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"Quarks"-Moderation: Nemi El-Hassan und das Lernen aus der Geschichte

ZEIT ONLINE-Logo ZEIT ONLINE 17.11.2021 Marion Detjen

Am Fall Nemi El-Hassan hätte Deutschland etwas lernen können über Identitäten, die quer zu seinem Erinnerungsdiskurs stehen. Doch es schützt lieber eigene blinde Flecken.

Die Ärztin und Journalistin Nemi El-Hassan © WDR | Tilman Schenk/​AP/​dpa Die Ärztin und Journalistin Nemi El-Hassan

Nemi El-Hassan wird nicht die Wissenschaftssendung Quarks beim WDR moderieren. Das kann man nun als Triumph verbuchen: für die Medien des Springer-Verlags und ihre Kampagne, für die die Kampagne fütternden rechtsradikalen Gruppen und für alle diejenigen, die sich im Kampf gegen Antisemitismus reflexartig Eindeutigkeit wünschen, obwohl vielleicht mancherorts eindeutig Uneindeutigkeit herrscht

Nemi El-Hassan wird nicht als Beispiel, als Rollenmodell dafür dienen, dass Menschen, deren Familienerinnerungen und Identitäten quer zum offiziellen deutschen Erinnerungsdiskurs liegen und diesen herausfordern, in Deutschland eine Stimme in einer vom Staat geförderten öffentlich-rechtlichen Sphäre bekommen können. Sie wird vielmehr exemplarisch dafür stehen, dass ganze Bevölkerungsgruppen wegen ihrer Erinnerungen und Identitäten ausgeschlossen waren, ausgeschlossen sind und ausgeschlossen bleiben sollen. Ihre Stimme und ihr Gesicht in der Öffentlichkeit werden in Deutschland ein für alle Mal festgelegt sein – festgelegt auf ein binäres identitätspolitisches Schema: Ist sie Islamistin, ja oder nein? Ist sie Antisemitin, ja oder nein? Hasst sie Israel, ja oder nein? Und wenn diese Fragen mit nein beantwortet werden müssen: Grenzt sie sich genügend vom Antisemitismus, vom Islamismus, vom Israel-Hass ab? Grenzt sie sich genügend von denen ab, die sich nicht genügend abgrenzen? Grenzt sie sich genügend von denen ab, die sich nicht genügend von denen abgrenzen, die sich nicht genügend abgrenzen? Und so weiter und so fort. Sie ist ja schließlich Palästinenserin und sie lebt in Deutschland. Es geht bei ihr nicht um Politik, die man verhandeln könnte; es geht darum, dass die palästinensische Existenz an und für sich nur als Zerrbild wahrgenommen werden kann. 

Am Ende hilft deshalb auch keine persönliche Entwicklung, keine Erklärung, keine Richtigstellung, keine Entschuldigung und keine Abgrenzung. Am Ende kann sie sich nur reinwaschen, wenn sie sich gegen das ihr zugeschriebene antisemitische und islamistische Umfeld – ob es nun existiert oder nicht – in Stellung bringen lässt; ja, wenn sie ihr Umfeld verrät und sich zum Spitzel machen lässt, wie es ihr offenbar nach einem Bericht der Berliner Zeitung von Elio Adler und der Werteinitiative angetragen wurde. Das wird eine ganze Generation prägen, die an ihre Zukunft in Deutschland geglaubt hat. Merk dir das, du junger Mensch! In Deutschland ist deine Stimme, dein Gesicht nur gefragt, wenn du deine Herkunft nicht nur vollständig verleugnest, sondern als Kronzeuge gegen sie dienst.

Vielleicht darf Nemi El-Hassan hinter den Kulissen noch ein bisschen öffentlich-rechtlichen Journalismus machen. Vielleicht entscheidet sie sich aber auch, zur Medizin zurückzukehren. Ärzte werden ja gebraucht in Deutschland. Sie ist offenkundig intelligent, und als Ärztin wäre sie ihren Kritikern doch wohl genehm. Oder findet hier jemand, dass man ihr auch die ärztliche Approbation verweigern sollte?

