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Nachrichten aus Deutschland: Mann beißt Frau im Park Teile von Wange und Nase ab

stern-Logo stern 29.06.2020 AFP/DPA
Polizisten im Görlitzer Park im Stadtteil Kreuzberg in Berlin (Archivbild) © Picture Alliance/Paul Zinken/ Polizisten im Görlitzer Park im Stadtteil Kreuzberg in Berlin (Archivbild)

Brandenburg: Mann pöbelt in Kita und verletzt Mitarbeiterinnen +++ Berlin: Polizei durchsucht Haus in Rigaer Straße +++ Rinteln: Tankwagenfahrer pumpt versehentlich Heizöl in einen Keller +++ Nachrichten aus Deutschland.

Berlin: Mann beißt Frau Teile von Wange und Nase ab

In Berlin hat ein 24-Jähriger am Dienstag im Görlitzer Park seiner 41-jährigen angeblichen Partnerin Teile der linken Wange und des linken Nasenflügels rausgebissen. Wie die Polizei bei Twitter mitteilte, verteidigte er sich anschließend mit den Worten: "Ich darf das, das ist meine Freundin." Zeugen alarmieren die Polizei. Die nahm den Mann fest und brachte ihn Medienberichten zufolge auf richterliche Anordnung später in einem psychiatrischen Krankenhaus unter. Die verletzte Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Hintergrund des laut Zeugen der Attacke vorangegangen Streits sowie die tatsächliche Beziehung zueinander blieb unklar. 

NÄCHSTES
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Quellen: Polizei (Twitter), RBB

Fischbach: Stand-Up-Paddler ertrinkt im Bodensee

Am Mittwoch ist ein Stand-Up-Paddler auf dem Bodensee bei Fischbach tödlich verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, war der 55-jährige Tourist aus NRW mit seinem Board zunächst auf dem See unterwegs. Etwa 200 Meter vom Ufer entfernt sei er vom Brett ins Wasser gefallen. "Ein Zeuge beobachtete, wie sich der Mann noch kurz an seinem Paddel festhielt, dann aber unterging", heißt es in der Polizeimitteilung. DLRG, Feuerwehr und Wasserschutzpolizei suchten mit vereinten Kräften nach dem Mann. Die Suche blieb allerdings erfolglos. Die Besatzung eines alarmierten Hubschraubers entdeckte schließlich den leblos unter Wasser treibenden Körper. Nach der Bergung blieben Reanimationsversuche erfolglos. Eine Notärztin stellte vor Ort den tot fest. Der Verunglückte war gemeinsam mit seiner Ehefrau im Urlaub. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen. 

Quelle: Polizei Einsatz

Berlin: Mann bei Messerangriff schwer verletzt

In Berlin ist ein Mann bei einem Messerangriff schwer verletzt worden. Der 56-Jährige hatte am Mittwochabend in einem Bus einen dort herumschreienden Unbekannten um Ruhe gebeten, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Als er den Bus verließ, folgte ihm der unbekannte Mann demnach. Der 56-Jährige wurde in einer Straße attackiert und mit einem Messer mehrfach am Rücken verletzt.    

Der Täter konnte unerkannt flüchten, wie die Polizei weiter erklärte. Das Opfer kam schwer verletzt in eine Klinik.

Quelle: AFP

Brandenburg: Mann pöbelt in Kita und verletzt Mitarbeiterinnen

Ein 43-Jähriger erschien am Dienstag aufgebracht in einer Kindertagesstätte in Falkensee bei Brandenburg und hat zwei Mitarbeiterinnen leicht verletzt und beleidigt. Wie die Polizei berichtet, soll der Mann die Herausgabe von persönlichen Sachen eines Kindes gefordert haben. Als er den Betreuungsraum betreten wollte, versuchten die zwei Mitarbeiterinnen den Mann aufzuhalten, wodurch er sie leicht verletzte. Außerdem äußerte er sich beleidigend den Frauen gegenüber. Der 43-Jährige nahm schließlich die persönlichen Sachen des Kindes und verließ die Kindertagesstätte.

Die zehn Kinder, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Einrichtung befanden, erlitten einen Schock und wurden seelsorgerisch betreut. Die Mitarbeiterinnen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei konnte den 43-Jährigen an seinem Wohnort antreffen. "Mit ihm wurde eine Gefährdenansprache durchgeführt", teilt die Polizei mit. Es wurden Strafanzeigen aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: "Polizei Brandenburg"

Berlin: Polizei durchsucht Haus in der Rigaer Straße

Im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat die Polizei am frühen Donnerstagmorgen mit rund 200 Einsatzkräften Wohnungen eines Wohnprojektes in der Rigaer Straße durchsucht. Dabei handelt es sich um das Haus Nummer 94, wo es in der Vergangenheit immer wieder zu teilweise harten Auseinandersetzungen zwischen der linksradikalen Szene zugerechneten Bewohnern und Sicherheitskräften gekommen war.

