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Corona in Oberberg: Inzidenz-Zahl steigt auf 62,9 – 31 neue Fälle im Kreis

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger vor 16 Std. ksta
Eine Krankenschwester steckt eine Probe mit einem Nasenabstrich eines Patienten, der auf das neuartige Coronavirus getestet wird, in einen Behälter. (Symbol) © dpa Eine Krankenschwester steckt eine Probe mit einem Nasenabstrich eines Patienten, der auf das neuartige Coronavirus getestet wird, in einen Behälter. (Symbol)

Das bevölkerungsreichste Land der Bundesrepublik kämpft gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Fast jeden Tag werden neue Entwicklungen im Hinblick auf Präventionsmaßnahmen, Quarantänezahlen oder Veranstaltungsabsagen wichtig. Wir informieren über die wichtigsten Entwicklungen, sowie Hilfsangebote aus der Nachbarschaft.

Samstag, 24. Oktober

LZG meldet 31 neue Fälle für Oberberg

Nachdem die Zahl der Neuinfizierten sowohl am Donnerstag und Freitag um jeweils mehr als 30 Corona-Fälle gestiegen ist, folgen auch am Samstag 31 Neuansteckungen. Das hat der Oberbergische Kreis am Samstagmittag mitgeteilt. Demnach gelten im Kreisgebiet zurzeit 239 Menschen als infiziert und befinden sich in angeordneter Quarantäne, alle Ansteckungen habe ein Labor bestätigt, sagt der Kreis. 14 Betroffene werden im Krankenhaus behandelt, ein Patient unter Beatmung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz klettert damit auf 62,9 (plus 0,7). Seit Beginn der Pandemie haben sich in Oberberg 1248 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Überstanden haben dies derzeit 989 Oberberger (plus 15). In Quarantäne waren zuletzt 610 Personen als Kontakte ersten Grades (minus zehn). In vorsorgliche, häusliche Isolation begeben haben sich 19 Personen als Kontakte zweiten Grades (plus sieben). Weitere Kontakte müssten im Augenblick nicht ermittelt werden, lässt der Kreis zudem wissen. 20 Menschen sind an den Folgen einer solchen Infektion gestorben. Zuletzt hatte der Oberbergische Kreis am vergangenen Freitag den Tod einer 87 Jahre alten Frau aus Engelskirchen gemeldet.

Dem Landeszentrum Gesundheit (LZG) in Nordrhein-Westfalen zufolge gibt es die meisten Corona-Fälle in der Gruppe der 20- bis 29-jährigen Oberberger sowie in der Gruppe der 50- bis 59-Jährigen. (höh)

Freitag, 23. Oktober

Laborbestätigter Fall in Wipperfürther Flüchtlingsunterkunft

14:45 Uhr: In einer Flüchtlingsunterkunft in Wipperfürth gibt es einen laborbestätigten SARS-CoV-2-Fall. Aufgrund des engen Kontaktes, der sich zwischen den Bewohner der Unterkunft ergibt, hat der Oberbergische Kreis bis zum 03.11. für alle Bewohner Quarantäne angeordnet. Die Bewohner sollen nun getestet werden, teilte der Oberbergische Kreis mit. Daraufhin soll das weitere Vorgehen abgestimmt werden.

Die Inzidenz im Oberbergischen steigt auf 62,1 - Ein neuer Todesfall im Kreis

In Engelskirchen ist eine 87 Jahre alte Frau an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das hat der Oberbergische Kreis am Freitagmittag mitgeteilt. Die Seniorin habe in der Pflegeeinrichtung Haus Hohenfels gelebt, so der Kreis weiter. Damit ist die Zahl der Menschen, die in Zusammenhang mit einer Infektion gestorben sind, auf 20 gestiegen. Den letzten Todesfall hatte es Mitte September gegeben.

Im Oberbergischen gibt es nicht nur eine weitere Tote in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu beklagen, auch berichtete die Kreisverwaltung am Freitag von weiteren 34 Neuinfektionen, die ein Labor bestätigt habe.

Damit steigt die Zahl der Oberberger, die aktuell als infiziert registriert sind, auf 233. 16 von ihnen werden im Krankenhaus behandelt, ein Patient unter Beatmung. Seit Beginn der Pandemie haben sich 1217 Oberberger mit dem Virus angesteckt.

Nachdem die Zahl der neuen Fälle sowohl am Freitag als auch am Donnerstag bei mehr als 30 gelegen hat, ruft der Kreis dringend dazu auf, persönliche Kontakte zu reduzieren – zumal die Zahl der gescheiterten Rückverfolgungen von Kontakten ebenfalls steigt.

Die Aufklärungsquote beziffert Kaija Elvermann auf 77 Prozent. Das sei ein durchaus guter Wert, aber: „Dies bedeutet auch, dass Infektionen unbemerkt weitergetragen worden sind.“ Personen, die infiziert seien und keine Symptome haben, könnten andere anstecken, so die Expertin.

Die bestehende Quarantäne-Verordnung für das Engelskirchener Haus Hohenfels sei nun verlängert worden, teilt der Kreis zudem mit, weil ein Labor zehn weitere Infektionen bei Bewohnern und Pflegekräften bestätigt habe. Jenseits der Kreisgrenze lebt zudem eine infizierte Person, die nach Angaben der Verwaltung einen Bezug zur Therapie- und Lebensgemeinschaft Armbrüster in Wipperfürth hat.

In angeordneter Quarantäne befinden sich derzeit 630 Oberberger (plus 20), in häuslicher Isolation zwölf (minus drei). Als genesen gelten 974 Oberberger (plus 15). Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert der Kreis auf 61,1.

Donnerstag, 22. Oktober: Kreis überschreitet Grenzwert von 50 - Handballer wieder in der Zwangspause

14:15 Uhr: Nach langer Beratung haben sich die Verantwortlichen im Handballverband Mittelrhein (HVM) am Donnerstagmittag entschlossen, den Spielbetrieb bis zum 15. November einzustellen. Wegen der steigenden Zahl der Corona-Fälle sei man zum Handeln gezwungen. „Es ist unverantwortlich, den Spielbetrieb weiterzuführen. Wir müssen Verantwortung übernehmen“, sagt HVM-Spielwart Karl-Walter Marx.

Der Kreis hat neue Regeln zur Bekämpfung der Pandemie erlassen. Lesen Sie hier alle Details.

Der Handballkreis Oberberg (HKO) wollte sich am Donnerstagabend der Entscheidung anschließen, teilt der Vorsitzende Udo Kolpe mit. „Es ist schade, aber wir können es nicht ändern. Die Gesundheit geht vor.“

Er hatte vermehrt Stimmen von Arbeitgebern wahrgenommen, die mit Sorge auf den Amateursport blicken. Betroffen sind auch der Jugend-Spielbetrieb sowie der für den 31. Oktober geplante Kreispokaltag.

9:30 Uhr: Auch der Oberbergische Kreis hat jetzt den Grenzwert von 50 bei der Sieben-Tage-Inzidenz überschritten. Die Kreisverwaltung bestätigte am Morgen die vom Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen vermeldeten Zahlen, nach denen bis Donnerstag, 0 Uhr, 34 weitere Corona-Fälle erfasst worden sind. Der Inzidenzwert liegt damit bei 53,3. Im Laufe des Tages wird der Kreis deshalb Gefährdungsstufe zwei auslösen. Einzelheiten dazu sollen noch bekanntgegeben werden.

Mittwoch, 21. Oktober: Infizierungen auf Hochzeit mit mehr als 250 Gästen zurückzuführen

Sieben der Neuinfizierungen im Oberbergischen Kreis sind nach Informationen dieser Zeitung offenbar auf eine mehrtägige Baptisten-Hochzeit vom 9. bis 11. Oktober in Altenkirchen zurückzuführen. Dort hatte nach Angaben des Landkreises Altenkirchen ein Brautpaar mit insgesamt mehr als 250 Gästen gefeiert, von denen mehr als 90 aus den Nachbarkreisen nach Altenkirchen  gereist sein sollen. Insgesamt sollen sich bei dieser Hochzeit rund 100 Gäste mit dem Coronavirus infiziert haben. In welchen Kommunen die betroffenen Oberberger leben, ist derzeit nicht bekannt. Höhepunkt der Feiern war ein sogenannter Traugottesdienst am Samstag, 10. Oktober.

Inzidenz in Oberberg steigt auf 47

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis ist am Mittwoch auf einen Wert von 47 angestiegen. Ab einem Wert von 50 sind verschärfte Hygieneschutzmaßnahmen verpflichtend. Die Kreisverwaltung bestätigte am Morgen die vom Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen vermeldeten Zahlen, nach denen bis Mittwoch, 0 Uhr, 30 weitere Corona-Fälle erfasst worden sind.

Montag, 19. Oktober: Kreis veröffentlicht Verfügung

Der Oberbergische Kreis hat die Gefährdungsstufe eins für das Kreisgebiet festgestellt und gibt die sich daraus ergebenden Regelungen bekannt:

Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig (Ausnahmen siehe Allgemeinverfügung). An Festen dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen. Zudem besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen sowie sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumlichkeiten und als Zuschauer von Sportveranstaltungen.

Zusätzlich wurde die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in den folgenden öffentlichen Außenbereichen angeordnet:

Gummersbach: Fußgängerzone Kaiserstraße und Hindenburgstraße (zwischen der La Roche-Sur-Yon-Straße und der Wilhelm-Heidbreder-Straße), Lindenplatz, Kampstraße sowie der Fußweg zwischen Kampstraße und Steinmüllerallee in Gummersbach.

Außerdem wurden die angekündigten Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung für betroffene Kontaktpersonen von laborbestätigten Fällen mit Bezug zum Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (Wiehl) und einem Übergangsheim in Engelskirchen veröffentlicht.

Darüber hinaus wurden zwei weitere Allgemeinverfügungen für Einrichtungen im Oberbergischen Kreis veröffentlicht. Sie betreffen die Freie Waldorfschule Oberberg (Gummersbach) sowie

die Evangelische Kindertagesstätte Wassertropfen in Waldbröl.

Es gibt jeweils einen laborbestätigten SARS-CoV-2-Fall mit Bezug zur Freien Waldorfschule Oberberg und der Evangelischen Kindertagesstätte Wassertropfen in Waldbröl. Für die Kontaktpersonen wird mittels der Allgemeinverfügungen Quarantäne angeordnet.

Alle Allgemeinverfügungen sind hier einsehbar.

Inzidenz bleibt über 35 - Kreis bereitet Verfügungen vor

Derzeit sind im Oberbergischen Kreis 172 Personen positiv auf das Virus getestet. Die 7-Tage- Inzidenz hat den Schwellenwert von 35 am Sonntag überschritten. Die 7-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen liegt Stand Montagmorgen bei 36,4.

Den Vorgaben der Coronaschutzverordnung entsprechend veröffentlicht der Oberbergische Kreis im Laufe des Montags eine Allgemeinverfügung. Mit der Allgemeinverfügung wird die Gefährdungsstufe eins für das Kreisgebiet festgestellt und die sich daraus ergebenden Regelungen bekannt gegeben.

Sonntag, 18. Oktober: Inzidenz übersteigt die 35er-Marke - Kreisverwaltung will am Montag über verschärfte Schutzmaßnahmen entscheiden

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat am Sonntag die kritische 35er-Marke überschritten. Sollte der Wert heute weiterhin über der Grenze liegen, will der Kreis per Verfügung die Gefährdungsstufe 1 ausrufen, die mit verschärften Schutzmaßnahmen einhergeht.

Dass die Zahl der Neuinfektionen die kritische 35er-Marke überschreitet, zeichnete sich bereits am Samstag  ab: Nach 29 neuen laborbestätigten Fällen gab es einen sprunghaften Anstieg der Inzidenz-Zahl um 4,8 auf 34,6. Am Sonntag stieg der Wert schließlich auf 35,3.

Fraglich ist nun, ob der VfL Gummersbach  sein Zweitliga-Heimspiel am Mittwoch in der Schwalbe-Arena vor Publikum austragen kann. Erst am Dienstag oder Mittwoch solle darüber der dann aktuelle Inzidenz-Wert entscheiden.

Samstag, 17. Oktober: Inzidenz nähert sich 35er-Marke

Nach 29 neuen laborbestätigten Fällen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis sprunghaft angestiegen und kratzt nun wieder an der 35er-Grenze, bei der mit verschärften Schutzmaßnahmen gerechnet werden muss. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, stieg die Inzidenz von Freitag auf Samstag um 4,8 auf jetzt 34,6.

Die meisten Fälle listet das Gesundheitsamt für die Kreisstadt Gummersbach auf (37), gefolgt von den Kommunen Lindlar (36) sowie Waldbröl und Wiehl (je 16).

Jeweils einen neuen laborbestätigten Fall gebe es laut Kreis mit Bezug zum Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Wiehl und zur Gesamtschule Marienheide. In beiden Schulen werden nun Kontaktpersonen ermittelt, um mit ihnen eine individuelle Risikoeinschätzung vorzunehmen und weitere Maßnahmen abzusprechen.

Der VfL Gummersbach war am Freitag noch davon ausgegangen, dass er sein Zweitliga-Heimspiel am Mittwoch in der Schwalbe-Arena vor Publikum austragen kann – sofern die Sieben-Tage-Inzidenz nicht die 35er-Marke überschreitet. Es bleibt abzuwarten, ob Oberberg bis dahin unter der kritischen Marke bleibt.

Freitag, 16. Oktober: Unveränderte Sieben-Tages-Inzidenz von 29,8

Bei einer unveränderten Sieben-Tages-Inzidenz von 29,8 ist die Zahl der aktuell laborbestätigten Coronavirus-Fälle am Freitag um drei auf nun 134 gestiegen. Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises erfasste zwölf neue Fälle, zeitgleich galten neun zuvor positiv Getestete als genesen und wurden aus der angeordneten Quarantäne entlassen. Wie die Kreisverwaltung weiter mitteilt, soll die Bundeswehr auch weiterhin bei der Ermittlung von Kontaktpersonen helfen.

Für die Kreisstadt Gummersbach listet das Gesundheitsamt, Stand gestern, die meisten Fälle auf: 29 Gummersbacher haben ein positives Testergebnis (+2). In der Gemeinde Lindlar sind nach wie vor 28 Menschen betroffen. Waldbröl ist die Kommune mit den drittmeisten Fällen, dort gibt es 14 positiv Getestete (+2). Nur jeweils einen Betroffenen zählt die Kreisverwaltung für die Kommunen Morsbach und Hückeswagen auf.

Derzeit werden sieben Infizierte stationär  im Krankenhaus behandelt. Alle anderen befinden sich in angeordneter Quarantäne, wie auch die Kontaktpersonen ersten Grades: Am Freitag waren es 542, die ihr Zuhause nicht verlassen durften (+11). Zudem haben sich 26 Oberberger, die indirekten Kontakt zu einem Corona-Fall hatten, vorsorglich in häusliche Isolation begeben (-14).

Donnerstag, 15. Oktober: Sechs Infizierte im Krankenhaus – Inzidenz steigt auf 29,8

Am Donnerstag hat das Gesundheitsamt 17 neue laborbestätigte Corona-Fälle erfasst, zeitgleich galten elf Betroffene als genesen. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, gab es somit 131 aktuelle Fälle. Von ihnen waren sechs Infizierte auf eine stationäre Behandlung im Krankenhaus angewiesen.  Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg wieder leicht an, betrug 29,8 (+2,2).

Die meisten Fälle gibt es in den Kommunen Lindlar (28) und Gummersbach (27). In Morsbach und Hückeswagen gibt es dagegen jeweils nur einen Fall. Stand Donnerstag befanden sich 531 Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne (+41) und 40 Kontakte zweiten Grades in häuslicher Isolation (+5). (ag)

Mittwoch, 14. Oktober: Inzidenz sinkt auf 27,6

Die Zahl der aktuell positiv auf das Coronavirus getesteten Oberberger ist am Mittwoch nochmals gesunken. Wie die Kreisverwaltung  mitgeteilt hat, gab es nur noch 125 aktive Fälle (-10). Acht werden laut Kreis stationär im Krankenhaus behandelt. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 27,6.

Als genesen galten 18 Betroffene, zeitgleich kamen acht neue Fälle  hinzu. Im Gummersbacher Heim „Oberbergische Kinderheimat“ gibt es nun einen zweiten Corona-Betroffenen. In einer Flüchtlingsunterkunft in Lindlar gibt es den nunmehr dritten Fall, den ein Labor bestätigt hat.

In beiden Einrichtungen würden Kontaktpersonen ermittelt, teilt der Kreis mit: Das Gesundheitsamt  nimmt Kontakt mit allen betroffenen Personen auf, um eine individuelle Risikoeinschätzung vorzunehmen und die weiteren Maßnahmen mit ihnen zu besprechen.

Nur noch 490 Kontaktpersonen ersten Grades befinden sich in angeordneter Quarantäne. Das sind 134 weniger als am Vortag. Dagegen nahm die Zahl der Kontaktpersonen zweiten Grades um 20 zu: 45 sind in  vorsorglicher häuslicher Isolation.

Dienstag, 13. Oktober: Kommunen wollen mehr gegen Pandemie unternehmen

Die steigenden Corona-Zahlen in Lindlar sind auch Thema im Rathaus. „Leider können strengere Schutzmaßnahmen im Gemeindegebiet erst dann ergriffen werden, wenn die entsprechende Inzidenz im gesamten Kreisgebiet erreicht wird und eine neue Allgemeinverfügung kommt“, erklärte Bürgermeister Dr. Georg Ludwig auf eine Anfrage unserer Zeitung. So gebe es die Landesregierung vor.

„Der Oberbergische Kreis und die Kommunen stehen hier Gewehr bei Fuß und würden bereits jetzt sicherlich gerne mehr unternehmen, um die Pandemie einzudämmen“, sagt der Bürgermeister.

Ende vergangene Woche waren zwei Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Lindlar positiv getestet worden, die Unterkunft wurde unter Quarantäne gestellt. Die Testergebnisse für die Menschen dort würden dem Kreisgesundheitsamt aber erst ab dem heutigen Mittwoch vorliegen, so Ludwig. Derzeit beobachte man eine wachsende Zahl von Quarantäne-Verfügungen für Menschen im gesamten Gemeindegebiet. (cor)

Montag, 12. Oktober: Corona-Fall in Lindlarer Ferienbetreuung

Eine Betreuerin der Grundschule in Lindlar-Kapellensüng ist positiv auf den Covid-19-Virus getestet worden. Die Offene Ganztagsschule in Süng, die  eine Ferienbetreuung anbietet, bleibt deshalb bis Ende der Woche geschlossen.

Am Montag wurde dort ein Kind betreut. Die beiden Betreuerinnen hatten die nach Angaben der Gemeinde keinen Kontakt zu der infizierten Person hatten. 

„Vier oder fünf Kolleginnen  aus der Betreuung sind in angeordneter Quarantäne“, erklärt Saskia Bohnenkamp, Leiterin der Grundschule. 

Das gelte auch für ein paar Kinder, die meisten Schüler der dritten und vierten Klassen seien derzeit  in freiwilliger häuslicher Isolation.

Vier Kinder wurden für die Ferienbetreuung in Süng  angemeldet. „Falls Bedarf besteht, können sie in die Betreuung in eine andere Grundschule wechseln“, so Bohnenkamp. 

Lindlar sagt den Weihnachtsmarkt ab

Der traditionelle Weihnachtsmarkt im Lindlarer Ortszentrum wird 2020 nicht stattfinden. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie hat sich die Aktionsgemeinschaft Lindlar (AGL) zu diesem Schritt entschlossen.

In der AGL haben sich viele Einzelhändler und Unternehmen in Lindlar organisiert. „Wir wollen aber in jedem Fall etwas anderes im Dorf machen“, kündigte Daniela Arndt, die zweite Vorsitzende der AGL, auf Nachfrage mit. 

Samstag, 10. Oktober: 162 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv getestet

Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 983 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten inzwischen 802 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 162 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Davon werden sieben Personen stationär in oberbergischen Krankenhäusern behandelt.

Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 19 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Freitag, 9. Oktober: Kreis schafft fast 50 neue Stellen zur Corona-Bekämpfung

Dem Kreistag lag erst am Donnerstagnachmittag ein erneut überarbeiteter Maßnahmenkatalog vor mit einer erneut größeren Zahl von Mitarbeitern, um die das Gesundheitsamt verstärkt werden soll. Zusätzlich zu den in der vergangenen Woche für ausreichend angesehenen 14 Stellen für fünf Ärzte, medizinisches Personal und Verwaltungskräfte sollen nun schnellstmöglich noch ein weiterer Arzt und eine Fachkraft eingestellt werden, die sich im Infektionsgeschehen auskennt, zum Beispiel eine Biologin oder ein Biologe.

Und es sollen – zunächst befristetet auf zwei Jahre – bis zu 30 weitere Personen eingestellt werden, um die Kreisverwaltung in den Bereichen der Kontaktnachverfolgung, des Bürgertelefons und der Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Vor allem am Bürgertelefon gab es in letzter Zeit wieder deutlich mehr zu tun, seit immer mehr Schulen und auch größere Betriebe von Infektionen betroffen sind. Weil nicht alle Schülerinnen und Schüler oder ihre Eltern unmittelbar nach Bekanntwerden der Infektion eines Mitschülers vom  Gesundheitsamt kontaktiert werden konnten, wollten viele Auskunft übers Bürgertelefon bekommen. Die Kreisverwaltung hat deshalb wieder zusätzliche Mitarbeiter aus anderen Bereichen dort eingesetzt.

Die Aufstockung ist deutlicher Beleg dafür, dass der Kreis angesichts des aktuellen Anstiegs der Infektionszahlen für eine deutliche Verschärfung im Herbst und Winter vorbereitet sein will. Damit die zusätzlichen Mitarbeiter möglichst in der Nähe des Gesundheitsamts  untergebracht sind, ist jetzt vorgesehen, dafür das gleich um die Ecke an der Moltkestraße gelegene Gebäude der Oberbergischen Aufbau GmbH für sie zu räumen. Die Wirtschaftsförderung und das Amt für Planung Entwicklung und Mobilität sollen anderweitig untergebracht werden. Die Wahlist dabei auf das ebenfalls bislang von der Polizei genutzte Verwaltungsgebäude an der Hindenburgstraße gefallen.

Partylimit auf 50 Gäste aufgehoben

Nach zwölf neuen Corona-Fällen und sieben Genesenen hat sich die Zahl der aktuell Betroffenen auf 151 erhöht. Zu ihnen gehört auch eine Lehrkraft an der Amitola Gemeinschaftsgrundschule in Morsbach. Nach Auskunft des Kreises ist es der erste bestätigte Fall von SARS-CoV-2 an dieser Schule. Die betroffenen Kontaktpersonen wurden in häusliche Isolation geschickt, weitere Kontaktpersonen werden ermittelt.

Nachdem der Sieben-Tage-Inzidenzwert gestern bei 28,3 und damit wie bereits am vergangenen Montag unter dem Grenzwert von 35 Neuinfektionen pro Woche je 100 000 Einwohner lag, konnte der  Kreis am Freitagnachmittag seine Verfügung nicht verlängern, wonach bei privaten Feiern im öffentlichen Raum nicht mehr als 50 Teilnehmer zugelassen sind.

Damit gelten ab heute wieder allein die Regelungen der Coronaschutzverordnung NRW. Trotzdem empfiehlt der Kreis den Bürgern dringend, sich weiter an die Vorgaben seiner aufgehobenen Verordnung zu halten, also Feiern nur mit höchstens 50 und im privaten Raum nur mit 25 Personen durchzuführen. Auch Landrat Jochen Hagt konnte seinen Dienst wieder aufnehmen, der Corona-Test einer  Kontaktperson fiel negativ aus.

Anstieg in Lindlar nach Wanderung

Seit Anfang dieser Woche ist die Zahl der Personen in Lindlar, die sich nachweislich mit dem Covid-19-Virus infiziert haben, deutlich angestiegen. Am Donnerstag waren 24 Lindlarer nachweislich mit dem Covid-19-Virus infiziert. Noch am 1. Oktober waren es fünf Fälle.

Alleine durch eine private Wanderung im Umfeld des Fußballsports gab es mehr als 20 weitere Fälle, das hat die gemeinde am Donnerstag bestätigt. Die Verwaltung weist in einer Mitteilung darauf, dass „ein vermehrtes Infektionsgeschehen in der gesamten Bevölkerung“ zu erleben sei.

Quarantäne für Flüchtlingsunterkunft

Am Donnerstagabend hatte der Oberbergische Kreis außerdem bekannt gegeben, dass es zwei weitere laborbestätigte Fälle in einem Flüchtlingsheim in Lindlar gibt. Der Kreis hat daraufhin bis zum 20. Oktober für alle Bewohner der Unterkunft Quarantäne angeordnet.

Der Anstieg der vergangenen Tage habe damit nichts zu tun und gehe auch sicherlich nicht auf Flüchtlinge oder ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger zurück , erklärte Bürgermeister Dr. Georg Ludwig am Donnerstag nach einer Anfrage unserer Zeitung. Angesichts der Entwicklung mahnt die Gemeinde Lindlar, die Hygieneschutzregeln genau einzuhalten. Die Maskenpflicht im öffentlichen Raum werde von Ordnungsamt und Polizei kontrolliert,

Verstöße würden geahndet. Weiterhin empfiehlt die Gemeinde, dass an Festen aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeiten oder Taufen höchstens 50 Personen, an Festen und Feiern im privaten Raum nicht mehr als 25 Personen teilnehmen sollen. Für Zuschauer von Sportveranstaltungen gelten besondere Regeln, die die Veranstalter zu beachten und durchzusetzen hätten. 

Frielingsdorf sagt Karneval ab

Der Straßen- und Sitzungskarneval im Lindlarer Ortsteil  Frielingsdorf ist wegen des Infektionsrisikos ebenfalls abgesagt. Das ist das Ergebnis eines Treffens am runden Tisch, an dem alle Ortsvereine teilgenommen haben.

Betroffen davon sind die Sitzungen der Kajuja inklusive der  Kinder-Kajuju, die Sitzung  Absolut Jeck des Karnevalsvereins Rot-Weiß Fenke, die  Prunksitzung der Feuerwehr Scheel und der Mütterkaffee der Katholischen Frauengemeinschaft KFD. 

Donnerstag, 8. Oktober: Landrat bleibt zu Hause

16:10 Uhr: Der Landrat des Oberbergischen Kreises, Jochen Hagt, hat alle seine Termine bis zum Wochenende abgesagt und bleibt vorerst zu Hause. Hintergrund sei ein Kontakt mit einer Person, die als Verdachtsfall gilt.

Unterstützung durch Bundeswehr verlängert

13.40 Uhr: Der zweiter Hilfeleistungsantrag des Kreises wurde bewilligt. Zehn Soldatinnen und Soldaten des Streitkräfteamtes Bonn helfen nun bis zum 16. Oktober 2020 bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung aus.

Seit dem 15.09.2020 unterstützen zehn Soldatinnen und Soldaten des Streitkräfteamtes Bonn das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises bei der

Kontaktpersonen-Nachverfolgung. Ziel der aufwendigen Umgebungsuntersuchungen ist, alle relevanten Kontaktpersonen von laborbestätigten SARS-CoV-2-Fällen zu ermitteln und über die erforderlichen Maßnahmen zu informieren.

Elf weitere Infektionsfälle im Kreisgebiet

12.49 Uhr: Im Gebiet des Oberbergischen Kreises hat es binnen 24 Stunden elf neue Infektionsfälle mit dem Coronavirus gegeben. Das teilte das Kreisgesundheitsamt am Donnerstag mit. Die Sieben-Tage-Inzidenz verharrte am Donnerstag auf dem gleichen Wert wie am Mittwoch: 29,4. Derzeit werden sieben Personen, die an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt sind, stationär in oberbergischen Krankenhäusern behandelt. 

Mittwoch, 7. Oktober: 13 weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt - Inzidenz erneut gesunken

14:30 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis liegt aktuell bei 29,4. Auch wenn der Wert in den vergangenen Tagen wieder gesunken ist, ist das Infektionsgeschehen im Oberbergischen Kreis nach wie vor hoch.

Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises führt im Rahmen der Kontaktpersonen-Nachverfolgung weiterhin große Umgebungsuntersuchungen zu vielen einzelnen Ausbrüchen durch.

Stand Mittwoch sind die laborbestätigten Corona-Infektionen im Kreisgebiet auf 944 gestiegen. Das bedeutet ein Plus von 13 Fällen im Vergleich zum Vortag.

Mittwoch, 7. Oktober: Christkindmarkt Engelskirchen abgesagt

9:30 Uhr: Leider sehen die Verantwortlichen des Christkindmarktes Engelskirchen keine andere Möglichkeit als den diesjährigen geplanten Christkindmarkt Engelskirchen abzusagen. „Natürlich fällt uns die Entscheidung schwer, aber wir sehen auch unsere Verantwortung für die vielen Besucher und Händler des Marktes“, so Bürgermeister Dr. Gero Karthaus. Gemeinsam mit XDREAM-Events hat sich die Gemeinde dazu entschieden, diesen Schritt zu gehen. „Aufgrund der aktuellen Lage und den unplanbaren Umständen sehen wir uns zu diesem Schritt gezwungen“, so Henning Schmitz von XDREAM-Events. „Als verantwortungsbewusster Veranstalter ist dies für uns die richtige Entscheidung. Es wäre nicht der Markt, wie wir ihn kennen.“

„Viele Stände von Händlern und Vereinen, die Partnerstädte, große Bühne und ganz viele Besucher und dann noch einen leckeren Glühwein mit Freunden trinken? Das passt in dieser Form gerade einfach nicht", so Friedhelm Miebach von der Gemeinde Engelskirchen.

Dies gilt auch für die Christkindpostfiliale Engelskirchen, die aus diesen Gründen ebenfalls nicht für Besucher geöffnet ist.

Dienstag, 6. Oktober: 23 neue bestätigte Infektionen im Kreis – weiterer Fall am Berufskolleg Gummersbach

13.00 Uhr: Derzeit sind im Oberbergischen Kreis 182 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Am Schulstandort Gummersbach des Kaufmännischen Berufskollegs Oberberg (Hepel) gibt

es einen neuen laborbestätigten SARS-CoV-2-Fall. Die betroffenen Kontaktpersonen werden in vorsorgliche häusliche Isolation geschickt. Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt mit allen betroffenen Personen auf, um die individuelle Risikoeinschätzung vorzunehmen und die weiteren

Maßnahmen mit ihnen zu besprechen. Die durch das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises getroffenen Maßnahmen entsprechen den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und sind mit der Schule abgestimmt.

Weitere Maßnahmen hängen unter anderem von den noch ausstehenden Testergebnissen ab. Am Schulstandort

Gummersbach des Kaufmännischen Berufskolleg Oberberg gab es bereits einen laborbestätigten SARSCoV-2-Fall. Seitdem wurde dort bereits eine weitere Person positiv gestest. Es handelt sich jetzt um den dritten laborbestätigten Fall in der Einrichtung.

Montag, 5. Oktober: Fünf weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt - Davon vier Schüler in Wipperfürth

13.40 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat am Montag  fünf  neue Infektionen mit dem Covid-19-Virus gemeldet. Erstmals hat sich ein Schüler der  Grundschule St. Antonius in Wipperfürth infiziert, ein Zweitklässler. Drei neue Fälle gibt es am Bergischen Berufskolleg in Wipperfürth, einen weiteren Fall an der Gesamtschule Marienheide, wo die Jahrgangsstufe 7 betroffen ist.

Die Kontaktpersonen an den drei Schulen wurden zunächst in Isolation geschickt. Als nächstes soll das Gesundheitsamt Kontakt mit den betroffenen Personen aufnehmen, um das individuelle Risiko abzuschätzen und  weitere Maßnahmen zu besprechen.  

Vergangene Woche wurden rund 350 Schüler und Lehrer der Hermann-Voss-Realschule Wipperfürth getestet. Zehn Klassen  der Realschule  sind derzeit in Quarantäne, die  ersten Klassen können Mitte dieser Woche wieder  zurück kehren. Auch bei negativen Testergebnissen müsse man die Inkubationszeit abwarten, sagte  Philipp  Ising, Sprecher des Kreises.

Sonntag, 4. Oktober: 154 Infizierte im Kreis – weitere Schule ist von Pandemie betroffen

19:50 Uhr: Nach 13 neuen Fällen und 18 Menschen, die als genesen gelten, lag die Zahl der laborbestätigten Corona-Fälle am Samstag bei 154. Wie der Oberbergische Kreis mitteilte, wurden fünf Betroffene stationär im Krankenhaus behandelt.

Auch die Grundschule Gummersbach-Steinenbrück ist nun von der Pandemie betroffen. Dort habe es in einer Schul-AG einen laborbestätigten Fall gegeben. Der Betroffene wohne jedoch nicht im Oberbergischen. Das Kreisgesundheitsamt setze sich mit den Kontaktpersonen in Verbindung, um eine individuelle Risikoeinschätzung vorzunehmen und die weiteren Maßnahmen mit ihnen abzusprechen.

Die meisten Corona-Fälle gibt es nach wie vor auf Gummersbacher Stadtgebiet (45), gefolgt von den Kommunen Waldbröl und Wiehl (jeweils 20 Fälle). Dagegen gebe es in der Gemeinde Morsbach laut Kreis weiterhin nur einen laborbestätigten Fall.

Neben den derzeit 154 positiv Getesteten befinden sich 1206 Kontaktpersonen ersten Grades (+60) und 45 Menschen, die indirekten Kontakt mit einem Betroffenen hatten (+8), in Quarantäne. Die Sieben-Tage-Inzidenz bezifferte der Kreis am Samstag auf 38,2. Üblicherweise berechne das Landeszentrum für Gesundheit die Inzidenz, so der Kreis. Wegen abweichender Fallzahlen habe das Gesundheitsamt die Inzidenz am Samstag selbst berechnet.

Freitag, 2. Oktober: 15 weitere Fälle bestätigt - zwei davon an Schulen

15:15 Uhr: Derzeit sind 159 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie wurden somit im Oberbergischen Kreis 890 Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Das sind 15 mehr als noch am Vortag. An der Gesamtschule Marienheide und der Gemeinschaftsgrundschule Drabenderhöhe (Wiehl)gibt es jeweils einen laborbestätigten SARS-CoV-2-Fall. An beiden Schulen werden die betroffenen Kontaktpersonen in vorsorgliche häusliche Isolation geschickt. Der Inzidenzwert liegt momentan bei 37,1.

Donnerstag, 1. Oktober: Inzidenzzahl von 35,6 – Kreis schränkt private Feiern ein

19.55 Uhr: Nachdem im Oberbergischen am Donnerstag der Schwellenwert von 35 bei der Sieben-Tage-Inzidenz überschritten wurde, hat der Kreis mit dem Landeszentrum Gesundheit unter Beteiligung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und der Bezirksregierung Köln abgestimmt, dass vom 2. bis zum 9. Oktober im gesamten Kreis keine privaten Feiern im öffentlichen Raum mit mehr als 50 Teilnehmern gestattet sind.

„Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften an weiterführenden Schulen empfehle ich zudem dringlich, auch im Unterrichtsraum grundsätzlich eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen", appelliert Landrat Jochen Hagt in einer Mitteilung am Abend.

Schwellenwert von 35 der Sieben-Tage-Inzidenz überschritten

15.02 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat den Schwellenwert von 35 bei der Sieben-Tage-Inzidenz überschritten. Nach elf neuen laborbestätigten Fällen liegt der Wert am Donnerstag aktuell bei 35,6. -Das heißt, dass sich in den vergangenen sieben Tagen 35,6 von 100.000 Personen mit dem Virus infiziert haben. 

Die Stadt Gummersbach hat am Donnerstagnachmittag auf die Lage reagiert: Das Kontrollen zur Einhaltung der Schutzverordnung in der gesamten Stadt werden deutlich erhöht, heißt es in einer Mitteilung.

Zusätzlich wird für Bürgerinnen und Bürger ab Montag, 5. Oktober, der Zugang ins Rathaus reglementiert. Während der Öffnungszeiten ist das Rathaus ausschließlich über den Haupteingang zugänglich.  Im Foyer ist während dieser Zeiten ein "Info-Point" als zentrale Anlaufstelle eingerichtet, an dem sich Besucher zunächst anmelden; entsprechende Regelungen gelten auch für die Geschäftsstelle der Stadtwerke.

Mittwoch, 30. September: Die Waldbröler Karnevalsgesellschaft 1946 sagt alles ab

Weitere Auswirkungen hat die Corona-Pandemie inzwischen auf den Karneval. Nach der Entscheidung der Landesregierung gibt die Waldbröler Karnevalsgesellschaft 1946 e.V. hiermit bekannt, "dass sie für die kommende Session den kompletten Sitzungskarneval sowie den Karnevalszug absagt."

 

24 weitere Fälle im Kreigebiet bestätigt

Derzeit sind 153 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Seit Beginn der Pandemie wurden somit im Oberbergischen Kreis 864 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 692 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden.

Fünf Personen stationär in oberbergischen Krankenhäusern behandelt. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 19 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

130 Tests bei Unternehmen in Wipperfürth

Bei der Voss-Gruppe in Wipperfürth sind Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt. Insgesamt gab es zwölf Fälle, drei Mitarbeiter sind aktuell noch krank, die Krankheitsverläufe in allen Fällen aber mild verlaufen. Das teilt das Unternehmen mit.

Ursprünglich habe sich sich ein  Mitarbeiter  mit Corona-typischen Symptomen gemeldet,  ein weiterer  wurde über die private Nahkontaktliste des erkrankten Mitarbeiters erfasst, er zeigte allerdings keine Symptome, obwohl die Test auf Covid 19 positiv waren, so das Unternehmen.

Die unmittelbar betroffenen Kollegen, seien direkt  kontaktiert, getestet und vorsichtshalber nach Hause geschickt worden. Die  Tests hätten ergeben, dass sieben weitere Beschäftigte infiziert waren.

Bei den  130 Mitarbeiter der drei Abteilungen seien, in Abstimmung mit den Verantwortlichen bei Voss und dem Gesundheitsamt Schnelltests auf dem Werksgelände  durchgeführt worden. Dabei seien weitere positive Fälle entdeckt worden, so dass die Gesamtzahl auf zwölf gestiegen sei. (lz)

Dienstag, 29. September: Aktuell 137 laborbestätigte Fälle im Kreisgebiet

Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 840 Personen

positiv auf das Virus getestet. Davon konnten bereits 684 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 137 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle).

Davon werden fünf Personen stationär in oberbergischen Krankenhäusern behandelt. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter

Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 19 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Alternativer Adventsmarkt in Wipperfürth abgesagt

Der Alternative Adventsmarkt in Wipperfürth auf dem Hausmannsplatz findet dieses Jahr nicht statt. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Auflagen sei die Veranstaltung nicht durchführbar, teilte Martina Schulz von der Evangelischen Kirchengemeinde mit. Die Teilnehmer – traditionell vor allem Wipperfürther Vereine und Organisationen – seien informiert. Der Alternative Adventsmarkt war in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen und will ein Gegenentwurf zu kommerziellen Märkten in der Vorweihnachtszeit darstellen. Die Erlöse werden gespendet.

KG Morsbach sagt alle Karnevalsveranstaltungen ab

Die KG Morsbach hat am Dienstag die Absage alle Karnevalsveranstaltungen der Session 2020/2021 angekündigt. Grund dafür sei die Absage der Landesregierung. In einem Schreiben heißt es: „Auch wenn es uns mehr als schwer fällt, wissen wir, dass es die richtige Entscheidung ist, um die Gesundheit von euch allen wahren zu können. Wir hoffen auf euer Verständnis und dass wir bald wieder gemeinsam Karneval in Mueschbech feiern können.“ Auf Nachfrage der Redaktion bestätigten die Verantwortlichen auch die Absage des Karnevalszuges.

Wer bereits Karten für die Damensitzung 2021 gekauft hatte, kann diese behalten. Die Tickets sind nun für die Sitzung im Jahr 2022 gültig. Eine Bestätigung soll in den kommenden Tagen verschickt werden.

Montag, 28. September: Corona-Fälle an mehreren Schulen – betroffene Lehrer und Schüler in Isolation

Nachdem am Wochenende gleich 37 neue laborbestätigte Corona-Fälle erfasst wurden, hat der Oberbergische Kreis am Montag keine neuen Fallzahlen bekanntgegeben, jedoch weitere Einschränkungen an Schulen. An der Gummersbacher Grundschule Körnerstraße gibt es zwei laborbestätigte Corona-Fälle in unterschiedlichen Klassen. Die betroffenen Schüler, Lehrer und Betreuungskräfte wurden in vorsorgliche häusliche Isolation geschickt. Auch an der Hauptschule der Freien Christlichen Bekenntnisschule Gummersbach (FCBG)  gibt es nun einen Fall. Diese Betroffenen mussten sich ebenfalls in Isolation begeben.

Wie berichtet, gab es am FCBG-Gymnasium zwei Corona-Fälle in der Stufe 11. Wegen der großen Zahl an Kontaktpersonen hat der Kreis nun per Allgemeinverfügung  angeordnet, dass sie sich in Isolation begeben. Eine solche Verfügung wurde auch für die Betroffenen  an der Hermann-Voss-Realschule in Wipperfürth erlassen, an der es einen laborbestätigten Fall gibt. Bei dem handele es sich um eine Lehrkraft, teilt die Kreisverwaltung mit. Die zehn betroffenen Klassen sind auch in häuslicher Isolation. (ag)

Sonntag, 27. September: Drittklässler in Wiehl infiziert – ganze Stufe muss zu Hause bleiben

Nach einem am Wochenende bestätigten Corona-Fall in der Klasse 3a wird auch der Unterricht an der Grundschule Wiehl ab Montag nur noch eingeschränkt stattfinden. Die Schule hat alle direkten Kontaktpersonen in häusliche Isolation geschickt. Das Kreisgesundheitsamt ist dabei, mit allen betroffenen Eltern oder Erziehungsberechtigten Kontakt aufzunehmen, um eine individuelle Risikoabschätzung vorzunehmen und die weiteren Maßnahmen zu besprechen.

Alle drei Klassen des dritten Jahrgangs bleiben ab Montag zu Hause, sie sollen dort per Internet unterrichtet werden. Auch Lehrkräfte und Erzieherinnen müssen in häusliche Isolation, was sich auf den Unterricht der übrigen Klassen auswirken wird.

Nach Informationen dieser Zeitung ist es auch in einer Altenpflegeeinrichtung wieder zu einem Corona-Fall gekommen. Näheres will der Oberbergische Kreis im Laufe des Sonntags mitteilen. Am Samstagnachmittag war die aktuelle Zahl der Infizierten in Oberberg mit 123 Personen angegeben worden, nachdem zehn weitere Infektionen bestätigt und sechs Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen worden waren. Am Samstag waren noch 1168 Personen in angeordneter Quarantäne, 341 weniger als am Vortag. Nach wie vor werden vier Covid-19-Patienten in Krankenhäusern behandelt werden. (kn)

Freitag, 25. September: Laborbestätigte Fälle an weiteren Schulen

Die Städtische Realschule Gummersbach-Hepel hat nach eigenen Angaben zwei bestätigte Corona-Fälle in den Klassen 6a und 8b. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a und der gesamten Stufe 8 müssten nun in Quarantäne gehen. Da fast alle Lehrer sowie der Konrektor in den beiden Klassen unterrichtet hätten, müssten auch die Lehrkräfte in Quarantäne oder in angeordnete häusliche Isolation begeben. Deshalb, erklärte die Schulleitung am Freitag auf der Homepage, müsse die Schule sofort geschlossen werden. Ab Montag soll im Home-Schooling gearbeitet werden.

Derzeit sind 119 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2  getestet. Seit Beginn der Pandemie sind nun 789 Menschen in Oberberg positiv auf das Virus getestet worden. Davon konnten bereits 651 Menschen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell werden sechs infizierte Personen in oberbergischen Krankenhäusern behandelt. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 19 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Freitag, 25. September: Zehn Schulklassen in Wipperfürth betroffen

Für die Schüler der Hermann-Voss-Realschule in Wipperfürth war am Freitag bereits nach der fünften Stunde Schluss. Die Schule schickte vorsorglich alle Schüler nach Hause.

Eine Lehrkraft hatte sich mit Covid-19 infiziert. Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises ordnete für die Schüler und Lehrer mit Kontakt die vorsorgliche häusliche Isolation an, so der Kreis auf Nachfrage.

Die stellvertretende Schulleiterin der Voss-Realschule, Claudia Deichsel, teilte mit, dass insgesamt zehn Schulklassen betroffen seien. Man sei in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. Sie geht davon aus, dass alle Klasse, die nicht betroffen seien, am Montag in der Schule unterrichtet werden können. Ein entsprechende Elterninformation findet sich auf der Homepage der Schule

Donnerstag, 24. September: Vier weitere positive Fälle in Oberberg

Die Behörden in Oberberg haben vier weitere Fälle von Menschen mit einem positiven Corona-Test registriert. Seit Beginn der Pandemie gibt es 778 dieser positiven Ergebnisse.  Davon konnten die Behörden bereits 645 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen. Aktuell sind 114 Personen positiv auf das Virus getestet. Davon sind sechs Personen in stationärer Behandlung.

Mittwoch, 23. September: Testspiel des VfL Gummersbach nun doch ohne Zuschauer

Das Testspiel des VfL Gummersbach am kommenden Samstag gegen den TSV Bayer Dormagen findet nun doch ohne Zuschauer statt. In der vergangenen Woche hieß es noch seitens des Vereins, dass man ein entsprechendes Hygiene-Konzept erarbeitet habe und das Spiel vor Publikum stattfinden soll.

Aufgrund der steigenden Zahl der Infektionen im Oberbergischen Kreis folgt der VfL Gummersbach aber nun der Empfehlung der lokalen Behörden und lässt die Partie ohne Zuschauer austragen, heißt es am Mittwoch in einer Mitteilung. Weiter heißt es, dass der VfL nun alles dafür tue, dass das erste Heimspiel vor Publikum stattfinden kann. Die Handballer eröffnen die Saison zuhause am 10. Oktober gegen das TuS Fürstengeldbrück in der Schwalbe-Arena. Am 21. Oktober spielt der VfL gegen TV 05/07 Hüttenberg in Gummersbach.

Lage des Coronavirus in Oberberg am Mittwoch – Fall an Grundschule in Waldbröl

Aus dem Oberbergischen Kreis sind aktuell 113 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie wurden 774 Infektionen registriert, 642 Personen gelten als genesen. Fünf Personen werden aktuell stationär behandelt. Alle Infizierten befinden sich in Quarantäne. Seit Pandemie-Beginn sind in Oberberg 19 Personen verstorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Oberberg liegt bei 29,7.

An einer Grundschule in Waldbröl ist eine Infektion registriert worden, teilte der Kreis am Mittwoch mit. Die betroffenen Klassen befinden sich in Qaurantäne.

Dienstag, 22. September: Zehn neue laborbestätigte Fälle im Kreisgebiet

Derzeit sind 106 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 761 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 636 Personen

gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 106 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Sie befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 19 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Montag, 21. September: Zahl der aktuellen Fälle liegt bei 102 – Vier sind in der Klinik

Am Montag bestätigte der Kreis weitestgehend jene Zahlen, die bereits am Vortag das Landeszentrum Gesundheit NRW veröffentlicht hatte. Demnach beträgt der Inzidenz-Wert nun 33. Bei zwölf neuen Fällen und sieben Menschen, die inzwischen als gesund gelten, liegt die Zahl der aktuellen Fälle nun bei 102. In drei davon laufe noch die Adressermittlung.

Auch die DRK-Kindertagesstätte „In den Gärten“ in Nümbrecht-Harscheid gehört nun zu den Einrichtungen, die aus „internen organisatorischen Gründen“ vorübergehend geschlossen bleiben. Dort gab es einen bestätigten Corona-Fall: Die Mitarbeiterin befindet sich Quarantäne, ihre Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt über individuell notwendige Maßnahmen informiert.

Der Großteil der Infizierten zeige nur leichte Symptome, einige hätten gar keine Krankheitszeichen, meldet der Kreis. Derzeit sind vier Infizierte in stationärer Behandlung, ohne auf Beatmung angewiesen zu sein. Beim Vorgehen gegen die Pandemie werde sich der Kreis weiterhin an den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts orientieren, berichtetet Landrat Jochen Hagt bereits am Freitag.

In Oberberg war zuletzt in der vergangenen Woche ein 90-Jähriger gestorben, der das Virus in sich trug. Es war der erste Todesfall seit Juni. Dass auch im Kreis weniger infizierte Menschen sterben als noch in den Anfangsmonaten der Pandemie, liege nicht nur an der funktionierenden Abschottung kranker und älterer Menschen. Auch ließen sich die Krankheitssymptome jetzt besser behandeln, sagte Gesundheitsamtsleiterin Kaija Elvermann. Unter anderem würden antivirale Medikamente eingesetzt, auch Cortison zeige einen positiven Effekt. Frühzeitig mit der Therapie in der Klinik zu beginnen, spiele eine wichtige Rolle. Der unkompliziertere Verlauf in vielen Fällen könne aber auch daran liegen, dass die Infizierten im Schnitt jünger seien als im Frühjahr.

An ihre Kapazitätsgrenze sei während der Corona-Zeit keine der oberbergischen Kliniken gelangt. Seit Ausbruch wurden 94 Infizierte im Krankenhaus behandelt, von denen 10 auf Beatmung angewiesen waren. Weiterhin will der Kreis das ehemalige Rüstzeitheim in Marienheide parathalten, um im Falle vieler kritischer Krankheitsverläufe die dann notwendigen Kapazitäten zu haben.

Sonntag, 20. September: LZG registriert 751 Fälle in Oberberg – Inzidenz liegt bei 33,0

Die Zahl der Coronavirus-Fälle im Oberbergischen steigt weiter: Seit Sonntag ist die Zahl der aktuellen Fälle dreistellig und die Sieben-Tage-Inzidenz nähert sich immer weiter der 35er-Marke an, ab der weitere Maßnahmen in Betracht kommen und Großveranstaltungen abgesagt werden sollen.

Obwohl der Oberbergische Kreis eigentlich sonntags keine aktuellen Zahlen mitteilt, berichtete eine Kreissprecherin, dass seit Samstag drei weitere Coronavirus-Fälle bekannt geworden seien. Alle drei betreffen Schulen: die Gesamtschule Derschlag sowie die Sonnenschule Auf dem Bursten und das Wüllenweber-Gymnasium in Bergneustadt. Die betroffenen Schulklassen befinden sich demnach in vorsorglicher Quarantäne. Die Sonnenschule Auf dem Bursten, so der Kreis, öffne aus schulinternen Gründen am Montag nicht.

Bereits am Samstag hatte der Kreis über neun weitere Fälle berichtet. Weil sechs Patienten jetzt als gesund gelten, stieg die Zahl der aktuell Infizierten nur um drei auf 97. Laut dem Landeszentrum Gesundheit (LZG) Nordrhein-Westfalen, das im Gegensatz zum Kreis die Zahlen auch sonntags aktualisiert, waren es am Sonntag, 0 Uhr, allerdings bereits 110, die Sieben-Tage-Inzidenz in Oberberg stieg auf jetzt 33,0.

Basis dafür sind nicht nur die drei neuen Fälle: Insgesamt geht das LZG für Oberberg bereits von 751 Infektionen mit dem Corona-Virus aus – zwölf mehr als vom Kreis noch am Samstag gemeldet. Damit wäre die Zahl der Infektionen am Wochenende noch mal um 21 gestiegen.

Laut Auskunft der Kreisverwaltung werden die als Verstärkung bei der Kontaktverfolgung angeforderten Soldaten am Dienstag im Oberbergischen erwartet.

Samstag, 19. Semptember: Neun neue Fälle im Oberbergischen Kreis

Aktuell sind im Oberbergischen Kreis 97 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind neun mehr als am Vortag. Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 739 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Davon konnten bereits 623 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden.

Freitag, 18. September: Ein neuer Fall in Hückeswagen

In Hückeswagen ist derzeit eine Person am Coronavirus erkrankt. Aktuell sind 94 Personen positiv auf das Virus getestet. Wieder genesen sind mittlerweile insgesamt 614 Menschen. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 19 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Donnerstag, 17. September: 25 neue Infektionen –  Kita in Waldbröl geschlossen

Die Zahl der Infizierten ist am Donnerstag abermals in die Höhe geschossen: Nach 25 neuen Fällen gibt es aktuell 85 Infizierte: unter anderem kamen 9 in Waldbröl dazu und je 5 in Marienheide und Wipperfürth. Nach einem Coronafall am Gymnasium Wiehl gibt es nun einen weiteren am Kaufmännischen Berufskolleg Waldbröl und einen am Bergischen Berufskolleg Wipperfürth. Ein Fall verzeichnet das Käthe-Strobel-Familienzentrum Waldbröl, die nun geschlossen ist. Die Kita in Reichshof-Drespe hat ebenfalls einen Fall; die Gruppe befindet sich in Quarantäne. Insgesamt sind 486 Kontaktpersonen ersten und 30 zweiten Grades isoliert. Das Bürgertelefon des Kreises ist täglich bis 18 Uhr erreichbar unter (0 22 61) 88-3888. (ag)

Mittwoch, 16. September

19.36 Uhr: Nach einem laborbestätigten Fall von Corona eines Schülers des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Wiehl ist am Mittwoch die komplette Jahrgangsstufe elf bis auf Weiteres in häusliche Quarantäne geschickt worden. Es handelt sich um 160 Schüler. Zudem müssen elf Lehrerinnen und Lehrer vorerst zu Hause bleiben. Der positiv auf das Corona-Virus getestete Schüler soll nach Informationen dieser Zeitung Kontakte in die Waldbröler Moschee-Gemeinde haben.   

Mittwoch, 16. September: Fünf neue Fälle - Kontaktpersonen in Moscheegemeinden

Seit Dienstag sind fünf weitere Personen im Oberbergischen Kreis positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichtet der Kreis. Demnach sind aktuell 61 Menschen inifziert. Nachdem gestern 14 neue Fälle in der Stadt Waldbröl bekannt wurden, ist die Zahl der dortigen Fälle noch einmal um vier Personen auf 20 angestiegen. Damit gibt es dort die meisten Fälle im Kreisgebiet, vor Gummersbach mit 15 Inifzierten und Reichshof mit 11. 

Der Kreis meldet, dass die Ermittlung der Kontaktpersonen in Waldbröl noch anhält. Dabei werden mehrer Großfamilien und Waldbröler Schulen einbezogen.  Das Gesundheitsamt des Kreises habe außerdem auch Kontakte in die Moscheegemeinden von Bergneustadt und Waldbröl ermittelt.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 693 Menschen in Oberberg mit dem Virus infiziert. Davon sind 613 wieder gesund aus der Quarantäne entlassen. (ebu)

Dienstag, 15. September: Weitere Schulen betroffen

Als Ausgangspunkt des Ausbruchsgeschehens in Waldbröl hat das Gesundheitsamt mehrere Großfamilien ausgemacht. Die Kinder der

Familien besuchen neben der Gesamtschule weitere Schulen: die Realschule Waldbröl, die Gemeinschaftsgrundschule Hermesdorf und den Schulstandort Waldbröl des Kaufmännischen Berufskolleg Oberberg.

An der Realschule Waldbröl gibt es aktuell zwei laborbestätigte Corona-Fälle. Sie stehen ebenfalls im Zusammenhang mit den betroffenen  Familien. Die beiden betroffenen Schulklassen befinden sich in vorsorglicher Quarantäne.

An der Gemeinschaftsgrundschule Hermesdorf und dem Schulstandort Waldbröl des Kaufmännischen Berufskolleg Oberberg gibt es ebenfalls Kontaktpersonen. Auch sie werden auf eine Infizierung getestet. (r)

Gesamtschule Waldbröl bis Freitag geschlossen

Vorerst geschlossen – zunächst – von Mittwoch an bis kommenden Freitag – ist die Städtische Gesamtschule in Waldbröl. Dort haben sich ein Schüler aus der Jahrgangsstufe 10 und ein Schüler aus dem Jahrgang 13 mit dem Coronavirus angesteckt, wie Schulleiterin Kirsten Wallbaum-Buchholz auf Nachfrage dieser Zeitung erklärte. „Zudem haben wir 209 Schüler beider Jahrgänge aufgrund der Durchmischung in den Kursen sofort nach Hause geschickt, sie begeben sich für zwei Wochen in Quarantäne“, sagte die Direktorin am Dienstagnachmittag. Als Kontaktperson werde auch sie diese beiden Wochen zu Hause und in Quarantäne verbringen – ebenso wie 29 weitere Kollegen, davon drei aus der Schulleitung. Gerade liefen die entsprechenden Tests.

„Die Tage bis Freitag müssen wir nutzen, um neue Stundenpläne für die übrigen Kinder und Jugendlichen zu erarbeiten“, führt Kirsten Wallbaum-Buchholz aus und nennt ein Beispiel: „Allein der Klasse 6a fehlen nun vier Lehrer.“ Wie die Pläne aussehen könnten, das wisse sie noch nicht. „Es könnte sein, dass wir nur noch halbtags unterrichten oder die Jahrgänge wechselweise zur Schule kommen.“

Die dreitägige Schließung der Schule am Waldbröler Höhenweg sei mit dem Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises abgestimmt und in Gummersbach ausdrücklich befürwortet worden. „Sowohl die Zusammenarbeit mit dem Kreis und der Stadt Waldbröl als Schulträger hat sehr zügig und hervorragend geklappt. „Schlimm ist, dass erneut zwei Abschlussjahrgänge betroffen sind“, klagt Wallbaum-Buchholz – mit Blick auf die vorausgegangene Schließung ab März: Denn damals besuchte der heutige Jahrgang 13 etwa die Jahrgangsstufe 12. Infiziert haben sollen sich die beiden Jugendlichen in der Familie. (höh)

27 neue Infizierte - Ein weiterer Todesfall

Seit Montag hat es im Oberbergischen 27 neue bestätigte Infizierungen mit dem Coronavirus gegeben, berichtet der Kreis. Dabei handele es sich größtenteils um Familien, Reiserückkehrer und Personen, die sich auf privaten Feiern angesteckt hatten.

Auf Nachfrage bestätigte der Oberbergische Kreis Informationen dieser Zeitung, dass es auch Verbindungen zu einer Moschee-Gemeinde im Oberbergischen gebe. Sie sei bisher aber nur Gegenstand der Kontaktermittlungen

Die meisten neuen Infizierungen gibt es in Waldbröl: hier haben sich 14 weitere Menschen angesteckt. Hier sind nun 16 Menschen infiziert. 16 Fälle gibt es auch in Gummersbach und weiterhin 11 in Reichshof.

Ein 90-Jähriger aus Reichshof, der zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war, ist nach Angaben des Kreises verstorben. Damit steigt die Zahl der Menschen, die nach einer Infizierung in Oberberg verstorben sind auf 19.

Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 688 Coronafälle in Oberberg bestätigt worden. Davon sind 611 Personen wieder gesund. (ebu)

Montag, 14. September: Grundschullehrerin positiv getestet

Umfangreiche Quarantänemaßnahmen sind an der Dieringhauser Grundschule getroffen worden, nachdem dort eine Lehrerin im Routine -Test positiv auf Corona getestet worden ist. Das hat Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein am Abend auf Nachfrage dieser Zeitung bestätigt.

Daraufhin seien drei Lehrerinnen in angeordnete Quarantäne geschickt worden. Sechs Lehrerinnen sind in der Testung und in freiwilliger Quarantäne, davon eine Person in strikter Quarantäne. Bei den Schülerinnen und Schülern sei bis dato kein Kind positiv getestet worden, erklärte Helmenstein. Eine Klasse sei vollständig in Quarantäne, zwei weitere Klassen bleiben bis Donnerstag daheim, wie der Bürgermeister weiter sagte.

Schüler in Waldbröl infiziert

An der Gesamtschule Waldbröl hat sich eine Schülerin mit dem Coronavirus infiziert, berichtet der Oberbergische Kreis. Demnach seien mit ihr 87 Schüler und elf Lehrer in Quarantäne geschickt worden. Auch an der Realschule Waldbröl sind zwei Schüler infiziert. Dort wurden 64 Schüler und 14 Lehrer unter Quarantäne gesetzt.

Seit Samstag hat es im Oberbergischen außerdem eine neue bestätigte Infizierung mit dem Coronavirus gegeben. Aktuell sind im Kreisgebiet 39 Personen positiv getestet. Die Gesamtzahl aller Infizierten seit Beginn der Pandemie liegt bei 661. Davon sind 604 Personen wieder gesund. (ebu)

Freitag, 11. September: Corona-Fall in einem Altenheim

 

Eine Mitarbeiterin der Seniorenresidenz Ambiente in Gummersbach hat sich mit  SARS-CoV-2 infiziert. Wie die Kreisverwaltung meldet, wurden daraufhin  Personal und   Bewohner der betroffenen Wohneinheit getestet. Die Ergebnisse sind allesamt negativ. Sicherheitshalber werden die Kontaktpersonen  isoliert betreut.

Seit Donnerstag hat es in Oberberg zwei weitere Infizierungen mit dem Coronavirus gegeben, meldet die Kreisverwaltung.  Die Zahl der Personen, die  aktuell positiv getestet sind, liegt demnach bei 36.  Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Fallzahl pro 100 00 Einwohner in einer Woche, ist zwischen Mittwoch und Freitag von 6,2 auf 8,1 angestiegen. (tie/ebu)

Zwei neue Fälle - Vier Menschen wieder gesund

Seit Donnerstag hat es im Oberbergischen zwei weitere Infizierungen mit dem Coronavirus gegeben, meldet der Kreis. Die Zahl der Personen, die aktuell positiv getestet sind, liegt demnach bei 36. Vier Personen sind gesund aus der Quarantäne entlassen worden. Von den insgesamt 652 Infizierten seit Beginn der Pandemie sind damit 598 Menschen genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Fallzahl pro 100 00 Einwohner in einer Woche, ist zwischen Mittwoch und Freitag von 6,2 auf 8,1 angestiegen. (ebu)

Donnerstag, 10. September: Coronafälle an zwei Schulen in Oberberg

Erneut hat es im Oberbergischen Coronafälle an Schulen gegeben. Das berichtet der Kreis. Demnach habe sich eine Betreuungsperson an der Regenbogenschule in der Reichshofer Ortschaft Wildbergerhütte und ein Schüler am Berufskolleg Dieringhausen mit dem Coronavirus infiziert.

An der Regenbogenschule seien 35 Kinder und zwei Mitarbeiter als Kontaktpersonen getestet und unter Quarantäne gestellt worden. Am Berufskolleg sind es 13 Schüler und ein Lehrer. Die Ergebnisse der Tests stehen noch aus.

Seit Mittwoch hat es insgesamt fünf neue bestätigte Infizierungen gegeben. Damit sind im Kreisgebiet aktuell 38 Personen infiziert. Neben den Infizierten befinden sich 219 Menschen in Quarantäne. (ebu)

Wipperfürth sagt alle Karnevalszüge ab

Kein Karnevalszug, kein Prinz, kein Straßenkarneval, kein Zelt auf dem Marktplatz: Die Narrenzunft Neye sagt die fünfte Jahreszeit in der Hansestadt ab. „Unter den aktuellen Bedingungen ist der Karneval, wie wir ihn in Wipperfürth kennen und lieben, nicht durchführbar“, heißt es in einer Pressemitteilung des größten Karnevalsvereins der Stadt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Dienstag, 9. September: Bielsteiner Rosenmontagszug ist abgesagt

Nun hat auch der Karnevalsverein Bielstein seinen Zug abgesagt. Wie die Denklinger und Ründerother ist  der KVB zu der Auffassung gelangt, dass das närrische Treiben angesichts der unklaren Corona-Entwicklung nicht vernünftig geplant werden kann und in der bevorstehenden Session  komplett gestrichen wird, erläutert Vereinssprecher Wolfgang Wengefeld: „Alles andere wäre Harakiri.“

Er gehe nicht davon aus, dass sich die Situation in zwei oder drei Monaten anders darstelle, dann aber sei es zu spät, Verträge ohne hohe Kosten zu kündigen, sagt Wengefeld.  Der Verein habe aber bereits begonnen, sich für die Session 2021/2022  neu aufzustellen: Bei der  Jahreshauptversammlung  ist Andreas Lenger nach einer zweijährigen Unterbrechung wieder zum Geschäftsführer gewählt worden. Als Vizevorsitzender ist nun Florian Jürges tätig, als zweite  Kassiererin fungiert Margarete Biadatz. Als Prinzenführer wird sich  Nils Becher um die Belange der kommenden Tollitäten kümmern.  Bei der Versammlung wurden zudem treue Vereinsmitglieder geehrt: Helga Belo und Monja Müller gehören  seit 30 Jahren dem KVB an, und Stefan Moog kann auf eine 25-jährige Vereinszugehörigkeit zurückblicken. (tie)

Zwei neue Fälle in Reichshof - 34 Infizierte im Kreis

Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Oberberger liegt bei 34 . Das berichtet der Kreis in einer Pressemitteilung.

Zwei neue Fälle hat es demnach in Reichshof gegeben. Damit steigt die Zahl der dort Infizierten auf 15 an und ist kreisweit weiterhin am höchsten. Eine Person aus Gummersbach wurde außerdem gesund aus der Quarantäne entlassen. Dort gibt es jetzt noch sieben infizierte Personen - die zweithöchste Anzahl im Kreisgebiet vor Engelskirchen, wo noch 4 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet sind. (ebu)

Montag, 7. September: Acht neue Fälle - Reichshof hat die meisten Infizierten

Seit Samstag sind im  Oberbergischen acht weitere  Infizierungen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Damit liegt die Zahl der aktuell Infizierten bei 31. Das berichtet der Kreis. Demnach hat es in Reichshof fünf neue Infizierungen gegeben. Damit hat die Kommune mit 13 Infizierten  die meisten Fälle im Kreisgebiet – vor Gummersbach mit sieben Fällen.

Drei Personen sind außerdem gesund aus der Quarantäne entlassen worden. Von den insgesamt  640  Betroffenen seit Beginn der Pandemie gelten damit   591   Menschen wieder als gesund. Derzeit befinden sich neben den Infizierten 298 Oberberger als Kontaktpersonen ersten und zweiten Grades in einer Form von Quarantäne.

Samstag, 5. September: Zwei neue Infizierungen seit Freitag

Zwei weitere Oberberger haben sich seit vergangenem Freitag mit dem Coronavirus angesteckt. Das hat das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises am Samstag mitgeteilt. Demnach gelten derzeit 26 Oberberger als infiziert, das habe ein Labor bestätigt. Sie befinden sich in angeordneter Quarantäne. Insgesamt sind es derzeit 234. In vorsorglicher, häuslicher Isolation leben zudem 23 Menschen im Kreisgebiet.

Vier Betroffene gelten seit Freitag  als genesen. Als gesund konnten bisher 588 Menschen aus der Quarantäne entlassen werden,  jetzt sind vier weitere hinzugekommen. Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert die Verwaltung auf 4,4.

Seit  Beginn der Pandemie sind es der Statistik des Kreises zufolge 632 Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben, 18 sind gestorben. Die meisten Corona-Infizierungen gibt es den weiteren Angaben des Gesundheitsamt von Samstag zufolge in der Kreisstadt Gummersbach (neun), gefolgt von den Gemeinden Reichshof (acht) und Engelskirchen (vier). (höh)

Freitag, 4. September: Behörden registrieren einen neuen laborbestätigten Fall im Kreis

Das Gummersbacher Gesundheitsamt hat einen weiteren laborbestätigten Corona-Fall. Aktuell sind 28 Personen positiv auf das Virus getestet worden. 584 Personen konnten jedoch mittlerweile gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 18 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Donnerstag, 3. September: Ein neuer Fall - Fünf Kommunen ohne Infizierte

Seit Mittwoch hat es im Oberbergischen Kreis eine neue Infektion mit dem Coronavirus gegeben. Das meldet der Kreis. Mit dem neuen Fall in Reichshof steigt die Zahl der dort Erkrankten auf acht.

Vier Menschen sind außerdem gesund aus der Quarantäne entlassen worden. Zwei davon in Gummersbach. Mit 11 Fällen hat die Kreisstadt, vor Reichshof, weiterhin die meisten Fälle. In Lindlar und Radevormwald wurde jeweils eine Person als genesen gemeldet. In den beiden  Kommunen gibt es damit aktuell keine bestätigten Infizierungen mit dem Virus. Die Gesamtzahl der coronafreien Kommunen steigt damit auf fünf: auch Morsbach, Nümbrecht und Marienheide sind coronafrei.  Die Zahl aller  Coronafälle im Oberbergischen seit Beginn der Pandemie liegt aktuell bei 629. (ebu)

 Mittwoch, 2. September: Neue Fälle in drei Kommunen – Infizierter Schüler in Engelskirchen

Sechs weitere Oberberger haben sich mit dem  Coronavirus infiziert. Das berichtet der Kreis. Demnach sind außerdem vier Personen gesund aus der Quarantäne entlassen worden. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie liegt jetzt bei 628.

Neue Fälle gibt es in drei Kommunen – drei davon in Engelskirchen und zwei in Wiehl. Ein Schüler des Engelskirchener Aggertal-Gymnasiums soll sich auf einer privaten Feier mit dem Corona-Virus infiziert haben,  danach aber nicht mehr in der Schule gewesen sein.  Das bestätigte der stellvertretende Schulleiter Christian Baitz auf Anfrage. Er betonte: „Es gibt keinen positiv getesteten Schüler am ATG.“ Einige Pennäler, die Kontakt zu dem besagten Schüler gehabt hätten, befänden sich aber zurzeit vorsorglich in Quarantäne.    (ebu/sül)

Neue Fälle hat es in drei Kommunen gegeben: Davon drei in Engelskirchen und zwei in Wiehl. Erstmals gibt es nun auch wieder einen Coronafall in Bergneustadt. Die Kommune war seit dem 25. August ohne bestätigte Infizierungen gewesen.

Eine genesene Person kam außerdem aus Nümbrecht. Damit gibt es in der Gemeinde nun  keinen Coronafall mehr .

Dienstag, 1. September: Vier neue Fälle im Kreisgebiet

Zu Wochenbeginn hat sich die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Oberbergischen Kreis leicht um vier Fälle erhöht. Das teilte das Kreisgesundheitsamt mit. Weil sechs mehr gesund sind, sinkt die Zahl der Infizierten auf 32.  In Quarantäne befinden sich 370 Kontaktpersonen ersten Grades. Damit steigt die Gesamtzahl der Fälle im Kreisgebiet auf 622. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Oberbergischen Kreis bei 6,6. Zum Vergleich: NRW-weit liegt dieser Wert, der die durchschnittliche Infektionszahl der vergangenen Woche bezogen auf 100.000 Einwohner angibt, bei 9,2.

Am Hollenberg-Gymnasium Waldbröl und an der Gesamtschule Waldbröl haben die Behörden zwei Schüler ermittelt, die Kontaktpersonen ersten Grades sind. Sie wurden vorsorglich in Quarantäne geschickt. Frank Bohlscheid, Leiter des Gymnasiums: „Die Information, dass ein Schüler Kontakt zu einer infizierten Person hatte, kam von der Familie.“ In einem offenen Brief an die Eltern, so Bohlscheid weiter, habe er dafür geworben, dass die Kinder und Jugendlichen auch weiterhin im Unterricht die Maske tragen.

Montag, 31. August: Keine neuen Fälle - Mehr als 500 Oberberger in Quarantäne

Seit Samstag hat es im Oberbergischen keine neuen Infizierungen mit dem Coronavirus gegeben. Das berichtet der Kreis. Demnach wurden außerdem drei Personen gesund aus der Quarantäne entlassen - davon zwei in Gummersbach. Mit 15 hat die Kreisstadt weiterhin die höchste Anzahl an Infizierten.

Neben den aktuell Infizierten befinden sich außerdem 433 Menschen als Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne; weitere 84 als Kontaktpersonen zweiten Grades. Damit befinden sich weiterhin mehr als 500 Oberberger in Quarantäne. (ebu)

Sonntag, 30. August: Weitere fünf Fälle von Corona in Oberberg

Im Oberbergischen sind fünf weitere laborbestätigte Fälle von Corona aufgetreten. Damit beläuft sich die Zahl der aktuell Infizierten auf 37, wie der Oberbergische Kreis am Samstagabend  mitgeteilt hat. Alle Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Das gilt auch für die Kontaktpersonen ersten Grades, die sich auf 425 beläuft. Weitere 39  so genannte Kontaktpersonen zweiten Grades sind in vorsorglicher häuslicher Quarantäne.  Die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter rückläufig und beträgt im Kreis 5,9.

Freitag, 28. August:

Ein Fall an der Bekenntnisschule – 30 Schüler und fünf Lehrer in Quarantäne

Nachdem es an der Realschule der Freien Christlichen Bekenntnisschule in Gummersbach (FCBG) einen positiven Fall von Corona gegeben hat, sind am Mittag alle Schüler einer neunten Klasse sowie fünf Lehrer nach Hause geschickt und unter Quarantäne gestellt worden. Das hat Thomas Sieling, Pressesprecher der FCBG, am Freitag auf Nachfrage dieser Zeitung bestätigt. Rund 30 Schüler seien davon betroffen. Auch an der Sekundarschule Engelskirchen gibt es einen positiven Fall und ca. 90 Personen befinden sich in vorsorglicher Quarantäne.

Derweil können alle Schüler des Lindengymnasiums, die nach Bekanntwerden zweier Fälle von Corona vorsorglich in Quarantäne geschickt worden waren,  kommende Woche wieder zur Schule gehen. Wie Schulleiterin Beatrix Will mitteilt, seien bei den  Tests  keine Erkrankungen festgestellt worden. Die Schüler der sechsten Klassen kommen Montag  zurück, die der siebten Klassen am Mittwoch.  

Auch alle  70 Schüler  der Sekundarschule  Wiehl sind negativ getestet worden und kommen am Montag wieder zum Unterricht, berichtet  Schulleiterin Anita Kallikat. Dort hatte sich  ein Schüler der 8. Klasse mit Corona infiziert. (ar/ebu)

Zwei neue Fälle - Zehn Infizierte in Reichshof

Seit gestern hat es im Oberbergischen zwei weitere bestätigte Infizierungen mit dem Coronavirus gegeben; drei Personen wurden außerdem gesund aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es im Oberbergischen aktuell 41 Infizierte. Das gibt der Kreis in einer Mitteilung bekannt.

Eine der Neuinfektionen hat es in Reichshof gegeben. Damit gibt es dort nun zehn Fälle und die Kommune hat neben Gummersbach mit 16 Fällen die zweithöchste Anzahl Infizierter.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 613 Oberberger mit dem Virus infiziert. Von ihnen sind 554 wieder gesund aus der Quarantäne entlassen. (ebu)

 

Flugplatzfest wurde abgesagt

Der LSC Dümpel hat das für den 19./20. September geplante Flugplatzfest nach der jüngsten Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung am Donnerstag abgesagt. „Wir hatten in den vergangenen Tagen bereits überlegt, wie wir in Anbetracht der wachsenden Infektionszahlen das Flugplatzfest sicher durchführen könnten. Mit dem Beschluss der Ministerpräsidenten, Großveranstaltungen bis zum Jahresende nicht mehr zuzulassen, ist die Entscheidung gegen das diesjährige Flugplatzfest endgültig gefallen“, so Sebasian Besting, neuer erster Vorsitzender des Vereins.

Die gute Nachricht: Bereits jetzt steht der 4./5. September als Termin für das Flugplatzfest im kommenden Jahr fest. (ar)

Donnerstag, 27. August: Drei neue Fälle - Schutzmaßnahmen an Schulen

Seit gestern hat es drei neue bestätigte Coronafälle im Oberbergischen gegeben; drei Personen konnten außerdem gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Das meldet der Kreis. Demnach liegt die Zahl der Infizierten weiterhin bei 42. Seit Beginn der Pandemie hat es 611 bestätigte Infizierungen mit dem Virus gegeben, davon sind 551 Personen bereits wieder gesund.

Nachdem in mehreren Schulen im Oberbergischen Infizierungen mit dem Coronavirus festgestellt wurden, informiert der Kreis außerdem über die geltenden Schutzmaßnahmen in den Bildungseinrichtungen. Diese erfolgen im Rahmen des Infektionsschutzes und damit nach den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes, heißt es in der Meldung. Außerdem begleite das Kreisgesundheitsamt die Schulen: "Das Kreisgesundheitsamt geht jedem Verdachtsfall nach, ermittelt die Relevanz des Kontaktesund leitet die davon abhängigen, individuellen Maßnahmen ab (etwa: Tests, Quarantäne,freiwillige häusliche Isolation)." Durch dieses Kontrollverfahren unterstütze das Amt die betroffenen Schulen. (ebu)

Mittwoch, 26. August: Klasse an Wipperfürther Gymnasium in Quarantäne

Eine Sechtsklässlerin des St. Angela-Gymnasiums Wipperfürth ist positiv auf Corona getestet worden. Wie unsere Zeitung aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, hat das Gesundheitsamt  des Oberbergischen Kreises daraufhin für die Schüler dieser Klasse  Quarantäne verhängt. Das Erzbischöfliche Gymnasium hat außerdem die für den Mittwochabend vorgesehenen Elternversammlungen abgesagt. (cor)

Mittwoch, 26. August: 400 Oberberger in Quarantäne - Zwei Kommunen wieder coronafrei

Nach vier neuen Infektionen und acht weiteren Genesenen liegt die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Oberbergern bei 42. Mit drei genesenen Personen in Bergneustadt und einer in Engelskirchen sind die Kommunen jetzt wieder coronafrei. Damit gibt es nun in neun der 13 Kommunen noch Infizierte. Weiterhin hat Gummersbach mit 16 die meisten Infizierten. In Reichshof hat es außerdem einen weiteren Fall gegeben. Hier liegt die Zahl der Infizierten nun bei 9. Damit hat die Kommune aktuell weiterhin die zweithöchste Anzahl an Coronafällen im Kreis. Lindlar liegt mit unverändert 5 Fällen an dritter Stelle.

Alle aktuell Infizierten befinden sich in angeordneter Quarantäne genau wie 385 Kontaktpersonen ersten Grades. Vorsorglich bleiben weitere  34 Kontaktpersonen zweiten Grades zuhause. (kn)

Dienstag, 25. August: 7-Tage Inzidenz liegt wieder im einstelligen Bereich

Seit gestern hat es im Oberbergischen einen neuen bestätigen Fall mit dem Coronavirus gegeben; sechs Personen konnten außerdem gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Damit liegt die Zahl der aktuell Infizierten bei 46. Das meldet der Kreis.

Seit gestern ist die 7-Tage Inzidenz, also der Wert, der die Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen 7 Tage angibt, wieder unter 10 gefallen. Seit dem 19. August, wo der Wert 9,5 betrug, war die 7-Tage Inzidenz angestiegen und lag am 22. August bei 13,6. Gestern betrug sie 11,4 und liegt heute mit 9,9 wieder im einstelligen Bereich.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 604 Menschen mit dem Virus infiziert, 540 sind wieder gesund aus der Quarantäne entlassen. Neben den bestätigten Infizierten befinden sich 400 Menschen als Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne; vorsorglich bleiben 45 zuhause. (ebu)

Montag, 24. August: Ein weiterer Fall  - 90 Neuinfektionen in einem Monat

Eine neue Infektion mit dem Coronavirus ist seit Samstag im Oberbergischen bestätigt worden. Weiterhin hat Gummersbach mit 19 die höchste Anzahl Infizierter.  Dahinter liegt Reichshof mit acht Infizierten. Insgesamt gibt es somit 51 Fälle im Kreisgebiet. Zum Vergleich: vor etwa einem Monat, am 24. Juli waren es  neun Fälle. Zu dem Zeitpunkt lag die Zahl der insgesamt Infizierten bei 513. Jetzt liegt sie bei 603. Damit hat es innerhalb eines Monats 90  neue Corona-Infizierungen   gegeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Juli bei 2,6 und somit um 8,8 niedriger als heute (11,4). (ebu)

Montag, 24. August: Klasse am Berufskolleg Wipperfürth in Quarantäne

Nach dem Corona-Fall am Bergischen Berufskolleg sind nun Teile einer Klasse am Standort Wipperfürth unter Quarantäne gestellt worden. Das berichtet der Oberbergische Kreis auf Nachfrage unserer Zeitung. 

Damit, so der Kreis, haben man entsprechend den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und dem Gesundheitsministeriums gehandelt, zuvor habe man jeden einzelnen Fall geprüft.

Bereits am Freitag war bekannt geworden, dass sich eine Schülerin der Berufsschule mit dem  Sars-CoV-2-Virus infiziert hatte.  Die Quarantänemaßnahmen gelten bislang nicht für Lehrer des Berufskollegs. 

Der Oberbergische Kreis betont, dass die Hygienemaßnahmen an  dem  Berufskolleg mit Maskenpflicht und Einhaltung der Abstandsregeln sehr gut greifen würden.  In Wipperfürth gibt es aktuell  zwei positiv auf Corona getestete Personen. (cor)

Sonntag, 23. August: Neuer Fall in einem Gummersbacher Kindergarten

Im Kindergarten Janosch Trauminsel in Gummersbach – Bernberg meldet das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises eine positiv getestete Erzieherin. Ihre drei unmittelbaren Kolleginnen und die betroffene Kindergartengruppe mit insgesamt 20 Kindern wurden vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Sie werden alle getestet und fachlich beraten. Alle Maßnahmen sind mit der Leitung des Kindergartens abgestimmt und alle entsprechenden Eltern sind durch das Gesundheitsamt informiert wurden. Laut Empfehlungen des Robert-Koch-Institut ist die Schließung des Kindergartens nicht notwendig.

