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Corona in Leverkusen: Ein Infizierter mehr – ADFC öffnet Infoladen wieder

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger vor 2 Std. Bert-Christoph Gerhards, Thomas Käding, Agatha Mazur, Stefanie Schmidt
Hinweistafel auf das Test-Zentrum auf dem Klinikumsgelände. © Ralf Krieger Hinweistafel auf das Test-Zentrum auf dem Klinikumsgelände.

Montag, 6. Juli

Keine Veränderungen gibt es in der Corona-Situation. Nach Angaben des Gesundheitsamtes waren am Montag weiterhin 256 Personen insgesamt infiziert. Die Zahl der Genesenen liegt jetzt bei 245 Leverkusenern. (tk)

Sonntag, 5. Juli

Um eine Person gestiegen ist am Wochenende die Zahl der vom Coronavirus infizierten Personen in der Stadt. Nach Angaben des Gesundheitsamtes haben sich nunmehr 256 Leverkusener angesteckt. Das ist eine Person mehr als am Freitag. (tk)

Freitag, 3. Juli

  Die Zahlen zum Wochenende: Aktuell sind 255 Coronainfektionen in Leverkusen bekannt. Darunter sind, unverändert, fünf Todesfälle. 244 Bürger gelten nach Angaben der Stadt als genesen, das bedeutet: Aktuell sind in Leverkusen sechs Menschen infiziert.

Donnerstag, 2. Juli

Die Infiziertenzahl ist im Vergleich zum Vortag um einen Fall gestiegen und liegt jetzt bei 254 (dazu kommen wie gehabt fünf Todesfälle). 243 gelten als genesen.

Der ADFC Leverkusen öffnet am Samstag, 4. Juli, von 11 Uhr bis 13 Uhr, erstmals wieder seinen Infoladen in Opladen, Freiherr-vom-Stein-Straße 3, in den Räumen der Bahnstadtinfo. Dort gibt es Informationen und Beratungen über Radtouren in und um Leverkusen, technische Beratungen zum Kauf eines Fahrrads werden ebenso angeboten wie Informationen zu aktuellen Themen der Radverkehrspolitik in Leverkusen. Das Mobilitätskonzept Leverkusen 2030+, welches auf der Sitzung des Stadtrates Ende Juni verabschiedet worden ist, spielt dabei eine herausragende Rolle. Das Mobilitätskonzept gilt als Grundlage der künftigen Radverkehrsplanung in Leverkusen. (red) 

Mittwoch, 1. Juli

Zum Schutz der Mitarbeiter und Kunden vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus war es im März nötig geworden, den Vordereinstieg in den Bussen zu sperren und den Fahrerbereich mit einer Folie abzutrennen. Inzwischen konnte aber eine dauerhafte Lösung gefunden werden: Nach einigen Tests mit Scheiben unterschiedlicher Hersteller sind jetzt die ersten Busse der Wupsi mit einer Trennscheibe zur Fahrerkabine ausgestattet. Somit kann in diesen Bussen ab dem 1. Juli auch wieder der Ticketverkauf angeboten werden. Im ersten Schritt handelt es sich um circa 40 Fahrzeuge. Da für jedes Busmodell Maßanfertigungen erforderlich sind, die einzeln vom TÜV freigegeben werden müssen, und da es aufgrund des Coronavirus zu Lieferengpässen kommt, kann der Umbau nur schrittweise erfolgen. Die komplette Busflotte wird in den nächsten Wochen umgerüstet.

Die umgebauten Fahrzeuge sind von außen mit Schildern markiert, die auf einen Vordereinstieg und möglichen Ticketkauf hinweisen.

Fahrgäste sollen aber bis zum vollständigen Umbau der gesamten Flotte weiterhin ihre Tickets vorab in einem der Kundencenter oder per Handyticket kaufen. (red)

Aktuell sind somit 253 Corona-Erkrankungen bekannt, darunter wie gehabt fünf Todesfälle. 243 Menschen gelten als genesen. Das bedeutet, dass aktuell fünf Coronaerkrankungen bekannt sind. 

 

Dienstag, 30. Juni

Zwei neue Infizierte gibt es seit Montag: Aktuell sind somit 253 Corona-Erkrankungen bekannt, darunter wie gehabt fünf Todesfälle. 242 Menschen gelten als genesen. Das bedeutet, dass aktuell sechs Coronaerkrankungen bekannt sind. 

Das Hallenbad Calevornia hat nun auch wieder geöffnet. Montag bis Sonntag von 9 bis 22 Uhr. Sowohl im Wiembachtal als auch im CaLevornia bleiben Außen- und Innenbereich voneinander getrennt. Für den Zutritt zum Hallenbad muss ein Konktaktdatenformular ausgefüllt werden. Mehr Infos unter www.calevornia.de.

Montag, 29. Juni

Die Zahlen bewegen sich weiterhin auf einem sehr geringen Niveau. 251 Infektionen sind laut Stadtverwaltung bekannt, darunter wie gehabt fünf Todesfälle. 242 Menschen gelten als genesen. Das bedeutet, dass aktuell lediglich vier Coronaerkrankungen bekannt sind. 

Freitag, 26. Juni

Die aktuellen Zahlen: 251 Infektionen sind laut Stadtverwaltung bekannt, darunter wie gehabt fünf Todesfälle. 241 Menschen gelten als genesen. Das bedeutet, dass aktuell nur fünf Coronaerkrankungen bekannt sind.

Donnerstag, 25. Juni

Bereits seit Tagen bleiben die Zahlen in Leverkusen stabil. Aktuell sind nach Angaben der Stadt 250 Infektionen bekannt, darunter wie gehabt fünf Todesfälle. 237 Einwohner gelten als genesen, das bedeutet: Aktuell sind acht Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Dienstag, 23. Juni

Es gibt weitere Neuerungen: Seit 20. Juni dürfen (einmalig selbst organisierte) Schulabschlussfeiern außerhalb von Schulanlagen und -gebäuden unter besonderen Maßnahmen stattfinden, teilt die Stadt mit.

Aktuell sind 250 Infektionen bekannt, darunter wie gehabt fünf Todesfälle. 237 Einwohner gelten als genesen, das bedeutet: Aktuell sind acht Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Schützenfest endgültig abgesagt

Das Schlebuscher Schützen- und Volksfestes 2020 ist endgültig abgesagt. Nachdem klar war, dass es wegen der Corona-Pandemie nicht am Fronleichnamswochenende stattfinden kann, hatten die Organisatoren noch eine Verlegung in den Herbst in Aussicht gestellt. „Mit der Entscheidung, dass bis mindestens 31. Oktober 2020 keine Großveranstaltungen in Deutschland stattfinden dürfen, hat sich auch unsere letzte Hoffnung auf ein Schlebuscher Schützen- und Volksfest Anfang September in Luft aufgelöst“, schreiben die Veranstalter. Gesundheit gehe jedoch vor und so sei im Moment auch noch nicht klar, ob und wie im nächsten Sommer Großveranstaltungen stattfinden dürfen. Die Planungen für 2021 laufen aber dennoch. „Wir hoffen sehr, dass wir uns im kommenden Jahr am Fronleichnam-Wochenende, vom 3. bis zum 6. Juni 2021, im Wuppermannpark und auf dem Marktplatz wiedersehen“, heißt es weiter. (stes)

Neue Einreiseverordnung

Weiterhin gibt es eine aktualisierte Einreiseverordnung: Alle Levrkusener, die sich innerhalb von 14 Tagen vor dem Zeitpunkt der Einreise nach Nordrhein-Westfahlen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich direkt für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Außerdem müssen sie sich als Reiserückkehrer melden. Bürger, die betroffen sind, melden sich per E-Mail an corona@stadt.leverkusen.de bei der Stadt mit folgenden Angaben: im Betreff "Corona-Einreiseverordnung", Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, Telefon, Reisedaten, Hinweise gegebenenfalls auf grippeähnliche Symptome (welche, seit oder bis wann, usw.) oder telefonisch beim Corona-Bürgertelefon der Stadt unter der Telefonnummer (0214) 406-3333.

Die Quarantäne-Pflicht kann laut Stadt entfallen, wenn eine molekularbiologische Testung (PCR-Test) nicht älter als 48 Stunden und in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem vom Robert-Koch-Institut aufgelistetem Staat bei der Gesundheitsbehörde vorgelegt wird.

www.leverkusen.de

Sonntag, 21. Juni: Weitere Tests im DRK-Heim

Der Coronafall im Alten- und Pflegeheim an der Düsseldorfer Straße hat weitere Konsequenzen: Nachdem das Haus am Freitag für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt worden war, folgten am Samstag weitere Test: Bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern, die Kontakt zu der Mitarbeiterin hatten, wurden Abstriche genommen. Die Zahl der insgesamt Infizierten in Leverkusen stieg am Wochenende um zwei auf 250 Personen. (tk)

Freitag, 19. Juni: Neuer Coronafall im Pflegeheim

Das DRK-Seniorenheim an der Düsseldorfer Straße steht für zunächst zwei Wochen unter Quarantäne. Bei einer Reihenuntersuchung ist eine Pflegerin des Hauses am Mittwoch positiv getestet worden. Sie zeigt bisher keine Krankheitssymptome. Da sie Kontakt zu zahlreichen Bewohnern und Mitarbeitern im Haus hatte, sollen am Samstag alle Besucher und Mitarbeiter erneut getestet werden. Auch Besucher und Angehörige werden informiert, die in den vergangenen Wochen das Heim besucht und ihre Namen und Adressen auf den entsprechenden Listen hinterlassen haben und sich nun ebenfalls testen lassen sollen. So soll eine Weiterverbreitung des Virus vermieden und im Fall einer Infektion eine schnelle Behandlung ermöglicht werden.

Um eine Verbreitung des Coronavirus gerade in der Risikogruppe der über 60-Jährigen zu vermeiden, werden in allen zwölf stationären Pflegeeinrichtungen in Leverkusen seit gut drei Wochen vorsorglich alle Mitarbeitenden systematisch getestet, die direkten Kontakt zu Bewohnern haben. Insgesamt handelt es sich um rund 1300 Personen. Die Abstriche erfolgen einmal pro Woche jeweils vor Ort in den Einrichtungen durch einen mobilen Abstrich-Dienst. Die Testungen sind zunächst für eine Dauer von acht Wochen vom Gesundheitsamt in Auftrag gegeben. Im Anschluss werden die Erfahrungen ausgewertet.  

In Leverkusen haben sich insgesamt 248 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, wie gehabt sind darunter fünf Todesfälle. 237 Personen gelten als genesen. Das heißt, aktuell sind in der Stadt sechs Menschen infiziert.

Katholische Bildungsstätte mit mehr digitalen Angeboten

Die Katholische Bildungsstätte hat ihr neues Programm für das zweite Halbjahr veröffentlicht. Natürlich werden die Kurse gemäß den Corona-Verordnungen durchgeführt: Mit Abstand, einer Maximalanzahl an Leuten in den jeweiligen Räumen oder mit geteilten Gruppen, erklärt Leiterin Sabine Höring. Vieles soll wieder als Präsenzveranstaltung vor Ort durchgeführt werden, doch neu ist, dass es auch einzelne Kurse komplett online geben wird. Dafür hat die Bildungsstätte eine offizielle Lizenz des Online-Anbieters Zoom erworben. Und sollten die Beschränkungen im Laufe des Jahres wieder restriktiver werden, könnten auch viele Referenten auf Webinare im Internet umsteigen, erklärt Höring.

Mittwoch, 17. Juni

Die Infektionszahlen haben sich zum Vortag kaum verändert: Es sind weiterhin 246 Fälle bekannt, fünf Todesfälle, die Zahl der Genesenen steigt auf 235. Das bedeutet, es sind aktuell sechs Personen erkrankt.

Der Chempark und die ansässigen Unternehmen empfehlen allen ihren Mitarbeitern die Installation der in dieser Woche gestarteten Corona-Warn-App – auf Diensthandys ebenso wie auf Privathandys. „Als Arbeitgeber wollen wir natürlich die Gesundheit unserer Mitarbeiter schützen. Wir verstehen uns aber auch als verantwortungsvollen Teil der Nachbarschaft“, erklärt Leiter Lars Friedrich. Knapp 50 000 Menschen arbeiten im Chempark. (aga)

Dienstag, 16. Juni

Ab Sonntag, 21. Juni, finden wieder Schmiedevorführungen im Freudenthaler Sensenhammer statt, allerdings nur mit begrenzter Teilnehmerzahl (zehn). Das erklärt das Museum am Dienstag. Die Führungen finden um 13.00 Uhr, 14.15 Uhr und 15.00 Uhr statt. 

