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„Dann holt dich der Habeck“: FDP-Politiker mit skurriler Drohung gegen eigenen Sohn

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 28.07.2022 ksta
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck mahnt zum Energiesparen. © picture alliance/dpa Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck mahnt zum Energiesparen.

Die Dusch-Tipps von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ärgern bekanntermaßen den Koalitionspartner FDP. Der Umgang des FDP-Fraktionsvorsitzenden in Baden-Württemberg, Hans-Ulrich Rülke, wirkt dann aber doch ein wenig skurril. Dem „Mannheimer Morgen“ verriet Rülke, wie er seinen Sohn zum Energiesparen bringen würde.

„Früher, als er klein war, hat ihm seine Oma immer gedroht: 'Dich holt der Waldrapp' (Vogelart, Anm. d. Red). Nun drohe ich ihm: 'Dich holt der Habeck'“, sagte Rülke in einem Interview am Donnerstag. Eigentlich ging es im Gespräch um die anhaltende Energiekrise in Deutschland und die Haltung des FDP-Fraktionschefs zu den derzeitigen Maßnahmen.

Robert Habeck gibt Bevölkerung Dusch-Tipps

Rülke forderte, dass die „bisher kommunizierte Priorisierung“ beibehalten werde, also zunächst in der Industrie und dann in den Privathaushalten mögliche Rationierungen und Sparmaßnahmen umgesetzt werden sollten. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck mahnt die Bevölkerung, schon jetzt, Energie für den Winter zu sparen.


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Unter anderem hatte Habeck erklärt, er würde seit Beginn der Energiekrise kürzer duschen und angeregt, dass es die Bürgerinnen und Bürger ähnlich handhaben würden. Der Bundestagsvizepräsident und FDP-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Kubicki kündigte daraufhin an, extra lange zu duschen. Bundeskanzler Olaf Scholz erklärte „das Duschen zur Privatsache“.

FDP-Politiker Hans-Ulrich Rülke warnt eigenen Sohn vor Robert Habeck

Rülke sitzt seit 2006 im baden-württembergischen Landtag, seit 2009 ist er Vorsitzender der FDP-Fraktion und damit deutschlandweit einer der Abgeordneten mit der längsten Amtszeit in dieser Position.

Deutschland blickt sorgenvoll auf den anstehenden Herbst und Winter, am Donnerstag hatte der russische Staatskonzern Gazprom die Fördermenge durch die Gas-Pipeline Nord Stream 1 erneut reduziert, sodass nur noch 20 Prozent der Maximalkapazität geliefert werden. Energieexperten halten es dennoch für möglich, dass die Gasspeicher zu Beginn des Winters gut gefüllt sind. (shh)

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