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Zugunglück in Norddeutschland: Lokführer nach Zusammenprall schwer verletzt

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 21.04.2021 ksta
Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen neben einer verunglückten Lok. © dpa Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen neben einer verunglückten Lok.

Bei einem Zugunglück im schleswig-holsteinischen Süderglüm ist am späten Dienstagabend ein Lokführer schwer verletzt worden. Ein Arbeitszug fuhr auf mehrere Güterwaggons auf, dabei kippte einer der Wagen auf die Lok, wie die Polizei in Flensburg am Mittwoch mitteilte.

Der zwölf Tonnen schwere Güterwaggon war demnach durch den Aufprall hochgeschoben worden, ein zweiter Wagen ragte senkrecht nach oben. Fünf weitere Waggons wurden durch den Aufprall angehoben oder entgleisten.

Zu dem Unglück kam es laut Polizeiangaben, als der Lokführer des Arbeitszugs auf einem Abstellgleis an einen Wagenpark aus insgesamt sieben Güterwaggons ankuppeln wollte, um Ladegut aufzunehmen. Der Lokführer wurde in der Lok eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er kam mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus. Die Bahnstrecke blieb aufgrund der komplizierten Aufräumarbeiten vorerst gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang nahm die Polizei auf. (afp) 

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