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Rentnerin (79) brutal missbraucht: Haftstrafe für den Schlafzimmer-Sextäter (38)

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 12.02.2019 Stephanie Lamprecht
Der Angeklagte verbarg sein Gesicht vor Gericht mit einem Klemmbrett. © RUEGA Der Angeklagte verbarg sein Gesicht vor Gericht mit einem Klemmbrett.

Er überfiel eine Rentnerin (79), die sich gerade in ihrem Schlafzimmer umzog, rieb sich an ihr, hielt ihr den Mund zu, verletzte sein Opfer, als sie alte Dame sich wehrte. Jetzt wurde der Angreifer (38) wegen sexueller Nötigung und Körperverletzung zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Er ist drogensüchtig und gilt als vermindert schuldfähig.

„Ein Überfall im eigenen Schlafzimmer, das lässt einen schaudern", so der Richter in seiner Urteilsbegründung: „Die Nebenklägerin muss Todesängste ausgestanden haben."

Der Angeklagte hatte zu Prozessbeginn ein Geständnis abgelegt und eingeräumt, dass er im Sommer 2018 über eine geöffnete Tür in das Haus gekommen sei. Das Alter der Bewohnerin habe er auf Ende 50 geschätzt.

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Die Anklage lautete ursprünglich auf Vergewaltigung, eine solche konnte jedoch nicht nachgewiesen werden.

Neben der verminderten Schuldfähigkeit wertete das Gericht es auch als strafmildernd, dass der Angeklagte Schmerzensgeld zahlen wird. Vor der Haft wird der Mann in eine Entzugsklinik eingewiesen.

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