Darüber hinaus ist nun auch wieder Grillen erlaubt, teilt die Stadt Leverkusen mit. Erlaubt ist es allerdings nur auf vier öffentlichen Flächen und es dürfen nur Gruppen von bis zu 10 Personen, enge Verwandte, Personen aus zwei verschiedenen Haushalten dabei sein. Die Infektionszahlen sind im Vergleich zum Vortag unverändert. 

Montag, 15. Juni

Aktuell sind 246 Infektionsfälle bekannt, darunter wie gehabt fünf Todesfälle. 234 Bürger gelten als genesen.

Da die Krankenhäuser wieder in den Normalbetrieb schalten und planbare Operationen wieder stattfinden, ruft das Deutsche Rote Kreuz zu dringend benötigten Blutspenden auf. Die nächste Blutspendemöglichkeit findet am Mittwoch, 24. Juni, in Bergisch Neukirchen von 15:00 - 19:30 Uhr in der DRK - Begegnungsstätte, Burscheider Str. 178 statt.

Mittwoch, 10. Juni: Sportvereine bekommen mehr Zeit

Seit Anfang Juni können Sportvereine die städtischen Sporthallen außerhalb der Schulzeiten unter Einhaltung der entsprechenden Hygienevorkehrungen wieder für den Vereinssport nutzen. Nun hat die Stadtverwaltung entschieden, die Sporthallen zudem während der gesamten Sommerferien für die Vereine zu öffnen (anstatt wie üblich nur drei Wochen). In der anderen Zeit finden Grundreinigungen statt. Da diese jedoch bereits in der Corona-bedingten Schließungszeit der Hallen stattgefunden haben, kann darauf in diesem Jahr verzichtet werden, teilt die Stadtverwaltung mit. So möchte sie den Vereinen die Möglichkeit gegeben, ihr Trainingspensum in den Sommerferien auszuweiten, nachdem Corona-bedingt so lange kein Training möglich war.

Die aktuellen Zahlen: Infiziert sind 244 Leute in Leverkusen, nach wie vor gibt es fünf Todesfälle, 233 Menschen gelten als genesen. (aga)

Montag, 8. Juni

Aktuell sind in der Stadt Leverkusen 242 Corona-Infektionsfälle bekannt (darunter fünf Todesfälle), 231 von den Infizierten gelten mittlerweile als genesen. Somit haben sich zurzeit nur sechs Bürgerinnen und Bürger mit dem Coronavirus angesteckt.

Das Technische Hilfswerk Leverkusen geht wieder in den Regeldienstbetrieb: Am Donnerstag, 18. Juni, und Samstag, 20. Juni, läuft dieser unter Hygieneauflagen wie Abstandsregeln, Desinfektionsmaßnahmen und Mundschutzpflicht wieder nach Dienstplan. Am Donnerstag ist die Verwaltung des THW Leverkusen von 18 bis 21 Uhr erreichbar. Wer das Büro an der Schlangenhecke 3 besuchen möchte, wird gebeten, zuvor unter ☎ 02171 / 38 71 50 oder per E-Mail an herbert.schumacher@thw-leverkusen.de einen Termin zu vereinbaren. Die Rückkehr zum Regelbetrieb wurde im Arbeitssicherheitsausschuss des THW beschlossen, Grundlage ist die Entspannung der Coronalage in der Stadt mit derzeit weniger als fünf Neuinfizierten innerhalb von sieben Tagen. Seit März fanden aufgrund des bundesweiten Shutdowns beim THW Leverkusen keine Dienste, Ausbildungen und Lehrgänge statt. Jederzeit einsatzbereit waren die Helferinnen und Helfer während dieser Zeit trotzdem. Sie erledigten darüber hinaus zum Beispiel Transportaufgaben für mehrere Bundesbehörden. (aga/dre)

Sonntag, 7. Juni

Aktuell sind im Stadtgebiet noch elf Menschen nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert, von den 242 positiv getesten Menschen sind 231 wieder genesen.

Der Bauservice, der von den städtischen Fachbereichen Stadtplanung und Bauaufsicht als Service für  Bürger angeboten wird, ist ab dem 8. Juni auch wieder persönlich vor Ort erreichbar.

Auch die Öffnungszeiten werden ausgeweitet: Ab Montag können sich Leverkusener montags bis freitags im Elberfelder Haus  beraten lassen, allerdings nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung. Darauf weist die Stadt hin. Besucher wenden sich dazu vorab an ihren  zuständigen Sachbearbeitern. Die entsprechenden Telefonnummern stehen der Internetseite der Stadtverwaltung Leverkusen unter „Rathaus&Service, Stadtverwaltung, Fachbereiche(Ämter), Bauaufsicht, Bauservice“. Alternativ können sich Bürger auch per E-Mail melden. Vor Ort gelten die üblichen Corona-Schutzmaßnahmen.  

http://geoportal.leverkusen.de

Freitag, 5. Juni

Die Zahl der Genesenen steigt weiter an. Infizierte: Aktuell meldet die Stadt 241, darunter fünf Tote und 224 Genesene. Das bedeutet: Aktuell sind in Leverkusen nur 12 Personen an Covid-19 erkrankt.

Mittwoch, 3. Juni

Stadtbiblitohek LEV © Ralf Krieger Stadtbiblitohek LEV

Ab dem 8. Juni öffnen die drei Bibliotheks-Zweigstellen in Opladen, Schlebusch und Steinbüchel ihre Türen wieder für Besucher. Wie in der seit dem 19. Mai geöffneten Hauptstelle gelten auch in den Zweigstellen coronabedingte Einschränkungen. Neben der üblichen Maskenpflicht und dem Abstandsgebot gilt, dass Bibliotheken die Kontaktdaten ihrer Besucher erfassen müssen, schreibt die Stadtverwaltung. Dazu wird vor dem Betreten der Bibliothek die Ausweisnummer erfasst und der Zeitpunkt des Zutritts bzw. des Verlassens vermerkt. Die erfassten Daten werden nach vier Wochen gelöscht und nur dann mit den persönlichen Daten verknüpft, falls die Rückverfolgung einer Infektion notwendig werden sollte.

Aktuell sind 241 Coronainfektionen bekannt, 219 Menschn gelten als genesen.

Dienstag, 2. Juni

Auch am Tag nach dem langen Feiertagswochenende meldet die Stadt Leverkusen keine neuen Infektionsszahlen. Auch am Klinikum werden derzeit keine Patienten mit Covid-19 behandelt.

Samstag/ Sonntag / Montag 1. Juni

Über das lange Pfingstwochenende sind keine neuen Infektionsfälle gemeldet worden. Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in der Stadt liegen nach Angaben vom Montag unverändert bei 240 Fällen (einschließlich der fünf Todesfälle), 216 davon sind genesen.

Donnerstag, 28. Mai

Skatepark unter der Stelze dazu (Archivbild) © Ralf Krieger Skatepark unter der Stelze dazu (Archivbild)

Ab Freitag, 29. Mai, werden der Skaterpark unter der Stelze sowie der Bolz- und Skateplatz an der Campusallee/Ecke Fakultätsstraße in der neuen Bahnstadt Opladen wieder geöffnet, teilt die Stadtverwaltung mit und weist darauf hin, dass auch dort selbstverständlich die geltenden Abstandsregeln eingehalten werden müssen.

Montag, 25. Mai: Stadt bilanziert ruhiges Wochenende

Trotz des Feiertags am vergangenen Donnerstag und dem damit verbundenen langen Wochenende für viele ist es in der Stadt ruhig geblieben, bilanziert der Corona-Krisenstab. Es habe keine besonderen Vorkommnisse gegeben, auch nicht im Bereich des Neulandparks. "Gerüchte, dass der Neulandpark wieder geschlossen werden soll, stimmen nicht", sagt Stadtsprecherin Heike Fritsch.

Montag, 25. Mai: Wieder Covid-Patient im Klinikum

Es ist erneut ein bestätigter Covid-Patient in stationärer Behandlung am Klinikum Leverkusen. Der Patient ist Leverkusener und wird auf der Infektionsstation isoliert und behandelt, teilt das Klinikum am Montag mit. Ansonsten sind die Zahlen nach Angaben der Stadtverwaltung unverändert geblieben: 233 Fälle, davon 207 Genesene und fünf Todesfälle.

Montag, 25. Mai: Mehr Außengastronomie

Gastronomen können im Fachbereich Bürger und Straßenverkehr die Ausweitung ihrer Außengastronomiefläche beantragen. Damit sollen von der Corona-Pandemie betroffene Betriebe unterstützt werden, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Der Fachbereich prüft, in welchen Fällen eine Ausweitung zulässig ist und stellt gegebenenfalls die Genehmigung aus.

Ab Montag, 25. Mai, stehen folgende Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner telefonisch zur Verfügung. Sie sind zwischen 8.30 und 15.30 Uhr für Anliegen aus den einzelnen Stadtteilen erreichbar. Außerdem per E-Mail unter 36@stadt.leverkusen.de.

Schlebusch, Lützenkirchen und Steinbüchel

Tabea Odenthal, Tel. 0214/406-3544

Hitdorf

Nadja Steinebach, Tel. 0214/406-3646

Wiesdorf, Rheindorf und Alkenrath

Nicole Gabrielczyl, Tel. 0214/406-3642

Küppersteg, Bürrig, Manfort

Sandra Landwehr, Tel. 0214/406-3643

Bergisch Neukirchen, Opladen, Quettingen

Marcel Bauer, Tel. 0215/406-3645

Sonntag, 24. Mai

Mit 233 Infektionsfällen und davon 207 Genesenen hat sich die Corona-Pandemie in Leverkusen über das Wochenende nicht weiter ausgebreitet.

Einige Sicherheitsvorkehrungen werden weiter gelockert, unverändert bleiben jedoch  das Abstandsgebot, die Regeln zum gemeinsamen Aufenthalt in der Öffentlichkeit und die Pflicht zum Mund-Nase-Schutz. 

Bestimmte Veranstaltungen nicht geselliger Art sind innerhalb von Unternehmen sind wieder zulässig. Besuche in Krankenhäusern, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen sind wieder erlaubt. 

Picknicken auf öffentlichen Flächen ist wieder erlaubt. Das Grillen dort bleibt weiter verboten. Tätowier- und Piercingstudios dürfen wieder öffnen.

Bei standesamtlichen Trauungen dürfen wieder Gäste dabei sein, sowohl bei der Zeremonie als auch bei der Zusammenkunft unmittelbar vor dem Ort, sofern der 1,5 Meter Mindestabstand einzuhalten ist und ein direkter Kontakt vermieden wird.

Freitag, 22. Mai

Das Leverkusener Gesundheitsamt zählt nunmehr 233 bestätigte Corona-Infektionen, fünf weitere kamen am Feiertag hinzu. 206 von ihrer Erkrankung genesene sind amtlich gezählt worden. 

Dienstag, 19. Mai 

227 Fälle und damit zwei Neuinfektionen sind heute gemeldet. Davon sind 204 Erkrankte wieder genesen. 

Der Wildpark Reuschenberg hat wieder geöffnet. Wie der erste Tag der Öffnung gelaufen ist, lesen sie hier.

Montag, 18. Mai

Unverändert gegenüber Sonntag sind die heutigen Zahlen zu den Infektionsfällen: 225 Fälle, fünf Todesfälle, 199 wieder Genesene.

Die Stadtbibliothek öffnet morgen, 19. Mai, ihre Hauptstelle in der Rathaus-Galerie wieder. Es gelten geänderte Öffnungszeiten:

Dienstags bis freitags 10 - 13 Uhr und 15 - 18 Uhr

Samstags 11 - 14 Uhr

An den Feier- und Brückentagen Christi Himmelfahrt (21./22.05.2020) und Fronleichnam (11./12.06.2020) ist die Bibliothek geschlossen. An den jeweils darauffolgenden Samstagen ist aber geöffnet.

