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US-Behörden untersuchen zwei weitere tödliche Tesla-Unfälle

WELT-Logo WELT 03.03.2019
Das Tesla Model S © Reuters Das Tesla Model S

War der Autopilot aktiviert, als der Fahrer mit einem Sattelträger kollidierte? Wieso fing der andere Wagen so schnell Feuer? Die US-Verkehrssicherheitsbehörde untersucht zwei Autounfälle vom Wochenende – bei beiden starben die Tesla-Besitzer.

Zwei weitere tödliche Unfälle mit einem Elektroauto von Tesla rufen die US-Behörden auf den Plan. Neben einem Unfall am Freitag mit dem neuen Model 3 in Florida schaue man sich auch einen Unfall mit dem Model S in dem Bundesstaat am vorherigen Sonntag an, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Samstag mit.

Das Model S fing Feuer, der Fahrer verbrannte. Einem Zeitungsbericht zufolge soll die Batterie des Wagens auch nach dem Abschleppen des Wracks wiederholt in Brand geraten sein.

Bei dem anderen Unfall geriet das Model 3 unter einen Sattelschlepper-Anhänger, das Dach wurde abgerissen, der Fahrer starb. Die Polizei machte keinen Angaben, ob der Autopilot eingeschaltet war. Der der E-Autopionier äußerte sich zunächst nicht zu den Unfällen.

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Autopilot oder Batteriebrände als Unfallursachen

Die Behörden untersuchen derzeit mehrere Tesla-Unfälle seit 2017 und konzentrieren sich dabei vor allem auf die Rolle des Autopiloten der Tesla-Fahrassistenztechnik und Batteriebrände nach Unfällen.

Auch in Deutschland gab es schon tödliche Unfälle. So verbrannte 2018 ein 48-Jähriger aus Baden-Württemberg in der Schweiz in seinem Auto. Der Fahrer aus Baden-Württemberg verunglückte damals am Monte-Ceneri-Tunnels im Tessin. Nach Polizeiangaben verlor er aus damals ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte in die Mittelleitplanke. Der Wagen habe sich überschlagen und Feuer gefangen. Der Fahrer konnte nicht gerettet werden.

Laut der unabhängigen Organisation National Safety Council werden Teslas vorwiegend von wohlhabenden Personen im mittleren Alter gekauft. Diese seien überwiegend in urbanen Regionen zu Hause, in denen es bessere Straßen und strengere Geschwindigkeitsbegrenzungen gebe als in ländlichen Gebieten. In der Altersgruppe sei die Zahl der Verkehrstoten statistisch eigentlich geringer als bei jüngeren Fahrern.

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