Rückblick 2010 bis 2019 im Regionalvergleich und Auswirkungen der Corona-Krise“ hervor.

Immerhin rechneten im Juni lediglich noch drei Prozent (im Mai zwölf Prozent) der hier ansässigen Industrieunternehmen für das Gesamtjahr 2020 mit einem Umsatzrückgang um mehr als 50 Prozent. Etwa jeder vierte Industriebetrieb (im Mai jeder dritte) sieht sich dennoch gezwungen, Personal abzubauen. 

  • Sonntag, 9. August

Ordnungsamt räumt Zülpicher Straße und Stadtgarten

15.26 Uhr: Der Samstagabend und die Nacht auf Sonntag sind aus Sicht der Kölner Polizei weitestgehend ruhig verlaufen. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen, die viele Menschen ins Freie zogen, musste die Polizei kaum einschreiten. Gegen 0.30 Uhr räumte das Ordnungsamt eine Menschenansammlung an der Zülpicher Straße, wenig später musste gegen 1 Uhr auch der Stadtgarten geräumt werden, weil sich dort 200 Menschen versammelt hatten. Die Stimmung blieb aber friedlich, wie ein Polizeisprecher mitteilte und die Polizei musste beim Räumen des Stadtgartens nicht einschreiten.

Wie die Polizei bekanntgab, hatten sich auch an der Schaafenstraße wieder viele Feiernde versammelt. Deshalb sperrte die Stadt in der Nacht ein Teilstück der Straße. Den letzten großen Einsatz gab es dann gegen 2 Uhr in einer Shisha-Bar auf dem Hohenzollernring. Das Lokal musste wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung geräumt und geschlossen werden. Auch hier liefen die Maßnahmen laut Polizei friedlich.

Insgesamt stellten die Einsatzkräfte die Personalien von 133 Menschen fest. Außerdem wurden 40 Platzverweise ausgesprochen und sechs Strafanzeigen gestellt.

Das Ordnungsamt erklärte, dass es auch tagsüber zumeist friedlich war in Köln. Den größten Einsatz gab es im Laufe des Samstags am Escher See, wo Hunderte ohne Abstände und Mund-Nasen-Schutz auf den Einlass in das dortige Strandbad warteten, das bereits mit circa 800 Gästen ausgelastet war. Der Betreiber durfte nach Aufforderung des Ordnungsamtes keine Gäste mehr ins Bad lassen.

  • Samstag, 8. August

152 Personen mit Virus infiziert – Stadt bestätigt weiteren Todesfall

19.30 Uhr: Ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist am Samstag in Köln bekannt geworden. Wie die Stadt bestätigte, sind nun 110 Personen an den Folgen des Virus gestorben. Insgesamt haben sich 3113 Personen mit dem Virus infiziert, aktuell sind 152 Personen infiziert, 21 von ihnen befinden sich in stationärer Behandlung. Damit ist die Zahl der aktuell infizierten Personen genauso hoch wie am Freitag.

Größtenteils ruhige Lage an Kölner Party-Hotspots am Freitag

16.40 Uhr: An den Kölner Party-Hotspots ist es am Freitag größtenteils ruhig geblieben. „Es waren viele Personen unterwegs“, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, zu größeren Regelverstößen oder Anfeindungen sei es aber nur vereinzelt gekommen. „Insgesamt war die Situation recht entspannt“, so der Sprecher. In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu Massenversammlungen von Personen, die sich nicht an die Corona-Schutzmaßnahmen hielten, weswegen Ordnungsamt und Polizei besonders stark kontrollieren.

Insgesamt sprachen die Einsatzkräfte in der Nacht zu Samstag 43 Platzverweise aus, außerdem wurden 20 Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie elf Strafanzeigen gestellt.

  • Freitag, 7. August

Kölner Polizei und Ordnungsamt im Corona-Einsatz

16.30 Uhr: Auch an diesem Wochenende sind Polizei und Ordnungsamt vor allem in den Abendstunden an den Feier-Hotspots in der Innenstadt verstärkt präsent, um im Zweifel Plätze oder Straßen zu sperren. Im Hinblick auf die Abstands- und Maskenregelungen der Coronaschutzverordnung wollen die Beamten eingreifen, wenn es irgendwo zu voll wird. Die Polizei setzt zusätzlich zu den Mitarbeitern im Streifendienst weitere 150 Beamte aus Hundertschaften ein. Sie werden vor allem die Zülpicher Straße, die Schaafenstraße, die Ringe und das Deutzer Rheinufer im Blick haben.

