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Kurz vor dem Boarding: Pilot wird verhaftet, Passagiere sind über den Grund schockiert

EXPRESS-Logo EXPRESS 14.05.2019 express
Pilot Christian M. Er soll drei Menschen umgebracht haben. © AP Pilot Christian M. Er soll drei Menschen umgebracht haben.

Die Passagiere der PSA-Airlines-Maschine warteten im Flughafen Louisville (US-Bundesstaat Kentucky) darauf, in den Flieger nach Charlotte einsteigen zu können. Doch sie warteten vergeblich.

Der Pilot der Maschine, Christian M., wurde noch vor dem Boarding von US-Behörden verhaftet. Das berichtet CNN.

Als die Passagiere am vergangenen Samstag von der Festnahme erfuhren, gingen sie davon aus, dass der Pilot betrunken gewesen sei. Doch die Vorwürfe sind viel schlimmer.

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Pilot festgenommen – Passagierin geschockt: „Wie in einem Film“

Die Irritation der Fluggäste sei schnell in Schock übergegangen, als diese den wahren Grund für die Verhaftung erfahren hätten, heißt es. 

„Das war wie in einem Film, es war eine sehr angespannte Situation. Man merkte, dass die Angestellten wussten, dass etwas passiert war", zitiert CNN eine Reisende.

Christian M. soll im November 2015 drei Menschen getötet haben, so die Erkenntnisse der Ermittler. Eine Grand Jury hatte deswegen Anklage erhoben.

Pilot Christian M. soll drei Menschen ermordet haben

Zunächst soll M. einen 59-Jährigen in dessen Haus erschossen haben. Das Opfer sollte in einem Gerichtsfall, in dem M. wegen eines Sexualdeliktes angeklagt war, aussagen.

Später wurde noch die Leiche der 58-jährigen Frau des Opfers sowie eines 63-jährigen Mannes, der in einem Auto verbrannte, gefunden. Auch diese Personen soll M. getötet haben.

Verdächtiger bleibt bis Prozessbeginn in U-Haft

Unklar ist bislang, wie die Ermittler nach dreieinhalb Jahren auf die Spur des Verhafteten kamen. Generalstaatsanwalt Andy Beshear erklärte:

Ich hoffe, dieser Tag bringt den Familien der Opfer ein wenig Gerechtigkeit. Es ist noch ein weiter Weg zu gehen, aber wir hoffen, dieser Fall dient als Beispiel: Wenn man niemals aufhört, für die Gerechtigkeit zu kämpfen, wird man diesen Familien helfen können.

Bis zum Prozessbeginn soll der Verdächtige in U-Haft bleiben.

Arbeitgeber American Airlines zeigt sich betroffen

M.s Arbeitgeber PSA Airlines ist Teil des Flugriesen American Airlines. Das Unternehmen zeigte sich „zutiefst betroffen“ über die Erkenntnisse, zitierte die „Washington Post“ aus einer Mitteilung. Eine routinemäßige Überprüfung des Piloten hätte keine Vorstrafen festgestellt, so American Airlines.

„Wir setzen uns uneingeschränkt für die Sicherheit unserer Kunden und Teammitglieder ein“, ließ das Flugunternehmen mitteilen. Deswegen wolle man den Strafverfolgungsbehörden jede mögliche Unterstützung zukommen lassen.

(mah)

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