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Corona in Oberberg: 47 neue Fälle, Inzidenz jetzt wieder unter 200

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger vor 17 Std. ksta
Symbolbild © dpa Symbolbild

Das bevölkerungsreichste Land der Bundesrepublik kämpft gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Fast jeden Tag werden neue Entwicklungen im Hinblick auf Präventionsmaßnahmen, Quarantänezahlen oder Veranstaltungsabsagen wichtig. Wir informieren über die wichtigsten Entwicklungen, sowie Hilfsangebote aus der Nachbarschaft.

Der Kreis stellt Informationen zum Corona-Virus hier zur Verfügung.

Eine Übersicht zu den Entwicklungen der Pandemie auf Landesebene finden Sie hier.

Die wichtigsten Informationen zu Corona in Deutschland und weltweit haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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Dienstag, 11. Mai: Inzidenz unter 200, drei neue Todesfälle

11.22 Uhr: Nach Auskunft des Oberbergischen Kreises sind drei weitere Personen gestorben, die zuvor positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden waren. Es handele sich um einen 93-Jährigen und einen 76-Jährigen aus Radevormwald, beide Bewohner im Haus Thiele, und um einen 85-jährigen Mann aus Marienheide. Aktuell sind laut der Statistik des Kreises 969 Personen positiv auf das Virus getestet, 88 weniger als am Vortag.

6.59 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis rutscht wieder unter 200, liegt aber immer noch deutlich über dem für die Schulschließungen maßgeblichen Grenzwert von 165. Nach 47 neuen laborbestätigten Fällen, die das Gesundheitsamt zum Stand Dienstag, 0 Uhr, an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet hat, beträgt der Wert 192,2. Zum Vergleich: Am Dienstag vergangener Woche waren es nach 43 neuen Fällen noch 220,2.

Da die Zahlen insgesamt sinken, ist die Belastung mit Neuinfektionen im Oberbergischen allerdings weiterhin vergleichsweise hoch. Die Inzidenz ist die vierthöchste NRW-weit, der Wert für das Land liegt jetzt bei 123,2.

Montag, 10. Mai: Gummersbacher Impfzentrum bekommt nur Serum für 3000 Erstimpfungen pro Woche

16.15 Uhr: Oberbergs Gesundheitsdezernent Ralf Schmallenbach hat sich der  Forderung des NRW-Landkreistags an Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann angeschlossen, dass dieser für eine  bedarfsgerechte Versorgung der Kommunen mit Impfstoff sorgen soll.   Abgesehen von der Versorgung der älteren Personen sei die  Impfstoffzuteilung insgesamt unzureichend, „weil wir aktuell nur knapp 3000 Erstimpfungen pro Woche zugeteilt bekommen“, bedauert Schmallenbach. 

Bei einem Sieben-Tage-Betrieb im Impfzentrum  können damit im Schnitt  täglich nur  etwas mehr als 400 Auftaktimpfungen durchgeführt werden. Zudem sei    die Öffnung der Prio-Gruppe 3 so zögerlich, dass die Kapazitäten des Impfzentrums (IZ) nicht genutzt werden. „Mit dieser Zuteilung werden wir das IZ nicht dauerhaft auslasten“, fürchtet Schmallenbach.

Der Vorstand des Landkreistages hatte vor einem Ungleichgewicht gewarnt, wenn die   Geschwindigkeiten bei der Umsetzung der Impfaktion in den einzelnen Kommunen  immer weiter auseinanderliefen. Man verimpfe, was an Impfstoff zur Verfügung gestellt werde.  

So macht es auch das Impfzentrum in Gummersbach. Aber die 3000 Erstimpfungen, die derzeit wöchentlich dort angeliefert werden, versorgten nur gut ein Prozent der oberbergischen Bevölkerung.  „Dass uns  das nicht reicht, kann man sich vorstellen“, sagt  Schmallenbach, der zugleich auch Leiter des Impfzentrums ist.

1500 Impfungen am Tag wären gut zu schaffen. Auf 1080 Impfungen täglich ist das Zentrum in der ehemaligen Karstadt-Filiale ausgelegt. Diesen Wert erreiche man derzeit regelmäßig, denn neben den Erstimpfungen würden jeden Tag auch zwischen 500 und 600 Zweitimpfungen durchgeführt. Allerdings schwanken die Zahlen deutlich, je nachdem, ob sich wieder eine zusätzliche Gruppe  um einen  Termin bemühen darf: „Letzten Montag hatten wir 900, tags darauf zwischen 1300 und 1400.“  Inzwischen seien die Abläufe so routiniert, „dass die Mitarbeiter abends fast schon unzufrieden sind, wenn es über den Tag nur  1000 Impfungen waren“.

Auch in den Hausarztpraxen könne mehr  geimpft werden, wenn es denn mehr Impfstoff gäbe. Und sobald die Betriebsärzte mitmachen dürften, „wird sich die Schlagzahl weiter erhöhen“.  Eine Konkurrenz zwischen Impfzentrum und Hausarztpraxen sieht Schmallenbach nicht: „Das Impfen ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“

Weitere Mitarbeiter im „Haus Siebenbürgen“ lassen sich impfen

16.11 Uhr: Die Lage im Wohn- und Pflegeheim „Haus Siebenbürgen“ hat sich nach dem schweren Corona-Ausbruch Ende April wieder beruhigt. Die Allgemeinverfügung des Kreises für das Drabenderhöher Altenheim wurde aufgehoben. Die meisten betroffenen Senioren und Mitarbeiter seien wieder negativ getestet worden, berichtet Einrichtungsleiter Marcus van Breen am Montag.

„Wir sind damit durch“, sagt van Breen. Zwar seien zwei Todesfälle zu beklagen. Die Geimpften unter den  13 Bewohnerinnen und Bewohnern  hätten aber nur sehr milde Symptome gezeigt. Das Drabenderhöher Heim war Anfang des Jahres die  Einrichtung im Kreis, in der mit der Corona-Schutzimpfung begonnen wurde. Einer seiner Bewohner war der erste geimpfte Oberberger.

Vor dem Ausbruch seien bereits 95 Prozent der 128 Senioren geimpft gewesen, bei den 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern habe der Schnitt  darunter gelegen. Alle erkrankten  Kolleginnen und Kollegen  seien nicht geimpft gewesen und hätten teils mit schweren Symptomen im Bett gelegen.  „Vielleicht führt der Ausbruch dazu, dass bei den Mitarbeitern die Dringlichkeit der Impfung besser erkannt wird“, sagt van Breen. Am Dienstag stehe ein weiterer Impftermin an, für den sich schon acht Mitarbeiter angemeldet hätten, so dass dann 80 Prozent des Personals zumindest eine Impfung  bekommen haben.

Van Breen vermutet, dass das Virus von Bewohnern aus dem  Krankenhaus mitgebracht wurde, obwohl sie bei der Rückkehr negativ getestet wurden. Seinem Team sei es aber gelungen, die beiden Bereiche mit den Erkrankten  schnell abzutrennen, so dass das Virus im Haus nicht weitergetragen wurde.

Im Umgang mit der Pandemie habe sich inzwischen eine gewisse Routine eingestellt, berichtet van Breen. „Ich gehe davon aus, dass das Virus uns noch länger begleiten  wird und wir damit umgehen müssen wie mit der bekannten Grippe.“

105 neue Fälle nach dem Wochenende

12 Uhr: Im Oberbergischen sind inzwischen 155 Teststellen (davon 100 beauftragte und 55 Arztpraxen) zugelassen. Seit dem 15. März wurden dort  201.206 (Stand 6. Mai) Schnelltest durchgeführt. Davon waren, wie der Oberbergische Kreis am Montag weiter berichtet, 1075 positiv. Das entspricht eine Quote von 0,53 Prozent.

7.55 Uhr: Nach technischen Problemen am Wochenende meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) am Montag, Stand 0 Uhr, 105 neue, laborbestätigte Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt gleichzeitig abermals deutlich. Der Wert in Oberberg beträgt am Montag 201,4, was einem Plus von 36,8 Punkten entspricht. Zum Vergleich: Im benachbarten Rheinsch-Bergischen Kreis beträgt die Inzidenz gerade einmal noch 114,7. Landesweit liegt dieser Wert bei 128,8. 

Sonntag, 9. Mai: Kein Fall am Sonntag?

13.36 Uhr: Der Kreis rudert zurück: Nachdem Sprecher Philipp Ising am Vormittag noch bestätigt hatte, dass es keine neuen laborbestätigten Fälle gebe, spricht er nun doch von technischen Problemen. Die Zahlen, wie sie dem Kreis aktuell vorliegen, seien so nicht plausibel und müssten überprüft werden. Am Sonntag könnten deshalb keine aktuellen Zahlen aus dem Kreis veröffentlicht werden. Dass diese Probleme auch der Grund für die Null bei den ans LZG gemeldeten Fälle sein könnte, sei tatsächlich nicht auszuschließen, erklärte Ising.

11.33 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat bestätigt, dass zum Stand Sonntag, 0 Uhr, kein weiterer laborbestätigter Fall an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet wurde. In der Vorwoche waren am Sonntag noch 101 Fälle gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz geht damit am Sonntag stark zurück: Sie liegt bei 164,7 und damit tatsächlich erstmals knapp unter dem Grenzwert, ab dem die Bundesnotbremse zum Distanzunterricht an Schulen verpflichtet. Das heißt: Bleibt die Inzidenz an den fünf folgenden Werktagen (also von Montag bis Samstag, der Feiertag am Donnerstag wird nicht gezählt) unter dem Grenzwert, könnten die Schulen laut Gesetz am Montag kommender Woche wieder zum Wechselunterricht in Präsenz zurückkehren.

Auf Nachfrage erklärte Kreissprecher Philipp Ising, dass es sich nach Einschätzung des Gesundheitsamtes nicht nur um eine Momentaufnahme handele: "Das Infektionsgeschehen ist stark rückläufig. Diesen allgemeinen Trend merken wir jetzt auch in Oberberg."

Samstag, 8. Mai: 80 neue Fälle, Inzidenz bleibt hoch

7.27 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen bleibt am Samstag unter 200, aber dennoch vergleichsweise hoch. Laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW liegt sie jetzt bei 193,3. Das ist ein Minus von 2,6 im Vergleich zum Freitag, aber immer noch ein Wert, der deutlich über dem des Landes NRW (133,0) liegt. Zuvor hatte das Gesundheitsamt zum Stand Samstag, 0 Uhr, 80 neue laborbestätigte Fälle aus dem Oberbergischen gemeldet.

Freitag, 7. Mai: Inzidenz erstmals seit  Wochen unter 200

9.37 Uhr: Im Oberbergischen Kreis sind zwei weitere Personen gestorben, die zuvor positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden waren.  Laut Mitteilung des Kreises handelt es sich um eine 95-jährige Frau aus Wipperfürth und einen 71-jährigen Mann aus Reichshof.

6.54 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis ist erstmals seit über drei Wochen unter einen Wert von 200 gesunken. Am Freitag liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW bei 195,9. Zuvor hatte das Gesundheitsamt zum Stand Freitag, 0 Uhr, 99 neue laborbestätigte Fälle an das LZG gemeldet. Zum Vergleich: Am Freitag der Vorwoche hatte der Kreis 98 Fälle gemeldet.

Donnerstag, 6. Mai: 40.000 Euro Bußgeld wegen Corona-Verstößen in Wipperfürth

13.49 Uhr: Knapp 40.000 Euro an Bußgeld wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung wurden bislang in der Stadt Wipperfürth im Norden Oberbergs verhängt. Das berichtet die Stadt auf Nachfrage unserer Zeitung. Teilweise seien die Bußgeldverfahren allerdings noch in Arbeit.

Allein wegen 85 Mal Verstößen gegen die Maskenpflicht wurden seit Beginn der Pandemie in der Summe 12.750 Euro verhängt. Ein Verstoß wird mit einem Bußgeld von rund 150 Euro geahndet. 12 Personen in Wipperfürth müssen je 500 Euro bezahlen, weil sie gegen die Ausgangssperre verstoßen haben. Acht Mal verhängte das Ordnungsamt wegen Teilnahme an einer Party ein Bußgeld von 250 Euro.

Vier neue Todesfälle

11.21 Uhr: Gleich vier neue Todesfälle von Personen, die zuvor positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden waren, hat der Oberbergische Kreis mitgeteilt. Es handele sich um eine 62-jährige Gummersbacherin, eine 65-jährige Wipperfürtherin, eine 89-Jährige aus Radevormwald und einen 96-jährigen Wiehler. Die Radevormwalderin habe im von einem Ausbruch betroffenen Seniorenhaus gewohnt, der 96-Jährige im ebenfalls betroffenen Haus Siebenbürgen in Drabenderhöhe. Beide seien nicht geimpft gewesen.

7.18 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis bleibt auch am Donnerstag über 200. Damit liegt sie seit dem 14. April durchgehend über dieser Grenze. Nach 125 neuen laborbestätigten Fällen, die das Gesundheitsamt an das Landeszentrum Gesundheit (LZG ) gemeldet hat, beträgt der Wert am Donnerstag laut LZG 202,5. Das bedeutet auch, dass die Regeln der Bundesnotbremse, die an Inzidenzwerte geknüpft sind wie der Distanzunterricht in den Schulen (Grenzwert: 165) nun auf jeden Fall mindestens noch bis zum Freitag nächster Woche gelten. 

Mittwoch, 5. Mai: Erste Personen der Priorisierungsstufe 3 bekommen Impfangebot

18.48 Uhr: In einem neuen Erlass zur Corona-Schutzimpfung hat das Land Nordrhein-Westfalen das Vorgehen für Personengruppen der Priorisierungstufe 2 konkretisiert und macht auch ersten Gruppen der Priorisierungsgruppe 3 Impfangebote. Dieser Erlass gilt auch für den Oberbergischen Kreis.

Ab dem 6. Mai können unter anderem Impfwillige, die im Lebensmitteleinzelhandel, in der Justiz oder an weiterführenden Schulen beschäftigt sind, über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen unter www.116117.de oder unter 0800 116 117 01 einen Impftermin buchen.

101 neue Fälle, Inzidenz sinkt aber deutlich

15.20 Uhr: Zwei weitere Menschen sind im Oberbergischen gestorben, die zuvor positiv auf positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden waren. Das teilt der Oberbergische Kreis mit. Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 73-jährigen Mann aus Wiehl und einen 95-Jährigen aus Drabenderhöhe, der im Wohn- und Pflegeheim Haus Siebenbürgen gewohnt hat. Laut Mitteilung des Kreises war der Mann geimpft und hatte keine Vorerkrankungen. Der Kreis betont allerdings, dass der Tod des 95-Jährigen auf Grund seines Alters nicht zwingend etwas mit der Infektion zu tun haben müsse.

7.20 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis ist am Mittwoch deutlich gesunken und liegt mit 204,7 nach längerer Zeit nun erstmals wieder nur noch knapp über der Grenze von 200. Zwar hatte der Kreis zum Stand Mittwoch, 0 Uhr, immer noch 101 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Am vergangenen Mittwoch waren es allerdings sogar 137 gewesen. Der Inzidenzwert bleibt jedoch vergleichsweise hoch. Es ist immer noch der fünfthöchste Wert in NRW, wo die Inzidenz insgesamt jetzt bei 148,2 liegt.

Dienstag, 4. Mai: Fünf Infektionen in Seniorenheim

16.21 Uhr: Fünf Bewohner des Seniorenpflegeheims Haus Sonnengarten wurden positiv auf das Coronavirus getestet. PCR-Tests, die als zuverlässig gelten, haben das Ergebnis der Schnelltests bestätigt. Das teilte der Oberbergische Kreis mit. Ob die fünf Senioren eine Corona-Schutzimpfung hatten, bleibt offen.

Das Gesundheitsamt hat deshalb für zwei Wohnbereiche des Pflegeheims eine Quarantäne verhängt. Betroffen sind die Wohnbereiche „Mohnweg“ und „Nordseegasse“. Deren Bewohner dürfen den Wohnbereich bis einschließlich Mittwoch, 12. Mai, nicht verlassen. Sie sind verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und sollen nicht „notwendige physische Kontakte“ zu anderen Personen und möglichst auch untereinander unterlassen. 

Inzidenz über 220 – 44-Jährige stirbt mit Virus

10.27 Uhr: Eine 44-jährige Frau aus Gummersbach ist gestorben, nachdem sie zuvor positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden war. Das hat der Oberbergische Kreis mitgeteilt. Es ist der 215. Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus seit Beginn der Pandemie. Inwiefern die Frau an Vorerkrankungen gelitten hat, dazu wollte sich der Kreis aus Gründen des Gesundheitsdatenschutzes und aus Gründen der Pietät den Angehörigen gegenüber nicht äußern.

Unterdessen ist die Zahl der aktuell Infizierten am Dienstag nach einiger Zeit erstmals wieder unter 1000 gesunken. Weil den 43 neuen laborbestätigten Fällen 136 als genesen aus der Quarantäne entlassene Menschen gegenüberstehen, liegt die Zahl jetzt bei 958.

7.11 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis liegt auch am Dienstag weiterhin über 220 und damit nach wie vor weit entfernt von den Grenzwerten für eine Lockerung der Maßnahmen nach der Bundesnotbremse. Nach 43 neuen laborbestätigten Fällen, die an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet wurden, beträgt die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner 220,2. Das ist ein leichter Rückgang von 3,7 gegenüber Montag. Damit hat Oberberg am Dienstag allerdings immer noch den vierthöchsten Inzidenzwert in NRW, nach Hamm (280,1), Remscheid (263,2) und Herne (220,5).

Montag, 3. Mai: Fünf neue Fälle, ein weiterer Toter

11.35 Uhr: Im Oberbergischen Kreis ist eine weitere Person gestorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden war. Nach Angaben des Kreises handelt es sich um einen 72-jährigen Mann aus Reichshof.  Darüber hinaus macht der Kreis darauf aufmerksam, dass hier wie in ganz in NRW für geimpfte und vollständig genesene Personen in bestimmten Bereichen die Testpflicht entfällt.

7.03 Uhr: Nach den zusammen 263 neuen laborbestätigten Fällen vom Samstag und Sonntag sank die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen am Montag noch stärker als in den Wochen zuvor. Zum Stand Montag, 0 Uhr, meldete das Gesundheitsamt des Kreises lediglich fünf neue Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW. Die Zahlen liegen montags und dienstags zwar regelmäßig niedriger als im Rest der Woche. Am vergangenen Montag waren es aber noch 28 Fälle, in den Wochen davor 31 (19. April), 39 (12. April) und 26 (5. April). Weil die Fälle vom LZG schon seit längerer Zeit nicht mehr dem Tag der Meldung, sondern dem Tag des Eingangs beim Gesundheitsamt zugeordnet werden, hat das allein aber nur bedingt Einfluss auf die Höhe der Sieben-Tage-Inzidenz. Daher sinkt diese zwar am Montag leicht, liegt laut LZG allerdings immer noch bei 223,9.

Sonntag, 2. Mai: Inzidenzwert sinkt leicht auf 229

Kaum geändert hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis. Sie sank von Samstag zu Sonntag leicht auf 229 (minus 1,5) und liegt damit weiter deutlich über dem Durchschnittswert für NRW. Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) meldete 101 neue laborbestätigte Fälle im Oberbergischen (Stand: Sonntag, 0 Uhr). Die Zahl der gemeldeten Fälle seit Beginn der Pandemie erhöht sich damit im Kreisgebiet auf 13.153. 

Samstag, 1. Mai: 162 neue Fälle binnen eines Tages

Am Samstag steigt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis auf 230,5. Das ist ein Plus von 21 im Vergleich zum Vortag. Insgesamt meldete das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) mit Stand 0 Uhr 162 neue laborbestätigte Fälle in den 13 oberbergischen Kommunen. Die gemeldeten Fälle seit Beginn der Pandemie erhöhen sich damit im Kreisgebiet auf 13.052.

Freitag, 30. April: FFP2-Masken auch beim Bürgertest Pflicht

Der Oberbergische Kreis hat seine spezifischen Schutzmaßnahmen, die über die Bundesnotbremse hinausgehen, bis zum 24. Mai verlängert. Das geht aus einer Pressemitteiluhng hervor. So gelten im Oberbergischen weiterhin zusätzliche Vorgaben für Veranstaltungen zur Religionsausübung sowie eine Maskenpflicht für bestimmte Bereiche. Diese gilt insbesondere für die Teststellen, die den sogenannten Bürgertest durchführen. Hier ist das Tragen einer FFP2-Maske mit Ausnahme der reinen Testung ab dem 3. Mai Pflicht. Darüber hinaus besteht die Pflicht zm Tragen von Atemschutzmasken im Umfeld von Testzentren und Teststellen.

Maximal 100 Personen und 50 Minuten

Weiterhin Bestand hat die Beschränkung, nach der bei Präsenzveranstaltungen zur Religionsausübung die Teilnehmerzahl auf eine Person pro zehn Quadratmter begrenzt ist. Unanhängig von der Größe des Raumes ist die maximale Teilnehmerzahl zudem auf 100 begrenzt. Die Dauer der religiösen Veranstlaltungen darf weiterhin nicht länger als 50 Minuten sein. 

12.30 Uhr: Vier weitere Menschen aus Oberberg sind gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Wie der Oberbergische Kreis am Freitagmittag mitteilt, handelt es sich bei den Verstorbenen um einen 70-jährigen und einen 78-jährigen Mann. Beide wohnten in Gummersbach. Außerdem verstorben ist ein 73-Jähriger aus Waldbröl, sowie ein 90-jähriger Bewohner der Nümbrechter Senioreneinrichtung Engelsstift.

Seit Pandemiebeginn sind ingesamt 212 Personen aus dem Oberbergischen Kreis im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

7.55 Uhr: Auch am Freitag bewegt sich die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle auf einem hohen Niveau. Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) meldet mit Stand 0 Uhr 98 neue Fälle. Die gemeldeten Fälle seit Beginn der Pandemie erhöhen sich damit in Oberberg auf 12.890.

Derweil ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiter rückläufig und beträgt am Freitag 209,5. Das ist ein Minus im Vergleich zum Donnerstag von 18,4 Punkten. Am Freitag vor einer Woche betrug die Inzidenz noch 254,7. 

Donnerstag, 29. April: Aggertalklinik schließt nach Ausbruch

14.34 Uhr: Nachdem in der Aggertalklinik in Engelskirchen bis zum Dienstag 16 Patienten positiv auf Coronavirus getestet wurden, wird der Reha-Betrieb dort jetzt jetzt bis zum 10. Mai komplett eingestellt. Die Schließung erfolge in Abstimmung mit dem Oberbergischen Kreis, teilte die Deutsche Rentenversicherung Rheinland als Betreiberin der Klinik mitteilt. Ursprünglich war der Betrieb per Allgemeinverfügung vom Kreis nur streng reguliert worden. Das lasse aber einen vernünftigen Reha-Betrieb mit den vorgesehenen Anwendungen nicht mehr zu, erklärte ein Sprecher auf Nachfrage. Die Patientinnen und Patienten werden derzeit in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt in die häusliche Quarantäne entlassen. Die Wiederaufnahme des Klinikbetriebs ist für den 11. Mai geplant.

13.24 Uhr: Im Oberbergischen ist eine weitere Person gestorben, die zuvor positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden war. Laut Angaben des Oberbergischen Kreises handelt es sich um eine 85-jährige Frau aus Wiehl, die im Wohn- und Pflegeheim Haus Siebenbürgen gewohnt hat. Sie sei nicht geimpft gewesen.

7.45 Uhr: Auch am Donnerstag bewegt sich die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle in der Region auf hohem Niveau. So meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) 106 neue Fälle (Stand Donnerstag, 0 Uhr). Die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie beträgt damit 12.792. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist derweil am Donnerstag um 20,2 Punkte gesunken und beträgt nun 227,9. 

Mittwoch, 28. April: Corona-Ausbrüche in Pflegeheimen – Chronisch Kranke können Termin im Impfzentrum buchen

17 Uhr: Ab dem 30. April können sich chronisch kranke Menschen der Priorisierungsstufe 2 im Oberbergischen Kreis auch im Impfzentrum gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Option zur Terminbuchung werde den Betroffenen ab Freitagmorgen um 8 Uhr über das Portal der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein ermöglicht, teilte der Oberbergische Kreis am Mittwochnachmittag mit.

Bisher sah das Land die Impfung von vorerkrankten Personen der zweiten Priorisierungstufe in den Arztpraxen vor. In den Impfzentren werden dem Kreis nach die Impfstoffe von Moderna und Biontech/Pfizer eingesetzt, eine Wahlmöglichkeit bestehe nicht. Vorerkrankte Personen, die bereits über die Website www.obk.de/imfptermin den Antrag auf eine Impfung im Impfzentrum gestellt haben, müssen sich nicht erneut anmelden, teilte der Kreis mit.

Um ab dem 30. April im Impfzentrum geimpft werden zu können, benötigen die Betroffenen eine formlose Bescheinigung ihres Arztes oder ihrer Ärztin. Diese muss zum Impftermin mitgebracht werden. Personen mit folgenden Vorerkrankungen zählen zur Prioritätsstufe 2:

  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder 
  • mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen,
  • ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen,
  • Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • ​Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40).

13.55 Uhr: Die KG Närrische Oberberger sagt pandemiebedingt alle Veranstaltungen bis Ende Juni 2021 ab.  Dies betrifft zunächst die Jahreshauptversammlung, die für den 7. Mai geplant war. Diese soll nach aktuellen Planungen des KG–Vorstands auf Freitag, 1. Oktober, verschoben werden.

Von der Entscheidung betroffen ist auch in diesem Jahr die KG-Wanderung am 12. Juni sowie das Juks- Fußballturnier am 19. Juni. KG Pressesprecher Reinhold Müller: „Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen aber, angesichts der aktuellen Entwicklung der Pandemie und des Impfgeschehens, gerade auch im Hinblick auf unsere vielen jungen und damit ungeimpften Mitglieder, leider zwingend.“

13.22 Uhr: Mit der aktuellen Inzidenz vom Mittwoch (248,1) steht unter anderem auch fest, dass es in der kommenden Woche in Oberberg weiterhin über die bekannten Ausnahmen hinaus nur Distanzunterricht in Grundschulen und weiterführenden Schulen gibt. Ursprünglich hatte der Kreis den Präsenzunterricht per Allgemeinverfügung bis zum 2. Mai ausgesetzt. Seit dem Wochenende gilt aber die Bundesnotbremse mit der neuen Grenze bei einer Inzidenz von 165.

Diese Bremse wird laut Infektionsschutzgesetz erst gelockert, wenn der Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten wird. Dann würde sie am übernächsten Tag außer Kraft gesetzt. Da der 1. Mai am Samstag ein Feiertag ist, bedeutet das: Selbst wenn die Inzidenz schon am Donnerstag plötzlich unter 165 fallen würde, wäre das frühestens der Freitag der kommenden Woche.

Diese „Fünf-Werktage-Regel“ gilt nicht nur für die Schulen, sondern für alle Beschränkungen durch die Notbremse – also auch die, die an den Inzidenzwert von 100 gekoppelt sind.

12.34 Uhr: Zwei weitere Menschen aus dem Oberbergischen Kreis sind nach einer Infektion mit dem Corona-Virus verstorben. Wie der Kreis am Mittwochmittag mitteilte, handelt es sich bei den Verstorbenen um einen 94-jährigen Mann aus Waldbröl und einen 92-Jährigen aus Radevormwald, der im Seniorenhaus Radevormwald gelebt hatte. Er sei nicht gegen Sars-CoV-2 geimpft gewesen. Insgesamt sind nach Angaben des Kreises 207 Personen aus Oberberg gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. 

Neben dem Seniorenhaus Radevormwald, gibt es aktuell auch in weiteren Pflegeeinrichtungen im Oberbergischen Kreis Ausbruchsgeschehen. Als Ausbruchsgeschehen bezeichnet der Krisenstab „mehr als zwei zusammenhängende Sars-CoV-2-Fälle innerhalb einer Einrichtung“.

Im Haus Siebenbürgen in Wiehl-Drabenderhöhe sind dem Krisenstab des Kreises zufolge mehrere Personen anhand von Schnelltests positiv getestet worden. Nachfolgende PCR-Tests haben bisher bestätigt, dass bei 13 Bewohnerinnen und Bewohnern, sowie bei zwei ungeimpften Mitarbeitenden eine Corona-Infektion vorliegt. Die Bewohnerinnen und Bewohner seien Größtenteils vollständig geimpft. Nur zwei seien nicht geimpft. Beide seien schwer an Covid-19 erkrankt. Die anderen Erkrankten zeigten bisher nur leichte Symptome.

Auch im Seniorenhaus Radevormwald sind 11 Bewohner anhand von PCR-Tests positiv auf das Virus getestet worden. Sechs von ihnen sind dem Krisenstab zufolge vollständig geimpft, vier haben bereits die erste Impfung erhalten, nur eine Person ist nicht geimpft. Darüber hinaus sind vier nicht geimpfte Mitarbeitende positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Der Kreis teilt mit, dass die Erkrankten bisher leichte Krankheitsverläufe haben.

Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises wurde bereits eingeschaltet. „Das Gesundheitsamt geht den Ausbruchsgeschehen individuell nach. Für eine abschließende Bewertung ist es jetzt noch zu früh.“, sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes Kaija Elvermann. Eine Feststellung, welche Virus-Varianten bei den Infizierten vorliegt, steht noch aus.

7.45 Uhr: Nach nur zwölf neuen, laborbestätigten Fällen am Dienstag ist deren Zahl am Mittwoch wieder deutlich in Höhe geschnellt. So meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) für den Kreis 137 neue Fälle (Stand Mittwoch, 0 Uhr).  Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt damit auf 12.686 an. Auf weiterhin hohem Niveau bewegt sich auch Sieben-Tage-Inzidenz, die laut LZG für Oberberg 248,1 beträgt, was ein Plus von 1,8 zum Vortag bedeutet. 

Dienstag, 27. April: 77-Jährige trotz Impfung verstorben

16.29 Uhr:  Im Fall der 77-jährigen Radevormwalderin, die trotz zweifacher Impfung nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben ist, spreche vieles dagegen, dass ihr Tod überhaupt etwas mit der Infektion zu tun habe, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes, Kaija Elvermann. Dennoch sei der Kreis verpflichtet, so einen Fall in die Statistik der mit oder an dem Virus gestorbenen Personen aufzunehmen.

Im Radevormwalder Pflegeheim, in dem die Frau lebte, sind bislang 18 Bewohner und zehn Mitarbeiter positiv getestet. 13 der betroffenen Bewohner und zwei der Mitarbeiter waren zuvor bereits geimpft worden. Sie haben laut Kreis aber einen milden Krankheitsverlauf mit milden oder gar keinen Symptomen. „Bei ihnen zeigt sich also die positive Wirkung der Impfung“, so Elvermann.

