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Ungewöhnlicher Kampf gegen Unfälle: Straßenbehörde setzt auf Elfenbeauftragte

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 06.08.2018 ksta
Elfen sind Fantasiewesen. (Symbolbild) © dpa Elfen sind Fantasiewesen. (Symbolbild)

Das Land Niedersachsen geht mit ungewöhnliche spirituellen Methoden gegen schwere Verkehrsunglücke vor. Um die unfallträchtige Autobahn 2 kümmert sich neben den Verkehrsplanern auch eine Elfenbeaufragte. Melanie Rüter habe bereits mehrere Streckenabschnitte „energetisch versiegelt“, berichtete die „Hannoversche Allgemeine“ am Wochenende.

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Unterstützt wurde sie von der Straßenbaubehörde. Abgesichert von einem Lastwagen der Autobahnmeisterei Braunschweig und in Begleitung zweier Mitarbeiter der Behörde, steuerte Rüter dem Bericht zufolge an einem Tag im Juni fünf neuralgische Punkte an der A2 zwischen Lehrte und Braunschweig an. Unterstützt wurde sie dabei von der Tierkommunikatorin Marion Lindhof.

Stau © dpa Stau

Auch Wildschweine verurschaen viele Unfälle

Auf der Autobahn hätten sie sofort „sehr traurige Energien“ gespürt, sagten die Frauen der Zeitung. „In einigen Fällen waren es aufgebrachte Naturwesen, die rebellierten und sich ihr Stück Natur zurückholen wollten.“ 

Aber auch Wildschweine verursachten viele Unfälle, weil ihnen ihr Revier genommen worden sei. Es handle sich um „Halbstarke, die auf Krawall gebürstet sind“. „Elfenbeauftragte nehmen Kontakt zu Naturgeistern, Elementar- und Erdwesen auf“, beschrieb Rüter ihr Tätigkeitsfeld.

„Wir sind eine offene Behörde“

Die Menschen könnten mit Elfen, Zwergen und Trollen im Einklang leben, wenn sie ihnen nur genug Platz ließen - so auch an der A2: „Einige Strecken der Autobahn sind nun energetisch versiegelt.“

Amtliche Unterstützung gab es dafür auch. Friedhelm Fischer, Chef der Landesstraßenbaubehörde in Hannover, sagte der Zeitung: „Wir sind eine offene Behörde.“ Er selbst sei zwar eher ein wissenschaftlich-skeptischer Typ. „Aber wenn die Frauen glauben, mit ihren Kräften etwas bewirken zu können, unterstützen wir das.“ (afp)

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