Ausleihe nur mit Bibliotheksausweis am Selbstverbuchungs-Terminal. Alle Informationen unter

http://www.stadtbibliothek-leverkusen.de/

Sonntag, 17. Mai

Um einen auf 225 ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Leverkusener nach Angaben der Stadtverwaltung gestiegen. Die Zahl der Genesenen wird weiterhin mit 199 angegeben. Unterdessen gelten seit Samstag einige Änderungen bei den Schutzregeln. Freibäder können ab Dienstag, 19. Mai, öffnen, touristische Übernachtungen sind ab Montag auch für EU-Bürger wieder möglich. In der Gastronomie dürfen unter strengen Auflagen auch Buffets wieder öffnen. Piercingstudios dürfen weiterhin nicht öffnen, werden insofern also Tätowierstudios gleichgestellt. 

Freitag, 15. Mai

Am Freitagmorgen hat das Klinikum Leverkusen gemeldet, dass der letzte dort stationär behandelte Covid-19-Patient das Krankenhaus verlassen hat. Er gehört damit zu den inzwischen 197 als genesen registrierten Erkrankten. 222 Infektionsfälle sind insgesamt bis Freitagmittag in der Stadt gezählt worden. Fünf Menschen starben infolge einer Erkrankung. Im Vergleich zu anderen Kommunen im Land liegt Leverkusen damit sehr günstig,  

Mittwoch, 13. Mai

221 bestätigte Infektionsfälle sind heute zu verzeichnen, davon fünf Todesfälle und 190 wieder Genesene. Im Klinikum Leverkusen wird jetzt nur noch ein an Covid-19 erkrankter Leverkusener stationär behandelt.

In Sachen Kita-Öffnung hat sich die Stadt Leverkusen den Regelungen des Landes angeschlossen.

Ab morgen, 14. Mai, öffnen die Kitas  für Vorschulkinder:

- die anspruchsberechtigt für Leistungen der Bildung und Teilhabe sind,

- mit Behinderungen oder drohenden Behinderungen, festgestellt von einem Träger der Eingliederungshilfe.

Ab 28. Mai sollen alle Vorschulkinder wieder die Kitas besuchen können.

Ab 12. Juni sollen die Kitas dann wieder für alle Kinder geöffnet sein. Über Rahmenbedingungen und Ausgestaltung wird rechtzeitig informiert. Sie hängen auch davon ab, wie sich das Infektionsgeschehen weiter entwickelt.

In die Kindertagespflege können ab morgen, 14. Mai, wieder alle Kinder ab zwei Jahren betreut werden, außerdem Kinder mit Behinderungen und drohenden Behinderungen, festgestellt von einem Träger der Eingliederungshilfe.

Dienstag, 12. Mai

Nach der Bestätigung von drei neuen Infektionsfällen steigt die Zahl der Corona-Infizierten in Leverkusen auf 219. 187 von ihnen sind laut Gesundheitsamt inzwischen genesen.

Montag, 11. Mai

216 bestätigte Infektionsfälle gibt es mittlerweile in der Stadt, 185 der Erkrankten ist mittlerweile wieder genesen.

Das Klinikum erlaubt ab heute wieder Besucher: Allerdings pro Patient nur einen Besucher am Tag für eine Stunde in der Besuchszeit  zwischen 15 und 19 Uhr. Nach Möglichkeit sollte der Besucher während des gesamten Krankenhausaufenthaltes der Gleiche bleiben. Sowohl Patient als auch Besucher tragen während des gesamten Treffens einen Mundschutz. Im Patientenzimmer, auch im Mehrbettzimmer, darf sich nur ein Besucher aufhalten. Sollte ein anderer Patient aus dem Zimmer parallel Besuch erhalten, so muss dieser im Park warten oder mit dem Patienten das Zimmer verlassen, wenn dies möglich ist.

Besuchsverbot gilt weiterhin für die Infektionsstation, Intensivstation, Onkologie, alle Patienten mit Covid-19 und alle Covid-Verdachtsfälle.

Sonntag, 10. Mai

Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle in der Stadt liegt bei 215. Darunter sind fünf Todesfälle und 185 wieder Genesene.

Besuche in stationären Pflegeeinrichtungen wie Seniorenheimen sind wieder erlaubt - allerdings unter strikten Hygieneauflagen und mit begrenzter Personenzahl und Dauer. Diese sind in jeder Einrichtung so umzusetzen, dass der Schutz aller vor Neuinfektionen, insbesondere der oft betagter Bewohner, möglichst ausgeschlossen wird. Dabei ist es wichtig, dass Heime und Angehörige eng zusammenarbeiten.Die Stadt Leverkusen empfiehlt daher, wie der Deutsche Städtetag auch, mit den Heimen einen konkreten Besuchstermin zu vereinbaren. Besonders mit Blick auf Sonntag, Muttertag, ist es wichtig zu wissen, dass unter Umständen nicht alle Besuchswünsche direkt erfüllt werden können.

Freitag, 8. Mai

Ab Montag kostet es Geld, wenn man ohne Mund- und Nasenschutz ins Geschäft, auf den Wochenmarkt, eine Arztpraxis geht oder Bus und Bahn benutzt. Darauf habe sich die Stadtverwaltung mit den Kommunen und Kreisen im Regierungsbezirk Köln verständigt – eine landesweite Regelung gibt es für solche Verstöße nicht. Das Bußgeld von 50 Euro liege  „am unteren Rand der Bußgeldskala im Regierungsbezirk Köln“, hieß es.  (tk)

Wie Sie Ihre Masken richtig reinigen und aufbewahren, erklären wir hier.

Auch Wohnungseigentümer dürfen sich wieder versammeln. Darauf wies am Freitag Volker Winands hin, Geschäftsführer von Haus und Grund in Leverkusen und Leichlingen. Voraussetzung sei, dass „Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Auch Beiratssitzungen sind wieder möglich.“ Wer jetzt eine Eigentümerversammlung abhalten möchte, müsse aber gewährleisten, dass die Teilnehmer jederzeit einen Abstand von 1,5 Meter zueinander einhalten. Auch Desinfektionsmittel sollte bereit stehen, Masken getragen werden. 

Donnerstag, 7. Mai

Schafe © Wildpark Reuschenberg Schafe

Der Wildpark Reuschenberg plant am 18. Mai wieder zu öffnen. das gibtder Betreiber am Donnerstag bekannt. "Wir arbeiten gerade mit Hochdruck an einem Konzept. Über die notwendigen Schutzmaßnahmen und Auflagen werden wir frühzeitig informieren", schreiben die Verantwortlichen. Wichtig für die Besucher: Das Bistro wird vorerst einen Außer-Haus-Verkauf anbieten.

Donnerstag, 7. Mai

211 bestätigte Infektionsfälle gibt es heute. 181 Menschen sind nach Angaben der Stadt wieder genesen.

Musikschule, VHS und Stadtbücherei sollen bald Lockerungen erfahren. Alle Infos finden Sie hier.

Mittwoch, 6. Mai: Spielplätze öffnen am Donnerstag

le-kuddel-muddel_(4) © Britta Berg Britta Berg le-kuddel-muddel_(4)

Die städtischen Spielplätze und der Neulandpark sollen von Donnerstag, 7. Mai, an nach und nach wieder geöffnet werden. Für Musikschule, Volkshochschule und Jugendkunstgruppen stellt die Stadtverwaltung die Wiedereröffnung unter strengen Hygiene- und Sicherheitsauflagen für die kommende Woche in Aussicht.

In Leverkusen wurden am Mittwoch 210 bestätigte Infektionsfälle gemeldet, sieben mehr als am Vortag, 181 Infizierte gelten inzwischen als genesen. Fünf  Personen sind bislang  in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Im Klinikum Leverkusen wurden gestern fünf Covid-Patienten stationär  behandelt, vier von ihnen stammen aus Leverkusen. 

Dienstag, 5. Mai: Museum öffnet am Mittwoch wieder

Das Museum Morsbroich öffnet zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Krise seine Pforten: Ab Mittwoch, 6. Mai, können Besucher zu den regulären Öffnungszeiten die aktuellen Ausstellungen besuchen, teilt das Museum am Dienstag mit.

In Abstimmung mit den zuständigen Behörden haben die Organisatoren umfassende Schutz- und Hygienemaßnahmen entwickelt, um den Besuch „so sicher wie möglich zu gestalten“, heißt es.

Konkret heißt das: Alle Besucher werden gebeten, einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander wie auch zum Museumspersonal einzuhalten. Ein neues Wegeleitsystem (Einbahn-System) führt die Menschen durch die Ausstellungen und durch das Gebäude. Gäste müssen selbstverständlich einen Mund-Nasen-Schutz tragen und auch ihre persönlichen Daten hinterlassen – für eine eventuell nötige Infektions-Rückverfolgung. Die Daten werden ausschließlich zu diesem Zweck erhoben und nach vier Wochen gelöscht, betont das Museum. Auch die historischen Räumlichkeiten kann man wieder besichtigen; allerdings können im Jagdzimmer bis auf Weiteres keine Getränke ausgegeben werden.

Da durch die Corona-Krise viele Möglichkeiten für einen Besuch verloren gegangen sind, wurden beide Ausstellungen verlängert: Simon Schubert mit seinem „Schattenreich“ kann man sich noch bis zum 17. Mai anschauen, „Liebes Ding – Object Love“ wurde bis zum 1. Juni verlängert. (aga)

Dienstag, 5. Mai

203 bestätigte Infektionsfälle sind laut Stadt gemeldet, darunter fünf Todesfälle. 179 Erkrankte sind wieder genesen.

Montag, 4. Mai: 91-Jährige gestorben

In Leverkusen gibt es einen fünften Todesfall. In der Nacht zu Montag ist eine 91-Jährige im Klinikum gestorben, die an Covid-19 erkrankt war. Die Bewohnerin des Altenzentrums in Schlebusch war vor 14 Tagen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Im Altenzentrum waren nach Bekanntwerden der positiven Testung alle Bewohner des betroffenen Wohnbereiches getestet worden, teilt die Caritas mit. Zudem seien alle Mitarbeitenden, die Kontakt zu diesem Wohnbereich hatten, getestet worden. Eine weitere Bewohnerin wurde am Folgetag mit Symptomen ins Klinikum gebracht und dort positiv getestet. Außerdem gab es in einer Kontrolltestung der Kontaktpersonen in der vergangenen Woche ein positives Ergebnis, heißt es in der Mitteilung. Gesundheitsdezernent Alexander Lünenbach sagt: „Ich kann die Forderung nach einer regelmäßigen Testung des Pflegepersonals in Leverkusen gut nachvollziehen und prüfe auf allen Ebenen, wie wir ein medizinisch sinnvolles Verfahren verwirklichen können.“

Montag, 4. Mai: Testcenter geschlossen

Das mobile Corona-Testzentrum auf dem Gelände des ehemaligen Schwimmbads Auermühle ist seit 1. Mai wegen geringer Auslastung geschlossen. "Das Zentrum befindet sich im Stand-by-Betrieb", sagt Pressesprecherin Julia Trick. Es könne bei Bedarf jederzeit den Betrieb wieder aufnehmen. "Aktuell gibt es eine so geringe Zahl an Überweisungen durch die Hausärzte, dass die anderen Testmöglichkeiten absolut ausreichen." Das seien zum einen das Synlab am Klinikum sowie der mobile Dienst der Malteser, die Patienten bei Bedarf zu Hause testen. Am Samstag seien einige Patienen an der Auermühle vor verschlossener Tür gestanden, da habe es ein Kommunikationsproblem gegeben, für das Trick sich entschuldigt. Aktuell diskutiert die Stadt, ob künftig mehr Tests gemacht werden sollen, etwa für bestimmte Berufsgruppen. Eine Entscheidung dazu wird für Mitte der Woche erwartet.

Montag, 4. Mai: Wildpark bleibt noch geschlossen

Der Wildpark Reuschenberg bleibt vorerst geschlossen. "Auch wenn ab heute offiziell Zoos und Tierparks wieder öffnen dürfen, müssen bestimmte Auflagen erfüllt werden", teilt der Wildpark mit. Sobald eine Wiedereröffnung des Wildparks feststeht, werden die Besucher umgehend informieren. "Wir geben unser Bestes und freuen uns, bald die Toren für unsere Besucher wieder öffnen zu können."

Montag, 4. Mai: Infektionszahlen

Nach Angaben der Stadt gibt es in Leverkusen jetzt 202 Infektionsfälle und vier Todesfälle. Die Zahl an Genesenen ist gleichgeblieben und liegt weiter bei 175 Menschen.

Sonntag, 3. Mai

Gleichgeblieben wie am Samstag sind die Zahlen der Infektionsfälle: insgesamt 200 Fälle nach Angaben der Stadt, darunter 175 Genesene.

Ab Montag, 4. Mai, gilt eine neue Verordnung des Landes. Neuerungen unter anderem: Museen, Zoos und Tierparks, Landschaftsparks, Volkshochschulen, Musikschulen, Friseure und Fußpflege dürfen wieder öffnen. Ab 7. Mai dürfen nach Angaben der Stadt auch Spielplätze wieder geöffnet werden. Alle Lockerungen sind unverändert von strengen Schutzauflagen begleitet, betont die Verwaltung.

Freitag, 1. Mai: Deutlich mehr Genesene als neu Infizierte

Um drei auf 199 gestiegen  ist am Freitag die Zahl der bestätigten Corona-Infektionsfälle in der Stadt. 174 der Erkrankten galten am Freitag als genesen, das waren 14 mehr als am Tag davor. Vier Tote sind wegen der Pandemie zu beklagen. Ab Montag werden Teile der Stadtverwaltung wieder für Publikum geöffnet: Bürgerbüro und Straßenverkehrsamt sind nach Anmeldung zugänglich. 

Donnerstag, 30. April: Test weiter nur über den Hausarzt

Auch wenn die Uniklinik Köln Bürger dazu aufruft, bei Corona-Symptomen auch ohne Arztüberweisung in das Testzentrum zu kommen, gilt in Leverkusen weiter: Immer erst telefonisch an den Hausarzt wenden. Der klärt ab, ob ein Test sinnvoll ist und überweist dann an das Testzentrum. "Mit diesem Vorgehen haben wir gute Erfahrungen gemacht und wollen auf jeden Fall auch dabei bleiben", sagt Tim Feister, Kreisgeschäftsführer der Leverkusener Malteser, die das Testzentrum an der Auermühle leiten.

Donnerstag, 30. April: Alkoholverbot zurückgenommen

Die Stadt Leverkusen muss ihr Alkoholverbot für das erste Maiwochenende zurücknehmen. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Donnerstag, 30. April: mehr Publikumsverkehr in Verwaltung

Die Stadtverwaltung bereitet sich darauf vor, sich wieder mehr für das Publikum zu öffnen. Die neuen Regelungen sollen ab 4. Mai zunächst für den Bereich Bürgerbüro und Straßenverkehr gelten, gibt die Stadtverwaltung bekannt. So werden im Meldewesen die Zeiten ausgeweitet, um mehr Termine vergeben zu können. Unverändert bleibt: Termine für Anliegen müssen vorab vereinbart werden. Und weiterhin gilt in allen Gebäuden der Verwaltung gilt die "Maskenpflicht".

www.leverkusen.de

Donnerstag, 30. April: die Zahlen

Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle in der Stadt beträgt 196. 160 Erkrankte sind laut Stadtverwaltung wieder genesen.

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Mittwoch, 29. April: Vierter Todesfall

Es gibt einen vierten Corona-Todesfall in der Stadt: Ein 65-jähriger Leverkusener, der sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, ist nach Angaben der Stadt gestorben. Er wurde in einem auswärtigen Krankenhaus behandelt. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, hatte der Mann schwere Vorerkrankungen.

Aktuell sind 31 Personen an Covid-19 erkrankt und befinden sich noch in Quarantäne, 160 Bürgerinnen und Bürger sind mittlerweile genesen. Somit liegt die Gesamtzahl aller Personen, die bislang positiv auf das Virus getestet wurden, bei 195. Im Klinikum werden derzeit fünf Patienten mit Covid-19 behandelt, davon sind vier aus Leverkusen.

Dienstag, 28. April: Stadt verschärft Maßnahmen vor erstem Maiwochenende

Bollerwagen dpa © picture alliance / Peter Steffen Bollerwagen dpa

Picknicken und das Grillen auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen ist bereits untersagt, nun kommen weitere Einschränkungen vor dem ersten Maiwochenende. Grund ist nach Angaben der Stadt, dass der Ordnungsdienst in den vergangenen Tagen vermehrt Ansammlungen von Personen auflösen musste. Nun hat sich der städtische Krisenstab entschieden, vorsorglich für das kommende Maiwochenende (Donnerstag, 30. April bis einschließlich Sonntag, 3. Mai) ganztägig für das gesamte Stadtgebiet Leverkusen auf allen öffentlichen Flächen (Straßen, Wegen, Plätzen, Parks, Wäldern usw.) ein Alkoholverbot einzuführen; auch das Mitführen von Bollerwagen, Handkarren und ähnlichem ist untersagt. Gleiches gilt für die Nutzung von Musikanlagen.

Die Stadt befürchtet, dass sich zum 1. Mai bzw. dem anschließenden Wochenende unbeeindruckt vom Pandemiegeschehen größere Personengruppen bilden und entsprechend „ausgerüstet“ durch das Stadtgebiet ziehen.

„Hierbei werden nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre in nicht unerheblichem Maße alkoholische Getränke verzehrt, die auch immer wieder Einsätze des Rettungsdienstes bei hilflosen Personen erforderlich machten“, heißt es zur Begründung im Amtsblatt. Die verordneten Einschränkungen seien aktuell erforderlich, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten.  

Das bleibt nicht unwidersprochen. Die Leverkusener FDP-Vorsitzende Petra Franke äußert sich „entsetzt darüber, wie hier  Freiheitsrechte mit Füßen getreten werden.  Alkoholverbot, Bollerwagenverbot und  Musikverbot im Alleingang der Verwaltung durchzusetzen – ohne jegliche Beteiligung der politisch gewählten Vertreter – ist absolut unangemessen. Diese Verfügung ist keine adäquate Maßnahme zum Gesundheitsschutz sondern Gängelung!“ Das bestehende Kontakt-, Versammlungs- und Grillverbot sei vollends ausreichend. Ähnlich äußert sich der OB-Kandidat des rechten „Aufbruch Leverkusen“, Markus Beisicht, der eine Klage gegen die Allgemeinverfügung prüfen will.

Montag, 27. April: Stadt sucht medizinische Kräfte

Obwohl die Zahlen der Leverkusener, die sich neu mit dem Coronavirus anstecken, zurückgehen, sucht die Stadt medizinische Fachkräfte. Als Begründung heißt es: „Die Stadt will vorbereitet sein, um bei einer − bislang noch nicht absehbaren − Verschärfung der Lage weiter angemessen für ihre Bürger sorgen zu können.“

Wer also medizinische, pflegerische oder rettungsdienstliche Fachkenntnisse hat, ist aufgerufen, sich beim Bereich Personal und Organisation der Verwaltung zu melden. Das Ziel sei es, auf diese Fachkräfte zurückgreifen zu können, sobald weitere personelle Unterstützung der Kliniken oder Pflegeeinrichtungen nötig sei, heißt es.

Oberbürgermeister Uwe Richrath bittet: „Wenn Sie eine Aus- oder Weiterbildung oder Berufserfahrung haben und im Ruhestand, Studium oder ähnlichem sind – melden Sie sich bitte.“ Auch er betont, dass die Abfrage „vorsorglich erfolgt“. (aga)

Sonntag, 26. April

191 bestätigte Fälle sind heute verzeichnet. Davon sind 151 Erkrankte wieder gesund.

Freitag, 24. April: Klinikum fährt Regelbetrieb langsam wieder hoch

Das Klinikum geht einen Schritt in Richtung Regelbetrieb: Neben Notfällen werden nun auch wieder dringliche medizinische Fälle behandelt. Allerdings würden auch weiterhin keine Risikoeingriffe vorgenommen, wenn ein längerer Aufenthalt auf der Intensivstation zu erwarten ist, sagt Klinikumssprecherin Sandra Samper-Agrelo. Patienten erhalten auch wieder Termine in den Ambulanzen der Kliniken und den Zentren.

Freitag, 24. April: Infektionzahlen wieder leicht gestiegen

In Leverkusen gibt es am heutigen Tag 190 bestätigte Corona-Fälle, 143 Menschen sind nach Angaben der Stadt wieder gesund. Vier Patienten mit Covid-19 werden am Klinikum behandelt, davon drei aus Leverkusen.

Donnerstag, 23. April: Kein Maibaumverkauf

Dieses Jahr fällt der Maibaumverkauf aus. (Archivbild) © Ralf Krieger Dieses Jahr fällt der Maibaumverkauf aus. (Archivbild)

In diesem Jahr findet kein Maibaumverkauf am Neulandpark statt. Angesichts der Corona-Pandemie geschieht dies vorsorglich aus Gründen des Infektionsschutzes, da der Verkauf stets für ein sehr hohes Publikumsinteresse gesorgt hat, gibt die Stadt am Donnerstag bekannt.

Donnerstag, 23. April: Anlieferung bei Avea nur mit Mundschutz

Auch bei der Anlieferung bei den Avea-Anlagen wie beim Wertstoffzentrum in der Dieselstraße, beim Müllheizkraftwerk, Im Eisholz und beim Biomassezentrum in Burscheid Heiligeneiche müssen Bürger ab Montag, 27. April, einen Mund-Nasen-Schutz oder Schals, Tücher und selbstgenähte Masken tragen. "Anlieferer ohne Mundschutz können nicht leider bedient werden", betont die Avea.

Donnerstag, 23. April

In Leverkusen sind aktuell 186 Corona-Fälle registriert, 138 Personen sind von der Krankheit inzwischen wieder genesen.

Mittwoch, 22. April: Masken auch für Kinder geeignet

Auch Stefan Reuter, Chefarzt der Infektiologe am Klinikum, befürwortet die angekündigte Maskenpflicht und hält sie für verantwortungsvoll: „Wenn wir jetzt leichtsinnig alle Übertragungswege wieder zulassen, riskieren wir in der nahen Zukunft eine neue Welle, die die mühsam erreichte teilweise Freiheit wieder in Frage stellt.“

Sorgen in der sozialen Medien, ob Masken für Kinder gefährlich seien, räumt Joachim G. Eichhorn, Leiter der Kinderklinik am Klinikum, aus. Es bestehe entgegen der Gerüchte keine Gefahr einer Kohlenstoffdioxidvergiftung. „Jedes Kind, das es erträgt, eine Maske zu tragen, kann das auch.“ Ist die Maske verschmutzt oder stark durchfeuchtet, wäscht man sie täglich.

Grundsätzlich könne man die Maske, sofern sie beispielsweise nur zum Einkaufen genutzt wird, und nicht schmutzig oder durchfeuchtet ist, alle drei Tage reinigen, erläutert Klinikumssprecherin Sandra Samper.

Mittwoch, 22. April: Corona-Fall im Seniorenzentrum Schlebusch

Allen umgesetzten hygienischen Maßnahmen zum Trotz musste das Gesundheitsamt der Stadt Leverkusen den Caritasverband am Mittwoch darüber informieren, dass eine Bewohnerin des Altenzentrums in Schlebusch bei einer Routineuntersuchung im Krankenhaus positiv auf Covid-19 getestet wurde. „Sie ist derzeit diesbezüglich weitgehend symptomfrei, befindet sich aber weiterhin in stationärer Behandlung und wir hoffen, dass sich ihre gesundheitliche Situation nicht verschlechtert“, sagte Caritasdirektor Wolfgang Klein. Eine weitere Bewohnerin mit Verdachtssymptomen sei daraufhin auf ärztliche Anordnung ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Es bestehe ein enger Kontakt mit dem Gesundheitsamt und dem Krisenstab der Stadt Leverkusen.

Mittwoch, 22. April: Epidemiologe Karl Lauterbach befürwortet Maskenpflicht in ganz Deutschland

Der Politiker und Epidemiologe Karl Lauterbach begrüßt die Maskenpflicht in Leverkusen und NRW ausdrücklich: „Durch die Kombination Alltagsmaske und Abstand halten kann man viel erreichen“, betont er. Er habe Sorge, dass durch die Lockerung der Maßnahmen die Infektionszahlen wieder in die Höhe getrieben würden. Sein Credo: Abstand halten, Maske tragen und auch die Einhaltung der Maskenpflicht von der Stadt kontrollieren lassen.

