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Waldtier-Bestände dramatisch geschrumpft

dw.com-Logo dw.com 13.08.2019 dw.com

Tiere, die im Wald leben, sind wichtig für Natur und Klima - aber es gibt immer weniger von ihnen. Weltweit sind ihre Bestände im Laufe der vergangenen fünfzig Jahre drastisch zurückgegangen, warnt der WWF.

Auch die Bestände einiger Affenarten sind geschrumpft (Archivbild) © Imago/Nature Picture Library Auch die Bestände einiger Affenarten sind geschrumpft (Archivbild)

Für den World Wide Fund For Nature (WWF) ist die Entwicklung besorgniserregend: Seit 1970 sind die Bestände vieler Waldtiere im Schnitt um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Insbesondere Amphibien wie Frösche, aber auch Säugetiere wie Affen oder Waldelefanten sind davon betroffen. Das geht aus einer Studie der Umwelt- und Naturschutzorganisation hervor.

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Hauptursachen dafür, dass immer weniger Tiere in den Wäldern leben, sind demnach die Abholzung und die Nutzung von Wäldern für die Landwirtschaft. "Der Rückgang der Artenvielfalt in den Wäldern der Welt ist erschreckend und ein deutliches Alarmzeichen", sagte Christoph Heinrich, der im WWF-Vorstand für den Naturschutz zuständig ist, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Vor allem in den tropischen Regenwäldern gehen die Tierbestände zurück - durch Abholzung und Landwirtschaft © Getty Images/AFP/Januar Vor allem in den tropischen Regenwäldern gehen die Tierbestände zurück - durch Abholzung und Landwirtschaft

Ein Lichtblick in Afrika

Denn die Wälder seien auf eine intakte Tierwelt angewiesen. "Verlieren wir die Tiere, schwindet auch die Fähigkeit der Wälder, Klimagase zu speichern", sagte Heinrich. "Wenn wir den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt umkehren und die Klimakrise verhindern wollen, müssen wir die Wälder und die dort lebenden Arten schützen."

Zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es aber: In der Analyse werden auch Beispiele genannt, in denen sich Arten wieder erholen. Bei Gorillas in Zentral- und Ostafrika etwa wird von einem Wiederanstieg der Zahl ausgegangen, vor allem durch Schutzmaßnahmen. Für die Studie analysierte der WWF die Daten von 268 Wirbeltierarten und 455 Tierpopulationen.

rku/ww (kna, dpa , afp)

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