13.45 Uhr: Zudem teilt der Kreis mit, dass wegen der Pandemie die Veranstaltergemeinschaft ihr Klassik-Open-Air abermals verschoben hat. Eigentlich sollte das Folkwang Orchester bereits 2020 auftreten, jetzt habe es einer weiteren Verschiebung auf den 26. Juni 2022 zugestimmt, so der Kreis. Noch offen sei, ob Programmänderungen oder ein Wechsel in der Besetzung vorgenommen werden müssen. Die Kölsch-Band Cat Ballou  soll am 24. Juni 2022 auf Schloss Homburg spielen,  Planungen für einen Konzertabend am 25. Juni laufen. Fest steht aber schon, dass die Band Tily, Gewinner des Kulturförderpreises, den Abend eröffnen wird. Bereits erworbene Tickets für die Konzerte behalten für das Jahr 2022 ihre Gültigkeit, werden aber auch an den Verkaufsstellen erstattet.

13.25 Uhr: Obwohl sie bereits beide Schutzimpfungen erhalten hatte, ist eine 77-jährige Bewohnerin des Radevormwalder Pflegeheims „Haus Thiele“ nach dem dortigen Corona-Ausbruch gestorben. Die Frau habe unter schweren Vorerkrankungen gelitten, heißt es vom Oberbergischen Kreis. Ebenfalls mit oder an dem Virus gestorben sind ein 82-Jähriger aus Wiehl und eine 81-Jährige aus Gummersbach. Die Zahl der Todesfälle in Oberberg steigt damit auf 205.

7.45 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen ist am Dienstag deutlich gesunken und beträgt nun 246,3, was einem Minus von 22,8 im Vergleich zum Vortag  entspricht. Das meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG). Ebenfalls deutlich geringer als am Vortag ist die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle, die das LZG am Dienstag, Stand 0 Uhr, mit zwölf angibt. Am Dienstag der Vorwoche waren 25 gemeldet worden.

Montag, 26. April: Inzidenz bei 269 

11.10 Uhr: Die Ovag weist darauf hin, dass es mit dem geänderten Infektionsschutzgesetz und der „Bundes-Notbremse“ auch Neuerungen bei der Maskenpflicht im ÖPNV gibt. Das Gesetz schreibe vor, dass ab einer Inzidenz von mehr als 100 an drei Tagen in Folge in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie an Haltestellen und Bahnsteigen nur noch FFP2- oder vergleichbare Masken zulässig sind. OP-Masken oder andere medizinische Masken seien damit im ÖPNV nicht mehr zugelassen. Nachdem die Schwellenwerte derzeit im Oberbergischen überschritten werden, gelte damit die FFP2-Maskenpflicht aktuell auch bei der Ovag und ihren Auftragsunternehmen. Auch bei allen anderen Verkehrsunternehmen im VRS-Raum greife ab sofort die neue Regelung.

7.27 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt im Oberbergischen auch zum Wochenbeginn sehr hoch. Nach 28 neuen Fällen, die an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet wurden, steigt sie laut LZG leicht auf 269,1. NRW-weit ist das am Montag der dritthöchste Wert nach Herne (292,1) und Remscheid (273,9). 

Sonntag, 25. April: Corona-Ausbruch in Radevormwald

20.39 Uhr: Die Lage in Radevormwald bereitet dem Kreis-Gesundheitsamt und der Stadtverwaltung Kopfzerbrechen. „Das Infektionsgeschehen in Radevormwald ist insgesamt hoch“, teilte die Oberbergische Kreisverwaltung am Samstag mit. Aktuell  wurden nach PCR-Tests in Rade 120 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Zum Vergleich: In Wipperfürth lag die Zahl am gestrigen Sonntag bei 59, in Lindlar bei  70. Alle drei Kommunen haben rund 22 000 Einwohner.

In Radevormwald war am Donnerstag die Zahl der Infizierten hochgeschnellt, von 56 auf 91. Im Seniorenheim „Haus Thiele“  wurden 17 Bewohner und sieben Mitarbeiter positiv getestet (wir  berichteten), zwölf dieser Bewohner und fünf der sieben Mitarbeiter sind laut Kreis bereits zweimal geimpft worden. In allen Fällen handelt es sich um die als besonders aggressiv geltende britische Virusvariante B.1.1.7. „Die geimpften Personen, die positiv getestet wurden, haben aktuell einen milden Erkrankungsverlauf. Sie zeigen leichte oder gar keine Symptome. Im Moment sieht es so aus, als hätten die Schutzimpfungen Wirkung gezeigt und den Effekt erzielt, vor einem schweren Krankheitsverlauf zu schützen“, berichtet Kaija Elvermann, die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes.

Zwei weitere Personen,  ein Mitarbeiter und ein Bewohner des  Seniorenwohnzentrums Radevormwald, wurden ebenfalls positiv getestet, weitere Tests sollen dort noch folgen.  Ein „Ausbruchsgeschehen“ – das heißt, mehr als zwei zusammenhängende Fälle in einer Einrichtung – gibt es laut Kreis außerdem in zwei Unternehmen in Radevormwald. Wie üblich, nennt die Verwaltung hierzu keine Namen der Unternehmen.

130 Neuinfektionen seit gestern

8.06 Uhr: Nach 115 neuen Corona-Fällen am Samstag meldet das Landeszentrum Gesund (LZG) an diesem Sonntag für den Oberbergischen Kreis weitere 130 Neuansteckungen mit dem Virus (Stand 0 Uhr), die der Kreis mitgeteilt habe. Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert das LZG auf nun auf 266,1 (plus 4,4). Damit haben sich seit Beginn der Pandemie in Oberberg 12.509 Menschen infiziert. Im Laufe des Tages wird der Kreis seine eigenen Zahlen, jeweils auch zu den Kommunen im Kreis, veröffentlichen. Eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Samstag, 24. April: 115 neue Corona-Fälle im Oberbergischen Kreis

18.34 Uhr: Die Zahl der aktuellen laborbestätigten Fälle im Oberbergischen ist am Samstag auf aktuell 1122 Infizierte gestiegen. Das ist allerdings immer noch deutlich weniger als auf dem Höhepunkt der zweiten Welle zu Beginn des Jahres, als zeitweise mehr als 1500 Oberberger gleichzeitig infiziert waren. Alle positiv getesteten Personen befinden sich nach Angaben des Kreises in angeordneter Quarantäne.

8.35 Uhr: Auch am Samstag, Stand 0 Uhr, ist die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, weiter angestiegen: So meldet das Landeszentrum Gesundheit (LZG) weitere 115 Fälle, damit gelten im Oberbergischen Kreis zurzeit rund 1100 Menschen als infiziert. Damit klettert auch die Sieben-Tage-Inzidenz: Hatte sie am Freitag bei 254,7 gelegen, so gibt das LZG diese nun mit 261,7 an (plus sieben). Seit Beginn der Pandemie haben sich 12.379 Oberberger mit dem Virus infiziert. Im Laufe des Tages wird der Oberbergische Kreis die Zahlen für die Kommunen im Kreisgebiet bekannt geben.

Freitag, 23. April: Ausgangssperre gelockert

18.39 Uhr: In der neuen Allgemeinverfügung verweist der Kreis erneut darauf, welche  Geschäfte geöffnet bleiben, zum Beispiel Wochenmärkte (nur Lebensmittel), Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräte-Akustiker, Tankstellen,  Buchläden, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte sowie der Großhandel. Sie dürfen aber nur ihr übliches Sortiment anbieten. Die Kunden müssen in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske oder eine Atemschutzmaske tragen.

Öffnen dürfen auch Werkstätten, Postfilialen, Banken und Waschsalons. Das gilt auch für Außenbereiche von Zoos und Botanischen Gärten, wenn Hygienekonzepte vorliegen. Besucher müssen einen negativen Test vorweisen. Das greift nicht für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Eine Testpflicht gilt weiterhin auch für Besuche beim Friseur und bei der Fußpflege.

18.25 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat seine Allgemeinverfügung dem nun geltenden neuen Infektionsschutzgesetz und der damit verbundenen Bundesnotbremse angepasst. Für Oberberg bedeutet das allerdings eine Lockerung: Ab Samstag gilt die bereits vor einer Woche in Kraft getretene Ausgangssperre nicht mehr ab 21 Uhr, sondern wie im neuen Gesetz vorgesehen erst von 22 Uhr bis 5 Uhr. Außerdem ist es nun bis 0 Uhr auch erlaubt, sich alleine draußen zu bewegen.

13.45 Uhr: Schon mehr als 10 000 Euro zugunsten von Covid-Hilfsprojekten hat Unicef per Spendendose im Gummersbacher Impfzentrum gesammelt. Die oberbergische Arbeitsgruppe des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen teilt mit, dass die Dose Mitte März aufgestellt worden ist, nachdem sich viele Geimpfte mit einer Spende bei den Mitarbeitern des Impfzentrums bedanken wollten.

Das aber wollten die Mitarbeiter nicht annehmen, sie hatten  stattdessen die Idee zur Sammlung für Unicef. Thomas Wette vom Impfzentrum stellte den Kontakt her, die Sammlung begann. Die Ehrenamtlichen der oberbergischen Unicef-Arbeitsgruppe freuen sich über die hohe Spendenbereitschaft und drücken den Oberbergern ihren Dank aus.

Unicef plane gemeinsam mit Partnern die größte Impfaktion aller Zeiten, heißt es in der Mitteilung: Im Sinne der globalen Gerechtigkeit sollen mit der Initiative Covax (Covid-19 Vaccine Global Access) Corona-Impfstoffe auch Menschen in den ärmsten Ländern global zugänglich gemacht werden.  Die Spenden helfen zudem dabei, Hygieneartikel in Gemeinden, Schulen und öffentlichen Einrichtungen zu verteilen, und Menschen über die Bedeutung von Hygiene aufzuklären. Zudem werden medizinische Artikel und Schutzausrüstung für Gesundheitspersonal bereitgestellt.

13.06 Uhr: Im Zusammenhang mit dem Ausbruch in dem Heim in Radevormwald erläutert Dr. Johannes Schlechtingen auf Nachfrage, dass eine Corona-Schutzimpfung nicht zwangsläufig eine komplette Immunität bewirkt. Der ärztliche Leiter des Impfzentrums erklärt, dass sich auch Geimpfte mit dem Virus anstecken können: „Aber  die Impfung macht einen schweren Krankheitsverlauf sehr unwahrscheinlich. Die Impfung sorgt dafür, dass es in der Regel nur milde Symptome gibt.“ Das habe die Erfahrung aus anderen Pflegeheimen bundesweit gezeigt, in denen es nach der Impfung ebenfalls zu Infektionen kam. Zudem würden Geimpfte, die positiv getestet wurden, in der Regel nur so wenig Viren in sich tragen, sodass sie andere nicht anstecken können.

11.08 Uhr: In der Pflegeeinrichtung Haus Thiele in Radevormwald sind  nach Angaben des Oberbergischen Kreises aktuell 17 Bewohner und sieben Mitarbeiter positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Das ist insofern erstaunlich, als die Impfung der Bewohner von Pflegeheimen im Oberbergischen eigentlich abgeschlossen ist. Auf Nachfrage heißt es vom Kreis, Einzelheiten dazu seien noch nicht bekannt, die näheren Umstände würden ermittelt. In Radevormwald gibt es zudem auch den nächsten Todesfall im Oberbergischen im Zusammenhang mit der Pandemie. Gestorben sei eine 81-jährige Frau, teilt der Kreis mit. 

7.03 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat nicht mehr wie noch am Donnerstag den höchsten Wert an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche in ganz NRW. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank in Oberberg laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW leicht, liegt aber mit 254,7 immer noch sehr hoch. Höher als im Oberbergischen ist der Inzidenzwert am Freitag nur in Herne (301,7), Remscheid (280,2), Gelsenkirchen (269,6) und Wuppertal (267,8).

Zuvor hatte das Gesundheitsamt zum Stand Freitag, 0 Uhr, 127 neue Fälle an das LZG gemeldet. Zum Freitag der Vorwoche waren noch 217 Fälle gemeldet worden. Die Inzidenz wird vom LZG schon seit einiger Zeit aber nicht mehr aufgrund des Tages der Meldung durch das Gesundheitsamt, sondern aufgrund des Eingangs eines positiven Tests dort ermittelt. So kann es durch nachträgliche Zuordnungen noch zu Verschiebungen der Werte gegenüber der tagesaktuellen Meldung kommen. 

Donnerstag, 22. April: Zahl der Todesfälle steigt auf 200

11.24 Uhr: Nach Angaben des Kreises sind zwei weitere Personen aus dem Oberbergischen gestorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren. Es handele sich um eine 89-Jährige und eine 93-Jährige, beide aus Engelskirchen. Seit Beginn der Pandemie gibt es damit 200 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

7.15 Uhr: Aus dem Oberbergischen Kreis sind zum Stand Donnerstag, 0 Uhr, 192 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen stiegt auf 263,2, am Donnerstag ein Höchstwert in ganz NRW. Auf ähnlich hohem Niveau liegt die Inzidenz in Gelsenkirchen (261,1),und Herne (257,0), inzwischen aber auch in Remscheid (258,7) und Hagen (257,8), die zuletzt noch deutlich höhere Werte vermeldeten.

Mittwoch, 21. April: Angespannte Lage im Klinikum Oberberg

Nach wie vor müssen am Klinikum Oberberg Operationen verschoben werden. Die Intensivstationen beider Häuser sind voll belegt. In Gummersbach und Waldbröl werden derzeit jeweils 19 Covid-Patienten behandelt, acht bzw. sechs von ihnen auf den Intensivstationen.  Nach Auskunft des Klinikums sind in Waldbröl inzwischen 70 Prozent der Intensivpatienten Covid-Fälle. Sie benötigen lange Beatmungszeiten von etwa 14 Tagen. Die Patienten sind mit 55 bis 65 Jahren deutlich jünger als in den ersten beiden Pandemie-Wellen. In Waldbröl konnte gestern ein Mittfünfziger nach drei Wochen Beatmung von  der Intensiv- zurück auf die Normalstation verlegt werden.

Nach Auskunft des Klinikums Oberberg sind auch in anderen Krankenhäusern der Region die Intensivstationen voll. Man bekomme Anfragen von benachbarten Kliniken, sagt Pressesprecherin Angela Altz, „während wir selbst auf der Suche nach Intensivplätzen sind“.

Dienstag, 20. April: Wocheninzidenz auf 268,3 gestiegen

Nach 25 weiteren Fällen ist die Wocheninzidenz zum Stand Dienstag (0 Uhr) auf 268,3 gestiegen. Als genesen galten 31 zuvor positiv Getestete. Gestorben ist 71-jährige Frau aus Wiehl, bei der das Coronavirus festgestellt worden war. Von aktuell 952 Betroffenen werden 69 stationär in einem Krankenhaus behandelt, zehn sind auf künstliche Beatmung angewiesen. Alle aktuellen Fälle und Kontaktpersonen sind in Quarantäne, 1915 waren es am Dienstag insgesamt.

Seit Beginn der Pandemie in Oberberg wurden 11 845 Menschen mittels PCR-Test positiv getestet, Schnelltests werden in der Statistik nicht erfasst. Aus der Quarantäne entlassen wurden 10 696 Betroffene."

Montag, 19. April:

Zugang zu den Dienststellen der Kreisverwaltung nur mit negativem Schnelltest

19:20 Uhr: Ab Donnerstag, 22. April, müssen Besucher und Besucherinnen beim Betreten der Dienststellen des Oberbergischen Kreises ein negatives Schnelltest-Ergebnis vorlegen. Der Kreis mache von seinem Hausrecht Gebrauch und ordne eine Schnelltest-Pflicht an. Das geht aus einer am Montag verbreiteten Mitteilung des Oberbergischen Kreises hervor. Zugang zu den Dienststellen der Kreisverwaltung gibt es dann nur noch nach Vorlage eines negativen Schnelltest-Ergebnisses. Ausgenommen von der Regelung sei das Impfzentrum. Dort müsse kein Schnelltest-Ergebnis vorgelegt werden; eine Testung vor dem Besuch des Impfzentrums wird aber ausdrücklich empfohlen.

Bei allen anderen Dienststellen sollten Bescheinigungen, die im Rahmen der kostenfreien Bürgertestung durch die zugelassenen Teststellen (www.obk.de/teststellen) ausgestellt werden, vorgelegt werden. Ebenfalls akzeptiert werden Bescheinigungen, die im Rahmen einer Beschäftigtentestung oder eines einrichtungsbezogenen Testkonzepts durch geschultes Personal durchgeführt werden, schreibt der Kreis. Unter www.obk.de/faq („Schnelltest-Stellen“) informiert der Kreis über die möglichen Nachweise. In allen Fällen gilt: Zwischen der Durchführung des Tests und dem Besuch der Kreisverwaltung dürfen höchstens 24 Stunden liegen. Selbsttests werden nicht anerkannt. Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Testpflicht ausgenommen.

Der Kreis hat zudem das Tragen medizinischer Masken(FFP-2- oder OP-Masken) angeordnet. Das Straßenverkehrsamt und die Ausländerbehörde kontaktieren Bürgerinnen und Bürger, die bereits einen Termin für ihr Anliegen vereinbart haben und informiert sie über die Schnelltest-Pflicht. Die übrigen Dienststellen der Kreisverwaltung sind nur nach telefonischer Voranmeldung persönlich erreichbar, heißt es in der Mitteilung. Insbesondere für dringende unaufschiebbare persönliche Vorsprachen könnten telefonisch Termine vereinbart werden – etwa über die bekannten Rufnummern und E-Mail-Adressen, die im Bürger-Service-Portal der Kreisverwaltung unter www.obk.de/anliegen abrufbar seien, oder die Zentrale: (02261) 88-0.

Ein Großteil der Beschäftigten der Firma Huhn Kunststofftechnik in Wiehl-Marienhagen muss sich in Quarantäne begeben

Wie eine Firmensprecherin auf Nachfrage berichtet, seien 24 der 45 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Kreis hat eine Allgemeinverfügung für das Unternehmen erlassen: Alle Beschäftigten, die sich vom 5. bis 16. April auf dem Firmengelände aufgehalten haben, müssen bis Monatsende in Isolation, darunter Firmenchef Andreas Huhn. Einige nicht oder nicht mehr von der Quarantäne betroffene Mitarbeiter gewährleisten den Betrieb.

Sonntag, 18. April: Inzidenz steigt über 250

7.28 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis steigt weiter. Am Sonntag weist das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW einen Wert von 253,3 aus. Einmal mehr ist das  der zweithöchste nach dem Ausnahmewert vom 10. Januar (292,2). Zuvor hatte der Kreis noch einmal 118 neue laborbestätigte Fälle an das LZG gemeldet, insgesamt also allein am Wochenende 249. Zum Vergleich: Am Sonntag der Vorwoche waren 87 neue Fälle gemeldet worden, am gesamten Wochenende da 176.

Samstag, 17. April: 131 neue Fälle

12.53 Uhr: Die Zahl der aktuellen laborbestätigten Fälle im Oberbergischen ist am Samstag wieder über die Marke von 1000 gestiegen. Am Freitag hatte sie noch bei 901 gelegen. Der Kreis meldet am Samstag 1005 aktuell Infizierte. Das ist allerdings immer noch deutlich weniger als auf dem Höhepunkt der zweiten Welle zu Beginn des Jahres, als zeitweise mehr als 1500 Oberberger gleichzeitig infiziert waren. Darüber hinaus teilte der Kreis am Samstag mit, dass eine 82-jährige Frau aus Bergneustadt gestorben ist, nachdem sie zuvor positiv auf das Virus getestet worden war.

7.47 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt im Oberbergischen Kreis stabil hoch. Nach 131 neuen laborbestätigten Fällen, die das Gesundheitsamt zum Stand Samstag, 0 Uhr, an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet hat, sinkt der Wert nur ganz leicht auf 247,0. Er bleibt damit aber der dritthöchste Wert in ganz NRW nach Remscheid (jetzt 353,0) und Hagen (284,1). Zum Vergleich: Am Samstag vergangener Woche hatte die Inzidenz für Oberberg noch bei 152,9 gelegen. Landesweit beträgt der Wert in NRW nun 164,5.

Freitag, 16. April: Fragen und Antworten zur Corona-Entwicklung in Oberberg

Nach 217 neuerfassten Corona-Fällen ist die Inzidenz am Freitag sprunghaft angestiegen, der Kreis berichtet zudem von drei weiteren Toten. Derweil schreitet die Impfkampagne voran. Das sind die aktuellen Entwicklungen (hier klicken).

Waldbröler müssen auf ihre Feste verzichten

11.26 Uhr: Sowohl das Waldbröler Stadtfest als auch das Weinfest in der Marktstadt fallen aus. Das hat am Freitag der Veranstalter, die „Wir für Waldbröl“-GmbH, mitgeteilt. Gefallen sei diese schwere Entscheidung, berichtet Geschäftsführer Theo Schüller, in Abstimmung mit der Stadtverwaltung und dem Förderverein „Waldbröl erleben“, beide sind Gesellschafter der GmbH.  Schüller: „Hintergrund sind die auf hohem Niveau schwankenden Inzidenzen, die keine sichere Planungen für solche Veranstaltungen  zulassen." Beide Feste waren für Juni geplant.

Zudem, so der Geschäftsführer weiter, sei nicht zu erwarten, dass die Impfungen bis zum Herbst so weit vorangeschritten sind, dass die Gefahr von Ansteckung ausgeschlossen seien.

Allerdings gebe es erste Ideen, so Schüller, Ende Oktober etwas Festliches zum 170-jährige Bestehen des  Vieh- und Krammarktes auszurichten.

10.15 Uhr: Nach Angaben des Kreises sind drei weitere Personen aus dem Oberbergischen gestorben, die zuvor positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden waren. Es handele sich um eine 87-jährige Frau und einen 69-jährigen Mann, beide aus Bergneustadt. sowie um einen 83-jährigen Engelskirchener. Die Zahl der Toten als Folge der Pandemie steigt damit auf 194.

6.50 Uhr: Der vom Oberbergischen Kreis bereits am Donnerstag in einer Pressekonferenz prognostizierte weitere Anstieg der Fallzahlen ist da: Zum Stand Freitag, 0 Uhr, meldete der Kreis an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW 217 neue laborbestätigte Fälle. Das ist die höchste Zahl von gemeldeten Fällen in Oberberg innerhalb eines Tages seit der Pandemie. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit noch einmal deutlich auf 248,9. Das ist der zweithöchste Wert bei den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Höher lag die vom LZG berechnete Zahl nur am 10. Januar (292,2). Im NRW-weiten Vergleich hat der Oberbergische Kreis damit jetzt die dritthöchste Inzidenz nach der Nachbarstadt Remscheid (336,8) und Hagen (276,1).

Donnerstag, 15. April: Ausgangssperre, Distanzunterricht – Kreis beschließt neue Corona-Maßnahmen

17:27 Uhr: Das sind die Corona-Maßnahmen, die im Oberbergischen Kreis von Samstag an gelten

13.43 Uhr: Im Oberbergischen Kreis gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie. Gestorben ist nach Angaben des Kreises eine 76-jährige Frau aus Marienheide. Aktuell sind insgesamt 844 Personen positiv auf das Virus getestet. Derzeit werden nach Angaben des Kreises 69 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, zehn von ihnen werden derzeit beatmet.

7.15 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis bleibt über dem Grenzwert von 200. Am Donnerstag liegt sie laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW mit 208,8 noch einmal um 1,1 über dem Wert vom Mittwoch. Zuvor hatte das Kreisgesundheitsamt 130 neue laborbestätigte Fälle an das LZG gemeldet. Das sind noch einmal sieben Fälle mehr, als am Donnerstag der Vorwoche gemeldet wurden (123).

Mittwoch, 14. April: Landrat für weiteren Distanzunterricht und Notbremse

19.54 Uhr: Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises spricht sich in einer Mitteilung vom Mittwochabend für eine weitere Aussetzung des Präsenzunterrichts aus. Vorbehaltlich der Zustimmung des Landes solle der Distanzunterricht fortgesetzt und am Montag nicht mit dem landesweit geplanten Wechselunterricht begonnen werden. Konkret bedeutet das: Es soll Distanzunterricht in allen Schulformen und Stufen stattfinden. Ausgenommen werden sollen weiter die Abschlussklassen der allgemeinbildenden Schulen, der Berufskollegs und der Förderschulen. „Bei einer Öffnung der Schulen ist zu erwarten, dass Infektionen aus dem privaten Bereich wieder verstärkt in den schulischen Bereich weitergetragen würden. Insbesondere in geschlossenen Räumen steigt das Ansteckungsrisiko. Wir wollen mögliche Ausbrüche mit dieser Maßnahme verhindern und weitere Infektionsketten gar nicht erst entstehen zu lassen“, sagt Landrat Jochen Hagt.

Schon heute stehe zudem fest, dass die vom Kreis ergriffene Option zu mit Schnelltests verbundenen Öffnungen ausläuft. Ab Montag gilt in Oberberg die sogenannte Corona-Notbremse, die in der Corona-Schutzverordnung NRW vorgesehen ist. Die Öffnungsschritte, die in NRW zum 8. März 2021 in Kraft getreten sind, werden rückgängig gemacht. „Die Inzidenz im Oberbergischen Kreis liegt nun über 200 und damit bei mehr als dem doppelten Wert, an den das Land für die genannten Bereiche zusätzliche Einschränkungen knüpft", betont Hagt. Angesichts dieses Wertes, der hohen Quote der britischen Variante und der Situation in den Kliniken halte er es nun nicht mehr für vertretbar, weiterhin von einer Ausnahmemöglichkeit Gebrauch zu machen. 

Fragen und Antworten zur Situation in Oberberg

18.15 Uhr: Genau drei Monate ist es her: Nach dem Höchststand in der zweiten Welle der Pandemie in Oberberg lag die Sieben-Tage-Inzidenz am 15. Januar letztmals über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Bis Mittwoch: Nach 110 neuen laborbestätigten Fällen überschritt der Wert am Mittwoch erneut die Grenze, bei der laut Entwurf der Bundesregierung über die Notbremse hinaus weitere Einschränkungen gelten sollen. Hier geht es zu den wichtigsten Fragen und Antworten.

Inzidenz über 200, vier Todesfälle

13.13 Uhr: Wer einen Termin im Gummersbacher Impfzentrum hat, wird gebeten, passend zur vereinbarten Uhrzeit zu erscheinen. Leiter Ralf Schmallenbach berichtet: „Zu Stau im Eingangsbereich des Impfzentrums und im Vorraum des Einkaufszentrums kam es zuletzt auch, weil zahlreiche Personen viel früher als vereinbart erschienen sind.“ Darüber hinaus habe es aber auch aus anderen Gründen größere Menschenansammlungen gegeben: „Durch die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein werden manchmal mehr Termine vergeben als Kapazitäten vorhanden sind.“ Dadurch sei es zuletzt am Dienstag und zuvor am Freitag zu längeren Wartezeiten gekommen. Das Impfzentrum arbeite an Lösungen, um die Abläufe noch besser zu organisieren. 

12.12 Uhr: Im Oberbergischen Kreis sind vier weitere Personen gestorben, die zuvor positiv auf Sars-CoV 2 getestet worden waren. Nach Angaben des Kreises handelt es um einen 87-Jährigen aus Gummersbach, einen 71-Jährigen aus Wipperfürth, einen 87-Jährigen aus Reichshof und einen 58-jährigen Waldbröler. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 190.

7.07 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis ist am Mittwoch erstmals nach fast genau drei Monaten wieder über den Wert von 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner gestiegen. Damit liegt sie nun über jener Grenze, bei der laut dem Entwurf der Bundesregierung für das Infektionsschutzgesetz über die allgemeine Notbremse hinaus noch weitere Einschränkungen vor allem für den Präsenzunterricht an den Schulen gelten sollen. Zuvor hatte das Kreisgesundheitsamt zum Stand Mittwoch, 0 Uhr, 110 weitere laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Das LZG gibt den Inzidenzwert für Oberberg nun mit 207,7 an, ein Plus von 15,8 im Vergleich zum Vortag.

Dienstag, 13. April: Impfzentrum Gummersbach im Zwei-Schicht-Betrieb

15.54 Uhr: Am ersten Tag im Zwei-Schicht-Betrieb hat das oberbergische Impfzentrum in Gummersbach am  Montag knapp 1700 Menschen impfen können. Geöffnet war erstmals von 8 bis 20 Uhr. Der Ärztliche Leiter Dr. Johannes Schlechtingen ist insgesamt zufrieden mit dem Auftakt: Das Impfen habe reibungslos  geklappt, nur die Bürokratie anfangs noch ein paar Probleme bereitet. Von den 14 Anmeldestellen seien einige mit neuen, zusätzlichen Mitarbeitern besetzt gewesen, die sich erst einarbeiten mussten,  „aber das wird jetzt von Tag zu Tag besser laufen“.

16 Ärzte waren am Montag im Dienstag im Einsatz, je Schicht acht  an sechs Impfstraßen mit ihren zwölf Impfstellen. Nach wie vor seien die Menschen sehr zufrieden mit dem Ablauf und der Betreuung im Impfzentrum, „ich habe noch nie so viele dankbare Patienten erlebt“.

Verabreicht wurde am Montag erneut  Impfstoff von Biontech und Astrazeneca. Demnächst soll auch das Vakzin von Johnson & Johnson  zum Einsatz kommen. Davon genügt  eine einzige Injektion, um Impfschutz aufzubauen.  Vor allem die mobilen Impfteams sollen es spritzen,  Empfänger werden vorrangig Obdachlose und Flüchtlinge sein, „denn wer weiß, ob man diese Menschen ein zweites Mal zum Impfen treffen würde.“

Auch in den Hausarztpraxen sind die Corona-Impfungen erfolgreich angelaufen, berichtet Schlechtingen. Wie schon zu Beginn der Impfung in den Altenheimen haben die Mediziner eine Ausnahmegenehmigung für die Zubereitung des Biontech-Impfstoffs bekommen, die eigentlich Apothekern vorbehalten ist. Trotzdem, so Kreisvertrauensapotheker Sebastian Gissinger, seien er und seine Kollegen zum Impfstart in den Praxen dabei, um den Ärzten ehrenamtlich und unentgeltlich die Aufbereitung des Vakzins zu zeigen.

Bis Dienstagmittag müssen die Hausärzte die von ihnen benötigten Impfstoffmengen bei einer Apotheke ordern. Drei Stunden später werden sämtliche Bestellungen weitergeben. Bis Donnerstag teilt das Land mit, wie viel Impfstoff jeder niedergelassene Arzt bekommt. Verteilt, so Gissinger, würden zurzeit die Mengen, die nicht in den Impfzentren benötigt würden. 

Manche Ärzte impften während der Mittagspause oder außerhalb ihrer Sprechstundenzeiten, nach Feierabend oder am Mittwochnachmittag.

Zeit genug bleibt, denn der Biontech-Impfstoff wird erst montags angeliefert. Dann beginnt die Auftauphase, und ab dann ist er bei Kühlschranktemperatur  fünf Tage lang verwendbar.

62 neue Fälle binnen eines Tages

7.45: Im Oberbergischen steigt die Sieben-Tage-Inzidenz unaufhörlich. Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet am Dienstag, Stand 0 Uhr, einen Wert von191,9. Das bedeutet ein Plus von 11,4 im Vergleich zum Vortag.  In der Vorwoche, am Dienstag nach Ostern, lag der Wert noch bei 157,7. Die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle gibt das LZG am Dienstag mit 62 an. Noch deutlicher ist der Inzidenz im Rheinisch-Bergischen Kreis angestiegen, für den das LZG einen Wert von 166,3 und ein Plus gegenüber dem Vortag von 36 vermeldet. 