Dort gab es an den vergangenen Wochenenden um die Mitternachtsstunden häufig Einsätze, weil die Menschen dicht gedrängt standen. Mehrfach wurden Straßen geräumt, mitunter uferte das auch in Krawallen aus. Unter der Hohenzollernbrücke in Deutz beispielsweise waren Polizisten vor zwei Wochen gerade erst eingetroffen, sie hatten noch kein Wort gesprochen, da flogen die ersten Bierflaschen auf die Beamten. In den allermeisten Fällen blieben die Einsätze allerdings friedlich. Mit Ausnahme des Brüsseler Platzes (täglich von 18 bis 6 Uhr) will die Stadt jedoch keinen Platz im Vorfeld sperren, sondern „situationsangepasst“ reagieren.

​Corona-Testpflicht gilt auch für Kinder und Säuglinge

​16 Uhr: 152 Menschen in Köln sind derzeit offiziell mit dem Coronavirus infiziert. 21 Personen werden aktuell im Krankenhaus behandelt, davon sechs auf der Intensivstation. Insgesamt sind in Kölner bisher 3.094 bestätigte Fälle gemeldet worden. 2833 Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 12,07.

Ab Samstag sind Reisende aus Corona-Risikogebieten verpflichtet, sich nach ihrer Rückkehr nach Deutschland auf das Virus testen zu lassen. Das ist innerhalb von 72 Stunden nach Einreise kostenlos im Testzentrum am Flughafen Köln/Bonn möglich. Gleiches gilt für das Infektionsschutzzentrum des Gesundheitsamtes am Neumarkt. Es ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und am bevorstehenden Wochenende, 8./9. August, von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Die Testpflicht gilt auch für Kinder. Bei Säuglingen empfiehlt das Gesundheitsamt eine Testung beim Kinderarzt. Wer sich nicht an die häusliche Isolation hält, muss mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 25.000 Euro rechnen. 

  • Donnerstag, 6. August

179 Kölner erkrankt – Reker begrüßt die Testpflicht

16 Uhr: Die Stadt Köln teilt mit, dass derzeit 179 Menschen registriert sind, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das sind 14 mehr als am Vortag. 21 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon sieben auf der Intensivstation. Insgesamt sind bisher 3085 Corona-Fälle in Köln bekannt, 2.797 Menschen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden.

Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich ab Samstag testen lassen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker begrüßt die Testpflicht: „Nur durch einen Test lassen sich Infektionen frühzeitig erkennen und Infektionsketten unterbrechen. Wir haben daher in Köln bereits frühzeitig Testangebote auf freiwilliger Basis für Reisende am Flughafen geschaffen. Mit Blick auf die angekündigte Testpflicht haben wir die Testkapazitäten am Flughafen bereits deutlich ausgebaut und können sie bei Bedarf weiter erhöhen.“

Ab Samstag 0 Uhr wird das Testzentrum am Flughafen nur noch für Rückkehrer aus Risikogebieten zur Verfügung stehen. Die Stadt ruft aber auch Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten auf, sich auf Covid-19 testen zu lassen. Das ist auch für sie kostenlos möglich – bei den niedergelassenen Ärzten, im Infektionsschutzzentrum der Uniklinik und in den Laboren. Nähere Informationen sind unter www.corona.koeln unter dem Stichwort „Ein- und Rückreise aus dem Ausland“ abrufbar. 

  • Mittwoch, 5. August

Hälfte der neuinfizierten Kölner sind Reiserückkehrer

16.50 Uhr: 165 Menschen in Köln sind derzeit offiziell mit dem Coronavirus infiziert. 22 von ihnen werden im Krankenhaus stationär behandelt, davon sieben auf der Intensivstation. Rund die Hälfte der neuinfizierten Kölner sind derzeit Reiserückkehrer. 

Die Stadt Köln ruft auch Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten auf, von dem Angebot am Flughafen Köln/Bonn Gebrauch zu machen, sich kostenlos auf Covid-19 testen zu lassen. 

Insgesamt sind bisher 3051 Corona-Fälle in Köln bekannt, 2777 Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden.  Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 11,42.