Es würden zwei richterliche Durchsuchungsbeschlüsse zu zwei unterschiedlichen Ermittlungsverfahren vollstreckt, sagte die Leiterin der Polizeipressestelle, Anja Diersche, der Deutschen Presse-Agentur. Dabei gehe es einmal um eine gefährliche Körperverletzung und um eine Urkundenfälschung mit dem Ziel der Bereicherung.

Auch wenn die Beamten eine Tür des Gebäudes mit Gewalt hätten öffnen müssen, sei die Lage ruhig und es gebe keinen Widerstand gegen die Durchsuchung, sagte Dierschke am Vormittag. In der Rigaer Straße und Umgebung stehen noch einige symbolträchtige und zum Teil besetzte Häuser der linksradikalen Szene.

Quelle: DPA

Rinteln: Tankwagenfahrer pumpt versehentlich Heizöl in einen Keller

Ein Tankwagenfahrer hat in Rinteln beim Befüllen der Tanks in einer Reihenhaussiedlung die Einfüllstutzen verwechselt und pumpte rund 1200 Liter Heizöl in den Keller eines Nachbarhauses, berichtet die Polizei am Donnerstag. Da das Haus bereits nach einem Wechsel auf eine Gasheizung ausgebaut wurde, lief das Öl in den Keller und von dort in die Kanalisation. Feuerwehr und Abwasserbetrieb konnten das Öl abfangen. Wie die Polizei mitteilte, sei das Haus aufgrund der Ausgasungen vorerst nicht mehr bewohnbar. Gegen den Tankwagenfahrer wird nun ermittelt. 

Quelle: "Polizei Nienburg"

St. Ingbert: Unbekannte klauen 85 Einkaufswagen und blockieren Straße

Unbekannte haben im saarländischen St. Ingbert 85 Einkaufswagen entwendet und eine Straße hinunterrollen lassen. Die Wagen kamen nach etwa 80 Metern zum Stehen und blockierten die Fahrbahn, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zu einem Unfall, einer konkreten Gefährdung oder zu Sachschaden kam es demnach in der Nacht zum Donnerstag nicht. Die Einkaufswagen stammten laut den Beamten aus einem nahen Lebensmittelgeschäft. Nun werde wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Mittwoch, den 8. Juli

Berlin: Polizei fahndet nach mutmaßlichem Serienvergewaltiger

Die Polizei in Berlin fahndet mit Fotos und Videos aus einer Überwachungskamera nach einem mutmaßlichen Serienvergewaltiger. Der Mann ist dringend tatverdächtig im Juni eine Tatserie von sieben Vergewaltigungen, beziehungsweise versuchten Vergewaltigungen in Berlin und Brandenburg begangen zu haben. Zu einer Tat am 25. Juni 2020 konnten die Ermittler die mutmaßlich angegriffene Frau noch nicht ausfindig machen. Ein Zeuge hatte eine mutmaßliche Vergewaltigung auf einem Waldweg nahe des Teufelsberges gemeldet, als die Polizei eintraf, fanden sie jedoch weder Täter noch Opfer. Auch soll der Unbekannte eine 27-jährige Joggerin in einem Waldstück bei Kleinmachnow vergewaltigt haben. Jetzt sucht die Polizei mit Bildern aus Überwachungskameras, die an einem Tatabend am 15. Juni 2020 in Bernau-Friedental aufgenommen wurden, nach dem Tatverdächtigen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Gesuchte ist laut Polizei etwa 30 Jahre alt, 1,75 bis 1,85 Meter groß und schlank mit athletischem Oberkörper. Er könnte dem Phänotypus nach Osteuropäer sein. Den Beschreibungen zufolge hat er braune Augen. Mit den Geschädigten soll er englisch gesprochen haben.

Quelle: Polizei Berlin

Hamburg: Diebin versucht dreimal denselben Koffer zu stehlen

Dieser Koffer muss ein ganz besonderes Exemplar gewesen sein, auch wenn im Nachhinein niemand weiß, warum. Am Dienstag in den frühen Morgenstunden beobachtete ein Bundespolizist eine Frau am Hamburger Hauptbahnhof, die versuchte einen abgestellten Koffer einer Passagierin zu stehlen. Der Beamte stellte die 58-Jährige und leitete ein Strafverfahren ein, ließ sie jedoch wieder frei. 

Nur eine Stunde später berichtete ein Zeuge demselben Bundespolizisten in der Sicherheitswache am Bahnhof von einer Frau, die einen Koffer gestohlen habe. Während der Beamte den Vorfall dokumentierte, rief der Zeuge plötzlich, dass die Frau gerade mit dem Koffer an dem Gebäude vorbeigelaufen sei. Prompt rannte der Polizist der vemeintlichen Diebin hinterher und erkannte tatsächlich die Frau und den Koffer wieder, den sie schon einmal versucht hatte zu stehlen. Wieder wurde ein Strafverfahren eingeleitet, wieder durfte sie gehen – diesmal allerdings mit Platzverweis vom Bahnhofsgelände. 

Der Beamte dürfte nicht schlecht gestaunt haben, als dieselbe Frau wenige Minuten später wieder in sein Blickfeld geriet. Aus seiner Wache heraus beobachtete er die Deutsche, wie sie sich erneut der Frau mit dem begehrten Koffer näherte und nach diesem griff. Der Bundespolizist hinderte sie an der Flucht und leitete ein drittes Strafverfahren ein – nun wurde sie allerdings in Gewahrsam genommen. Alle guten Dinge sind schließlich drei, nicht vier. 

Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg

Hannover: Mann stiehlt Parfum und verliert seinen Ausweis auf der Flucht

Am Dienstagabend wurde ein Mann in einem Drogeriegeschäft in Hannover beim Diebstahl beobachtet. Der Laden-Detektiv sah, wie der Ukrainer eine Flasche Parfüm für 75 Euro einsteckte. Dann verschwand er, ohne zu bezahlen. Noch im Eingangsbereich wurde der 24-Jährige gestellt. Der wurde aber aggressiv, schlug und trat den Detektiv. Nach einem kurzen Gerangel konnte der Ladendieb flüchten. Der Detektiv erstattete Anzeige bei der Bundespolizei und lieferte die Personalien des flüchtigen Tatverdächtigen gleich mit. Der hatte im Gerangel nämlich nicht nur das Diebesgut verloren, sondern auch seinen Ausweis. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und räuberischen Diebstahls ein.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Hannover

Aarbergen: Polizei zieht Lkw-Fahrer mit mehr als vier Promille aus dem Verkehr

Die Polizei hat in Hessen einen Lastwagenfahrer mit mehr als vier Promille Alkohol im Blut aus dem Verkehr gezogen. Der 35-Jährige hatte sich am Nachmittag in Aarbergen verfahren, wie die Polizei in Bad Schwalbach am Dienstagabend mitteilte. Er fiel Mitarbeitern einer Firma auf, weil der Mann seine Fracht bei einem falschen Unternehmen abladen wollte. Eine Polizeistreife stoppte den Sattelzug kurze Zeit später. Ein Atem-Alkohol-Test ergab einen Wert von 4,39 Promille. Während der Blutentnahme auf der Wache fiel den Beamten eine vermeintlich geschwollene Wange des 35-Jährigen auf. Die Schwellung entpuppte sich als ein Päckchen mit mehreren Gramm Marihuana, welches der Mann im Mund aufbewahrte. Den Lastwagenfahrer erwarten nun mehrere Strafverfahren. Seinen Führerschein musste er abgeben. Der 35-Jährige wurde zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam nach Wiesbaden gebracht. 

Quelle: AFP

Bundesweit: Razzia wegen illegalen Waffenhandels in Reichsbürgerszene

Wegen illegalen Waffenhandels haben Ermittler in Deutschland und Österreich die Räume von zwölf Verdächtigen aus der "Reichsbürger"- und Rechtsextremisten-Szene durchsucht. "Das ist sehr ernst zu nehmen, auch wenn die Ermittlungen zu den Motiven noch andauern", betonte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch. Es gehe um den Verdacht von Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz sowie das Waffengesetz - konkret um Waffenlieferungen aus Kroatien nach Deutschland.

"Unsere Ermittler gehen davon aus, dass die betroffenen Personen unter anderem dem rechtsextremistischen Spektrum und der "Reichsbürgerbewegung" angehören", erläuterte Herrmann. Die Fahnder hatten am Mittwochmorgen in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Österreich die Wohn- und Geschäftsräume von zwölf Personen durchsucht. Dabei waren rund 200 Staatsanwälte und Polizisten teils von Spezialeinheiten im Einsatz. Neben den Waffenlieferungen von Kroatien nach Deutschland gebe es auch Bezüge nach Österreich, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. Die sogenannten Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik als Staat nicht an.

Quelle: DPA

Alpen: Bergsteiger nach Biwak-Nacht aus Watzmann-Ostwand gerettet

Zwei Bergsteiger sind nach zwei Nächten in einem Biwak aus der Watzmann-Ostwand gerettet worden. Die beiden 48 und 55 Jahre Urlauber aus Baden Württemberg waren bereits seit Sonntagmorgen in der Ostwand unterwegs. Die Nacht zu Montag hatten sie schon in einem Biwakloch verbracht. Als sie ihren Weg am Montagmorgen fortsetzten, verstiegen sie sich im Bereich der Dabelsteinplatte und setzten gegen 10 Uhr in rund 2.300 Metern Höhe per App einen Notruf ab. Es begann eine großangelegte Suchaktion, die sich jedoch aufgrund der Wetterlage und des dichten Nebels schwierig gestaltete. Fast einen ganzen Tag lang konnten die Retter keinen Handy- oder Rufkontakt zu den Bergsteigern herstellen und auch die angegebenen Koordinaten konnten wegen Nebels nicht angeflogen werden. Erst am Dienstagvormittag konnte die Polizei Berchtesgaden nach vielen misslungenen Versuchen einen der Bergsteiger über Handy erreichen. Die beiden Männer hatten die Nacht in einer Höhle verbracht. Nachdem sich der Nebel gelichtet hatte, wurden Bergretter in der Nähe der Männer abgeseilt, die zu ihnen aufstiegen und Erste Hilfe leisteten und sie absicherten. Ein Rettungshubschrauber brachte die beiden erschöpften Männer schließlich wieder wohlbehalten zurück ins Tal.

Quelle: Bayrisches Rotes Kreuz

Offenbach/Frankfurt a.M.: Zwei Festnahmen wegen des Verdachts der Zwangsprostitution 

In Hessen hat die Polizei einen Mann und eine Frau wegen des Verdachts der Zwangsprostitution festgenommen. Die Ermittler werfen den beiden unter anderem Zuhälterei vor, wie die Polizei Offenbach und die Staatsanwaltschaft Darmstadt am Mittwoch mitteilten. Seit November wurde demnach gegen die Verdächtigen ermittelt. Die Polizei sucht nun nach weiteren Opfern. Der 41-jährige Mann soll mehrere junge Frauen gezwungen haben, sich im Rhein-Main-Gebiet zu prostituieren und nahezu die kompletten Einkünfte abzugeben. Die 35-jährige Frau soll "Aufpasserin" gewesen sein und die Tätigkeiten der Opfer überwacht haben. Bei einer Razzia vor rund einer Woche wurden insgesamt 18 Objekte in Offenbach, Friedrichsdorf, Bottrop und Frankfurt am Main durchsucht. Dabei wurden die beiden Verdächtigen vorläufig festgenommen. Die Beamten stellten hochwertigen Goldschmuck, Uhren, Bargeld, Drogen, eine Harley-Davidson und ein Magazin mit scharfer Munition sicher. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Quelle: AFP

Mainz: Polizist erschießt Mann nach Messerangriff

Ein Polizist hat in Mainz einen mit einem Messer bewaffneten Mann erschossen. Er habe alarmierte Beamte attackieren wollen und habe nur noch mit Schüssen aus einer Dienstpistole gestoppt werden können, berichtete die Polizei am Dienstagabend am Tatort im Stadtteil Gonsenheim. Zuvor hatten die Beamten den Angaben zufolge bereits versucht, den 57 Jahre alten Mann per Pfefferspray und Elektropistole (Taser) aufzuhalten. Der Polizist habe mehrere Schüsse abgegeben, sagte eine Sprecherin.

Ausgelöst wurde der Polizei-Einsatz durch einen Notruf. Anrufer hatten von einem Messerangriff eines Mannes auf einen anderen berichtet. Als die erste Funkstreife am Tatort ankam, trafen die Beamten auf ein Opfer. Es sei mit nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der mutmaßliche Messerstecher flüchtete nach der Tat laut Polizei in die Erdgeschosswohnung einer Senioren-Anlage. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen sowohl er als auch seine Mutter in dem Haus eine Wohnung haben. Als er aus der Wohnung trat und auf die Beamten zuging, seien die tödlichen Schüsse gefallen. Das Geschehen spielte sich auf einer Terrasse ab, die direkt an eine Straße grenzt.

Unklar ist derzeit auch noch, wie es zu dem Messerangriff kam und in welcher Beziehung die beiden Männer zueinander standen. Ob der von der Polizei erschossene Mann betrunken war oder unter Drogen stand, war ebenso unklar.

Quelle: DPA

Nürnberg: Explosion in Ladengeschäft

In der Nürnberger Südstadt ist es am Abend zu einer Explosion in einem Ladengeschäft gekommen. Zwei Menschen wurden nach Angaben der Polizei leicht verletzt. Gegen kurz nach 20 Uhr erhielten die Beamten den Notruf. Als Polizei und Feuerwehr am Einsatzort eintrafen, stand das Geschäft im Erdgeschoss in Flammen. Diese konnten schnell gelöscht und ein Übergreifen des Feuers auf darüber liegende Wohnungen weitestgehend verhindert werden. Das Erdgeschoss des Gebäudes wurde durch den Brand völlig zerstört. Auch die darüber liegenden Wohnungen sind bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Die Ursache für die Explosion ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt. 

Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken

Duisburg: Loveparade-Gedenkstätte wiederholt verwüstet

Die Duisburger Loveparade-Gedenkstätte ist schon zwölf Mal von Unbekannten verwüstet worden. Das sagte Sarah Vogt vom Verein "Lopa 2010", der sich seit 2011 für die Interessen der Verletzten einsetzt, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwoch). "Hinzu kommen fast wöchentlich kleinere Sachen wie umgetretene Kerzen oder Teddybären, denen die Arme ausgerissen wurden", sagte Vogt. Für viele Betroffene sei es schwer zu verkraften, "wenn sie sehen müssen, wie ihr Gedenken mit Füßen getreten und verwüstet wird." 

Vor rund zehn Jahren – am 24. Juli 2010 – waren bei der Loveparade in Duisburg 21 junge Menschen auf einer Zugangsrampe erdrückt worden. Die Gedenkstätte wurde später in diesem Bereich errichtet.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Dienstag, den 7. Juli

Hannover: Einjähriger von Auto erfasst und tödlich verletzt

In Hannover ist ein einjähriges Kind von einem Auto angefahren und dabei tödlich verletzt worden. Wie die Polizei in der niedersächsischen Hauptstadt mitteilte, wurde der Junge am Dienstagvormittag in einer Wohnstraße von einem 63-jährigen Autofahrer erfasst, als dieser seinen Wagen umparkte. Das Kind hielt sich laut Beamten "im Nahbereich" seiner Mutter auf. Was genau passierte, war zunächst unklar.     

Nach Angaben der Polizei liefen die Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs. Demnach erfasste der Autofahrer das Kleinkind beim Rückwärtsfahren. Der Junge schien zunächst nur leicht verletzt und wurde in Begleitung eines Notarztes vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb er wenig später.

Quelle: AFP

Freiburg: Sicherungsverwahrung für Ex-Fußballtrainer nach sexuellem Missbrauch

Nach jahrelangem sexuellen Missbrauch von Kindern ist ein früherer Trainer von Jugend-Fußballmannschaften zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Zudem ordnete das Landgericht Freiburg am Dienstag Sicherungsverwahrung an. Es folgte damit einem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft.

Der 31 Jahre alte Deutsche habe sich des sexuellen Missbrauchs von Kindern in mehreren Fällen schuldig gemacht, entschied das Gericht. Da er seit seiner Jugend sexuelles Interesse an männlichen Kindern habe, gehe von ihm eine Gefahr für die Allgemeinheit aus. Dies habe ein vom Gericht in Auftrag gegebenes Gutachten bestätigt. Sicherungsverwahrung geht über die eigentliche Strafe hinaus und soll die Allgemeinheit vor gefährlichen Hangtätern schützen.

Die sexuellen Übergriffe ereigneten sich dem Urteil zufolge in den Jahren 2007 bis 2018. Die Opfer der Verbrechen seien damals 9 bis 14 Jahre alt gewesen. Der Mann habe sie in den verschiedenen Kinder- und Jugend-Fußballmannschaften kennengelernt, die er trainierte. Bis 2019 arbeitete er mit Mannschaften in Freiburg und Karlsruhe.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die am Prozess Beteiligten können Revision einlegen

Quelle: DPA

Lingen: Arbeiter auf Baustelle von Betonpumpen-"Rüssel" erschlagen

Im niedersächsischen Lingen ist ein Bauarbeiter vom Ausleger eines großen Betonpumpen-Lkw erschlagen worden. Ein weiterer Arbeiter wurde am Dienstag bei dem Unfall auf einer Baustelle schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der mit ausgefahrenen Stützen stabilisierte Speziallastwagen pumpte demnach gerade flüssigen Beton mit seinem "Rüssel" in ein Obergeschoss, als er im matschigen Boden plötzlich wegsackte. Dadurch stürzte auch der ausgefahrene Pumpen-Ausleger ab und traf den 22-jährigen Bauarbeiter, der sich im Obergeschoss des im Bau befindlichen Hauses aufhielt. Ein 28-jähriger Kollege des Mannes verfing sich bei dem Unglück mit einem Bein in einer Lenkschlaufe des Geräts und wurde schwer verletzt. Polizei, Gewerbeaufsicht und Berufsgenossenschaft nahmen die Ermittlungen zur Unfallursache auf.

Quelle: AFP

Obergünzburg: Mann ersticht Ehefrau in Linienbus vor anderen Fahrgästen

Vor den Augen von Passagieren eines Linienbusses in Bayern hat ein Mann seine getrennt von ihm lebende Ehefrau getötet. Der 37-Jährige stach nach Polizeiangaben am Montagmittag in Obergünzburg im Ostallgäu auf seine Ex-Partnerin ein. Die 27-Jährige starb später im Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter wurde nach kurzer Flucht gefasst. Er soll am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach dem Angriff ließ der Mann die Waffe zurück und flüchtete zu Fuß. Bei einer Großfahndung der Polizei wurde er relativ schnell gestellt, ein für die Suche nach dem Täter angeforderter Polizeihubschrauber konnte wieder abdrehen. Wie die Polizei weiter berichtete, wurde die 27 Jahre alte Frau nach der Reanimation durch den Notarzt noch in eine Klinik gebracht - doch die Hilfe kam zu spät. 

Nach Angaben einer Sprecherin des Busunternehmens waren zur Mittagszeit etwa zehn Schulkinder und vier Erwachsene im Bus. Der tödliche Angriff habe sich im vorderen Teil des Fahrzeugs abgespielt, die Kinder waren im hinteren Bereich. Der Busfahrer und mehrere Fahrgäste alarmierten die Polizei.

Der mutmaßliche Täter war der Polizei schon seit November 2019 bekannt. Damals sei es bereits zu einem Übergriff auf die Ehefrau gekommen. Beide lebten mittlerweile in unterschiedlichen Wohnungen.

Quelle: DPA

Wilnsdorf-Wilgersdorf: Junge stirbt nach Unfall mit Aufsitzrasenmäher

Im nordrhein-westfälischen Wilnsdorf-Wilgersdorf ist ein Junge tödlich verunglückt. Wie die Polizei am Dienstagfrüh berichtete, war der Zwölfjährige gegen 19 Uhr mit einem Aufsitzmäher mit Anhänger auf einer abschüssigen Straße unterwegs, als das Gespann nach links von der Straße abkam und nach dem Durchqueren einer Hecke eine Mauer hinabstürzte. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb der Junge noch am Abend im Krankenhaus. Zwei gleichaltrige Kinder, die sich zum Unfallzeitpunkt auf dem Anhänger des Rasentraktors befanden, zogen sich leichte Verletzungen zu. Beide wurden durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein

Leutkirch: Drei Personen im Center-Parks-Allgäu mit Corona infiziert

Im Center-Parks-Allgäu sind drei Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ob es sich bei den Infizierten um Mitarbeiter der Ferienanlage oder um Gäste handelt, war zunächst nicht bekannt. Wie das Landratsamt Ravensburg mitteilte, wurden daraufhin umgehend Maßnahmen ergriffen und die Kontakte der positiv getesteten Personen ermittelt sowie entsprechend informiert. "Dank der guten und verantwortungsvollen Zusammenarbeit zwischen dem Ferienpark Allgäu, der Stadt Leutkirch und dem Landkreis Ravensburg konnten Stand heute bereits 120 Personen getestet werden", heißt es in einer Mitteilung. Die bisher ausgewerteten Testergebnisse seien allesamt negativ, sodass ein weiteres Ausbruchsgeschehen nicht erwartet würde.

Quelle: Landratsamt Ravensburg

Altdorf: Frau in Wohnung vergewaltigt

Im bayerischen Altdorf ist eine Frau in ihrer Wohnung vergewaltigt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 50-Jährige in der Nacht von Samstag auf Sonntag Besuch von einem 41-jährigen Mann, der die Frau in der Nacht vergewaltigte. Die Frau verständigte daraufhin telefonisch eine Bekannte, die die Polizei rief. Der erheblich alkoholisierte Tatverdächtige wurde festgenommen. Ein Haftrichter erhob wegen des dringenden Tatverdachtes der Vergewaltigung Haftbefehl gegen den Mann, der in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde. Die 50-Jährige wurde ärztlich versorgt. Die Kriminalpolizei ermittelt. 

