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Stadtrundfahrt mal anders: Unternehmer bieten Hot Rod-Touren durch Köln an

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 12.06.2020 Stefan Worring
Kevin Schubert (l.) und Chris Albert mit Hot Rod-Miniflitzern © stefan worring Kevin Schubert (l.) und Chris Albert mit Hot Rod-Miniflitzern

Sie sind klein, wendig, sehen gut aus, sind bis zu 88 km/h schnell und machen einfach Spaß – wenn man gerne nur wenige Zentimeter über der Straße durch die Stadt cruisen will. Wer normalerweise mit dem SUV, der KVB oder dem Fahrrad die Stadt erkundet, fühlt sich hier sportlich tiefergelegt. Die Hot Rod-Miniflitzer sind originalgetreue Miniatur-Nachbauten von Oldtimern aus den 1920er bis 1940er Jahren und ein Hingucker. „Die Fahrt mit einem Wenckstern Hot Rod ist ein ganz besonderes Erlebnis“, sagt Kevin Schubert, neben Christopher Albert und Robert Schubert einer der drei Kölner Franchisenehmer. „Neben dem eigenen Fahrspaß wirken vor allem die begeisterten Reaktionen der Passanten und anderen Mitfahrer ansteckend. Kameras werden gezückt, es wird gelacht und gewunken.“ Die drei Jungunternehmer sind von ihrem Produkt überzeugt.

Nachdem wegen der Corona-Krise die geplante Eröffnung der ersten Station in Ehrenfeld verschoben werden musste, sollen jetzt die Geschäfte losgehen. Angeboten werden geführte Städte- und Erlebnistouren. Gefahren werden kann an sieben Tagen die Woche auf zwei verschiedenen Touren.

Vorbei am Kölner Dom, Lanxess-Arena und Rheinaufhafen

Es beginnt mit einer kurzen Einweisung in die Fahrzeuge in der „Hot-Rod-Fun“-Station in der Stolberger Straße. Ein normaler Führerschein ist Voraussetzung, ein Helm (wird gestellt) ist Pflicht, die kleinen Racer haben Benzinmotoren und Automatikgetriebe. Gefahren wird in Kolonnen, vorne und hinten fahren je ein Guide. Die Kolonne muss man sich vorstellen wie die Startaufstellung bei der Formel Eins, es wird also versetzt gecruised. Die „City Tour“ führt die Gäste auf flexiblen Routen in etwa zwei Stunden vorbei an Flora über die Zoobrücke, durch Deutz und an Sehenswürdigkeiten wie dem Dom, der Lanxess-Arena, dem Rheinauhafen oder dem Schokoladenmuseum vorbei, oder auch durch Nippes und in Richtung Mediapark.

Pro Tour werden zwei Foto-Stopps eingelegt, um das Erlebnis im Bild festzuhalten. „Während der Fahrt geht das nicht“, sagt Kevin Schubert, schließlich müsse man sich auf das Fahren konzentrieren – Selfies sind unterwegs verboten.

Die dreistündige „Country Tour“ kann über die Severinsbrücke Richtung Königsforst verlaufen mit einem Halt am Schloß Bensberg oder am Rhein-Energie-Stadion vorbei auf malerischen Landstraßen in den Westen Richtung Garzweiler –hier kann der Kunde Wünsche äußern, die Guides sind flexibel.

Mit bis zu zwölf Personen durch Köln

Gebaut werden die kleinen Flitzer in der Wenckstern Manufaktur in Norderstedt, der Neupreis liegt je nach Ausstattung bei etwa 18.000 Euro aufwärts. Für Firmen bieten sie sich als Werbeträger an. Als erstes Unternehmen hat die Privatbrauerei Gaffel einen Hot Rod-Pickup gebrandet, einen mit Schottenrock-Muster und Brings-Logo gibt es ebenfalls.

170420soundcheck001 © stefan worring 170420soundcheck001

Die Musiker der Band oder Sänger Tommy Engelwaren von ihren Testfahrten jedenfalls sehr angetan. Die Hot Rods bieten sich an für Firmenevents, Junggesellenabschiede oder einfach für Gruppen oder Einzelpersonen. Bis zu 12 Gäste gleichzeitig können teilnehmen, auf Anfrage und mit entsprechendem Vorlauf können sich auch größere Gruppen anmelden. Die City-Tour kostet 99 Euro pro Person, die Country-Tour 169 Euro.

www.hotrod-fun.com

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