  • Dienstag, 4. August

Stadt bestätigt weiteren Todesfall – Inzidenzzahl steigt auf 10,78

17.10 Uhr: In Köln ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Laut Stadt handele es sich dabei um einen 88 Jahre alten Mann mit Vorerkrankungen. Bislang sind damit in Köln insgesamt 109 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben.

Offiziell sind derzeit 148 Kölner mit dem Virus infiziert. Das städtische Gesundheitsamt hat mit Stand heute 3029 Corona-Fälle registriert – das sind 16 mehr als noch am Vortag. Damit liegt die Inzidenzzahl in Köln aktuell bei 10,87.

22 der Infizierten befinden sich momentan im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon werden acht auf der Intensivstation behandelt. 2772 Personen wurden hingegen wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten als geheilt.

  • Montag, 3. August

Zahl der Infizierten in Köln gesunken

18.22 Uhr: Die Zahl der seit Beginn der Corona-Pandemie bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in der Stadt hat am Montag die Marke von 3000 überschritten. Wie das städtische Gesundheitsamt mitteilte, habe man 3013 Fälle registriert. Davon gelten 2755 mittlerweile als geheilt. Aktuell mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert sind in Köln 150 Menschen. Am Sonntag war die Zahl noch auf 178 Patienten angestiegen. Eine ähnlich starke Schwankung hatte es bereits am vergangenen Wochenende gegeben, als sich die Zahlen nach einem deutlichen Anstieg am Wochenende in der Folge wieder erholten.

21 Menschen befinden sich nach Angaben des Gesundheitsamts zurzeit in stationärer Quarantäne, der Wert ist im Vergleich zum Vortag konstant geblieben. Gleiches gilt für die Zahl der Todesfälle: Weiterhin sind 108 Menschen in Köln gestorben, bei denen eine Covid-19-Erkrankung nachgewiesen worden war.

  • Sonntag, 2. August

178 bestätigte Infektionen in Köln

18.26 Uhr: Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in der Stadt ist am Wochenende gestiegen. Die Stadt meldete am Sonntag 178 bestätigte Fälle, am Samstag waren es 165. Am Freitag hatte die Zahl noch bei 148 gelegen. Damit sind – Stand Sonntag – 2995 Infektionen in Köln vom Gesundheitsamt erfasst worden, 2709 Menschen sind als geheilt aus der Quarantäne entlassen worden. 108 Menschen, die positiv auf das Virus getestet wurden, sind gestorben.

Lockerungen der Corona-Schutzbestimmungen müssen erst zurückgenommen werden, wenn die Zahl der Neuinfektionen in Köln innerhalb von sieben Tagen um 50 pro 100000 Einwohner steigt – zuletzt waren es lediglich 8,57. (red)

Ordnungsdienste an der Hohenzollernbücke und im Zülpicher Viertel tätig

12.25 Uhr: In der Nacht von Samstag, 1. August, auf Sonntag, 2. August 2020, sammelten sich nach einem Gewitter rund 150 Menschen, die sich zuvor auf dem Rheinboulevard aufgehalten hatten, unter der Hohenzollernbrücke. Der Ordnungsdienst löste die Ansammlung auf, da die Abstandsregeln nicht eingehalten wurden.

Viele Feiernde sammelten sich in den Abend- und Nachtstunden im Zülpicher Viertel vor Kiosken. Der Ordnungsdienst errichtete Absperrungen und erteilte Platzverweise, um die Situation zu entspannen. Ähnlich stellte sich die Situation am Stadtgarten dar. Auch hier führten Verstöße gegen die Abstandsregeln dazu, dass der Ordnungsdienst die Feiernden aufforderte, den Bereich zu verlassen. (red)

  • Samstag, 1. August

Zülpicher und Schaafenstraße müssen am Freitagabend geräumt werden

11.52 Uhr: An den Feier-Hotspots in der Kölner Innenstadt ist am Freitagabend friedlich geblieben. Die Polizei war erneut mit deutlich erhöhter Präsenz unterwegs. Es sei aber nicht zu Ausschreitungen, wie etwa Flaschenwürfen, wie in den vergangenen Wochen gekommen, teilte die Polizei mit. Dennoch mussten Polizei und Ordnungsamt im Laufe der Nacht sowohl die Schaafenstraße, als auch die Zülpicher Straße räumen. Hier standen erneut mehrere hundert Menschen auf engem Raum vor den Bars, sodass die Abstandsvorschriften nicht eingehalten werden konnten.