Quelle: Polizei Bayern

Mettmann: Sechs Verletzte bei Auffahrunfall

In Mettmann sind sechs Personen bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Wie die Polizei berichtete, übersah am Montagmittag gegen kurz nach 14 Uhr ein 76-Jähriger, dass der vor ihm fahrende Wagen an eine Kreuzung verkehrsbedingt warten musste und fuhr ungebremst auf. In dem Auto saß eine 31-jährige Frau aus Wuppertal mit ihren vier Kindern im Alter von sechs bis 14 Jahren. Die Frau wurde bei dem Aufprall schwer, ihre Kinder leicht verletzt. Auch der Rentner musste schwer verletzt zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Quelle: Polizei Mettmann

 Nachrichten von Montag, den 6. Juli

Mardorf: Phosphor für Bernstein gehalten

Am Steinhuder Meer in Niedersachsen wurde eine 28-Jährige als Folge einer Verwechslung schwer verletzt. Wie der NDR mit Berufung auf die Polizei berichtet, hatte die Frau am Sonntag am Strand am Nordufer in Mardorf einen vermeintlichen Bernstein aufgesammelt und in ihre Tasche gesteckt. Allerdings handelte es sich bei dem Fundstück um weißen Phosphor, der vermutlich aus dem zweiten Weltkrieg stammt. Der Phosphor entzündete sich, in der Folge erlitt die Finderin Verbrennungen zweiten Grades. Die Verletzte wurde in die Medizinische Hochschule Hannover eingeliefert, die Polizei sperrte mehrere Bereiche im Umfeld des Fundes. Diese sollen nun vom Kampfmittelräumdienst untersucht werden. 

Quelle: NDR

Dortmund: Versuchter Mord an Lehrer: 17-Jähriger zu Haftstrafe verurteilt

Nach einem geplanten Anschlag auf einen Lehrer in Dortmund hat das Landgericht einen 17-Jährigen wegen versuchten Mordes zu einer Haftstrafe verurteilt. Das genaue Strafmaß teilte das Landgericht am Montag zunächst nicht mit. Die Strafe habe aber nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden können, sagte ein Sprecher. Die Verhandlung gegen den 17-Jährigen und zwei 18 und 19 Jahre alte Komplizen fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der 18-Jährige wurde wegen Beihilfe zum versuchten Mord verurteilt. Der dritte Angeklagte wurde hinsichtlich des Mordkomplotts freigesprochen.

Die Angeklagten sollen den Lehrer im Mai 2019 unter einem Vorwand in einen Hinterhalt gelockt haben, um ihn dort mit einem Hammer zu erschlagen. Der Lehrer war jedoch misstrauisch und drehte niemandem den Rücken zu. Daher war es nicht zu dem Angriff gekommen.

Quelle: DPA

Petersaurach: Unbekannter tötet Pony und verletzt weitere Pferde mit Messer

Ein unbekannter Täter hat im fränkischen  Petersaurach bei Ansbach (Bayern) ein Pony getötet und zwei weitere Pferde mit Messerstichen und Schnitten verletzt. Die Tiere seien von einem Tierarzt versorgt worden, für das Pony kam jede Hilfe zu spät, teilte die Polizei am Montag mit. Die Pferde hätten sich in einem Stall mit Freilauf befunden.

Quelle: DPA

Duisburg: 90-Jähriger vertreibt Bewaffnete mit Walking-Stöcken 

Mit seinen Walking-Stöcken hat ein 90-Jähriger in einer Duisburger Parkanlage zwei bewaffnete Männer vertrieben. Diese hätten den auf einer Bank sitzenden Rentner bedroht und Geld gefordert, teilte die Polizei am Montag mit. Der alte Mann habe daraufhin seine Stöcke hochgehalten und zurückgedroht. Die Männer flüchteten. Wenige Meter weiter hätten sie es dann bei einem 80-Jährigen versucht. Auch dies scheiterte - ein 30 Jahre alter Zeuge half dem Senior und verjagte die beiden.

Quelle: DPA

Bielefeld: Luftschlangen führen Polizisten zu Wohnungseinbrecher

Luftschlangen haben Polizisten in Bielefeld auf die Spur eines mutmaßlichen Einbrechers gebracht. Der Täter verlor das bunte Dekomaterial offenbar nach einem Einbruch in eine Wohnung, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Beamten hatten demnach zunächst am Tatort Luftschlangen entdeckt - und wurden stutzig, als sie bei ihren anschließenden Nachforschungen in einem anderen Hauseingang ebenfalls auf Luftschlangen stießen.     Den Tatverdächtigen mitsamt seiner Beute machten die Polizisten dann schnell in einer Wohnung des Hauses ausfindig. Der 33-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

Quelle: AFP

Ingelheim: Zwölfjährige aus Schließfach im Bahnhof befreit

Eine Zwölfjährige ist im Ingelheimer Bahnhof in ein Schließfach geklettert – und musste anschließend von der Feuerwehr befreit werden. Das Mädchen sei aus Spaß selbst in das Schließfach geklettert, teilte die Polizei am Montag mit. Ein Freund sei dann gegen die Tür gestoßen. Nach eigenen Angaben aus Versehen. Die Tür fiel dadurch zu und ließ sich nicht mehr öffnen. Feuerwehrleute befreiten die Zwölfjährige am Samstagabend unverletzt.

