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Tote und Verletzte nach Erbeben auf den Philippinen

dw.com-Logo dw.com 27.07.2019 dw.com

Das erste von zwei Erdbeben überraschte die Menschen im Schlaf. Mindestens acht Menschen schafften es nicht mehr rechtzeitig, ihre Häuser zu verlassen. Noch besteht die Gefahr von Nachbeben.

Erste Aufräumarbeiten - diese Straße ist notdürftig von Geröll befreit © picture-alliance/AP Photo/A. S. Nico Erste Aufräumarbeiten - diese Straße ist notdürftig von Geröll befreit

Einem Behördenvertreter zufolge wurden acht Menschen getötet und rund 60 weitere verletzt. Die beiden Erdstöße der Stärke 5,4 und 5,9 ereigneten sich am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) in einem Abstand von knapp vier Stunden, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Sie erschütterten eine dünn besiedelte Inselgruppe im Norden der größten philippinischen Insel Luzon. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben.

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3000-Einwohner-Stadt betroffen

Nach Angaben der philippinischen Erdbebenwarte Phivolcs befand sich die Epizentren der Beben nahe der Stadt Itbayat in der Provinz Batanes, knapp 700 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila. Die Erde bebte demnach um 4.16 Uhr Ortszeit, als die meisten Menschen noch schliefen.

Die Bevölkerung der Stadt - fast 3000 Menschen - sei aus ihren Häusern auf einem öffentlichen Platz gebracht worden. "Es ist für alle am sichersten, außerhalb ihrer Häuser zu bleiben", sagte Roldan Esdicul, Leiter der regionalen Behörde für Katastrophenhilfe, dem Radiosender DZMM. Die meisten der Getöteten seien unter ihren zusammengestürzten Häusern begraben oder von herunterfallenden Trümmern getroffen worden.

Die Menschen sollen wegen der Gefahr von Nachbeben noch nicht in ihre Häuser zurückkehren © picture-alliance/AP Photo/A. S. Nico Die Menschen sollen wegen der Gefahr von Nachbeben noch nicht in ihre Häuser zurückkehren

Durch das Beben seien zahlreiche Häuser und Bauwerke beschädigt worden, darunter eine 131 Jahre alte Kirche, hieß es weiter. Zur Sicherheit wurde die Stromversorgung abgeschaltet. Das Militär entsendete ein Flugzeug, um Hilfskräfte und -güter nach Itbayat zu bringen. Die Stadt ist sonst nur per Boot erreichbar.

Die Philippinen liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer Region mit starker seismischer Aktivität. Dort kommt es häufig zu Vulkanausbrüchen. Rund 90 Prozent aller Erdbeben weltweit ereignen sich hier. Im April wurden mindestens elf Menschen bei einem Beben in einem Gebiet nördlich der Hauptstadt Manila getötet.

ust/as (dpa, afp, rtr)

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