Das Problem an den Angriffen gegen Nemi El-Hassan ist nicht nur, dass sie sie verleumden. Die, die ihr ein Berufsverbot im öffentlich-rechtlichen Rundfunk erteilen wollen, verhindern auch ein gemeinsames Lernen – ein Lernen für diejenigen, die ihre Wurzeln im Nahen Osten haben, wie auch für diejenigen, deren Familienerinnerungen sich auf Deutschland und vielleicht noch Europa beschränken. Und das wäre nicht nur ein Lernen über Israel und die Palästinenser:innen, sondern auch ein Lernen über Deutschland, über deutsche Verantwortung gerade auch für den Hass und ja, auch für den Antisemitismus, der vielleicht – ich weiß zu wenig darüber, ich möchte das als eine offene Frage formulieren – in die Geschichte der palästinensischen Befreiungsbewegung eingewoben ist.

Mit Nemi El-Hassan, die nach allem, was ich von ihr gelesen und gesehen habe, reflektiert, differenziert und eine Suchende ist, könnte man darüber in ein Gespräch kommen, auch wenn sie dieses Gespräch selbst nicht gesucht hat, wohl aufgrund der Marginalisierung palästinensischer Positionen selbst auch nicht suchen konnte. Insofern könnten die Angriffe und "Enthüllungen" sogar produktiv sein, immerhin haben sie etwas angestoßen. Doch leider scheinen die Angreifer es nur darauf abgesehen zu haben, gerade dieses Gespräch, ja auch nur die Möglichkeit dieses Gesprächs zu verhindern.

Sonst könnte man mit Nemi El-Hassan in einen gemeinsamen Lernprozess eintreten, über deutsch-palästinensische Verflechtungen in der Geschichte des Antisemitismus, der von Deutschen angeführten annihilatorischen Judenfeindschaft, die in Europa im Holocaust mündete und wahrscheinlich auch im Nahen Osten den Genozid an den dort lebenden Jüdinnen und Juden zur Folge gehabt hätte, wenn Deutschland den Krieg gewonnen hätte. Die genozidale Entschlossenheit des mit den Nazis kollaborierenden Großmufti von Jerusalem, Amin Al-Hussaini, der in Palästina zwar nicht der einzige mit Führungsanspruch war, aber doch eine große Anhängerschaft hatte, steht wohl außer Zweifel; ebenso die Kontinuitäten – neben den Brüchen – zwischen Al-Hussaini und der palästinensischen Befreiungsbewegung. Man könnte darüber reden, wie Nazideutschland die Radikalisierung des arabischen Nationalismus und den Antisemitismus in der palästinensischen Bevölkerung in den 1930er-Jahren und dann während des Krieges beförderte und befeuerte, und welche Versprechen das nationalsozialistische Deutschland den Palästinensern machte: Freiheit von der britischen Herrschaft und vom Kolonialismus, aber eben auch Rückgängigmachung der jüdischen Besiedelung und wohl Vernichtung jüdischen Lebens überhaupt.

Man könnte über die Vorgeschichte dieser Kollaboration reden und gemeinsam lernen: über den Kolonialismus, die deutsche Beteiligung an dem Geschacher der europäischen Großmächte, die in dem Machtvakuum des zerfallenden Osmanischen Reichs im Nahen Osten ihren Reibach zu machen versuchten. Auch über den Zionismus, und wie die vor den Pogromen in Osteuropa fliehenden Jüdinnen und Juden im vereinigten Deutschen Reich nicht willkommen waren und eben deshalb anderswo eine Heimstatt suchen mussten.

Wir könnten zusammen Heinrich von Treitschke lesen und uns darüber wundern, wie sein Antisemitismus der heutigen Muslimen- und Migrantenfeindlichkeit verwandt ist, aber nicht mit ihr identisch. Zur Erinnerung, Treitschke schrieb 1879 über Migration: "Über unsere Ostgrenze aber dringt Jahr für Jahr aus der unerschöpflichen polnischen Wiege eine Schar strebsamer hosenverkaufender Jünglinge herein, deren Kinder und Kindeskinder dereinst Deutschlands Börsen und Zeitungen beherrschen sollen; die Einwanderung wächst zusehends, und immer ernster wird die Frage, wie wir dies fremde Volkstum mit dem unseren verschmelzen können." Die westlichen Nachbarn hätten, so Treitschke, mit "ihren" Juden deshalb kein Problem, weil deren Assimilation nicht durch massenhafte Neueinwanderung gefährdet werde. 

Wir könnten ferner über die drei Millionen in Europa verfolgten und diskriminierten Juden reden, die zwischen 1880 und 1933 in den USA Aufnahme fanden, und dass es tatsächlich nur rund 200.000 vor allem junge Leute waren, die als Zionisten nach Palästina gingen; dass die jüdische Besiedelung Palästinas tatsächlich erst seit der Machtübernahme der Nazis richtig in Schwung kam. Wir könnten zusammen herauszufinden versuchen, wie genau eigentlich die jüdische Kolonisierung Palästinas vor 1948 vonstatten ging, und ob und wenn ja wie genau die jüdischen Einwander:innen gegenüber der arabischen Bevölkerung bevorteilt wurden. Wir könnten darüber nachdenken, ob und wie und warum es Unrecht war, die arabischen lokalen und dörflichen Strukturen mit westlich-europäischen Eigentumsbegriffen und mit Kapitalinteressen zu kompromittieren und zu zerstören; und wer eigentlich in welchem Maße und mit welchen Gewinnen an diesen Landnahmeprozessen beteiligt war.

Weiterhin könnten wir uns der Staatenlosigkeit der Palästinser:innen zuwenden. Wie sehr ihre Entrechtung ein Produkt dieser Staatenlosigkeit ist und wer eigentlich dafür Verantwortung trägt. Ich würde mit der These aufwarten, dass es nicht, oder jedenfalls nicht allein, der Staat Israel ist, der ihre Staatenlosigkeit verursacht, sondern das internationale Staatensystem insgesamt. Ich würde sagen, dass das ganze internationale Staatensystem zwei oder drei Geburtsfehler hat, die dazu führen, dass die Produktion und die Folgen von Staatenlosigkeit nicht zufällig sind, sondern systemisch: als Eigenschaft eines Systems, das in nationalstaatlicher Zugehörigkeit ein Allheilmittel sieht, obwohl es vor allem Nebenwirkungen produziert. Wir könnten die Situation der Palästinenser mit der der Kurden oder der der Hazara oder anderen Nationen, die keinen eigenen Staat haben, vergleichen, die kollektive Gefahr, der sie ausgesetzt sind, und die Strategien, mit denen sie gegen ihre Entrechtung kämpfen.

Wir könnten darüber reden, dass Syrien und der Libanon den Palästinenser:innen die syrische oder libanesische Staatsangehörigkeit verweigern und dies damit rechtfertigen, dass andernfalls das Rückkehrrecht und das Recht der Palästinenser:innen auf einen eigenen Staat verraten würde. Wäre nicht auch eine Schlussfolgerung aus diesen Aspekten des palästinensischen Schicksals, dass gerade die arabischen Staaten und der Iran wegen der Instrumentalisierung der Palästinenser für ihre eigenen Interessen, die streng genommen ja nicht mal staatliche, sondern klientelistische Interessen verbrecherischer Cliquen sind, Kritik mindestens so sehr verdienen wie Israel, das den Palästinenser:innen auf seinem Staatsgebiet immerhin Staatsangehörigkeit und demokratische Rechte gibt? Oder müsste man dafür von einer Besatzung absehen, von der man aber leider nicht absehen kann? Oder lassen wir solche Vergleiche besser bleiben? Sonst kämen wir auch darauf, dass in all den arabischen Ländern und im Iran ja nun wirklich verzweifelt versucht wurde, die korrupten, klientelistischen, verbrecherischen und in der Tat antisemitischen Regime loszuwerden, und dass an der syrischen Revolution auch viele Palästinenser:innen beteiligt waren. Von wem aber wurden die Revolutionen im Stich gelassen? Na, vom Westen, von uns, auch von Deutschland.

Wir könnten uns auch über Religion unterhalten! Über das Menschenrecht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit, verbrieft im Artikel 4 des Grundgesetzes, das viel mehr ist als nur eine säkulare Vorschrift, die Leute bei ihrer privaten Glaubensausübung – also Nemi El-Hassan beim Beten – in Ruhe zu lassen. Das Grundrecht ist auch Ausfluss der Erfahrung aus dem Nationalsozialismus, dass Spiritualität, Gläubigkeit, ein metaphysisch begründetes Gewissen ein Möglichkeitsraum sind, in dem Menschen sich widerstandsfähiger gegenüber Ideologien, unabhängiger von weltlicher Macht und weniger bestechlich machen können. Artikel 4 Grundgesetz sichert, dass die Mächtigen von den Einwohner:innen der Bundesrepublik Deutschland, auch von Nemi El-Hassan, zwar allen möglichen Quatsch verlangen dürfen, aber nicht, dass sie gegen ihr Gewissen handeln. Und wir könnten gemeinsam abwägen, ob die Angriffe gegen Nemi El-Hassan auch Angriffe von Mächtigen (in diesem Fall des Rundfunks) auf ihr Gewissen sind: Aufforderungen, sich unmoralisch zu verhalten, den eigenen metaphysisch begründeten Werten zuwiderzuhandeln.

Wir könnten über die Geschichte des Islams in Deutschland sprechen, der bis zur nationalsozialistischen Machtübernahme und zur nationalsozialistischen Unterwanderung der Wilmersdorfer Moschee – damals der einzigen Moschee in Deutschland – eine Religion der Toleranz war. Hugo Hamid Marcus, ab 1923 Geschäftsführer der Moschee, ab 1930 Präsident der Deutschen Muslimischen Gesellschaft, Mitübersetzer des Korans, war zum Islam konvertiert und blieb gleichzeitig Mitglied der jüdischen Gemeinde,  Er engagierte sich für die Rechte Homosexueller am Institut seines Freundes Magnus Hirschfeld, war Pazifist – und Mitglied im George-Kreis. All dies war in den 1920er-Jahren kompatibel. 1938 kam Marcus, als Jude und als Homosexueller, ins KZ Sachsenhausen und wäre ermordet worden, wenn die muslimisch-antibritischen Verbindungen der Gemeinde zu den Nazis, wohl durch eine Intervention des Scheich Mohammed Abdulla, des "Löwen von Kaschmir", ihn nicht befreit und außer Landes gebracht hätten. Diese Vielschichtigkeit sollte mitbedenken, wer der muslimischen Gemeinde aus der Kollaboration mit den Nazis einen Vorwurf machen will – ihre antisemitische und nationalsozialistische Unterwanderung jedenfalls hatten in der totalitären Diktatur nicht die muslimischen Gemeinden, sondern die deutschen Machthaber zu verantworten.

Es gäbe so viele Themen! Die Besatzungspolitik Israels, den Zionismus und Antizionismus könnten wir, historisch eingebettet, dann ebenfalls besprechen.

Nemi El-Hassan ist heute nicht mehr die, die sie 2014 war, und gewiss auch nicht mehr die, die sie unmittelbar vor Beginn der momentanen Kontroverse war. Man muss mit sich selbst und mit anderen, was das Nichtwissen angeht, nachsichtig sein. Auch gegenüber dem Nichtwissen der Angreifer Nemi El-Hassans wäre Nachsicht angebracht, wenn sie denn irgendwann etwas mehr Interesse, Neugier und Bereitschaft für gemeinsames Lernen erkennen ließen. Bislang tun viele das nicht. Sie verweigern sich den einfachsten Differenzierungen.

Sie setzen ein Like für einen Hinweis einer jüdischen Menschenrechtsorganisation auf die Grenzen der israelischen hochgerüsteten Sicherheitstechnologie umstandslos mit Jubel über den Gefängnisausbruch von islamistischen Terroristen gleich. Sie leugnen die für jedes Kind erkennbaren Unterschiede zwischen einem reflektierenden, zur Diskussion einladenden Text und einer islamistischen Kampfschrift oder einem Aufruf zum Kreuzzug. Sie hören "Dschihad" und sehen sofort rot, steigen aus, lesen nicht mehr weiter, nehmen selbstverständlich ein x für ein y. Sie gehen einfach darüber hinweg, dass Nemi El-Hassan den gewalttätigen Dschihad, ohne den Hauch eines Missverständnisses, angeprangert hat, und dass sie sich ausdrücklich in den friedlichen und sufistischen Begriffstraditionen des Dschihad verortet. Es ist ihnen auch egal, dass der Info-Kurzfilm "über die begriffsgeschichtlichen Entwicklungen und die verschiedenen Bedeutungsebenen des Begriffs 'Dschihad'", in dem Nemi El-Hassan über ihren Dschihad nachdenkt, von Islamwissenschaftler:innen geprüft und von der Bundeszentrale für politischen Bildung – einer nachgeordneten Behörde des Bundesinnenministeriums – erstellt wurde. Eher wird daraus ein Zweifel an der Bundeszentrale konstruiert – wer mit der "Islamistin" zusammenarbeitet, muss schließlich mindestens mal von naivem woken Gutmenschentum unterwandert sein, wenn nicht gar von Islamist:innen selbst.

Nein – mit Nemi El-Hassans Angreifern kann man nicht reden. Für sie gibt es keine Differenzierung, keinen Bedeutungswandel, kein Quellenstudium, keine Ambivalenzen, keine Geschichte, die sich offen entwickelt und offen gedeutet werden muss. Sonst könnten sie ja selbst wieder von Richtern zu Angeklagten werden.

Stattdessen führen die Angreifer als Rechtfertigung für den Rufmord an einer jungen Frau und für ihre eigene illiberale und autoritäre Haltung an, dass der Kampf gegen den Antisemitismus gerade in Deutschland manchmal eben auch Opfer verlangt. Sie bilden sich ein, dass es der Sicherheit von Jüdinnen und Juden diene, wenn sich migrantische Erinnerungen dem angeblich so vorbildhaften deutschen kollektiven Gedächtnis unterwerfen würden. Das ist eine wahnhafte und – wenn man die Nakba als Folge des Holocaust begreift – auch perverse Selbstüberschätzung.

Die Aktion gegen Nemi El-Hassan wird den Antisemitismus in Deutschland um keinen Millimeter zurückdrängen, ganz im Gegenteil. Sie schlägt vor denen, deren Familienerinnerungen und Identitäten quer zum offiziellen deutschen Erinnerungsdiskurs liegen, Türen zu, hinter denen Ressentiments gedeihen. Und bei denen, die es sich auf der anderen Seite der Tür in der angeblich so vorbildhaften kollektiven deutschen Erinnerung bequem gemacht haben, findet der hausgemachte Antisemitismus neue Verbündete: Denn dass der Islam nicht zu Deutschland gehört und Palästinenser:innen ihren Mund halten sollen, darauf können sich ja deutsche Antisemiten mit vielen deutschen Antiantisemiten und übrigens auch mit Islamisten hervorragend einigen.

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