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Wegen rechter Drohungen: Bürgermeister aus dem Rheinland will Waffe im Amt tragen

EXPRESS-Logo EXPRESS 07.01.2020 express
Justitia (Symbol-Foto) © ShutterStock Justitia (Symbol-Foto)

Der Bürgermeister einer Gemeinde im Rheinland will sich angesichts rechter Bedrohungen bewaffnen. Wie die „Rheinische Post“ berichtet, hat der Lokalpolitiker beim Verwaltungsgericht einen kleinen Waffenschein beantragt.

NRW-Bürgermeister will Waffe tragen

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat das Anliegen des Bürgermeisters in einer Ankündigung öffentlich gemacht. Dabei bleibt zunächst offen, um welche Gemeinde es sich handelt.

Hier lesen Sie mehr: Morddrohungen gegen Henriette Reker

Der Zuständigkeitsbereich des Verwaltungsgerichts in Düsseldorf umfasst das Gebiet der kreisfreien Städte Düsseldorf, Duisburg, Krefeld, Mönchengladbach, Mülheim a.d. Ruhr, Oberhausen, Remscheid, Solingen und Wuppertal sowie der Kreise Kleve, Mettmann, Neuss, Viersen und Wesel.

Da der Bürgermeister die Waffe im Amt tragen möchte, ist nicht die Polizei sondern das Verwaltungsgericht zuständig. 

Wegen rechter Drohungen: Bürgermeister beantragt Waffenschein

Nach Angaben der Rheinischen Post handelt es sich um eine Gemeinde, in der es „Probleme mit Rechtsextremen gibt”. Lokalpolitiker waren in Vergangenheit vermehrt Opfer rechter Gewalt und Bedrohungen geworden. 

Auch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker erhielt Morddrohungen mit rechtsradikalem Hintergrund.

NRW-Innenminister Herbert Reul lehnt eine Bewaffnung von Politikern dennoch ab. „Persönlich halte ich nichts davon, wenn sich Privatpersonen und Mandatsträger bewaffnen“, wird der CDU-Politiker in der Rheinischen Post zitiert.

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