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Österreichs Abgeordnete stürzen Kanzler Kurz durch Misstrauensvotum

Reuters-Logo Reuters 27.05.2019
"Das kommt nicht und war auch nicht geplant", betonte Kurz © APA "Das kommt nicht und war auch nicht geplant", betonte Kurz

Wien, 27. Mai (Reuters) - Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Montag einen Misstrauensantrag der Opposition erwartungsgemäß nicht überstanden. Die Mehrheit der Parlamentarier sprach der Regierung im Zusammenhang mit der Video-Affäre das Misstrauen aus. Dass Kurz nicht das Vertrauen der meisten Abgeordneten finden würde, hatte sich abgezeichnet.

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Eingebracht wurde der Misstrauensantrag gegen die gesamte Regierung von den Sozialdemokraten (SPÖ), der größten Oppositionspartei des Landes. Der bisherige Koalitionspartner der ÖVP, die rechtspopulistische FPÖ, kündigte vor der Sondersitzung des Nationalrates an, sie werde den Antrag unterstützen.

Am Zug ist nun Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der Kurz des Amtes entheben und einen vorübergehenden Nachfolger zum Regierungschef ernennen muss. 

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