Montag, 12. April: U-60-Jährige sollten laut STIKO nach AstraZeneca mit mRNA-Impfstoff geimpft werden

14.46 Uhr: Am 30.03.2021 stoppte das Land Nordrhein-Westfalen die Coronaschutz- Impfungen mit AstraZeneca für Personen unter 60 Jahren. Seitdem war unklar, wie es mit den Zweitimpfungen weitergeht, wenn die Erstimpfung mit AstraZeneca bereits durchgeführt worden ist. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat hierzu zwischenzeitlich eine Empfehlung abgegeben. Demnach sollen Personen unter 60 Jahren, die eine AstraZeneca-Erstimpfung erhalten haben, bei der Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech, Moderna) geimpft werden.

Die Zweitimpfung soll zwölf Wochen nach der Erstimpfung erfolgen. Das Land Nordrhein- Westfalen folgt der STIKO-Empfehlung und hat die Kreise und kreisfreien Städte mit einem Erlass auf das Vorgehen hingewiesen.

Das oberbergische Impfzentrum nimmt Kontakt zu den betroffenen Personen unter 60 Jahren auf und informiert sie über ihren geänderten Termin zur Zweitimpfung. Die Personen müssen nicht selbst Kontakt mit dem Impfzentrum aufnehmen.

Oberberg jetzt 50 Punkte über dem NRW-Landesdurchschnitt

8 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen steigt und steigt. Für Montag, Stand  0 Uhr, hat das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) einen Wert von 180,5 bekannt gegeben. So hoch war die Inzidenz schon lange nicht mehr. Oberberg liegt damit deutlich über dem Landesdurchschnitt von 130,7. Die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle beziffert das LZG derweil auf 39.  

Sonntag, 11. April: Wocheninzidenz steigt deutlich an

08.41 Uhr: Auch zum Sonntag (Stand 0 Uhr) ist die Wocheninzidenz in Oberberg angestiegen: Nach Zahlen des Landeszentrums Gesundheit (LZG) Nordrhein-Westfalen liegt der Wert der Neuinfektionen bei 167,6 - das ist ein Plus von 14,7 gegenüber dem Vortag. Das Kreisgesundheitsamt meldete dem LZG 87 weitere Corona-Fälle.

Samstag, 10. April: Inzidenz steigt auf alten Wert

08.53 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt hat zum Stand Samstag, 0 Uhr, 89 weitere laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen gemeldet. Nachdem die Wocheninzidenz am Vortag um 18 Punkte gesunken war, ist sie jetzt wieder im beinahe ebenso großen Rahmen gestiegen: Bei einem Plus von 17,3 Punkten liegt der Wert nun bei 152,9.

Es sind zwei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis gestorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren. Gestorben sind ein 69-jähriger Mann aus Wiehl und ein 84-Jähriger aus Gummersbach. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 186 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Freitag, 9. April: 96 neue Fälle, aber Inzidenz sinkt deutlich

11.22 Uhr: Oberberg wird nicht Modellregion für die Teststrategie des Landes nach dem Vorbild der Stadt Tübingen. Der Kreis fehlt in der Liste der Städte und Kreise, die NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart gerade in Düsseldorf der Öffentlichkeit vorgelegt hat.

7.22 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat zum Stand Freitag, 0 Uhr, 96 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Obwohl damit allein in den vergangenen beiden Tagen wieder über 200 neue Fälle registriert wurden, sinkt laut LZG die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner deutlich auf 135,6, ein Minus von 18,0. Dennoch bleibt der Wert für Oberberg deutlich über dem des Landes NRW, der am Freitag bei 108,5 liegt.

Donnerstag, 8. April: Erstmals nach Ostern mehr als 100 Fälle an einem Tag

11 Uhr: 758 Oberbergerinnen und Oberberger sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Das hat der Oberbergische Kreis am Donnerstag mitgeteilt. Zudem meldet der Kreis eine weitere Person, die verstorben ist und zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Dabei handelt es sich um einen 76-jährigen Mann aus Engelskirchen. Die Zahl der Verstorbenen steigt im Oberbergischen Kreis somit auf 184. 

Seit Beginn der Pandmie haben sich im Oberbergischen Kreis insgesamt 10.710 Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Derzeit werden laut Kreis 90 Persoenen, die zuvor positiv auf Corona getestet wurden, stationär in oberbergischen Krankenhäusern behandelt, elf von ihnen müssen zusätzlich beatmet werden.

Diffus sei, wie der Oberbergische Kreis mitteilt, aktuell vor allem das Infektionsgeschehen in der mittleren Alterguppe. Durch den Kita-Notbetrieb sowie die Schulschließung in den Osterferein flaue das Infektionsgeschehen in der unteren Altergsuppe dagegen etwas ab. Von Infektionen mit dem Coronavirus betoffen sind laut Kreis aktuell mehrere Firmen und eine Asylunterkunft im Oberbergischen.

7.12 Uhr: Die Zahl der neuen Corona-Fälle im Oberbergischen Kreis ist erstmals nach Ostern wieder über die Marke von 100 gestiegen. Zum Stand Donnerstag, 0 Uhr, hat der Kreis an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW 123 weitere laborbestätigte Fälle gemeldet.

Zuletzt waren die an den Tagen selbst gemeldeten Werte am Gründonnerstag (102) und am Karfreitag (123) so hoch gewesen. Die vom LZG berechnete Sieben-Tage-Inzidenz für Oberberg sank am Donnerstag dennoch leicht auf 153,6, ein Minus von 1,8 im Vergleich zum Vortag.

Mittwoch, 7. April: Oberberg will weiter Modellregion werden

17.42 Uhr: Ob das Oberbergische und damit auch Gummersbach zu den Modellregionen im Land NRW ausgerufen werfen, soll am Donnerstag bekanntgegeben werden. Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein gehörte neben Landrat Jochen Hagt zu den Akteuren im Kreis, die den Antrag für Oberberg vor Ostern auf den Weg gebracht hatten.

Voraussetzung sind ein hohes Maß an Testmöglichkeiten und die digital gestützte Überwachung des Pandemiegeschehens beispielsweise auch mittels der App Luca. „Es geht darum, die Spirale der Lockdowns zu durchbrechen“, sagte Helmenstein am Mittwoch dieser Zeitung.

Oberberg brauche eine Perspektive dafür, wie es verantwortungsvoll ins Leben zurück geht. Und eine Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 150 stehe dem nicht im Weg. „Bis wir bei 100 oder gar 50 sind, können wir noch lange warten.“ Dabei könne  man vom Vorreiter Tübingen durchaus lernen. Helmenstein warnte allerdings davor, die  Auswahl zur Modellregion als Freifahrtschein  zu verstehen. Und wenn die Wahl nicht auf Oberberg fällt? „Dann ist das eben so. Aber wir haben es zumindest versucht“, sagt der Bürgermeister

Weiterer Todesfall im Kreis

15.42 Uhr: Eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden war, ist gestorben. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 183 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Inzidenz weiter deutlich über 150

8.05 Uhr: Zwei Tage nach Ostern steigt auch die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle wieder an im Oberbergischen, weil offenbar wieder mehr getestet worden ist. Nach lediglich zwölf neuen Fällen am Dienstag sind es am Mittwoch, Stand 0 Uhr, weitere 59. Das meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW. Am Mittwoch vor einer Woche waren 86. Die Inzidenz sinkt derwel leicht um 2,2 auf 155,5 (Vorwoche: 161).

Dienstag, 6. April: Inzidenz sinkt auf 157,7

8.05 Uhr: Am Tag nach Ostern ist die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle wie erwartet deutlich geringer als zuletzt. Das hängt auch damit zusammen, dass während der Ostertage weniger getestet worden ist. So meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW am Dienstag, Stand 0 Uhr, zwölf neue Fälle, so dass deren Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 10.528 ansteigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt derweil auf einen Wert von 157,7, was im Vergleich zum Vortrag ein Minus von 12,5 bedeutet.

Montag, 5. April: 22-Jähriger stürzt aus

dem vierten Stock

14.14 Uhr: Beim Versuch, einer Corona-Strafe aus dem Weg zu gehen, ist am Karfreitag ein 22-Jähriger von einem Balkon im vierten Stock gestürzt. Der Mann erlitt schwere Verletzungen. Wie die Polizei berichtet, gehörte der 22-jährige Wipperfürther zu einer Gruppe von vier jungen Männern, die sich am Freitagabend, 2. April, in einer Wohnung in der Leiesiedlung, am Starenweg, getroffen hatten. Dabei soll es feucht-fröhlich zugegangen sein.

Gegen 23.30 Uhr rief ein Nachbar wegen Ruhestörung die Polizei. Kurz darauf erschienen die Beamten und klingelten an der Wohnungstür.

Aus Furcht vor möglichen Sanktionen wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung versteckten sich zwei der Männer auf dem Balkon.

Während die Polizisten in der Wohnung mit den beiden anderen Männern sprachen, stürzte der 22-Jährige, vermutlich beim Versuch, auf einen benachbarten Balkon zu klettern, in die Tiefe. Er landete auf einer Wiese vor dem Haus und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte den 22-jährigen Mann in eine Kölner Klinik. (cor)

26 neue Corona-Fälle in Oberberg

8.30 Uhr: Am Ostermontag hat das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW, Stand 0 Uhr, 26 neue, laborbestätigte Corona-Fälle im Oberbergischen Kreis gemeldet. Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie gemeldetet Fälle in Oberberg steigt somit auf 10.516 an. Die Inzidenz sinkt nur leicht um 2,6 und liegt aktuell bei 170,2.

Sonntag, 4. April: Inzidenz sinkt nur leicht und bleibt weiterhin über 170

17.30 Uhr: 768 Personen aus dem Oberbergischen sind derzeit positiv auf das Coronavirus getestet. Das hat der Oberbergische Kreis am Sonntag mitgeteilt. Die Zahl der Personen, die stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen, bleibt mit 63 Personen in Bezug auf die vorherigen Tage unverändert. Derzeit in Quarantäne befinden sich laut Kreis 1.541 Oberbergerinnen und Oberberger.

8.30 Uhr: Die Inzidenz im Oberbergischen Kreis ist im Vergleich zum Vortag nur leicht gesunken und liegt aktuell bei 172,8 (-1,5). Das hat das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW am Sonntag, Stand 0 Uhr, gemeldet. Das LZG meldete 59 neue, laborbestätigte Fälle. Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie am Coronavirus erkrankten Personen im Oberbergischen steigt somit auf 10.490.

Samstag, 3. April: 83 neue Corona-Fälle gemeldet

16 Uhr: 794 Oberbergerinnen und Oberberger sind derzeit positiv auf das Coronavirus getestet. Das hat der Oberbergische Kreis am Samstag mitgeteilt, der die zuvor vom Landeszentrum Gesundheit NRW veröffentlichten Zahlen zum Infektionsgeschehen in Oberberg bestätigte. Wie bereits am Vortag werden derzeit 63 Personen stationär im Krankenhaus  behandelt, elf von ihnen müssen beatmet werden. 1598 Personen aus dem Oberbergischen befinden sich derzeit in angeordneter Quarantäne.

Am heutigen Samstag hat zudem die Terminvergabe für eine Impfung mit dem Impfstopp von Astrazeneca für Menschen über 60 Jahren begonnen. Wie die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO), über die Termine gebucht werden müssen, mitteilt, laufe das Online-Buchungssystem bisher gut. Aufgrund der hohen Zugriffszahl habe das System jedoch phasenweise gedrosselt werden müssen, damit es weiterhin stabil und sicher laufe. Auch die Terminvergabe über das Callcenter laufe bisher einwandfrei, so die KVNO.

NRW-weit seien bereits zweieinhalb Stunden nach der Öffnung des Buchungsfensters 33.000 Termine vergeben worden. Die Termine für die 79-Jährigen werden ab dem 6. April, 8 Uhr, separat vergeben.

8.30 Uhr: 83 neue, laborbestätigte Fälle hat das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW am Samstag, 0 Uhr, für den Oberbergischen Kreis gemeldet. Damit steigt die Inzidenz in Oberberg weiter an und liegt derzeit bei 174,2. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Oberbergischen insgesamt 10.431 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt.

Freitag, 2. April: Inzidenz macht erneut einen deutlichen Sprung nach oben – Zwei weitere Personen verstorben

15 Uhr: Zwei weitere Personen aus dem Oberbergischen, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, sind verstorben – eine 88-jährige Frau aus Hückeswagen und ein 78-jähriger Mann aus Wiehl. Das hat der Oberbergische Kreis am Freitag mitgeteilt. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen insgesamt 182 Personen, die zuvor positiv auf Corona getestet worden waren, verstorben.

Aktuell sind 753 Oberbergerinnen und Oberberger positiv auf das Virus getestet. Zum Vergleich: Am Freitag in der Vorwoche hatte der Kreis 452 aktuell Betroffene erfasst. 63 Personen werden derzeit stationär in Krankenhäusern behandelt, davon müssen elf Personen beatmet werden.

8.15 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet am Freitag, Stand 0 Uhr, 123 neue, laborbestätigte Corona-Fälle im Oberbergischen Kreis. Die Gesamtzahl der Fälle im Oberbergischen seit Ausbruch der Pandemie klettert damit auf 10.348. Die Sieben-Tage-Inzidenz macht erneut einen deutlichen Sprung nach oben und steigt im Vergleich zum Vortag um 17,3 auf insgesamt 170,2.

Donnerstag, 1. April: Astrazeneca-Termine für Personen über 60 Jahren werden vom 3. bis 5. April vergeben

18.15 Uhr: Im Zeitraum vom 3. April bis einschließlich 5. April können Oberbergerinnen und Oberberger im Alter von über 60 Jahren kurzfristig einen Termin für eine Impfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca buchen. Die Termine werden über die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein vereinbart unter der kosten losen Hotline (0800) 116 117 01 sowie unter www.116117.de.

Das NRW Gesundheitsministerium stellt laut dem Oberbergischen Kreis bis zum 18. April landesweit 434.400 Impfdosen zur Verfügung. 6770 Dosen erhält das Impfzentrum in Gummersbach, wo am Ostermontag, 5. April, mit der Verimpfung des Sonderkontingents begonnen werden soll. Ab dem 10. April öffnet das Impfzentrum zudem mittwochs, freitags und samstags von 10 bis 20 Uhr. An den übrigen Tagen bleibt es laut Kreis bei der bisherigen Zeit von 14 bis 20 Uhr. Infos zu den priorisierten Personengruppen, die derzeit ein Impfangebot erhalten, gibt es unter www.obk.de/impftermin.

An derzeit 125 zugelassenen Teststellen in allen oberbergischen Kommunen können sich zudem Person einmal wöchentlich kostenlos testen lassen. 52 der Teststellen werden durch Ärztinnen und Ärzte in deren Praxen angeboten. Der Oberbergische Kreis hat nun ein erstes Fazit gezogen. Vom 15. bis zum 31. März wurden in den Teststellen insgesamt bereits 23.577 Schnelltests durchgeführt. Davon waren 172 Schnelltests positiv.

14.10 Uhr: Binnen eines Tages hat sich die Zahl der am Coronavirus Erkrankten, die stationär im Krankenhaus behandelt werden, um neun erhöht: Waren am Mittwoch noch 58 Infizierte auf klinische Hilfe angewiesen (von denen neun beatmet wurden), waren es am Donnerstag schon 67 Krankenhaus-Patienten und davon elf Beatmete.

Wie die Kreisverwaltung mitteilte, erfasste das Gesundheitsamt bis Donnerstag (0 Uhr) 102 weitere Corona-Fälle, während 64 zuvor positiv Getestete als genesen galten und aus der Quarantäne entlassen wurden. Die Zahl der aktuell Betroffenen erhöhte sich von 713 auf 751. Zum Vergleich: Am Donnerstag in der Vorwoche hatte der Kreis 389 aktuell Betroffene erfasst, doch nach der Umstellung auf die Sormas-Software zur Nachverfolgung und damit einhergehender Probleme waren noch viele Nachmeldungen dazugekommen.

Die Wocheninzidenz lag am Donnerstag bei 152,9 – das waren 8,1 Zähler weniger als am Tag zuvor. Für 1690 Menschen (+3) hatte der Kreis eine Quarantäne angeordnet, neben den aktuell Betroffenen sind dies Kontaktpersonen.

Mittwoch, 31. März: Inzidenz steigt über 160 – Zu wenig Impfstoff für Vorerkrankte

17.20 Uhr: Nach weiteren 86 bestätigten Corona-Infektionen beträgt die Zahl der aktuell Infizierten in Oberberg 713. Der enorme Anstieg seit gestern resultiert nach Angaben der Kreisverwaltung aus der statistischen Anpassung im Zuge der Softwareumstellung auf das Sormas-Programm zur Nachverfolgung von Kontaktpersonen. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg unabhängig davon um 2,2 Punkte auf 161. In Quarantäne sind derzeit 1687 Personen (+414).

In Oberberg sind 1125 Infektionen mit der britischen Variante B1.1.7 nachgewiesen worden. Das sind 463 als vor einer Woche. Die Zahl der südafrikanischen Mutationen steht konstant bei 12. Die brasilianische Variante wurde noch nicht gefunden.

Ab Donnerstag kommender Woche soll auch im Gummersbacher Impfzentrum damit begonnen werden, 70- bis 79-Jährige gegen das Coronavirus zu immunisieren. Die ältesten von ihnen, Geburtsjahrgang 1941, können sich ab Dienstag einen Termin geben lassen (www.116117.de oder unter 0800/116 117 01). Beide Kontakte gelten auch weiter für Personen über 80 Jahre.

Von den etwa 20000 Menschen mit Vorerkrankungen in der Priorisierungsstufe 2 haben bereits 1500 dem Impfzentrum ein entsprechendes Attest vorgelegt. Für sie stehe allerdings nur ein begrenztes Impfstoffangebot bis zum 6. April zur Verfügung, bedauert der Leiter des Impfzentrums, Kreisgesundheitsdezernent Ralf Schmallenbach. Allen ein Impfangebot zu machen, sei nicht möglich. Schmallenbach verweist aber darauf, dass ab dem 6. April auch in Hausarztpraxen geimpft werden soll. Wie sich der am Dienstag verhängte Impfstopp von Astrazeneca für Personen unter 60 darauf auswirkt, ist unklar.

Seit dem 8. Februar sind im Gummersbacher Impfzentrum 22 371 Impfungen durchgeführt worden – 14 200 mit dem Impfstoff von Biontech, 8531 mit Astrazeneca. Bis 22. März wurden durch mobile Teams weitere 14 709 Impfungen in Pflegeeinrichtungen verabreicht.

Inzidenz nun wieder über 160

8 Uhr: Im Oberbergischen gibt es 86 neue, laborbestätigte Fälle. Das vermeldet mit Stand Mittwoch, 0 Uhr, das Landeszentrum Gesundheit NRW. Das sind im Vergleich zur Vorwoche 39 Fälle mehr Die Gesamtzahl der Fälle seit Ausbruch der Pandemie klettert damit auf 10.123. Weiter im Anstieg begriffen ist auch die Sieben-Tage-Inzidenz, die im Vergleich zum Vortag um 2,2 auf jetzt 161 angestiegen ist.

Dienstag, 30. März: Biontech statt Astrazeneca

17.45 Uhr: Auch der Oberbergische Kreis ist am Dienstagnachmittag durch das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales  angewiesen worden, die Corona-Schutzimpfungen von unter 60-Jährigen mit dem Impfstoff von Astrazeneca einzustellen. Im Impfzentrum Gummersbach finden keine Impfungen mit Astrazeneca mehr statt. Bereits vereinbarte Termine sollen laut Kreis beibehalten werden. Geimpft werde mit dem Biontech-Impfstoff. 

Dazu werden die Impfstoffdosen genutzt, die das Land  als Sonderkontingent für die Ostertage bereitstellt. Hintergrund des Impfstopps sind weitere Fälle von seltenen Hirnvenenthrombosen, die vorwiegend bei Frauen unter 55 Jahren, im zeitlichen Zusammenhang mit Astrazeneca-Impfungen aufgetreten waren. Der leitende Impfarzt des Impfzentrums Gummersbach habe bereits am Dienstag vorab entschieden, Frauen unter 55 Jahren  mit  Biontech zu impfen. 

Fälle im Oberbergischen Kreis durchbrechen 10.000er Marke

8.10 Uhr: Auf unverändert hohem Niveau ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen. Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet am Dienstag, Stand 0 Uhr, einen Wert von 158,8. Das bedeutet einenen minimalen Rückgang um -0,7. Mit den 38 neuen, laborbestätigten Fällen durchbricht der Oberbergische Kreis die 10.000er Marke bei den gemeldeten Fällen seit Ausbruch der Pandemie, die sich auf 10.037 addiert haben.

Montag, 29. März: Landrat ruft Oberbergs Bevölkerung zum Mitmachen auf

20.30 Uhr: Der Oberbergische Kreis bereitet die Einführung der sogenannten Luca-App vor. Das hat der Kreis am Montag mitgeteilt. Das System Luca ermöglicht mittels App oder Schlüsselanhänger-Chip eine schnelle und datenschutzkonforme Kontaktnachverfolgung, um Corona-Infektionsketten zu unterbrechen. „Wir möchten die Kontaktpersonen-Nachverfolgung beschleunigen und wollen deshalb Luca einführen und an das Gesundheitsamt anbinden“, sagt Landrat Jochen Hagt, der gegenüber dieser Zeitung bereits in Vorwoche entsprechende Gespräche mit dem Anbieter der App bestätigt hatte. Der Oberbergische Kreis bereite die Einführung des Systems aktuell vor. Das Luca-System ermöglicht im Rahmen der Pandemiebekämpfung eine schnelle, datenschutzkonforme Kontaktdatenverwaltung und Kontaktnachverfolgung. „Es kann für private Treffen, bei öffentlichen Veranstaltungen, im Einzelhandel, in der Gastronomie, bei Behördengängen und in vielen weiteren Bereichen genutzt werden, in denen Menschen zusammenkommen“, heißt es in der Mitteilung.

Der Oberbergische Kreis selbst beabsichtigt den Einsatz in publikumsintensiven Bereichen, wie z.B. dem Straßenverkehrsamt oder dem Impfzentrum. Jochen Hagt ruft die Oberbergerinnen und Oberberger deshalb zum Mitmachen auf: „Bitte setzen Sie Luca in ihrem Alltag ein. Sie helfen so dabei Infektionsketten im Ernstfall schnell nachvollziehen zu können und weitere Ansteckungen zu verhindern. Luca trägt dazu bei, sich selbst und andere zu schützen.“

8 Uhr: Nachdem am Sonntag die Sieben-Tage-Inzidenz sprunghaft angestiegen war, hat der Oberbergische am Montag, Stand 0 Uhr, einen Wert von 159,1 an das Landeszentrum Gesundheit NRW gemeldet. Das ist im Vergleich zum Vortag ein minimales Plus von 1,1. In der Vorwoche lag die Inzidenz am Montag noch bei 150 und war im Begriff weiter zu sinken. Die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle beträgt am Montag 16. Diese geringe Zahl kann wohl darauf zurückgeführt werden, dass am Wochenende bisweilen weniger getestet wird. 

Sonntag, 28. März: 114 neue Fälle in Oberberg

9.30 Uhr: Nach einem Rückgang der Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag ist diese am Sonntag wieder am sprunghaft angestiegen. Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) meldet für den Sonntag, Stand 0 Uhr, einen Wert von 158,4. Das bedeutet ein Plus von 22,1 gegenüber dem Vortag. Nach 54 neuen, laborbestätigten Fällen am Samstag wurden am Sonntag vom Oberbergischen Kreis 114 weitere an das LZG gemeldet. 

Samstag, 27. März: Inzidenz fällt auf 136,4

8.10 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Oberbergischen deutlich gefallen. Der Kreis hat dem Landeszentrum Gesundheit  NRW am Samstag (Stand 0 Uhr) einen Wert von 136,4 gemeldet. Das bedeutet einen Rückgang um 13,2. Nach wie vor hoch ist die Zahl neuer, laborbestätigter Fälle, die sich am Samstag auf 54 belaufen. 

Freitag, 26. März: Testpflicht statt Notbremse

22.10 Uhr: Jetzt steht es fest: Der Oberbergische Kreis entgeht der Notbremse einer weitgehenden Rücknahme der Öffnungen nach dem Lockdown. Nach Abstimmung mit dem Land NRW, so der Kreis, greife er auf die alternative Regelung, die sogenannte „Test-Option“, zurück. Ab Montag muss ein tagesaktueller negativer Schnelltest vorgelegt werden, wenn jemand Bibliotheken oder Archive, Museen, Kunstausstellungen oder Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen sowie geschlossene Ausstellungsräumen in Zoologischen Gärten, Tierparks und nicht frei zugänglichen Botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks betreten will. Dasselbe gilt in Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie in Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen sowie beim Kauf von nicht mit handwerklichen Leistungen oder Dienstleistungen verbundenen Waren in Einrichtungen des Handwerks, des Dienstleistungsgewerbes sowie in Geschäftslokalen von Telefondienstleistern. Außerdem wird ein tagesaktueller Schnelltest benötigt bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann.

20.07 Uhr: Zurückhaltend reagiert der Oberbergische Kreis auf die Ankündigung von Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann, aufgrund der landesweiten Inzidenz von 121,6 die Notbremse zu ziehen: In allen Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz über 100 sollen die zum 8. März vorgenommenen Öffnungen wieder rückgängig gemacht werden. Für Oberberg, das in einer Liste ausdrücklich genannt wird, würde das ab Montag bedeuten: Kontakte sind nur zwischen einem Hausstand und maximal einer weiteren Person erlaubt (Kinder unter 14 nicht mitgerechnet). Eine Ausnahme gilt an Ostern: Dann dürfen sich alternativ auch zwei Hausstände mit maximal fünf Personen im öffentlichen Raum treffen. Zudem hieße es, dass alle nicht für den täglichen Bedarf privilegierten Geschäfte wie Bau- und Gartenmärkte, Textilgeschäfte oder Buchhandlungen wieder nur einen Abholservice, jedoch keinen Verkauf im Geschäft mit Terminvereinbarung anbieten dürfen. Körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wären wieder unzulässig. Zulässig blieben nur medizinisch erforderliche Dienstleistungen, Friseurdienstleistungen, Fußpflege und Personenbeförderung. Der Besuch von Museen, Kunstausstellungen sowie von geschlossenen Räumen in Zoos, Tierparks und Botanischen Gärten wäre wieder untersagt.

Der Kreis versucht noch, diese Notbremse zu abzuwenden. Das Land räume die Möglichkeit ein, die Öffnungen beizubehalten, wenn bei der Wahrnehmung bestimmter Angebote ein negatives Schnelltest-Ergebnis vorgelegt werden muss. Der Oberbergische Kreis befinde sich dazu aktuell noch in der Abstimmung mit Laumanns Ministerium, heißt in einer Mitteilung. 

Weitere Einschränkungen gelten bis zum 11. April

19.52 Uhr: Darüber hinaus gelten aufgrund der neuen Allgemeinverfügung  weitere Schutzmaßnahmen für das Kreisgebiet bis zum 11. April: Private Treffen sind mit höchstens fünf Personen aus zwei Hausständen erlaubt. Bei der gemeinsamen Nutzung von Fahrzeugen durch Personen aus verschiedenen Hausständen muss eine medizinische Maske getragen werden. In Kitas und Kindertagespflegestellen gibt es ausschließlich Notbetreuung. Die Vorgaben zur Maskenpflicht und Testung in vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie in besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe werden ebenso verlängert wie die Einschränkungen für den Freizeit- und Amateursport, der nur allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes zulässig ist.

Einschränkung für Musikunterricht, kein Verbot für Ganztag

19.45 Uhr: In der Allgemeinverfügung, die am Samstag in Kraft tritt,  beschränkt der Kreis zudem den Musikunterricht: Musikalischer und künstlerischer Unterricht in Präsenz ist nur noch als Einzelunterricht für Schülerinnen und Schüler im Sinne des Schulgesetzes NRW erlaubt. Landrat Jochen Hagt: "Das gemeinsame Musizieren von bis zu fünf Personen, wie es die aktuelle Corona-Schutzverordnung erlaubt, ist im Gleichklang mit den übrigen zusätzlichen Schutzmaßnahmen derzeit nicht vertretbar."

Zudem appelliert Hagt an die Eltern von Kindern, die eine offene Ganztagsschule besuchen, das Betreuungsangebot während der Osterferien möglichst nicht wahrzunehmen. Eigentlich, so der Landrat, sei es aufgrund der aktuellen Lage sogar geboten, den Präsenzbetrieb an den offenen Ganztagsschulen zu untersagen. Weil es aber nicht zumutbar erscheine, damit alle zu verpflichten, so kurzfristig eine anderweitige Betreuungsmöglichkeit zu finden, habe man es bei dem Appell belassen.

Gottesdienst-Regeln verlängert

19.35 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat die bestehenden Beschränkungen für Präsenzveranstaltungen zur Religionsausübung verlängert. Die zeitliche Beschränkung auf 90 Minuten und die begrenzte Personenzahl gelten nach Abstimmung mit dem Land über Ostern hinweg bis zum 11. April. Darüber hinaus appelliert Landrat Jochen Hagt an alle Kirchen und Religionsgemeinschaften im Kreisgebiet, auf Präsenzveranstaltungen zu verzichten. Gerade in der Osterzeit seien die Kirchen wichtige Anlaufpunkte und Orte der Zuversicht. "Ich bin mir bewusst, mit welchem großen Engagement einzelne Kirchengemeinden daran gearbeitet haben, Hygienekonzepte aufzustellen, um die Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste gerade an den Oster-Feiertagen bestmöglich zu schützen", wird Hagt zitiert. Man habe sich die Entscheidung deshalb nicht leicht gemacht. "Dankbar sind wir all denjenigen, die  wie schon an den Weihnachtsfeiertagen von sich aus Gottesdienste abgesagt haben.“

Seit dem 15. März fast 10.000 Schnelltest im Kreis durchgeführt

12.23 Uhr: Im Oberbergischen Kreis sind bisher 98 Teststellen in allen oberbergischen Kommunen zugelassen. Dort können die Bürgerinnen und Bürger einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest durchführen lassen.

Seit dem 15. März wurden in diesen Teststellen bereits 9.719 Schnelltests durchgeführt. Davon waren 82 Schnelltests positiv. Das teilte Landrat Jochen Hagt über eine Pressemitteilung am Freitag mit.

 

Inzidenz sinkt leicht, aber liegt bei fast 150

7.03 Uhr: Im Oberbergischen Kreis gibt es 71 weitere laborbestätigte Fälle einer Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus. Das ergibt sich aus der Meldung des Kreisgesundheitsamtes an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt damit zwar leicht, bleibt mit 149,6 aber weiterhin deutlich über dem Wert für ganz NRW. Dieser liegt am Freitag laut LZG inzwischen jedoch auch schon bei 121,6.

