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Nordpolarmeer: Wütendes Walross versenkt russisches Marineboot

stern-Logo stern 27.09.2019 ame
Als sie ihre Kälber in Gefahr sah, ging eine Walross-Kuh im Franz-Josef-Land zum Angriff über (Symbolbild) © Getty Images/iStockphoto Als sie ihre Kälber in Gefahr sah, ging eine Walross-Kuh im Franz-Josef-Land zum Angriff über (Symbolbild)

Eine Walross-Kuh im Nordpolarmeer hat ein russisches Marineboot attackiert und versenkt. Vermutlich hatte sie Angst um ihre Kälber. Alle Menschen und Walrösser blieben bei dem Vorfall unverletzt. 

Eine Mutter kann enorme Kräfte entwickeln, wenn sich ihr Nachwuchs in Gefahr befindet. Vor allem, wenn es sich bei dieser Mutter um ein über eintausend Kilogramm schweres Walross handelt. Eine Walross-Kuh im Nordpolarmeer fürchtete laut dem russischen Verteidigungsministerium vermutlich um ihre Kälber, als sich ein Expeditionsschiff der russischen Marine näherte. Kurz vor einer Inselgruppe, dem Franz-Josef-Land, wollten die Segler der Marine auf kleinere Boote umsteigen. Die Walross-Mama witterte Gefahr für ihre Familie. Mit voller Wucht rammte sie das Marineschiff, bis es versank. Das Schiff ging zwar unter, verletzt wurde aber niemand. 

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"Eine Tragödie konnte dank des schnellen Eingreifens des Einsatzleiters vermieden werden. Alle Landungsteilnehmer haben das Ufer sicher erreicht ", heißt es in einer Mitteilung der Russischen Geografischen Gesellschaft (RGO).

"Ein weiterer Beweis dafür, dass niemand Menschen in der Arktis erwartet"

Die Forscher verbuchen den Unfall als Erfahrung. "Gerade erst haben wir über die Gefahren geschrieben, die den Expeditionsteilnehmern bevorstehen: Stürme, niedrige Temperaturen, wilde Tiere", teilte die RGO mit. 

Die Expedition ist laut CNN eine Wiederholung der österreichisch-ungarischen Expedition von 1874, bei der die Inselgruppe entdeckt wurden und die der Polarforscher Julius Payer in seinem Buch "725 Tage im Eis der Arktis" festgehalten hat. Die Franz-Josef-Inseln wurden anschließend nach Kaiser Franz-Josef I. benannt. Den Vorfall mit der Walross-Kuh bezeichnet die RGO als "weiteren Beweis dafür, dass niemand Menschen in der Arktis erwartet." Walrösser, das wissen die Forscher und Soldaten jetzt, auf jeden Fall nicht. Auch die Walross-Kuh blieb übrigens unverletzt – und wird ihre Kälber vermutlich auch vor kommenden Menschen und Schiffen bewahren. 

Quellen: CNN

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