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Lage bei Brand im Grunewald entspannt sich – aber weiter Sperrungen

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 06.08.2022 RP ONLINE

Berlin. Die Flammen im Grunewald sind noch immer nicht gelöscht, aber unter Kontrolle. Die umliegende Autobahn und Bahnstrecken bleiben weiterhin gesperrt. Erst am Samstagnachmittag wird darüber entschieden, wie es weitergeht.

Eine Explosion auf einem Sprengplatz hat im Berliner Grunewald einen Großbrand auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern ausgelöst. 120 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Die Bilder im Überblick. Schwarzer Rauch steht über Berlin. © Gerd Roth Eine Explosion auf einem Sprengplatz hat im Berliner Grunewald einen Großbrand auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern ausgelöst. 120 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Die Bilder im Überblick. Schwarzer Rauch steht über Berlin.

Der Brand im Grunewald in Berlin ist auch zwei Tage nach dem Ausbruch nicht vollständig gelöscht - die nahe gelegene Stadtautobahn Avus und die Bahnstrecke bleiben weiter gesperrt. Nach Angaben der Feuerwehr ist frühestens gegen Samstagmittag mit einer Entscheidung zu rechnen, wann und ob die Strecken geöffnet werden können. Es brenne weiter auf dem Sprengplatz, aber nur innerhalb eines abgegrenzten Gebiets. Dort würden kleinere Brandstellen gelöscht. Aktuell gebe es im Wald außerhalb des Sprengplatzes keine großen Brandherde.

In der Nacht zu Samstag habe es keine weiteren Explosionen mehr gegeben, hieß es weiter. Ferngesteuerte Roboter zur Erkundung der Sperrzone seien aufgrund der entspannteren Lage in der Nacht wieder abgezogen worden. Die Erkundung des Gebiets solle am Samstagmorgen wieder aufgenommen werden.


Video: Bahn fährt im Grunewald wieder - Feuer weiter gefährlich (dpa)

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Obwohl die Flammen um das Gelände im Grunewald weitgehend gelöscht sind, ist die Gefahr vor allem für die Einsatzkräfte noch nicht gebannt. Der Boden auf dem Gelände dort war am Freitag laut Polizei an manchen Stellen noch bis zu 700 Grad heiß. Um die Gefahr weiterer Explosionen von Munitionsresten zu verringern, müssen diese Bereiche mit Wasser gekühlt werden. Die Feuerwehr und eine Spezialfirma setzten einen Löschpanzer ein. Einige Lagerstätten von gefährlichen Explosivstoffen würden schon immer ständig mit Wasser gekühlt, dort sei nichts passiert.

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