Donnerstag, 25. März: Zwei Kita-Kinder in Lindlar positiv getestet

15.18 Uhr: Zwei Kinder, die die Kindertagesstätte Henry Dunant des Deutschen Roten Kreuzes an der Goethestraße in Lindlar besuchen, wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilte der Oberbergische Kreis gestern mit. Gleichzeitig verhängte er eine Quarantäne für 44 Kindern und sechs Betreuungskräfte und Alltagshelfer aus der Raupengruppe und der Blumengruppe. Die Quarantäne gilt bis einschließlich 2. April. Am gestrigen Donnerstag war die Kita geschlossen, heute sollen weitere Personen aus der Kita getestet werden. Der DRK-Kreisverband hofft, dass dann zumindest die dritte Gruppe wieder geöffnet werden kann.

Oberberg will Tübinger Modell ausprobieren

14.56 Uhr: Das Oberbergische möchte zu den Modellregionen in NRW gehören, in denen mit strengen Schnelltests und digitaler Nachverfolgung Öffnungsszenarien aus dem Corona-Lockdown ausprobiert werden. Das berichten Oberbergs Landrat Jochen Hagt und Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein, die gemeinsam an einem entsprechenden Vorstoß in Richtung Düsseldorfer Wirtschaftsministerium gearbeitet haben. Vorbild ist die baden-württembergische Stadt Tübingen, in der bereits seit der vergangenen Woche das Projekt „Öffnen mit Sicherheit“ läuft. Dort durften  Kinos, Theater und Gastronomie mit Außenbereich wieder öffnen. Im Vorfeld waren flächendeckend Schnellteststationen eingeführt worden.

„Uns geht es darum: Wie schaffen wir es, nicht nur mit Verboten sondern auch mit einer Perspektive auf die Pandemie zu reagieren?“, sagte Landrat Hagt im Gespräch mit dieser Zeitung. Am Dienstag habe er in enger Abstimmung mit dem Gummersbacher Bürgermeister den Antrag auf den Weg gebracht.

Eine der wesentlichen Voraussetzung für die Teilnahme an  dem Modellprojekt ist laut Hagt die gerade eingeführte Software Sormas. Aktuell werde noch darüber gesprochen, mit welcher App im Kreis gearbeitet werden soll. Laut Landrat ist der Kreis bereits im Gespräch mit dem Anbieter der Luca-App. Helmenstein sagt, er halte es für sehr wichtig, dass die Lockdown-Spirale der letzten Monate mit dieser sich abzeichnenden Perspektive durchbrochen werden könne. 

147 neue Fälle

7.04 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis ist laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW wieder stark angestiegen auf jetzt 156,6. Grund sind 147 weitere laborbestätigte Fälle, die das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises an das LZG zum Stand Donnerstag, 0 Uhr, gemeldet hat. Ob es sich dabei nur um ganz aktuelle Fälle seit Mittwoch handelt, ist noch unklar. Nach Übermittlungsproblemen aufgrund der Umstellung auf die Kontaktnachverfolgungssoftware Sormas hatte der Kreis bereits angekündigt, dass es auch in den nächsten Tagen noch zu Nachmeldungen kommen könne.

Mittwoch, 24. März: Zwei weitere Todesfälle

16.31 Uhr: Eine Person aus dem Engelbert-von-Berg Gymnasium wurde positiv getestet auf die Mutation B.1.1.7, die sogenannte britische Variante des Coronavirus’. Der Kreis präzisiert inzwischen nicht mehr, ob sich Schülerinnen und Schüler oder Lehrerinnen und Lehrer infiziert haben, sondern wählt die neutrale Formulierung „Person“. Elf Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 a, Gruppe A, hatten Kontakt zu dieser Person. Sie müssen sich deshalb bis einschließlich 29. März in Quarantäne begeben, teilt der Kreis gestern mit. (cor/lb)

11.45 Uhr: Laut Mitteilung des Oberbergischen Kreises sind zwei weitere Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet worden waren. Es handelt sich um einen 52-jährigen Mann aus Hückeswagen und eine 100-Jährige aus Gummersbach. Darüber hinaus teilt der Kreis nach den Sormas-Problemen bei der Übermittlung am Montag mit, dass von den 47 neuen Fällen vom Mittwoch 27 Fälle auf den Montag als Meldetag entfallen, 15 auf den Dienstag. Fünf Fälle seien durch das LZG auf weiter zurückliegende Meldetage rückdatiert worden.

10.28 Uhr: Auch die Ergebnisse der zuletzt noch offenen 35 Corona-Tests beim Morsbacher Automobilzulieferer Montaplast seien negativ ausgefallen, berichtet Firmensprecherin Laura Saßmannshausen am Mittwochmorgen. „Aus Gründen der Vorsorge haben wir heute aber 35 weitere Kollegen zum Test geschickt“, sagte Saßmannshausen weiter. Denn auch in Werk 2 habe es mehrere Fälle gegeben. „Unseren Untersuchungen zufolge haben sich die Kollegen in verschiedenen Bereichen infiziert, aber nicht an ihrem Arbeitsplatz“, so die Sprecherin. Zuletzt waren bei Oberbergs größtem Arbeitgeber insgesamt neun Mitarbeiter aus Werk 1 positiv getestet worden. 

47 neue Fälle, Märkischer Kreis als Hotspot

7.21 Uhr: Am Tag nach den Übermittlungsproblemen aufgrund der Software-Umstellung auf Sormas hat der Oberbergische Kreis wieder Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Zum Stand Mittwoch, 0 Uhr, waren es 47 neue laborbestätigte Fälle. Aufgrund der vergleichsweise hohen Fallzahlen aus der Vorwoche sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner laut LZG dennoch leicht auf 136,7.

Der Wert für das Land NRW liegt inzwischen bei 111,2. Ein absoluter Hotspot in NRW bleibt derweil der benachbarte Märkische Kreis. Nach 218 neuen Fällen allein am Mittwoch steigt die Inzidenz dort auf jetzt 224,8. Auch dort wechseln die weiterführenden Schulen, die Grundschulen und die Förderschulen ab heute wieder in den Distanzunterricht. Für Termine bei Friseuren und für körpernahe Dienstleistungen muss ab Samstag ein tagesaktueller negativer Schnelltest vorgelegt oder ein Test vor Ort durchgeführt werden. 

Dienstag, 23. März: Montaplast-Mitarbeiter warten auf Ergebnisse

15.23 Uhr: Die 35 Mitarbeiter des Morsbacher Automobilzulieferers Montaplast, die am Montag noch einmal getestet wurden, warten derzeit noch auf das Ergebnis ihres zweiten PCR-Tests. Am Montag vergangener Woche hatten sich  90 Mitarbeiter aus dem Werk 1 einem solchen Test unterzogen. Bei neun von ihnen bestätigte ein Labor eine Infektion mit dem Coronavirus. Vier von ihnen hatten sich vermutlich am Arbeitsplatz infiziert. Dazu heißt es vom Unternehmen jetzt, es habe etwas engeren Kontakt gegeben: „Wobei damit eine größere Halle gemeint ist.“

Probleme nach Umstellung auf Sormas

14.54 Uhr: Wenn sich der Krisenstab des Kreises heute versammelt, wird es vor allem auch um etwaige weitere Maßnahmen im Kampf gegen Corona geben. Wie der Kreis am Dienstag auf Nachfrage mitteilt, warte man auf die neue Schutzverordnung  des Landes, nachdem Ministerpräsident Armin Laschet am Vormittag eine „Notbremse“ bei zu hoher Wocheninzidenz ab Montag angekündigt hatte. Sollten weitere Maßnahmen erforderlich erscheinen, werde der Kreis diese in Abstimmung mit dem Land treffen.

Unterdessen haben Computer-Probleme im Gesundheitsamt die Pandemiebekämpfer vor zusätzliche Probleme gestellt: Zwar erfasste das Amt auch zu Wochenbeginn neue Corona-Fälle und konnte die Ermittlung von Kontaktpersonen aufnehmen – doch wie viele Betroffene es waren und in welchen Kommunen sie leben, konnte das Kreishaus am Dienstag weder dem Landeszentrum Gesundheit  noch der Öffentlichkeit mitteilen. Folglich blieb es – zumindest rein statistisch – bei  0 neuen Fällen und die Wocheninzidenz sank, wie bereits berichtet, um 8,5 auf 141,5. Als Grund nannte der Kreis Probleme während der Einführung eines neuen Computerprogramms. 

Derzeit werde im  Gesundheitsamt die Software „Sormas“ eingeführt, um  Kontaktpersonen besser  identifizieren und überwachen zu können.  Das Problem: Sormas arbeitete am Dienstag noch nicht mit einer weiteren Corona-Software namens „Demis“ zusammen. Per Demis melden Labore und Praxen positive Befunde an das Amt – doch diese eingehenden neuen Fälle konnten nicht ins Sormas-Programm übertragen werden.

Wegen des Problems  sei die tägliche elektronische Meldung an das Landeszentrum Gesundheit nicht möglich gewesen, teilte die Kreisverwaltung am Dienstag mit. Auch sah sich der Kreis außerstande, aktuelle Fallzahlen zu veröffentlichen, „weil die statistische Auswertung der Daten nicht möglich war“.

Der Kreis rechnete am Dienstag damit, dass die Probleme am Mittwoch behoben sind. Denn der Entwickler der Sormas-Software, das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, habe die notwendige Schnittstellen zu Demis  zwischenzeitlich hergestellt. Die bis Dienstag eingegangenen Daten will der Oberbergische Kreis dann gemeinsam mit den Fallzahlen von Mittwoch veröffentlichen. Doch ob alle notwendigen Corona-Zahlen dann wieder automatisch auslesbar sein werden, bleibe abzuwarten. 

9.47 Uhr: Nicht wegen fehlender neuer Fälle, sondern aus technischen Gründen ist die Sieben-Tage Inzidenz im Oberbergischen Kreis am Dienstagmorgen auf 141,5 gesunken. Der Oberbergische Kreis teilte auf Nachfrage mit, dass es sich um ein Übermittlungsproblem handele: Im Gesundheitsamt sei auf die neue Software Sormas zur Kontaktnachverfolgung umgestellt worden. Dadurch gebe es noch Probleme bei der statistischen Auswertung der aktuellen Fallzahlen.

Montag, 22. März: 49 Prozent der Fälle stammen von Virus-Mutationen

11.55 Uhr: Fast jeder zweite Fall, der aktuell positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Personen geht auf eine der drei Virus-Mutationen zurück. Das Robert Koch-Institut benennt aktuell die britische Virusmutante B.1.1.7, die südafrikanische Virusmutante B.1.351 und die brasilianische Virusmutante P.1 als besorgniserregende Varianten.

Elf neue Fälle

7.16 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat zum Stand Montag, 0 Uhr, elf weitere neue Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt damit auf jetzt 150,0. Landesweit liegt sie am Montag bei 106,6. Hohe Zahlen melden auch viele Nachbarkreise: Im Kreis Altenkirchen im Süden liegt der Inzidenzwert bei 155,3, Remscheid (159) und Wuppertal (153,5) im Norden liegen auch bei einem Wert über  150. Nach wie vor am Stärksten belastet ist aber der Märkische Kreis mit jetzt sogar 202,3. Im Rheinisch-Bergischen Kreis steigen die Zahlen ebenfalls und überspringen wieder die 100er Grenze (100,6).

Sonntag, 21. März: 90 Mitarbeiter bei Montaplast getestet – Erstmals besteht Verdacht einer Ansteckung im Betrieb

17.23 Uhr: Bei Montaplast, mit 3300 Mitarbeitern an seinen Standorten in Morsbach und Lichtenberg Oberbergs größter Arbeitgeber, habe es in den vergangenen beiden Wochen insgesamt 18 laborbestätigte Corona-Fälle gegeben. Im Fokus dabei steht vor allem Werk 1 am Standort Morsbach: Aus einem Teilbereich der Produktion dort seien 90 Mitarbeiter am Montag vergangener Woche zum PCR-Test nach Wehnrath geschickt worden, so Schlieber. Inzwischen gebe es in diesem Bereich neun bestätigte Fälle. Das Neue an den Fällen in Werk 1: Während bei fünf davon eine Ansteckung außerhalb des Werkes angenommen werde, besteht bei den vier übrigen Mitarbeitern der Verdacht, dass die Übertragung des Virus im Werk stattgefunden haben könnte. Schlieber: „Es wäre das erste Mal seit Beginn der Pandemie, dass sich Mitarbeiter von uns nachweislich am Arbeitsplatz angesteckt haben.“

Um ganz sicherzugehen, dass keine weiteren Personen betroffen sind, werden laut Schlieber 35 der 90 Mitarbeiter am Montag noch einmal getestet. Wie viele Mitarbeiter und Menschen aus ihrem Umfeld aktuell in Quarantäne sind, dazu kann Schlieber sich nicht äußern. Auch der Nachweis, ob es sich bei den Fäen über solche der ansteckenderen britischen Virusmutante gehandelt habe, liege noch nicht vor. Weitergehende Einschränkungen der Produktion durch Quarantänemaßnahmen seien nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt nicht vorgesehen, so der Geschäftsführer. Das Unternehmen  stehe allerdings im ständigen Kontakt mit dem Gesundheitsamt. „Der Schutz unserer Mitarbeiter und ihrer Familien vor dem Virus ist uns sehr wichtig“, sagt Schlieber.

Im Betrieb gelte ein umfangreiches Hygienekonzept. So sei zum Beispiel bereits vor Monaten ein komplettes Rauchverbot verhängt worden, nachdem vor allem in den Raucherbereichen nicht genug Abstand gehalten werden konnte. Mehrfach hätten Mitarbeiter der Bezirksregierung und der Berufsgenossenschaft Montaplast unangemeldet besucht und die Einhaltung des Hygienekonzeptes überprüft. Schlieber: „Es wurde als vorbildlich gelobt.“ Auch Landrat Jochen Hagt und Morsbachs Bürgermeister Jörg Bukowski hätten sich vor Ort ein Bild gemacht. Darüber hinaus spreche Montaplast mit dem Oberbergischen Kreis darüber, dass im Werk ein Corona-Testzentrum für Morsbach entstehen könnte. „Und es gibt auch Überlegungen, im Werk ein Impfzentrum einzurichten – nicht nur für Mitarbeiter, sondern auch für die Bevölkerung“, erklärt Geschäftsführer Frank Schlieber.

Inzidenz bei fast 160

7.42 Uhr: Die Zahl der neuen laborbestätigte Fälle steigt weiter stark an - und mit ihr die Sieben-Tage-Inzidenz. Am Sonntag meldet das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW für Oberberg einen Wert von 159,9. Das ist ein Plus von noch einmal 22,4 im Vergleich zum Vortag. Grund sind 84 neue Fälle, die das Gesundheitsamt seit Samstag an das LZG gemeldet hatte.

Bereits bei der Verkündung der Rückkehr zum Distanzunterricht in den Schulen und der Schließung der Kitas bis auf den Notbetrieb am Freitag hatte die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, Kaija Elvermann, angedeutet, dass man mit weiter steigenden Zahlen rechne. "Wir sind am Beginn der dritten Welle. Und bisher hat jede Welle in Oberberg höhere Zahlen mit sich gebracht", sagte Elvermann auch mit Blick auf die Zahl der aktuell Infizierten, die bisher immer noch deutlich hinter der vom Jahresbeginn zurückbleibt.

Samstag, 20. März: Drei weitere Personen im Kreis gestorben

13:27 Uhr: Drei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis sind gestorben, die vorher positiv auf das Coronavirus getestet worden waren.

Laut Oberbergischen Kreis handelt es sich bei den Toten um eine 91-jährige Frau aus Wiehl, eine 84- Jährige aus Nümbrecht und einen 80-jähriger Mann aus Engelskirchen. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 176 Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

44 neue laborbestätigte Fälle

9.25 Uhr: Der Anstieg von neuen, laborbestätigten Fällen und Sieben-Tage-Inzidenz hält am Samstag weiter an. Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) meldet mit Stand 0 Uhr 44 neue, laborbestätigte Fälle für den Oberbergischen Kreis. Die Inzidenz ist inzwischen wieder auf 137,5 angestiegen. Landesweit beträgt sie 99,6, sodass Oberberg deutlich darüber liegt. 

 

Freitag, 19. März: Gottesdienst-Regeln bleiben, Strengere Vorgaben für Freizeitsport

15.25 Uhr: Über die Rückkehr zum Distanzunterricht und zur Notbetreuung hinaus hält der Kreis auch an den verschärften Maßnahmen der vergangenen Wochen wie den Einschränkungen bei den Gottesdiensten fest. Speziell diese, so Kreisdirektor Klaus Grootens, gelten zunächst aber nur bis Sonntag, 28. März, 24 Uhr. Ob es auch in der Osterwoche dabei bleibt, solle noch entschieden werden.

Auf die früheren Lockdown-Regeln zurückgesetzt wird auch der Freizeitsport. Statt der zuletzt zulässigen Gruppen von 20 bis 25 Personen gelten ab Montag wieder die strengeren Vorgaben: Sport draußen nur zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Haushaltes.

14.43 Uhr: Die Kitas im Oberbergischen kehren ab Montag in die Notbetreuung zurück, die Schulen wechseln mit Ausnahme der Abschlussklassen wieder in den Distanzunterricht. Das hat Landrat Jochen Hagt in einer kurzfristig anberaumten Video-Pressekonferenz mitgeteilt. Das Landesgesundheitsministerium habe diesem Vorschlag nach einer neuen Vorlage jetzt zugestimmt.

Ausnahmezustand in Wipperfürther Realschule

13.47 Uhr: Ausnahmezustand herrscht an der Hermann-Voss-Realschule Wipperfürth. Weil viele Lehrer heute kurzfristig zu einem Corona-Test kurzfristig gebeten wurden, mussten zahlreiche Schüler zu Hause bleiben, darunter alle Schüler der Klassen acht bis zehn.

30 Zehntklässler aus drei Teilklassen sind bis Ende kommender Woche in Quarantäne. Zunächst waren zwei ihrer Mitschüler positiv getestet worden. Am Dienstag ließ das Gesundheitsamt alle Zehntklässler testen, dabei gab es zwei weitere positive Testergebnisse.

Darauf beschloss das Gesundheitsamt, drei Teilklassen der Wipperfürther Realschule in Quarantäne zu schicken. Eigentlich wollte die Hermann-Voss-Realschule noch diese Woche mit den Schnelltests für Schüler und Schülerinnen beginnen. Doch das ist nicht möglich, weil die zugesagten Tests immer noch nicht eingetroffen sind.

Das ist noch nicht alles. Seit drei Tagen hat die Schule große Probleme mit der Lernplattform Logineo. Das Ministerium für Schule und Bildung habe bislang nicht mitteilen können, wann die Lernplattform wieder laufen werde, so die Schule. Auf der Internetseite der Realschule steht dazu folgender Hinweis: „Der Speicherplatz von Logineo wird gerade erweitert und ist erst zu einem späteren Zeitpunkt erreichbar. Bitte immer wieder probieren, alle 30 Minuten.“

Zwei weitere Covid-19-Todesfälle

12.33 Uhr: Im Oberbergischen Kreis sind zwei weitere Patienten an den Folgen ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben. Nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes handelt es sich um eine 85 Jahre alte Frau aus Bergneustadt und einen 82 Jahre alten Mann aus Hückeswagen. Die Gesamtzahl der Toten in der Pandemie steigt damit auf 173.

Im Kreisgebiet gibt es am Freitag 513 akute Coronavirus-Infektionen. 40 Prozent der aktuell positiv getesteten Personen tragen eine Virusmutation in sich, zumeist handelt es sich dabei um die Mutante B.1.1.7 (britische Mutante). 53 Patienten mit Covid-19 werden stationär in Krankenhäusern behandelt, davon müssen sechs beatmet werden. 

Eilanträge gegen Gottesdienst-Regeln zurückgewiesen

11.12 Uhr: Die Eilanträge gegen die im Oberbergischen Kreis geltenden verschärften Gottesdienst-Regeln sind gescheitert. Wie ein Sprecher der Kölner Verwaltungsgerichtes bestätigte, wurden die Anträge jetzt zurückgewiesen.

Zur Begründung erklärte der Sprecher, dass die Anträge hinsichtlich der Maskenpflicht und des Gesangsverbotes schon deshalb erfolglos waren, weil diese Regeln auch in der Corona-Schutzverordnung des Landes vorgesehen sind. Der Kreis sei deshalb bei seiner Allgemeinverfügung insofern nicht über die bereits geltenden Regeln hinausgegangen.

Hinsichtlich der Beschränkung der Teilnehmerzahl, der Dauer von Gottesdiensten sowie der dort geltenden Vorgaben zum Abstand von Personen untereinander hielt das Verwaltungsgericht die Regeln auch nach Prüfung mit Blick auf die große Bedeutung der Freiheit zur Religionsausübung für verhältnismäßig.

78 neue Fälle, Inzidenz bleibt über 130

9.26 Uhr: Auch der Oberbergische Kreis nimmt im Gummersbacher Impfzentrum die Impfungen mit Astrazeneca heute wieder auf. Wie der Kreis mitteilt, können Personen, die bereits einen Impftermin für heute oder die kommenden Tage erhalten hatten, diesen wie vereinbart wahrnehmen. Das Impfzentrum kontaktiert zudem alle, deren Termin in den vergangenen Tagen aufgrund des vorübergehenden Impfstopps verfallen ist, um einen neuen Termin zu vereinbaren.

6.51 Uhr: Die Zahl der neuen laborbestätigten Fälle, die das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW meldet, bleibt hoch. Zum Stand Freitag, 0 Uhr, waren es 78 neue Fälle, allein in den beiden vergangenen Tagen nun also 173. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt laut LZG damit noch einmal ganz leicht auf 131,4. Sie liegt nach wie vor weit über dem Landesschnitt, der am Freitag auf 96,4 gestiegen ist und sich damit weiter der 100er Grenze annähert. 

Donnerstag, 18. März: Landrat will Einschränkungen für Schulen und Kitas

17.18 Uhr: Nachdem der Vorstoß des Oberbergischen Kreises, auf eine weitergehende Rückkehr zum Präsenzunterricht zu verzichten, am Freitag vom Landesgesundheitsministerium abgelehnt worden war, will Landrat Jochen Hagt jetzt auf Grundlage eines neuen Erlasses aus Düsseldorf einen neuen Anlauf starten: In den Grundschulen und für den Bereich der weiterführenden Schulen – mit Ausnahme der Abschlussklassen – soll ab Montag der Präsenzunterricht in der Woche vor den Ferien ausgesetzt werden. Auch die Kitas sollen in den eingeschränkten Pandemiebetrieb zurückkehren. Ein entsprechender Vorschlag werde derzeit ausgearbeitet und solle dann dem Ministerium übersandt werden, heißt es in einer Mitteilung.

Hintergrund sei das aktuelle Infektionsgeschehen, das zunehme und nicht scharf auf einen einzelnen Bereich begrenzt sei. Vor allem junge Familien mit Kindern seien aktuell betroffen. Die Betroffenen werden laut Kreis immer jünger: Das Durchschnittsalter aller Neuinfektionen der vergangenen zwei Wochen betrage 38,0 Jahre. Im Jahr 2020 habe es bei 42,4 Jahren gelegen.

Vor allem in den Kitas und Schulen sei die Zahl der Infektionen zuletzt gestiegen. Aktuell gebe es Einzelinfektionen und Ausbrüche in 23 Schulen. Mehr als die Hälfte davon seien Grundschulen. Betroffen sind zudem 21 Kitas. In neun der Kitas und in neun Schulen wurde die ansteckendere britische Virusmutante B.1.1.7. nachgewiesen. Die laborbestätigten Fälle betreffen demnach überwiegend Schüler und Kinder.

14.25 Uhr: In häuslicher Quarantäne sind die Gruppen B der ersten und zweiten Klassen an der Grundschule in Gummersbach-Windhagen. Das geht aus einer Allgemeinverfügung des Oberbergischen Kreises hervor, die auf dessen Homepage veröffentlicht worden ist. Von der Quarantänemaßnahme betroffen sind die Kinder, die mindestens einen Tag am Präsenzunterricht ihrer Schule teilgenommen haben. Ebenfalls in Quarantäne befindet sich eine Klassenlehrerin.

Weiterer Anstieg der Fallzahlen

6.51 Uhr: Die Zahl der neuen Fälle und die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis steigen weiter stark an. Zum Stand Donnerstag, 0 Uhr, meldete das Gesundheitsamt 95 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG). Oberberg entfernt sich damit bei der Inzidenz weiter von der 100er Grenze: Der Wert liegt laut LZG jetzt schon bei 131,2 und damit fast 40 Punkte über dem Landesschnitt. Auch der nähert sich am Donnerstag allerdings mit nun 92,1 immer mehr der 100 an.

Mittwoch, 17. März: Landrat mit Seitenhieb auf das Ministerium

20.51 Uhr: Landrat Jochen Hagt hat die Entscheidung des NRW-Gesundheitsministeriums vom Freitag, die Schulen in Oberberg trotz der hohen Inzidenz am vergangenen Montag zu öffnen, kritisiert. In einer Mitteilung des Oberbergischen Kreises vom Mittwoch hieß es, vom Land ursprünglich für Montag angekündigte Schnelltests seien für die Schulen bis Mittwochmittag nicht geliefert worden. Zitat: „Der Hinweis, dass Testungen ein Instrument sein könnten, um den Schulbetrieb als Präsenz- und Wechselunterricht zu ermöglichen, erscheint daher wenig überzeugend.“

Hagt selbst wird mit den Worten zitiert: „Mit Blick auf die bereits geltenden zusätzlichen Schutzmaßnahmen, die der Oberbergische Kreis in den vergangenen Wochen angeordnet hat und die jedenfalls zum Teil von Bürgerinnen und Bürgern vor den Verwaltungsgerichten angegriffen wurden, wäre es interessant, vom Land zu erfahren, welche zusätzlichen Maßnahmen vorzugsweise zusätzlich gewählt werden sollen.“

13.05 Uhr: Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 9.238 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten inzwischen bereits 8.649 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 418 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Derzeit werden 50 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS- CoV-2 getestet worden sind. Fünf der 50 stationär behandelten Personen müssen derzeit beatmet werden. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne.

50 neue Infektionen im Kreis

8.10 Uhr: Der Anstieg der Inzidenz im Oberbergischen schreitet voran. Am Mittwoch meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) einen Wert von 121,7 (Stand 0 Uhr). Das bedeutet einen Anstieg um 3,3. Landesweit beträgt die Inzidenz derweil 85,1. Das Oberbergische liegt damit also weiter deutlich über dem Landesmittel. Die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle beziffert das LZG derweil mit 50.

Dienstag, 16. März: Zwei weitere Covid-19-Todesfälle

13.22 Uhr: Der Oberbergische Kreis meldet zwei weitere Todesfälle in der Coronavirus-Pandemie. Ein 79-jähriger Mann aus Nümbrecht und ein 78 Jahre alter Mann aus Waldbröl sind an den Folgen ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Kreis seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 170. 

Das Kreisgesundheitsamt hat am Mittag auch die Zahl der laborbestätigten Infektionsfälle in den vergangenen 24 Stunden leicht nach oben korrigiert. Das Amt spricht von 46 bestätigten Coronavirus-Infektionen. Am Morgen hatte das Landeszentrum Gesundheit noch 43 Fälle gemeldet. 374 Infektionsfälle sind akut. Derzeit befinden sich 1046 Personen im Kreis in Quarantäne.

43 neue Fälle gemeldet

7.55: Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) vermeldet am Dienstag (Stand 0 Uhr) 43 neue, laborbestätigte Fälle für das Oberbergische. Gleichzeitig ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiter nach oben geklettert. Und zwar auf einen Wert von 118,4. Das bedeutet ein Plus von 13,6 im Vergleich zum Vortag. Landesweit liegt die Inzidenz zwar immer noch deutlich niedriger, doch mit einem Wert von 82,9 ebenfalls auf einem weiterhin hohen Niveau. 

 

Montag, 15. März: 500 Astrazeneca-Impfungen fallen pro Tag  aus

17.41 Uhr: Das Impfzentrum in Gummersbach hat schnell auf den verordneten Stopp reagiert. Dr. Johannes Schlechtingen, Ärztlicher Leiter des Impfzentrums, berichtete auf Nachfrage, dass allein am Montagnachmittag an die 250 geplante Impfungen entfallen seien. „Zehn Minuten, nachdem die Nachricht über den Ticker kam, haben wir das hier gestoppt“, sagte der Mediziner. Für die Folgetage seien jeweils bis zu 500 Impfungen mit Astrazeneca vorgesehen gewesen.  

16.49 Uhr:  Im Oberbergischen Kreis wird die Verimpfung des Astrazeneca-Impfstoffes auf Weisung des Landesgesundheitsministeriums mit sofortiger Wirkung eingestellt. Bereits vereinbarte Impftermine für das oberbergische Impfzentrum, bei denen der Impfstoff verwendet werden sollte, entfallen laut Mitteilung des Kreises vorerst. Die Impflinge müssen die Termine nicht stornieren. Impfungen mit Biontech-Impstoff sollen wie vereinbart weiter durchgeführt werden.

12.08 Uhr: Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 9.145 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 8.581 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 396 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 46 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind.

Sechs der 46 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 168 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Nur drei Fälle gemeldet

7.22 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat zum Stand Montag, 0 Uhr, nur drei neue laborbestätigte Fälle an Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW. Diese geringen Fallzahlen am Tag nach dem Wochenende waren in den vergangenen Wochen die Regel. Vor sieben Tagen lag die Zahl aber immerhin bei zwölf. Daher sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis laut LZG am Montag deutlich auf 104,8.

Sonntag, 14 März: Wocheninzidenz steigt auf 116

11.10 Uhr: Im Oberbergischen Kreis ist der Wocheninzidenzwert um 8,1 auf nun 116,2 gestiegen (Stand Sonntag, 0 Uhr). Laut Landeszentrum Gesundheit NRW wurden 58 neue laborbestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Somit wurden seit Beginn der Pandemie im Oberbergischen Kreis insgesamt 9.142 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Davon konnten bereits 8.536 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden.

Aktuell sind 438 Personen positiv auf das Virus getestet. Es werden derzeit 46 positiv getestete Personen stationär in Krankenhäusern behandelt. Sechs der 46 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet.

Samstag, 13. März: Zusätzliche Impftermine ab nächster Woche

15:13 Uhr: Ab Montag können im Oberbergischen Kreis 14 Tage lang 2.000 zusätzliche Impftermine für Personen über 80 Jahren angeboten werden. Das gab der Oberbergische Kreis in einer Pressemitteilung an. Das Angebot richte sich an Personen, die noch keinen Impftermin vereinbart haben oder einen späten Impftermin in den kommenden Monaten erhalten haben. Ein Termin kann ab sofort über die bundesweite Service-Hotline 0800/ 116 117 01 der Kassenärztlichen Vereinigung und unter www.116117.de vereinbart werden. Die Impfungen werden im oberbergischen Impfzentrum in Gummersbach durchgeführt.

