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„Vorsorglich verlängert“: Gladbacher Belkaw chlort Trinkwasser noch mehrere Wochen

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 29.08.2022 Guido Wagner
Symbolbild © dpa Symbolbild

Mikrobiologische Auffälligkeiten gibt es laut Belkaw zwar nicht mehr im Refrather Wasserwerk, trotzdem setzt der Wasserversorger die Chlorung des Trinkwassers für die südlichen Stadtteile von Bergisch Gladbach sowie einige Orte auf Overather und Kürtener Gebiet fort.

Das hat der Energie- und Wasserversorger am Montagvormittag angekündigt.

Im Refrather Wasserwerk keine Verkeimungen mehr festgestellt

Nach dem Auftreten einer „mikrobiologischen Auffälligkeit“ in einem Teil der Aufbereitung im Wasserwerk Refrath der

Belkaw Ende vorletzter Woche (19. August) seien „alle aktuellen Proben im Wasserwerk ohne Befund“, teilte ein Belkaw-Sprecher am Montag mit.

„Bei allen Untersuchungen wurden keine Verkeimungen mehr festgestellt.“ Im Trinkwassernetz selbst hatte es keine Befunde gegeben, das sei auch aktuell so, so die Belkaw.

Mehrere betroffene Stadt- und Ortsteile

Betroffen sind neben den Bergisch Gladbacher Stadtteilen Asselborn, Bärbroich, Lückerath, Bensberg, Bockenberg, Kaule, Moitzfeld, Refrath, Alt-Refrath, Kippekausen, Frankenforst, Lustheide, Löhe und Mitteleschbach auch die Kürtener Ortsteile Spitze und Dürscheid sowie Klefhaus, Untereschbach und Immekeppel auf Overather Gebiet.

In Absprache mit dem Kreisgesundheitsamt halte  die Belkaw die „Schutzchlorung am Werksausgang vorsorglich noch für zwei bis drei Wochen“ aufrecht, kündigte der Belkaw-Sprecher an. In dieser Zeit erfolgt in Abschnitten meine umfassende Reinigung und Desinfektion des gesamten Wasserwerks Refrath mit allen Anlagenkomponenten.

Grund für die Verunreinigungen noch unklar

Die Ermittlungen zur Herkunft der Auffälligkeit „laufen“ laut Belkaw noch,  sie „gestalten sich aber schwierig, da weitere Untersuchungen erfreulicherweise keine auffälligen Befunde mehr erbrachten“, erläuterte der Unternehmenssprecher. „Das Chlor hat sich mittlerweile im gesamten betroffenen Netzabschnitt gut verbreitet.“

Dosierung und Konzentrationsniveau erfolgten im „Einklang mit den strengen gesetzlichen Anforderungen der Trinkwasserverordnung“, so der Sprecher. Heißt: „Das Trinkwasser ist nach wie vor hygienisch einwandfrei. Es ist weiterhin problemlos für alle Anwendungen und den menschlichen Genuss geeignet, dies umfasst auch die Zubereitung von Säuglingsnahrung und den Gebrauch für Haustiere.“

Mit dem Chlorzusatz werde das Trinkwasser desinfiziert, so der Sprecher. Bereits kurz nach der Entnahme des Wassers aus der Leitung sei es nicht mehr wahrnehmbar.

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