Das heiße Sommerwetter zog die Menschen aber auch vor allem in die Parks. Gerade im Bereich des Grüngürtels hinter der Universität, sowie am Aachener Weiher und am Stadtgarten trafen sich viele junge Menschen in kleinen Gruppen, um die hohen Temperaturen zu genießen. Die überwiegende Mehrheit hielt sich dabei an die Abstandsregeln. 

  • Freitag, 31. Juli

148 Menschen infiziert – Vorerst kein Alkoholverkaufsverbot

16.00 Uhr Der Krisenstab der Stadt Köln hat am Freitag über ein mögliches Alkoholverkaufsverbot diskutiert. „Wie bisher werden Ordnungsdienst und Polizei die Situation an den bekannten Hotspots beobachten. Sollte übermäßiger Alkoholkonsum dazu führen, dass Feiernde die notwendigen Coronaschutzregeln nicht einhalten, wird der Ordnungsdienst ein Alkoholverkaufsverbot an einzelnen Verkaufsstellen aussprechen, das gilt gleichermaßen für die Räumung und Sperrung von Straßen und Plätzen“, hat Beigeordnete Andrea Blome angekündigt.

Teststation am Flughafen Köln/Bonn wird ausgebaut

Außerdem soll die mobile Corona-Teststation am Flughafen Köln/Bonn für Reiserückkehrer soll ausgebaut werden und am Fernbusbahnhof errichtet werden. 

Die Johanniter-Unfall-Hilfe betreibt die Station seit dem 18. Juli. Seit dem 25.Juli können sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten kostenlos testen lassen. Bislang wurden dort 4972 Abstriche genommen, 51 davon waren positiv. 

148 Menschen in Köln infiziert

148 Menschen sind derzeit in Köln offiziell mit dem Coronavirus infiziert. 19 Personen befinden sich im Krankenhaus und werden stationär behandelt, acht davon auf der Intensivstation. Bisher haben sich seit dem Ausbruch des Virus in Köln 2967 Menschen angesteckt, davon konnten bereits 2711 wieder aus der Quarantäne entlassen werden. 

Zwischen dem 25. Februar und dem 30. Juli wurden in Köln 190.907 Abstriche genommen, davon 1,89 Prozent mit positivem Ergebnis. 

  • Donnerstag, 30. Juli

Zahl der aktuell Infizierten kaum verändert

15.30 Uhr: 145 Menschen in Köln sind derzeit offiziell mit dem Coronavirus infiziert, am Vortag waren es 144. 18 Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt. Das hat die Stadt Köln am Donnerstag mitgeteilt. 

Bisher haben sich in Köln insgesamt 2949 Menschen mit dem Virus angesteckt, damit kam es von Mittwoch auf Donnerstag zu 19 erfassten Neuinfektionen. 2696 Personen konnten bisher wieder aus der Quarantäne entlassen werden. 

  • Mittwoch, 29. Juli

144 Corona-Infizierte in Köln

144 Menschen in Köln sind derzeit offiziell mit dem Coronavirus infiziert, am Vortag waren es 146. 18 Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon acht auf der Intensivstation. Das hat die Stadt Köln am Mittwoch mitgeteilt. 

Bisher haben sich in Köln insgesamt 2930 Menschen mit dem Virus angesteckt, 2678 konnten inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen werden. 

  • Dienstag, 28. Juli

Eine weitere Person in Köln an Corona gestorben

15.30 Uhr: Der Stadt Köln ist am Dienstag eine weitere Person gemeldet worden, die an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben ist. Der 60-Jährige litt unter Vorerkrankungen. Bislang sind damit 108 Kölner, die positiv getestet wurden, gestorben.

Offiziell infiziert sind in Stadtgebiet derzeit 146 Personen. 19 Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon acht auf der Intensivstation. Laut Stadt wurden insgesamt bisher 2915 bestätigte Fälle gemeldet, davon konnten bislang wieder 2661 Personen auf der Quarantäne entlassen werden. 

Wie es zu den starken Schwankungen der Corona-Fälle in Köln kommt, können Sie hier nachlesen: So haben sich Kölner in den vergangenen Wochen mit Corona angesteckt.

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