Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

CDU-Krise nach AKK-Rückzug: Schäuble kritisiert Machtwort der Kanzlerin zu Thüringen

Tagesspiegel-Logo Tagesspiegel 12.02.2020 Kai Portmann, Benjamin Reuter, Michael Schmidt, Ragnar Vogt

Wolfgang Schäuble (CDU), Bundestagspräsident, kritisiert Angela Merkel scharf. © Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa Wolfgang Schäuble (CDU), Bundestagspräsident, kritisiert Angela Merkel scharf.

Der Bundestagspräsident fordert Ruhe und Zeit bei der Suche nach einem AKK-Nachfolger. Die Partei dürfe dem Druck der Medien nicht nachgeben. Der Newsblog.

Nach der Rücktrittsankündigung von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) in einem Interview dagegen ausgesprochen, die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur der CDU bereits bis zum Sommer zu fällen. Er forderte seine Partei zugleich auf, eine Minderheitsregierung in Thüringen zu ermöglichen. Außerdem kritisierte er Äußerungen Angela Merkels zu Thüringen.

Schäuble sagt in dem Interview mit der "Zeit" unter anderem: „Wenn wir glauben, wir müssten die Dinge wieder so machen wie in den Siebziger- und Achtzigerjahren, braucht man uns nicht. Man braucht uns, wenn wir eine Antwort darauf haben, wie die Welt in den Zwanziger- und Dreißigerjahren dieses Jahrtausends funktioniert. (...) Deshalb sollten wir jetzt nicht gleich wieder damit aufhören und die Kraft haben, dem Druck einiger Medien nicht nachzugeben und über die personellen Fragen erst Ende des Jahres zu entscheiden“.

Mehr auf MSN

Video wiedergeben
| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Tagesspiegel

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon