Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

China reagiert auf neue US-Delegation in Taiwan

DW-Logo DW 15.08.2022 dw.com

Trotz Protesten aus China war die US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi vor zwei Wochen nach Taiwan gereist. Jetzt ist erneut eine US-Delegation in der Inselrepublik. China reagiert mit neuen Militärübungen.

12 Tage nach dem Besuch von US-Spitzenpolitikerin Pelosi sind wieder US-Vertreter in Taiwan © Taiwan Ministry of Foreign Affairs/AP Photo/picture alliance 12 Tage nach dem Besuch von US-Spitzenpolitikerin Pelosi sind wieder US-Vertreter in Taiwan

Der Delegation gehören fünf US-Vertreter an. Geleitet wird sie von dem demokratischen Senator Ed Markey. Wie es heißt, geht es um einen zweitägigen Besuch. Demnach werden die fünf US-Politiker auch Taiwans Präsidentin Tsai Ing-Wen treffen.

Neue Manöver Chinas


Video: US-Delegation besucht Taiwan - China startet neue Militärübung (AFP)

Video wiedergeben

Der Stopp in Taiwan findet nach Angaben des American Institute in Taiwan im Rahmen einer größeren Reise in die indopazifische Region statt. Bei den Treffen in Taiwan soll es um die Beziehungen zwischen den USA und Taiwan, regionale Sicherheit, Handel, globale Lieferketten oder Klimawandel gehen, hieß es weiter.

Auf den Taiwan-Besuch von Nancy Pelosi hatte China mit scharfer Kritik und Militärmanövern reagiert © Kevin Lamarque/REUTERS Auf den Taiwan-Besuch von Nancy Pelosi hatte China mit scharfer Kritik und Militärmanövern reagiert

Als Reaktion auf den Besuch Pelosis hatte China groß angelegte Militärübungen rund um Taiwan durchgeführt und dabei auch eine mögliche Eroberung und Einnahme der demokratisch regierten Insel geübt. Zuletzt waren am Samstag 13 chinesische Kampfflugzeuge in den Luftraum Taiwans eingedrungen. Das Ostkommando der Volksbefreiungsarmee werde als Reaktion weitere Übungen in der Luft und zur See rund um Taiwan abhalten, um die USA und Taiwan abzuschrecken, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Wu Qian.

Die Regierung in Peking betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz und droht allen Ländern, die Kontakte dorthin pflegen oder aufbauen, mit Konsequenzen. Hingegen versteht sich Taiwan längst als unabhängig.

haz/qu (dpa, rtr, afp, ap)

| Anzeige
| Anzeige

More from DW.de

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon