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Betrüger durfte nicht nach Palma de Mallorca fliegen

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 18.06.2020 RP ONLINE

Düsseldorf. Viele Flüge finden derzeit am Düsseldorfer Flughafen nicht statt. In zwei Fällen gingen der Bundespolizei trotzdem Männer ins Netz, die zur Fahndung ausgeschrieben waren. Einer durfte noch nach Istanbul fliegen, für den anderen wurde der Mallorca-Flug gestrichen.

Am vergangenen Wochenende sind der Bundespolizei am Düsseldorfer Flughafen gleich zwei gesuchte Männer ins Netz gegangen. Einer konnte nach einer Zahlung von über 8000 Euro ins Flugzeug steigen, ein weiterer musste seine Urlaubspläne absagen.

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte einen 44-Jährigen bereits im März 2019 zur Ermittlung ausgeschrieben, um den Aufenthaltsort des Mannes aufzuklären. Aufgrund eines Urteils wegen Betrugs des Amtsgerichts Wuppertal im März 2018 war der Mann zur Fahndung ausgeschrieben. In dem Urteil wurde die Einziehung eines Geldbetrages in Höhe von 11.500 Euro festgelegt, jedoch kam der 44-Jährige dieser Anordnung bisher nicht nach.

Im Rahmen einer Pfändung konnte der in Düsseldorf lebende Mann 8280 Euro aufbringen und bei der Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf begleichen. Anschließend konnte er den Flug nach Istanbul gemeinsam mit seinen Eltern antreten.

Außerdem wurde ein 67-Jähriger erwischt, der von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wegen Computerbetruges gesucht wurde. Das Amtsgericht Nürnberg hatte den Mann im Februar 2019 rechtskräftig zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt. Nach der Festnahme wurde er in die Justizvollzugsanstalt gebracht und konnte seinen Flug nach Palma de Mallorca nicht antreten.

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