Wie der Oberbergische Kreis mitteilt, wird das zusätzliche Terminkontingent möglich, weil das Land Nordrhein-Westfalen in den nächsten zwei Wochen 600 zusätzliche Impfdosen bereitstellt. Darüber hinaus hat das Impfzentrum Zugriff auf weitere 1.400 Impfdosen. Diese Dosen konnten bisher aus organisatorischen Gründen nicht verimpft werden, heißt es vom Kreis.

Corona-Schutzmaßnahmen auf Kreisebene erneut verlängert

15.10 Uhr: Ergänzend zu den Regeln der Corona-Schutzverordnung NRW gelten im Oberbergischen Kreis auch weiterhin zusätzliche Corona-Schutzmaßnahmen. Die Kreisverwaltung verlängert die bestehenden Maßnahmen bis einschließlich 21.03.2021. Neu hinzu kommt eine Vorgabe für die Durchführung von Sportunterricht in geschlossenen Räumlichkeiten.

Folgende Regelungen gelten bis einschließlich 21.03.2021:

• Kontaktbeschränkung für den öffentlichen und privaten Bereich: Zulässig ist die

Zusammenkunft von max. zwei Haushalten bis zu einer Gesamtzahl von höchstens fünf

Personen (Kinder bis einschließlich 14 Jahren sind ausgenommen).

• Begrenzte Teilnehmerzahl und begrenzte Dauer von Versammlungen zur Religionsausübung.

• Bei der Nutzung von Fahrzeugen durch Personen aus verschiedenen Hausständen muss

eine medizinische Maske getragen werden.

• FFP2-Maskenpflicht in Pflegeeinrichtungen sowie in besonderen Wohnformen der

Eingliederungshilfe.

• Der Sportunterricht der Schulen in geschlossenen Räumlichkeiten ist nur zulässig, wenn

die für den Sportunterricht verantwortlichen Personen sicherstellen, dass die an dem

Sportunterricht teilnehmenden Personen den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.

Andernfalls ist der Sportunterricht in geschlossenen Räumlichkeiten untersagt.

55 neue Fälle registriert – Inzidenz liegt bei 108,1

11.31 Uhr: Wie das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet (Stand Samstag, 0 Uhr), ist der Wocheninzidenzwert um 0,4 auf nun 108,1 gestiegen, nachdem aus Oberberg 55 neue laborbestätigte Covid-19-Fälle gemeldet wurden.

Freitag, 12. März: 57 weitere Fälle

14.30 Uhr: Binnen 24 Stunden sind 57 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis somit insgesamt 9.029 Personen positiv auf das Coronavirus getestet.

Davon konnten bereits 8.388 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 475 Personen positiv auf das Virus getestet. Es werden derzeit 45 erkrankte Personen stationär in Krankenhäusern behandelt. Sechs der 45 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet.

Außerdem ist eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Bei dem Todesopfer handelt es sich um eine 63-jährige Frau aus Wipperfürth, die dort in einer Senioreneinrichtung wohnte. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis insgesamt 166 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

7.50 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt auf hohem Niveau und steigt leicht um 2,6 auf 107,7. Damit liegt der Kreis nach wie vor deutlich über dem landesweiten Mittelwert von 73,2, der allerdings auch um 3,3 in die Höhe geklettert ist.

Donnerstag, 11. März: Inzidenz wieder über 100

8 Uhr: Die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle hat im Oberbergischen seit Wochenbeginn immer weiter zugenommen. Waren es zu Wochenbeginn noch gut 30, so sind es am Donnerstag 80 Fälle (Stand 0Uhr), die das Landeszentrum Gesundheit NRW vermeldet. In die Höhe geklettert ist auch die Sieben-Tage-Inzidenz, die nun mit einem Wert von 105,1 die 100er Marke wieder durchbrochen hat.

Mittwoch, 10. März: Schnelltests ab Montag

17.22 Uhr: Ab Montag will der Oberbergische Kreis seinen Bürgern die Möglichkeit bieten, kostenlose Corona-Schnelltests vornehmen zu lassen. In einer Mitteilung zeigte sich Landrat Jochen Hagt zuversichtlich, dass zu Wochenbeginn die ersten Teststellen ihre Arbeit aufnehmen können, weitere Angebote sollen kreisweit folgen.

Inzidenzzahl geht um mehr als 22 Fälle zurück

9.44 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis ist deutlich gesunken: Stand Mittwoch (0 Uhr) lag sie bei 97,0 und damit 22,1 Punkte unter dem Wert des Vortages. Das geht aus den Daten des Landeszentrums Gesundheit (LZG) NRW hervor. Sie liegt damit allerdings weiter deutlich über der landesweiten Inzidenzzahl, die das Gesundheitsministerium am Mittwochmorgen mit 65,3 Fällen pro 100.000 Einwohner angibt. Das Kreisgesundheitsamt meldete dem LZG 28 neue Fälle.

Dienstag, 9. März: Inzidenz über NRW-Niveau – Fünf Senioren sterben an Covid-19

14 Uhr: Fünf weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das teilte der Kreis am Dienstagmittag mit. 

Gestorben sind ein 80-Jährigerer aus Hückeswagen, eine 77-Jährige aus Marienheide, ein 78-Jähriger aus Wipperfürth, ein 79-Jähriger aus Wiehl und ein 58-Jähriger aus Waldbröl. Die Zahl der Todesfälle in Oberberg im Zusammenhang mit Covid-19 steigt somit auf 165.

Positive Nachrichten meldet der Kreis aus den stationären Pflegeeinrichtungen: Derzeit gebe es keine Ausbrüche, heißt es in der Mitteilung. „Diese positive Entwicklung ist sehr wahrscheinlich der Effekt der durchgeführten Corona-Schutzimpfungen“, sagt Kaija Elvermann, Leiterin des Gesundheitsamtes des Oberbergischen Kreises.

8 Uhr: Während die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen am Dienstag mit einem Wert von 119,1 weiter deutlich über dem Landesmittel von 65,9 bleibt (minus 0,7 im Vergleich zum Montag), vermeldet das Landeszentrum Gesundheit NRW für Oberberg 31 neue, laborbestätigte Fälle (Stand Dienstag, 0 Uhr).

Montag, 8. März: Sieben-Tage-Inzidenz auch am Wochenbeginn weiter gestiegen

17.10 Uhr: Stand Montag (0 Uhr) gab es 119,8 neue Corona-Fälle pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das ist ein Plus von 3,6 gegenüber dem Vortag. Wie die Kreisverwaltung bereits am Freitag mitteilte, sei dafür auch die Ausbreitung der Virusmutationen verantwortlich: Am Montag waren dem Gesundheitsamt im Vergleich zu Freitag 35 weitere Nachweise mit der britischen Mutante bekannt, die insgesamt nun 316 Mal im Kreis aufgetaucht ist. Davon aktuell seien noch 111 Nachweise. Außerdem gab es einen weiteren Nachweis mit der südafrikanischen Mutante: Die Gesamtzahl der Fälle stieg auf sieben, zwei waren am Montag noch aktuell.

Somit geht von den aktuell 383 Corona-Fällen annähernd ein Drittel auf Virusvariationen zurück. Stand Montag hatte das Gesundheitsamt zwölf neue Betroffene erfasst, während 31 zuvor positiv Getestete als genesen galten und aus der Quarantäne entlassen worden waren. In einem Krankenhaus wurden 51 Infizierte stationär behandelt, neun von ihnen waren auf Beatmung angewiesen. Für alle Betroffenen und ihre Kontaktpersonen war eine Quarantäne angeordnet, 867 Menschen waren davon betroffen.

Trotz der nach wie vor angespannten Lage im Oberbergischen Kreis empfingen am Montag wieder vereinzelt Geschäfte ihre Kunden, zumindest mit Termin. Möglich machen das die vom Bund-Länder-Treffen beschlossenen Lockerungsschritte. Denn die richten sich nach der landesweiten Inzidenz, und nicht nach der Inzidenz des Kreises.

Sonntag, 7. März: Kein zweites Impfzentrum

10.59 Uhr: Der Oberbergische Kreis wird kein zweites Impfzentrum einrichten. Wie der Kreis am Wochenende mitteilte, sei dies das Ergebnis einer Abstimmung mit oberbergischen Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung, des Hausärzteverbandes sowie der Ärztekammer. Ein zweites Impfzentrum sei "nicht zielführend": Es müsse die gleichen umfangreichen Vorgaben zum Beispiel hinsichtlich der vorzuhaltenden Räumlichkeiten für die Aufbereitung des Impfstoffs, des Personals oder der Logistik wie das Impfzentrum in Gummersbach erfüllen. Zudem seien die Kapazitäten dort bislang noch nicht einmal zur Hälfte ausgeschöpft. Das aktuell zugeteilte Impfstoffkontingent für den Monat März sei außerdem bereits komplett für Termine in Gummersbach verplant.

Stattdessen setzt der Kreis darauf, schnellstmöglich die Haus- und Facharztpraxen im Oberbergischen in die Impfungen einzubeziehen, um so ein dezentrales und wohnortnahes Angebot zu schaffen.

8.05 Uhr: Der starke Anstieg der Fallzahlen im Oberbergischen Kreis hat sich am Wochenende fortgesetzt. Zum Stand Sonntag, 0 Uhr, meldete das Gesundheitsamt 61 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW. Inzwischen sind es damit seit Wochenbeginn mehr 300 neue Fälle in Oberberg. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg damit laut LZG noch einmal deutlich auf nun 116,2, ein Plus von 15,8 im Vergleich zum Samstag.

Samstag, 6. März: Trauer um zwei Tote

15.38 Uhr: Zwei Männer sind in Zusammenhang oder an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben, das hat der Oberbergische Kreis am Samstag mitgeteilt. 445 Oberberger gelten aktuell als infiziert (plus 46). Das habe ein Labor bestätigt, sagt der Kreis. 8155 Oberberger sind dagegen genesen und konnten aus der angeordneten Quarantäne entlassen werden (plus 11) – nicht so 908 Oberberger (plus 39), die derzeit Haus und Wohnung nicht mehr verlassen dürfen.

Die beiden Toten lebten den Angaben des Kreises zufolge in Waldbröl, sie waren 78 und 89 Jahre alt. Die Zahl der Todesfälle seit dem Ausbruch der Pandemie liegt damit nun bei 160.  Die Zahl der Oberberger, die sich seither mit dem Virus angesteckt haben, beziffert der Kreis auf nun 8760.

In Krankenhäusern behandelt werden müssen derzeit  51 Betroffene. Neun von ihnen werden derzeit beatmet.

59 neue Fälle, Inzidenz steigt auf 100,3

8.08 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis liegt laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW wieder über der Grenze von 100. Am Morgen registriert das LZG einen Wert von 100,3, ein Anstieg von 7,7 gegenüber dem Vortag. Zuvor hatte das Gesundheitsamt des Kreis zum Stand Samstag, 0 Uhr, 59 neue laborbestätigte Fälle an das LZG gemeldet. Ein starker Anstieg in dieser Woche: Am Montag lag der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage noch bei 79,0. In den Tagen danach sind allerdings auch 248 neue laborbestätigte Fälle hinzugekommen.

Freitag, 5. März: Gottesdienst-Regeln und Maskenpflicht im Straßenverkehr bleiben

19.38 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat am Abend mitgeteilt, dass die zusätzlichen Corona-Schutzmaßnahmen, zu denen unter anderem die Einschränkungen bei Gottesdiensten sowie die Maskenpflicht im Straßenverkehr gehören, bis zum 14. März verlängert werden. Als Grund nannte der Kreis in einer Mitteilung, dass die Zahl der positiven Tests auf Sars-CoV-2 in den vergangenen Tagen stark gestiegen sei. Die Sieben-Tage-Inzidenz liege nicht weit entfernt von der 100er Grenze. Landrat Jochen Hagt ließ sich mit den Worten zitieren: „Nachdem die Inzidenz seit Jahresbeginn zunächst kontinuierlich gesunken ist, steigt sie seit den letzten Tagen wieder an.“ Grund sei vor allem die Ausbreitung der britischen Virusmutation B.1.1.7: „Aktuell konnte bei 41 Prozent der derzeit aktiven Fälle im Oberbergischen Kreis eine Virusmutation nachgewiesen werden.“ Weil die britische Mutation wesentlich ansteckender ist, sei es weiterhin wichtig, sich vor allem vor dem Hintergrund der aktuell beschlossenen Öffnungsschritte auf Landesebene bewusst zu machen, dass jeder persönliche Kontakt ein potenzielles Infektionsrisiko darstelle, betonte die Leiterin des Gesundheitsamtes, Kaija Elvermann. An die neue Corona-Schutzverordnung wurden die Maßnahmen insofern angepasst, als jetzt im privaten Bereich auch eine Zusammenkunft von maximal zwei Haushalten bis zu einer Gesamtzahl von höchstens fünf Personen zulässig ist.

Im Hinblick auf kostenlose Schnelltests warte der Kreis noch auf genauere Vorgaben des Landes – „zum Beispiel zu den Anforderungen, die Teststellen erfüllen müssen, oder zu den auszustellenden Bescheinigungen über negative Schnelltests“. Die Verwaltung arbeite aber mit Hochdruck daran, möglichst rasch ein flächendeckendes Testangebot aufzubauen.

Die neue Allgemeinverfügung gilt ab Montag. Mit der Verlängerung der Einschränkungen für die Religionsausübung behalten auch die Eilanträge ihre Brisanz, die eine freikirchliche Gemeinde aus Gummersbach und eine Privatperson beim Verwaltungsgericht in Köln dagegen eingereicht hatten. Vor einigen Tagen hatte ein Sprecher des Gerichts erklärt, dass nicht vor nächster Woche mit einer Entscheidung zu rechnen sei.

16.13 Uhr: In der Grundschule Niederseßmar ist die Hälfte einer Schulklasse (im geteilten Unterricht) nach Hause geschickt worden, nachdem ein Kind positiv getestet worden war. Das bestätigte Gummersbachs Stadtsprecher Siegfried Frank. Zudem sei eine Mitarbeiterin der Offenen Ganztagsschule positiv auf Corona getestet worden. Sie befinde sich nun in angeordneter Quarantäne.

7.09 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis bleibt auch am Freitag über dem Wert von 90. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW berechnet einen Wert von 92,6. Das ist nur ein Minus von 1,5 gegenüber dem Donnerstag, als die Inzidenz stark angestiegen war. Zuvor hatte das Gesundheitsamt beim LZG zum Stand Freitag, 0 Uhr, 43 neue laborbestätigte Fälle gemeldet.

Donnerstag, 4. März: Starker Anstieg der Fallzahlen

7.15 Uhr: Im Oberbergischen Kreis ist die Zahl der neuen laborbestätigten Fälle deutlich angestiegen. Das Gesundheitsamt meldete dem Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW zum Stand Donnerstag, 0 Uhr, 91 neue Fälle. Das sind so viele an einem Tag wie schon lange nicht mehr. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg damit weiter auf 94,1. Zum Vergleich: Im Land NRW sank sie am Donnerstag auf jetzt 62,8.

Hier haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Entwicklung zusammengefasst.

Mittwoch, 3. März: Mehr als ein Drittel der Fälle mit Mutanten

12.20 Uhr: Die Zahl der vom Gesundheitsamt erfassten Fälle mit Mutanten des Coronavirus steigt weiter. Im Vergleich zum Montag gibt es laut Kreisverwaltung  39 neue Nachweise der britischen Virusmutante, insgesamt sind es jetzt 240 Fälle. Die Zahl der Nachweise der südafrikanischen Variante stieg um zwei auf sechs. Viele Betroffene gelten schon als genesen. Aktuell tragen aber laut Kreis noch 131 Menschen die  britische Virusmutante in sich, fünf die südafrikanische. Damit sind mehr als ein Drittel der 352 aktuell Infizierten mit einer Mutante infiziert.

31 weitere laborbestätigte Fälle im Kreis

7.23 Uhr: 31 weitere laborbestätigte Fälle hat der Oberbergische Kreis zum Stand Mittwoch, 0 Uhr, an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis steigt damit auf 83,8. Sie liegt jetzt exakt um 20 über dem Landesschnitt in NRW (63,8):

Dienstag, 2. März: 50 Schüler und Schülerinnen des Bergischen Berufskollegs Wipperfürth müssen in Quarantäne

19.30 Uhr: Bekommt der Oberbergische Kreis ein zweites Impfzentrum? Ein Erlass des NRW-Gesundheitsministers würde das jetzt ermöglichen. Während in anderen Flächenkreisen die Vorbereitungen dafür bereits auf Hochtouren laufen, wollte sich der Kreis zu den vor allem aus dem Kreisnorden wieder laut gewordenen Forderungen bisher nicht äußern.  Der Erlass sei ja auch erst am Montag bekanntgegeben worden, hieß es dazu auf Anfrage vom Kreis.

11.45 Uhr: Nachdem sie an einer Zwischenprüfung im Fach Informatik teilgenommen haben, müssen rund 50 Schülerinnen und Schüler des Bergischen Berufskollegs Wipperfürth in Quarantäne, ebenso wie eine Lehrkraft, die Aufsicht führte. Der Oberbergische Kreis hat am 1. März eine entsprechende Verfügung erlassen, die Quarantäne gilt bis einschließlich 10. März.

„Die Schüler hatten während der Prüfung alle ausreichend Abstand und haben Masken getragen, die Lehrkraft trug eine FFP2-Schutzmaske“, sagt Schulleiter Thilo Mücher, „wir haben alle Vorgaben eingehalten.“ Der Großteil der rund 1700 Schüler des Berufskollegs hat derzeit Distanzunterricht, Präsenzunterricht gibt es nur für die Abschlussklassen.

Inzidenz bleibt deutlich über dem Schnitt

7.16 Uhr: Im Oberbergischen Kreis gibt es 22 neue laborbestätigte Fälle, die das Gesundheitsamt zum Stand Dienstag, 0 Uhr, an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet hat. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die die Neuinfektionen in der vergangenen Woche widerspiegelt, steigt damit laut LZG auf 81,2. Damit liegt sie nach wie vor deutlich über dem Landesschnitt (NRW: 64,3). 

Es ist eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARSCoV-2 getestet worden war. Verstorben ist ein 85-jähriger Mann aus Wiehl.

Montag, 1. März: Mutationen: Zahl der nachgewiesenen Fälle steigt weiter

11.30 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Fälle der britischen Virusmutante steigt im Oberbergischen weiter deutlich. Am Montag meldete der Kreis 57 neue Fälle mit B.1.1.7. Die mit Abstand meisten der Fälle gibt es in Wipperfürth (55). Es folgen Gummersbach (27), Marienheide und Waldbröl (je 26). Zweistellig ist der Wert auch in Wiehl (12) und Reichshof (10). Nachgewiesen wurde laut Kreis auch ein weiterer Fall der südafrikanischen Variante B.1.351. Die vier bekannten Fälle dieser Variante sind bisher ausschließlich im Kreisnorden in Hückeswagen (3) und Radevormwald (1) festgestellt worden.

8 Uhr: Nach dem Wochenende ist die Sieben-Tage-Inzidenz zwar wieder etwas gesunken, doch mit einem Wert von 79,0 liegt sie im Oberbergischen nach wie vor deutlich über dem Landesdurchschnitt von 64,4. Wie das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) am Montag weiter berichtet, gab es in der Region zwei weitere, laborbestätigte Fälle (Stand: Montag, 0 Uhr). Dieser geringe Wert dürfte vor allem darauf zurück zu führen sein, dass an den Wochenenden erfahrungsgemäß weniger getestet wird und somit weniger positive Ergebnisse gemeldet werden. 

Sonntag, 28. Februar: Dem Unmut Luft gemacht – Anti-Corona-Demo in Bergneustadt

Zwischen 50 und 80 Gegner der Corona-Auflagen und des Lockdowns haben sich am frühen Sonntagabend am Rathaus von Bergneustadt versammelt, um ihrem Unmut Luft zu machen – zumeist mit Maske und auf Abstand. Die einstündige Protestaktion sei  ordnungsgemäß – dem Vernehmen nach von einem Wiedenester Geschäftsmann – angemeldet worden, sagte die  Leitstelle der Polizei auf Nachfrage dieser Zeitung. Verstöße gegen die Auflagen habe es  keine gegeben.

Gäste verstecken sich bei illegaler Party im Kleiderschrank

14:40 Uhr: Bei einer illegalen Party in Hückeswagen haben sich Gäste vor der Polizei im Kleiderschrank versteckt. Die 15- bis 21-Jährigen hätten sich bei der Feier am Samstagabend nicht an die Corona-Beschränkungen gehalten, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Nachbarn hatten die Party gemeldet. Die Beamten trafen zunächst sechs Feiernde in der Wohnung an - und entdeckten zwei weitere Gäste im Kleiderschrank. Alle bekamen Anzeigen.

Inzidenzwert ist am Wochenende deutlich gestiegen

11:30 Uhr: Auch am Wochenende ist die Zahl der Oberberger, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, weiter gestiegen. So berichtete die Kreisverwaltung am Samstagmorgen von 33 neuen Fällen, die ein Labor bestätigt habe. Am Samstag hatte die Verwaltung bereits 54 neue Fälle gemeldet. Damit klettert erneut auch die Sieben-Tage-Inzidenz, und zwar auf nun 83,8 (Samstag: 78,3). Das entspricht einem Zuwachs von 5,5 im Vergleich zu Samstag und von 8,1 im Vergleich zum vergangenen Freitag.

Den Statistiken des Kreises zufolge ist die Zahl der Menschen, die sich seit dem Beginn der Pandemie angesteckt haben, auf 8512. Neue Todesfälle in Zusammenhang mit einer Infektion gibt es nicht zu beklagen. 157 Todesfälle gibt es insgesamt. Die Zahl der Betroffenen, die derzeit in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, beziffert der Kreis auf 45, sechs von ihnen unter Beatmung.

Ein Infektion überstanden haben dagegen nun 8009 Oberberger, das entspricht einem Plus von 85 für das gesamte Wochenende. Die Menschen gelten als genesen und stehen damit nicht mehr unter Quarantäne – im Gegensatz zu 346 Oberbergern (plus 42 am gesamten Wochenende), die das Haus derzeit nicht verlassen dürfen.

Die Stadt Wipperfürth ist mit 67 aktiven Corona-Fällen derzeit die am stärksten betroffene Kommune im Oberbergischen, dahinter folgen die Städte Waldbröl mit 43 und Bergneustadt mit 35 Corona-Fällen. Über die Art des Virus und die Zahl der Mutationen macht der Kreis am Wochenende dagegen keine Angaben.

Samstag, 27. Februar: Inzidenz steigt weiter an

11.33 Uhr: Auch am Wochenende ist die Zahl der Oberberger, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, weiter gestiegen. So berichtet die Kreisverwaltung am Samstagvormittag von 54 neuen Fällen, die ein Labor bestätigt habe. Damit klettert erneut auch die Sieben-Tage-Inzidenz, und zwar auf nun 78,3. Das entspricht einem Zuwachs von 8,1 im Vergleich zu Freitag.

Den Statistiken des Kreises zufolge ist die Zahl der Menschen, die sich seit dem Beginn der Pandemie angesteckt haben, auf 8479. Neue Todesfälle in Zusammenhang mit einer Infektion gibt es nicht zu beklagen. 157 Todesfälle gibt es insgesamt. Die Zahl der Betroffenen, die derzeit in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, beziffert der Kreis auf 45, sechs von ihnen unter Beatmung.

Ein Infektion überstanden haben dagegen 7988 Oberberger (plus 64). Sie stehen nicht mehr unter Quarantäne – im Gegensatz zu 334 Menschen (plus 30), die das Haus derzeit nicht verlassen dürfen. Die Stadt Wipperfürth ist mit 66 aktiven Corona-Fällen derzeit die am stärksten betroffene Kommune im Oberbergischen. Neue Allgemeinverfügen hat der Kreis bis Samstagmittag nicht erlassen. (höh)

 

54 neue laborbestätigte Fälle

9.27 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen im Oberbergischen bleibt nach wie vor vergleichsweise hoch. Zum Stand Samstag, 0 Uhr, hat der Oberbergische Kreis 54 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gemeldet. Laut LZG steigt die Sieben-Tage-Inzidenz damit auf 78,3. Zum Vergleich: NRW-weit liegt sie am Samstag bei 64,8.

Freitag, 26. Februar: Zwei weitere Tote und 32 neue Fälle der britischen Mutante in Oberberg

13.51 Uhr: In Oberberg werben jetzt Klinikärzte, niedergelassene Ärzte, Pflegepersonal und Menschen aus Berufsgruppen, die bald mit Astrazeneca geimpft werden können, aktiv für eine Corona-Schutzimpfung. An der Aktion „Wir lassen uns impfen“ beteiligen sich auch Landrat Jochen Hagt und Kreisdirektor Klaus Grootens. 

13.00 Uhr: Zwei weitere Menschen sind an oder mit dem Coronavirus gestorben, ein 86-jähriger Mann aus Reichshof und 75-Jähriger aus Radevormwald. Wie die Kreisverwaltung zudem mitteilt, wurden bis Freitag (0 Uhr) 25 weitere Fälle erfasst und 20 zuvor positiv Getestete als genesen entlassen, sodass es 304 Betroffene gab. Im Krankenhaus werden 44 Infizierte stationär behandelt, sechs von ihnen beatmet. Zwischenzeitlich seien im Kreis 32 weitere Fälle der ansteckenderen britischen Mutante und zwei der südafrikanischen Virus-Variante bestätigt worden.

10.42 Uhr: Die Stadt Wipperfürth und die Gemeinde Lindlar führen ab Samstag, 27. Februar, eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein. In Wipperfürth gilt dies für den Kern der Innenstadt und umfasst Marktplatz, Marktstraße und Untere Straße. Zwischen 6 und 22 Uhr müssen Fußgänger und Radfahrer hier eine medizinische Maske tragen, Kinder im Vorschulalter sind ausgenommen. Die Allgemeinverfügung der Stadt Wipperfürth gilt bis zum 7. März. Verstöße können mit Geldbußen von bis zu 500 Euro geahndet werden.

In Lindlar waren in den vergangenen Tagen viele Besucher im Freizeitpark unterwegs. Weil der Mindestabstand oft nicht eingehalten worden sei, führt die Verwaltung auch hier eine Maskenpflicht ein. Sie gilt für den gesamten Park und die angrenzenden Straßen und Parkplätze. In Lindlar gilt die Maskenpflicht zwischen 10 und 22 Uhr, sie ist befristet bis zum 14. März. Anders als in Wipperfürth genügt hier das Tragen einer Alltagsmaske. (cor)

LZG meldet 25 neue Fälle - Fehler beim RKI

8.15 Uhr: Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz pendelt hin und her. Nach einem deutlichen Anstieg am Donnerstag meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) am Freitag, Stand 0 Uhr, für das Oberbergische einen Wert von 70,2. Das bedeutet einen Rückgang von minus 3,7 im Vergleich zum Vortag. Gleichzeitig meldet das LZG 25 neue, laborbestätigte Fälle.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte am Freitagmorgen aufgrund einer Daten-Panne einen extrem höheren Wert von etwa 140 für Oberberg gemeldet. Dieser sei aber falsch, hieß es vom RKI am Morgen: Die Zahlen seien „inkonsistent“. 

Donnerstag, 25. Februar: Zwei weitere Todesfälle 

11.45 Uhr: Der Oberbergische Kreis meldet zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Dabei handelt es sich um eine 84-jährige Frau aus Wiehl und eine 85-Jährige aus Radevormwald, die zuletzt im Seniorenhaus Radevormwald lebte. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 155 Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Virus

getestet worden waren.

61 neue, laborbestätigte Fälle

8.30 Uhr: Der Abwärtstrend bei den Corona-Zahlen ist auch im Oberbergischen erst einmal beeendet. So meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW am Donnerstag, 0 Uhr, eine deutliche Zunahme der neuen, laborbestätigten Fälle im Kreisgebiet. Konkret sind es 61 neue Fälle. Am Mittwoch waren es lediglich 31. Auch die Inzidenz ist wieder sprunghaft angestiegen. Sie beträgt am Donnerstag 73,9, was einem Plus von 10,7 im Vergleich zum Vortag entspricht.

Aktuell sind 301 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. 49 Patienten werden mit einer Covid-19-Erkrankung in den Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt, sechs davon müssen beatmet werden.

Mittwoch, 24. Februar: Fast 30 Mal die in Großbritannien entdeckte Virusmutation festgestellt

12.55 Uhr: Seit Anfang Februar sind im Oberbergischen Kreis inzwischen 112 Infektionsfälle mit der besonders ansteckenden Virusmutante B.1.1.7 festgestellt worden. Das teilt das Kreisgesundheitsamt mit. Demnach wurde diese Mutation erstmals Anfang des Monats im Kreis festgestellt. Die weitaus meisten Infektionen mit dieser Virusmutation sind in Wipperfürth (32) registriert worden, gefolgt von Marienheide(18), Gummersbach (15) und Waldbröl (12). 

Eine weitere Person ist in den vergangenen 24 Stunden an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung im Kreisgebiet gestorben. Es handelt sich um ein 67-jährige Frau aus Radevormwald. Die Gesamtzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie erhöht sich damit auf 153.

In einer früheren Fassung dieses Artikels war von 111 Fällen der Virusmutation B.1.1.7 die Rede. Das hat der Kreis inzwischen nach oben korrigiert.

Leicht erhöhte Inzidenz

8.15 Uhr: Am Mittwoch (Stand 0 Uhr) meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW für das Oberbergische 32 neue, laborbestäigte Fälle, was ein deutliches Plus im Vergleich zu den Vortagen bedeutet. Am Dienstag waren es nur 14. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht um 1,1 auf jetzt 63,2. Landesweit beträgt dieser Wert 60,9.

Dienstag, 23. Februar: Am Dienstag nur noch 14 neue Fälle

8 Uhr: Auch am Dienstag ist die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle im Oberbergischen vergleichsweise gering. Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) meldet 14 Fälle (Stand Dienstag, 0 Uhr). Mit dem Trend der vergangenen Woche einhergehend sinkt auch die Sieben-Tage-Inzidenz weiter. Am Dienstag wird sie mit 62,1 angegeben, was einem Minus von 1,8 im Vergleich zum Vortag entspricht. Damit liegt Oberberg nur noch wenig über dem Landesdurchschnitt von 60,6.

Der Oberbergische Kreis verzeichnet seit Dienstag einen weiteren Covid-19-Todesfall. Eine 67-jährige Frau starb an den Folgen der Krankheit. Seit Beginn der Pandemie sind damit im Kreis 153 Covid-19-Todesfälle registriert. 

Montag, 22. Februar: 1900 Impfdosen für die Kliniken

19.54 Uhr: Die Mitarbeiter an Kliniken im Oberbergischen Kreis können weiter geimpft werden. Wie der Kreis am Montagabend auf Anfrage bestätigte, hat das Gesundheitsministerium  des Landes für die Kliniken weitere knapp 1900 Impfdosen von Astrazeneca freigegeben. 

„Zielgruppe ist das Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt“, zitiert der Kreis den Leiter des Impfzentrums, den Kreisgesundheitsdezernenten Ralf Schmallenbach. Es werde daher über die Krankenhäuser hinaus auch für die Rehakliniken und das Curt-von-Knobelsdorff-Haus des Blauen Kreuzes in Radevormwald ein Impfangebot geben.  

