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Holocaust-Leugnerin: 91-jährige Haverbeck kommt im November frei

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 30.10.2020 ksta
Ursula Haverbeck © dpa Ursula Haverbeck

Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck wird in der ersten November-Hälfte das Gefängnis in Bielefeld verlassen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Detmold hat die 91-Jährige dann ihre volle Haftstrafe wegen Volksverhetzung verbüßt.

Das Landgericht Detmold hatte Haverbeck in zwei Fällen zu 14 Monaten Gefängnis verurteilt. Das Landgericht Verden in Niedersachsen hatte sie wegen Volksverhetzung in acht Fällen zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Seit Mai 2018 saß die Verurteilte aus Vlotho in Ostwestfalen diese Strafe im geschlossenen Vollzug im Gefängnis Bielefeld-Brackwede ab.


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Haverbeck bereits mehrmals wegen Volksverhetzung verurteilt

Haverbeck wurde bereits mehrmals wegen Volksverhetzung verurteilt. Weitere Verfahren an Gerichten in Hamburg und Berlin sind noch anhängig. Sie behauptete wiederholt, dass das Konzentrationslager Auschwitz kein Vernichtungslager, sondern ein Arbeitslager gewesen sei.

Am 27. Januar 1945 hatten sowjetische Truppen das Lager befreit. Allein in Auschwitz waren etwa 1,1 Millionen Menschen ermordet worden. (dpa)

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