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Mehr als 120 Tote bei Explosionen in katholischen Kirchen und Hotels in Sri Lanka

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 21.04.2019 RP ONLINE
 Einsatzkräfte sperren die Tatorte ab. © Eranga Jayawardena Einsatzkräfte sperren die Tatorte ab.

Colombo. Bei Anschlägen auf katholische Kirchen und Luxushotels in Sri Lanka sind mehr als 120 Menschen getötet und mehr als 250 weitere verletzt worden, darunter auch Ausländer. Der Präsident spricht von „Angriffen“.

Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Betroffen waren ersten Berichten zufolge drei Kirchen in verschiedenen Teilen des Landes, in denen Ostergottesdienste stattfanden, außerdem drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Der Polizei zufolge ereigneten sich die Explosionen alle innerhalb einer halben Stunde.

Sri Lankas Premierminister Ranil Wickremesinghe berief eine Krisensitzung des Kabinetts ein. Der Minister für Wirtschaftsreform, Harsha de Silva, schrieb auf Twitter von zahlreichen Opfern, unter ihnen Ausländer. Er habe in einer Kirche in Colombo „schreckliche Szenen“ erlebt. Er rief dazu auf, die Ruhe zu bewahren und zu Hause zu bleiben. Rettungsmaßnahmen liefen.

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Der südasiatische Inselstaat ist ein beliebtes Touristenziel, auch für Europäer. Nur etwa sieben Prozent der Bevölkerung sind Christen. Die Mehrheit sind Buddhisten.

Sri Lankas Bürgerkrieg war 2009 nach 26 Jahren zu Ende gegangen. Die Rebellengruppe Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) hatte für einen unabhängigen tamilischen Staat im Norden des Landes gekämpft. Die Armee besiegte die Aufständischen schließlich mit aller Härte. Die UN wirft beiden Seiten Kriegsverbrechen vor.

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