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Erdbeben erschüttert Ost-Türkei

dw.com-Logo dw.com 23.02.2020 dw.com

Bei einem Erdbeben in der Grenzregion zwischen dem Iran und der Türkei sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 20 weitere wurden nach Angaben des türkischen Innenministeriums verletzt.

Provided by Deutsche Welle © picture-alliance/AA/N. Hazar Provided by Deutsche Welle

Das Beben hatte nach Angaben der europäischen Erdbeben-Warte EMSC eine Stärke von 5,7 auf der Richterskala. Es habe sich in einer Tiefe von fünf Kilometern ereignet.

Nach Angaben der türkischen Regierung wurden Dutzende Dörfer von dem Erdbeben getroffen, dessen Epizentrum laut US-Erdbebenwarte 47 Kilometer westlich der iranischen Stadt Choj und 90 Kilometer östlich der türkischen Stadt Van lag. Die Opfer seien beim Einsturz von Gebäuden getötet worden. Drei der Toten seien Kinder. Mehrere Menschen seien unter den Trümmern eingeschlossen. Rettungskräfte suchen nach Überlebenden.

Mehr als tausend Gebäude eingestürzt

Der türkische Innenminister Süleyman Soylu sagte, mehr als tausend Gebäude seien durch die Erschütterung eingestürzt. Fernsehbilder zeigten, wie Menschen mit Schaufeln und bloßen Händen in den Trümmern nach Überlebenden gruben. Zerbrochene Möbel lagen auf zerstörten Straßen. In Decken gehüllt standen Menschen im Schnee vor ihren beschädigten Häusern.

Ein iranischer Regierungsvertreter sagte im Staatsfernsehen, das betroffene Gebiet in der iranischen Provinz West-Aserbaidschan sei nicht dicht besiedelt, es seien keine Schäden bekannt. Dagegen sagte ein Vertreter der örtlichen Verwaltung, es sei "sehr wahrscheinlich, dass es Opfer und Schäden gibt".

Die Türkei und der Iran werden immer wieder von Erdbeben erschüttert. Im vergangenen Monat kamen bei einem Beben in der Türkei mehr als 40 Menschen ums Leben. Ein weiterer Erdstoß kürzlich im Iran verursachte nach offiziellen Angaben lediglich Schäden an Gebäuden.

hf/haz (rtr, dpa, afp)

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