Darüber hinaus seien 220 Impfdosen Moderna für den Einsatz in teilstationären Einrichtungen, Tagespflegen, Wohngemeinschaften, Demenz-WGs, Beatmungs-WGs zugesagt. Da dieser Impfstoff ebenfalls ein mRNA-Impfstoff sei, ersetze er dort den von Biontech. Wann genau zum Beispiel im Klinikum Oberberg damit geimpft werden kann, stand  noch nicht fest. Feststeht steht allerdings, dass die Mitarbeiter weiter dort geimpft werden und nicht im Impfzentrum des Kreises.

15.50 Uhr: Wipperfürth verzeichnet mit 41 Fällen kreisweit die meisten Infektionen. Die hohe Zahl in Wipperfürth liege zum einen an verschiedenen Einzelinfektionen, zum anderen gebe es einen Ausbruch in einem Unternehmen, sagte Kreissprecherin Jessica Schöler auf Nachfrage.

Die britische Virus-Variation B.1.1.7, die als noch ansteckender gilt, ist nachgewiesen worden bei 21 Fällen in Wipperfürth, jeweils 15 in Gummersbach  und Marienheide, je fünf in Lindlar und Waldbröl, vier in  Hückeswagen und Radevormwald und bei je drei Fällen in Morsbach, Reichshof und Wiehl, zwei Fällen in  Engelskirchen und Nüm-brecht und einmal in Bergneustadt.

Inzwischen 83 Fälle mit britischer Mutante

13.12 Uhr: Wie die Kreisverwaltung  berichtet, wurden elf weitere Fälle mit Virusmutanten nachgewiesen. Die britische Virus-Variation B.1.1.7, die als noch ansteckender gilt, sei bei drei Fällen in Wipperfürth, je zwei in Hückeswagen und Radevormwald und bei je einem Fall in Engelskirchen, Gummersbach, Nümbrecht und Waldbröl gefunden worden. Seit den ersten Typisierungen der Corona-Viren im Januar wurden laut Kreis in Oberberg bislang 83 Fälle mit der britischen Variante, einen mit der südafrikanischen Variante und 26 mit der dänischen Variante nachgewiesen. Die meisten Nachweise gab es bislang für Marienheide mit 15 Fällen der britischen Mutante und 13 Fällen der dänischen.

9.18 Uhr: Nachdem der Oberbergische Kreis zum Stand Montag, 0 Uhr, lediglich einen weiteren laborbestätigten Fall an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet hat, nähert sich die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis weiter dem Landesschnitt an. Laut LZG liegt sie in Oberberg am Montag bei 64,0 (minus 2,6) an. Landesweit waren es am Montag 61,7.

Sonntag, 21. Februar: 31 weitere Fälle bestätigt

Seit Samsatg wurden 31 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 8.292 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Davon konnten bereits 7.845 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden.

Aktuell sind 295 Personen positiv auf das Virus getestet.

Es werden derzeit 54 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind.

Samstag, 20. Februar: 34 weitere Fälle im Kreis bestätigt

Seit Freitag wurden 34 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf das Coronavirus getestet. Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis somit 8.261 Personen positiv aufdas Virus getestet. Davon konnten bereits 7.816 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden.

Aktuell sind insgesamt 293 Personen positiv auf das Virus getestet. Es werden derzeit 54 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt. Sieben der 54 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet.

Es ist eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Verstorben ist ein 89-jähriger Mann aus Marienheide. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 152 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Freitag, 19. Februar: Zahlreiche neue Mutationen

18.40 Uhr:  Die Fälle der Virusmutante B.1.1.7 (britische Variante) im Oberbergischen nehmen auffallend zu. Der Oberbergische Kreis meldete am Freitag 29 weitere Fälle. Jeweils ein Fall ist in Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Hückeswagen, Lindlar, und Reichshof hinzugekommen. Drei Fälle sind in Marienheide und Morsbach hinzugekommen. In Waldbröl wurden vier Fälle bestätigt, in Wiehl zwei und in Wipperfürth elf. Die britische Variante ist in Oberberg bis dato 72 Mal nachgewiesen worden. Sie gilt als deutlich ansteckender. Außerdem wurde die dänische Virusmutante H69/70 in zwölf neuen Fällen in Marienheide nachgewiesen. 

14.17 Uhr: Aktuell werden im Oberbergischen Kreis 55 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Davon werden sieben beatmet. Aktuell befinden sich 833 Personen in Quarantäne.

Zahl der neuen Fälle leicht rückläufig

8 Uhr: Am Freitagmorgen meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) neue, laborbestätigte Fälle für die Region. Zum Wochenende sind (Stand Freitag, 0 Uhr) noch einmal 28 weitere Fälle hinzugekommen. Die Inzidenz ist derweil leicht rückläufig und beträgt 70,9 (minus 1,5). Damit bewegt sich der Kreis aber nach wie vor im Landesvergleich deutlich über dem Schnitt von 58,0. 

Donnerstag, 18. Februar: Bis fast 2000 Personen im Impfzentrum versorgt

17.59 Uhr: Im oberbergischen Impfzentrum in Gummersbach sind seit Anfang vergangener Woche bis einschließlich 16. Februar fast 1400 Personen im Alter von über 80 Jahren mit dem vom Land bereitgestellten Biontech-Impfstoff geimpft worden. Darüber hinaus wurden im Impfzentrum bis einschließlich 16. Februar 582 Personen priorisierter Berufsgruppen mit einem Sonderkontingent des AstraZeneca-Impfstoffs versorgt. 

Wie durch den Erlass des Landes vorgegeben, wird zunächst vorrangig das Personal von ambulanten Pflegediensten geimpft. Die Impfung dieser Personengruppe wird voraussichtlich in der kommenden Woche

abgeschlossen sein. Dann kommen die weiteren priorisierten Impflinge an die Reihe.

Auch Impfungen in den Kliniken beendet

In den Kliniken im Oberbergischen Kreis sind die Erstimpfungen des priorisierten Personals zunächst abgeschlossen. Insgesamt gab es 2285 Erst- und Zweitimpfungen bis 16. Februar. 

Verstärkerfahrten im Schülerverkehr wird wieder aufgenommen

11.20 Uhr: Mit dem ab Montag, den 22.02. wieder beginnenden Präsenzunterricht für einzelne Klassen werden auch die Verstärkerfahrten im Schülerverkehr wieder aufgenommen.

Wie die Oberbergische Verkehrsgesellschaft mitteilte, wurde bereits in den vergangenen Wochen seitens der OVAG trotz eingestellten Präsenzunterrichts der Schulfahrplan gefahren, um so auch Schülerinnen und Schülern, die das Betreuungsangebot der Schulen nutzen bzw. das Angebot zum Distanzlernen in der Schule wahrnehmen, den Weg zur Schule zu ermöglichen. Auch für den Berufsverkehr konnte so eine ausreichende Kapazität sichergestellt werden.

Zwei weitere Tote im Kreis

11.10 Uhr:  Es sind zwei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren. Verstorben sind ein 73-jähriger Mann aus Wiehl und ein 68-jähriger Mann aus Wiehl. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 151 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Inzidenz in Oberberg weiter deutlich über NRW-Durchschnitt

8 Uhr: Während landesweit die Sieben-Tage-Inzidenz bei 57,1 liegt, bewegt sich der Wert im Oberbergischen weiter auf einem deutlich höheren Niveau und beträgt am Donnerstagmorgen, Stand 0 Uhr, 72,4. Das entspricht einem leichten Rückgang gegenüber dem Vortag von 1,5. Laut Mitteilung des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) sind im Oberbergischen 38 neue laborbestätigte Fälle aufgetreten.

Mittwoch, 17. Februar: Bundeswehr unterstützt Einrichtungen bei Schnelltests

16.20 Uhr: Gesundheitsamt, Rotes Kreuz und Malteser haben Soldatinnen und Soldaten am Mittwoch im Umgang mit Corona-Schnelltests geschult. Der Einsatz in den Pflege- und Eingliederungshilfeeinrichtungen beginnt noch im Laufe dieser Woche. Insgesamt 43 Soldatinnen und Soldaten werden die Einrichtungen unterstützen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Kreises hervor.

Die Tests werden in den Einrichtungen im Rahmen der bestehenden Testkonzepte durchgeführt. Die Soldatinnen und Soldaten helfen bei der Testung von Besucherinnen und Besuchern sowie Personal aus. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden weiterhin durch die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen abgestrichen.

17 neue Mutationen, ein Todesfall 

13.40 Uhr: Das Gesundheitsamt erfasst immer mehr Fälle mit Virusmutanten. Am Mittwoch waren es gleich 17 weitere Nachweise der britischen Mutation, von denen nun insgesamt 43 festgestellt worden sind. Das geht aus einer Mitteilung des Kreises hervor. Die 17 weiteren Fälle der Mutante B.1.1.7 verteilen sich auf Gummersbach (3), Lindlar und Wipperfürth (je 2), Reichshof und Radevormwald (je 1) und vor allem Marienheide. Dort gibt es gleich acht neue Fälle, die Zahl der Nachweise erhöht sich auf insgesamt zwölf.

In Marienheide gibt es zudem das derzeit am stärksten von Corona-Fällen betroffene Seniorenheim: Im Caritas-Zentrum St. Mariä Heimsuchung gelten derzeit 16 Bewohner als infiziert. Und Marienheide hat mit aktuell 43 Infizierten die zweitmeisten Fälle im Kreis – und das als besonders kleine Kommune.

Die Zahl der an oder mit dem Virus gestorbenen Menschen stieg auf 149 seit Beginn der Pandemie: Gestorben ist ein 59 Jahre alter Mann aus Morsbach.

9.13 Uhr: Im Oberbergischen Kreis gibt es 26 neue laborbestätigte Fälle. Diese hat das Gesundheitsamt zum Stand Mittwoch, 0 Uhr, an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt dennoch laut LZG auf 73,9, ein Minus von 8,4 im Vergleich zum Vortag.

Dienstag, 16. Februar: Kreis und Kommunen nehmen Infektionslage genauer unter die Lupe

19.45 Uhr: In der vierten und fünften Kalenderwoche fanden zwischen der Kreisverwaltung und den Bürgermeister*innen Gespräche zur individuellen Betrachtung der kommunalen Infektionslage statt.

Ziel der Kreisverwaltung war es zum einen, die jeweiligen spezifischen Ausbreitungen der Infektionen innerhalb der Kommunen darzustellen, zum anderen aber auch, die erfassten Infektionsdaten mit dem Wissen der Bürgermeister*innen und der Ordnungsämter vor Ort abzugleichen und daraus Erkenntnisse und Maßnahmen zur Eindämmung des Pandemiegeschehens abzuleiten.

Betrachtet wurden der Fallzahlenverlauf, die regionale Verteilung der Infizierten unter Bezugnahme der Einwohnerdichte, der Altersverteilung und der SGB II-Quote sowie die Analyse der Infektionsumgebung und möglicher Infektionsketten von Anfang Oktober 2020 bis Ende Januar 2021.

Im Ergebnis zeichneten sich über die Fläche des Kreisgebiets immer wieder ähnliche Problemfelder und Schwerpunkte ab. In allen Gesprächen wurden Möglichkeiten der langfristigen und präventiven Maßnahmen, aber auch Notwendigkeiten von weiteren ordnungsrechtlichen Schritten diskutiert.

Bei den individuellen Betrachtungen wurde deutlich, dass es auffällige

Infektionscluster in Bezug zur Besiedelungsdichte und zur SGB II-Quote gibt. Dort, wo sich viele Menschen in größeren Gemeinschaften regelmäßig miteinander treffen, finden Infektionen statt. In Wohngebieten mit mehrgeschossigen Häusern, mit engen Wohnverhältnissen, bei großen Familienverbänden, aber auch in einem Wohnumfeld mit einer schwierigen Lebenssituation sind verhältnismäßig mehr Fälle festzustellen, als in wenig besiedelten Außenbezirken sowie Wohngebieten mit Einfamilienhäusern.

Gerade einkommensschwache Menschen wohnen häufiger mit verhältnismäßig mehr Personen auf engerem Raum und arbeiten oft in Berufen, in denen die Abstands- und Hygieneregeln schwieriger einzuhalten sind oder Homeoffice nicht möglich ist.

Aus der belegten Erkenntnis, dass immer dort, wo mehrere Menschen zusammentreffen, das Infektionsrisiko deutlich erhöht ist, ergab sich für den Kreis die Notwendigkeit weitergehende Maßnahmen zu beschließen, um Begegnungen weiter zu reduzieren und bei erforderlichen Begegnungen die Infektionsgefahr z. B. durch das Tragen von Masken zu verringern.

Altersverteilung in den Kommunen

Kommunal unterschiedlich war auch das Durchschnittsalter der Infizierten. Auffällig war dabei, dass das Virus in einigen Kommunen vermehrt in „jüngeren Räumen“ (unter 40 Jahren) zu finden ist, in anderen wiederum vermehrt in „älteren Räumen“ (über 50 Jahren). In einigen Kommunen weicht das Alter der Infizierten von der durchschnittlichen Altersstruktur der Bevölkerung ab. In Kommunen mit einer Abweichung nach oben, waren häufig Alten- und Pflegeheime betroffen.

Infektionsumgebung

Die Analyse der Infektionsumgebungen zeigte kommunal übergreifend eine Übertragung der Infektion hauptsächlich in der häuslichen Gemeinschaft, aber auch in Pflege- bzw. Eingliederungshilfeeinrichtungen und am Arbeitsplatz in Unternehmen und Betrieben. Aufgrund des Analysezeitraums (Oktober bis Januar) sind kaum Infektionen in Kita und Schule sowie auf sonstige außerhäusige Veranstaltungen zurückzuführen. Der Eintrag der Infektionen in diesen Einrichtungen erfolgte über den privaten Bereich.

Es wurde deutlich, dass die Infektionsketten immer auch vor dem Hintergrund jeweiligen Rahmenbedingungen betrachtet werden müssen. Die Menschen bewegen sich in ihrem jeweiligen Sozialraum, wohnen dort, bringen ihre Kinder zur Schule, treffen sich mit Nachbarn, gehen in

ihre Gemeinde zur Religionsausübung. Manchmal sind ganze Nachbarschaften bei einer Firma beschäftigt und/oder miteinander befreundet.

Das Vertraute, der scheinbar geschützte Raum wird nicht als bedrohlich empfunden, daher werden die Menschen dort unvorsichtiger. Regeln die im öffentlichen Raum gelten, werden im privaten Raum nicht angewandt. So kann es zur Fluktuation des Virus in den unterschiedlichen Sozialräumen und Lebensbereichen kommen.

Zusammenarbeit von Ordnungsämtern und Kreispolizeibehörde

Unabhängig von den Einzelbetrachtungen wurde beobachtet, dass grundsätzlich nicht viele Verstöße gegen die Verordnungen zu verzeichnen sind. Der Großteil der Bevölkerung hält sich an die Coronaschutzmaßnahmen.

Auf der Ebene der Kommunen gibt es allerdings immer wieder vereinzelte Schwerpunkte, die immer wieder – auch in der Bevölkerung – Thema sind. Gemeinsam mit den kommunalen Ordnungsämtern wurde vereinbart, in Absprache mit der Kreispolizeibehörde noch regelmäßiger Kontrollen in diesen Bereichen durchführen.

Pflegedienste lassen Termine verfallen

17.10 Uhr: Von zwei problematischen Entwicklungen berichtet der ärztliche Leiter des Gummersbacher Impfzentrums, Dr. Johannes Schlechtingen: Zum einen würden Mitarbeiter von Pflegediensten  ihre Impftermine verstreichen lassen, weil sie, so die  Vermutung des Mediziners, mit dem  in der Kritik  stehenden  Präparat   Astrazeneca geimpft werden sollen. Allein am  Montag habe man eine Kapazität von 200 zu impfenden Personen eingeplant, von denen dann 40 nicht erschienen seien.

Die Ablehnung scheint nicht ganz unbegründet zu sein. So berichtet der Mediziner davon,  dass  in einzelnen Betrieben bis zu 30 Prozent der Betroffenen grippeartige Reaktionen gezeigt  hätten und ausgefallen seien.

Die Regel sei, dass zehn Prozent der Geimpften mit entsprechenden Symptomen reagierten.  Für den zweiten Impftermin habe man abgesprochen, dass die Pflegedienste sich mit entsprechenden Dienstplänen und zeitversetzten Terminen auf mögliche Reaktionen bei den Mitarbeitenden einstellen würden.

Ein weiteres Phänomen sind laut Schlechtingen  mehrfach angemeldete Senioren. Er vermutet, dass Kinder oder Enkel der impfberechtigen Ü80-Personen ihre Angehörigen doppelt angemeldet hätten, dann aber die so blockierten Termine nicht wieder absagen würden. „Wir bitten darum, sich in  den Familien besser abzusprechen und Termine, die nicht benötigt werden, wieder zu stornieren.“ Auf diese Weise seien am Sonntag drei Termine verfallen, am Montag waren es ebenfalls drei.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen bewegt sich derweil weiterhin auf einem Niveau, das deutlich über dem Landesdurchschnitt ist.

Während landesweit die Inzidenz 56,2 beträgt, vermeldet der Oberbergische Kreis am Dienstag einen Wert von 82,3, was einem Plus von 4,0 gegenüber dem Vortag bedeutet. In der Vorwoche lag die Inzidenz  bei 84,5, so dass sich die Werte im Oberbergischen im Grunde nicht  verbessert haben.

Derweil sind zwei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren. Verstorben sind ein 76-jähriger Mann aus Waldbröl und eine 84-jährige Frau aus Wiehl. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis  148 Personen verstorben.

Inzidenz steigt wieder deutlich über 80

8 Uhr: Am Dienstag (Stand 0 Uhr) meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) 17 neue, laborbestätigte Fälle, so dass deren Gesamtzahl im Oberbergischen seit Ausbruch der Pandemie auf 8137 angestiegen ist. Gleichzeitig geht die Inzidenz wieder nach oben und beträgt nun 82,3, was ein Plus von 4,0 Fällen pro 100.000 Einwohner gegenüber dem Vortag bedeutet. Aktuell sind 280 Personen mit einem positiven Testergebnis registriert.

59 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung werden in Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt, neun davon werden auf Intensivstationen beatmet. Die Zahl der Todesopfer in der Pandemie stieg in den vergangenen 24 Stunden um zwei auf jetzt 148. Bei den beiden Toten handelt es sich um einen 76-jährigen Mann aus Waldbröl und eine 84-jährige Frau aus Wiehl. 

Montag, 15. Februar: Labor bestätigt weitere Mutanten

13 Uhr: Nicht nur sieben neue Infektionen mit dem Coronavirus hat der Oberbergische Kreis am Montagmittag bekannt gegeben, sondern auch zehn weitere Nachweise der britischen Virusmutante B.1.1.7. Diese Fälle habe ein Labor inzwischen bestätigt, aufgetreten seien sie in Gummersbach (vier Fälle), Marienheide (drei), Lindlar, Nümbrecht und Wipperfürth (jeweils ein Fall). Korrigieren muss der Kreis indes seine Meldung vom Wochenende zu einer weiteren  Mutation: Diese sei in Gummersbach und nicht, wie berichtet, in   der Gemeinde Engelskirchen nachgewiesen worden.

Für die südafrikanische Mutante B.1.351 gibt es nach Angaben des Kreises weiterhin einen Nachweis in Radevormwald, für die Mutation H69/V7 seien es aktuell 14 insgesamt. Die meisten Fälle, nämlich vier, seien in Reichshof bestätigt worden.

Durch die sieben neuen Infektionen erhöht sich die Zahl der Oberberger, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus angesteckt haben, der Kreis-Statistik zufolge auf 8120. 307 Oberberger gelten aktuell als infiziert, das sind 51 weniger als am vergangenen Sonntag.

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt derweil leicht, auf nun 78,3 (plus 0,7).  Der Wert zeigt an, wie viele Menschen von 100 000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen  infiziert haben. Die Zahl der Genesenen beziffert der Kreis auf 7667 (plus 58). 60 Oberberger würden derzeit in Krankenhäusern behandelt, neun von ihnen unter Beatmung. Weitere Todesfälle gab es nicht zu beklagen. Neue Allgemeinverfügungen wurden am Montag nicht veröffentlicht. In angeordneter Quarantäne leben nach Auskunft der Kreisverwaltung gerade 826 Oberberger, das seien 50 weniger als zuvor.

Die kreisweit meisten bestätigten Corona-Fälle gibt es derzeit in Gummersbach (58), Marienheide (38) und Wiehl (32).

Inzidenz minimal gestiegen

8 Uhr: Nach dem Wochenede meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW lediglich sieben neue, laborbestätigte Fälle (Stand Montag, 0 Uhr). Es kann allerdings davon ausgegangen werden, dass am Wochenende weniger getestet worden ist. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt minimal um 0,7 auf 78,3.

Sonntag, 14. Februar: Inzidenz geht leicht nach oben

10 Uhr: Im Oberbergischen Kreis sind 44 neue, laborbestätigte Fälle aufgetreten. Das meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG)  mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Die zuletzt rückläufige Sieben-Tage-Inzidenz geht leicht nach oben (plus 1,5) und beträgt nun 77,6. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle seit Ausbruch der Pandemie beträgt im Oberbergischen 8113.

Samstag, 13. Februar: Inzidenz sinkt leicht auf 76,1

Im Oberbergischen Kreis gibt es 37 weitere laborbestätigte Corona-Fälle.  Das geht aus der Meldung des Kreises an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW zum Stand Samstag, 0 Uhr, hervor. Laut LZG sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz leicht auf 76,1.

Zwei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis, die zuvor positiv auf

SARS-CoV-2 getestet worden waren, sind vertorben.

Freitag, 12. Februar: Gummersbacher Schützenfest abgesagt

23.21 Uhr: Auch 2021 wird es kein Schützenfest in Gummersbach geben. Diesen Beschluss teilte der Vorstand des Schützenvereins am Freitagabend mit. Unter den aktuellen Voraussetzungen sei die Erteilung einer Genehmigung für die Ausrichtung undenkbar, heißt es in der Mitteilung. Selbst bei einer deutlichen Verbesserung der Lage sei nicht vorstellbar, ein Schützenfest in der gewohnten Form durchzuführen. Ein Fest in stark abgespeckter Form sei keine Alternative. Jetzt solle über  eine Neuauflage des virtuellen Schützenfests oder ein Alternativprogramm beraten werden.

Kreis erhält vom Land 47.000 Masken für Bedürftige

19:30 Uhr: Der Oberbergische Kreis erhält 47.000 medizinische Masken vom Land Nordrhein-Westfalen. Die Masken sollen an bedürftige Menschen im Kreis verteilt werden, wie der Kreis Oberberg mitteilte.

Die Mund-Nase-Bedeckungen sollen an die 13 oberbergischen Jobcenter-Standorte in den Kommunen sowie die Sozialämter der Städte und Gemeinden weitergegeben werden. Das Deutsche Rote Kreuz holte die Masken heute beim Land ab, nimmt die Aufteilung der Masken vor und bringt sie heute und in der nächsten Woche in die einzelnen Standorte, gab der Kreis an. Die Weiterverteilung erfolgt über die Einsatzeinheiten beziehungsweise Ortsvereine des DRK und durch die Malteser. Von dort erfolgt die Verteilung an die berechtigten Personen. Pro berechtigter Person werden voraussichtlich drei medizinische Masken ausgegeben.

Fünf neue Fälle mit Mutationen - Verschärfte Maßnahmen bleiben in Kraft

15.02 Uhr: Im Oberbergischen ist in fünf weiteren Fällen die britische Mutante B.1.1.7. nachgewiesen worden. Wie der Kreis meldet, gibt es jeweils einen neuen Fall in Gummersbach, Hückeswagen, Marienheide, Radevormwald und Wiehl. Zudem teilte der Kreis nach der Sitzung des Krisenstabes mit, dass die verschärften Maßnahmen im Kreis, zu denen auch die Einschränkungen bei der Religionsausübung sowie die Maskenpflicht im Straßenverkehr gehören, bis zum 7. März verlängert werden. Sollte die Inzidenz in Oberberg in diesem Zeitraum unter die Schwelle von 50 sinken, werde der Krisenstab darüber aber neu beraten.

Zu den Einschränkungen bei Gottesdiensten erklärte Landrat Jochen Hagt: „Der Eindruck, dass es ‚die Kirchen‘ sind, die das Infektionsgeschehen fördern, ist dennoch verfehlt. Infektionen können aber eben auch und gerade dort entstehen, wo viele Menschen zusammenkommen." Viele Kirchen und Religionsgemeinschaften hätten in den vergangenen Wochen und Monaten sehr verantwortungsvolle Hygienekonzepte erarbeitet, auf die Durchführung von Gottesdiensten von sich aus verzichtet oder die Teilnehmerzahl drastisch reduziert. Insbesondere aus Gesprächen mit Vertretern der katholischen und evangelischen Kirche sei ihm bekannt, "wie intensiv man sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat". Er sei dankbar, dass ihm sowohl der Kreisdechant Christoph Bersch als auch der Superintendent des Kirchenkreises An der Agger Michael Braun signalisiert hätten, die Regelungen auch deshalb akzeptieren zu können, weil es darum gehe, alle Glaubensgemeinschaften gleichzubehandeln.

Sonderkonditionen bei Taxifahrten zum Impfzentrum

13.32 Uhr: Oberbergische Taxiunternehmen bieten Sonderkonditionen für Fahrten von und zum Impfzentrum an. Wie der Kreis mitteilt, habe man sich mit den Unternehmen auf einen 10 Prozent Preisnachlass für Kundinnen und Kunden einigen können. Wartezeiten sollen nicht berechnet werden. 

Außerdem ist es unter Umständen möglich, dass die Krankenkassen die Fahrtkosten übernehmen. Voraussetzung hierfür sind laut Mitteilung des Kreises ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“, ein Pflegegrad 4, 5 oder 3 mit dauerhafter Beeinträchtigung der Mobilität. Der Kreis bittet darum, dass sich infragekommende Personen vorher mit der Krankenkasse in Verbindung setzten, um eine qualifizierte Auskunft zu bekommen. 

Abgesehen von den Taxiunternehmen gibt es in den Kommunen unterschiedliche Angebote von Vereinen und Initiativen, die Fahrten zum Impfzentrum ermöglichen wollen. Anfragen sollen an das Bürgertelefon unter 02261 883888 gerichtet werden, von dort aus wird weiterer Kontakt hergestellt. 

Diese Berufsgruppen werden priorisiert geimpft

13.12 Uhr: Der Oberbergische Kreis bekommt vom Land NRW Sonderkontingente des Astrazeneca-Impfstoffs zur Verfügung gestellt. Zusätzlich zu den bereits geplanten Impfungen sollen die an bestimmte Berufsgruppen vergeben werden, die systemrelevant und besonders gefährdet sind. Die folgenden Berufsgruppen gehören hierzu: 

  • Personal von ambulanten Pflegediensten
  • Personal von Tagespflegeeinrichtungen und Wohngemeinschaften
  • Mitarbeitende in Hospizen
  • Personal auf vollstationären Pflegeeinrichtungen
  • (Zahn-)Ärztinnen und Ärzte und deren Fachpersonal, die auf Stationen arbeiten, in der Palliativmedizin, Onkologie oder in Schwerpunktpraxen Corona-Patientinnen und -Patienten behandeln
  • Personal in den Impfzentren
  • Rettungsdienstpersonal

Der Kreis will Personen aus diesen Berufen jetzt kontaktieren und Impftermine vereinbaren. 

Zwei weitere Todesfälle - Verwirrung um Fall in Waldbröl

12.40 Uhr: Im Oberbergischen Kreis sind zwei weitere Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Laut Kreis handelt sich um eine 86-jährige Frau, die in Nümbrecht im Haus Glockenspitze gelebt hat, und eine 79-Jährige, die Awo-Seniorenzentrum Wiehl wohnte.

Noch einmal korrigieren musste der Kreis seine Angaben im Zusammenhang mit dem Tod eines 79-jährigen Waldbrölers vom vergangenen Wochenende. Zunächst war berichtet worden, der Mann habe im CBT-Wohnhaus gelebt. Danach hatte der Kreis gemeldet, der 79-Jährige habe im Awo-Seniorenzentrum Am Königsbornpark gewohnt. Jetzt stellt der Kreis richtig: Der Mann lebte in einer Einrichtung für Betreutes Wohnen der Awo Waldbröl.

6.53 Uhr: Im Oberbergischen gibt es 26 weitere laborbestätigte Fälle. Das geht aus der Meldung des Kreises an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW zum Stand Freitag, 0 Uhr, hervor. Laut LZG steigt die Sieben-Tage-Inzidenz damit noch einmal leicht auf 77,9.

Donnerstag, 11. Februar: Vier weitere britische Mutanten – Kita-Betreuerin betroffen

16.15 Uhr: Im Oberbergischen wurde laut Mitteilung des Kreises in vier weiteren Fällen die britische Virusmutante B.1.1.7. nachgewiesen. Betroffen seien zwei Personen aus Gummersbach sowie jeweils eine Person aus Wipperfürth und aus Lindlar. Insgesamt wurde die britische Virusmutante nun in sieben Fällen nachgewiesen. Anfang Februar gab es die beiden ersten Fälle in Gummersbach und einen Fall in Reichshof. Darüber hinaus waren Ende Januar 14 Fälle der dänischen Virusmutante H69/V7 bestätigt worden.

In Lindlar handelt es sich laut der Verwaltungsleitung des Seelsorgebereichs Lindlar, die für die katholischen Kindergärten verantwortlich ist, um eine Betreuerin aus der Kita St. Severin, die noch am 5. Februar engen Kontakt zu Kindern einer Gruppe hatte.

Außerordentliche Sitzung des Gesundheitsausschusses

13.03 Uhr: Nachdem Landrat Jochen Hagt erst für eine Sitzung am 3. März der SPD-Kreistagsfraktion die Beantwortung einer Reihe von Fragen zur Pandemiebekämpfung angekündigt hatte, wollen die Fraktionen von SPD, Grünen und Linke jetzt eine außerordentliche Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Notfallvorsorge am 17. Februar beantragen. Zentraler Punkt dabei soll sein, welches Kreispersonal wann und mit welcher Berechtigung geimpft worden ist. 

Gesundheitsamt bestätigt einen weiteren Todesfall

10.44 Uhr: Es ist eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden war. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 86-jährige Bewohnerin der Residenz Ambiente in Gummersbach.

In dem Seniorenheim wurden 11 Bewohner positiv auf das Virus getestet (Stand 10. Februar). Auch in anderen Pflegeheimen im Oberbergischen haben sich Bewohner und Pflegekräfte mit dem Virus infiziert. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 142 Personen verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren.

Über 8000 Fälle seit Beginn

7.14 Uhr: Im Oberbergischen Kreis gibt es jetzt mehr als 8000 laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie. Die Zahl lag Stand Donnerstag, 0 Uhr, bei 8006. Zuvor hatte der Kreis 73 neue Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Aktuell sind 346 Personen positiv auf das Virus getestet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit leicht auf 74,2.

