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Noch kein Alarm auf den Intensivstationen

DW-Logo DW vor 3 Tagen dw.com

Mediziner und Gesundheitspolitiker warnen stets vor einer Überlastung des Krankenhaus-Systems in Deutschland. Die gute Nachricht: Dort, wo man ums Überleben kämpft, ist Omikron noch nicht das größte Problem.

Eine Intensivstation im sächsischen Pulsnitz © Robert Michael/dpa/picture alliance Eine Intensivstation im sächsischen Pulsnitz

Die Intensivmediziner in Deutschland sehen noch keine Auswirkung der Omikron-Welle in ihrem Bereich. "Derzeit können wir auf den Intensivstationen die Omikron-Welle noch nicht ausmachen", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Gernot Marx, dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland". Und: "In puncto COVID-19-Patienten können wir zum Glück weiterhin rückläufige Zahlen vermelden." Erst am Donnerstag sei man wieder unter die Marke von 3.000 COVID-Patienten gefallen.

Marx betonte, derzeit seien vor allem jüngere Menschen unter 35 Jahren mit Omikron infiziert. "Diese bilden deutlich seltener einen schweren Verlauf aus als ältere Menschen, sind also noch nicht oder nur vereinzelt Patienten auf unseren Intensivstationen."


Video: Neue Erkenntnisse: Omikron milder, aber deutlich leichter übertragbar (glomex)

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Trotzdem ein Problem

Erwartet wird laut Marx, dass gegenüber der Delta-Variante, bei der etwa 0,8 Prozent aller Infizierten intensivmedizinisch versorgt werden mussten, deutlich weniger positiv Getestete einen so schweren Verlauf nehmen. "Sollten die Inzidenzen durch die sehr schnelle Verbreitung stark ansteigen, ist das dann natürlich trotzdem ein Problem", warnte Marx.

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