Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

„Anne Will”: FDP-Mann erklärt: Vier Worte haben dafür gesorgt, dass AKK gewinnt

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 10.12.2018 berliner-kurier
Lobte AKK für ihre Rede: Wolfgang Kubicki (FDP) © ARD (Screenshot) Lobte AKK für ihre Rede: Wolfgang Kubicki (FDP)

Die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer wurde am Freitag in einer nervenaufreibenden Stichwahl zur neuen CDU-Vorsitzenden gewählt. Der Wettkampf um den Parteivorsitz ging knapp aus: Ihrem größter Kontrahent Friedrich Merz fehlten nur 18 Delegierten-Stimmen, um ihr das Amt im letzten Moment wegzuschnappen. Kramp-Karrenbauer vergoss nach ihrem Sieg Tränen.

Am Sonntagabend war sie bei Anne Will (ARD) zu Gast. Es ging um die Frage, ob es mit ihr einen echten Neustart in der Partei geben kann.

Lesen Sie auch: 

Kretschmann attackiert die Bundesregierung

CDU: Altkanzler Schröder nennt Wahl Kramp-Karrenbauers „einen Fehler“

Doch wie hat es Kramp-Karrenbauer geschafft, so viele Delegierte mitzureißen? Das Wort „Intrigen” macht bei einigen die Runde, Verschwörungstheorien: Sie meinen etwa, das Mikro von Friedrich Merz sei bei seiner Rede zu leise gewesen, man hätte ihn kaum gehört. Er sei so benachteiligt gewesen. 

ANNEWILL_Spiegel © ARD (Screenshot) ANNEWILL_Spiegel

Christiane Hoffmann: „Merz sprach nicht zu seiner Partei”

Doch bei „Anne Will” wurde schnell klar, warum AKK wirklich gewonnen hat. „Spiegel”-Redakteurin Christiane Hoffmann erklärt: „Natürlich erfinden die Unterlegenen jetzt eine Art Dolchstoßlegende, um den Sieg von Kramp-Karrenbauer irgendwie zu erklären.” Doch am Ende sei die Rede von Merz der Auslöser gewesen: „Er sprach wie zu einem Wirtschaftsforum, aber nicht wirklich zu seiner Partei. Schuld hatte er selbst.” Es sei einfach eine schlechte Rede gewesen.

ANNEWILL_AKK © ARD (Screenshot) ANNEWILL_AKK

Später fügte auch Wolfgang Kubicki (FDP) hinzu, dass die Rede von AKK einfach die bessere gewesen sei. Vier Worte von Kramp-Karrenbauer hätten ihn besonders beeindruckt: „Wenn wir Mut haben. Kämpft, macht den Rücken gerade, das war rhetorisch genial von ihr formuliert”, lobt der FDP-Mann. „Das war sehr emotional. Das hätte ich ihr gar nicht zugetraut. Beachtlich.” 

(mg)

Mehr auf MSN:

NÄCHSTES
NÄCHSTES

Kanada hat sich in einem dramatischen Spiel gegen die Schweiz durchgesetzt. Nächste Geschichte

Eishockey-Wahnsinn bei Kanada-Spiel

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Berliner Kurier

Berliner Kurier
Berliner Kurier
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon