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Fahrer schützt „Saubär“: Exhibitionist onaniert vor Frau im Flixbus – Polizei rückt an

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 23.03.2019 berliner-kurier
Zwei Fernreisebusse stehen bereit zur Abfahrt. © picture alliance/dpa (Symbolfoto) Zwei Fernreisebusse stehen bereit zur Abfahrt.

Was eine Frau jetzt in einem Flixbus ertragen musste, ist einfach nur eklig. In der Sitzreihe neben ihr saß ein Mann – und befriedigte sich völlig ungeniert und öffentlich selbst.

Direkt – und vermutlich gerade deshalb – vor der Frau. Via Social-Media-App „Jodel“ ließ die Reisende andere an daran teilhaben.

Mitreisender onaniert in Flixbus auf Nachbarsitz

„Ich sitze gerade im Flixbus und der Wixxer neben mir holt sich ernsthaft einen runter“, schreibt sie auf die Plattform. Klar, dass andere Nutzer das nicht so ohne Weiteres glauben – sie fordern ein Beweisfoto. Und das bekommen sie geliefert. Das Bild zeigt eindeutig, wie ein Mann auf der Autobahn in einem Bus sitzt und seinen Penis in der Hand hält.

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Waren andere Nutzer der App zunächst noch auf dumme („Frag, ob du ihm helfen sollst“) oder versucht witzige („Das ist der Wixbus, der Flixbus ist daneben“) Kommentare aus, waren jetzt alle überzeugt und schockiert.

Flixbus-Fahrer half der Frau nicht

Trotz mehrerer Versuche war der Busfahrer offenbar nicht gewillt, zu helfen. Die Frau berichtet: „Aktueller Stand: war jetzt nochmal vorne und der Busfahrer hat keinen Bock irgendwas zu machen. «Ist ja nicht so schlimm, ist halt ein Saubär.» Soll ich jetzt einfach die Bullen anrufen?“

Ermutigt von ihren Mit-Jodlern, tat sie dies schließlich. Der Bus wurde daraufhin von Beamten an eine Raststätte bei Nürnberg geleitet, der Exhibitionist einkassiert. Die anderen drei Reisenden im Bus hatten die Aktion wohl nicht mitbekommen.

Das Sex-Ferkel anzusprechen, habe auch nichts gebracht. Der habe mit seiner Aktion erst aufgehört, als er seine Handarbeit „erfolgreich“ zu Ende gebracht hatte.

Lesen Sie hier: Schluss mit Billig-Tickets? Fernbus-Reisen so teuer wie nie

Sexferkel aus dem Reisebus offenbar schon bekannt

Die immer noch schockierte Flixbus-Nutzerin fasst zusammen: „Also zuerst hatte ich ja versucht, Hilfe von dem Busfahrer zu bekommen. Habe dann die Flixbus-Hotline angerufen aber die konnten/wollten mir auch nicht weiterhelfen. Habe dann 110 angerufen und das war dann echt bisschen wie im Actionfilm.“

Von den anderen Jodlern bekam die Frau viel Lob für ihren Mut, sich gegen den Widerling einzusetzen. Der war offenbar schon polizeibekannt. Die Frau schreibt: „Der Typ hat anscheinend schon einiges gemacht, da schon viele Fotos von ihm in der Datenbank sind. Wegen Datenschutz wird mir aber leider nichts gesagt.“

Wie reagiert das Unternehmen auf den Sex-Vorfall an Bord?

Und das Unternehmen? Weder Busfahrer noch Kunden-Service hatten der Frau schließlich geholfen. Nachdem sie sich erneut bei Flixbus meldete, postete sie ein Foto mit der Antwort.

Darin heißt es: „Es ist uns sehr wichtig, dass Du uns in dieser Angelegenheit kontaktiert hast. Wir möchten betonen, dass wir keinerlei Handlungen akzeptieren, die unsere Passagiere in irgendeiner Weise beleidigen. Dazu gehören natürlich neben Diskriminierung auch sexuelle Übergriffe und jede andere Form von Gewalt.“ Man bedauere das Verhalten des Busfahrers und werde Fahrer und Service-Mitarbeiter für solche Situationen sensibilisieren.

(sku)

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