Mittwoch, 22. April

Die aktuellen Fallzahlen für Leverkusen lauten heute: 185 bestätigte Infektionsfälle, 135 Personen sind genesen.

Mittwoch 22. April: Leverkusen führt Maskenpflicht ein, Pflicht kommt auch in ganz NRW

Der Krisenstab der Stadt hat beschlossen, ab Montag, 27. April, eine Maskenpflicht einzuführen. Ein Mund-Nasen-Schutz müsse immer dann getragen werden, wenn Dienstleistungen in Anspruch genommen werden und ein Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann, teilt Krisenstabsleiter Marc Adomat mit. Das gilt etwa im Einzelhandel, in der Bank oder im Möbelhaus. Ebenso gilt die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in städtischen Gebäuden. Mittlerweile soll es auch eine Maskenpflicht in ganz NRW geben.

Ein Anleitung, um Masken selbst zu nähen, hat das Klinikum Leverkusen rausgebracht und ist hier nachzulesen. Wer weder eine medizinische noch eine selbst genähte Maske besitzt, kann nach Angaben der Stadt auch Schals oder Tücher nutzen. „Die zertifizierten Masken können so den Krankenhäusern und Arztpraxen, der Pflege oder dem Rettungsdienst vorbehalten werden“, erläutert Krisenstabsleiter Adomat.

„Es geht darum, in Leverkusen das Potential für eine Tröpfchen-Übertragung durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern. Leverkusen trägt damit der Tatsache Rechnung, dass das öffentliche Leben nach der Lockerung wieder zugenommen hat.“

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Dienstag, 21. April

Am Dienstag sind in Leverkusen 185 bestätigte Fälle gemeldet, das nur eine Person mehr als am Wochenende. 130 Personen sind nach Angaben der Stadtverwaltung wieder gesund.

Montag, 20. April

Die Kplus-Gruppe, zu der auch das St. Remigius Krankenhaus in Opladen und das St. Josef Krankenhaus in Wiesdorf gehören, teilt chirurgische Mundschutze an ihre Mitarbeiter aus. Einmalig dürfen die Mitarbeiter zehn Stück für sich und ihre Familien mitnehmen. „Wir möchten zur Eindämmung von Neuinfektionen beitragen und zugleich für unsere Mitarbeiter sorgen“, sagt Geschäftsführer Andreas Degelmann. „Durch die anhaltenden Lieferengpässe ist es aktuell eine echte Herausforderung, sich privat Schutzmasken zu besorgen.“ Die Kplus-Gruppe konnte aber laut Pressemitteilung in den vergangenen Wochen einen Bestand von chirurgischen Mundschutzen aufbauen, der nun diese Form der Unterstützung möglich macht.

Montag, 20. April

Die Infektionszahlen sind seit Freitag stabil geblieben. Im Klinikum werden sechs Patienten behandelt, davon fünf aus Leverkusen.

Sonntag, 19 April

In Leverkusen sind sowohl Samstag als auch Sonntag unverändert 184 Infektionsfälle zu verzeichnen. Davon sind aktuell 124 Genesene. Drei Todesfälle sind leider, wie bekannt, zu beklagen.

Das Schulministerium hat bekannt gegeben, dass ab Donnerstag die Abschlusklassen wieder unterrichtet werden sollen. Was Leverkusener Schüler, Lehrer und Elter darüber denken, lesen Sie hier.

Besonders ist die Situation in der Corona-Krise auch für Schwangere und frischgebackene Eltern. Das muss aber nicht unbedingt schlecht sein, sagt Hebamme Tanja Welling

Freitag, 17. April

Immer weniger Patienten mit Covid-19-Erkrankung müssen stationär behandelt werden. Im Klinikum werden derzeit nur fünf Menschen behandelt, davon drei aus Leverkusen, teilt die Klinikumssprecherin mit. Das ist der niedrigste Stand seit Ende März. Insgesamt Stand heute sind in Leverkusen nach Angaben der Stadt 174 Corona-Fälle registriert. Drei Personen sind an der Krankheit bisher verstorben, 119 bereits wieder genesen. Das bedeutet, dass aktuell 55 Menschen infiziert sind.

Donnerstag, 16. April

171 Coronafälle gibt es Stand Donnerstag in Leverkusen, die Zahl ist somit nur um einen Patienten gestigen seit dem Tag zuvor. 117 gelten als genesen. Im Leverkusener Klinikum werden aktuell sechs Patienten mit Covid-19 behandelt, vier davon sind aus Leverkusen.

Mittwoch, 15. April

Ein 86-jähriger Leverkusener, der sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, ist verstorben. Wie die Stadt am Mittwochvormittag mitteilt, hatte der Mann diverse Vorerkrankungen. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf drei. Aktuell sind nach Angaben der Stadt 59 Personen an Covid-19 erkrankt und befinden sich noch in Quarantäne, 108 Bürger sind mittlerweile genesen. Somit liegt die Gesamtzahl aller Personen, die bislang positiv auf das Virus getestet wurden, bei 170.

Im Klinikum Leverkusen werden neun Covid-19-Patienten stationär behandelt, davon sind sieben aus Leverkusen.

Dienstag, 14. April

Die Stadt bestätigt 168 gemeldete Fälle. 92 Personen gelten als genesen. Auf der Seite des NRW-Gesundheitsministeriums werden 167 Infizierte für Leverkusen aufgeführt, das Robert-Koch-Institut (RKI) bestätigt 155 Fälle. Die Zahl des RKI fallen aufgrund des Meldeverzugs meist niedriger aus, weist Klinikumssprecherin Sandra Samper-Agrelo darauf hin. Im Klinikum selbst werden aktuell elf Covid-19-Patienten behandelt, davon sind neun aus Leverkusen.

Ostermontag, 13. April

Die Infiziertenzahlen haben sich im Vergleich zum Tag zuvor nicht verändert.

Sonntag, 12. April

Das Leverkusener Gesundheitsamt meldet am Ostersonntag einen Stand von insgesamt 167 Corona-Infizierten in der Stadt. 76 Personen weist die Statistik als genesen aus.  

Samstag, 11. April

Seit Karfreitag gilt bundesweit eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt:

Alle Personen, die sich mehr als 72 Stunden im Ausland aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben. Sie sind außerdem verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und Auskunft über ihren Gesundheitszustand zu geben. 

Es gelten einige Ausnahmen dieser Regelung, z.B. die berufliche Notwendigkeit des Grenzübertritts oder private Gründe wie das geteilte Sorgerecht, aber auch nur soweit die entsprechenden Personen keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit Covid-19 hinweisen. Sind solche Symptome vorhanden, gilt auch für die Personen, die unter die Ausnahmeregelung fallen, eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt.

Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Leverkusen, die mehr als 72 Stunden im Ausland waren, müssen sich daher bei der Stadt Leverkusen melden unter corona@stadt.leverkusen.de. Die Mail muss folgende Angaben enthalten: Betreff: Corona-Einreiseverordnung, Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, Telefonnummer, Reisedaten, Hinweis auf grippeähnliche Symptome (welche, seit bzw. bis wann). Falls die Zusendung einer E-Mail nicht möglich ist, kann der Kontakt über das Bürgertelefon unter 0214/406-3333 aufgenommen werden.

In der Corona-Statistik der Stadt gibt es gegenüber dem Karfreitag keine Veränderungen, es sind keine weiteren Infektionen bestätigt worden.

Freitag, 10. April

Die Stadt Leverkusen gleicht ihre Zählweise an landesweite Vorgaben an und differenziert bei den nunmehr 161 Corona-Infizierten binnen eines Monats in aktuell 84 positiv getestete Personen, die unter Quarantäne stehen, und 75 inzwischen wieder Genesene. Zwei Leverkusener sind an einer Covid-19-Erkrankung bisher gestorben.

Donnerstag, 9. April

Eindringlich hat Stefan Reuter, Leiter der Infektiologie am Klinikum, nochmal auf selbst genähte Masken hingewiesen. "Ich setze da sehr drauf", sagte er und erklärte, dass selbst ein nicht-medizinischer Mundschutz eine mechanische Barriere sei und Tröpfchen zurückhalte. Damit widersprach er dem Politiker Karl Lauterbach, der in einem Interview mit unserer Zeitung gesagt hatte, dass selbst genähter Mundschutz mehr schaden als nutzen könne.

Donnerstag, 9. April

Insgesamt 1200 Testungen hat das Klinikum in den vergangenen Wochen durchgeführt. Hinzu kommen die Tests des so genannten „Corona Drive Ins“, die der mobilen Teststation der Malteser, die in den Containern, die von Synlab betrieben werden und auch Testungen der anderen Kliniken. Insgesamt beläuft sich die Zahl nach Angaben der Stadtverwaltung dabei auf 3900.

Da das Klinikum die aktuelle Zahl der Covid-19-Patienten noch gut bewältigen könne, habe man zugesagt, Patienten aus den Niederlanden „in begrenztem Umfang“ aufzunehmen, erklärt Jürgen Zumbé, Ärztlicher Direktor des Klinikums. Noch sind allerdings keine Erkrankten eingetroffen, entsprechende Verteilungslisten liegen im Bedarfsfall vor.

Donnerstag, 9. April

Das Klinikum hat einen Film auf Youtube veröffentlicht, der den Umgang mit Covid-19 am Kkrankenhaus erläutert. Wie läuft ein Test ab? Wie sieht es auf der Infektionsstation aus? Und wie bereitet die Arbeitsgruppe Covid-19 das Klinikum auf die Pandemie vor? All diese Fragen möchte der neue Aufklärungsfilm des Klinikums beantworten. Er soll laut Pressesprecherin Samper-Agrelo nicht nur einen Einblick in den Ärzte-Alltag liefern, er soll den Menschen auch Sorgen nehmen und Ängste abbauen. "Die Befürchtung eines erhöhten Infektionsrisikos wol-len wir unseren Patienten, aber auch unseren 2.400 Mitarbeitern nehmen, indem wir unsere Abläufe und Sicherheitsmaßnahmen transparent machen", sagt sie.

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Donnerstag, 9.April

Aktuell werden 160 Covid-19-Fälle in Leverkusen gemeldet, 63 gelten als genesen.

Mittwoch, 8. April: Stadt mietet Hoteletage an

Die Stadt hat im Hotelkomplex des „Best Western“ nahe des Forums eine komplette Etage angemietet, um dort vorübergehende Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen. Gedacht sind die nach Angaben der Stadtverwaltung für Senioren, die sich in nicht-stationärer Pflege befinden und deren Pflege nicht mehr gesichert ist – entweder weil sie selbst positiv getestet sind oder sich in Quarantäne befinden, oder weil Angehörige oder ambulante Pflegedienste aufgrund von Quarantäne ausfallen. Auch Senioren können dort aufgenommen werden, die beispielsweise aus dem Krankenhaus entlassen wurden, aber nicht nach Hause oder in die Pflegeeinrichtungen zurückkehren können, weil sie selbst als Ansteckungsverdachtsfall gelten beziehungsweise noch unter Quarantäne stehen. Insgesamt stehen im Hotel 25 Plätze zur Verfügung. Die Betreuung vor Ort will die Stadt durch einen Pflegedienst gewährleisten, der sich unter anderem auch um die hauswirtschaftliche Versorgung kümmert. Ein Caterer soll für die Verpflegung sorgen. Die medizinische Versorgung übernimmt im Bedarfsfall ein Arzt in Absprache mit dem Pflegedienst.

Mittwoch, 8. April

Eine Bewohnerin einer Leverkusener Demenzwohngruppe wurde positiv auf den Coronavirus getestet und ins Klinikum gebracht. Die übrigen 35 Bewohner der drei Wohngruppen im Haus stehen unter Quarantäne, teilt die Stadt mit. Das Gesundheitsamt stehe mit der Einrichtung in intensivem Austausch, so Pressesprecherin Heike Fritsch. Bei dem betreuenden Personal sei sichergestellt, dass ausreichend FFP2-Masken und andere Schutzausrüstung vorhanden ist.

Mittwoch, 8. April

Der Stand am Mittwoch: Laut Gesundheitsministerium sind in Leverkusen 158 Menschen an Corona erkrankt. 63 sind genesen. Im Schlebuscher Klinikum werden aktuell 16 Covid-19-Patienten versorgt, zwölf von ihnen kommen aus Leverkusen. Zusätzlich werden zehn weitere Verdachtsfälle am Klinikum behandelt.

Dienstag, 7. April

Laut NRW-Gesundheitsministerium liegt die Zahl der Erkrankten aktuell bei 155. Nach Angaben des Ministeriums gab es ebenfalls einen zweiten Covid-19-Todesfall in Leverkusen. Die Stadt bestätigt, dass ein 92-jähriger infizierter Leverkusener mit diversen Vorerkrankungen bereits am Wochenende im Klinikum gestorben sei.

Von den 155 Erkrankten befinden sich aktuell 91 in häuslicher Quarantäne. 58 Menschen in Leverkusen gelten als geheilt.

Das Klinikum in Schlebusch behandelt auch Corona-Infizierte aus anderen Städten, insgesamt befinden sich nach Angaben der Klinikumssprecherin zurzeit 14 Menschen in stationärer Behandlung, davon elf aus Leverkusen.

Montag, 6. April

Die TBL lässt ab Dienstag, 7. April, bis voraussichtlich Mittwoch die Fahrbahn auf dem Dhünnberg in Höhe der Hausnummern 31-51 instand setzten. Aus dem Grund wird der Dhünnberg für den Durchgangsverkehr gesperrt, teilt die Stadt mit. Die Zufahrt zum Parkplatz der ehemaligen Auermühle, wo sich derzeit das Corona-Abstrich-Zentrum (CAZ) befindet, ist daher nur aus Fahrtrichtung Mülheimer Straße möglich. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Montag, 6. April

Für Leverkusen meldet das Gesundheitsministerium 149 Erkrankte.

Freitag, 3. April

Die aktuelle Zahl in Leverkusen beläuft sich auf 141 Fälle. 34 Personen sind nach Angaben der Stadt genesen.

Donnerstag, 2. April: Leverkusenerin an Covid-19 gestorben

In Leverkusen gibt es erstmals einen Todesfall in Folge einer Covid-19-Erkrankung. Eine 63-jährige Leverkusenerin war in der Nacht zu Donnerstag in einer Klinik in Köln an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben, teilte die Stadt mit. Die Patientin hatte Vorerkrankungen.

Donnerstag, 2. April: Klinikum bittet um Mundschutzspenden

Das Leverkusener Klinikum bittet um Spenden: "Wir freuen uns über Unternehmen oder Handwerker, die sogenannte OP-Masken (MNS), FFP2-Masken oder FFP3-Masken spenden können. Hilfreich ist es aber auch, wenn Lever-kusener selbst genähte Masken spenden. Diese können wir beispielsweise auch an Patienten verteilen", schreibt Pressesprecherin Sandra Samper-Agrelo am Donnerstag.

Maskenspenden können beim Hol- und Bring-Service abgegeben werden. Öffnungszeiten des Hol- und Bring-Service sind Dienstag, Donnerstag 17-19 Uhr und Samstag 12-14 Uhr. Den Hol- & Bring-Service erreicht man von außen über die Terrasse des Restaurants des Haupthauses (Gebäude 1.A).

Donnerstag, 2. April

Es gibt mittlerweile 131 Infizierte in Leverkusen. 5 Erkrankte werden laut Stadt stationär behandelt, 100 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne, 26 sind genesen.

Die CDU will einen eigenen Rettungsschirm für kleine und mittelgroße Firmen, die in der Corona-Krise in Not geraten sind. Fünf Millionen Euro soll die Stadt dafür bereitstellen. Finanzhilfen soll es aber nur für Firmen geben, die vorher wirtschaftlich gesund waren, deren Umsatz sich mindestens halbiert hat oder die in Zahlungsschwierigkeiten gekommen sind. Und natürlich soll die Stadt nur Firmen helfen, die in Leverkusen Gewerbesteuer zahlen.

Mittwoch, 1. April: Termine im Rathaus nur mit Mundschutz

Unaufschiebbare Termine im Rathaus und seinen Außenstellen können nur noch bei Tragen eines Mund-Nase-Schutzes wahrgenommen werden. Das hat der Krisenstab der Stadtverwaltung auf Anraten von Professor Dr. Stefan Reuter, Leiter der Infektiologie im Klinikum beschlossen, der diesen gegenseitigen Schutz dringend empfiehlt.

Da vorgefertigte Masken derzeit schwer zu bekommen sind und diese dann vorrangig im unmittelbaren Kontakt des medizinischen und pflegerischen Personals mit Patienten und Bewohnern einzusetzen sind, eignen sich für den täglichen Gebrauch auch Tücher oder fein gewebte Multifunktionsschals, wie sie beispielsweise beim Radfahren verwendet werden. Wichtig ist, dass sie mit 90 Grad waschbar sind und über der Nase sowie unter dem Kinn abschließen. Selbstgenähte Masken aus atmungsaktivem Stoff sind ebenso geeignet.

Da viele Angebote, Masken nach Anleitung selbst zu nähen, eingegangen sind, hat die Stadtverwaltung an der Reuterstraße 53 eine Annahmestelle für gespendete Masken eingerichtet. Sie ist montags bis donnerstags von 8 bis 15 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Von dort werden die Masken an Pflegeeinrichtungen verteilt. Eine Abgabe an Privatpersonen ist nicht möglich. Hier gibt es eine Nähanleitung des Klinikums für Schutzmasken.

Mittwoch, 1. April

Die Zahl der Personen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, liegt aktuell bei 127, teilt die Stadt mit. Fünf Personen werden stationär behandelt, 106 befinden sich in häuslicher Quarantäne, 16 sind wieder genesen.

Dienstag, 31. März: 16 Menschen wieder gesund

Aktuell hat die Stadt Leverkusen am Dienstag (Stand 13 Uhr) 113 bestätigte Fälle von Corona im Stadtgebiet gemeldet. Das entspricht einer Infektionsrate von 69 Fällen pro 100 000 Einwohnern. Vier Erkrankte werden stationär im Krankenhaus versorgt. 16 Erkrankte sind wieder gesund.

Dienstag, 31. März: Ultras spenden an Remigius Krankenhaus

Die Ultras Leverkusen haben Schokolade und weitere "Nervennahrung" an das Remigius Krankenhaus in Opladen gespendet. „In Zeiten wie diesen merkt man wieder einmal, wie wichtig ihr seid und was ihr alles für unsere Stadt leistet! In diesem Sinne möchten wir euch Danke sagen. Danke für euren Einsatz für uns alle und für Leverkusen!“, sagt Marcel Avermiddig von den Ultras. Vor der Notaufnahme nahmen Pflegedirektor Peter Orth und die Pflegekräfte Hannah Evertz und André Zügge die Nervennahrung entgegen. „Wir sind begeistert davon, wie die Ultras Leverkusen die Zwangspause im Fußball nutzen“, sagt Peter Orth laut einer Mitteilung. „Der Rückhalt, den wir von den Fußballfans bekommen ist toll und motiviert uns.“

Ultras_Remigius__2 © Remigius Krankenhaus Ultras_Remigius__2
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Montag, 30. März: 102 Infizierte

Mit Stand 30. März gibt es in Leverkusen insgesamt 102 bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Corona-Virus. Von den bestätigten Fällen befinden sich 88 in Quarantäne – 84 in häuslicher und 4 in stationärer. 14 Personen wurden bereits aus der Quarantäne entlassen, weil sie genesen sind.

Montag, 30. März: Elternbeiträge werden nicht erhoben

Die Kommunen verzichten für den Monat April auf die Erhebung der Elternbeiträge für die Betreuung in Kitas, in Tagespflege (TP) und in der offenen Ganztagsschule (OGS). Ebenso werden die Eltern, die in kritischer Infrastruktur beschäftigt sind und ihre Kinder in der Notbetreuung haben, für den Monat April 2020 nicht zu Beiträgen herangezogen.  Das teilt die Stadt Leverkusen am Montagnachmittag mit.

Sie verzichtet für den Monat April ebenfalls auf die Erhebung der Essengeldpauschalen für die Mittagsverpflegung in den städtischen Kindertageseinrichtungen und auf die Erhebung der Verpflegungsgelder für die offene Ganztagsschule.

Darüber hinaus wird die Stadt Leverkusen die Elternbeiträge für Kita, TP und OGS und die Essengeldpauschalen für die Mittagsverpflegung in den städtischen Kindertageseinrichtungen und die Verpflegungsgelder für die offene Ganztagsschule mit Eintritt des Betretungsverbots im März 2020 anteilig erstatten. Die weiteren Maßnahmen zur Erstattung der anteiligen Beiträge für März 2020 werden allerdings erst nach dem Ende des Betretungsverbots (voraussichtlich nach dem 19.04.2020) umgesetzt. Bis zu dem Zeitpunkt sollen Eltern von entsprechenden Anfragen absehen, bittet die Stadt.

Montag, 30. März

70 Prozent weniger Verkehr als im Vergleichszeitraum 2019 hat die Straßen NRW-Verkehrszentrale für das Wochenende 21./22. März verzeichnet. Für das nun zurückliegende Wochenende – mit Kontaktsperre – dürften die Zahlen noch höher liegen, teilt die Behörde mit.

Diese Bilder sind in den vergangenen Tagen und Wochen deutlich weniger geworden. © Britta Berg Diese Bilder sind in den vergangenen Tagen und Wochen deutlich weniger geworden.

Sonntag, 29. März

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen steigt auch in Leverkusen wie befürchtet  stark an und hat am Wochenende die Schwelle von 100 Patienten überschritten.  Am Sonntagnachmittag meldete die Stadtverwaltung  den neuen Stand von 102  bestätigten Fällen.

Damit sind allein seit Samstag  14  Menschen hinzugekommen.  Im Verlauf der Woche hat sich die Zahl der Infizierten mehr als verdoppelt.  Vergangenen Montag waren es 48, täglich kamen seitdem zwischen sechs und zehn nachweislich Infizierte hinzu.

Seit 23. März gilt in Leverkusen  ein Versammlungsverbot von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit. (hgb)

Freitag, 27. März

82 positiv getestete Leverkusener gibt es nach aktuellem Stand.

Der Stadtrat und seine Fachausschüsse werden erst im Juni wieder  tagen. © Britta Berg Der Stadtrat und seine Fachausschüsse werden erst im Juni wieder  tagen.

Der aktuelle Sitzungsturnus wird abgebrochen, das hat Oberbürgermeister Uwe Richrath nach Absprache mit dem Ältestenrat entschieden. Alle Anträge und Vorlagen werden auf den Sitzungsturnus im Monat Juni verschoben. Durch die Verschiebung werden weder Ladungsfristen noch Beratungen verkürzt. Auf diese Weise soll die Gesundheit der politischen MandatsträgerInnen im Rat, in den Bezirksvertretungen und Ausschüssen, sowie der VerwaltungsmitarbeiterInnen und der Bürgerinnen und Bürger, die Zugang zu den Sitzungen haben, geschützt werden. Nur in ganz seltenen Fällen unabweisbar notwendiger Entscheidungen würde die Stadt Leverkusen das Instrument der "Dringlichkeitsentscheidung" nutzen, das in der Gemeindeordnung NRW verankert ist.

Donnerstag, 26. März

Die Zahl der mit Corona Infizierten in Leverkusen steigt weiter. Am Mittag bestätigt die Stadt nachgewiesene Infektionen bei 74 Personen. 

Die Führerscheinstelle und die Kfz-Zulassungsstelle werden ab sofort nach Terminvereinbarung nur noch absolut dringliche Anliegen bearbeitet. Dazu zählt die Verlängerung der Fahrerlaubnis, Fahrerkarten, Personenbeförderungsscheine und die Führerscheinabholung bei Personen, die nachweisen können, dass der Führerschein im Interesse der Öffentlichkeit notwenig ist (vor allem medizinisches Personal)

Terminvereinbarung unter: 0214/406-3694 oder per mail: fuehrerscheinstellestadt.leverkusende

In der Zulassungsstelle werden ab sofort nur noch Zulassungen für zwei Haltergruppen bearbeitet: Fahrzeuge für die Aufrechterhaltung des notwendigen Warentransports oder von Haltern in sozialen oder medizinischen Berufen.

Terminvereinbarung unter: 0214/406-3697.

