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Unterbrechung der Linie 66: Hund in Sankt Augustin von Straßenbahn angefahren

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 21.01.2021 Marius Fuhrmann

Wie es zu dem Unfall kam ist noch unklar.

Am spätern Abend erfasste eine Straßenbahn der Linie 66 einen Hund. © Marius Fuhrmann Am spätern Abend erfasste eine Straßenbahn der Linie 66 einen Hund.

An der Haltestelle Hangelar-Ost ist am späten Mittwochabend ein Hund von einer Straßenbahn angefahren worden. Die Besitzer brachten das schwer verletzte Tier in eine Veterinärklinik nach Köln. Auf der Linie 66 kam es zu umfassenden Verspätungen.

Der Schock und die Verzweiflung waren der Besitzerfamilie anzusehen: Schwer verletzt lag ihr Hund vor ihren Füßen. Das Tier war gegen 22:30 Uhr von einer Straßenbahn der Linie 66 erfasst worden, die in Richtung Siegburg in die Haltestelle Hangelar-Ost einfuhr. Die Fahrerin hatte sofort eine Notbremsung eingeleitet, als sie den Hund auf dem Bahnübergang sitzen sah. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurde er von der Bahn noch rund fünf Meter mitgeschleift.

Schreie von Augenzeugen des Zusammenstoßes ließen die Anrufer in der Feuerwehr-Leitstelle glauben, dass auch Menschen von der Bahn erfasst worden waren. Daraufhin eilte die Sankt Augustiner Feuerwehr mit zwei Löschzügen zur Bruno-Werntgen-Straße. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass niemand eingeklemmt und der junge Hund das einzige Opfer des Unglücks war.

Besitzerin erlitt Schock

Die 15-jährige Besitzerin, die mit dem Tier zuvor unterwegs gewesen war, erlitt einen Schock. Sie beruhigte sich im Rettungswagen etwas. Polizisten wickelten den schwer verletzten Hund derweil in eine Jacke. Bald erschien auch die Mutter des Mädchens, die den laut winselnden Hund zusammen mit ihrer Tochter in eine Kölner Tierklinik brachte. Ob er überlebt hat, ist derzeit ungewiss.

Genaue Angaben zum Hergang des Unfalls konnte die Polizei am Abend nicht machen. Die Schranken waren geschlossen, ob der Hund angeleint war, ist unklar. Der Bahnverkehr war für rund 40 Minuten unterbrochen, es kam zu weitreichenden Verspätungen auf der Linie 66. Die Bahn selbst war zum Zeitpunkt des Unglücks mit nur wenigen Fahrgästen besetzt, sie kamen mit dem Schrecken davon.

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