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Kundin ist empört über ein Detail auf ihrem Pizzakarton von Domino's

Business Insider Deutschland-Logo Business Insider Deutschland 18.05.2019 Business Insider Deutschland
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Eine Frau aus Texas hat ein Foto eines Pizzakartons auf Facebook geteilt, weil sie eine Anmerkung darauf als anstößig empfunden hat. 

Amber Nasim und ihr Mann hatten bei der großen Pizzakette Domino's zwei Pizzen bestellt. Als sie die Bestellung entgegen nahm, sah Nasim, dass auf dem Pizzakarton an jener Stelle, wo normalerweise der Name des Kunden geschrieben steht, zur Identifizierung stand: „Lady with the muslim husband“, übersetzt also: „Dame mit dem muslimischen Ehemann“.

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Pizza © Facebook/ Screenshot Pizza

Ehefrau verärgert über Vorgehen von Domino's

Grund für diese Anmerkung war wohl der Wunsch des Ehepaares, dass bitte beide Pizzen nicht mit demselben Messer geschnitten werden sollten. Da der Ehemann von Amber Nasim Muslime ist, wollte er nicht, dass seine Pizza durch das Messer mit den Schweinefleischprodukten auf der Pizza seiner Frau in Berührung kommt.

Dabei war es nicht das erste Mal, dass das Ehepaar diese Bitte beim Pizzadient geäußert hatte. Diese religiösen Ernährungseinschränkungen wurden zwar von der Domino’s-Filiale berücksichtigt, aber eben mit dem Kommentar auf dem Karton versehen, den Amber Nasim als rassistisch empfand.

Im Gespräch mit dem Medienportal „Khou“ sagte sie: „Als sie mir die Pizza überreichten, drehten sie sich um, um zu verbergen, was sie getan hatten“.

Domino's hat sich mittlerweile entschuldigt

Amber Nasim ließ dieses Verhalten jedoch nicht auf sich sitzen und postete Zuhause die beiden Pizzakartons mit der Botschaft auf Facebook. Dabzu schrieb sie: „Diese Art von Hass und Rassismus muss aufhören“. Eine Sprecherin von Domino’s hat sich mittlerweile bei dem Ehepaar entschuldigt und beteuert, dass die Beiden nicht den Respekt erhalten hätte, den man erwarten sollte.

Lest auch: „Kunde bestellt Pizza bei Domino's mit unverschämtem Sonderwunsch — der Lieferdienst reagiert perfekt

„Eine besondere Bitte, die sie im Namen ihres Ehemannes wegen religiöser Gründe stellte und die wir regelmäßig ohne Probleme umsetzen, hätte nicht zur Identifizierung ihrer Bestellung verwendet werden dürfen“, zitiert „Khuo“ die Sprecherin. Der Mitarbeiter, der dafür verantwortlich war, wurde angeblich verwarnt. Amber Nasim und ihr Ehemann wollen künftig dennoch nicht mehr in dieser Filiale ihr Essen bestellen.

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