Mittwoch, 25. März

65 bestätigte Fällle einer Infektion mit dem Corona-Virus meldet die Stadt aktuell.

Notbetreuung wird zeitlich ausgeweitet

Bis einschließlich 19. April wird der zeitliche Umfang der Notbetreuung in Schulen ausgeweitet: Bei Bedarf steht sie an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien grundsätzlich (mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag) zur Verfügung.  Auch die Kitas in Leverkusen sind während der Osterferien geöffnet. Bei Bedarf kann auch dort eine Wochenendbetreuung inklusive des Oster-Wochenendes sichergestellt werden.

Dienstag, 24. März

Mobiles Abstrich-Zentrum wird eingerichtet

Ab Donnerstag, 26. März, wird ein Zentrum für Abstriche bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus eingerichtet. Der Malteser Hilfsdienst wird dies im Auftrag der Stadt auf dem Gelände des ehemaligen Freibads Auermühle übernehmen. Den ausführlichen Artikel dazu lesen sie hier.

Zentrale Hilfestelle

Viele Leverkusener helfen sich bereits gegenseitig, viel mehr aber brauchen noch Hilfe oder wissen nicht, wie sie konkret Helfen können. Für alle, die keine Hilfe haben oder die Hilfe anbieten möchten, bietet die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Caritsverband Leverkusen eine Anlaufstelle an.

Von montags bis donnerstags zwischen 9 Uhr und 15.30 und freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr können Hilfesuchende und Freiwillige sind melden bei:

Caritasverband Leverkusen

Hieronymus Messing

Mail: hieronymus.messing@caritas-leverkusende

Telefon: (0214) 85 542 504

Montag, 23. März

Die aktuellen Zahlen vom Wochenende: Zurzeit gibt es in Leverkusen laut NRW-Ministerium für Soziales 48 Coronainfizierte.

Die Stadt Leverkusen gibt sich zufrieden, dass sich Bund und Länder auf eine Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum verständigt und  festgelegt haben, dass „Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen“ untersagt sind. Die Stadt   passt nunmehr ihre Regelungen an die Vorgaben dieser Vereinbarung vom Sonntag an. „Wir haben in Leverkusen bislang gute Erfahrungen mit unserer kommunalen Ausgangsbeschränkung gemacht“, so Oberbürgermeister Uwe Richrath. „Ich habe viele Rückmeldungen bekommen, dass die Bürgerinnen und Bürger erleichtert waren, dass endlich klare Regeln galten.“   

Gutang Chen, der Besitzer des Restaurants Japan-Haus, hat dem Klinikum Leverkusen 10.500 Mund-Nase-Schutze gespendet. „Er wolle einfach etwas Gutes tun und helfen,“ sagte Chen gegenüber dem Klinikum. Der Restaurantbesitzer überraschte nicht nur das Klinikum. Noch einmal so viele Masken kaufte er für die niedergelassenen Ärzte in Leverkusen. Hilfe bei seiner guten Tat bekam er von einem Stammgast, der im Import Export arbeitet. Jackie Chen besorgte die Masken aus China und ließ sie nach Leverkusen liefern.

Sonntag, 22. März: Betreuungsangebot für Kinder

Die Stadt bietet ab Montag, 23. März, den Beschäftigten in "kritischer Infrastruktur" ein unbürokratisch erreichbares Betreuungsangebot für ihre Kinder in Kitas an. 

Die Leverkusener haben sich am Wochenende weitgehend an das verhängte Versammlungsverbot im Freien gehalten.

Freitag, 20. März: Besuchsverbot

Das Klinikum Leverkusen erlässt ab Samstag ein komplettes Besuchsverbot. Das teilt das Krankenhaus am Freitagabend mit.

Freitag, 20. März: Sparkasse schränkt Öffnungszeiten ein

Auch die Sparkasse Leverkusen zieht Konsequenzen: Nachdem sie bereits vorübergehend die Filialen in Bergisch Neukirchen, Hitdorf und Lützenkirchen geschlossen hat, reduziert sie ihre Öffnungszeiten bei den Filialen in Rheindorf, Quettingen, Küppersteg und Fettehenne. Diese werden ab Montag, 23. März, nachmittags schließen. Vormittags bleiben sie zwischen 9 und 13 Uhr geöffnet. Die Geldautomaten des Instituts können wie bisher auch außerhalb dieser Zeiten genutzt werden, betont die Sparkasse. Die Öffnungszeiten der drei großen Filialen in Wiesdorf, Schlebusch und Opladen bleiben unverändert. Weiterhin sind ab Montag Anträge von Firmen und Selbstständigen aus der ersten Phase des Hilfspakets der Bundes- und Landesregierung über die Sparkasse Leverkusen unter anderem an die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) möglich.

Freitag, 20. März: Covestro spendet Masken

Covestro hat der Stadt Leverkusen diese Woche 500 Atemschutzmasken gespendet. Die FFP2-Masken werden vor allem von Feuerwehr und Rettungsdiensten benötigt. Im Falle eines Patiententransports oder Einsatzes können die Masken an Rettungshelfer und Patienten verteilt und genutzt werden.

Atemschutzmasken dpa © picture alliance/dpa Atemschutzmasken dpa

Freitag, 20. März: 40 Infizierte

Laut NRW-Ministerium für Soziales gibt es aktuell 40 Coronainfizierte in Leverkusen.

Freitag, 20. März: National Express mit Sonderfahrplan

Das Bahnunternehmen National Express kündigt einen Sonderfahrplan für NRW an, der ab Samstag (21. März) schrittweise umgesetzt wird und vorerst bis 19. April gilt. Der neue Fahrplan führt zu einer deutlichen Reduzierung des Angebots auf den meisten Linien. Insgesamt werden die Leistungen NRW-weit etwa um die Hälfte reduziert. Zugleich wird gewährleistet, dass ausreichend Fahrzeuge zum Einsatz kommen, um die Infektionsgefahr für die Fahrgäste möglichst gering zu halten.

Der Sonderfahrplan betrifft auch die RB 48: Der Abschnitt zwischen Bonn-Mehlem und Wuppertal-Oberbarmen entfällt. Fahrgäste können alternativ die Linie RE 5 (RRX) nutzen, die verkehrt normal.

www.mobil.nrw

Bahnhof OPladen Archiv © Britta Berg Bahnhof OPladen Archiv

Freitag, 20. März: Stadt verbietet Treffen draußen

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In einem Amtsblatt hat die Stadt Leverkusen am Freitagmorgen verkündet, dass ab sofort "sämtliche Zusammenkünfte von zwei oder mehr Personen unter freiem Himmel untersagt sind". Außnahmen gelten für Personen, die in einem Haushalt leben (Familie oder Wohngemeinschaft), wenn sich die Begegnung wegen Erledigungen des täglichen Bedarfs nicht vermeiden lässt (Warteschlangen) oder aus zwingenden beruflichen Gründen erfolgt.

Was eine mögliche bundesweite Ausgangssperre betrifft, soll der Samstag der entscheidende Tag sein.

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Hilfetelefon für häusliche Konflikte

Wenn die Menschen auf einmal viel Zeit mit ihren Familien zuhause verbringen müssen, können auch neue Konflikte entstehen. Der städtische Fachbereich Kinder und Jugend bietet daher von montags bis donnerstags, 8.30-15.30 Uhr, und freitags, 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr, unter der Telefonnummer ☎ 0214/406-5141 allen Familien mit Kindern und Jugendlichen bis 21 Jahren Hilfe in Konfliktsituationen an.

Donnerstag, 19. März: Klinikum informiert auf Youtube

Stefan Reuter, Chef der Infektiologie des Leverkusener Klinikums, informiert auf Youtube zum Thema Corona. Er erklärt, was in Quarantäne zu beachten ist, wann man einen Arzt rufen sollte und wofür sie überhaupt gut ist.

Donnerstag, 19. März: Aufruf des OB

Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath hat auf Facebook zu mehr Solidarität aufgerufen."Wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen. Wir müssen jetzt alle zu Hause bleiben. Diejenigen, die sich täglich über ihre Belastungsgrenzen hinaus um uns alle kümmern, verdienen und fordern unseren Respekt. Diesen Respekt können und müssen wir alle zeigen, in dem wir zu Hause bleiben", schreibt er auf Facebook. "Wir bleiben für Euch da! Bleibt ihr für uns daheim! #FlattenTheCurve."

Donnerstag, 19. März: 33 Fälle

Die neuesten Zahlen für Leverkusen: 33 Fälle gibt es aktuell.

Donnerstag, 19. März: Lauterbach warnt

SPD-Bundestagsabgeordneter Karl Lauterbach hat gewarnt, die Menschen würden die Epidemie nicht ernst genug nehmen. Die Reaktion auf die getroffenen Maßnahmen hat den Abgeordneten erschüttert: „Das Wochenende und die ersten paar Tage sind nicht gut gelaufen. Die Bevölkerung schätzt die Lage falsch ein.“ Sollte es da kein Umdenken geben, müsse man sich ein Beispiel an Italien nehmen. „Dann brauchen auch wir eine mindestens zehntägige Ausgangssperre, wenn die Zahlen nicht zurückgehen.“

Mittwoch, 18. März: Zwei Infizierte aus Klinikum entlassen

Am Mittwoch hat die Stadtverwaltung Leverkusen einen Stand von 31 Corona-Infizierten im Stadtgebiet gemeldet. Bei den neuen Fällen handele es sich ausschließlich um Heimkehrer aus Risikogebieten. Zwei Leverkusener, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hatten, konnten mittlerweile aus dem Klinikum Leverkusen entlassen werden. Es handelt sich um einen 81-jährigen Mann und eine 78-jährige Frau. Beiden geht es für die Umstände gut. Sie bleiben in häuslicher Quarantäne und werden weiter vom Gesundheitsamt betreut, das den Gesundheitszustand täglich überwacht. Damit werden im Klinikum Leverkusen aktuell noch drei infizierte Personen behandelt, davon eine aus Leverkusen.

Mittwoch, 18. März: Neue Regeln für Hochzeiten

Hochzeit dpa © picture alliance/dpa Hochzeit dpa

Der Krisenstab der Stadt hat festgelegt, dass Trauungen derzeit nur mit dem Hochzeitspaar und dem Standesbeamten durchgeführt werden. Familienfeiern im Anschluss sind nicht erlaubt. Für Beerdigungen gilt: Sie sollen im engsten Familienkreis stattfinden. Das bedeutet konkret: Ehepartner und Angehörige 1. und 2. Grades können teilnehmen. Angehörige 1. Grades sind laut Stadtverwaltung Vater, Mutter und leibliche Kinder der jeweils Verstorbenen. Zu den Angehörigen 2. Grades zählen Geschwister und Enkelkinder. Auch dabei gilt aber, dass körperlicher Abstand gehalten werden sollte.

Mittwoch, 18. März: Gastronomien nur einschränkt geöffnet

Neue Regeln für Restaurants und Speisegaststätten: neben weiteren Auflagen gelten die Öffnungszeiten von 6 Uhr bis 15 Uhr. Auch Spielplätze sind zu. Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten sowie Apotheken und Geschäften des Großhandels ist die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 Uhr bis 18 Uhr gestattet.

Derweil warnt die Polizei vor Betrügern, die die Angst der Menschen ausnutzen.

Zusätzlich zur städtischen Bürgerhotline, die täglich unter der Telefonnummer 0214/406-3333 zu erreichen ist (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, Samstag und sonntags von 9 bis 15 Uhr), hat die Stadt als weiteres Angebot ein „Bürgerpostfach“ freigeschaltet. Unter der E-Mailadresse corona@stadt.leverkusen.de können sich Bürger mit ihren Fragen an die Stadt wenden.  Die Fragen werden zeitnah beantwortet, auch telefonisch (bei Angabe der Telefonnummer). Es kann jedoch keine medizinische Fachberatung stattfinden, darauf weist die Stadt hin.

Dienstag, 17. März: Neulandpark schließt

le-spielplatz-kuddel-muddel_(1) © Britta Berg le-spielplatz-kuddel-muddel_(1)

Die Stadt Leverkusen wird ab Mittwoch den Neulandpark schließen. Die Begründung? Es gebe Beobachtungen, "dass sich größere Personengruppen im öffentlichen Raum versammeln". Auch eingefriedete Bolzplätze wie beispielsweise in der Neuen Bahnstadt und die Skateranlage unter der Stelze werden gesperrt.

Wie die Kinder beschäftigen? Unsere Autorin hat online einige Ideen gesucht und zusammengetragen.

Dienstag, 17. März: Stadt rät vom Besuch von Spielplätzen ab

Sonne und bis zu 15 Grad: Das Wetter lockt eigentlich nch draußen. Doch die Stadt hat in ihrer Sitzung von Besuchen auf Spielplätzen gewarnt, das Ansteckungsrisiko sei zu hoch, hatte Krisenstabsleiter Marc Adomat noch am Montag erklärt. Derweil ist die Zahl der Infektionen von Montag auf Dienstag gestiegen, allerdings nur um eine weitere, auf 21.

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Dienstag, 17. März: Wildpark schließt

Wildpark Reuschenberg © Ralf Krieger Wildpark Reuschenberg

Der Wildpark Reuschenberg und das Bistro werden ab Mittwoch, 18. März, bis auf Weiteres schließen. Die Versorgung der Tiere sei durch die engagierten Tierpfleger des Parks weiterhin gewährleistet, betont der Park in einer Pressemitteilung.

Montag, 16. März: 20 bestätigte Fälle

In Leverkusen sind mittlerweile 20 bestätigte Coronafälle erfasst, darunter befindet sich auch ein 12-jähriges Kind. Drei von den Erkrankten werden stationär behandelt. Die Geschäfte in der Rathaus-Galerie müssen ab Dienstag schließen, sofern sie nicht der täglichen Versorgung (wie Supermärkte oder Apotheken) dienen.

Montag, 16. März: Keine  Verwaltungsgeschäfte mehr

Ab sofort sind alle Verwaltungsstandorte in Leverkusen für den Publikumsverkehr geschlossen. Wie die Stadtverwaltung am Montagmittag mitteilt, ist eine Vorsprache nur noch nach einer vorherigen Terminabsprache, entweder online oder telefonisch, in den jeweiligen Fachbereichen möglich. Nicht angemeldete Besucher werden abgewiesen.

Montag, 16. März: Wupsi-Kundencenter schließen

Ein Wupsibus © Britta Berg Ein Wupsibus

Ab 13 Uhr am Montag schließen die Kundencenter, das kündigt die Wupsi am Montagmittag an. Die Schließung gilt für den City-Point in Wiesdorf, den am Busbahnhof in Opladen, in der Fixheide und in Bergisch Gladbach am Bahnhof. Die Mitarbeiter stehen für telefonische Auskünfte unter der Zentrale 02171/5007-0 zur Verfügung. Aufgrund des verringerten Fahrgastaufkommens wird der Fahrplan leicht eingeschränkt. Nächste Woche stellt die Wupsi auf den Ferienfahrplan um. 

EVL, Verbraucherzentrale, Rentenversicherung schließen

Auch der EVL-Citypoint in Wiesdorf und die Zentrale der Energieversorgung am Overfeldweg schließen. Kunden erreichen ihre Berater montags bis freitags unter ☎ 0214/86 61 661. 

Die Verbraucherzentrale bleibt ebenfalls geschlossen. „Wer bereits einen Termin vereinbart hat, wird kontaktiert oder kann sich telefonisch melden, um das weitere Vorgehen abzusprechen“, sagt Beratungsstellenleiter Bernhard Pilch. Auch alle Veranstaltungen, Vorträge und Aktionen sind bis Ende April abgesagt. Telefonisch ist die Beratungsstelle weiterhin erreichbar: ☎ 0214 / 3149 1201. Auch Anfragen per E-Mail werden bearbeitet.

Auch die Deutsche Rentenversicherung schließt ihre Beratungsstelle in Wiesdorf. Ab Dienstag gibt es keine persönlichen Termine mehr. Wer einen vereinbart hat, wird benachrichtigt. Die telefonische Rentenberatung ist davon nicht betroffen. Allgemeine Fragen werden am Servicetelefon beantwortet: ☎ 0800 / 1000 48 013 montags bis donnerstags von 7.30 bis 19.30 Uhr und freitags bis 15.30 Uhr. Renteninfos gibt es auch im Netz:

deutsche-rentenversicherung.de

Sonntag, 15. März: Kitagebühren sollen erstattet werden

Die Stadtverwaltung plant, die gezahlten Elternbeiträge und Essensgelder für die Kinderbetreuung während der Corona-bedingten Schließzeit von Schulen, Kitas und Tagespflegeeinrichtung zurückzuzahlen. "Das wollen wir auf jeden Fall machen", bestätigt Dezernent Marc Adomat auf Anfrage. "Wenn in dem Zeitraum keine Leistung erbracht wird, ist das nur fair." Er bittet Eltern aber um Verständnis, dass die Abwicklung aktuell nicht die oberste Priorität habe und nicht schon morgen geschehe. "Ich habe aber mit dem Kämmerer bereits darüber gesprochen und grünes Licht bekommen", versichert Adomat.  

Neun bestätigte Fälle

Die Stadt gab am Sonntag die Zahl von insgesamt neun bestätigten Fällen von Covid-19-Infektion raus. Nur zwei von den Betroffenen sind im Krankenhaus, die anderen sieben befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Stadt hat am Wochenende weitere Maßnahmen wie die Schließung aller Schwimmbäder beschlossen. 

Freitag, 13. März: Zwei weitere Bürger infiziert

Seit Freitagmittag gibt es zwei weitere Corona-Fälle in der Stadt. Nach Mitteilung der Stadtverwaltung hat sich eine 61 Jahre alte Frau angesteckt. Sie hatte sich gemeinsam mit den bereits bestätigten drei Infizierten in Südtirol aufgehalten. Die Frau befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Außerdem ist ein 32-jähriger Mann aus dem Risikogebiet Italien zurückgekehrt. Er befindet sich nach Angaben der Stadtverwaltung ebenfalls in häuslicher Quarantäne.

Keine Veranstaltungen mehr bis 1. Mai

Die Stadtverwaltung verschärft ihre Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie weiter: Vorerst bis zum 1. Mai werden sämtliche Veranstaltungen abgesagt. 

Keine Tickets mehr im Bus

Wupsi-Fahrer verkaufen ab sofort keine Tickets mehr im Bus. Die vorderen Türen bleiben daher geschlossen. Auch damit soll das Ansteckungsrisiko verringert werden.

Sparkasse schließt Filialen

Die Sparkasse bereitet sich auf personelle Engpässe vor und schließt ab Montag ihre Filialen in Bergisch Neukirchen, Lützenkirchen und Hitdorf.

Covestro verordnet Heimarbeit

Der Kunststoff-Konzern Covestro verschärft seine Vorsichtsmaßnahmen. Daniel Koch, Leiter aller nordrhein-westfälischen Standorte, hat jedem Mitarbeiter, für den das in Frage kommt, Heimarbeit empfohlen. Die Hygienevorschriften seien verschärft worden; Dienstreisen werden nur noch ausnahmsweise genehmigt. Außerdem sollen sich die Covestro-Beschäftigten von größeren Menschenansammlungen fernhalten, beruflich wie privat. 

Kommunalpolitik ausgesetzt

Die Gremien des Leverkusener Rats werden vorerst nicht mehr tagen. Den Beschluss fällte der Ältestenrat am Freitagmittag. Politische Entscheidungen die nicht aufgeschoben werden können, sollen per Dringlichkeitsentscheidung vom Oberbürgermeister in Absprache mit den Fraktionsvorsitzenden getroffen werden.

Parteien sagen alles ab

Auch die Parteien sagen Versammlungen ab: Die SPD verschiebt den eigentlich für Samstag, 28. März, anberaumten Parteitag, auf dem die Kandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt werden sollten. Die Grünen sagten am Freitag kurzfristig ihren Programmparteitag für Sonntag im Treibhaus ab, ebenso die FDP ihre Kreiswahlversammlung am Samstag.  Die CDU schließlich storniert sämtliche Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien am 19. April.

Donnerstag, 12. März: So reagiert die Stadt

Auch die Stadt reagiert nun mit Absagen: Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern fallen aus. Es gibt erste Absagen im Forum. Hier erfahren Sie mehr.

Donnerstag, 12. März: Dritter bestätigter Fall

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In Leverkusen gibt es einen dritten bestätigten Infektionsfall mit dem Coronavirus. Es handelt sich um eine 79-jährige Frau, die sich gemeinsam mit den bereits erkrankten Leverkusenern in Südtirol aufgehalten hatte. Die Frau befindet sich in stationärer Behandlung, teilt die Stadt am frühen Nachmittag mit.

Donnerstag, 12. März: Telefon-Hotline geschaltet

Die Stadt Leverkusen hat nun auch ihre Hotline freigeschaltet. Unter der 0214 / 406 3333 können sich Bürger informieren. Die Hotline ist zu folgenden Zeiten zu erreichen: Montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 9 bis 15 Uhr. 

Mittwoch, 11. März: Zweiter bestätigter Fall

In Leverkusen gibt es nun einen zweiten bestätigten Coronafall. Eine 62-jährige Frau hatte Kontakt zu dem bereits an Corona erkrankten 81-jährigen Patienten. Die Frau befindet sich nach Angaben der Stadtverwaltung in häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt ermittelt aktuell die weiteren Kontaktpersonen der Frau. Derzeit befinden sich 78 Personen in häuslicher Quarantäne in Leverkusen. (aga)

Auch Leverkusens Bundestagsabgeordneter Karl Lauterbach muss in häusliche Quarantäne.

Dienstag, 10. März: Aktuell 60 Leverkusener in häuslicher Quarantäne

Am Dienstagnachmittag hat die Stadt bekannt gegeben, mit welchen Maßnahmen sie die  Ausbreitung des Virus verlangsamen und eindämmen möchte. Auch gab das Klinikum weitere Details zu dem Gesundheitszustand der beiden Corona-Infizierten bekannt. Alle Infos finden Sie hier. 

Dienstag, 10. März: Erster Coronafall in Leverkusen

Am Dienstagvormittag wurde bekannt, dass es mittlerweile auch einen ersten Infizierten in Leverkusen gibt. Wie die Stadt mitteilt, ist ein 81-Jähriger erkrankt, der kürzlich aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist. Er wurde am Montagabend positiv getestet. Am Dienstagnachmittag will die Stadt bei einer Pressekonferenz weitere Informationen veröffentlichen.

Krisenstab tagt

Der mit Corona infizierte Leichlinger liegt nach Angaben der Kplus-Pressesprecherin nicht im Remigius-Krankenhaus, wie ursprünglich berichtet. Am Dienstagvormittag tagt der Krisenstab zu dem Thema. 

Montag, 9. März: Krisenstab eingerichtet

Die Stadt Leverkusen richtet einen Krisenstab ein. Das ist am Montagabend im Schulausschuss verkündet worden. Grund ist, dass das Coronavirus durch die Infizierung zweier Leichlinger näher an und in die Stadt gerückt ist.

Am Montagnachmittag war bekannt geworden, dass sich ein 62-jähriger Mann aus Leichlingen mit dem Coronavirus angesteckt hatte. Laut Informationen des Rheinisch-Bergischen Kreises soll er sich in häuslicher Quarantäne befinden. Ihm gehe es den Umständen entsprechend gut. Am späten Abend wurde ebenfalls bekannt, dass sich ein zweiter Mann aus Leichlingen mit dem Virus angesteckt hatte.

Wie der Rheinisch-Bergische Kreis bestätigt, war der 58-Jährige bereits seit dem 2. März krankgeschrieben und mit starken Erkältungssymptomen zu Hause geblieben. In der Nacht von Sonntag auf Montag habe sich sein Zustand allerdings verschlechtert. Er wurde per Rettungswagen stationär isoliert aufgenommen. 

In Quarantäne

Die Ehefrau des Mannes steht unter häuslicher Quarantäne, der Patient bleibt weiterhin in isolierter stationärer Behandlung, so die Mitteilung des Rheinisch-Bergischen Kreises. In Leverkusen gab bislang noch keinen Fall einer Coronaerkrankung.

Dezernent Marc Adomat betonte beim Schulausschuss ebenfalls, dass es Notfallpläne für Schulen und Kindergärten gebe. Sollte es zukünftig zu einer Erkrankung innerhalb einer Schule oder einer Kindertagesstätte kommen, würden diese geschlossen. (stes/aga)

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