Derzeit werde 64 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Acht der 64 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. 

Mittwoch, 10. Februar: Kreis ordnete Todesfall falsch zu

12.53 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat einen Covid-19-Todesfall irrtümlich dem falschen Seniorenwohnheim zugeordnet. Wie der Kreis mitteilt, lebte ein vergangenen Samstag gestorbener 79 Jahre alter Mann nicht, wie gemeldet, im Waldbröler CBT-Wohnhaus, sondern im Seniorenzentrm der Awo in Waldbröl. Der Oberbergische Kreis entschuldigte sich für entstandene Unannehmlichkeiten infolge dieses Fehlers.

Aktuell werden 77 Patienten im Kliniken im Kreisgebiet mit Covid-19-Erkrankungen behandelt, neun davon müssen beatmet werden. 

Nur 15 neue, laborbestätigte Fälle

8.10 Uhr: Der aktuelle Trend lässt hoffen: Am Mittwoch, Stand 0 Uhr, meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) 15 neue, laborbestätigte Fälle für den Oberbergischen Kreis. Gleichzeitig sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz um 13,2 auf nunmehr 71,3, was beinahe dem Wert des Landesdurchschnitts von 67,0 entspricht.

Dienstag, 9. Februar: Inzidenz weiter deutlich über dem Landesdurchschnitt

8 Uhr: Nach den technischen Problemen am Montag hat der Oberbergische Kreis am Dienstag (Stand 0 Uhr) 14 neue, laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gemeldet, so dass die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 7918 angestiegen ist. Fast unverändert hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz. Sie beträgt am Dienstag 84,5, was ein Minus von 3,3 gegenüber dem Vortag bedeutet. Landesweit beträgt die Inzidenz 70,6. 

Montag, 8. Februar: Kreisgesundheitsamt meldet technische Probleme

11.49 Uhr: Wegen einer technischen Störung seit Sonntag kann der Oberbergische Kreis am Montag keine Zahlen über neue Coronavirus-Infektionen bekannt geben. Das teilte der Kreis mit. Nach den bisherigen Zahlen wurden im Kreis 7904 Menschen positiv auf das Virus getestet. Aktuell sind 320 Menschen im Kreisgebiet infiziert. 80 Patienten werden mit einer Covid-19-Erkrankungen in Krankenhäusern behandelt, neun davon müssen beatmet werden. 

Keine neuen Fälle am Montag gemeldet

7.50 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet für Montag (Stand 0 Uhr) keine neuen, laborbestätigten Fälle. Derweil sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter leicht und beträgt nun 87,8.

Sonntag, 7. Februar: Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 89,7

9.46 Uhr: Am Sonntag werden 44 neue laborbestätigte Fälle aus dem Oberbergischen Kreis gemeldet. Zusammen mit den 48 Fällen vom Samstag sind das 92 an diesem Wochenende. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis sinkt laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW aber dennoch weiter, auf jetzt 89,7.

Samstag, 6. Februar: 48 neue Fälle in Kreisgebiet

13.01 Uhr: Aktuell sind im Oberbergischen Kreis 353 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 84 Menschen werden stationär wegen Covid-19 behandelt, 12 von ihnen müssen beatmet werden. Es sind zwei weitere Personen aus dem Kreisgebiet verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren. Verstorben sind ein 62-jähriger Mann aus Reichshof und ein 79-Jähriger aus Waldbröl. Damit starben seit Beginn der Pandemie 141 Personen, die zuvor positiv auf das Virus getestet wurden.

Die Inzidenz sinkt leicht 

10.10 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat zum Stand Samstag, 0 Uhr, 48 neue laborbestätigte Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Laut LZG sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis damit dennoch leicht auf 90,1.

Freitag, 5. Februar: Einschränkungen bei Gottesdienste und im Straßenverkehr

17.16 Uhr: Der Oberbergische Kreis hält an verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie fest. Nach einer Sitzung des Krisenstabes wurde am Freitag bekanntgegeben, dass die Erweiterung der Kontaktbeschränkungen auf private Haushalte bis zum 14. Februar verlängert wurde. Doch dabei bleibt es nicht: Für Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung wird die Teilnehmerzahl auf eine Person pro zehn Quadratmeter sowie auf maximal 100 Personen begrenzt. Die Dauer der Gottesdienste darf 45 Minuten nicht überschreiten. Bei einer gemeinsamen Nutzung von Fahrzeugen durch Personen aus verschiedenen Hausständen besteht nun die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske. Auch in Pflegeeinrichtungen gilt eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer vergleichbaren Maske.

Zur Begründung für die trotz der sinkenden Inzidenz verschärften Maßnahmen verweist der Kreis in der dazu erlassenen Allgemeinverfügung nicht nur auf die bereits nachgewiesenen Fälle der britischen Mutation B.1.1.7. Die Kontaktnachverfolgung des Gesundheitsamtes habe darüber hinaus „relevante Kontakte von im Oberbergischen Kreis lebenden Personen zu Personen ergeben, die mit der britischen Virusvariante infiziert sind, aber außerhalb des Oberbergischen Kreises leben“.

7.03 Uhr: Nach dem Anstieg am Tag zuvor ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis am Freitag wieder unter die Schwelle von 100 gesunken. Sie liegt nun bei 92,3. Zuvor hatte der Oberbergische Kreis 18 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet.

Donnerstag, 4. Februar: Gesundheitsamt bestätigt einen weiteren Todesfall

11.48 Uhr: Im Oberbergischen Kreis ist in den vergangenen 24 Stunden ein weiterer Covid-19-Patient an den Folgen der Lungenkrankheit gestorben. Seit Beginn im März vergangenen Jahres hat die Pandemie im Kreis damit 138 Todesopfer gefordert. Eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis ist verstorben, die zuvor positiv auf SARSCoV-2 getestet wurde.

72 neue Fälle

8.57 Uhr: Die Zahl der neuen laborbestätigten Fälle ist im Oberbergischen wieder deutlich gestiegen. Nach den zuletzt niedrigen Zahlen meldete der Kreis zum Stand Donnerstag, 0 Uhr, 72 neue Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG). Auch die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit jetzt wieder höher, laut LZG bei 102,6.

Mittwoch, 3. Februar: Dritter Fall der britischen Virusmutante bestätigt

11:20 Uhr: Eine weitere Person aus Gummersbach wurde postitiv auf die britische Virusmutante B.1.1.7. getestet. Wie der Kreis Gummersbach in einer Pressemitteilung schreibt, steht der Fall im Zusammenhang mit der gestern gemeldeten Infektion, die ebenfalls in Gummersbach aufgetaucht ist.

Zudem sind drei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis gestorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren: ein 63-jähriger Mann aus Waldbröl, ein 97-jähriger und ein 91-jähriger Mann aus Wiehl. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 137 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 93

7.33 Uhr: 38 neue laborbestätigte Fälle sind vom Oberbergischen Kreis an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt dennoch laut LZG leicht auf 93,0. Inzwischen gibt es seit Beginn der Pandemie 7722 laborbestätigte Fälle in Oberberg.

Dienstag, 2. Februar: Weitere Infektion mit Virusvariante

12.05 Uhr: Ein weiterer Fall der Infektion mit der mutierten, britischen Virus-Variante ist in Gummersbach festgestellt worden. Der Kreis teilt mit, dass die Fälle wohl in keinem Zusammenhang stünden. Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises will jetzt verstärkt Proben zur weiteren Typisierung des Virus zur Untersuchung an Labore weitergeben. 

Aktuell sind im Oberbergischen 343 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 79 Menschen werden stationär wegen Covid-19 behandelt, 13 von ihnen müssen beatmet werden. 134 Menschen aus dem Kreis starben nach einer Infektion. 

14 neue Fälle gemeldet

7.20 Uhr: Im Oberbergischen Kreis sind 14 neue laborbestätigte Fälle gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt damit am Dienstag wieder leicht auf jetzt 96,7.

Montag, 1. Februar: Inzidenz sinkt wieder unter 100-Marke – Zwei weitere Todesfälle – Kontaktbeschränkung verlängert

16.15 Uhr: Der Krisenstab im Oberbergischen Kreis verlängert die Kontaktbeschränkungen im privaten Raum bis einschließlich Freitag, 5. Februar. Das teilte der Kreis am Montagnachmittag mit.

Weiterhin gilt somit, dass sich im öffentlichen und privaten Raum nur eine Personen eines Hausstandes und eine weitere Person treffen dürfen. Die für NRW geltenden Regeln werden somit in Oberberg noch erweitert. Der Kreis bittet alle Menschen, Sozialkontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

 „Das gilt ganz besonders, weil nun auch im Oberbergischen Kreis die britische Virusmutante B.1.1.7. in einem ersten Fall nachgewiesen wurde. Diese Mutante gilt als besonders ansteckend,“ sagt Landrat Jochen Hagt.

12.17 Uhr: Im Oberbergischen Kreis sind am Montag zwei weitere Todesfälle als Folge von Covid-19 registriert worden. Gestorben sind ein 87-Jähriger aus Hückeswagen und ein 80-Jähriger aus Wipperfürth. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie steigt somit auf 134.

Aktuell sind 384 Personen im Kreis positiv auf das Virus getestet, 89 dieser Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt. Zwölf Personen werden auf Intensivstationen beatmet.

7.23 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis ist erstmals seit langer Zeit wieder unter den Wert von 100 gesunken. Drei Wochen, nachdem der Wert bis auf 292,2 gestiegen war, liegt er laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW am Montagmorgen bei 98,9. Zuvor hatte der Kreis dem LZG sieben neue laborbestätigte Fälle gemeldet.

Sonntag, 31. Januar: Kreis meldet 52 neue Fälle

Der Oberbergische Kreis hat 52 neue, laborbestätigte Fälle (Stand Sonntag, 0 Uhr) an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie 7663 Fälle.

Davon konnten bereits 7.071 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 460 Personen positiv auf das Virus getestet. Es werden derzeit 85 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS- CoV-2 getestet worden sind. Zwölf der 85 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Die Siebentageinzidenz ist derweil am Sonntag auf 102,6 (minus 9,6) gesunken.

Samstag, 30. Januar: 51 neue Fälle gemeldet

9.30 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat 51 neue, laborbestätigte Fälle (Stand Samstag, 0 Uhr)  an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 7611 Fälle. Die Siebentageinzidenz ist derweil am Samstag wieder leicht gestiegen und beträgt nun 112,1 (plus 2,6).

Freitag, 29. Januar: Klinikum will ab Montag wieder impfen

10.10 Uhr: Das Klinikum Oberberg bereitet sich darauf vor, die Corona-Schutzimpfungen am Montag fortzusetzen. „Die neuen Termine sind gemacht, das Impfteam steht bereit“, teilt das Klinikum auf Nachfrage mit. Mit der Nachricht über den Impfstopp habe das Klinikum  am 20. Januar durch das Gesundheitsministerium NRW auch erfahren, dass es am 1. Februar wieder Impfstoff für die Krankenhäuser geben solle.

„Da wir bislang keine anderslautenden Informationen haben, bereiten wir uns auf die Impfung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab kommenden Montag vor“, sagt Kliniksprecherin Angela Altz. Vor dem Impfstopp waren 204 Beschäftigte geimpft worden. In den kommenden Wochen sollen dann weit mehr als die Hälfte der Beschäftigten aller vier Standorte sowie der Tochtergesellschaften geimpft werden. Mehr als 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen sich laut Klinikum impfen lassen. 

7.03 Uhr: Im Oberbergischen Kreis gibt es Stand Freitag, 0 Uhr, 46 neue laborbestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus. Laut dem Landeszentrum Gesundheit (LZG) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis damit bei 109,5. Sechs weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren.

Donnerstag, 28. Januar: 57 weitere Infektionen mit dem Virus

12.35 Uhr: Die Siegen-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 115 pro 100.000 Einwohner im Oberbergischen Kreis. Sie fiel nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes damit um 6,3 Fälle.

Binnen 24 Stunden sind 57 weitere Personen aus dem

Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle) worden. Seit Beginn der Pandemie sind damit 7514 Personen als Infektionsfälle registriert. Als aktuell infiziert gelten 500 Personen.

83 Patienten mit der Lungenkrankeit Covid-19 werden in Krankenhäusern im Kreisgebiet stationär behandelt, elf davon müssen beatmet werden. Wie berichtet, sind im Kreis 126 Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Mittwoch, 27. Januar: Kreis und Kommunen wollen gezielter kontrollieren

13.17 Uhr: Um die Virusausbreitung in den Griff zu bekommen, wollen der Kreis und seine Kommunen noch gezielter in den Städten und Gemeinden kontrollieren. Auch ortsspezifische Maßnahmen kämen in Betracht, nachdem in dieser Woche die Ausgangssperre und das Gottesdienstverbot aufgehoben wurden, heißt es von der Kreisverwaltung. Diese Themen habe Landrat Jochen Hagt am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit den Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen besprochen. Um sich über etwaige Infektionsschwerpunkte auszutauschen, solle es künftig individuelle Gespräche zwischen Gesundheitsamt, Kreispolizei und dem jeweiligen Ordnungsamt einer Kommune geben, unter Beteiligung des Landrats und des Bürgermeisters. Dabei solle auch über Einzelmaßnahmen entschieden werden.

LZG meldet 47 neue, laborbestätigte Fälle

8.15 Uhr: Während die Siebentageinzidenz im Oberbergischen am Mittwoch nahezu unverändert bleibt, nimmt die tägliche Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle wieder leicht zu. So musste der Oberbergische Kreis 47 neue Fälle (Stand Mittwoch, 0 Uhr) an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) melden. Am Tag zuvor waren es 35. Die Siebentageinzidenz beträgt 121,3 und liegt damit minimal unter dem Wert des Vortags (minus 0,4). Im benachbarten Rheinisch-Bergischen Kreis liegt die Inzidenz bereits deutlich unter 100 und beträgt am Mittwoch 88,3. Der Rhein-Sieg-Kreis liegt derweil bei 79,7.

Dienstag, 26. Januar: Vorerst keine Impftermine mehr

19.31 Uhr Tatsächlich sind die Termine im Gummersbacher Impfzentrum vorerst vergriffen. Wie Dr. Johannes Schlechtingen, Medizinischer Leiter des Impfzentrums, auf Nachfrage bestätigt, habe das Land NRW dem Oberbergischen Kreis für die ersten beiden Wochen  nach dem Start des Impfzentrums am 8. Februar jeweils nur etwas mehr als 1000 Impfdosen zugesagt. Und nur für diese zugesagten Impfdosen seien bis Dienstagmittag Termine vergeben worden. 

Dabei wurden jeweils die Termine sowohl für die Erstimpfung als auch für die nötige zweite Impfung vereinbart. Schlechtingen sagt: „Dieses Windhund-Prinzip war von der Politik gewollt.“ Weil es schlicht zu wenig Impfdosen auf dem Markt gibt, gehen nun viele Oberberger, die einen Termin haben wollen, zumindest vorerst leer aus. Von der Zusage weiterer Impfdosen hängt es ab, wann es wieder Termine gibt. 

17.15 Uhr: Viele Oberberger sind am Dienstag daran gescheitert, einen Termin für ihr Impfzentrum zu erhalten. Selbst diejenigen, die nach mehrmaligen Versuchen bei der Hotline durchkamen, erhielten unbefriedigende Auskünfte. Zum Beispiel: „Für Oberberg gibt es keine Termine, weil für den Kreis kein Impfstoff verfügbar ist.“ Andere erhielten die Auskunft, es gebe für ganz NRW keine Termine mehr. Auch im Internet waren heute keine Termine für das Gummersbacher Impfzentrum verfügbar.

Ausbruch auf Krankenhaus-Station

16.40 Uhr Im Kreiskrankenhaus Gummersbach ist die altersmedizinische Station 8.1 von einem Ausbruch betroffen. 15 Patienten zwischen 70 und 96 Jahren und drei Mitarbeiter seien positiv auf das Virus getestet worden, berichtet das Klinikum auf Nachfrage. Die Station hat 30 Betten. Neben den 15 positiv Getesteten sind noch fünf negativ Getestete auf der Station in Quarantäne. Auch unter Quarantäne stehen drei Patienten und neun Mitarbeiter einer Station der Mediclin-Klinik in Eckenhagen. Die Patienten werden in einem Isolationsbereich versorgt. (ag)

Inzidenz sinkt erneut leicht

8 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat 27 neue, laborbestätigte Fälle (Stand Dienstag, 0 Uhr) an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gemeldet. Die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie steigt damit im Oberbergischen auf 7.410. Derzeit sind 440 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV- 2 getestet.

Davon werden 70 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt. Die Siebentageinzidenz bleibt derweil auf einem nahezu unveränderten Niveau und sinkt erneut leicht um 1,5 auf jetzt 121,7.

Montag, 25. Januar: Gottesdienstverbot und Ausgangssperre enden

17.55 Uhr: Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises hat in seiner heutigen Sitzung entschieden, die Kontaktbeschränkung für den privaten Bereich weiter aufrechtzuerhalten. Im Moment sei nicht davon auszugehen, dass ein Absinken der Inzidenz unter 50 bis zum 14. Februar ohne weitere Kontaktreduzierungen erreicht werden kann, sagt Landrat Jochen Hagt nach der Sitzung des Krisenstabs am Nachmittag. Neuinfektionen im Kreis seien weiterhin vor allem auf den privaten Bereich zurückzuführen.

Das Präsenz-Verbot von Veranstaltungen zur Religionsausübung gilt ab morgen nicht mehr. Die Corona-Schutzverordnung gibt in ihrer aktuellen Fassung strengere Rahmenbedingungen für die Durchführung der Veranstaltungen vor. Auch die Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr wird nicht verlängert.

14.10 Uhr: Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises berät heute Nachmittag in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit,

Gesundheit und Soziales des Landes über eventuelle weitere Maßnahmen

für das Kreisgebiet, die sich gegebenenfalls aus neuen Erkenntnissen ergeben. Die Entscheidungen werden noch heute bekanntgegeben.

Seit heute können sich Oberbergeinnnen und Oberberger über 80 Jahren, die zu Hause leben, für die Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum anmelden. Die Terminvergabe erfolgt durch die Kassenärztliche

Vereinigung unter der bundesweiten Service-Hotline 0800/ 116 117 01 und unter www.116117.de.

Aufgrund der großen Nachfrage kann es allerdings aktuell zu Verzögerungen bei der Terminvereinbarung kommen.

8 Uhr: Mit Beginn der neuen Woche ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen weiterhin leicht rückläufig und liegt nun bei 123,1 (minus 7,7). In der Vorwoche hatte diese noch 157 betragen. Derweil hat der Oberbergsiche Kreis acht neue, laborbestätigte Fälle (Stand Montag, 0 Uhr) an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gemeldet. Die Fallzahlen nach den Wochenenden sind in der Regel geringer, da Samstag und Sonntag weniger getestet wird.

Sonntag, 24. Januar: Hausärzte für frühere Impfung – Inzidenz bei 130,2

Die erneute Forderung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV)  Nordrhein nach einer frühzeitigen Impfung für niedergelassene Ärzte und deren Praxispersonal könne sie nur unterstützen, sagt die Kreisvorsitzende in Oberberg,  Dr. Renate Krug-Peltier. Die Kassenärzte  in der Region seien für 90 Prozent der ambulanten Versorgung verantwortlich. Daher sei es sinnvoll, sie früher als geplant zu impfen, wie die Gynäkologin sagt.

„Bei allem Verständnis für die Kollegen in den Krankenhäusern, dass man mit ihnen begonnen hat, aber bei uns sollte der Impfstoff auch bald ankommen“, sagt Krug-Peltier, die davon berichtet, dass auch die  Zahnärzte, die ganz dicht am Patienten arbeiten würden, lieber heute als morgen geimpft werden möchten.

Unterdessen sank die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag auf einen Wert von 130,2, nachdem sie am Vortag noch 137,1 betragen hatte. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, wurden am Samstag 46 und am Sonntag 73 weitere laborbestätigte Fälle erfasst. Zugleich galten am Samstag 43 und am Sonntag weitere 73 Betroffene als genesen. Sie wurden aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der laborbestätigten Fälle betrug an beiden Tagen 624. Von ihnen wurden, Stand Sonntag,  78 Infizierte stationär in den oberbergischen Krankenhäusern behandelt. Neun waren laut Kreis auf eine künstliche Beatmung angewiesen.

Die aktuell meisten Betroffenen gab es in der Stadt Waldbröl, für die das Kreisgesundheitsamt 80 Menschen als laborbestätigte Fälle führte. 74 Fälle gibt es in der Stadt Gummersbach, in der Gemeinde Marienheide galten 56 Einwohner als infiziert. Die derzeit wenigsten Fälle hat die Gemeinde Engelskirchen mit nur 11 Fällen.

Am Sonntag befanden sich 1632 Menschen in angeordneter Quarantäne, 60 mehr als noch am Vortag. Neben den laborbestätigten Fällen sind das Personen, die Kontakt zu einem Betroffenen hatten. (ar/ag)

Sie wollen wissen, wie die Zahlen heute sind? Den aktuellen Stand und die wichtigsten Meldungen finden Sie den ganzen Tag über im Internet unter ovz-digital.de.

Samstag, 23. Januar: Inzidenz wieder leicht gestiegen

8 Uhr: Es gibt 46 weitere laborbestätigte Fälle, die der Oberbergische Kreis an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gemeldet hat. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt ganz leicht an und liegt laut LZG am Samstag bei 137,1.

Freitag, 22. Januar: Britische Virusmutante im Kreis nachgewiesen

16.20 Uhr: Eine Mutation des Coronavirus ist jetzt auch in Oberberg aufgetaucht. In neun Fällen sei eine Untervariante der britischen Virusmutante nachgewiesen worden, teilte der Kreis am Freitagnachmittag mit. Möglich ist, dass es noch mehr Mutationsfälle gibt: Weitere 50 Ergebnisse einer Stichproben-Untersuchung stünden noch aus.

Kreis bleibt weiter bei verschärften Maßnahmen

15.28 Uhr: Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises entschied in seiner heutigen Sitzung, die mit der Allgemeinverfügung vom 10.01.2021 festgelegten zusätzlichen Maßnahmen für das Kreisgebiet wie vorgesehen bis zum 25.01.2021 aufrechtzuerhalten.

„Die 7-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis liegt heute bei 135,3 und damit immer noch deutlich über dem Landesdurchschnitt.", erklärt Landrat Jochen Hagt. Das Infektionsgeschehen sei nach wie vor hoch. Ziel müsse es weiterhin sein, Kontakte auf das absolut notwendige Minimum zu reduzieren und das Infektionsgeschehen abzuflachen. Das durch Bund und Land vorgegebene Ziel ist laut Hagt, die Inzidenz nach Möglichkeit bis zum 14.02.2021 unter 50 zu senken. Diesen Wert zu erreichen, sei ohne weitere Kontaktreduzierungen nicht möglich.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt am Freitag auf 135,3

Der Oberbergische Kreis hat 67 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt damit am Freitag auf 135,3. 

Zwei weitere Personen aus Oberberg sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Mit dem 90-jährigen Mann und der 80-jährigen Frau, beide aus Bergneustadt, steigt die Zahl der Opfer im Oberbergischen Kreis auf 123.

Donnerstag, 21. Januar: Rathaus Bergneustadt verschärft Maskenpflicht

Die Maskenpflicht wird auch im Rathaus Bergneustadt verschärft. Aufgrund der Einigung von Bund und Ländern, müssen die Bürgerinnen und Bürger Masken tragen, die

besser schützen als Alltagsmasken aus Stoff. Das kann eine medizinische Mund-Nasen-Maske, FFP2-Maske oder auch KN95-Maske sein, die einen vergleichbaren Standard haben.

Alle Bürgerinnen und Bürger müssen ab sofort beachten: Alltagsmasken aus Stoff reichen dann nicht mehr.

Quarantäne auch im Zentrum für Seelische Gesundheit in Marienheide

Quarantänemaßnahmen wegen Corona-Fällen gibt es jetzt auch im Zentrum für Seelische Gesundheit in Marienheide. Zwei Patienten seien beim Screening vor der Entlassung positiv getestet worden, berichtet die Sprecherin des Klinikums Oberberg, Angela Altz. Eine der beiden Personen sei bereits nach Hause in die Quarantäne entlassen worden. Obwohl Mitarbeiter und Patienten der Station inzwischen negativ getestet worden seien, müssen sie laut Allgemeinverfügung nun bis zum 29. Januar in Quarantäne bleiben.

Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 156

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis bleibt weiterhin stabil hoch. Am Donnerstag steigt sie laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW auf 156,2 - ein Plus von 4,0. Zuvor waren 79 neue laborbestätigte Fälle aus Oberberg gemeldet worden. Am Donnerstag der Vorwoche waren es noch 102 gewesen. Dass die Inzidenz dennoch steigt, dürfte damit zu tun haben, dass das LZG jüngst die Berechnung des Wertes modifiziert hatte. Wie der Kreis jüngst mitteilte, lege das LZG inzwischen großen Wert darauf, an welchem Tag das Laborergebnis im Gesundheitsamt eingegangen ist. Die Fälle würden dann nachträglich diesen Tagen zugeordnet und nicht dem Tag der Meldung selbst.

Mittwoch, 20. Januar: Weiterer Todesfall im Oberbergischen Kreis

11.45 Uhr: Eine weitere Person aus Oberberg ist verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden war. Dabei handelt es sich um eine 82-jährige Frau aus Radevormwald. Seit Beginn der Pandemie sind damit 121 Personen im Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Kreis sendet 57 neue bestätigte Fälle ans LZG

Der Oberbergische Kreis hat 57 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Am Mittwoch der Vorwoche waren es 73 neue Fälle. Die vom LZG berechnete Sieben-Tage-Inzidenz sinkt damit leicht auf 152,2.

Gottesdienstverbot und Ausgangssperre bleiben

18.50 Uhr: Der Oberbergische Kreis hält an seinem am Sonntag vergangener Woche verkündeten und bis zum 25. Januar befristeten Maßnahmenpaket unter anderem mit einem Gottesdienstverbot und einer nächtlichen Ausgangssperre weiter fest. Das ist das Ergebnis der Sitzung des Krisenstabes, das der Kreis am Dienstagabend mitteilte.

Die verschärften Maßnahmen, die nach Überschreitung der 200er Grenze bei der Sieben-Tage-Inzidenz verkündet wurden, seien zwar aufzuheben, wenn die Infektionszahlen nachhaltig deutlich unter den Wert von 200 absinken. Obwohl die Inzidenz jetzt niedriger liege, sei aber „das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet nach wie vor hoch“, sagt Landrat Jochen Hagt. Im landesweiten Vergleich zähle der Kreis noch immer zu den Spitzenreitern mit einem hohen Inzidenzwert.

„Mir ist bewusst, dass die festgelegten Einschränkungen ein großer Einschnitt sind. Ich halte sie zurzeit aber noch für erforderlich, um die Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren“, erklärte der Landrat. Am Freitag wolle der Krisenstab zu einer erneuten Lagebeurteilung zusammenkommen.

Dienstag, 19. Januar: 35 weitere laborbestätigte Fälle

Der Oberbergische Kreis hat zum Stand Dienstag, 0 Uhr, 35 weitere laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird vom LZG nun mit 157,7 angegeben, ein Plus von 0,7 gegenüber dem Vortag. Es ist eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis gestorben. Der 88-jährige Mann aus Radevormwald ist zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden.

Montag, 18. Januar: Landesregierung nimmt 15-Kilometer-Regel zurück

16.09 Uhr: Die 15-Kilometer-Regel für die bisher vier betroffenen Kreise Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen und den Oberbergischen Kreis sollen angesichts der deutlich gesunkenen Infektionszahlen zurückgenommen werden. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) kündigte am Montag an, dass „die Frage 15-Kilometer-Radius richtigerweise heute von uns dann zurückgenommen wird“.

Die einzige Kommune, die derzeit über der Schwelle von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tage liege, die Stadt Bielefeld, habe ein Melde-Problem, kein Infektions-Problem.

Seit Dienstag vergangener Woche gilt auch in Nordrhein-Westfalen die 15-Kilometer-Regel für extreme Corona-Hotspots. Die Landesregierung erließ eine Regionalverordnung mit Vorgaben, wie und in welchen Kreisen der Bewegungsradius von Menschen eingeschränkt wird. Die Verordnung listet zunächst vier Kreise auf: Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen und den Oberbergischen Kreis.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 157 

12.38 Uhr: Wie der Kreis mitteilt, sind seit dem Wochenende drei Oberbergerinnen und Oberberger an Covid-19 gestorben. Die Liste der Opfer umfasst jetzt auch eine 81-Jährige aus Nümbrecht, eine 73-Jährige aus Waldbröl und einen Waldbröler, der 81 Jahre alt wurde und steigt damit auf 119. 

Zurzeit werden 79 Menschen in Pberberg stationär in Krankenhäusern behandelt, davon neun an Beatmungsmaschinen. 770 Personen sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert.

8.56 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis ist weiter gesunken, auf jetzt 157,0. Zum Stand Montag, 0 Uhr, hatte das Gesundheitsamt lediglich 13 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet.

Welche Auswirkungen das auf die engen Beschränkungen für das Oberbergische hat, bleibt offen. Erst am Wochenende war der Kreis unter die 200er Grenze gesunken. Zuvor war bereits betont worden, dass sowohl das Maßnahmenpaket des Kreises inklusive Gottesdienstverbot und nächtlicher Ausgangssperre als auch die vom Land verhängte 15-Kilometer-Regel damit nicht automatisch außer Kraft treten. Die Maßnahmen des Kreises sind bis zum 25. Januar befristet, die des Landes bis zum 31. Januar.

Sonntag, 17. Januar:

Oberbergische Polizei ahndet Verstöße gegen Corona-Regeln

14.10 Uhr: Nach intensiven Kontrollen der verschärften Corona-Auflagen im Kreis zieht die Oberbergische Polizei nun Bilanz. Unter anderem hätten laut Angaben der Polizei Menschen die nächtliche Aufgangssperre missachtet oder sich in Grüppchen aufgehalten.

Fallzahl steigt, Inzidenz sinkt weiter

13:27 Uhr: Erstmals hat die Verwaltung des Oberbergischen Kreises auch am Sonntag die Zahl der neuen, von einem Labor bestätigten Infektionen mitgeteilt. Demnach sind am Sonntag 85 neue Fälle hinzugekommen, am Samstag waren es 72. Damit ist die Zahl der Neuansteckungen insgesamt rückläufig, hatte die Verwaltung am Freitag doch 108 neue Fälle gemeldet.

Demnach beträgt die Zahl der Oberberger, die derzeit als infiziert gelten, nach Angaben des Kreises 910, das sind exakt 100 weniger als noch am vergangenen Freitag. Zugleich konnte der Kreis am dritten Januar-Wochenende auf deutlich wachsende Zahlen bei den Menschen blicken, die als genesen gelten und damit die angeordnete Quarantäne verlassen konnten. Am Sonntag waren dies weitere 79 Oberberger, am Samstag sogar 178 (plus 257, insgesamt: 5979).

Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert der Kreis auf nun 163,9 (minus 14,7 im Vergleich zu Samstag). Unter angeordneter Quarantäne stehen zurzeit 1803, das sind neun Oberberger mehr als am Samstag und 98 mehr als am Freitag. Die mit Abstand meisten Fälle gibt es zurzeit in Gummersbach (207) sowie in Waldbröl (102). 81 Infizierte müssen weiterhin im Krankenhaus behandelt werden, neun von ihnen unter Beatmung. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich seither 7005 Menschen angesteckt.

Neue Todesfälle gibt es nicht zu betrauern: Die Zahl der Menschen, die in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion oder nach einer solchen gestorben sind, liegt bei 116.

Zudem hat die Kreisverwaltung bereits am Freitagabend angekündigt, dass sich Oberberger, die älter als 80 Jahre alt sind und in der eigenen Wohnung leben, für eine Impfung im Gummersbacher Impfzentrum an der Brückenstraße 1 (ehemals Karstadt) anmelden können, und zwar im Internet.

Etwa 20 000 Haushalte, so kündigt der Kreis an, sollen in der kommenden Woche einen entsprechenden Informationsbrief von Landrat Jochen Hagt und dem Gesundheitsministerium des Landes erhalten. Darin werde das Anmeldeverfahren erklärt. Starten sollen diese Impfungen am 1. Februar.

Samstag, 16. Januar: Wochenende startet mit sinkenden Zahlen

11.25 Uhr: Mit einer geringeren Zahl an Neuinfektionen im Vergleich zum vergangenen Freitag und einer deutlich gestiegenen Zahl an Menschen, die nun als genesen gelten können, ist der Oberbergische Kreis ins dritte Januar-Wochenende gestartet. So meldete die Kreisverwaltung am Samstagvormittag 72 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus (Vortag: plus 108, Stand 0 Uhr). Demnach beträgt die Zahl der Oberberger, die derzeit als infiziert gelten, nach Angaben des Kreises 904, das sind 106 weniger als am Freitag. Ein Labor habe die neuen Fälle bestätigt, so der Kreis.

Als genesen aus der Quarantäne entlassen worden sind weitere 178 Oberberger (insgesamt: 5900). Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert der Kreis auf nun 178,6 (minus 23,9). Unter angeordneter Quarantäne stehen zurzeit 1794 Oberberger (minus 107). 81 Infizierte müssen im Krankenhaus behandelt werden, neun von ihnen unter Beatmung. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich seither 6920 Menschen angesteckt. Zudem hat die Verwaltung angekündigt, dass diese Werte ab sofort täglich, somit auch sonntags, bekannt gegeben werden. Bereits am Freitagabend hatte das Kreishaus mitgeteilt, dass sich Oberberger, die älter als 80 Jahre alt sind und in der eigenen Wohnung leben, für eine Impfung im Gummersbacher Impfzentrum an der Brückenstraße 1 (ehemals Karstadt) anmelden können, und zwar im Internet.

Etwa 20 000 Haushalte, so kündigt der Kreis an, sollen in der kommenden Woche einen entsprechenden Informationsbrief von Landrat Jochen Hagt und dem Gesundheitsministerium des Landes erhalten. Darin werde das Anmeldeverfahren erklärt. Starten sollen diese Impfungen am 1. Februar. (höh)

Freitag, 15. Januar: Über-80-Jährige können sich jetzt für Impfungen anmelden

21 Uhr: Wie geplant, ist das Impfzentrum des Oberbergischen Kreises in Gummersbach startklar. Ab Montag, 25. Januar 2021 können sich Bürgerinnen und Bürger, die über 80 Jahre alt sind und in der eigenen Wohnung im Oberbergischen Kreis leben, für eine Impfung im Impfzentrum des Oberbergischen Kreises (Brückenstraße 1 in Gummersbach) gegen das Coronavirus anmelden.

Rund 20.600 Haushalte erhalten dazu im Laufe der kommenden Woche Post mit Informationsschreiben (auch zum Anmeldeverfahren) von Landrat Jochen Hagt und dem Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Impfungen können von den Seniorinnen und Senioren 80+ nur nach vorheriger Terminvereinbarung über die Kassenärztliche Vereinigung in Anspruch genommen werden.

Am Montag, 1. Februar 2021 öffnet das Impfzentrum seine Türen zunächst für die Gruppe der über 80-Jährigen. "Viele Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen Mitarbeiter in Senioren- und Pflegeeinrichtungen des Oberbergischen Kreises sind bereits geimpft worden. Jetzt haben die (über) achtzigjährigen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich kostenlos gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Ich bitte Sie, diese Chance zu nutzen, um sich und Andere zu schützen und gesund zu bleiben.", sagt Landrat Jochen Hagt.

Dringender Appell an Wochenendausflügler

Angesichts der hohen Neuinfektionszahlen appelliert der Oberbergische Kreis eindringlich an alle Wochenendausflügler nicht ins Oberbergische zu fahren und die Corona-Regionalverordnung der 15-Kilometer-Regel dringend einzuhalten. Auch wenn der Inzidenzwert unter die Schwelle von 200 sinken sollte, bleibe der 15-Kilometer-Radius auch weiterhin in Kraft. Unter www.obk.de/15km können Übersichtskarten mit dem Bewegungsradius eingesehen werden. Die Zufahrten zu beliebten Gebieten und Ausflugsorten werden verstärkt kontrolliert und Verstöße werden mit Bußgeldern geahndet.

108 neue Fälle in Oberberg

Die Zahl der Neuinfektionen im Oberbergischen bleibt weiterhin hoch. Zum Stand Freitag, 0 Uhr, meldete der Kreis 108 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW. Dennoch sind es 15 Fälle weniger als am Freitag der Vorwoche. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die am Sonntag sogar bis auf 292,2 gestiegen war, sinkt deshalb noch einmal leicht auf 202,5. Sie liegt aber weiterhin über der Hotspot-Grenze von 200, die Oberberg nach den 123 Fällen vom vergangenen Freitag erstmals im neuen Jahr überschritten hatte.

Es sind vier weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren. Verstorben sind ein 64-jähriger Mann aus Gummersbach, ein 85-jähriger Mann aus Wiehl, eine 84-jährige Frau aus Waldbröl (AWO Seniorenzentrum Königsbornpark) und eine 89-jährige Frau aus Waldbröl (AWO Seniorenzentrum Königsbornpark).

Donnerstag, 14. Januar

Weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis gestorben

10.50 Uhr: Aktuell sind 1.041 Personen positiv auf das Virus getestet. Davon werden 83 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt. Neun der 83 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis ist verstorben, die zuvor positiv auf SARSCoV-2 getestet worden war. Verstorben ist ein 79-jähriger Mann aus Gummersbach.

Wintersportgebiet Blockhaus-Belmicke wird erneut gesperrt

9.40 Uhr: Um Besucherströme zu verhindern werden, wie bereits am vergangenen Wochenende, am 16. und 17. Januar die Straßen zum Blockhaus gesperrt.

Da seit dem 12. Januar die Corona-Regionalverordnung in Kraft getreten ist und es für den Oberbergischen Kreis weitere Einschränkungen für Bewohner und Anreisende gibt, wird das Ordnungsamt und die Polizei die Einhaltung der Corona-Regionalverordnung verstärkt kontrollieren. Bei Verstoß können Bußgelder in Höhe von bis zu 25.000 € verhängt werden.

Inzidenzwert bleibt jenseits der Grenze von 200

7.25 Uhr: Obwohl der Inzidenzwert auch am vierten Tag in Folge zurückgeht, bleibt der Oberbergische Kreis noch jenseits der Grenze von 200. Grund dafür sind 102 neue laborbestätigte Fälle, die der Kreis zum Stand Donnerstag, 0 Uhr, an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet hat. In der Vorwoche waren es am Donnerstag 131 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt damit laut LZG auf jetzt 209,9.

Mittwoch, 13. Januar

Kreistagsfraktionen rufen zu mehr Verantwortung der Bürger auf

14.15Uhr: In einer gemeinsamen Presseerklärung bemängeln die Abgeordneten der Fraktionen von CDU, SPD, Grünen, FDP, UWG und Die Linke, dass offizielle Veröffentlichungen von der Bevölkerung im Kreis offenbar nicht ausreichend ernstgenommen werden. Das führe zu leichtsinnigem und unangemessenem Verhalten der Bürger, heißt es in der einseitigen Stellungnahme.

Alle Oberberger seien dazu angehalten jetzt für sich selbst und andere Verantwortung zu übernehmen und so zukünftiges Leid zu begrenzen. Wenn die aktuelle Entwicklung anhalte, wären Krankenhäuser bald an ihrer Belastungsgrenze und könnten eine Versorgung nicht mehr ausreichend gewährleisten.

Sich auf die Impfungen, die im Kreis mittlerweile begonnen haben zu verlassen, reiche nicht aus. Eine deutliche Verbesserung erwarten die Fraktionen dadurch erst in der zweiten Jahreshälfte. Bis dahin sei es weiterhin notwendig soziale Kontakte maximal zu reduzieren. Durch die Erklärung hoffen die unterzeichnenden Kreistagsmitglieder, dass die Bürger die Lage und beschlossene Maßnahmen auch weiterhin ernst nehmen.

Aktuell 1047 Infektionsfälle im Kreis

13.20 Uhr: 1047 Menschen im Oberbergischen Kreis sind aktuell positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilte das Kreisgesundheitsamt mit. 84 Personen werden mit Symptomen einer Covid-19-Erkrankungen in Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt. Zehn der Patienten müssen beatmet werden. 

In den vergangenen 24 Stunden sind erneut drei Menschen im Kreisgebiet an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Dabei handelt es sich um eine 72-jährige Frau aus Wiehl, eine 92-jährige Frau, die im Bergneustädter Seniorenheim Haus Evergreen lebte, sowie einen 76-jährigen Mann ebenfalls aus Bergneustadt. Die Gesamtzahl der Todesopfer in der Pandemie steigt damit auf 111 im Kreisgebiet. 

Zahl der neuen Fälle wieder angestiegen

8.15 Uhr: Die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle ist im Oberbergischen am Mittwoch (Stand 0 Uhr) im Vergleich zum Vortag wieder deutlich angestiegen. Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) meldet 73 neue Fälle (Dienstag: 37). Allerdings ist auch am Mittwoch die Siebentageinzidenz weiter rückläufig, die nun bei 219,1 liegt, was ein Minus von 20,6 im Vergleich zum Vortag bedeutet. Damit ist die Inzidenz zum dritten Mal in Folge gesunken.  Am Sonntag hatte die Inzidenz noch 292,2 betragen.

Dienstag, 12. Januar

18.22 Uhr:Es sind drei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis gestorben, die zuvor positiv auf

SARS-CoV-2 getestet worden waren. Gestorben sind ein 88-jähriger Mann aus Bergneustadt,

eine 89-jährige Frau aus Waldbröl (CBT-Wohnhaus St. Michael) und ein 83-jähriger Mann aus

Gummersbach. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 108 Personen gestorben, die zuvor

positiv auf das Virus getestet worden waren.

Download: Laden Sie hier die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durch einen eingeschränkten Bewegungsradius für Freizeitaktivitäten in Regionen mit erhöhter Infektionszahlen (Coronaregionalverordnung – CoronaRegioVO) vom 11. Januar 2021 herunter:

Hier geht es zur entsprechenden Seite der Landesregierung (hier klicken). 

Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 6.565 Personen

positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 5.374 Personen

als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 1.083 Personen positiv auf das

Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Davon werden 86 Personen stationär in Krankenhäusern

behandelt. Zehn der 86 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet.

Nur noch 37 neue laborbestätigte Fälle

8 Uhr: Die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle beziffert das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) am Dienstagmorgen auf 37. Die Siebentageinzidenz fällt im Vergleich zum Vortag nur gering und beträgt am Dienstag, 0 Uhr immer noch 239,7, was einem Minus von 5,1 entspricht.  Am Sonntag hatte die Inzidenz zunächst einen Rekordwert von 292,2 erreicht und war binnen 24 Stunden dann auf 244,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage gesunken.

Montag, 11. Januar

Land verordnet Einschränkung der Bewegungsfreheit im Kreis Oberberg

22.36 Uhr: Die 15-Kilometer-Regel für extreme Corona-Hotspots gilt jetzt auch in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung erließ am Montagabend eine separate Regionalverordnung mit Vorgaben, wann der Bewegungsradius von Menschen eingeschränkt werden soll. Die Verordnung gilt ab Dienstag und betrifft die Kreise Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen und den Oberbergischen Kreis.

In einem früheren Entwurf der Verordnung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, waren noch die Städte Bielefeld, Bottrop und Gelsenkirchen aufgeführt. Prompt hatte es am Montagnachmittag Protest gegebeben. Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD), der auch Vorsitzender des NRW-Städtetages ist, bezeichnete die geplanten Maßnahmen als „nicht umsetzbar“. Sie gingen „an der Realität vorbei.“ Warum die Städte wieder aus dem Entwurf gestrichen wurden, blieb am Montagabend zunächst unklar.

Hier geht es zur entsprechenden Seite der Landesregierung (hier klicken). 

In der endgültigen Verordnung heißt es, dass Bewohner aus den besagten Kreisen dieses Gebiet nur verlassen dürfen, „soweit dabei ein Umkreis von 15 Kilometern Luftlinie ab der Grenze des eigenen Heimatorts (politische Gemeinde) nicht überschritten wird.“

Auch von draußen darf man nur einreisen, wenn man nicht weiter als 15 Kilometer entfernt wohnt. Ausgenommen sind „die Erledigung beruflicher, dienstlicher, ehrenamtlicher und vergleichbarer Besorgungen“ sowie „der Besuch der Schule, der Kindertagesbetreuung beziehungsweise Notbetreuung“ oder zum Beispiel „Besuche bei und von engen Familienmitgliedern, Lebensgefährten und vergleichbar nahestehenden Personen.“

16.10 Uhr: Nächtliche Ausgangssperre gilt auch für Besucher

Die für Montag erwartete Beschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer wurde im Oberbergischen Kreis bis zum späten Nachmittag nicht verfügt. Der Kreis wartete noch auf die angekündigte Regelung des Landes. Klargestellt wurde, dass die bis zum 25. Januar verhängte nächtliche Ausgangssperre nicht nur für die Oberberger selbst gilt, sondern auch für Auswärtige, egal, ob sie auf dem Fahrrad, zu Fuß oder im Auto unterwegs sind. Streng genommen dürften Autofahrer den Kreis in den Nachtstunden nicht einmal durchqueren.

(Hier finden Sie einen Überblick über die aktuellen Corona-Maßnahmen im Oberbergischen Kreis.)

84 Oberberger stationär behandelt, 10 beamtet

12.16 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat in einer Mitteilung die Corona-Fallzahlen der letzten Tage präzisiert. Neben der bereits bekannten 1169 aktiven Fälle im Kreis insgesamt, sind seit Samstag drei weitere Personen an Covid-19 gestorben. Das bringt die Zahl der Todesopfer in Oberberg auf 105. Landrat Jochen Hagt spricht den Angehörigen der 90-jährigen Frau aus Waldbröl, der 96-jährigen Frau aus Bergneustadt und dem 91-jährigen Mann aus Waldbröl sein Mitgefühl aus. Alle drei starben in Seniorenzentren. 

Der Kreis teilt weiterhin mit, dass sich im Augenblick 84 Personen in stationärer Behandlung befinden. Zehn dieser Patientinnen und Patienten müssen beatmet werden. 

50 Prozent der aktuellen Infektionen gehen auf Kontakte im Familien-Umfeld zurück. Der Kreis hält aufgrund der Inkubationszeit einen Zusammenhang zu den Feiertagen für sehr wahrscheinlich. Ausbrüche an Schulen sind bisher nicht bekannt. 

Am Montag wie zuletzt immer weniger neue Fälle

8 Uhr: Auch mit Beginn der neuen Woche ist die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle im Vergleich zu den vorherigen Tagen im Oberbergischen gesunken. Lediglich zehn neue Fälle (Stand: Montag, 0 Uhr)  meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG). Dieser deutliche Rückgang ist darauf zurück zu führen, dass an den Wochenenden deutlich weniger getestet wird. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen  sinkt derweil auf 244,8 was ein Minus von 47,4 bedeutet. 

Sonntag, 10. Januar

Kreis reagiert früher als geplant mit neuen Hotspot-Maßnahmen

Bereits am Sonntag, und nicht wie eigentlich angekündigt am Montag, haben der Oberbergische Kreis und Landrat Jochen Hagt neue Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus umgesetzt.

Die Hotspot-Regeln umfassen etwas eine Ausweitung des Verbots der Präsenzgottesdienste auf den gesamten Kreis. Außerdem wurden strenge Kontaktbeschränkungen und eine nächtliche Ausgangssperre vereinbaren.

Lesen Sie hier die Regeln für den Oberbergischen Kreis im Detail.

Höchste Inzidenz in NRW - 136 weitere Fälle

Neuer Höchstwert bei der Sieben-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis: Nachdem das Gesundheitsamt zum Stand Sonntag, 0 Uhr, noch einmal 136 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet hat, liegt der Inzidenzwert laut LZG für Oberberg jetzt bei 292,2 - ein Plus von 49,6 gegenüber dem Samstag und inzwischen der mit Abstand höchste Wert in ganz NRW.

Samstag, 9. Januar

Kreis bestätigt hohe Inzidenzzahl – Maßnahmen werden geprüft

12.15 Uhr: Der Oberbergischen Kreis bestätigte am Samstag die Zahlen, die zuvor vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW veröffentlicht worden waren. Nach 100 zusätzlichen laborbestätigten Corona-Fällen ist der Inzidenzwert, der bereits am Vortag den Schwellenwert von 200 überschritten hatte, mittlerweile auf 242,6 angestiegen.

(Lesen Sie hier: Kontaktbeschränkungen, nächtliche Ausgangssperre, Präsenzgottesdienste: Diese Regeln gelten jetzt für den Oberbergischen Kreis)

Seit Beginn der Pandemie wurden 6382 Oberberger positiv auf das Coronavirus getestet. Aktuell sind 1169 an dem Virus erkrankt, davon werden 82 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt. Zehn der 82 stationär behandelten Personen müssen beatmet werden. 102 Oberberger, die zuvor positiv auf Corona getestet worden waren, sind seit Beginn der Pandemie verstorben.

Inzidenzwert steigt weiter auf 242,6 

7.45 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen steigt nach dem Überschreiten der Grenze von 200 am Freitag weiter an. Am Samstagmorgen lag sie laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW bei 242,6, ein Plus von 35,3 gegenüber dem Freitag. Grund für den Anstieg ist, dass der Oberbergische Kreis zum Stand Samstag, 0 Uhr, dem LZG 100 weitere laborbestätigte Fälle gemeldet hat. Allein seit Mittwoch wurden damit fast 500 neue Corona-Fälle in Oberberg registriert.

Freitag, 8.Januar

Beschwerden über Schnelltest-Bus

16.30 Uhr: Der private Corona-Schnelltest-Bus auf dem Gummersbacher Steinmüllergelände ist in die Kritik geraten. Beschwerden aus der Ärzteschaft haben dazu geführt, dass es am Freitag eine Begehung des Kreisgesundheitsamtes gab, wie Amtsärztin Kaija Elvermann am Nachmittag auf Nachfrage bestätigte. In Absprache mit dem Betreiber werde es einige Änderungen geben.

Dazu gehört, dass er ab sofort mit einem Arzt zusammenarbeiten muss, der im Falle eines positiven Tests Meldung ans Gesundheitsamt macht. Elvermann sieht es als Problem, dass es für die hier in Rede stehenden Busse noch keine gesetzlichen Regelungen gebe. Daher gebe es bislang auch keine Meldepflicht.

Es habe mehrere Beschwerden aus der Ärzteschaft gegeben, berichtet die Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Oberberg, Renate Krug-Peltier. Demnach sollen Testergebnisse falsch ausgelesen und Bürger mit dem Ergebnis, negativ zu sein, entlassen worden sein. Im Nachgang aber seien diese Personen positiv getestet worden. 

Michael Fender als einer der Betreiber des Busses auf dem Steinmüllergelände berichtete auf Nachfrage dieser Zeitung, dass das Gesundheitsamt des Kreises den Bus am Freitag für in Ordnung befunden habe. Fender betonte, dass aktuell noch nicht klar sei, dass die getestete Person, tatsächlich in dem Bus auf dem Steinmüllergelände gewesen sei.

Und es sei noch nicht klar, wie viel Zeit zwischen dem Test und einer weiteren Untersuchung vergangen sei. Fakt sei, dass jeder Besucher des Busses ein weiteres Mal getestet werde, wenn der erste Schnelltest positiv ausgefallen sei. 

Vorwürfe, nach denen er kein medizinisches Personal mit den Tests betraue, lässt Fender nicht gelten. Die drei Beschäftigen, die mit den Abstrichen betraut seien, hätten allesamt eine entsprechende Aus- oder Vorbildung, versichert der Geschäftsmann.

Oberbergischer Kreis wartet mit Hotspot-Maßnahmen auf Inzidenz-Entwicklung

14.32 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat angesichts des Inzidenzwerts von über 200 Kontakt mit dem NRW-Ministerium aufgenommen, weil der Kreis ab dieser Marke als Corona-Hotspot gilt. Die bereits geltenden Maßnahmen bleiben bis auf Weiteres bestehen. Am Montag, 11. Januar, soll die Lage neu beurteilt werden. Der Oberbergische Kreis folgt damit der Empfehlung des NRW-Gesundheitsministeriums.

„Das Ministerium hat uns empfohlen, zunächst die weitere Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz abzuwarten und zu prüfen, ob diese deutlich und nachhaltig über 200 liegen wird. Bis Anfang nächster Woche möchte das Land NRW zudem Konkretisierungen zur Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer ausgeben“, sagt Landrat Jochen Hagt.

Die Landesregierung hat die generelle Übernahme der 15-Kilometer-Regel ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200 abgelehnt. Stattdessen wird die Lage in jedem Kreis oder kreisfreier Stadt bewertet und entsprechend beurteilt. Wie der Oberbergische Kreis am Freitagmittag mitteilte, wird der Krisenstab zu Beginn der kommenden Woche erneut beraten und bewerten, ob weitere Maßnahmen in Oberberg erforderlich sind.

Landrat Jochen Hagt appelliert zudem an Bürgerinnen und Bürger: „Es ist in der derzeitigen Situation das Allerwichtigste, dass jede und jeder Einzelne von uns die physischen Kontakte, insbesondere auch im Familien- und Bekanntenkreis, auf ein absolutes Minimum reduziert. Nur so

können wir gemeinsam die weitere Ausbreitung des Virus verlangsamen. Zudem bitte ich auch die Bürgerinnen und Bürger unserer Nachbarkreise und -städte, den Oberbergischen Kreis an diesem schneereichen Wochenende nicht als Ausflugsziel zu besuchen“, so Hagt.

Die Allgemeinverfügung, die noch bis Sonntag gilt, ist hier in voller Länge einsehbar. Sie untersagt beispielsweise Gottesdienste, die als Präsenzveranstaltungen stattfinden in Radevormwald, Bergneustadt und Gummersbach sowie Nümbrecht und Waldbröl.

Inzidenz liegt bei 207,3 – Aktuell 1143 Infizierte im Kreis Oberberg

Im Oberbergischen Kreis sind aktuell 1143 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte der Kreis am Freitagnachmittag mit. 78 Personen werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Zwei weitere Personen sind außerdem an den Folgen von Corona gestorben, eine 104-Jährige aus Nümbrecht und eine 80-Jährige aus Waldbröl. Die Zahl der Todesfälle im Oberbergischen steigt somit auf 102.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 207,3. Der Oberbergische Kreis gilt somit laut Coronaschutzverordnung für NRW als Hotspot. Der Schwellenwert liegt bei 200.

Oberbergische Kreis über der Hotspot-Grenze von 200

Nach 123 neuen laborbestätigten Fällen liegt der Oberbergische Kreis über der Hotspot-Grenze von 200. Wie sich aus den vom Kreis Stand Freitag, 0 Uhr, gemeldeten Fällen ergibt, stieg die vom LZG berechnete Inzidenz für die vergangene Woche auf 207,3 an.

Ob die 15-Kilometer-Regel ab Montag für den Oberbergischen Kreis gilt, muss die Kommune jetzt erst einmal mit dem Ministerium abstimmen.

Über die Internetseite land.nrw/corona sind alle Entscheidungen der NRW-Landesregierung, die Erlasse und ihre Hintergründe abrufbar.

Donnerstag, 7. Januar

Parkverbote auf der Belmicke/Bergneustadt

14.38 Uhr: Um einem möglichen Ansturm von Wintersportfreunden am kommenden Wochenende auf der Belmicke vorzubeugen, werden wie bereits im Bereich Eckenhagen-Blockhaus vorgesehen, größere Straßenbereiche auf der Belmicke vom 08.01.21 bis zum 10.01.21 für das Parken gesperrt. Dazu hat sich die Stadt Bergneustadt in Absprache mit der Kreisverwaltung auf Grund des aktuellen Pandemie-Geschehens entschlossen. Der obere Parkplatz an der „Loipe“ bleibt für ca. 30 Autos geöffnet. Die Loipen werden wie in Reichshof / Eckenhagen nicht gespurt.

Gottesdienste werden weiter ausgesetzt

13.52 Uhr: Im katholischen Seelsorgebereich An Bröl und Wiehl müssen die Gläubigen auch über den 10. Januar – für diesen Tag war das Ende des leichteren Lockdown geplant – hinaus auf Gottesdienste verzichten. Aufgrund der nach wie vor hohen Infektionszahlen hätten sich das Pastoralteam und die Pfarrgemeinden dazu entschieden,  bis Freitag, 21. Januar, keine Gottesdienste zu feiern, teilt Pfarrer Klaus-Peter Jansen, Leitender Seelsorger mit.

Zudem weist Jansen darauf hin, dass  die Kirchen aber weiterhin für stille Gebete und Besuche der Krippen geöffnet sind, das sind: St. Michael in Waldbröl, Montag bis Samstags von 11 bis 12 Uhr, St. Mariä Himmelfahrt in Wiehl, täglich von 9 bis  17 Uhr, St. Bonifatius in Bielstein, sonntags von 10 bis 11 Uhr Uhr, St. Antonius in Denklingen, dienstags von 11 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 16 Uhr. Geöffnet sind zudem die Kapelle von Heilig Geist in Nümbrecht von Montag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr,  St. Konrad in Ziegenhardt, Montags bis Freitag  von 10  bis 17 Uhr sowie täglich Maria im Frieden in Schönenbach.

Zum Gedenken an die   Corona-Toten läuten an den Kirchen, in denen es gewöhnlich Sonntagsgottesdienste gibt, jeden Abend ab  19.30 Uhr die Glocken für fünf Minuten. (höh)

Zahl der Todesfälle steigt auf 100

13.16 Uhr: Wie der Oberbergische Kreis am Donnerstag mitteilt, sind in Oberberg zwei weitere Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Dabei handelt es sich um eine 96-Jährige und eine 91-Jährige, die beide im Evangelischen Altenzentrum Johannesstift in Hückeswagen lebten. Somit Sie starben während der zurückliegenden Feiertage. Somit steigt die Zahl der Covid-19-Todesopfer im Oberbergischen Kreis seit Beginn der Pandemie auf 100.

Aktuell gibt es in Oberberg 1091 laborbestätigte Coronavirus-Fälle. 89 Personen werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Zehn der 89 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Positiv fällt die hohe Zahl der nicht mehr infizierten Personen auf. Im Vergleich zum Vortag konnten 659 Personen aus der Quarantäne entlassen werden.

Inzidenz weiter im Aufwärtstrend

8 Uhr: Auch am Donnerstag ist die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle im Oberbergischen Kreis auf einem hohen Niveau. Laut Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gibt es 131 neue Fälle (Stand Donnerstag, 0 Uhr). Am Mittwoch waren es 136 Fälle. Damit ist die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle seit Ausbruch der Pandemie auf 6159 angewachsen. Weiter nach oben geht auch die Siebentaginzidenz. Der Wert steigt um 5,1 Punkte auf nun 162,1.

Mittwoch, 6. Januar:

Drei weitere Personen gestorben

14:28 Uhr: Im Oberbergischen Kreis sind drei weitere Personen verstorben, die zuvor positiv auf Corona gestestet worden waren. Gestorben sind ein 74-jähriger Mann aus Bergneustadt, eine 65-jährige Frau aus Reichshof und eine 77-jährige Frau aus Wiehl. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 98 Personen gestorben, die zuvor positiv getestet wurden.

Inzidenz schnellt wieder nach oben

8.15 Uhr: Auf 26 neue, laborbestätigte Fälle am Dienstag und ein wenig Hoffnung folgen am Mittwoch 136 neue Fälle (Stand 0 Uhr) im Oberbergischen Kreis, von denen das Landeszentrum Gesundheit NRW berichtet. Gleichzeitig schnellt auch die Siebentageinzidenz wieder in die Höhe. Und zwar auf 157, was ein Plus von 21 im Vergleich zum Vortag bedeutet. Mit so einer Entwicklung war vielerorts gerechnet worden, da über die Feiertage die Corona-Tests und die Erfassung neuer, laborbestätigter Fälle nicht aufrecht erhalten wurde.

Dienstag, 5. Januar:

Ein weiterer Todesfall

12 Uhr: Es ist eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf Corona getestet worden war. Verstorben ist ein 69-jähriger Mann aus Wiehl. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 95 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Die Siebentageinzidenz ist nahezu unverändert

8 Uhr: Die aktuellen Zahlen im Oberbergischen geben einen ersten Grund zur Hoffnung: Am Dienstag (Stand 0 Uhr) meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) nur noch 26 neue, laborbestätigte Fälle.  24 Stunden zuvor waren es nach dem langen Wochenende an Silvester noch 143. Nahezu unverändert ist indes die Siebentageinzidenz. Sie beträgt am Dienstag 136,0 (minus 1,8 im Vergleich zum Vortag). Ob der Dienstag bereits richtungsweisend ist, werden aber wohl erst die kommenden Tage zeigen.

Montag, 4. Januar:

Drei weitere Todesfälle im Kreis

12.15 Uhr: Es sind drei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Verstorben sind ein 89-jähriger Mann aus Waldbröl, ein 65-jähriger Mann aus Bergneustadt und ein 55-jähriger Mann aus Bergneustadt. Der 89-jährige Mann aus Waldbröl lebte im AWO Seniorenzentrum Am Königsbornpark Waldbröl.

Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis insgesamt 94 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

143 neue Fälle

8.15 Uhr: Seit Donnerstag vergangener Woche hatte der Oberbergische Kreis keine aktuellen Zahlen zur Ausbreitung des Corona-Virus mehr veröffentlicht. Am Montag (Stand 0 Uhr) nun vermeldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) 143 neue, laborbestätigte Fälle.

Da es über Feiertage und das Wochenende  keine Fortschreibung der Zahlen gab, dürfte die aktuelle Veröffentlichung allerdings schwer einzuordnen sein mit Hinblick auf das tatsächliche Infektionsgeschehen in der Region. Die Siebentageinzidenz ist laut LZG auf 137,8 (minus 11) gesunken. (mit dpa/afp)

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