Quelle: DPA

Erfurt: 70-Jähriger lädt Polizei zum Kiffen ein

In Erfurt hat ein Mann am Samstag alarmierte Polizisten dazu eingeladen, mit ihm in seiner Wohnung einen Joint zu rauchen. Wie die Polizei berichtet, waren die Beamten zuvor wegen eines angeblichen Streits zu der Wohnung gerufen worden. "Nach längerem Klingeln öffnete der volltrunkene 70-jährige Wohnungsinhaber die Tür und lud die Beamten ein, mit ihm einen zu rauchen, da nun alles wieder in Ordnung sei und die Person, mit der er Streit hatte, bereits gegangen war", heißt es. Die Polizisten fragten den Mann, ob er etwas zu Rauchen hätte, da sie selbst nichts hätten. Er bejahte, verschwand kurz in der Wohnung und kehrte mit rund zwei Gramm Marihuana zurück an die Tür, die er den Beamten übergab. Darüber hinaus fanden diese auf dem Balkon den Mannes noch ein gestohlenes Fahrrad. 

Quelle: Polizei Thüringen

Hemau: Mann greift Gäste einer Feier mit zwei Äxten an

Mit zwei Äxten ist ein Mann auf einer Feier auf andere Gäste losgegangen. Der 60-Jährige habe die Gartenparty eines Nachbarn im bayerischen Hemau kurz verlassen und sei dann mit zwei Äxten zurückgekehrt, teilte die Polizei am Montag mit. Mehrere andere Gäste überwältigten ihn am Samstagabend. Der Mann hatte laut Polizei drei Promille Alkohol im Blut und wirkte verwirrt. Er wurde vorläufig in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.   

Quelle: DPA

Berga: Regionalbahn kollidiert mit Pony

Am Freitag stieß eine Regionalbahn auf der Strecke Halle nach Nordhausen in der Nähe des thüringischen Berga mit einem Pony zusammen. Das Tier, das zuvor von einer Weide entwichen und auf die Gleise gelaufen war, überlebte den Unfall nicht. Wie die Polizei berichtet, konnte die Regionalbahn leicht beschädigt die Fahrt fortsetzen. Reisende befanden sich nicht im Zug. Aber: "Durch diesen Vorfall und die damit einhergehende Streckensperrung kam es bei 14 Zügen zu insgesamt 558 Minuten Verspätungen im Bahnverkehr", heißt es. Nun wird zur Ursache ermittelt. Sollte dem Halter des Ponys ein Fehlverhalten nachgewiesen werden, kann dieser für die Verspätungen wie auch eine Beschädigung am Zug zur Verantwortung gezogen werden, heißt es. 

Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg 

Berlin: Berliner Pastor tot gefunden - Hinweise auf Verbrechen

Die Berliner Feuerwehr hat im Stadtteil Moabit einen 77 Jahre alten Pastor tot in dessen Wohnung gefunden. Eine Obduktion habe ergeben, dass der Mann getötet wurde, teilte die Polizei am Sonntag mit. Feuerwehr und Polizei waren am Samstag von anderen Bewohnern des Mehrfamilienhauses alarmiert worden, weil sie den Mann seit mehreren Tagen nicht mehr gesehen hatten.

Schon beim Auffinden der Leiche am Samstagmittag habe es erste Hinweise darauf gegeben, dass der Mann getötet wurde. Als Tatzeit ziehen die Ermittler den vergangenen Dienstag oder Mittwoch (30.Juni/1.Juli) in Betracht. Mit einem Bild des Opfers bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung. 

Quelle: DPA

Wolfsburg: 27-Jähriger verletzt auf Flucht vor Polizei zwei Beamte

Auf der Flucht vor der Polizei hat ein 27-Jähriger mit seinem Auto zwei Polizisten in Wolfsburg verletzt. Er rammte am Sonntag den Wagen der 22 und 27 Jahre alten Beamten, die in ein Krankenhaus gebracht wurden, wie die Polizei mitteilte.

Der Mann sollte am Vormittag auf der A2 bei einer Verkehrskontrolle angehalten werden, fuhr dann aber teils doppelt so schnell wie erlaubt über die A39 weiter nach Wolfsburg.

Nach dem Zusammenprall mit dem Polizeiauto setzte der 27-Jährige die Flucht mit seinem beschädigten Auto fort, sprang dann aus seinem Wagen, ehe er überwältigt wurde. Wie sich herausstellte, war der Wagen in Dortmund gestohlen worden - im Auto befanden sich auch Drogen. Gegen den 27-Jährigen wird jetzt wegen zahlreicher Delikte strafrechtlich ermittelt.

Quelle: DPA

Nachrichten aus der Woche vom 29. Juni 2020 bis zum 5. Juli 2020 lesen Sie hier.

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