Samstag, 22.August: Aktuell 50 laborbestätigte Fälle

50 Personen aus elf der 13 oberbergischen Kommunen sind aktuell positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Sie befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 602 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 534 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 18 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Freitag, 21. August: Corona-Fall an Wipperfürther Schule

Eine Schülerin des Bergischen Berufskollegs in Wipperfürth ist positiv getestet worden. Die Schule hat, nach Rücksprache mit dem Kreisgesundheitsamt, alle Mitschüler der Klasse und die Lehrer, die die Klasse unterrichtet haben, vorläufig nach Hause geschickt. Wie Schulleiter Thilo Mücher erklärt, sind das mindestens zehn Lehrer. Das Gesundheitsamt werde dann über das weitere Verfahren entscheiden.

Open Air-Veranstaltung auf Schloss Homburg abgesagt

Das für den kommenden Samstag, 22. August 2020 um 19:00 Uhr angekündigte Open Air-Erlebnis mit dem Kabarettisten und Jugend-Experten Matthias Jung hat der Oberbergische Kreis vorsorglich abgesagt.

Neun weitere Corona-Fälle im Kreis

49 Personen aus elf der 13 oberbergischen Kommunen sind aktuell positiv

auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Sie befinden sich in angeordneter Quarantäne. Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 596 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 529 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 18 Personen verstorben, die zuvor

positiv auf das Virus getestet worden sind.

Donnerstag, 20. August: Corona-Fall an der Bielsteiner Sekundarschule

Die TOB-Sekundarschule in Wiehl-Bielstein hat ihren ersten Corona-Fall: Wie die Schule bereits am Donnerstagmorgen auf ihrer Homepage mitteilte, ist ein Kind aus der Stufe 8 positiv getestet worden. „In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt hat die Schulleitung deshalb alle Schülerinnen und Schüler, die in direktem Kontakt mit dem betroffenen Kind standen, in eine häusliche Quarantäne entlassen.“

Betroffen sind nicht nur die Klassenkameraden des Jungen, sondern auch Mitschüler aus Kursen und Kinder, mit denen er im Schulbus Kontakt hatte – 80 von 720 Bielsteiner Sekundarschülern. Die Quarantäne gilt zunächst nur für die Kinder selbst, nicht für die Familienmitglieder. Die Familien werden zu Hause vom Gesundheitsamt kontaktiert, um die weitere Vorgehensweise zu erläutern.

Auch neun der 70 Lehrer hat Schulleiterin Anita Kallikat am Donnerstag vorläufig vom Dienst befreit – darunter sich selbst, weil sie das Kind eine Stunde lang unterrichtet hat.

In ihrem Fall war der Kontakt nach Einschätzung des Kreisgesundheitsamts so intensiv, dass sie sich nun testen lassen muss. Kallikat ist froh, dass der Fall zunächst nicht noch mehr Quarantänen erfordert: „Es ist hilfreich, dass wir sehr streng auf die Maskenpflicht geachtet haben. Das war auch die erste Frage des Gesundheitsamts.“ Die Ansteckung des Jungen geht offenbar auf die Familie zurück. Seine Schwester, die ebenfalls in Bielstein zur Schule geht, war schon zu Schulbeginn nach den Ferien in vorsorglicher Quarantäne. Erst als sie positiv getestet wurde, wurde der Bruder isoliert. Und nun, da auch bei ihm der Test ein positives Ergebnis brachte, ergaben sich die Konsequenzen für die Schule.

Anita Kallikat lobt das konsequente Vorgehen der Beteiligten: Das Gesundheitsamt habe deutliche Vorgaben gemacht und schnell reagiert. Das Amt werde nun zu jedem der 89 Schüler und Lehrer Kontakt aufnehmen. Es werde in jedem Einzelfall prüfen, wie eng der Kontakt zu dem infizierten Schüler war und ob sich die Notwendigkeit zu einem Test ergibt. In den nächsten Tagen werde sich zeigen, ob der Corona-Fall weitere Kreise zieht.

Im Kreiskrankenhaus Gummersbach wird derweil derzeit eine Covid-19-infizierte Patientin behandelt. Sie war aus einer Kölner Klinik nach Gummersbach verlegt worden, wo die Infektion festgestellt wurde. Zur Erhöhung der Sicherheitsvorkehrungen werden ab sofort alle aus anderen Krankenhäusern ins Klinikum Oberberg verlegten Patienten vorsorglich getestet.

Nachdem am Wochenende das positive Testergebnis von vier Krankenhaus-Mitarbeiterinnen bekannt geworden war, sind inzwischen mehr als 400 Klinik-Beschäftigte und Patienten getestet worden, ein weiterer positiver Test sei nicht darunter gewesen, sagt Prof. Franz Blaes, Chefarzt der Neurologie.

Ständige steigende Fall-Zahlen vor allem durch Reiserückkehrer

Die Corona-Fallzahlen im Oberbergischen Kreis steigen seit einigen Tagen kontinuierlich an. Oftmals handelt es sich um Reiserückkehrer. In mehreren Kommunen des Oberbergischen Kreises führt das Gesundheitsamt aktuell umfangreiche Kontaktpersonenermittlungen durch und verfügt die entsprechenden Quarantänen. „Durch die schnelle  Kontaktpersonennachverfolgung durch das Kreisgesundheitsamt und die konsequente Unterbrechung von Infektionsketten konnten die Corona-Fallzahlen im Oberbergischen Kreis bislang auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau gehalten werden.

Zudem haben wir seit Beginn der Pandemie ein besonderes Augenmerk auf den Schutz besonders gefährdeter Gruppen zum Beispiel in Pflegeeinrichtungen gelegt“, sorgt sich Landrat Jochen Hagt nach der Sitzung des Krisenstabes und verweist auf die geltende Coronaeinreiseverordnung für Nordrhein-Westfalen. Diese verpflichtet Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem vom RKI benannten Risikogebiet aufgehalten haben, sich grundsätzlich unverzüglich nach ihrer Wiedereinreise auf direktem Weg in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben.

Die TOB-Sekundarschule in Wiehl-Bielstein hat inzwischen auch ihren ersten Corona-Fall nach den Sommerferien. Wie die Schule auf ihrer Homepage mitteilt, ist am Donnerstag in der Stufe 8 ist ein positiver Coronatest bestätigt worden. „In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt hat die Schulleitung deshalb alle Schülerinnen und Schüler, die in direktem Kontakt mit dem betroffenen Kind standen, in eine häusliche Quarantäne entlassen.“

Mittwoch, 19. August: Keine weiteren Fälle an der Realschule - Drei Neuinfektionen 

Die Schüler aus der unter Quarantäne stehende Klasse der Städtischen Realschule Waldbröl sowie ihr Klassenlehrer sind negativ getestet auf das Coronavirus getestet worden.  Das berichtete der Kreis am Mittwoch. Das endgültige Ergebnis habe sich verzögert, weil ein Kind erst später als die anderen getestet werden konnte.

Die meisten Kinder dürfen damit wieder zur Schule gehen. Einige Schüler müssten allerdings weiter vorsorglich noch in Quarantäne zu Hause bleiben, sagt Kreissprecher Philipp Ising. Warum das im Einzelfall notwendig sei, können er nicht sagen.

Von Dienstag auf Mittwoch hat es im Oberbergischen darüber hinaus aber drei neue Fälle einer Ansteckung mit dem Coronavirus gegeben. Damit sind aktuell 39 Personen im Kreisgebiet infiziert. Die meisten gibt es mit inzwischen zwölf Fällen in Gummersbach, zwei mehr als am Vortag. Auf zwei gestiegen ist die Zahl in Hückeswagen, in Radevormwald sank sie auf sechs.

Die Gesamtzahl aller Infizierten seit Pandemiebeginn liegt im Oberbergischen mittlerweile bei 580. (ebu)

Dienstag, 18. August: Weitere fünf laborbestätigte Fälle im

Oberbergischen Kreis

Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 577 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Davon konnten bereits 522 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 18 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Samstag, 15. August, 19.59 Uhr: Realschüler infiziert - Klasse und Lehrer unter Quarantäne

In einer Klasse der Realschule Waldbröl wurde ein Schüler positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Schüler und Lehrer der Klasse wurden vom Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises kontaktiert, unter Quarantäne gesetzt und zu Testungen einbestellt. Hilfreich bei der Beratung der entsprechenden Eltern waren die gute Zusammenarbeit mit der Schulleitung und die gut geführten Kontaktlisten. Nach Empfehlung des Robert-Koch-Instituts kann der Schulbetrieb darüber hinaus weitergeführt werden. (r)

15.54 Uhr: Vier Mitarbeiter im Kreiskrankenhaus positiv getestet

Vier Beschäftigte einer Station im Kreiskrankenhaus Gummersbach sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab das Krankenhaus am Samstag in einer Mitteilung bekannt. Demnach sei das Ausbruchsgeschehen "lokal begrenzt". 44 Mitarbeiter der Infizierten seien negativ getestet worden, ebenso  sämtliche der 25 Patienten, die auf der betroffenen Station behandelt werden. Zur Vorsorge werden außerdem auch im weiteren Umfeld der betroffenen Station Mitarbeiter und Patienten getestet.

Man habe die Infizierungen frühzeitig erkannt und die Tests dementsprechend schnell veranlasst. Die positiv getesteten Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne. Der Krankenhausbetrieb in Gummersbach sei nicht beeinträchtigt. (ebu)

Freitag, 14. August: Vier neue Fälle - Infizierte in neun Kommunen

Aktuell sind 31 Menschen im Oberbergischen positiv auf das Coronavirus getestet. Seit gestern sind vier neue Fälle hinzugekommen. Damit steigt die Zahl der Gesamtfälle auf 561. Neben den Infizierten bleiben 120 Menschen als Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne. Vorsorglich bleiben zehn Oberberger zuhause. Die meisten Fälle gibt es weiterhin in Radevormwald (10), Gummersbach (7) und Lindlar (4).

Wegen der steigenden Fallzahlen und den damit verbundenen steigenden Anrufzahlen im Bürgertelefon werden die Servicezeiten des Bürgertelefons nun wieder auf das Wochenende ausgeweitet. Die Servicezeiten sind montags bis freitags von  8 bis 13 Uhr sowie samstags und sonntags 10 bis 13 Uhr. (ebu)

Donnerstag, 13. August: Drei weitere Fälle

Drei weitere Personen im Oberbergischen Kreis wurden positiv auf SARSCoV-

2 getestet (laborbestätigte Fälle). Drei Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus

der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

Aktuell gibt es 27 laborbestätigte Fälle in neun der 13 oberbergischen Kommunen. Die Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 557 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 512 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Im Oberbergischen Kreis 18 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Mittwoch, 12. August: Sechs neue Fälle seit gestern

Auf 27 ist die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus im Oberbergischen von Dienstag bis Mittwoch gestiegen. Damit gibt es sechs neue bestätigte Infizierungen, vier Personen wurden gesund aus der Quarantäne entlassen. Mehr Fälle als am Tag zuvor gab es in Radevormwald (11 statt 10), Nümbrecht (3 statt 2) und Reichshof, wo nun auch wieder eine Person infiziert ist. Ein Fall weniger als bisher ist in Wipperfürth registriert. 119 Menschen befinden sich außerdem in Quarantäne, davon 99 als Kontaktpersonen ersten Grades und 20 in vorsorglicher häuslicher Isolation. (ebu)

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