Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

"Es sieht hier so aus, als wären wir bombardiert worden"

WELT-Logo WELT 27.02.2019
Das Mittelmeer und auch die Insel Kreta (hier im Bild der Hafen von Heraklion) werden in diesem Winter immer wieder von heftigen Winterstürmen heimgesucht. (Archivbild) © Bereitgestellt von SDA Das Mittelmeer und auch die Insel Kreta (hier im Bild der Hafen von Heraklion) werden in diesem Winter immer wieder von heftigen Winterstürmen heimgesucht. (Archivbild)

Innerhalb weniger Tage ist ein heftiger Sturm über Kreta gefegt. Im Westen der Touristeninsel ist bereits der Notstand ausgerufen worden. Brücken sind zerstört, vielerorts gab es Erdrutsche.

Sturm mit heftigem Regen hat auf der Touristeninsel Kreta zum zweiten Mal binnen weniger Tage erhebliche Schäden angerichtet. Zudem wird ein Mensch vermisst.

Das interessiert andere MSN-Leser:

Schutz vor Terror-Angriffen: So soll das Reichstagsgebäude besser abgesichert werden

Neue TechnologieLockheed Martin stellt neuen Kampfjet F-21 vor

Am schlimmsten betroffen ist der Westen der Insel um die Touristenstadt Chania. Dort wurde der Notstand ausgerufen, berichtete das Staatsradio am Dienstag.

Die Wassermassen zerstörten vier wichtige Brücken und beschädigten weitere. Vielerorts gab es Erdrutsche. "Es sieht hier so aus, als wären wir bombardiert worden", sagte der Bürgermeister der unter Touristen beliebten Küste von Platanias im griechischen Fernsehen.

Vergangene Woche waren bei einem ähnlichen Sturm vier Menschen auf Kreta ums Leben gekommen. Das Militär solle nun provisorische Brücken bauen, damit der Verkehr notdürftig wiederhergestellt werden kann, teilte der Zivilschutz mit.

Rund ums Mittelmeer und auch in Griechenland kommt es in diesem Winter immer wieder zu Stürmen mit Hagel, starken Winden und heftigen Regenschauern. Meteorologen führen das Phänomen auf ein Hoch zurück, das sich zurzeit über Mitteleuropa befindet. Stürme würden davon nach Südeuropa abgedrängt.

Mehr auf MSN

NÄCHSTES
NÄCHSTES

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von WELT

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon